Austausch |     
 

 Stupid Girls !

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 


Herkules Lestrange


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
Erstchara

Ihr armen kleinen Lichter
In dieser großen Welt
Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


28.01.16 10:09 © Herkules Lestrange

Nachdem Herkules ganze zwei Tage im Krankenflügel hatte bleiben müssen, war er eigentlich ziemlich froh endlich wieder zum Abendessen zu dürfen. Die Brandblasen an seinem Bauch waren verschwunden und jetzt zierte diese Stelle eine hellrosa, frisch nachgewachsene Haut. Es fühlte sich an wie ein Babypopo, auch wenn er selber das nicht besonders sexy fand aber Hauptsache man konnte seine Bauchmuskulatur weiterhin sehen und nachdem er diese Tage kein Sport hatte machen dürfen, würde er sich direkt nach dem Essen ans Laufen oder zumindest an ein paar Übungen machen. Aber zuerst wollte er anständig essen. Auf dem Weg zur großen Halle, wurde der Slytherin allerdings aufgehalten und nachdem ein paar Nettigkeiten ausgetauscht wurden, berichtete sein Hauskamerad ihm von einem ziemlich miesen Gespräch, welches er mitbekommen hatte. Herkules mochte Gerüchte, aber nur wenn es eben nicht um ihn selber ging, was hier eindeutig der Fall war.

Wenn er eins nicht mochte, dann war es Hinterlistigkeit und das war eindeutig mehr als falsch. Eigentlich war ihm Caya Eltringham nie besonders aufgefallen. Sie war ihm schlichtweg egal. Wenn sie sich allerdings in seine Machenschaften einmischte, wurde es definitiv interessant für ihn und er würde das bestimmt nicht auf sich sitzen lassen. Das war nicht seine Art und automatisch ballte er die Hände zu Fäusten, während er in die große Halle stampfte und fast so, als hätte es jemand mit ihm gut gemeint, saß da tatsächlich diese dumme Göre. Er würde es sicher nicht auf sich sitzen lassen, wie sie seine Freunde und seine Zugehörigkeit anzweifelte und ihn lächerlich machte. „Eltringham, wie schön es ist dich zu sehen“, zischte er, während er sich mit den Händen ihr gegenüber an den Tisch abstützte. Er duzte sie, weil er keine Spur von Respekt verspürte. Dieses Mädchen war einfach abartig. „Denkst du dir wieder irgendeinen Mist aus, welchen du verbreiten kannst, um dich wichtig zu machen?“ fragte er und funkelte sie an. Wie gerne er sie einfach nur packen und schütteln wollte.
Nach oben Nach unten


Caya Eltringham


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
ZWEITCHARAKTER


I'LL REACH INTO MY BAG OF TRICKS AND PULL OUT A HAND GRENADE. YOUR MACHOISM FADE AWAY, BUT I WILL NOT PULL OUT THE PIN BECAUSE THAT'S MEAN. WITH JUDGEMENT DAY NOT FAR AWAY, YOU'RE SURFING ALL YOUR DAYS AWAY. I DON'T KNOW WHO TO BLAME. IS IT ME OR IS IT YOU? VIOLENT DEATH AND VIRUSES AND LACK THEREOF OF CONSCIOUSNESS.

CAYA ELTRINGHAM; SECHZEHN
STECKBRIEF | RELATIONS


29.01.16 19:40 © Caya Eltringham

INPLAYEINSTIEG
ELTRINGHAM & LESTRANGE | MITTAGESSEN | GROSSE HALLE


Vor ihr auf dem Tisch, ungeschickt zwischen einer Tasse Tee und ihrem Teller platziert, befand sich ein Buch über die Koboldaufstände. Caya hatte gerade ihr Lieblingsfach hinter sich gebracht und sich daraufhin in die Große Halle zum Mittagessen begeben. Ihre Augen strahlten während sie sich Seite um Seite und Fakt um Fakt durch das neue Lesewerk las und dabei das Essen per se eher zur Nebensächlichkeit werden ließ.
Sie saß alleine an dem Tisch und es fiel ihr nicht allzu schwer, die Gespräche um sie herum auszublenden. Irgendwie hatte doch immer irgendjemand irgendetwas unwichtiges zu sagen, vor allem in letzter Zeit, und Caya nutzt jede Gelegenheit, die sich bot, um einfach mal nur für sich, ohne Trauer, Wut oder sonstigen Emotionen, zu sein. Sie genoss es. Sie genoss jeden Buchstaben ihres neuen Buchs.

Die Slytherin legte die Gabel in ihrer Hand beiseite, um rechtzeitig, sobald sie das letzte Wort der Seite gelesen hatte, umblättern zu können. Doch ehe sie auch nur angefangen hatte den letzten Satz zu lesen, spürte sie, wie sich etwas auf dem Tisch vor ihr abstützte und nicht allzu kurz darauf erklang eine Stimme, die das Mädchen nicht sofort einordnen konnte. Caya hob nur den Blick, nicht den Kopf und sah so von unten hinauf in das Gesicht eines Hauskameraden. Sie erkannte sein Gesicht und auch sein Name war ihr nicht unbekannt, doch viel mehr hatte Caya noch nicht mit ihm zu tun gehabt. Und ehrlich gesagt wollte sie das auch nicht. Aber, Merlin, er sah wütend aus.
“Hm?“, sein Erscheinen war viel zu überraschend gekommen, als dass Caya seinen Worten wirklich folgen konnte. Sie richtete sich auf und spürte seinen eindringlichen Blick auf ihr. Es war unangenehm und gab ihr das unschöne Gefühl eines Brennens auf der Haut. Für sie ergaben seine Wort wenig bis keinen Sinn, denn es klang, als wäre das junge Mädchen eine Wiederholungstäterin im „Mist ausdenken“, doch das wäre ihr vollkommen neu.
“Lestrange“, so hieß er und ihre Worte klangen nicht nach einer Begrüßung, sondern lediglich völlig verwirrt und ein wenig unsicher. “Kann ich bei irgendetwas behilflich sein?“ Denn augenscheinlich schien der junge Slytherin gezielt auf sie zugekommen zu sein und doch hatte er die Situation mehr im Griff als sie gerade.
Nach oben Nach unten


Herkules Lestrange


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
Erstchara

Ihr armen kleinen Lichter
In dieser großen Welt
Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


06.02.16 12:40 © Herkules Lestrange

Wie sie dort saß, als könnte sie kein Wasser trüben und als wäre sie die pure Unschuld vom Lande, dabei wusste er genau, dass sie eine wahre Meisterlästerschwester war und er ihr am liebsten sofort die Gabel aus der Hand schlagen wollte. Herkules musste sich zusammen reißen, damit er sie nicht nachäffte, denn er war so wütend, dass ihm diese Gestik eigentlich ganz passend erschien aber dennoch unterließ er es. „Ich glaube kaum, dass ich auf Hilfe von deinesgleichen angewiesen bin. Allerdings will ich dir nur einmal sagen, dass du beim nächsten Mal lieber zweimal überlegst über wen du was sagst“, knurrte er und fixierte sie weiterhin. Dass er diese ganz Persönliche Anrede verwendet hatte, tat er natürlich ganz bewusst. Er war wütend und in seinen Augen war sie es definitiv nicht wert, sie förmlich anzusprechen. Dafür musste sie sich seine Anerkennung erst einmal verdienen und dass sie so über den Slug Club und somit auch über ihn und seine Freunde gelästert hatte, trug definitiv nicht dazu bei, dass er sie mochte.

„Ich meine, ich kann schon verstehen wieso du so über die abendlichen Treffen bei dem Professor herziehst. Du bist nämlich nicht eingeladen und weißt somit ganz genau, dass du es nicht wert und einfach nur gewöhnlich bist“, tat er es jetzt ab und entspannte sich etwas, während er zu einem Stück Brot griff und hinein biss. Er hatte nicht vor dort sitzen zu bleiben aber für ihn war diese Unterhaltung noch nicht erledigt. Erst wollte er von ihr hören, dass sie sich in Zukunft benahm und nicht mehr diese Diva heraushängen ließ und über etwas sprach, wovon sie keine Ahnung hatte. Eifersucht und Neid war in seinem Leben leider schon öfters aufgetreten. Wer nun einmal nicht zu der höheren Schicht gehörte und ein Teil von etwas besonderem war, hatte in der Regel die Angewohnheit schlecht über besagte Personen zu reden. Dennoch konnte er nicht einfach weghören, sondern wollte sofort, dass dieses Gerede aufhörte. Er mochte es nicht wenn jemand schlecht über ihn sprach und sei es nur eine Person, mit der er kaum etwas zu tun hatte. Niemand sollte das einfach und er würde ihr einen ordentlichen Denkzettel verpassen, wenn sie dies nicht einsah. Bisher hatten sie auch ohne Probleme nebeneinander her leben können.
Nach oben Nach unten


Caya Eltringham


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
ZWEITCHARAKTER


I'LL REACH INTO MY BAG OF TRICKS AND PULL OUT A HAND GRENADE. YOUR MACHOISM FADE AWAY, BUT I WILL NOT PULL OUT THE PIN BECAUSE THAT'S MEAN. WITH JUDGEMENT DAY NOT FAR AWAY, YOU'RE SURFING ALL YOUR DAYS AWAY. I DON'T KNOW WHO TO BLAME. IS IT ME OR IS IT YOU? VIOLENT DEATH AND VIRUSES AND LACK THEREOF OF CONSCIOUSNESS.

CAYA ELTRINGHAM; SECHZEHN
STECKBRIEF | RELATIONS


18.02.16 18:54 © Caya Eltringham

Er antwortete fix und gab Caya nicht genug Zeit um richtig zu begreifen. Ihr Blick sprang unbewusst nervös zwischen seinen Augen und seinem Mund hin und her und seine Worte peitschten so wütend, dass alleine der Klang dieser noch weiteres Unbehagen in ihr auslöste. Es war unglaublich unangenehm von einem fremden Menschen in der Öffentlichkeit in so bissigem Ton angefahren zu werden. Geschweige der Tatsache, dass sie erst verstand worauf er hinaus wollte als er sich an einem Stück Brot bediente.
In ihrem Kopf begann es zu rattern und während sie so vor sich hin dachte, musste sie den Blick von seinen Augen abwenden und wieder hinunter auf ihr Buch schauen. Bis vor einigen Sekunden hatte sie sich noch so viel wohler gefühlt und nun – das.

Der junge Mann vor ihr war also wütend auf sie. Aufgrund seiner Worte, musste Caya schlussfolgern, dass er entweder gehört hatte, wie sie sich über den berühmt-berüchtigten Slug-Club unterhalten hatte oder jemand anderes hatte sie belauscht und es ihm mitgeteilt. Merlin, engagierten bereits die Schüler im Schloss Spione? Sie erinnerte sich ganz genau, wie sie gestern beiläufig einigen Witze über diese Versammlung von bevorzugten Möchtergerns gerissen hatte und das war, zugegeben, nicht das erste Mal gewesen. Doch ihr gingen Papa Slughorn und seine verzogenen Gören mehr auf den Nerv als sie wollte.

Sie sah wieder auf und zog unwillkürlich die Augenbrauen zusammen. Der letzte Teil seiner Anrede war ihr sauer aufgestoßen, doch aufgrund der ungewöhnlichen Situation und ihrer persönlichen Schüchternheit, die sie nicht abstellen konnte, fiel es ihr schwer passend darauf zu antworten.
“Ich denke nicht, dass ich etwas Unwahres gesagt habe.“, sprach Caya langsam und leiser als ihr lieb war, obwohl sie ihn viel lieber fragen wollte, was genau sie nicht wert war, ob das Brot, das er sich genüsslich ins Maul stopfte denn so viel ungewöhnlicher war als sie und warum zur Hölle er das Verlangen hatte sich vor ihr so aufzuspielen. “Wenn das alles war, würde ich dich bitten zu gehen.“ Denn das Buch, das vor ihr lag, war ihr um einiges lieber als das Gespräch, das sie führen musste.
Nach oben Nach unten


Herkules Lestrange


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
Erstchara

Ihr armen kleinen Lichter
In dieser großen Welt
Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


21.02.16 22:39 © Herkules Lestrange

Wie konnte sie einfach so wenig zurücksagen? Herkules machte dieses Verhalten nur noch wütender, weil sie so ruhig blieb und er konnte sie einfach nicht einschätzen. Das verwirrte ihn nur und er starrte sie einen Moment noch mehr an. „Warst du jemals bei so einem Treffen? Nein, also wie kannst du dann Kritik üben?“ fragte er jetzt und presste die Lippen aufeinander, weil er sich wirklich zusammenreißen musste nicht auszurasten. Schon immer hatte er ein kleines Problemchen mit Aggressionen gehabt und er atmete jetzt tiefer durch und fuhr sich durch das Haar. Er wollte ihr sicher keine Szene machen. Also würde er sich gleich auch verkrümeln, oder eben nicht. Denn wenn sie ihn darum bat, gab es eben keinen Grund wieso er gehorchen sollte. Also grinste er jetzt nur breit und zuckte mit den Schultern.

„Findest du nicht, dass wir uns so nett unterhalten gerade? Ich bleibe!“ widersprach er ihr und fand Gefallen daran, auch wenn sie unter ihre Maske kein Anzeichen von jeglichem Gefühl zeigte. Aber gut, er würde schon mehr über sie herausfinden. Zu allererst würde er sehen, ob sie nun von alleine aufstehen würde, oder ob sie genügend Willen und Stärke besaß, ebenfalls sitzen zu bleiben. Dann konnte er auch damit anfangen sich sein Teller mit Nudeln und einem Schnitzel zu füllen. „Weißt du. Der Slug- Club kann einen ziemlich weit hoch bringen. Der Professor kennt jede Menge bekannter Leute. Du würdest staunen“, berichtete er jetzt und das nicht ohne Stolz. Er war nicht nur sehr eitel was sein Aussehen anging, sondern hielt allgemein sehr viel von sich und so war es kaum verwunderlich, dass er diesen Club auch sehr viel Bedeutung beimaß und einfach nicht verstehen konnte, wie jemand das Potential nicht sah. „Wenn du etwas mehr anstrengst, lädt er dich vielleich tauch ein …wobei…Nein, wohl eher nicht. Aber wenn du nett fragst, lege ich vielleicht ein gutes Wort für dich ein“, sprach er weiter und begann jetzt in aller Ruhe zu essen. Na, Eltringham, wie ruhig bist du wirklich?!
Nach oben Nach unten


Caya Eltringham


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
ZWEITCHARAKTER


I'LL REACH INTO MY BAG OF TRICKS AND PULL OUT A HAND GRENADE. YOUR MACHOISM FADE AWAY, BUT I WILL NOT PULL OUT THE PIN BECAUSE THAT'S MEAN. WITH JUDGEMENT DAY NOT FAR AWAY, YOU'RE SURFING ALL YOUR DAYS AWAY. I DON'T KNOW WHO TO BLAME. IS IT ME OR IS IT YOU? VIOLENT DEATH AND VIRUSES AND LACK THEREOF OF CONSCIOUSNESS.

CAYA ELTRINGHAM; SECHZEHN
STECKBRIEF | RELATIONS


02.04.16 11:50 © Caya Eltringham

Er strahlte eine solch negative Aura aus, dass sie das Gefühl hatte, lieber gar nichts zu sagen. Er schien wie die Art Menschen, die auf jegliche logisch formulierten Argumente allergisch reagierte und außer sich und seinen Lieblingsschuhen nichts anderes auf der Welt kannte. Seine Wut ihr gegenüber hatte auch ihre ganz eigenen persönliche Wut geschürt und sie hatte wirklich gehofft, er würde ihrer Bitte nachkommen und einfach gehen. Manchmal war sie wirklich zu naiv.

Sie beobachtete voller Widerwillen wie ihr Gegenüber es sich an ihrem Tisch bequem machte und war drauf und dran selbst einfach aufzustehen und zu gehen. Doch irgendetwas in seinem selbstgefälligen Grinsen ließ sie bleiben. Konnte sie ihm einfach die Genugtuung geben, die er haben wollte? Sie ließ ihn aussprechen und konnte nicht verhindern mit jedem seiner Worte etwas irritierter dreinzublicken. Sie war sich unsicher, ob er das, was er sagte, wirklich meinte, oder ob er und der gesamte Slug-Club vielleicht einfach nur eine Art Werbe-Deal mit dem Professoren geschlossen hat. Caya beobachtete, wie ihr gegenüber anfing sein Essen zu genießen und wusste noch immer nicht so wirklich was sie antworten sollte. Doch langsam war sie wirklich lang genug still gewesen.

„Ich war weder bei einem Treffen noch möchte ich einem beiwohnen-“, sprach sie betont ruhig, doch konnte sie es sich nicht gänzlich verkneifen ein ironisches -aber vielen Dank auch anzuhängen. Der junge Slytherin wurde ihr mit jeder Minute unsympathischer und sie sah sich in all ihren Lästereien bestätigt – er war ein verblendeter, reicher Jüngling. Einer von viel zu vielen an dieser Schule und er war kein Stück anders oder gar besser als sie ihn sich vorgestellt hatte. „Ich bevorzuge, durch meine Taten anerkannt zu werden und nicht weil ein Professor in den Freistunden Langeweile hat.“ Ihre Stimme war nicht so bissig wie ihre Worte, im Gegenteil, sie redete zurückhaltend und noch immer viel zu leise, doch jedes ihrer Worte war ehrlich und vollkommen ernst gemeint. „Es tut mir leid, dass deine Werbung keinen Erfolg bei mir hat.“
Nach oben Nach unten


Herkules Lestrange


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
Erstchara

Ihr armen kleinen Lichter
In dieser großen Welt
Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


03.04.16 11:58 © Herkules Lestrange

Wenn er jetzt hier die Möglichkeit hatte einer dummen Göre zu zeigen, was ihr geschwätzt für ein Unfug war, dann würde er auch alles daran setzen dies zu tun. Nicht nur, dass sie ihn in aller Öffentlichkeit verspottet hatte – sie war einfach nur dumm, wenn sie glaubte, dass er ihr glaubte, dass sie kein Teil von diesem ganz besonderen Club sein wollte. Sie wurden auserwählt so sah er das und Caya war ein dummes, armes Mädchen, welches mit Neid nur so umgehen konnte, indem sie über die anderen böse Worte verlor – anders konnte er es sich zumindest nicht erklären. „Und welche glorreichen Taten sollen das bitte sein? Dass du schlecht über Menschen redest, welche eindeutig über dir stehen, hm? Oder dass du mit deiner Nase so weit oben hängst, dass du kaum noch den Boden der Tatsachen erkennst?“ Herkules zog eine Augenbraue in die Höhe und schnaubte verächtlich. Was war das nur für ein sinnloses Geschwätz, welches sie da von sich gab? Er konnte es einfach nicht nachvollziehen. Durch ihre Taten! Dass er nicht lachte.

Aber nicht nur, dass er sie verständnislos anschauen konnte. Sie machte ihn einfach nur wütend. Sie war so arrogant und selbstverliebt, dass er nur den Kopf schütteln und gehen sollte aber er konnte nicht, weil sie ihn damit beleidigte – weil sie glaubte, sie sei besser, dabei war sie gar nichts. Was war schon ihre Familie?! Ihr Name? Gar nichts. Vermutlich mussten sie jeden Penny umdrehen, damit sie überhaupt über die Runden kamen! Sie war ein genau so dummes, naives und vermutlich auch leicht zu beeinflussendes Mädchen wie all die anderen. Er musste es nur weiter versuchen. „Du wirst schon sehen was du davon hast, du dummes Gör!“ zischte er leise und beugte sich etwas vor, um sie weiter zu fixieren. „Irgendwann wirst du feststellen, dass du absolut nichts bist. Überhaupt nichts. So wenig wie deine Familie Einfluss hat, kann aus dir auch nichts werden. Wer würde dich schon nehmen? Vermutlich versucht deine Familie schon verzweifelt irgendeinen Verlobten zu finden, um dich nur unter die Haube zu bekommen – weil du es alleine zu nichts bringst. So viel zum Thema, dass deine Taten dir Erfolg verschaffen sollen“, sprudelte es nur so aus dem jungen Lestrange hervor und mit jedem Wort mehr wollte er noch mehr sagen und sie fertig machen. Sollte sie sich nur merken ,dass man niemals schlecht über ihn sprach und damit war die Sache für ihn erledigt.
Nach oben Nach unten


Caya Eltringham


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
ZWEITCHARAKTER


I'LL REACH INTO MY BAG OF TRICKS AND PULL OUT A HAND GRENADE. YOUR MACHOISM FADE AWAY, BUT I WILL NOT PULL OUT THE PIN BECAUSE THAT'S MEAN. WITH JUDGEMENT DAY NOT FAR AWAY, YOU'RE SURFING ALL YOUR DAYS AWAY. I DON'T KNOW WHO TO BLAME. IS IT ME OR IS IT YOU? VIOLENT DEATH AND VIRUSES AND LACK THEREOF OF CONSCIOUSNESS.

CAYA ELTRINGHAM; SECHZEHN
STECKBRIEF | RELATIONS


12.04.16 17:53 © Caya Eltringham

Seine Worte versetzten ihr einen Stich mitten ins Herz. Es wäre nicht überraschend, wenn sie bei dem Gefühl sogar wahrhaftig körperlich zusammengezuckt wäre.
Er sprach so verächtlich von ihr, wie es sonst nur ihr eigener Vater tat und es war ein unglaublich unangenehmes Gefühl. Lestrange kannte sie kein Stück und solch harte Worte aus einem ihr fremden Mund zu hören, schien viel zu surreal. Er warf ihr alles an den Kopf, was sie von ihrem Erzeuger in solcher oder ähnlicher Form schon viel zu oft gehört hatte und es war all das, was ihr manchmal den Schlaf raubte, wenn sie sich in ihrer eigenen Unsicherheit gefangen fand.
Der Slytherin beugte sich zu ihr vor und konnte nicht aufhören, seinen Unsinn zu erzählen. Ihr Blick hielt sich mit einem Mal viel zu sehr an seinen Augen fest und ihr irritierter Gesichtsausdruck wich einem entsetzten. Es war Caya unbegreiflich, woher die Wut ihres Gegenübers stammte und weshalb er bereits seit einer gefühlten Ewigkeit hier mit ihr am Tisch saß. All die Jahre zuvor waren sie sich erfolgreich aus dem Weg gegangen und nun hatte eine kleine Lästerei seine Aufmerksamkeit so geweckt? War das Leben als privilegierter Schönling etwa langweilig geworden?
Ihre Hände verkrampften unbewusst als er endlich zum Ende seines Vortrags kam und für einen Moment starrte sie ihn einfach nur sprachlos an. Es war einfach zu unverschämt von ihm gewesen.
„Entschuldigung, aber –“, begann sie in ihrer leisen Stimme, doch brach direkt wieder ab. Der Schock über seine Unverschämtheit lüftete sich langsam und stattdessen setzte wieder dieses unangenehme Gefühl von gerade eben ein – Wut. Ihr wollte nicht in den Sinn kommen, wie jemand wie er, dem sein Leben lang vermutlich alles in den Allerwertesten geschoben wurde, so eine Frustration in sich aufbauen konnte und diese dann an unschuldigen Mitschülerinnen auslassen musste.

Ganz abgesehen davon, dass er nicht das Recht besaß so mit ihr umzuspringen.

In ihrem Kopf ratterte es. Sie versuchte eine möglichst rationale Lösung aus dieser Situation zu finden, doch wenn sie ehrlich war, baute sich die Wut gegen ihn mit jeder Sekunde mehr auf.
„Ich glaube-“, setzte die junge Slytherin erneut an, doch brach sie wieder ab, als sie bemerkte, dass ihre Stimme zitterte. Ihre Hände waren noch verkrampft und das selbstgefällige Funkeln in seinen Augen ließ völlig ungeahnte, ziemlich negative Gefühle in ihr aufkeimen. Unverschämt. Doch lange hielt sie diese erneute Stille nicht aus. Für einen Moment vergaß sie jegliche Schüchternheit.

„Entweder, Lestrange, gehst du jetzt besser, oder – verdammte Kiste! – ich zeige dir gerne mit bloßen Händen, von welchen Taten ich rede!“ Cayas Stimme zitterte bei jedem Wort noch mehr und völlig unbewusst wurde sie immer lauter. Dass ihre Worte nicht unbedingt den besten Sinn ergaben war ihr egal. Ihr Blick bohrte sich immer weiter in seine Augen und das Buch, das sie eigentlich lesen wollte, war schon lange vergessen. „Von einem verwöhnten Jüngling wie dir werde ich mir nicht sagen lassen, wie dumm ich bin, wie unbegehrt ich bin oder was zur Hölle falsch mit meiner Familie ist –“ Ihre Hände hielten sich an der Tischplatte fest um zu verhindern, dass sie aufstand, denn nichts würde sie jetzt lieber tun. Sich vor ihm aufzubauen und von oben herab all ihre Wut auf ihn zu schreien. „Niemand auf dieser Schule interessiert sich für euren kleinen Club, nicht mal euer geliebter Professor. Wie armselig muss man sein um sich deshalb für etwas Besonderes zu halten? Slughorn hat keine Freunde! Ihr seid sein Zeitvertreib! Er sucht sich Verlierer um sich nicht alleine zu fühlen!“ Ihre Stimme wurde lauter und sie musste sich zusammen reißen nicht wirklich loszuschreien. An ihre eigenen Worte glaubte sie nicht, sie wusste, dass der Slug-Club vermutlich tatsächlich erfolgsversprechend war, doch im Moment kam ihr dieser Verein wie das größte Armutszeugnis überhaupt vor. „Armselig!“, wiederholte sie und war kurz davor ihrem Gegenüber einfach eine Ohrfeige zu verpassen – damit er aus seiner Scheinwelt aufwachte und das Weite suchte. „Verdammt nochmal, armselig!“
Nach oben Nach unten


Herkules Lestrange


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
Erstchara

Ihr armen kleinen Lichter
In dieser großen Welt
Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


30.04.16 13:31 © Herkules Lestrange

Er hatte sie. Da war sich Herkules sicher. Jemand einfach nur fertig zu machen, gehörte quasi zu seinem Hobby bzw. er mochte es einfach ,wenn er als der Stärkere aus der ganzen Sache hervor ging und Caya zu knacken war einfacher als gedacht, auch wenn sie sich zu Beginn gewehrt hatte- jetzt hatte er sie. Wie falsch erlag, merkte er nur wenige Sekunden später, als die angeblich schüchterne Hülle abfiel und sie plötzlich platzte. Der Wortschwall kam stark und bissig und er blickte sie nur – ehrlich überrascht an – während er versuchte ihren Worten zu folgen. Sie waren voller Beleidigungen und Unwahrheiten und obwohl sich der junge Lestrange niemals von einem Mädchen so angiften ließ, war er ernsthaft einfach nur baff und konnte in diesem Moment nicht reagieren. Er vergaß, dass sie sich in der großen Halle befanden, all die Mitschüler um sie herum und auch das Essen, sondern hatte seine Augen nur auf sie gerichtet. Als sie allerdings endlich zu Ende gesprochen bzw. beinahe geschrien hatte, kam er endlich zu sich und verengte die Augen zu schmalen Schlitzen. Hastig drehte er sich um, aber Merlin sei Dank, war es nicht besonders voll in der großen Halle, sodass nur vereinzelnd ein paar Schüler herschauten – allerdings sofort den Kopf drehten, als er sie anfunkelte. „Was fällt dir ein hier so herum zu brüllen, wie eine Irre?“ fluchte er und schmiss seine Gabel neben den Teller. Ihm war der Appetit gründlich vergangen und wenn er ehrlich war, war er irgendwie…naja, irgendwas von wegen überrumpelt. Er hatte ja nicht damit gerechnet, dass sie plötzlich so ausrasten würde und es war ihm unangenehm, weil er…weil er eben nicht damit gerechnet und ihre Art nicht durchschaut hatte. Es hatte ihr scheinbar überhaupt nichts ausgemacht, wie er sie angesprochen hatte. Zumindest nicht so, wie er es sich gewünscht hatte. Denn das sie plötzlich so ausrastete, war definitiv nicht sein Plan gewesen. „Entspann dich also mal wieder, sonst denkt noch jemand dir wäre das Thema wichtig“, fügte er hinzu und kam sich selber so dämlich vor, weil er ihr eigentlich eine langen sollte aber er keine Frauen schlug. Zumindest nicht ins Gesicht und so halt! Außerdem war sie ihm nicht geheuer. Nachher nahm sie noch ihre Gabel und stach ihm in die Hand oder sonst was. Jetzt wusste er allerdings nicht mehr was er sagen sollte, sondern starrte sie einfach an. Er hatte wirklich gedacht, dass er Caya genug erniedrigt hatte, dass sie sobald sie sich auf dem Gang begegnen würden, sofort auswich und das zu Recht. Immerhin hatte sie selber schuld. Hätte sie nicht einfach ihren Mund gehalten, wäre es gar nicht dazu gekommen und jetzt sowas. „Kannst ja froh sein, dass du keinen Freund hast, so wie du ausrastest –wäre er sicher schon längst weg“, brummte er jetzt aber um einiges handzahmer. Er mochte es nicht von Mädchen so angefahren zu werden aber gerade wusste er auch keinen Konter. Allerdings sollte man das nicht unterschätzen, denn Herkules konnte auch später Rache üben. Immerhin wusste er jetzt, dass er sie nicht zu unterschätzen hatte und doch würde sich noch zeigen ,was er davon hielt, dass ein Mädchen ihn so angiftete – als wäre sie im Recht. Als wäre der Slug Club nichts wert. Eindeutig hatte sein Ego gerade einen ordentlichen Knacks erlitten.
Nach oben Nach unten


Caya Eltringham


RECKLESS PURE SNAKE
RECKLESS PURE SNAKE
ZWEITCHARAKTER


I'LL REACH INTO MY BAG OF TRICKS AND PULL OUT A HAND GRENADE. YOUR MACHOISM FADE AWAY, BUT I WILL NOT PULL OUT THE PIN BECAUSE THAT'S MEAN. WITH JUDGEMENT DAY NOT FAR AWAY, YOU'RE SURFING ALL YOUR DAYS AWAY. I DON'T KNOW WHO TO BLAME. IS IT ME OR IS IT YOU? VIOLENT DEATH AND VIRUSES AND LACK THEREOF OF CONSCIOUSNESS.

CAYA ELTRINGHAM; SECHZEHN
STECKBRIEF | RELATIONS


18.05.16 21:57 © Caya Eltringham

Ihr Herz schlug hart in ihrer Brust. So stark, dass sie den Herzschlag in ihren Ohren spürte. Caya hatte das Gefühl außer Atem zu sein und realisierte nur langsam, was gerade vor sich gegangen war. Sie hatte ihn beinahe angeschrien und im Nachhinein kam es ihr vor wie in Trance. Die Wut fiel augenblicklich von ihr ab, als sie seinen Gesichtsausdruck sah. Und sie wurde rot. Knallrot im Gesicht. Die wenigen Sekunden, die in völliger Stille zwischen den beiden verliefen, kamen ihr vor, wie Jahre. Auch wenn es unglaublich gutgetan hatte – es war unklug gewesen, ihn in der Öffentlichkeit so anzufahren. Sie würde es niemals zugeben, doch sie hatte das Gefühl der Lestrange saß am längeren Hebel und sie machte sich Feinde, wo sie sich lieber keine machen sollte.

Er öffnete den Mund und seine Reaktion fiel komplett anders aus, als sie es sich ausgemalt hatte. Die Slytherin hatte beinahe damit gerechnet, dass er ihr an Ort und Stelle einen fiesen Fluch auf den Hals hetzte, doch im Grunde tat er nichts als – nunja, etwas planlos rumzureden. Ihre Augen wurden groß als er seinen Mund wieder schloss und nichts passierte. Kein Fluch, keine Drohung, nicht einmal eine Beleidigung war sie ihm wert. Sie war so kurz davor einfach loszulachen, doch die Verwirrung um den Moment hielt sie davon zurück. Was genau war hier eigentlich los? Musste sie jetzt noch etwas sagen? Verdammter Mist, würde sie den Gemeinschaftsraum je wieder gefahrlos betreten können? Doch noch während diese Gedanken ihr durch den Kopf schossen, erwachte auch erneut die Wut in ihr. Er hatte sich ungefragt zu ihr gesetzt und sie vom Essen und vom Lesen abgehalten. Er hatte angefangen, seine Meinung ungefragt kund zu tun und auch er hatte das Verlangen gespürt, sie ungefragt zu beleidigen. Und nun sollte sie, Caya, sie, die sie nichts getan hatte, Angst vor ihm empfinden? Merlin! MERLIN!

Ihre Hände verkrampften sich noch einmal an der Tischplatte und sie war kurz davor den nächsten Schwall an Worten aus ihrem Mund zu lassen, doch im letzten Augenblick hielt sie an sich. Das hier war lächerlich und er war es sicher nicht wert. Das würde nun ein Ende finden.

Sie hob den Blick von seinem Gesicht und beschloss, dass er sich gerade für sie in Luft aufgelöst hatte. Caya stand wortlos auf, sammelte ihr Buch ein, verließ die Halle und hoffte, diese Aktion nicht bereuen zu müssen.


ENDE.
Nach oben Nach unten


Gesponserte Inhalte



Heute um 13:27 © Gesponserte Inhalte

Nach oben Nach unten
 

Stupid Girls !

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
-

Seasonals Trophy Room

Stolz präsentieren wir die hiesigen Gewinner unserer Winter-Seasonals!   SEASONALS ARCHIVE