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 waiting on another chance to make it right

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27.01.16 13:54 © Gast

waiting on another chance to make it right
There she waits until, her brokenness can break her And finally be still. And these sidewalks speak of demons And my head just spins in circles, Round and round it goes.
Audrey & Alphard
02.06. ca. 18 Uhr - Ländereien


Nachdem Audrey sich nach der Jobberknoll-Sache in den Gemeinschaftsraum geschlichen hatte um sich die Haare wieder ordentlich zu machen, die schließlich dank des Vogels ausgesehen hatten wie ein Vogelnest, hatte sich das Mädchen bereits wieder nach draußen begeben. Ihr war nicht wirklich danach, drinnen herum zu sitzen und die restliche Zeit bevor das Abendessen beginnen sollte wollte sie noch mit irgendetwas nützlicherem als herumzusitzen verbringen, auch wenn sie noch nicht ganz wusste womit genau. Vielleicht sollte sie sich hinterher mal bei Oscar melden und schauen, ob er in Ordnung war. Das Chaos im Gewächshaus hatten sie ja beseitigt und Audrey hoffte wirklich, dass kein Lehrer herausfinden würde, was dort passiert war. Dass sie die Tür gestern mit Herkules bereits pulverisiert hatte reichte ihr bereits auf ihrer Schandtaten-Liste und sie würde Dumbledore auch noch darauf ansprechen müssen, die Tür wieder heile zu machen.. und gleichzeitig ihre Strafe absetzen müssen. Innerlich seufzte sie bei dem Gedanken daran kurz und hoffte nur, dass davon kein Wort zu ihr nach Hause dringen würde.

Kaum, dass Audrey wie ein paar Stunden zuvor die großen Wiesen betreten hatte kam ihr auch in den Sinn, was sie nun tun könnte. Für Kräuterkunde brauchte sie noch eine Affodillwurzel und bisher hatte sie sich noch nicht darum gekümmert, eine aufzutreiben. Irgendwo auf den Ländereien würde sie bestimmt einen weißen Affodill finden, sie müsste nur gut genug suchen.. Und das tat sie dann auch. Ganz neben der Tatsache, dass sie eine Hausaufgabe erledigen konnte, half ihr dieses Herumgelaufe auf den Ländereien auch ein wenig, den Kopf frei zu kriegen. Es gab viel zum Nachdenken und allen voran das kleine Problemchen mit Herkules, der nach Audreys Wissen noch immer im Krankenflügel saß - dank ihr. Vielleicht wurde er auch schon entlassen, allerdings war Audrey sich dabei nicht ganz sicher. Wohl oder übel müsste sie vor dem Abendessen noch einmal dort vorbei schauen um sicher zu gehen, und wenn er dort noch ans Bett gefesselt war würde sie ihm wohl Gesellschaft leisten bis es Abendessen gab; soviel war sie ihm wohl mindestens schuldig, nachdem sie ihn angezündet hatte.
Audrey verdrehte bei dem Gedanken die Augen und schüttelte den Kopf - es war wirklich nicht zu fassen, dass sie dermaßen tollpatschig war. Irgendwie stolperte sie immer in solche Dinge und kam dann aber auch immer recht glimpflich wieder heraus - bis jetzt. Sowas konnte wohl recht schnell umschwanken und bevor Audrey (oder anderen) noch ernsthaft etwas zustieß würde sie wohl daran arbeiten müssen, nicht immer so schusselig zu sein.. Dabei tat sie das ja nie absichtlich, wirklich.

Es war schon ungefähr eine Stunde vergangen und Audrey hatte noch immer keinen weißen Affodill gefunden und langsam nagte die Ungeduld an dem jungen Mädchen. Irgendwo auf diesen weiten Wiesen musste es doch dieses verdammte Gewächs geben! Hin und her und hin und her lief die Blondine, was auf andere vermutlich auch unheimlich verwirrend wirken konnte, schließlich lief sie einfach ziellos umher und verfolgte weder ein bestimmtes Ziel noch einen bestimmten Weg. Als hätte man sie mit einem Verwirrungszauber getroffen oder ähnliches. Dazu dann noch das ständige hinkien um den Boden abzusuchen wirkte sie mehr wie eine alte, demente Frau die sich verirrt hatte als wie ein junges Mädchen, das bei Verstand war. Bekam sie aber natürlich nicht mit.
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01.02.16 0:24 © Gast

Im Gegensatz zu der trüben Stimmung, die Alphard in den letzten Tagen wie eine Regenwolke vor sich hergetragen hatte, war er heute von nahezu fröhlichem Gemüt. Wie schon in den Wochentagen zuvor, die zäh und übellaunig an ihm vorbeigezogen waren, wusste er nicht, woher sein Sinneswandel führte, der ihn nun wieder auf der sonnigen Seite verkehren ließ, doch er nahm es mit der typischen stoischen Ruhe für Alphard Black zur Kenntnis. Wäre er in einer anderen Zeit aufgewachsen, würde er sich nun vermutlich fragen, ob er an Depressionen litt und sich Gedanken über die Sprunghaftigkeit seines werten Befindens machen sollte. So aber ließ er die Launen der Pubertät über sich ergehen und erfreute sich an seiner heutigen guten Laune. Er fühlte sich zwar beinahe ein wenig schlecht deswegen, im Angesicht der Tatsache, dass sein bester Freund erst vor Kurzem aus dem Krankenflügel entlassen worden war, aber er wusste ja, dass zwischen diesen Geschehnissen kein Zusammenhang bestand. Zudem ging es Herkules gut, es gab also keinen Anlass, sich wegen des Zustands seines Kameraden Sorgen zu machen. Zugegebenermaßen war der Black am gestrigen Abend ziemlich besorgt gewesen in den ersten Sekunden, als ihm die Nachricht, er würde im Krankenflügel liegen, erreichte. Herkules schien sich schon länger dort zu befinden doch Alphard erfuhr erst davon, als sich in den Abendstunden wieder im Gemeinschaftsraum eingefunden hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er seinen Freund auch noch nicht vermisst, da sie keinen gemeinsamen Unterricht gehabt hatten. Er hatte es jedoch rasch in Erfahrung gebracht, dass er wohlauf war.

Alphard musste sich also nicht mit quälenden Gedanken darüber beschäftigten, ob es Herkules gut ging, auch wenn er ihn noch nicht persönlich hatte sprechen können. Am gestrigen Abend war es selbstveständlich keine Option gewesen, den Patienten noch zu besuchen. Der Anbruch des nächsten Tages brachte dem Slytherin diesbezüglich aber auch keinen Schritt weiter, im wahrsten Sinne des Wortes: Noch ehe er auch nur einen Fuß in den Krankenflügen setzen konnte, war er von der Schwester aufgehalten worden, die ihn informierte, dass Herkules noch schlief. Danach folgte ein ewig langer Tag mit Unterricht, nur unterbrochen durch die Pausen für das Essen in der Großen Halle. Alphards Neugier, was genau eigentlich passiert war, musste also im Zaum gehalten werden und so übte er sich in Geduld. Er würde Herkules mit Sicherheit später antreffen, wenn er ins Schloss zurückkehrte. Nun aber genoss er die letzten Strahlen der Sonne für den heutigen Schultag und wanderte über das Gelände zurück in Richtung des riesigen Gemäuers, welches man in der Ferne erkennen konnte. Die meisten anderen Schüler, die sich draußen herumgetrieben hatten, waren längst zurückgekehrt, um zum Abendessen in die Halle zu strömen. Deshalb verwunderte es den Black auch, als er die Silhouette einer einzelnen Person bei der nächsten Baumgruppe ausmachen konnte, die desorganisiert durch die Gegend lief, alle paar Meter in die Hocke oder auf die Knie gehend, um den Boden zu untersuchen. Er verlangsamte seinen Schritt und beobachtete interessiert das Schauspiel, das sich ihm bot. Es hätte sein können, dass er hier ein armes verwirrtes Mädchen vor sich hatte, das dringend seiner Hilfe benötigte – zumindest redete er sich das ein. In Wahrheit war er aber auch tatsächlich amüsiert über das unbeholfene Treiben. Beim näher kommen erkannte er, dass es sich bei der Gestalt um Audrey Hallway handelte und seine Stirn legte sich in Falten. Interessant. Ausgerechnet auf sie, die gestern seinen besten Freund in Brand gesteckt hatte, musste er stoßen. „Haben Sie etwas verloren, Miss Hallway?“ setzte er an und konnte ein amüsiertes Grinsen kaum hinter der zur Schau gestellten ernsten Miene verstecken, mit der er sie bedachte. Er hatte sie definitiv erschreckt, soviel stand fest. Er zog eine Augenbraue hoch und sah auf die Frau hinab, die mit dem Rücken zu ihm im Gras kniete .
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05.02.16 20:49 © Gast

yeah, i'm fine
I'm just having an allergic reaction to the universe.
Audrey & Alphard


Dass sich während ihres verwirrten Hin und Hers über der Wiese jemand näherte, das merkte Audrey natürlich nicht. Es wäre ja auch ein Wunder, wenn sie irgendwann mal etwas merkte, was nicht in ihrer unmittelbaren Nähe passierte. Manchmal wäre es vermutlich hilfreich, Augen im Hinterkopf zu haben, denn meistens bemerkte Audrey einfach Dinge nicht, die hinter ihr geschahen. Dass sie gerne mal in andere Leute hinein lief würde dadurch zwar auch nicht besser werden, aber immerhin könnte sie merken, dass irgendjemand auf sie zu kam. Sie hatte aber keine Augen im Hinterkopf und damit bemerkte sie auch nicht, dass Alphard Black sie erspäht hatte und nun auf sie zu kam.
Stattdessen lief sich auf einen der nahen Bäume zu und kniete sich vor ihm wieder ins Gras um die Gegend um seine Wurzeln zu untersuchen. Und dann sah sie es! Das weiße Kraut, das sie so verzweifelt gesucht hatte. "Ha ha..", lachte sie leise siegreich und machte sich daran, die Pflanze aus dem Boden zu heben ohne sie großartig zu beschädigen. Es würde ihr rein gar nichts bringen, stundenlang mit dem Suchen zu verbringen und das Kraut am Ende dann zu zerstören... Passen würde es aber irgendwie zu Audrey, wenn man so darüber nachdachte.

Erst als sie sich total darauf konzentrierte die Pflanze perfekt aus dem Boden zu heben machte Alphard auf sich aufmerksam, indem er sie ansprach. Erschrocken über die plötzliche Stimme hinter sich hatte Audrey die Pflanze beinahe weggeschmissen... wäre sie nicht noch halb im Boden. Stattdessen rissen die kleinen Wurzeln ab und damit wurde das Kraut unbrauchbar. Ein verzweifeltes Seufzen kam über ihre Lippen und sie sah das zerstörte Kraut an als hätte sie gerade ein Familienmitglied verloren, erst dann richtete sie sich auf. Audrey klopfte ihren Rock ab und drehte sich um und dann.. merkte sie, dass da Alphard Black stand. Puh. Peinlich.
Audrey ging einen Schritt zurück und lächelte ihren Mitschüler schüchtern an, den sie so lange nicht mehr gesprochen hatte. Peinlich nicht nur weil sie hier offenbar den Eindruck gemacht hatte, verwirrt zu sein, sondern auch weil ausgerechnet Alphard Herkules' bester Freund war - und den hatte sie ja angezündet. Die Worte hatten ihn mit Sicherheit bereits erreicht. Oh bei Merlin. Audrey strich sich eine Strähne zurück und hoffte inständig darauf, dass sich ihre Wangen nicht röteten, ehe sie antwortete. "Äh - Nein, ich habe nur weißen Affodill gesucht für.. äh.. Kräuterkunde, Sir.", stammelte sie dümmlich und rieb ihre Hände aneinander, um sie von der restlichen Erde zu befreien. Ihr Blick ging herunter zum Boden und der zerstörten Pflanze und ihr Mund verzog sich kurz. "... ohne Erfolg, offenbar.", fügte sie an und seufzte leise. Die ganze Zeit die sie mit Suchen verbracht hatte... einfach umsonst. Audrey hob den Blick wieder und sah Alphard entgegen, allerdings ohne ihm direkt in die Augen zu sehen. "Was führt Sie her?", fragte sie dann vorsichtig und ihr kam der Vorfall mit Herklues wieder in den Sinn, was sie dazu brachte skeptisch eine Augenbraue zu heben. "Geht es Herkules gut? Äh - ich meine, Mister Lestrange."
Konnte sie bitte im Erdboden versinken? Danke.

Eigentlich mochte Audrey Alphard ja. Er war tatsächlich der einzige ihrer Mitschüler bei dem sie nicht das Gefühl hatte, sein Verhalten wäre aufgesetzt. Er war freundlich, wenngleich auch ein wenig distanziert und verschlossen, allerdings hatte er dafür wohl genug Gründe, die Audrey gar nicht wissen wollte. Gespräche mit ihm waren deswegen immer leichter als mit anderen, wenngleich nicht automatisch leicht. Trotzdem war es für sie eine kleine Erleichterung, dass Alphard sie angesprochen hatte und nicht irgendein anderer Schüler.
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