EVE LILLY CALETTE | 37
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grown up

eve lilly calette; 37 jahre alt; halbblut; wahrsagerin; begnadete seherin; vera farmiga

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family; mirror; hogwarts; past; other stuff


basic stuff

Jedes Märchen hat seine Anfänge, doch bevor wir uns kopfüber in deine Erzählungen stürzen, beginnen wir mit den wichtigsten Daten um dich erst einmal ein wenig kennen zu lernen.

last name


Als junges Mädchen hat sie Uhrzeiger in die falsche Richtung drehen – und Laub wieder an Äste kleben wollen. Sie wäre am liebsten gegen die Zeit gelaufen, hätte alles stehen und liegen gelassen und wäre damals vermutlich sogar mit ihrer dicken und verbitterten Katze Arthur (die gar nicht so verbittert war) hoch hinaus ins All geflogen. Sie hätte alles getan, um nicht älter werden zu müssen, um sich keinen Verantwortungen stellen zu müssen, aber damals ist ihr auch nie in den Sinn gekommen, dass sie eines Tages ihren Mädchennamen »Jackson« ablegen - und dafür den ihres heutigen Mannes annehmen würde. Calette könnte in der magischen Welt noch so viel bedeuten und für noch so viel stehen, am Ende des Tages verbindet Eve mit dem Namen nur eines: Die kleinen (großen) Wunder des Lebens.

first name


eve lilly » »Eve Lilly«, hat ihr Vater oftmals leise verlauten lassen, wenn sie ihn als kleines Mädchen aus großen Augen angeblickt - und nach seiner Hand gegriffen hat. Meistens hat er ihren Namen genüsslich von seiner Zunge rollen lassen und ihn mehrmals wiederholt, aus Angst er könnte ihn vielleicht vergessen. »Das Leben«, hat er Sekunden darauf aus seiner Kehle gepresst. »Eve bedeutet das Leben. Du bist mein Leben« Und er hat Recht behalten. Eve bedeutet wirklich »das Leben« und findet seine Herkunft im Hebräischen. Er hat damals nicht lange mit sich gerungen und aus Erfurcht Eve gehaucht, als er sein kleines Mädchen das erste Mal auf den Armen halten – und es lächeln sehen durfte.

nickname


Man könnte meinen, dass Eve bereits kurz genug sei und das man dafür nicht auch noch einen Ruf – oder Spitznamen bräuchte, aber die hübsche Calette wurde bereits zu ihren Schulzeiten von ihren Freundinnen nie Eve geschimpft, sondern evel (ausgesprochen: ävel). Wie genau es damals dazu gekommen ist, kann Eve heute nicht mehr erklären und ihre Freundinnen vermutlich auch nicht. Ihr Ehemann Granth dagegen ruft seine Ehefrau kaum mehr bei ihrem Vornamen. Es ist mittlerweile Gewohnheit, dass er sie mit love oder darling adressiert und ihr eines seiner wahnsinnig charmanten Lächeln schenkt. Ihr Herz klopft jedes Mal ein wenig schneller.

age & birthdate


1906: Das Erdbeben und daran anknüpfende Feuer machen die Stadt San Francisco dem Erdboden gleich, während das erste deutsche U-Boot (U1) von Stapel läuft. Gleichsam durchquert Roald Amundsen mit der Gjøa nach drei langen Jahren die Nordwestpassage, während Arthur Korn die telegrafische Übermittlung eines Bildes über 1800 km gelingt. Eve wurde am gleichen Tag wie William Wilson Morgan (also am dritten Januar), ein US-amerikanischer Astronom, in London geboren worden und ist dort schließlich auch aufgewachsen. Heute zählt sie mittlerweile ganze siebenunddreißig Jahre und hat Großbritannien noch nie wirklich verlassen.

place of birth


Sie liebt ganz warmen Tee an kalten Wintertagen und das prasselnde Geräusch einzelnder Regentropfen, die unbarmherzig gegen aalglatte Regenscheiben stoßen. Eve ist durch und durch Britin und fasziniert mit ihrem starken, britischen Akzent jeden der von außerhalb kommt. Sie hat vor rund siebenunddreißig Jahren in den Tiefen Londons das Licht der Welt erblickt und das Leben ihrer Eltern auf den Kopf gestellt.

living place


Mit ihrem Ehemann hat sie sich damals für ein schönes, sehr altes und mystisches Haus im Herzen Londons entschieden, das weder zu viel noch zu wenig versprochen hat. Eve hat sich auf den ersten Blick in das schöne Schmuckstück verliebt und kann seitdem nicht mehr davon ablassen. Allerdings ist das Haus auch mit sehr viel Arbeit und Aufwand verbunden gewesen, weswegen Granth und Eve all ihr Herzblut ihrem ersten eigenem Heim widmeten, um es so warm und geborgen wie nur möglich zu gestalten. Heute strahlt es mit einer so unglaublichen Präsens und Mystik, dass selbst die begabte Seherin wenige Sekunden inne halten muss, um sich der Pracht des Hauses erneut bewusst zu werden.

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the family

in Märchen handelt nie von nur einer Person. Es gibt immer diejenigen, die einem zur Seite stehen – oder eben nicht. Erzähle uns hier von deiner Familie, deinen wichtigsten Freunden und von den Menschen, die dich daran hindern du selbst zu sein.

bloodline


Sie ist sehr unvoreingenommen aufgewachsen und hat es auch nie geschafft, sich in irgendeiner Weise aufgrund des Blutes gegen jemanden zu verschwören. Zu ihren Schulzeiten hat das oft zu vielen Problemen geführt. »Entscheide dich doch endlich!«, hat es oft geheißen, wenn Eve sich weigerte eine Seite zu beziehen, weil sich gerade vielleicht Freundinnen, die sich selbst als Feindinnen betrachteten, stritten. »Möchtest du lieber mit einer muggelstämmigen Hexe befreundet sein, oder einer reinblütigen?« Aber darum geht es doch gar nicht, hat Eve sich oft gedacht. Es geht nicht um muggelstämmige, halbblüter oder reinblüter. Es geht um das miteinander, die Gemeinschaft im Allgemeinen und deswegen hat sie meistens auf den Fersen kehrt gemacht und sich in ihren Schlafsaal verzogen. Sie, als Halbblut, könnte trotzallem vielerlei Dinge sein, aber wenn es eines auf der Welt gibt, was Eve noch mehr als grausame Visonen hasst, dann ist das tiefe, nicht abschüttelnde Ignoranz die auf einem zu großen Selbstbewusstsein baut.

society


Vermutlich befinden sie sich irgendwo zwischen oberer Mittelschicht und unterer Oberschicht, aber Eve interessiert sich nicht wirklich für die verschiedenen sozialen Schichten. Durch die harte Arbeit Großvater Ruperts darf die Familie Calette heute allerdings sehr gut (wenn auch bescheiden) leben. Einen Teil trägt auch Eve dazu bei, die mit ihren seherischen Kräften mittlerweile eine kleine Bekanntheit ist und die Familie somit ab und an in den Mittelpunkt gerät.

second home?


Eve kommt aus einer britischen Familie, die, soweit sie weiß, bisher auch alle aus Großbritannien stammen. Bei ihrem Ehemann wird es etwas bunter. Ihre Schwiegermutter Marceline Calette ist gebürtige Französin und hat sich praktisch in eine britische Familie geheiratet.

mother


» Adelaide Jackson neé Harpins » 63 Jahre alt » Hausfrau » ehemalige Gryffindor » verheiratet mit Dean Faris Jackson » Man mag es gar nicht glauben, aber anders als Eve, ist Adelaide eine sehr strenge und konsequente Frau (wenn auch sehr fair). Damals haben Kulleraugen noch so groß sein können, bei ihrer Mutter haben die nie wirklich gewirkt. Adelaide ist eine sehr starke und unabhängige Frau, hat nie wirklich groß Hilfe in ihrem Leben benötigt oder angenommen und steht lieber vor einem Backblech, als sich mit politischen Einstellungen auseinander zusetzen. Eigentlich ist sie ja eine sehr liebenswerte Frau, wenn auch etwas zu dynamisch und entschlossen. Sie kann dir entweder eines ihrer schönsten Lächeln schenken, oder dich gleich aus dem nächstbesten Fenster katapultieren. Sie lässt sich nur ungern über den Mund fahren und redet solange, bis sie alles, was sie erzählen wollte, erzählt hat, um einen kurzdarauf eines ihrer Schokoladentörtchen anzubieten. Eve und Adelaide sind wirklich so unterschiedlich wie Tag und Nacht und würden sie sich äußerlich nicht so ähneln, würde man gar nicht in Erwägung ziehen, dass die beiden miteinander verwandt sind. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist nie ganz einfach gewesen, hat Adelaide doch stets Probleme damit gehabt, dass ihre jüngste Tochter eine Seherin ist und unkontrolliert von Visionen geplagt wird. Warm ist sie damit einfach nie geworden, weshalb Adelaide auch nur selten über die Gabe ihrer Tochter spricht und sich lieber anderen Dingen widmet, als sich mit Eve's Talent auseinanderzusetzen. Das allerdings hat bisher nur Eve und Adelaide (und vielleicht auch ihrem Vater) betroffen und somit keinen anderen; nicht einmal Mavis und Annabeth haben davon Wind bekommen. Das Thema Seherin fällt einfach nicht in Adelaides Gegenwart und das ist bereits leider ein kleines, ungeschriebenes Gesetz zwischen Tochter und Mutter.  

father


Dean Faris Jackson » 64 Jahre alt » Auror im Ruhestand » ehemaliger Gryffindor » verheiratet mit Adelaide Harpins » Wenn es darum ging, die größten und abenteuerlichsten Geschichten zu erzählen, dann lag Dean mit seinen immer ganz vorne. Eve war als kleines Kind in seine Erzählungen vernarrt und konnte von Ihnen kaum mehr ablassen und wäre Adelaide nie dazwischen gegangen und hätte beide nicht zu Bett geschickt, dann hätten Vater und Tochter sich vermutlich bis ins nächste Jahrhundert unterhalten. Dean liebt seine Eve, sein kleines fröhliches Mädchen, und noch mehr die Tatsache, dass sie allem, was er zu sagen hat, stumm und lächelnd lauscht und es nie einfach nur abtut und zur Seite schiebt. Als Auror hat Dean es nie oft einfach gehabt, aber wenn er von einem langen Tag nach Hause kehrte und seine kleine Eve in seinem Büro erspähte, dann war sie das erste, was ihn zum lächeln und strahlen brachte (bis der Kuchen seiner Frau in den Vordergrund rückte, dann war selbst Eve für eine gewisse Zeit abgeschrieben). Dean hat seine Kinder immer bedingungslos geliebt, auch wenn er einem auf den ersten Blick als sehr mürrisch erscheint. Das liegt aber daran, dass er als Auror so einiges hat durchmachen müssen und er die Skepsis, die sich irgendwann entwickelt und breit macht, nie wirklich ablegen konnte. Heute flucht er über die Nachbarskinder, die unbefugt seinen schönen Garten betreten, und lässt sich von seinen Enkelkindern gerne schön und lange provozieren. Aber das ist schon immer sehr einfach gewesen und das haben die Jackson Töchter auch schnell begriffen. Dean hat ein sehr temperamentvolles Wesen und kann in nur wenigen Sekunden fluchend an die Decke gehen, aber sobald er bemerkt, dass seine Reaktion gar nicht von Nöten ist, beruhigt er sich wieder und fängt zu lächeln an, denn er weiß, dass er eine wundervolle Familie hat und er ein Teil davon ist.

siblings


Aaliyah Cavendish neé Jackson » 39 Jahre alt » Schreiberin beim Tagespropheten » ehemalige Gryffindor » verheiratet mit Caelius Cavendish » Eigentlich entfernen die beiden Frauen nur zwei winzige Jahre, aber manchmal fühlen sie sich, als würden sie auf unterschiedlichen Kontinenten leben. Aaliyah und Eve haben es nie wirklich auf die Reihe bekommen miteinander warm zu werden, was vermutlich daran liegt, dass die beiden ganz unterschiedliche Ziele anstreben. Während Eve immer versucht hat sich irgendwie von anderen abzuheben (was mit ihrer hellseherischen Gabe schließlich nicht sehr schwer war), hat Aaliyah die Chance ergriffen und sich angepasst. Wenn Eve hoch fliegen wollte, bevorzugte ihre Schwester den harten Boden. Sie haben es einfach grundsätzlich nie geschafft, sich wirklich näher zu kommen, was nicht heißt, dass es oft Streitereien innerhalb der Familie gab. Im Gegenteil. Es war ein einfaches miteinander, ein: »Du bist hier und ich bin hier und ich akzeptiere das« und als sie dann beide schließlich auszogen und heirateten, ging der Kontakt in einem dichten Nebel der Zeit unter.

Blythe Chamberlin neé Jackson » 35 Jahe alt » verheiratet mit Coleman Chamberlin » Blythe kommt sehr nach ihrer Mutter. Sie ist sehr entschlossen, eisern und streng, aber besitzt ein unglaublich großes Herz. Ihre Kinder erzieht sie zwar sehr diszipliniert, aber die Liebe lässt sie nie zu kurz kommen. Blythe ist damals das Verbindungsstück der Schwestern gewesen. Sie hat sich sehr gut mit Aaliyah verstanden und auch sehr gut mit Eve, weswegen sie für die Vermittlung  zwischen ihren älteren Schwestern zuständig war. Sie ist ihrer Mutter, Adelaide, sehr aus dem Gesicht geschnitten. Besonders jetzt, wo sie die fünfunddreißig geknackt hat, könnte sie glatt als Ebenbild durchgehen. Sie backt leidenschaftlich gerne und steht mit Herz und Seele in der Küche. Eve liebt ihre jüngere Schwester, auch wenn sie jene leider mittlerweile viel zu selten zu Gesicht bekommt.

husband


Granth Lee Calette » 42 Jahre alt » ehemaliger Gryffindor » Er schläft noch immer neben ihr. Selbst nach achtzehn langen Jahren schläft er noch immer neben ihr und schlingt seine breiten Arme um ihre Hüfte, während er ihr leise in den Nacken schnarcht und sich an sie schmiegt. Das erste Mal hat Eve ihn auf einem Maskenball im Herzen Londons erspäht und ihm in jener Nacht aus der Hand gelesen. Sie redete von großem Glück und Heirat und wundervollen Kindern, aber das sie von sich selbst sprach, war der jungen Eve in diesem Moment nicht bewusst. Sie unterhielten sich die ganze Nacht, sprachen von Wichtigkeiten, von Nichtigkeiten, von Gott und der Welt, um am Ende schließlich die Nacht mit einem flüchtigen Kuss zu beenden. Vermutlich war es dort schon in Sand geschrieben und in Stein gemeißelt, dass sich diese beiden nicht mehr so schnell loslassen würden. Eve jedenfalls liebt ihren Ehemann bedingungslos und das nicht nur aufgrund seines sehr guten Aussehens. Er ist einfühlsam und willensstark. Er hat schon immer, anders als sie, genau gewusst, was er im Leben möchte und hat auch gar nicht lange mit der Entscheidung gehadert, Eve zu seiner Ehefrau zu nehmen und sie zu lieben (bis das der Tod sie scheidet … oder so). Ohne ihn, kann Eve nicht einschlafen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass sie sich in seiner Nähe beschützt und geborgen fühlt und sobald sie die Augen nach einer tragischen Vision öffnet, ist das erste was sie sieht sein wunderschönes Gesicht und diese strahlenden, warmen Augen. Er verkörpert alles für sie. Einen besten Freund, einen unersättlichen Liebhaber und einen ständigen Wegbegleiter. Was wäre Eve bloß ohne ihren Ehemann?

daughters


Mavis Sybill Calette » 16 Jahre alt » Gryffindor » Mavis mag Eve vielleicht nicht direkt aus dem Gesicht geschnitten sein (sie ist eher eine Mischung zwischen Mutter und Vater), aber ihre älteste Tochter hat eindeutig ihre mitfühlende und dünne Haut geerbt. Vielleicht macht Eve es ihren Töchtern mit ihrer seherischen Gabe nicht immer einfach, aber sie setzt alles erdenkliche daran, eine gute und gerechte Mutter zu sein und hofft, dass das bei Mavis irgendwie auf Verständnis trifft. Lernen tut man das irgendwie sowieso nicht. Also … Mutter sein. Eve hat es selbst heute noch immer nicht Hundertprozentig drauf, aber sie gibt ihr bestes und manchmal muss gut einfach gut genug sein. Dass sich Mutter und Tochter alles erzählen beruht auf tiefes Vertrauen und Eve dankt jeden erdenklichen Göttern dafür, dass sie es doch irgendwie auf die Reihe bekommt und nicht komplett bei allem versagt. Das sie für Mavis manchmal sehr peinlich werden kann, ist gar keine Frage (ist das nicht jede Mutter in einer gewissen Art?), aber der Gedanke, dass sie eine ihrer Töchter sich für sie schämen könnte, bricht der erwachsenen Frau das kleine Herz. Für Mavis (und Annabeth) würde sie ganze Welten hochgehen lassen, um sie vor Grausamkeiten beschützen zu können. Da wandelt Eve vermutlich zur Löwin, denn sie kann es nicht leiden, wenn Mavis strahlendes Lächeln hinter einer zerknirschten Grimasse verschwindet und gerade in letzter Zeit hat die hübsche Calette ein besonderes Auge auf ihre Tochter geworfen. Die Visionen, die sie nächtlich einholen und sie Höllenqualen empfinden lässt, versetzen sie in Angst und Schrecken und haben sie sogar um ein paar Jahre altern lassen.

Annabeth Carenina Calette » 15 Jahre alt » Ravenclaw » Ganz wie die Mutter, ist auch die jüngste Calette in Ravenclaw gelandet und vertritt das Haus der Adler mit ihrer unglaublichen Intelligenz und Raffinesse. Manchmal fragt Eve sich wo die Zeit geblieben ist. Gerade noch hat sie ihre jüngste Tochter in den Armen gehalten und ihr beim aufstoßen gelauscht und plötzlich steht sie als junge erwachsene Frau vor ihr und interessiert sich für vielerlei Dinge, die nicht mit aufstoßen oder spucken zu tun haben. Eve kann nicht loslassen, was nicht an einer krampfhaften Charaktereigenschaft liegt, sondern daran, dass ihre Töchter das einzige sind, was Eve davor bewahrt verrückt zu werden. Deswegen ist sie auch so stur in Sachen Annabeth und lässt kaum an ihr ab, wenn sich das Mädchen motzend umdreht und die Flucht in ihr Zimmer ergreift. Bisher hat sie immer alles von ihren Töchtern erfahren und plötzlich nur noch Außenstehende zu sein und nicht zu wissen, was in Ihnen vorgeht, sind pure Qualen für die neumoderne Mutter.

importants


Schwager Ferdinand und Rosemary Calette
mit Darlene, Cordell und Millard


Nichte Laurel und Neffe Josiah Cavendish

Neffen Tristan, Owen und Nichte Elle Chamberlin

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the mirror

Doch ein Märchen ohne einen Protagonisten ist kaum zu finden. Nun ist es an der Zeit, dass wir uns diesen ein wenig genauer anschauen ..

look


»Wenn ich das Mal so sagen darf, darling, unsere Kinder haben Recht. Du bist wirklich nicht sehr groß geraten!« Und damit beginnt Granth Calette gerne die größte Diskussion auf Erden, in der es manchmal wirklich fast schon um Leben und Tod geht. Obwohl der charismatische Idiot an ihrer Seite Recht hat, empfindet Eve sich eigentlich als groß genug um wenigstens an das höchste Regal in ihrer Küche zu gelangen (wobei sie da ein paar kleine Hilfsmittel zur Verfügung stehen hat … wie zum Beispiel einen Stuhl). 1.65 m ist doch eigentlich nicht so tragisch klein, oder? Sie kann zwar nicht mit der Größe ihres Mannes mithalten und ihre älteste Tochter Mavis hat sie bereits mit ihren 1.72 aufgeholt, aber sie ist immer noch groß genug um irgendwie autoritär zu wirken (wenn das jedenfalls Mal von Nöten wäre). Das wundersamste an Eve sind wohl ihre strahlend blaue Augen, die dir sofort auffallen werden, weil man sie einfach nicht übersehen kann. Wenn dich die hübsche Calette (die übrigens schon Mutter von zwei Kindern ist und jede Nacht auf ihrem Körper liegt und bereits von Hitzewallungen überrascht wird) anblickt, dann wirst du sofort das Gefühl vermittelt bekommen, dass sie nicht nur dein Gesicht, sondern auch die Tiefen deiner Seele erkundet. Deswegen weichen die meisten ihrem stechenden Blick aus, auch wenn das helle Blau wirklich einladend wirkt. Du kannst in ihnen alles sehen: Liebe, Vertrauen, Schmerz, Pein, Qualen, Besorgnis oder Skepsis. Sie können in innerhalb von ein paar Sekunden all das widerspiegeln, was Eve empfindet und mit sich trägt. Ihr Aussehen wird mit ihren hellbraunen Haaren perfektioniert, die nie länger als über ihre Schulter gehen (und selbst das ist ihr meistens zu lang, weswegen sie bereits schon ab Kinnhöhe enden) und einer sehr schmalen, geradlinigen Gesichtsform.  Auf dem ersten Blick erscheint sie dir einfach sehr hübsch und herzlich. Ihr breites Lächeln kann manchmal ganze Welten in Bewegung setzen und ihre Lippen formen wunderschöne Worte, aber wenn du genauer hinblickst, erkennst du die ein oder andere kleine Narbe, die sich Eve über die Jahre hinweg unfreiwillig angeeignet hat. Auf ihrer Nasenspitze zum Beispiel befindet sich eine ganz feine, die noch immer das Andenken ihrer ersten Vision ist. Die kam nämlich nicht nur überraschend, sondern war auch so intensiv, dass es sie damals wortwörtlich vom Hocker geworfen hat und sie mit der Nasenspitze über den Holzboden schlitterte. Wenn man es aber Mal ganz anders sieht und Granth Worte zitiert, dann ist Eve nicht nur eine sehr hübsche Frau, sondern auch eine sehr heiße Mutter.

attitude


Eve mag zwar streng aufgewachsen sein, aber man hat ihr keineswegs irgendwelche Flausen in den Kopf gesetzt. Im Gegenteil. Ihre Eltern haben der angeheirateten Calette in ihrer Jugend die Chance gegeben, für sich selbst zu entscheiden, welche Denkweise sie bevorzugt und wenn Eve heute die Augen aufschlägt und von all den Grausamkeiten in der Welt mitbekommt, dann läuft es ihr eiskalt den Rücken hinab und sie entscheidet sich gegen jegliche Ideologien. Sie kämpft für jeden und alles, aber am meisten für die Gleichberechtigung der Hexen und Zauberer. Du bist nicht weniger, nur weil kein reines Blut in deinen Adern pulsiert. Sie ist Verfechterin des Guten und daran wird sie auch halten, bis sie ihren letzten Atemzug tätigen – und ihr Körper schlaff zu Boden fallen wird.

specials


Um Spezialitäten, Besonderheiten oder Gaben hat sie nie gebeten und trotzdem wurde sie mit dem Talent in die Zukunft zusehen gesegnet. Das hat ihr in ihrer eigenen Kindheit oft sehr viele Alpträume beschert, teilweise auch traumatisierende Stunden, aber ablegen würde sie diese Gabe nie. Sie hilft ihr, begleitet sie, macht sie aufmerksamer. Es hat schon viele Visionen gegeben, die das Leben ihres Mannes gerettet haben oder die ihrer Töchter oder alle anderen, die sich in ihrer Nähe befindet. Sie sieht Dinge, ganz plötzlich und unvorhersehbar, und sie kann Emotionen empfinden, die sie vorher nicht empfunden hat. Sie verflucht ihre seherische Gabe und gleichsam dankt sie ihr. Das ist ein Teil von ihr und von diesem  kann sie einfach nicht ablassen. Wenn man davon allerdings Mal absieht, besitzt Eve noch eine ganz andere Spezialität, die, zusammen mit ihren seherischen Kräften, gar nicht Mal so verkehrt ist. Legilimentik erlaubt es ihr andere Personen mit festem Blickkontakt zu durchschauen. Sie kann somit nicht nur die geäußerten Gedanken oder die erspürbaren Empfinden offenbaren, sondern auch auf verborgene Gefühle, Erfahrungen und geheime Wünsche zugreifen.

character | inside


Sie würde gerne Uhrzeiger in falsche Richtungen drehen und Laub wieder an Äste kleben und Worte rückwärts aus ihrer Kehle pressen, aber meistens befindet sich Eve mit ihrem Kopf in den Wolken und alles, was sie gerne machen würde oder sich wünscht, sind reine Träumereien. Als junges Mädchen hat sie deshalb unter dem Spott anderer leiden müssen, aber wenn es darum geht, ein kleines bisschen mehr Leben zu erfassen, dann ist Eve die erste Person die man ansieht. Sie kann die Welt in ganz anderen Farben erscheinen lassen, kann sie rotieren, sie wenden und drehen. Mit ihren Worten lässt sie ganze Welten hochgehen, weil sie auf Ehrlichkeit beruhen und auf Einfühlsamkeit. Ihr Herz schlägt in dem Takt eines Kinderliedes und manchmal wünscht sie sich wieder ein junges Mädchen zu sein, aber Eve könnte sich niemals von ihrem Ehemann trennen, noch von ihren hübschen Kindern. Sie erscheint dir auf dem ersten Blick als selbstbewusst und zielsicher und ihr stechender Blick sagt so viel wie: »Ich bin eigenständig und präzise. Ich lasse niemanden zurück. Ich bin eine moderne, selbstbewusste Frau«, aber sobald sie den Kopf senkt und ihr Haus betritt, fällt jegliches Selbstbewusstsein von ihren Schultern und sie fühlt sich oftmals überfordert und unbeholfen. Das, was draußen vor ihren Türen geschieht, dass scheint sie manchmal nicht begreifen zu können. Sie ist zweifelt oft an dem, was sie hat, kann sich aber nicht dazu durch ringen, hitzige Worte über ihre Zunge rollen zu lassen. Sie lässt das meiste über sich ergehen, weil sie am Ende des Tages eine gute Ehefrau sein möchte und eine noch bessere Mutter. Ihren kleinen Ruhm, der sie tagtäglich verfolgt, verlangt viel von ihrer Stärke ab, weswegen sie das meiste einfach nur stumm schluckt und schließlich Zuflucht in ihrem eigenen Heim sucht. Da fühlt sie sich einfach am sichersten und zwischen warmen Himbeertee und alten Wälzern lebt es sich bekanntlich am besten. Wenn es darum geht Schwäche zu zeigen, ist sie die erste, die ihre Lippen zu einem Lächeln formt und abwinkt. Schwäche zeigen mag sie nicht, genauso wenig wie ihre Kinder zu belasten. Für Mavis und Annabeth möchte sie stark genug sein um ihnen Mut schenken zu können, Selbstvertrauen und eine farbenfrohe Welt. Auch wenn das für sie heißt eine Menge einzustecken. Eigentlich ist sie ja ganz liebenswert. An guten Tagen fühlt sie sich wie knackige Zwanzig und sie könnte mit ihrer Kraft ganze Bäume ausreisen, wären da nicht ihre seherischen Fähigkeiten und die damit verbundenen Visionen, die nicht immer sehr schön sind, sondern auch recht grausam sein können. Dann wünscht sie sich meistens eine ganz normale Frau zu sein, vielleicht sogar ein Muggel, um all dem Stress entgehen zu können. Sie ist sehr sensibel und aufgrund ihrer dünnen Haut, bemerkt sie es sofort, wenn sich jemand nicht gut fühlt oder unter etwas leidet. Momentan fällt es ihr einfach schwer zu atmen oder sich generell in Bewegung zu setzen, weil Angst und Verzweiflung an all ihren Gedanken nagen.

character | outside


Unter ihrem stechenden Blick hast du das Gefühl nichts verbergen zu können, aber wenn du ihr freundliches und breites Lächeln erspähst, willst du auch gar nichts mehr in Dunkelheit belassen. Sie tritt sehr selbstbewusst und willensstark auf. Sie kann dir mit einer ganz einfachen, nichtigen Bewegung das Gefühl von Sicherheit vermitteln und wenn man sich erstmals mit ihr unterhält, möchte man gar nicht mehr aufhören, denn die liebenswerte Frau strahlt unglaubliche Wärme und Geborgenheit aus. Als begnadete Seherin hat sie sich bereits einen kleinen Namen gemacht, aber Eve kümmert sich um jeden Hilferufenden und macht keine Ausnahmen. Wenn sie nicht gerade aus einem Kaffeesatz ließt, dann erzählt von ihren beiden Töchtern und prahlt damit, wie hübsch und schlau sie doch sind und wie schnell sie erwachsen werden.

qualities & weaknesses


» einfühlsam
» willensstark
» mutig
» liebevoll
» humorvoll
» selbstständig

» sensibel
» zweifelhaft
» skeptisch
» unbeholfen
» verloren
» ungeduldig


likes


» Alle erdenkliche Arten von Teesorten
Eve ist eine leidenschaftliche Teegenießerin. In ihrer Küche befindet sich eine kleine Sammlung an den unterschiedlichsten Sorten und ganz vorne wirst du jedes Mal den klassischen »Himbeertee« finden, der süßlich und kann zart auf deiner Zunge zergeht. Sie kann von Tee einfach nicht ablassen und gerade in einer Stress bedingten Situation, kippt sie sich die ein oder andere Tasse, was leider zur Folge hat, dass Eve sehr oft das stille Örtchen aufsuchen muss.

» Frank Sinatra, Celestina Warbeck und Ella Fitzgerald
Sie mag rhythmische Takte und Swing liegt ihr ganz besonders. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Granth lauscht sie gerne den Klängen der Sängerin Celestina Warbeck oder Ella Fitzgerald und wenn es etwas ruhiger sein  darf, dann legen die beiden begeisterten Sinatra Fans auch eine Platte von Frank auf und genießen die stille Zweisamkeit.

» Rotwein und seltene Schmuckstücke
Das hat sie sich eigentlich ein Jahr nach Annabeths Geburt angeeignet. Jeden Abend gibt es für Eve ein Glas Rotwein, welches sie im Wohnzimmer auf dem kleinen gemütlichen Stuhl neben dem Fenster, genießt. Das ist ihre Art mit einem weiteren Tag abzuschließen und gewisse Szenarien zu vergessen. Für gewisse Zeit legt sie auch Druck und Stress ab, bis sie sich zu Bett legt und am nächsten Morgen der gleiche Spaß beginnt. Eine andere Ablenkung ist ihre kleine Sammlung, die sie vor einigen Jahren begonnen und noch nicht beendet hat (so schnell wird das auch vermutlich nicht enden!). Sie sammelt Schmuckstücke, alte, seltene, große und kleine. Sie mag es sehr, wenn etwas an ihrem Armgelenk baumelt oder ein paar Ringe mehr an ihren Fingern funkeln.

» Die Briefe ihres Mannes
Eigentlich ist es fast schon eine kleine Tradition. Jedes Jahr, pünktlich zum Hochzeitstag, steckt Granth seiner Ehefrau einen kleinen Brief zu, in dem er ihr Stärke und neuen Mut schenkt und sie jedes Mal daran erinnert, warum er so verdammt vernarrt in Sie ist. Anbei findet sie auch eine kleine Wegbeschreibung, die sie, jedes Jahr, an einen neuen Ort führen soll, an dem sich Granth schließlich etwas besonders überlegt hat und ihr das Gefühl gibt, wenigstens einmal in ihrem Leben etwas normal zu sein. Sie liebt diesen idiotischen Typen an ihrer Seite bedingungslos.

» Wahrsagen
Obwohl es oft in einer Qual endet, liebt Eve das Wahrsagen. Dafür lebt sie und dafür kämpft sie. Anderen mit ihrer Gabe zu helfen, lässt sie Vollkommenheit empfinden und bedingungslose Zufriedenheit. Sie ließt mit Herz uns Seele von Händen, aus Teesätzen oder anderem. Das ist einfach etwas, was sie ausmacht und obwohl sie oft ihre seherischen Kräfte verflucht, so kann sie sich doch ein Leben ohne Wahrsagen nicht vorstellen.

dislikes


» Vorurteile und Unterdrückung
Als junges Mädchen hat sie Unterdrückung am eigenen Leib erfahren müssen und seitdem kann sie es nicht leiden, wenn ihr jemand über den Mund fährt und sie versucht zu züchtigen. Vorurteile sind da auch nicht gerade ihr Ding und sie weigert sich strickt irgendwelche Vorbehalte zu entwickeln. Da kann noch irgendwer vor ihr stehen: Wenn sie höflich und gesittet gefragt wird, dann steht sie gerne mit Rat und Tat zur Seite.

» der kleine Ruhm um ihre Person
Das hat sie ja eigentlich nie gewollt. Bekannt werden aufgrund ihrer seherischen Fähigkeiten, aber gegen Begabung kann man vermutlich heutzutage nichts mehr machen. Der kleine Ruhm um ihre Person raubt ihr oft den letzten Nerv, weswegen sie sich gerne in ihrem eigenen Heim verbarrikadiert und sich von der Außenwelt abschottet. In der Öffentlichkeit redet sie nur ungern und obwohl sie alle mit einem Lächeln anblickt, verflucht sie die Aufmerksamkeit, die ihr manche Personen viel zu oft schenken.

» grausame und bizarre Visionen
Als Seherin hast du Visionen, die dir den Schlaf rauben können, wenn du es zulässt. Eve hat schon eine Menge grausame und bizarre Visionen über sich ergehen lassen müssen und wären es einfach nur eine Abfolge einfacher Bilder, dann würde sie es vermutlich noch verkraften. Aber Visionen sind mit Emotionen verbunden und sie fühlt all das, was in ihrem »Träumen« geschieht. Schmerz, Pein und Qualen gehören oftmals dazu und sie kann jene Visionen nicht leiden.

» lange Diskussionen und niemals endende Streitereien
Sie hat nie die Kraft für lange Diskussionen und auch nie für endlos lange Streitereien. Eve ist jemand, der gerne alles schnellstmöglich klären möchte, weswegen sie auch oft Kompromisse eingeht.

» die eigenen Zweifel
Sie zweifelt an sich. Manchmal viel zu oft und manchmal geht sie auch viel zu hart mit sich ins Gericht. Sie zweifelt an allem, was ihr über den Weg läuft. An ihrer Gabe, an ihrer Mutterrolle, an sich selbst als Mensch. Sie hasst die niederschmetternden Gedanken, die sie einfach in einer stillen Sekunde überrollen, ganz ohne Vorwarnung, und sie kann nicht aufhören sich zu fragen, wie es wäre, wenn sie eine ganz 'normale' Mutter wäre.

mirror erised


Ihr innerster und sehnlichster Wunsch hängt vermutlich mit ihrer verlorenen inneren Ruhe zusammen. Sie wünscht sich einen Funken Normalität, mehr als alles andere, und sie wünscht sich wieder laut lachen zu können, ohne es sich aufzwingen zu müssen, und sie möchte wieder Witze ohne Anfang und Ende erzählen (über die eh keiner lacht!). Sie möchte glücklich sein. Einfach nur glücklich, ohne Visionen, die sofort wieder alles vernichten.

time for passion


Das Wahrsagen nicht nur ihr Beruf, sondern auch irgendwie Freizeitbeschäftigung ist liegt nahe und ist schon immer ein sehr schwieriger Teil ihres Lebens gewesen. Gartenarbeit dagegen hat sie sich irgendwann im Laufe der Zeit angeeignet und geht jener immer nur dann nach, wenn sie sehr wütend oder zornig ist, weshalb das Endergebnis vermutlich nicht so prickelnd ist. Zum Ausgleich mag sie das Verfassen ihres Buches. Sie arbeitet gerade an ihrem ersten eigenen Buch, welches auf die Grundlagen der Wahrsagerei basiert und von ihren seherischen Fähigkeiten handelt.

fave ...


Teesorte » Himbeertee
Kuchen » Kirschtorte
Wein » Rotwein (jeden, der schon ein paar Jahrzehnte auf den Buckel hat)
Sänger Frank Sinatra (Muggel)
Sängerin Celestina Warbeck
Schmuckstück Ehering

sin of youth


Man mag es gar nicht glauben, aber Eve hat bereits einige Jugendsünden (vielleicht sind es schon gar keine Jugendsünden mehr, sondern eher das austesten gewisser Grenzen) archivieren und paragraphieren können. Ihre größte vermutlich hat sie im Alter von siebzehn Jahren begangen, als sie sich das erste Mal wirklich in einen Mann verliebt hat und dafür schließlich die Konsequenzen ernten durfte. Unterdrückung und Enttäuschungen, Gewalt und Verdrängung haben sie ein ganzes Jahr lang verfolgt und nie losgelassen. Oh, der Mann war mehr als eine einfache Jugendsünde. Er war der Teufel höchstpersönlich.

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passion



former house


Sie hat zu ihren Schulzeiten zu den fleißigen Ravenclaws gehört, ganz wie ihre jüngste Tochter Annabeth heute. Hogwarts ist damals ihr eigener, persönlicher Zufluchtsort gewesen, wenn sie sich der Realität irgendwie entziehen musste (damit spielt sie eindeutig auf ihren Schlafsaal an, den Eve zu Schulzeiten nur für den Unterricht verlassen hat … meistens zumindest.).

n.e.w.t. scores



  • Zaubertränke: Exceeds Expectations
  • Verteidigung gegen die dunklen Künste: Acceptable
  • Astronomie: Outstanding
  • Geschichte der Zauberei: Acceptable
  • Kräuterkunde: Dreadful [Schrecklich]
  • Verwandlung: Outstanding
  • Zauberkunst: Acceptable

  • Wahrsagen: Outstanding
  • Arithmantik: Outstanding


profession


Es war noch aufregender als sie jünger war. Da war aber auch generell alles etwas anderes. Wahrsagen und Astronomie sind damals mit Abstand ihre Lieblingsfächer gewesen und ganz ohne Zweifel hat sie dort auch sehr gut abgeschnitten. Vielleicht hat es aber auch daran gelegen, dass sie schon von Natur aus sehr esoterisch veranlagt gewesen ist und sich dafür einfach am meisten begeistern konnte.

job


Sie arbeitet als sehr begnadete Wahrsagerin und Seherin und hat sich damit auch schon in der magischen Welt einen kleinen Namen gemacht. Zu früheren Zeiten führte sie sogar ein kleines Geschäft in der Winkelgasse, welches sich voll und ganz auf Wahrsagen konzentrierte, ehe sie beschloss es zu schließen und sich lediglich privaten Anfragen zu widmen und davon hat sie schließlich auch genug.

membership


Eigentlich ist das nicht geplant gewesen, aber als sie Albus Dumbledore (ein guter Freund und Vertrauter) von ihren grausamen Visionen erzählt hat, hat er ihr geholfen den Kopf einer neuen Organisation zu gründen.

magic wand


» Silberlinde
» Einhorn
» 12,5 Zoll
» Sehr biegsam

broomstick


Eve kann die Höhe nicht wirklich leiden, weswegen sie keinen privaten Besen besitzt.

patronus


Den Pratronuszauber hat sie von ihrem Vater gelehrt bekommen, als Eve die Schule abschloss und sich der Wahrsagerei widmete. Wenn sie jenen Zauber praktiziert, denkt sie an die Geburten ihrer Kind und an das Glück, welches sie empfunden hat, als sie ihre Mädchen das erste Mal im Arm halten durfte. Ihr Patronus nimmt übrigens die Gestalt eines Steinadlers an.

boggart


Ihre größte Angst würde eine Sanduhr darstellen, in der sich nur noch sehr wenig Sand befindet. Sie symbolisiert ihre Angst vor unkontrollierbarem Zeitverlust; vor verschwendeter Zeit, dem Ende ihres Lebens und des Leben derer, die sie bedingungslos liebt.

armortentia


Für sie würde der Liebestrank vermutlich nach Himbeertee (weil sie Himbeeren liebt) riechen und nach morschem, nassen Holz, während sie gleichsam den Duft harschen Tabaks einatmen würde.

pets


Obwohl sie als junges Mädchen einen treuen Begleiter in der Form eines sehr dicken Katers hatte, besitzt die sehr attraktive Mutter zweier Töchter heute keine Haustiere mehr. Irgendwie sind die Tiere ihrer Kinder ja dann auch irgendwie ihre eigenen, auch wenn Eve immer noch ihre Probleme mit »Flubber« hat und sich nicht ganz mit der Kröte anfreunden kann.

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the past

Die Vergangenheit prägt einen Menschen sehr. Du wurdest geprägt. Lass uns deine Vergangenheit ein wenig genauer betrachten.

biography


Wie der berühmte Astronom Wilson William Morgan, ist Eve Lilly Calette (eigentlich geborene Jackson) am dritten Januar 1906 in den Tiefen Londons zur Welt gekommen. Als zweites Kind der Jacksons hat sie nicht lange gebraucht, um sich in die Herzen ihrer Eltern zu kämpfen. Besonders ihr Vater, Dean, der sonst so skeptische Auror, ist nicht umhin gekommen, sich in sein zweitjüngstes Mädchen auf den ersten Blick unsterblich zu verlieben. Eve ist sehr wohlbehütet in London aufgewachsen, wenn auch unter den sehr strengen Augen ihrer Mutter, was ein harmonisches Zusammenleben allerdings nie erschwert oder beeinträchtigt hat. Bei Eve hat sich früh ihr ausgeprägten Sinn für Fantasie bemerkbar gemacht. Vielleicht hat das auch teilweise daran gelegen, dass ihr Vater sie mit unzähligen Geschichten immer bei Laune gehalten – und sie damit in den Schlaf gewogen hat. Sie hat sich alles vorstellen können: Auf Einhörnern reiten, über London fliegen, die Zeit zurückdrehen. Den größten Teil ihrer Kindheit hat sie damit verbracht sich in die verschiedensten Welten zu katapultieren, was ihrer Mutter, Adelaide, oft nicht gefallen hat. Nicht, dass sie ihre Kinder für das, was sie empfinden, verurteilen würde, aber Adelaide hat oft helfende Hände im Haushalt gebraucht und wenn Eve sich lieber in Galaxien verabschiedet hat, ist es der Frau im Haus oft schwer gefallen sie wieder zurück zu holen. Ist Eve einmal vollkommen weg gewesen, dann hat man sie auch nur schwer aus ihrer Trance holen können. Sie hat die Welt einfach auf einer ganz anderen Weise gesehen und auch keinen Hehl daraus gemacht, dass sie, anders als andere, ein viel größeres Spektrum an Farben erspäht. Ihr Vater, der wirklich sehr oft mürrisch und stur gewesen ist, hat in Eve sein kleines Mittel zur guten Laune gefunden. Mutter Adelaide dagegen hat oftmals versucht ihre Mädchen etwas zu zügeln, denn nicht nur Eve hat voll Kraft gestrozt, sondern auch ihre Schwestern Aailyah und Blythe. Das hat der Hausfrau wirklich oftmals den letzten Nerv geraubt, bis sie ihre Töchter schlafen gesehen hat, dann war meistens eigentlich wieder alles in bester Ordnung. Sie liebt ihre Töchter, ganz unabhängig davon, wie unterschiedlich sie doch voneinander sind, versucht sie aber allesamt gleich fair zu erziehen. Wichtige Werte kann man schließlich schon in dem jüngsten Alter vermitteln und je jünger sie sind, desto schneller lernen sie mehr von der Welt kennen. Eve jedenfalls wurde nicht nur streng und diszipliniert erzogen (sie ist zwar der Liebling ihres Vaters gewesen, aber Dean hat auch ganz anders gekonnt), sondern auch sehr unvoreingenommen und eigenständig. Ideologien haben nie eine große Rolle innerhalb der Familie gespielt und da sich auch niemand politisch engagiert hat, hat es nur sehr nahe gelegen, dass Dean und Adelaide ihre Kinder sehr neutral erziehen. Unter den Schwestern, die jeweils alle einen zwei jährigen Altersunterschied vorweisen, hat es, je älter die Damen wurden, öfters Streitereien gegeben, aber nie so tragisch, dass sich irgendwer schweren Herzens abgewandt hat. Eigentlich auch recht unwahrscheinlich. Aailyah und Eve zum Beispiel haben nie eine solch tiefe Bindung zueinander aufgebaut, wie Blythe es am Ende mit beiden Schwestern hatte.

Als Eve schließlich um die sechs Jahre alt gewesen ist, hat sie das erste Mal ganz unbemerkt Magie praktiziert und ihre alte Porzellanpuppe, die ihr Aaliyah zuvor entnommen hatte, zu sich schweben lassen. Das ist natürlich nicht unbemerkt geblieben und ihre Eltern haben ihre kleinen »Künste« mit einem stolzen Lächeln quittiert. Das hat allerdings nicht das einzige sein sollen, was das junge Jacksonmädchen praktizieren kann. Sie wurden erst als ganz nichtige (und trotzdem ungewöhnliche) Träume abgestempelt. Mal hat Eve von ihrer Mutter geträumt und davon wie sie eine Vase zu Bruch gehen lässt, was am nächsten Tag auch schließlich vor den Augen des jungen Mädchen geschehen ist. Mal hat sie geträumt, dass ihr Vater einen gesuchten Verbrecher außer Gefecht setzt und ihn nach Askaban schickt. - Am nächsten Tag erzählt Dean stolz von seinen Ereignissen auf der Arbeit, die genau, wie Eve es geträumt hatte, von statten gelaufen sind. Manchmal hat sie aber auch einfach nur von ihren Schwestern geträumt, die im Nachbarsgarten dabei erwischt werden, wie sie Äpfel klauen und warnt sie fast schon automatisch davor, dass der Zeitpunkt nicht sehr gelegen kommt und sie es lieber auf den nächsten Tag verschieben sollen. Auf Verständnis und Einsicht allerdings ist Eve für eine lange Zeit nicht gestoßen und ihre Schwestern mussten sich erst selbst von allem überzeugen, bis sie sich eingestehen mussten, dass Eve doch einiges voraus sehen kann. Als Dean davon erfahren hat (das war ein paar Tage nachdem Eve den Brief von Hogwarts bekommen hat), hat er nicht lange mit sich gekämpft und sich Eve zur Seite gezogen. Das Gespräch ging vermutlich ein paar Stunden und die mittlere Jacksontochter hat sich alles von der Seele geredet, was sich die Wochen über für längere Zeit angestaut hat und obwohl Dean erst seine Zweifel gehabt hat, haben sie sich dann doch in Luft aufgelöst, als er Eve eines Abends aus ihrem sehr tiefen Schlaf schütteln musste. Gute Träume wandelten sich plötzlich in ziemlich dunkele und das immer öfters. Eve hat geschwiegen. Kein Wort glitt für ein paar Tage über ihre Lippen, dafür entwich ihr allerdings jede Nacht ein schmerzerfüllter Schrei. Ihre Träume wurden intensiver, viel präsenter. Sie empfand Schmerz und Qualen und als sie es endlich schaffte, sich ihrem Vater anzuvertrauen, glitt nur ein leises »Grandpa« über ihre Lippen und Dean hat Bescheid gewusst. - Und tatsächlich. Wäre Dean an jenem Tag nicht zu einem Vater gefloht und hätte ihn nicht auf dem Boden der Küche aufgefunden, dann hätte der alte Mann vermutlich viel früher als gewollt das Zeitliche gesegnet.

Das sie eine Seherin sein sollte, wurde ihr nur in Bruchstücken klar. Manchmal wichen ihre Träume für ein paar Nächte und sie konnte traumlos ihre Müdigkeit ausschlafen und manchmal waren sie wieder so präsent vorhanden, dass Eve am Anfang Probleme damit hatte Realität und Visionen auseinander zu halten. Ihre Gabe, die sie ganz ungewollt aufgedrückt bekommen hatte, änderte das junge Mädchen und das machte sich sehr bemerkbar, als sie ihr erstes Jahr an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei antrat. Sie zog sich zurück, ganz unbewusst und unbeholfen, ließ kaum jemanden an sich ran. Die Angst, sie könnte selbst am Tag unter Visionen leiden, schottete sie von der Gemeinschaft ab und schloss sie aus. Das hielt für ganze lange zwei Jahre alt und die Ravenclaw Schülerin kämpfte sehr mit ihrer Einsamkeit, weswegen sie sich auch immer öfters an ihre Tagträumereien festhielt und davon nicht ablassen konnte. Erst, als ihr Vater ihr einen kleinen Stoß gab und sie daran erinnerte, dass Eve sich von anderen nicht unterschied, nur weil sie ein kleines zusätzliches Gimmick besaß, machte die junge Jackson ihre ersten Bekanntschaften mit anderen Mädchen aus ihrem Haus. Sie ließ, wenn auch nur sehr langsam, andere etwas näher an sich heran und versuchte sich sehr unbeholfen zu integrieren. Ihre Schulzeit war eigentlich nicht die schlechteste. Sie war sehr gut im Unterricht und konnte sich, durch Wahrsagen, sogar für ihre seherischen Kräfte interessieren. Bis es schließlich eine Leidenschaft wurde und sie begann ihre Visionen für gute Zwecke zu verwenden. Eve kehrte zu ihrem früheren Wesen zurück. Sie war wieder fröhlich, fand ihr Lächeln und durch ihre Freundinnen fand sie sogar Spaß an der Schule.

Mit siebzehn lernte sie dann sogar ihre erste große Liebe kennen (die eigentlich gar nicht ihre große Liebe war, sondern ihre Gefühle beruhten auf einfacher Schwärmerei und Abhängigkeit). Bryce war ein hübscher, junger Kerl und faszinierte Eve schon auf dem ersten Blick. Die Beziehung mit ihm war anfänglich auch ein sehr schöner Ausgleich. Bei ihm fühlte sie sich geborgen und verstanden, bis er begann sie zu unterdrücken und zu demütigen. Alle sanften Worte, die über ihre Zunge rollten, besaßen für ihn keine Bedeutungen. Was sie sagte gelang nicht an seine Ohren und fand auch nie Anklang. Einzig und alleine was er sprach war von Wichtigkeit. Ihr dunkelstes Lebenskapitel trägt heute noch in großen Lettern die Aufschrift Bryce. Die Demütigungen, die Eve täglich ertragen musste, raubten ihr oft die Luft zum atmen. Sich von ihm allerdings zu trennen … - dafür fehlte der Ravenclaw jeglichen Mut und sie ließ es über sich ergehen, bis er sich selbstständig von ihr trennte und sie freiwillig ziehen ließ. Was aus ihm geschehen ist, kann Eve bis heute nicht sagen und wirklich darüber nachdenken möchte sie auch nicht. Ihr Abschlussjahr war ein grausames und jeder Gedanke, der daran erinnert, wird in den hintersten Ecken ihres Kopfes verbarrikadiert.

Dann lernte sie ihn kennen. Ganze zwei Jahre später und ihr Herz klopfte wieder in dem Takt eines Kinderliedes. Plötzlich schoss pures Napalm durch ihre Venen und flammende Worte fanden einen Weg aus ihrer Kehle und er? Er nahm jedes einzelne wahr und gab ihr das Gefühl wirklich besonders zu sein. Granth Lee Calette sollte nicht nur ihr Liebhaber sein, sondern auch ihr bester Freund und stetiger Wegbegleiter. Er war all das, was Eve nie hatte, aber immer wollte, und sie kam nicht umhin sich seinem Bann zu entziehen. Sie gingen eine einzigartige Beziehung miteinander ein. Er war ihr konstanter Lebensinhalt, das, was sich nie ändert, und er war so viel mehr. Als sie dann schließlich beschlossen zu heiraten (da war Eve ungefähr um die zwanzig) schien sie ihr Glück kaum mehr in Worte fassen zu können. Die kleine, magische Zeremonie fand in Lulworth Coast statt, an der Südküste Englands. Eigentlich ein sehr ungewöhnlicher Ort um zu heiraten, aber Eve war schon immer sehr eigen und Granth liebte die Ungewöhnlichkeit. Kurz nach ihrer Hochzeit sahen sie sich dann schließlich nach einem geeignetem Haus um und stießen im Herzen Londons schließlich auf ein wunderschönes, sehr einsames und altes Haus, welches sie selbst heute noch, nach so vielen Jahren, fasziniert. Zur gleichen Zeit als Granth und Eve begannen an ihrem Traumhaus zu arbeiten, holte sie die nächste Neuigkeit rasend schnell ein. Die junge Frau, die es nie gewagt hat von einer Familie zu träumen, war schwanger und Granth, der schon immer einen Kinderwunsch hegte, sprang wortwörtlich im Dreieck. Mit jedem Monat, welches sie an ihrem Haus arbeiteten, wuchs ihr Bauch und plötzlich sah es fast schon bizarr aus, wenn sie kleine Applikationen an Wände pinselte und sich dabei so weit nach vorne beugen musste, dass ihr kugelrunder Bauch sie fast schon zu verschlucken schien. Sie schenkte ihrer ältesten Tochter schließlich am siebten März 1926 das Leben (das sie die Wehen auf Toilette bekam, erwähnte sie erstmals niemanden. Granth zog sie schon genug damit auf!). Der Gedanke, dass sie nun eine richtige, kleine Familie waren, ließen selbst alle Grausamkeiten der Welt nichtig erscheinen. Sie hatte Granth und die kleine Mavis und nichts schien jenes Glück brechen zu können. Ein Jahr später folgte dann schließlich auch die kleine Annabeth und die Familie erschien Granth und Eve endlich vollständig.

Die Jahre vergingen und ihre Mädchen wuchsen teilweise so schnell, dass Eve der Zeit manchmal nachtrauerte. Kurz nach der Geburt eröffnete sie ein kleines, gemütliches Wahrsagen Geschäft in der Winkelgasse und machte sich mit ihren Künsten einen bedeutenden Namen. Visionen verheimlichte sie schon lange nicht mehr. Im Gegenteil. Sie sprach sie laut aus und warnte ausdrücklich vor Gefahren. Granth stand ihr jedes Mal zur Seite und unterstützte sie in allen Situationen, wofür sie ihrem Ehemann schon immer sehr dankbar war. Das erste Mal in ihrem Leben schien sie vollends glücklich zu sein und als die privaten Anfragen sich plötzlich mit der Zeit häuften, entschloss Eve ihr kleines Geschäft vorläufig zu schließen und sich voll und ganz auf private »Kunden« zu konzentrieren. Jedem, der ihre Hilfe benötigte, stand sie mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn der Trubel um ihre kleine Person manchmal zu viel wurde. Heute liest sie noch immer aus Teesätzen und Händen, hilft mit ihrer Gabe anderen und arbeitet an ihrem ersten eigenen Buch.

futureplans


Eigentlich ist sie glücklich. So richtig, wirklich glücklich. Sie hat einen wunderbaren Ehemann an ihrer Seite, zwei wunderschöne Töchter und ein trautes Heim. Eigentlich könnte alles perfekt sein, würde sie nicht mit grausamen Visionen kämpfen und dem Trubel um ihre Person. Um ihre Kinder macht sie sich momentan besonders Sorgen, gerade um Mavis, die immer öfters in ihren Träumen auftaucht und dann auch schließlich ...- Eve ist bereit äußerlich um Jahre gealtert und man sieht ihr die Strapazen der letzten Tage sehr an.

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other stuff

Was zuletzt kommt, ist nicht das unwichtigste. Was würden all die Märchengeschichten denn ohne Verzeichnis machen? Hier brauchen wir einen kurzen, organisatorischen Moment:

your post


»Komm wieder zurück ins Bett, Darling«, seine schläfrige und ausgelaugte Stimme drang an ihre Ohren und ihr Herz nahm an dreifacher Geschwindigkeit zu. Sie wollte ihm antworten, wollte ihre Lippen öffnen und Worte über ihre Zunge rollen lassen, aber stattdessen beugte sie sich nach vorne und fuhr sich mit den Händen durch ihr kurzes, braunes Haar. Sie konnte sich nicht zurück legen und erneut unter ihre gemeinsame Decke kriechen und sie schaffte es auch nicht anständige Laute auszustoßen und sie aus ihrer Kehle zu pressen. Ihr Gesicht verzog sich schmerzhaft und sie versuchte krampfhaft jegliche Bilder aus ihrem Kopf zu verbannen, aber sie blieben und verweilten dort, wo sie am intensivsten agieren konnten. Eingefallene Häuser, fallende Körper, Schreie. Laute, grelle Schreie. Horror. Sie zuckte zusammen. Feuer flammte erneut auf, ihre Handflächen versanken in tiefroter Farbe. Blut. Überall erblickte sie Blut und Chaos und irgendwo hörte sie einsame Krähen krächzen. Ihr Herz, welches hart gegen ihre Rippen schlug, schmerzte und sie empfand fremden Pein und Angst. Granths Hand auf ihrer Schulter fühlte sich plötzlich um ein vierfaches schwerer an als sonst und sie hatte das Gefühl, als würde Schwefelsäure in ihren Venen fließen und sie in Trance versetzen. Irgendwo dazwischen erspähte sie seine hohe Gestalt, sein schalkhaftes Lächeln und dann, ganz unscheinbar auf dem Boden, erblickte sie ihr lebloses Gesicht und ihren starren Blick und plötzlich stößt Eve einen weiteren, hohlen Schrei aus. Ihre Tochter. Ihre kleine, unschuldige Tochter! Ihr Magen zieht sich ungewollt zusammen, vor Horror und Grausamkeit, und sie versucht erneut alle Bilder zu verdrängen. Ihre Visionen nicht Revue passieren zu lassen. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Ihre Finger gruben sich fest in ihr dünnes Haar und ließen sie körperlichen Schmerz empfinden, aber der kam nicht ansatzweise ihrem psychischen nah. »Es tut mir Leid«, murmelte sie leise und rau, während Granth Arme sie wie Rettungsringe umschlingen. »Es tut mir Leid. Es tut mir Leid. Es tut mir Leid« Fast schon apathisch wog Eve sich vor und zurück, drückte sich dabei immer und immer wieder an die Brust ihres Ehemannes, der leise beruhigende Worte in ihr Ohr hauchte und hoffte ihr damit helfen zu können. Aber ihr konnte man bereits nicht mehr helfen. Ihr Herz schmerzte und ihr Kopf zog in den Krieg. Sie verlor an Schwäche, mit jeder Nacht die ins Land zog, und sie verlor ihr Lächeln und den Mut einen neuen Tag zu starten. »Komm wieder zurück ins Bett, love«, drang Granth Stimme erneut an ihre Ohren und diesmal reagierte sie. Es tut mir Leid. Es tut mir Leid.

avatarperson


Vera Farmiga

rating & rule affirmation


Total alt und grau. Zwanzig Jahre alt.
Coco hat's geklaut
(Da ausversehen Tab geschlossen, kann ich für keine genaue Reihenfolge garanteiren)

stroke of destiny


Vorerst nicht dran teilnehmen lassen.

commentary


Name: Ella
Alter: 20 yrs.
Steckbrief: Bitte nicht weitergeben.
Charakter? Ja, da Gesuch.
Set: Nooope (:

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