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    AUDREY HALLWAY & ARTHUR CRAWFORD
   4th July 1943 | noon | library
   



Mit jedem weiteren, verstreichenden Tag rückten auch die Prüfungen immer näher. Kein Wunder also, dass die Bibliothek doch deutlich gefüllter war als an anderen Tagen. Davon würde sich Arthur eigentlich doch glatt verscheuchen lassen, hätte er nicht seinen kleinen, geliebten Ort in einer Ecke der Bibliothek, welcher ruhig und abgelegen da lag. Die erste Prüfung, die er haben würde, wäre Astronomie, also war es wohl am klügsten, das Thema als erstes anzuschneiden. Er wanderte die langen Reihen entlang, welche den Geruch nach viel durchblätterten Büchern beherbergten, und den Hauptteil der Atmosphäre von Bibliotheken ausmachten, welchen er wirklich mochte, und mit dem er sich gerne umgab. Es ähnelte stark dem Gewand der Nacht, in welches er sich ebenso gerne hüllte, wenn nicht sogar lieber. Die Schwermut der Nacht, und die Trauer des Tages. Sie ergaben eine erdrückend schöne Kombination, welche ihren vergänglichen Glanz in der Dämmerung fand.
Wie gerne er nun diese Gedanken auf Papier bannen würde, doch nein, er musste... Nun war das doch nicht wirklich der Bibliothek wahrer Ernst. Unbescholten wollte er sich ein Buch nehmen, welches kaum gelesen wurde, aber alle wichtigen Dinge der Astronomie kurz und prägnant zusammenfasste, und nun... Das Buch, welches sonst treu an seiner Stelle verweilte, war nun wirklich nicht da. Einen Augenblick blickte er, wohl ziemlich fassungslos oder zumindest verwundert, die Lücke im Regal an. Aber auch die umliegenden Bücher waren nur die Bücher, die sie waren, und eben nicht das, was er suchte. Wer hatte sich das wohl genommen? Die Erklärungen muteten eher kompliziert an, von daher hatte er eigentlich nicht vermutet, dass sich irgendjemand das nehmen würde.
Allzu lange sollte er sich von der Tatsache aber nicht aufhalten lassen, er nahm sich ein anderes über Kräuterkunde und verkroch sich dann in seiner Ecke. Das war nun ein wirklich sehr merkwürdiger Fall...
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I wish I could write as mysterious as a cat
I have no faith in human perfectability. I think that human exertion will have no appreciable effect upon humanity. Man is now only more active - not more happy - nor more wise, than he was 6000 years ago.
Audrey & Arthur


Prüfungszeit, juhu! Nicht. Audrey konnte von sich nicht behaupten, dass sie mit Stresssituationen gut umgehen konnte, und der Inbegriff von Stresssituationen waren wohl Prüfungen aller Art. Es war ja auch gar nicht der Test und die Aufgaben an sich, denn Audrey war sich durchaus bewusst, dass sie eine gute Schülerin war und den Stoff auch konnte, es war viel mehr die Situation in der sie sich befand, die sie während der Prüfung verunsicherte. Es war einfach... ihr ganzer Jahrgang in einem Raum, die Tische weit auseinander und alles ist leise, lediglich das Kratzen der Feder auf dem Papier war zu hören. Ganz davon abgesehen, dass von diesen ganzen Noten ihre Zukunft abhing. Ha ha. Wie beruhigend. Nicht.
Wenigstens hatte Audreys Leben sich in den letzten Tagen wieder halbwegs geordnet, wenn man von den paar Missgeschickten die ihr passiert waren, absah. Sie hatte sich also wieder eine recht fröhliche Art angelacht und es fiel ihr nicht mehr schwer, mit einem Lächeln durch die Gänge zu gehen. Was passiert war war eben passiert und lange dem nachtrauern, was einem widerfahren war, war nie gut. Außerdem lief ja ansonsten alles blendend. Anfangs war sie was die Nachhilfe von Tom Riddle anging, skeptisch gewesen, doch der Slytherin erwies sich als durchaus guter Tutor und konnte der Blondine tatsächlich die Tiefen der Verwandlung näher bringen. So ganz stieg sie trotzdem noch nicht dahinter wie das alles genau funktionierte, aber immerhin war sie nun kein wandelndes Fragezeichen mehr im Verwandlungsunterricht. Auch mit Keyx schien sich alles in eine gute Richtung zu entwickeln, somit hatte Audrey eigentlich nichts worüber sie sich beklagen konnte - außer vielleicht die Tatsache, dass die Ferien bald anstanden und sie dann a) wieder Zuhause war und b) nicht mehr bei Keyx sein konnte und er zudem auch noch die Schule verlassen hatte. Wie ihr letztes Jahr in Hogwarts ohne ihn aussehen würde konnte sich die Hallway irgendwie nicht vorstellen - das schien alles so weit weg. Andererseits war sich Audrey auch gar nicht sicher, was das genau zwischen den beiden Schlangen war. Sie waren ja irgendwie nicht offiziell zusammen und so wirklich darüber gesprochen hatten sie auch nicht. Es kam Audrey aber auch ziemlich dämlich vor, zu dem Älteren zu gehen und ihn zu fragen.. selbst ihr (eher schlichtes) Verständnis von zwischenmenschlichen Kontakten sagte ihr, das das keine gute Idee war und man besser einfach abwarten sollte.

Doch bei Keyx sollten ihre Gedanken heute nicht liegen! Viel mehr hatte Audrey sich vorgenommen, den ganzen Tagen in der Bibliothek zu hocken und Astronomiebücher zu wälzen. Die erste Prüfung die anstand war nämlich ausgerechnet das Sternegucken, wo sie doch immer so ein Problem damit hatte, überhaupt zum Unterricht wach zu sein... Naja. Da musste man wohl durch. Astronomie war nun nicht unbedingt ein Fach, das Audrey nicht beherrschte.. eigentlich interessierte sie es einfach nur nicht richtig. Es packte sie nicht, wenngleich der Nachthimmel unheimlich schön war. Das analysieren von Sternenkonstellationen war dann aber irgendwie weniger schön...
Das Mädchen hatte sich nach dem Mittagessen dann schließlich zur Bibliothek aufgemacht, die im Angesicht der bevorstehenden Prüfungen im Vergleich zu sonst recht voll war. Sie seufzte kurz, allerdings sorgte die Bibliothekarin ja dafür, dass alle ruhig waren, also würde sie sich wohl konzentrieren können. Das Mädchen schnappte sich ihren Lieblingsplatz zwischen zwei hohen Regalen, welcher vom Sonnenlicht durch das Fenster beleuchtet wurde. Eigentlich war es wohl ein Wunder, dass er noch frei war.. Aber naja. Mit einem schnellen Griff hatte sie sich das erste Buch das Erkenntnis über Sternenbilder bringen sollte und ließ sich am Tisch nieder um es aufzuschlagen und den Geruch von alten Büchern zu genießen - hach. Neben ihr hatte sie ein Pergament ausgebreitet um sich Notizen zu machen, was sie dann auch mit jeder Seite die sie las tat.
So verging die Zeit und irgendwann hatte das Buch keine Informationen mehr, die Audrey noch nicht kannte. Das Mädchen stellte das Buch zurück und huschte schnell zum nächsten, das sie gerade so, ganz knapp, vor einem anderen Schüler hatte stibitzen können. Sie merkte erst als sie sich setzte, dass der Schüler jenes Buch wohl auch hatte haben wollen. Tja.. jetzt war es aber weg! Audrey ließ sich nieder und schlug das Buch auf, allerdings machte sich in ihr irgendwie ein schlechtes Gewissen breit, wo sie doch bereits so viele Notizen hatte und der andere Schüler offenbar nicht. Verdammte Gutherzigkeit..! Audrey seufzte kurz und stand wieder auf. Sie nahm sicherheitshalber ihre Notizen mit (nicht, dass irgendwer sie einsteckte..) und bewegte sich mit dem Buch zum Tisch des Hufflepuffs, der nun ein Buch über Kräuterkunde las. Audrey identifizierte ihn als Arthur Crawford, allerdings hatte sie nie wirklich etwas mit ihm zu tun gehabt.

Unsicher sah sie zwischen dem Buch und ihm hin und her, ehe sie sich überwand und die letzten Schritte auf ihn zu ging um sich anschließend zu räuspern. "Haben Sie dieses Buch gesucht, Mister Crawford?", fragte sie dann höflich, schenkte dem Anderen ein Lächeln und hielt ihm das Buch hin. Soweit so gut.
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  AUDREY HALLWAY & ARTHUR CRAWFORD
  4th July 1943 | noon | library
 



Arthur neigte dazu, sich wirklich in ein Buch zu versenken, enn er las. Und so war es nicht nur mit Abenteuerromanen, bei denen man vielleicht halbwegs ein Verständnis aufbringen konnte, nein, auch Sachbücher zählten zu dieser Sorte. Eine nicht allzu hilfreiche Neigung, wenn man gerade angesprochen wurde, doch er bemerkte es ja nicht einmal, wenn unter ihm die Welt zusammenbrechen würde! In der Bibliothek, so konnte man also sagen, war er der unfreundlichste und ignoranteste Mensch auf Erden, solange seine Augen auf zwei Seiten fixiert waren, welche in einem Buch zusammenklebten.
Die Worte, welche Audrey Hallway - er kannte sie nicht näher, und auch der Name war nur ein merkwürdig umwobenes Geflecht aus Buchstaben - an ihn richtete, gingen also spurlos an ihm vorbei, und auch das gewünschte Buch pflegte er nicht zu bemerken. Kurzum, er war vollkommen von der Außenwelt abgeschirmt. (Kein Wunder, dass er damals, bei seinem ersten, magischen Ereignis, erst im Nachhinein bemerkt hatte, wie er das ganze Haus verwüstet hatte...) Seine Gedanken blieben bei den Zitternden Ginsterbüschen und den Pufferfischaugen, bei den Gänseblümchen und den Abessinischen Schrumpelfeigen. Stur und unabbringlich, zumindest, wenn man keine körperliche Gewalt anwandte. Und je nachdem war dies wohl auch keine wirklich sichere Methode, ihn davon abzuhalten.
Sein Blick huschte von den Seiten des Buches und wieder zu seinem Pergament, welches eine sich allmählich vergrößernde Liste zu berherbergen pflegte. Er war in voller und höchster Konzentration - für wenige Augenblicke erdachte er sogar, eine Skizze der Pflanzen anzufertigen, um auch das Visuelle nochmal in verkürzter Form zu haben. Er entschied sich letzten Endes dafür und begann, wieder zurück zur ersten Seite zu blättern, um dort noch einmal nachzusehen, was denn die erste Pflanze gleich war, welche er notiert hatte. Ob er überhaupt Platz auf seinem Pergament noch hatte?
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they lead you to their maze
when no ones asked them to. but hey you're walking over bodies just to witness something new.
Audrey & Arthur


Wunderbar.
Da stand sie also, ein Buch vor die Brust gedrückt, ziemlich verdattert und unsicher vor dem Hufflepuff. Gerade hatte sie also ihren ganzen Mut zusammengeschaufelt um den Jungen anzusprechen, da reagierte er einfach nicht. Was genau sollte sie jetzt machen...? In so einer Situation war sie bisher noch nie gewesen und sie war sich nicht sicher, ob der Hufflepuff sie nun einfach ignorierte (was unglaublich unangenehm wäre) oder ob er sie einfach nicht gehört hatte.
Audrey musterte Arthur also ein paar Minuten nachdenklich, blickte sich dann um, um sicher zu gehen dass sie niemand in dieser peinlichen Situation sah. Wäre ja auch noch schöner, wenn sie sich gerade traute jemanden anzusprechen, dieser sie ignorierte und sie dabei auch noch gesehen wurde. Bei Merlin. Womit hatte sie das verdient? Sie wollte doch einfach nur freundlich sein und Arthur das Buch geben, das er so gerne gelesen hätte. Und nun... befand sie sich in sowas. Sollte sie jetzt einfach wieder gehen als wäre nichts gewesen? Oder sollte sie ein wenig.. offensiver werden? Letzteres war natürlich immer so eine Sache bei Audrey und sie seufzte innerlich kurz.

Eine männliche Stimme hallte in ihrem Kopf wider, die sie dazu animierte etwas mehr Spontanität zu zeigen. Ja, er hatte leicht reden. Er war ja er und nicht sie. Nichtsdestotrotz versuchte sie sich an diesen Tipp zu halten und mit einer schnellen Bewegung hatte sie sich dem Dachs gegenüber gesetzt und das Buch auf den Tisch gelegt - oder eher: ziemlich laut geknallt. Natürlich total unabsichtlich. Vielleicht würde ihn das aus seiner Trance holen, oder... eben nicht. Dann mussten andere Geschütze her.
"Mister Crawford.", versuchte Audrey es erneut, diesmal etwas lauter. Sie lächelte vorsichtig.
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  4th July 1943 | noon | library
 



Würde Arthur in der Lage sein, mitzubekommen, wie unmöglich er gerade sich einer Dame verhielt, er würde es augenblicklich bereuen und sich in Grund und Boden schämen. Wenn er nicht vorher, eilenden Winden gleich, die Ferne gesucht hätte. Doch nein, noch war er so fokussiert auf diese wirklich spannenden Kräuter und was auch immer eigentlich in diesem Buch beschrieben wurde, dass er gar keine Augen für irgendetwas außerhalb hatte. Und nicht einmal Ohren. Es war wahrscheinlicher, dass er das Geraschel einer Wiese eher hörte als die Stille der Bibliothek - sein Vorstellungsvermögen, was Bücher anging, übertraf alle Vorstellungen, die es geben konnte, um Längen.
Es war wohl ein Glück für beide, dass er mit Zeichnungen angefangen hatte. Denn diese fesselten ihn nicht im Geringsten so sehr wie Bücher es taten - wie Tinte auf bedruckten Seiten. Der Knall drang also wirklich bis zu ihm durch - und er zuckte zusammen, überrascht, und wieder in der Realität angekommen. Sein Blick war sichtlich irritiert, verwundert, verwirrt und schließlich erstaunt, als er eine blonde Dame vor sich sah, deren Gesicht ihm bekannt vorkam, zu dem sich sogleich auch ein Name gesellte. (Erstaunlicherweise. Aber da sie sich so oft in der Bibliothek aufhielt wie er, war es gleichzeitig auch unvermeidlich.)
"So wahr ich hier bin,
So wahr ich hier zu verweilen gedenke,
Einen weiseren Ton als Gewinn
Und eine Weile ohne Ränke
Zu nehmen hier, um zu bleiben dort.
Was vermag Sie zu bewegen,
Dieser Luft Regung zu geben?"
Und Ende, und zwar sofort. Vermutlich hatte er sich mit seinem stockend vorgetragenen Gedicht, welches viel zu hastig, und mit allerlei Unverständlichkeit aus ihm herausgequetscht war. Ein einfacher Satz hätte es ja auch tun können, aber nein. Es folgte nicht einmal irgendeinem Muster! Zumindest keinem bekannten. Zwei Kreuzreimpaare, dann ein Vers ohne Partner, und schließlich ein Paar. Ihm war jedenfalls nichts bekannt, was in diese Richtung fußen könnte. Innerlich wappnete er sich ebenso darauf, wieder einmal einen Blick zu ernten, der mehr sagte als sehr viele unangenehme Wörter zusammen.
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that motley drama - oh, be sure
  It shall not be forgot!
Audrey & Arthur // 04.06. // Mittags

Tja... Da war wohl jemand ebenso ein Bücherwurm wie Audrey es war. Sie konnte durchaus nachvollziehen, dass sich jemand so sehr in den Büchern und zwischen den Seiten verlieren konnte, dass er seine Umwelt nicht mehr mitbekam. Andererseits fand sie es für sich selbst ein wenig peinlich hier zu stehen, nicht beachtet zu werden und dann wieder zu gehen. Das wäre wohl beinahe als persönliche Niederlage zu betrachten und um ehrlich zu sein hatte Audrey in den letzten Tagen genug Niederlagen verkraften müssen. Allein schon, dass ihr Liebster einer andere versprochen war war beinahe schon Shakespeare-reif und Audrey wollte wirklich nicht daran denken. Ein Glück also, dass die Prüfungen anstanden, denn so konnte sie sich getrost einfach ins Lernen flüchten und der Realität so entfliehen.
Arthur jedenfalls entfloh gerade nicht der Realtität sondern wurde wortwörtlich zurück hinein geschossen. Im Nachhinein tat ihr der laute Knall mit dem Buch natürlich leid, aber sie hätte es sich niemals getraut den Hufflepuff anzutippen oder ähnliches. Also musste etwas weniger körperliches her, was bot sich da besser an als die gegebenen Ressourcen zu nutzen? Sichtlich verwirrt sah der Dachs auf und Audrey konnte die exakten Momente ausmachen in denen sich sein Geisteszustand änderte, bis er endlich realisiert hatte, dass hier jemand vor ihm stand. Seine endgültige Reaktion darauf warf Audrey allerdings kurzzeitig aus der Bahn und verblüffte sie zutiefst, was man auch auf ihren Gesicht ausmachen konnte.

Ihre Mutter dichtete zwar und schickte ihr in regelmäßigen Abständen ihre Werke damit Audrey sie bewertete, aber selbst war sie keine große Dichterin. Reime waren einfach nicht ihr Ding, auch wenn sie sie liebte. Nachdenklich betrachtete Audrey den Jungen also, ehe ihr ein passendes Comeback eingefallen war.
"Dies Drama, wechselvoll, fieberisch,
Es bleibt der Welt unverkürzt,
Mit einem scheckig bunten Gemisch
Von Tollheit und Sünde gewürzt,
Dahinter sich eitel Elend und Graus
Zum verworrenen Knoten schürzt,
Und ein Phantom sich unter Applaus
Ins leere Dunkel stürzt."
Poes Gedichte zählten zu ihren Lieblingsstücken, kein Wunder also, dass Audrey viele aus dem Gedächtnis zitieren konnte. Diese Strophe aus "Der Eroberer Wurm" war ihr wohl einfach des schnellen Wechselns seiner Mimik wegen in den Sinn gekommen. "Äh - Hallo.", murmelte sie dann weniger selbstsicher als sie die Strophe vorgetragen hatte und deutete auf das Buch vor sich. "Ich habe gesehen, dass Sie das Buch gesucht haben und wollte es Ihnen geben, Mister Crawford.", erklärte sie stockend und wollte eigentlich kehrt machen, aber Arthur hatte ihr Interesse geweckt. "... Dichten Sie?", fragte sie dann einfach und sah ihn abwartend an.
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 4th July 1943 | noon | library
 



Wann immer Arthur ein Buch aufschlug, war es eigentlich schon zu spät. Seine Aufmerksamkeit hatte schon immer sehr stark den schwarzen Buchstaben auf dem weißen, manchmal auch leicht vergilbten Papier gegolten. Es war für ihn faszinierender als alles, was man sonst darstellen konnte, hören oder riechen konnte. Die Welt, welche sich vor ihm in solchen Momentan auftat, war so viel anders als alles, was er kannte, und gerade das reizte ihn wohl zwischen den Seiten. Die Ironie, welche sich zwischen den Zeilen versteckte, der Appell und die Mahnung, welche sich hinter den Buchstaben verborgen hielten. Die Welt hinter den so simplen und doch wirkungsvollen Wörtern.
Und doch wurde man ruckartig wieder in das hineinkatapultiert, was sich Realität schimpfte. Und legte sogleich ein Gedicht auf die Bühne, welches nur noch zerfleischt werden müsste, zum Vergnügen aller Anwesenden. Wieso konnte er nicht aufhören, so unglaublich peinlich zu sein? Nun, diese Frage würde er sich wohl nicht beantworten können. Sein Gegenüber - Miss Hallway - jedenfalls machte zu Recht den Eindruck einer überraschten, verblüfften Dame. Wahrscheinlich überlegte sie die nächsten Momente, wie sie ihren Abgang passend und möglichst wenig verletzend gestalten konnte, um Abstand zwischen sich und dem Poeten zu bringen, doch was dann schließlich heraustrat, verblüffte nun Arthur zur Abwechslung.
Nun wäre die Frage, ob das nun ihre eigenen Worte waren oder nicht, doch er vermutete, dass es die Worte jemand Anderem waren, da sie sogleich einen weniger selbstsicheren Ton auflegte, als sie wieder normal redete. Oh, das Buch. Das hatte er schon beinahe wieder vergessen, aber er nahm es mit einem naja, hoffentlich freundlichen Lächeln an sich. Ehe er jedoch auch seinem Dank die Worte verleihen konnte, fragte die Miss ihn auch noch etwas, was er wiederum etwas peinlich zu beantworten fand, aber er war eine ehrliche Haut. Meistens.
"Ich bedanke mich für mehr Feuerholz
Zum Entfachen eines Feuers des Wissens.
Auf dass es Lodern möge, Halt
Geben jenen, die vergeblich suchen das Ruhekissen.
Doch zur Beantwortung der Frage Ihnen,
Reicht es nicht, meinen Worten, entrinnen,
Zu lauschen, zu hören ihren Klang,
Voll Tand und Singgesang?"
Arthur hatte das Gefühl, dass der Reim von Wissen und Ruhekissen wirklich erbärmlich war, und war aber ohnehin nie mit etwas zufrieden, welches er weniger Sekunden in seinem Kopf zusammendichte und dann auch auf die Welt losließ. Wobei der letzte Vers wohl wirklich seine Gedanken perfekt wiederzuspiegeln vermochte, denn trotz der vermeintlichen Ästhetik, ein Gedicht war so viel unklarer als ein einfacher Satz. Wie ein "Ja" zum Beispiel, was er niemals würde sagen können, wenn ein Mädchen ihm eine Frage stellte.
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all that we see or seem
is but a dream
within a dream
Audrey & Arthur  // 04.06. // Mittags


Die Verwunderung darüber, dass Audrey wohl nicht direkt die Flucht ergriff, weil der Hufflepuff ihr ein Gedicht entgegen geschleudert hatte stand dem Herrn ins Gesicht geschrieben und irgendwie amüsierte es Audrey ein wenig. Sie war doch kein Banause, der das Reimen verachtete oder gar verschmähte! Nicht umsonst bekam sie ständig Briefe von ihrer Mutter mit neuen Gedichten, die Audrey dann las und vielleicht verbesserte, doch meistens war das gar nicht von Nöten. Tatsächlich fand sie die Gedichte ihrer Mutter sehr oft sehr schön und schon perfekt in der Art und Weise, wie ihre Mutter sie geschrieben hatte.
Audrey wunderte sich ja selbst auch ein wenig, dass sie noch hier stand und sich tatsächlich mit ihm unterhielt – oder eher: ihm ebenfalls eine Phrase aus einem Gedicht vortrug. Ob Arthur sich das Seine ausgedacht hatte wusste Audrey nicht, doch wenn er es getan hatte, hatte er das in beachtlich kurzer Zeit geschafft, was die Slytherin irgendwie beeindruckte. Sie selbst war nicht besonders gut darin zu reimen, vor allem nicht wenn sie sich die Verse selbst ausdenken musste, daher griff sie dann lieber zu Strophen von anderen berühmten Dichtern, die sie zuhauf in ihrem Kopf finden konnte.
Nachdem sie geendet hatte sprach sie ihn, mit weniger Selbstsicherheit als vorher, auf das Buch an und hielt es ihm hin und Arthur nahm es seinerseits mit einem freundlichen Lächeln an – sie hatte sich also zumindest nicht komplett bis auf die Knochen blamiert, das war doch schon mal ein kleiner Lichtblick. Zu dem Zeitpunkt wäre es vermutlich angebracht gewesen wieder zu gehen und die Flucht zu ergreifen, doch die Tatsache, dass hier ein waschechter Lyrik-Liebhaber vor ihr saß war ihr doch so interessant, dass sie noch nicht hatte gehen können. Stattdessen fragte sie ihn ob er dichtete und erhielt dazu (wie überraschend) ein Gedicht als Antwort. Nun war Audrey sich sicher, dass er sich die Verse doch tatsächlich ausdachte und sie hob anerkennend die Augenbrauen.

Mit einem leichten Lächeln hörte Audrey ihm zu und schmunzelte kurz über den Reim von Wissen und Ruhekissen, dann nickte sie knapp. “Wirklich interessant…“, murmelte sie mehr zu sich, dann sah sie wieder zu Arthur. “Improvisieren ist leider keine meiner Stärken. Lesen Sie auch?“ Ihr brannten tausend Fragen auf der Zunge, doch sie hielt sich zurück… Fürs erste!
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AUDREY HALLWAY & ARTHUR CRAWFORD
4th July 1943 | noon | library



Arthur war nur selten ein Meister darin, seine wahren Gefühle zu verbergen, und dies war ihm immer ein wenig peinlich. Deswegen würde er wohl auch niemals Schauspieler werden, sondern nur Gelegenheitsdichter, wenn man das so nennen wollte. Wenngleich dies wohl synonym zu Dichter stand, da diese einfach am besten über ihre momentanen Gefühle schreiben konnten, das Hier und das Jetzt.
Und nun ja. Momentan sah er sich mit einer jungen Slytherin konfrontiert, die nicht direkt beim ersten Vers abgehauen war. Eine merkwürdige Begegnung schien sich anzubahnen, und vielleicht könnten sie sich sogar noch verstehen, ha ha... Irgendwie eine merkwürdige Vorstellung, die er lieber wieder vertrieb. Zumal sie ihm eher surreal vorkam. Da war das Buch, welches in seinen Händen dann wiedergefunden hatte, doch gleich viel realer. Nun würde er sich auch in diesem Fach sicherlich gut vorbereiten können, immerhin hatte er keine wirkliche Lust, glatt durch die Prüfung zu fallen. Dafür waren seine eigenen Erwartungen und die seiner Eltern (die er sich vielleicht und gut und gerne auch nur einbilden könnte) wohl auch schlichtweg zu hoch.
Das Gedicht, welches er mit dem Erhalten des Buches aber in die Welt setzte, war ihm nun wirklich sehr peinlich. (Nicht, dass sie alle es nicht irgendwie waren.) Er vermutete, dass nun das Gespräch enden würde, doch sie murmelte ein paar Worte, die er nicht verstand, und richtete daraufhin erneut das Wort an ihn. Er war... nicht wirklich vorbereitet auf diese Situation, doch vergaß er das Antworten einmal nicht.
"Durchaus vermag ich der Lektüre nicht
Abgeneigt zu sein, in all seinem Licht
Erstrahlte es doch in so manchen Stunden
Mit einem Vers über einen Vers in Runden.
Doch wie ist die andere Seite des Spiegels beschaffen,
Als Wort auf Wort und Satz auf Satz sich trafen?"
Er fragte sich gerade ernstlich, ob er damit erwartete, dass man ihn wirklich verstand, auch wenn der Miss Hallway einen gewissen Verstand nicht abschrieb. Sollte sie sich ebenso für die Lyrik interessieren, könnte sie es auch enträtseln, sonst... er sollte aufhören, in solchen Rätseln zu sprechen.
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