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 Hey, I just met you and this is crazy

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Zoella Engels


PRETTY BUSY ADULT
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# Erster Charakter in dieser Anstalt
Wem der Himmel eine große Aufgabe zugedacht hat, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch Leid.

read all about me || be my friend or foe

12.10.13 20:12 © Zoella Engels

"Super Morgen", schoss es mir durch den Kopf, als ich auf meinem Stuhl hinter dem Schreibtisch saß. Zu erst hat mich mein Vermieter gefragt, wann den dass Geld für das Zimmer kommt, danach hätte ich fast meine Katze gekillt. "Was stellt die sich auch in den Weg?", sprach ich meine Gedanken laut aus, was mich einen pikierten Blick meiner Kollegin kostete. Ich wollte sie schon anfahren, ließ es dann aber doch bleiben. "Miss Engels? Hier ihre neuen Akten." Ich schrak auf, als ein Stapel Pergament vor meiner Nase hin geschmissen wurde, ein anderes Wort gab es dafür nicht.
Manchmal fragte ich mich, wieso ich mir das hier an tat, aber so schnell der Gedanken kam, zum Chef zu rennen und zu Kündigen, verflog er auch schon wieder.
Seufzend machte ich mich an die Arbeit und ordnete hier und da eine Akte ein, sortierte Pergamente oder arbeitete an einem neuen Auftrag. Eigentlich wollte ich ja Aurorin werden und was ist daraus geworden? Ja, ich sitze zwar im Ministerium und ja, ich sitze auch in der Abteilung für Magische Strafverfolgung und doch ist es nicht gerade der Traumberuf schlecht hin, als Sekretärin zu arbeiten. "Miss Engels?" Und schon wieder diese schleimige Stimme. "Ja, Sir?", meldete ich mich höflich und schaute von meinem Pergament auf, welches um einen jungen Mann handelt, der einen unverzeihlichen Fluch ausgesprochen hat. "Ich habe hier etwas, welches für einem Mister Mayhew bestimmt ist. Er wird es bei ihnen holen.", brummte der Mann, den ich so um die 50 Jahre schätzte und mir einige Rollen Pergament hin hielt. "Mhm, soll ich Mister Mayhew noch was ausrichten?", fragte ich den Älteren Herren vor mir. Dieser schüttelte nur seinen kahlen Kopf. "Er wird wissen um was es geht.", meinte er monoton und schenkte mir ein mehr oder weniger freundliches Lächeln. Ich erwiderte dieses und wandte mich wieder meiner Arbeit. "Ein komischer Kauz!" Ich schüttelte meinen Kopf und konzentrierte mich wieder auf wichtigeres, als mich über einen Fremden Mann Gedanken zu machen.
Während ich arbeitete summte ich leise eine Muggel Melodie, der Name dieses Liedes und der Sänger sind mir leider entfallen. Clarissa, meine Arbeitskollegin musterte mich immer noch, als wäre ich der letzte Mensch auf dieser Welt, sie nervte mich und doch war ich ihr gegenüber freundlich. Sie wäre einer der ersten Personen welche mich wegen Unfreundlichkeit beim Chef anschwärzen.
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13.10.13 21:51 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat  





Vermutlich konnte man ihn schon fast als kaffeesüchtig bezeichnen, das dachte sich zu mindestens Floyd Mayhew als er den letzten Schluck des dunklen Getränks aus seiner Tasse nahm.  Vielleicht war es auch nur heute so, weil er besonders schlecht geschlafen hatte. Jedenfalls stellte er die Tasse beiseite und machte sich daran die ganzen Notizen auf seinem Schreibtisch nach Grad der Wichtigkeit zu sortieren. Es war momentan anscheinend wieder überaus in Mode bei seinen Kollegen überflüssige Notizen zu verschicken und auf seinem Schreibtisch landete immer ein gutes Dutzend davon. Einige davon brachten ihn zu mindestens zum Schmunzeln.  Er war gerade erst rein gekommen, denn heute Morgen hatte er irgendwo im Nebel gestanden um einen völlig sinnlosen Hinweis zu überprüfen. Frustrierend, aber glücklicher Weise hatte es nicht lange gedauert.
Er entschied sich also dazu zuerst einmal erneut seinen Schreibtisch zu verlassen und einige Unterlagen bei einer Sekretärin abzuholen. Genau daran erinnerte ihn nämlich ein der Notizen. Also machte er sich auf den Weg durch die Abteilung.
Er klopfte gegen den Türrahmen um auf sich aufmerksam zu machen. “Guten Morgen, Miss Engels.“ Grüßte er die junge Sekretärin mit den blonden Haaren. Jedes Mal, wenn er ihren Namen aussprach hatte er das Gefühl über die Buchstaben zu stolpern und irgendwas falsch zu machen, wahrscheinlich klang es einfach total britisch, obwohl der Name eher deutsch war. Er nickte auch der anderen anwesenden Frau zu, deren Namen er sich einfach nicht merken konnte, aber er konnte ja trotzdem zur Feier des Tages mal so tun als wäre er überaus höflich, was nicht wirklich immer zutraf.  Er ging auf den Schreibtisch von Zoella zu, wenn er sich denn dann richtig an ihren Vornamen erinnerte, denn er legte nicht besonders viel Wert darauf, dass andere anwesende Personen das Gespräch belauschen konnte. “Man sagte mir, man hätte Unterlagen für mich bei Ihnen hinterlegt. Haben Sie die schon hier?“ erkundigte er sich und Lächelte die junge Dame sogar an. Das machte vermutlich fast den Eindruck als wäre er heute Morgen quietsch vergnügt aufgestanden und hatte sich nach nichts mehr gesehnt als nach diesem Tag. Das war nicht so ganz der Fall, viel eher war er nicht dazu aufgelegt schlechte Laune zu verbreiten, schließlich gab es Leute, die sich davon äußerst schnell anstecken ließen. Der schwarzhaarige stützte sich mit einer Hand auf dem Tisch ab und ließ seinen Blick kurz über die vor ihm sitzende Engels gleiten. Ihr hübsches Gesicht wirkte auch nicht gerade so als würde sie vor Begeisterung sprühen. Er runzelte kurz die Stirn darüber, auch wenn das wahrscheinlich nicht seine Baustelle war, um sich graue Haare wachsen zu lassen.
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14.10.13 9:07 © Zoella Engels

Zoella Engels&Floyd Mayhew | 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat

Nur kurz habe ich meinen Schreibtisch verlassen um mir eine Tasse Tee zu holen und schon ertrank ich in meinem Chaos, welches sich meinen Schreibtisch schimpft. Manchmal, aber auch nur manchmal, hatte ich das Gefühl, dass sie genau das wollen, mich unter meiner Arbeit ertränken. Nicht sehr nett, aber überaus hilfreich, wenn man sich mein Chaos mal anschaute. Frustriert darüber, dass mich heute noch so einiges an Arbeit erwartete, setzte ich mich wieder auf den Stuhl, beäugte kritisch meinen Tisch und stellte die Tasse in Reichweite auf die Seite.
Wie ich feststellen musste, täuschte mich mein kritischer Blick nicht, ich ertrinke ja jetzt schon in dem Haufen der Unterlagen und dabei musste ich heute noch kraft aufbringen um im Conner's Pub zu kellnern. Clarissa, diese kleine Schleimerin, stellte mir noch ein mal einen Stapel Unterlagen auf meinen Tisch, ich will ja nicht übertreiben, aber auf ihrem sah es so aus, als wäre er frisch geschleckt worden.
Während ich mir also meine Zeit vertrieb und Unterlagen sortierte, stieg mir nach einiger Zeit ein Kaffee Geruch in die Nase. "Seit wann trinkt Clarissa Kaffee? Verwirrt musste ich feststellen, dass es nicht Clarissa ist, die nach Kaffee roch, sondern ein Mann der sich vor meinem Schreibtisch platziert hatte. Ich musste schmunzeln, als er meinen Familiennamen aussprach, immer wieder amüsant, wie sich es die Briten aussprachen. "Guten Morgen, Mister Mayhew.", begrüßte ich ihn freundlich und schenkte ihm ein leichtes lächeln. Clarissa, welche sich aus dem Büro schlich, himmelte den Mann vor mir schon fast an. Nun, ich muss auch sagen, dass Clarissa alles anhimmelt was nach Mann aussah.
Ich wollte den Herren vor mir schon fragen, was er den wolle, als mir einfiel dass er ja was bei mir holen sollte. Schon fast wäre meine Hand auf meiner Stirn gelandet, wie unprofessionell. Aber Mister Mayhew war so freundlich und beantwortete mir meine unausgesprochene Frage. "Ah, genau.", begann ich und schaute mich auf meinem Schreibtisch um. Wo hab ich die nur hin?, fragte ich mich und schaute noch einmal zu dem wartenden Herren vor mir. "Verzeihen sie mir dieses Chaos. Ich habe Ihre Unterlagen gleich.", ich sprachs und machte mich ans Werk um diese Unterlagen zu suchen.
Wenige Minuten später, müssen sicher einige mehr gewesen sein, hob ich die Unterlagen hervor und überreichte sie, dem Herren vor mir. "Ich entschuldige mich noch einmal, für mein Chaos hier.", gab ich zurück und verfluchte im selben Augenblick diejenigen die mein Schreibtisch vollgestellt hatten. Jetzt hatte ich Zeit, den Mann vor mir zu mustern. Ja, schlecht sah er nicht aus, er müsste so um die 30 Jahre sein und er roch nach Kaffee, anscheinend nicht sehr gut geschlafen oder er ist einfach süchtig nach diesem schwarzen Gebräu. Nicht lange und ich löste meinen, ja fast schon starrenden blick von ihm, um mich wieder ans sortieren meiner Unterlagen zu machen.
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14.10.13 21:01 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat





Erst hatte er das Chaos auf dem Schreibtisch kaum bemerkt, aber während er sie beim Suchen beobachtete, da er sowieso nichts Besseres zu tun hatte, konnte er die Unordnung genauer betrachten. Er wäre eingegangen an diesem Arbeitsplatz, bei ihm brauchte alles seine Struktur und Ordnung und dementsprechend sah sein Arbeitsplatz auch aus. Natürlich war nicht alles Zentimeter genau an seinem Platz, aber er musste doch bewundern, dass sie so überhaupt etwas geschafft bekam. Sie suchte eifrig nach seinen Unterlagen, die gefühlt ganz unten lagen.
“Das ist doch kein Grund sich zu entschuldigen. Ich bin ja nicht auf der Flucht … zur Ausnahme mal.“ Erwiderte der Auror, als sie sich für ihr Chaos entschuldigte. Sie arbeitet noch nicht wirklich lange im Ministerium, aber manchmal fragte er sich warum sie als Sekretärin angefangen hatte, denn das schien irgendwie gar nicht ihre Sache zu sein, aber vielleicht bildete er sich das auch nur ein. Sie sah jedenfalls nie überglücklich aus beidem was sie tat. Seine Gedanken wurden davon unterbrochen, dass er nun seine Unterlagen erhielt. “Danke.“ Sagte er erfreut und nahm die Pergamente entgegen. Er klopfte sie ein wenig gedankenverloren auf die Tischplatte, als wollte er sie ordnen und blätterte kurz durch ob auch alles da war was er so ungefähr erwartete. Er glaubte nicht daran, dass die Sekretärin irgendetwas verschlampt hatte auf ihrem Schreibtisch, auch wenn dort Chaos herrschte, aber manchmal kam einfach nicht alles an was ankommen sollte. Bevor er also wieder durch das ganze Büro laufen musste überzeugte er sich lieber sofort davon. Er blickte wieder auf, als er sich sicher war, dass er alles beisammen hatte um sich ans Werk zu machen. Leider lag wohl nur Papierkram an für die nächste Zeit, aber auch das würde er gut erledigen, schließlich mochte er seinen Job.
Als er wieder aufsah wandte die Sekretärin ihren Blick gerade wieder zu ihren Unterlagen. “Trotz Chaos alles da.“ sagte er und wedelte mit den Unterlagen herum, damit auch deutlich wurde wovon genau er jetzt sprach. Dabei fiel ihm erneut auf wie angespannt sie eigentlich aussah und bevor er drüber nachdachte rutschte ihm schon die nächste Frage über die Lippen: “Sie sehen auch so aus als könnten sie mal eine Pause vertragen. Sie wirken so angespannt. Ist irgendetwas nicht in Ordnung?“ Erkundigte er sich also, obwohl es ihn wahrscheinlich gar nichts anging. Er konnte auch gar nicht genau sagen was ihn dazu bewog so unglaublich gesprächig ihr gegenüber zu werden. Der Umstand, dass sie offenkundig sympathisch war, aber doch irgendwie nicht ganz im hier und jetzt und auch nicht ganz positiv zu diesen Sachen eingestellt war, irritierte ihn irgendwie und das machte ihn neugierig, doch trotzdem war es wohl nichts sehr höflich sie so direkt auf ihr befinden anzusprechen. Sie kannte ihn kaum. Es ging ihn nichts an, wahrscheinlich wollte sie es ihm gar nicht erzählen. Er ließ einen Moment verstreichen. “Verzeihung. Ich wollte sie nicht bedrängen.“ Er lächelte matt und hoffte er nicht einen allzu schlechten Eindruck bei ihr hinterlassen zu haben, während er die Unterlagen in seiner Hand ein wenig verlegen wendete, als wüsste er nicht genau was er damit anfangen sollte.
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15.10.13 10:05 © Zoella Engels

Zoella Engels&Floyd Mayhew | 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat

Während ich meine Unterlagen, die auf meinem Schreibtisch zu flüchten versuchten, unter suchte der Herr vor mir seine Unterlagen. Ich bin mir sicher dass ich nichts verschludert hatte, aber man konnte ja nie wissen und vor allem sah es auf meinem Schreibtisch ja auch nicht gerade vertrauenserweckend aus. Ich war schon wieder nicht ganz bei der Sache, dies merkte ich auch, als mir fast die Tinte über die Unterlagen flog, nicht auszudenken welch ein Ärger ich von dieser Aktion bekommen hätte, aber das wäre mein kleinstes Problem. Man riss mich aus den Gedanken als ich Mister Mayhew mit den Unterlagen rumfuchteln sah. Er kann von Glück reden, dass sie vollständig sind. Nicht dass ich schlampig arbeite, nein nur mein Tisch sah manchmal ein bisschen anders aus als bei den vielen anderen Sekretärinnen.
Ich fragte mich immer noch was er den hier noch wolle, er hatte seine Unterlagen. Aber mich ging es ja schließlich nichts an, ich musste hier selber meine Arbeit machen und vor allem sauber erledigen, denn ich brauchte das Geld, nicht auszudenken wo ich landen würde, wenn ich es bis heute Abend oder morgen Früh nicht geschafft habe, die Miete aufzutreiben und das Geld für meine Eltern.
Angespannt hörte ich Mister Mayhew fragen ob alles in Ordnung wäre. Sieht man es, dass ich nicht voll da bin? Dass ich ein Problem habe? Ich schüttelte leicht den Kopf. "Eine Pause könnte jeder mal vertragen, aber ich kann es mir nicht leisten eine Pause zu machen. Wie Sie sehen, muss ich hier meinen Schreibtisch in Ordnung halten.", ich blieb freundlich, auch wenn ich Angst hatte, das man mir auf die Schliche kam, dass es mir nicht sonderlich gut ging. "Um auf Ihre Frage zurück zu kommen. Ich habe im Moment Privat viele Probleme, ob Finanziell oder Familiär., brav beantwortete ich die gestellte Frage und log auch nicht, was brachte es mir zu Lügen? Auch wenn ich nicht alles verraten habe, musste er mit dem was ich zur Antwort gab zufrieden sein, schließlich kannte ich ihn kaum. Ich wunderte mich nur, wieso er heute so gesprächig ist, ich hatte vieles gehört von ihm, aber dass er viel sprach, kam nie zur rede oder ich hörte einfach nicht zu, dass konnte auch sein.
Frustriert dass ich hier nicht weiter kam und mein Kopf sich auf alle konzentrierte als auf das wesentliche, schaute ich zu dem verlegenen Auroren vor mir. "Sie haben mich nicht bedrängt, es war eine normale Frage. Nun, haben Sie noch viel Arbeit oder brauchen Sie auch einfach eine Pause?" berechtigte Frage, da er ja nur vor meinem Schreibtisch stand, kam mir schon der verdacht, dass er nichts zutun hatte. "Er könnte mir ja helfen" Ich verwarf diesen albernen Gedanken schnell wieder, er hatte sicher mehr zutun als ich mir vorstellen kann.
Mein Tee war auch kalt geworden, worüber ich mich nicht wirklich ärgern konnte, denn kalt schmeckt er genauso gut, trotzdem wäre er mir warm lieber. Also schaute ich zu dem Mann vor mir und lächelte leicht. "Wie sieht es bei Ihnen aus, haben Sie Lust eine kurze Pause mit einer einfachen Sekretärin zu machen?", schlug ich ihm vor, denn weiter kam ich hier auf alle fälle nicht mehr und eine Pause hatte ich auch wirklich verdient, wenn auch nicht lange. Fragend schaute ich zu ihm und wartete geduldig auf seine Antwort, mir war klar, dass es nicht gerade höflich war, ihm dreist sowas anzubieten, aber ich konnte ja auch nicht schleimen, also lieber direkt als gar nicht.
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16.10.13 20:54 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat





Er hatte nicht wirklich damit gerechnet eine Antwort zu bekommen und ihre Antwort schien zwar irgendwie distanziert, aber dafür auch ehrlich und das hatte er so eigentlich gar nicht erwartete. Das sollte nicht heißen, dass es für ihn nicht von Interesse war, denn der Mayhew fragte auch nicht, wenn es ihn sowieso nicht juckte. Er machte sich nicht viel daraus nett zu sein, wenn er jemanden eh nicht mochte. Doch bei ihr war das anders. Er kannte sie nicht gut, aber sie erschien ihm trotzdem sympathisch. Sie erschien ihm ein Mensch zu sein der interessant war und ein Mensch von dem er gemocht werden wollte. Das mochte übertrieben klingen, da er sie nicht gut kannte, aber irgendwie war es so. Liebend gerne hätte er mehr über ihre Probleme erfahren, aber irgendetwas an ihrer Art gab ihm das Gefühl, dass es nicht gut wäre sie danach zu fragen. Man merkte ihr an, dass sie nicht darüber sprechen wollte und so würde sie wahrscheinlich auch nicht mehr darauf eingehen. Er wollte keinen Fehler machen nur um seine Neugierde zu stillen. Erst einen Moment später hatte er bemerkt, dass er sie mit einem besorgten blick bedacht hatte. Die Falten auf seiner Stirn glätteten sich wieder.
“Das tut mir leid.“ Sagte er etwas unsicher was er nun sagen konnte ohne sie tatsächlich zu bedrängen. Die Formulierung an sich erschien ihm eher hohl aber es klang aufrichtig und ehrlich, so wie es gemeint war. Dass sie Probleme hatte konnte man ihr ansehen und nun war sein Kopf voller Fragen und voller Ideen um was für Probleme es sich dabei handeln könnte. Doch er hatte einfach zu wenig Ahnung von ihrer Familie um auf irgendetwas zu kommen, dass nah an der Wahrheit lag. Eigentlich hatte er gar keine Ahnung von ihrer Familie. Es wurde nicht viel über sie gesprochen. Bis jetzt hatte er nur vernommen, dass sie verschlossen sei. Dass er nichts wusste konnte aber auch daran liegen, dass er auf so was nicht viel gab. Tratsch interessierte ihn wenig.
Er war froh, dass sie sich nicht bedrängt fühlte. “Ich kann immer eine Pause gebrauchen.“ Erwiderte er und sein amüsiertes Lächeln spiegelte auch ein wenig seine Erleichterung wieder, dass er sich nicht in eine unglückliche oder unangenehme Situation gebracht hatte aus der er vielleicht nicht so leicht raus kam. “Nichts lieber als das.“ Erwiderte er auf ihre Frage, ob sie mit ihm Pause machen wollte. Seine letzte Pause war bestimmt noch nicht so lange her, aber er hatte gerade keinen Kaffee, keinen Tee oder sonst was, also war das Grund genug Pause zu machen und er war niemand der seine Arbeit nicht fertig bekam. Dann arbeitete er eben etwas intensiver oder etwas länger, wenn er sich mal eine Pause zu viel gegönnt hatte. Zuhause wartete schließlich niemand auf ihn, mal abgesehen von Elodie, seinem Phönix. Wenn solche Gedankengänge in ihm aufkamen fühlte er sich schon mal einsam und wurde leicht traurig, doch jetzt versuchte er den Gedankengang beiseite zu schieben und sich auf die Dame vor ihm zu konzentrieren.
“Was darf es denn für Sie sein? Tee?“ Erkundigte er sich bei ihr mit einem Blick auf die Tasse, die noch auf ihrem Schreibtisch stand und irgendwie nicht nach Kaffee aussah. Sie sah so gestresst aus, dass er sich sicher war, dass ihr etwas zu trinken nicht schaden konnte.
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22.10.13 9:21 © Zoella Engels

Zoella Engels&Floyd Mayhew |01.03.1943 Morgens | Sekretäriat


Er bedachte mich mit einem Blick, welcher mein Helfer in dieser Schwierigen Zeit war. Eine Mischung aus besorgt und doch interessiert, letzteres irritierte mich leicht, wieso sollte er sich für meine Probleme Interessieren? Bisher ist es noch keinem aufgefallen, dass ich überhaupt welche habe. Mister Mayhew merkte ziemlich schnell, dass er vielleicht ein bisschen zu besorgt war, denn sein Gesicht entspannte sich wieder, was mir ein leicht amüsiertes Lächeln auf die Lippen brachte.
Diesen Satz hat sie in den letzten Jahren und Tagen öfters gehört, langsam ging es mir schon auf den Zauberstab. Bei Merlins Bart, ich brauche kein Mitleid! "Schon in Ordnung.", winkte ich ab und ging nicht weiter darauf ein, wieso auch, nachher bot er sich noch als Therapeut an und darauf hatte ich nun so überhaupt keine Lust, zumal ich es satt hatte über meine Probleme mit möchte gern Therapeuten zu sprechen.
Als er erwiderte, dass er immer eine Pause brauchen kann, lachte ich kurz auf. Er schien mir nicht einer, der gerne seine Arbeit aufhob und sie verschiebt, zumindest sagt dass mein erster Blick. Ich erwiderte das lächeln freundlich und war froh, als er mein Angebot annahm. Es hätte peinlich für mich werden können, wenn er es ablehnte, aber er scheint mir ziemlich freundlich und höflich, was sich eigentlich von dem was ich über ihn gehört habe, dass ziemliche Gegenteil war. Zwar musste ich hier meine Arbeit fertig bekommen, damit ich nicht schon wieder zu spät zu meinem Kellner Job komme, aber in diesem Moment ist es mit herzlich egal, wann und wo ich irgendwann sein muss. Schließlich hatte ich schon lange keine Pause mehr, ich arbeitete immer stur durch, was auch damit zutun haben könnte, dass immer was auf meinem Schreibtisch lag, wenn ich mir nur mal was zum Trinken holen will. Ein deprimierter Seufzer schlich sich aus meinem Mund, welcher mit meinem deprimierten Gedankengang zutun hatte. Es war zum Fledermäuse melken, wieso konnte ich nicht soviel Geld haben wie die meisten die hier Arbeiten? Und wieso mussten meine Eltern überhaupt auf der Flucht sein? Die größere Frage stellt sich allerdings, wieso ich für sie Zahlen muss.
Ich schrak leicht aus meinen Gedanken, als er mich wieder ansprach. "Zoella, bitte duzen Sie mich. Ich fühle mich sonst so Alt.", meinte ich grinsend und bot ihm somit das Du an, welches er mir eigentlich anbieten sollte, aber da ich es nicht mochte, wenn man mich mit Sie ansprach, da ich mich, wie schon erwähnt, so alt fühle. "Ein Tee wäre sehr gut, danke." Mein Blick folgte seinem und blieb eine meiner er kühlten Tasse Tee hängen. "Ich hatte keine Zeit es zu trinken, deshalb ist sie noch so voll." Eigentlich ging es ihn ja nichts an, wieso und weshalb meine Tasse noch voll war, aber ich hatte das Gefühl, dass ich mich erklären sollte, wieso sie noch voll war.
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25.10.13 15:26 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat





Wieder hatte er das Gefühl, dass sie nicht wirklich darüber reden wollte und eher der Meinung war, dass sie das ohne fremde Hilfe ausgezeichnet schaffen würde. Das hieß wohl auch ohne seine Hilfe und ohne, dass er seine Nase in die Angelegenheit steckte. Sie schien noch so jung und da schon finanzielle Probleme zu haben schien ihm nicht fair, aber was war schon fair? Sie machte das bestimmt fleißig und tapfer wie sie schien.
Er ging gar nicht mehr weiter darauf ein. Nachher bedrängte er sie wirklich. Sie würde es ihm ja sicher sagen, wenn sie mit ihm darüber sprechen wollte oder sonst irgendetwas war. Den Tag wollte er ihr natürlich auch nicht versauen. “Alles klar.“ Sagte er mit einem Lächeln, als sie ihm sagte er sollte sie duzen. “Ich bin Floyd.“ Sagte er ihr und streckte ihr die Hand hin. “Oder Washington, wenn du mich quälen willst.“ Sagte er ein wenig spöttisch, das bezog sich jedeoch mehr auf seine Eltern, die es tatsächlich hinbekommen hatten ihm einen so schaurigen Namen zu geben, als auf die junge Zoella. Glücklicherweise, so dachte er sich, klang Zoella nicht ganz so deutsch, dass er nur wieder nicht in der Lage sein würde es sauber auszusprechen. Die Situation hatte also einige Vorteile für ihn. Er konnte sich beim Namen nicht mehr blamieren und das war doch schon mal was wert, wie er fand. Er war bestimmt nicht der einzige, der Engels total falsch aussprach. Außerdem fand er es auch recht angenehm geduzt zu werden, es war entspannter und erinnerte nicht ganz so intensiv an Arbeit, auch wenn er nichts gegen seinen Nachnamen einzuwenden hatte. Mayhew war jedenfalls tausendmal besser als Washington.
“Oje.“ Sagte er fast seufzend, als sie sagte sie hätte keine Zeit gehabt ihren Tee zu trinken. Da schien ja einiges an Arbeit auf sie abzufallen. Er konnte sich nicht daran erinnern mal nicht dazu zu kommen seine Getränke zu leeren. “Scheint kein entspannter Job zu sein. Aber dann ist es jetzt umso wichtiger, dass du deinen Tee bekommst.“ Sagte er. Er wollte nicht tauschen. Manchmal verging ihm ja schon bei seinem ganzen Papierkram die Lust, aber sie musste es ja noch schlimmer haben, schließlich konnte sie nie in den Außendienst und da hatte er ja echt manchmal Glück, es wurde schließlich nie langweilig, wenn er raus konnte. Er fischte seinen Zauberstab aus seiner Tasche und schnipste damit um seine Tasche von seinem Schreibtisch herbei zurufen und hoffte stark, dass seine Konzentration ausreichte, damit die Tasse auch die Türen passiert und nicht durch die Wände schoss, dass würde seinen Arbeitstag nämlich sicher nochmal verlängern, denn das musste er ja erst mal erklären. Doch im gleichen Moment kam seine Tasse auch schon durch die Türe herein und er versuchte sie mehr oder weniger elegant aus der Luft zu greifen. Immerhin warf er sie nicht zu Boden. “Von mir aus kann es losgehen“ Sagte er und blickte in seine leere Tasse. Jetzt mussten sie nur noch den Weg zur Teeküche der Abteilung meistern und hoffen, dass sie nicht anstehen mussten. Anstehen konnte sehr nervig sein.
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Zoella Engels


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28.10.13 9:38 © Zoella Engels

Zoella Engels&Floyd Mayhew| 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat


Ein wenig überrascht, dass er ihr Angebot annahm, erfasste sie die Hand von Floyd. "Sehr erfreut, deine Bekanntschaft zu machen Washington." Sie grinste ihn breit an und drückte seine Hand kurz, ehe sie los lies. "Ich finde Washington nicht wirklich schlimm, aber wenn S..du es nicht magst, bleib ich natürlich bei Floyd.", erwiderte sie leicht lachend. Zoella hasste ebenfalls ihren Namen, wieso? Nun, in Deutschland gibt es so gut wie niemand der Zoella heißt und selbst in Britannien ist ihr noch keiner mit ihrem Namen über den Weg gelaufen. Nun, ändern konnte sie es auch nicht mehr, aber jeder hatte eine gewisse Abneigung gegen seinen Namen und vor allem Nachnamen. Ihren sprachen viele ziemlich Falsch aus, was daher kommt, dass ihr Familienname deutsch ist und nicht englischer Herkunft.
Jetzt musste sie wieder lachen. "Du kannst ja gerne mal meine Arbeit übernehmen, danach schreckt dich nichts mehr ab.", lachte sie und funkelte ihn vergnügt an. Für sie war es immer noch komisch, Floyd zu Duzen, zumal er der einzige ist mit dem Zoella länger als drei Minuten redet, was schon ziemlich erschreckend ist, da sie hier bereits mehr als ein Jahr arbeitet. Vielleicht liegt es aber auch einfach an ihrer Erscheinung.
Gespannt beobachtete Zoella ihn, wie er seine Tasse mehr oder weniger elegant schnappte. "Dabei brauchst du noch ein wenig Übung oder?", fragte sie ihn grinsend und spielte damit auf die Kunst des Auffangens an. Dabei brauchte er echt noch mehr Übung, aber Übung macht bekanntlich des Meister. Auch Zoella zog ihren Zauberstab, machte mit einem kurzen schwenker ihres Zauberstabes die Tasse vor ihr leer. "Von mir aus können wir gehen." Sie nahm ihre Tasse in die Hand und hoffte das er den Weg wüsste, denn sie war eigentlich nie in er Teeküche gewesen, wozu konnte man Zaubern? Und schließlich hatte sie nie die Zeit gefunden überhaupt irgendwo ihn zu gehen, weil sonst ihr Schreibtisch am überlaufen war und ist. Allein an den Gedanken an ihre überbleibende Arbeit, wenn sie jetzt mit Floyd eine Tasse Tee trinken geht, kam ihr das Grausen. Zoella musste sich darauf einstellen, heute wieder später die Arbeit zu verlassen. Seufzend schaute sie kurz auf ihren Tisch, ehe sie aufstand und sich zu Floyd, er sie doch um ein paar Zentimeter überragte, gesellte. "Ich hoffe doch schwer, dass du den Weg weißt, mein Lieber.", nuschelte sie und war kurz und dran doch wieder abzusagen um sich an die Arbeit zu machen.
Zoella ging Richtung Bürotür und blieb dort wartend stehen und drehte sich zu dem Mann um. "Sie wollen doch nicht etwa kneifen?", erwartend schaute sie den Hochgewachsenen Mann an und lehnte sich leicht an die Wand an und versuchte den Blick nicht zu lange an ihm hängen zu lasen. Es könnte sonst peinlich werden, starren ist eine schlimme Angewohnheit, die Zoella eigentlich im griff hatte, außer sie war in Gedanken, dann konnte sie es nicht abstellen und starrte leer durch die Gegend.
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01.11.13 12:51 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat




“Ich hätte mein Geheimnis für mich behalten sollen, oder?“ Fragte er ein wenig gequält, als sie ihn bei seinem ersten Vornamen ansprach. Die meisten Leute wussten gar nicht wie er mit erstem Vornamen hieß und wunderten sich mehr als nur ein wenig, wenn er mit W.F. Mayhew unterschrieb. Er gab es nicht gerne preis, warum er es ihr erzählt hatte wusste er auch nicht so genau. “Ja ich könnte jetzt auch Filippos oder Xantippe heißen.“ Sagte er ironisch, als sie behauptet Washington wäre nicht schlimm. “Danke.“ Fügte er dann noch etwas gnädiger gestimmt hinzu, als sie versicherte ihn Floyd zu nennen. Seine Eltern hätte ihn mal fragen sollen bevor sie ihm irgendeinen Namen aufdrückten, aber daran hatte natürlich niemand gedacht. Ob er als Säugling so sinnvoll geantwortet hätte wäre natürlich die nächste Frage gewesen.
Er stellte fest, dass er ihr Lachen mochte. Sie funkelte ihn geradezu an, ihre Augen strahlten und da musste er zu mindestens mit Lächeln. “Wir können ja Mal tauschen.“ Sagte er und sein Blick wanderte zu ihrem Schreibtisch. Er würde vermutlich keine gute Sekretärin abgeben und auch keinen guten Sekretär. Da war er schon mehr als froh, dass das nicht sein Job war, aber er glaubte ein Tausch würde für sie beide nicht gut ablaufen. Der Job als Auror mochte leichter klingen und die Büroarbeit war sicher auch geringer, aber ohne arrogant zu klingen musste er wohl sagen, dass es eine gewisse Qualifikation benötigte und nicht gerad was für schwache Nerven war. Sie würde vermutlich daran zu Grunde gehen, dass sie nicht Monatelang die harte Ausbildung genossen hatte. Sein Job konnte sicher genauso hart sein wie ihrer, der Unterschied war wohl nur, dass er bestimmt deutlich mehr verdiente und bei dem Gedanken, dass er wohl mehr als das doppelt zum Leben hatte, tat sie ihm ein bisschen leid.
“Ach Quatsch“ Sagte er grinsend. “Ich kann das perfekt! ... in meinen Träumen.“ Er hoffte nur, dass sie sich nicht allzu sehr über ihn lustig machte. Er beobachtete wie sie aufstand und um den Tisch herum kam und vernahm ihren leisen Seufzer. Vermutlich wäre sie nicht erfreut, wenn er sie schon wieder darauf ansprach. Also ließ er es lieber bleiben, bevor das Thema wieder unangenehm wurde. Sie lenkte ihn aber sofort davon ab sich wieder Sorgen und Gedanken um ihr Wohlbefinden zu machen, denn so rosig schien es nicht zu sein. Mein Lieber? Wiederholte es sich quasi in seinem Kopf und er war nicht ganz sicher ob er das gerade tatsächlich richtig verstanden hatte, denn es würde ihn nicht wundern, wenn er sich das nur eingebildet hatte. Wahrscheinlich guckte er auch dementsprechend irritiert aus der Wäsche, aber er versuchte sich das gar nicht erst anmerken zu lassen. Denn schon im nächsten Moment war er sich sicher, dass er sich verhört haben musste oder sie dem ganzen keinen Wert beimaß, auch wenn das eher ungewöhnlich wäre. Sie war schon an der Türe und er blickte sie an. “Wie käme ich den dazu? Bei dieser zauberhaften Begleitung.“ Sprach es aus und setzte sich auch schon in Bewegung, nicht ohne zu bemerken wie sie da im Türrahmen lehnte. Machte sie das extra? Er wusste es nicht genau. “Hier geht’s lang!“ Verkündete er auf dem Gang und deutet ihr die Richtung. “Du kennst den Weg zur Teeküche nicht?“ Erkundigte er sich dann ziemlich überrascht. Jeder kannte den Weg. Schließlich gehörte Essen zu den Dingen, die man durch Zauberei nicht heraufbeschwören konnte, außer man wusste wo es war und Essen war bekanntlich ziemlich wichtig.
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10.11.13 19:21 © Zoella Engels

Zoella Engels&Floyd Mayhew| 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat


Zoella grinste ihn vergnügt an, sie fragte sich gerade wieso die meisten Angestellten Floyd als ruhiger und nicht sehr gesprächigen Zauberer beschrieben, es blieb für die junge Frau ein Rätsel, welches sie nicht versuchen wollte aufzudecken. "Du machst mich ganz verlegen Floyd, aber es gibt sicher bezauberndere Begleitungen als eine arme, kleine Sekreatärin.", meinte sie beserwisserisch und zwinkerte dem hochgewachsenem Mann zu.
Sie folgte ihm aus dem Büro, in den Flur. Zoella zuckte mit den Schultern. "Meistens bete ich eine Kollegin mir etwas mit zu bringen. Wirklich verlassen tu ich mein Tisch nur, wenn ich irgendwelche Unterlagen holen muss oder meinen Weg Heim antrete.", erklärte die ehemalige Ravenclaw nüchtern. "Weißt du, ich wollte eigentlich Aurorin werden, aber durch ein paar kleine Probleme kam ich eben hier her.", Zoella drehte sich kurz in richtung ihres Büro's.
Wieder entwich ihr ein leises Seufzen. "Hast du mal Finanzielle Probleme gehabt?", rutschte es ihr raus und biss sich gleich darauf, auf die Lippe. "Ich...es, es tut mir Leid. Eigentlich wollte ich was anderes Fragen, aber manchmal kommen Dinge aus meinen Mund, die nicht für andere Bestimmt sind. Tut mir echt leid, war ein dumme Frage." Zoella drehte beschämt ihren Kopf weg, es war der jungen Frau extrem peinlich. Sie hoffte inzwischen, dass sie schnell die Teeküche erreichten, nicht das ihr noch so eine peinlichkeit passierte. Wenn ihre Tant hier gewesen wäre, hätte sie für diese Frage einen leicht grimmigen Blick kassiert.
Sie Blickte Floyd leicht von der Seite an. Er war gut gekleidet, klar hatte er keine Geldprobleme, sonst könnte er sich diese teuer aussehenden Kleidungen nicht leisten. Zoella wäre froh um diese unbeschwertheit, welche viele Zauberer hier an den Tag legten. Manchmal, aber nur manchmal hatte sie darüber nachgedacht, einfach zu Kündigen und abzuhauen, irgendwohin Abhauen und nie wieder auftauchen, vor den ganzen Problemen flüchten. Aber bekanntlich ist Abhauen keine Lösung und so muss die junge Frau schauen wie sie mit ihrem verkorksten Leben klar kommt.
Mittlerweile hatte sie wieder eine normale Gesichtsfarbe und war nicht mehr so rot, wie vor einigen Minuten. "Wann sind wir denn da?", fragte Zoella um die drückende Stille zu brechen. Sie hatte das gefühl, dass sie ihn vielleicht verärgert haben könnte und damit eine gute Gesellschaft vergrault hatte. Sie hoffte ja, dass er ihr verzieh und es ihr nicht wirklich krum, dass sie eine wirklich kindische Frage gestellt hatte. Im Grunde genommen war Zoella ja noch ein Kind, sie musste früh Erwachsen werden und konnte so nie wirklich Kind sein.
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19.11.13 16:48 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat





Sie zwinkerte ihm sogar zu, das verblüffte ihn ein wenig, auch wenn er sie soeben als bezaubernde Begleitung bezeichnet hatte. Womit genau hatte er das jetzt verdient? Er wusste es nicht, er nahm es lächelnd hin. Schließlich konnte er als Mann nicht ignorieren, dass sie durchaus ihre Reize hatte und das ganz ohne sie anzustarren. Es war doch recht offensichtlich, dass sie sich nicht über ihre Figur beklagen konnte. Er hätte ihr auf den ersten Blick aber gar nicht mal so eine Reaktion zugetraut, wo sie doch eher zurückhalten und schüchtern wirkte. Auf ihn zu mindestens, aber was konnte er schon dazu sagen? Er kannte sie nicht richtig und eine Erwiderung fiel ihm spontan auch nicht ein. Ein Grinsen auf seinen Lippen wiedersprach ihr ein wenig. Für den Moment fiel ihm schließlich niemand ein, den er lieber hier bei sich gehabt hätte. Er war in guter Gesellschaft.
Ein wenig beindruckt wanderten seine Augenbrauen nach oben. Aurorin. Er musterte sie von oben bis unten und wusste nicht genau ob er das nun gut oder schlecht finden sollte. Sie sah nicht sehr beängstigend aus, aber das musste man natürlich auch nicht. Er konnte jedoch auch nicht unterdrücken, dass sich ein beunruhigendes Gefühl in ihm hochschlich. Er wollte sich nicht vorstellen was ihr im Kampf gegen die dunkle Magie so zustoßen konnte. “So ein Schreibtisch sollte keine Endstation für so ambitionierte Träume sein.“ Sagte er ein wenig besorgt. Sie wirkte nicht sonderlich glücklich oder zufrieden, doch er kam nicht dazu das weiter zu analysieren oder sich zu überlegen wie er sie aufmuntern konnte, denn die nächste Frage haute ihn aus den Socken. Er starrte sie offen verblüfft an. Er hatte nicht erwartete, dass sie so direkt sein würde und im nächsten Moment nahm sie die Frage schon wieder mehr oder weniger zurück. Das fand er gar nicht gut. Offensichtlich hatte sie finanzielle Probleme. “Wie schlimm ist es? Bringt es dich zum Verzweifeln?“ Erkundigte er sich nach einiger Zeit und bemerkte jetzt erst wie erschöpft sie aussah. Er blickte sie ernst an. Jetzt würde sie nicht so schnell davon los kommen, dass er sie mit Fragen löcherte. Anscheinend brauchte sie ja jemand mit dem sie darüber reden konnte, sonst würde sie ja nicht immer zu unbeabsichtigt damit heraus platzen. Vermutlich, so dachte er sich das zu mindestens, waren das wohl auch ihre Hindernisse auf dem Weg zur Aurorin, oder ein verhunztes Hogwartszeugnis, aber das glaubte er weniger. Er tat erst gar nicht so als wüsste er nicht wie sie auf diese Frage kam. So etwas fragte man nicht einfach so aus dem nichts heraus. “Du brauchst dich nicht entschuldigen. Ich spucke auch oft genug aus was mir durch den Kopf schwirrt.“ Sagte er und schenkte ihr ein eher aufmunternd gemeinten Blick.
“Jetzt.“ Beantwortete er ihre Frage und zeigte durch die Tür der kleinen Teeküche um ihr den Vortritt zu lassen und ihr dann zu folgen. Er war relativ oft hier. Schließlich arbeitet es sich viel besser mit einem warmen Getränk und der ein oder andere Kollege war schon mal nur hier zu finden. “Tee?“ Erkundigte er sich bei ihr und machte sich schon mal daran Wasser für sie beide zu erhitzen. Ihm konnte ein Tee ja auch nicht schaden, entschied er. Vor allem wenn man an das Wetter draußen dachte, eignete sich das Getränk ausgezeichnet zum Aufwärmen. Sein Blick blieb wieder und wieder an ihr kleben, mehr besorgt als fröhlich, auch wenn er sich bemühte sich nicht anmerken zu lassen worum sich seine Gedanken drehten.
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19.11.13 19:36 © Zoella Engels

Zoella Engels&Floyd Mayhew| 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat


Floyd musterte die junge Frau zuerst beeindruckt und später besorgt, sie konnte sich schon denken was er über ihre Berufsauswahl denkt, sicher dachte er sich, dass dieser Beruf nichts für eine so junge Frau war und er hatte Recht, sie war nicht wirklich angst einflößend, wenn man jetzt das Aussehen damit meint. Und doch überraschte Zoellas die Aussage von  Floyd ein wenig, auch wenn sie einen hauch von Besorgtheit spürt. „Aber vorerst ist es die Endstation.“, brabbelte die junge Frau vor sich hin und lächelte betrübt. Sie wird wohl ihren Traumberuf nicht ausüben können, wenn es so weiter geht.
Auch wenn Zoella ihre Frage zurück genommen hatte, fragte Floyd doch noch einmal nach. Sie war ehrlich überrascht, dass er sich solche Gedanken um eine Person macht, die er vielleicht eine halbe Stunde kennt. „Schlimm, ich wohne momentan in einem kleinen Zimmer und da es nicht gerade billig ist in London, muss ich jeden Tag angst haben auf der Straße zu landen. Zudem muss ich Unterhalt an meine Eltern zahlen, welche auf der Flucht sind.“, die Antwort auf seine erste Frage kam ihr nicht leicht über die Lippen, sie spricht nicht gerne über ihre eigenen Probleme, lieber hört sie anderen zu und hilft denen mit ihren Problemen. „Ja, es ist zum Verzweifeln. Wenn da die Angst ist, dass dein Geld nicht für dein kleines Zimmer reicht und du jeder Zeit auf der Straße landen könntest, würdest du da nicht Verzweifeln? Oder wenn du Monatlich deinen Eltern Unterhalt zahlen musst, du aber auch noch Geld brauchst um dir was essbares zu kaufen, wer würde da nicht Verzweifeln?“ Seufzend schaute sie zu ihm hoch und lächelte betrübt. Zoella machte sich selber oft Gedanken darüber, was in ihrem Leben eigentlich falsch gelaufen ist, sie konnte es sich nicht erklären, wieso sie es so schlecht hatte. Oft mal sitzt sie in ihrem kleinen Zimmer, mit ihrer kleinen Katze und zählt ihr Geld, welches sie noch für den restlichen Monat übrig hat, wenn sie Glück hat, bleibt noch ein wenig über so dass sie sich vielleicht etwas kleines leisten kann. Aber leider verbrauchte sie alles Geld, was sie im Ministerium verdient. „Trotzdem ich will dich nicht mit meinen kleinen Problemen belasten, ich bin mir sicher, dass du dich um andere, viel Wichtigere Dinge zu tun hast, als dich um meine Probleme zu kümmern.“, erwiderte sie ehrlich und bedankte sich leise mit einem kleinen Lächeln für sein offenes Ohr. Sie würde es zwar nicht zugeben, aber ihr half es eben, mit einer mehr oder weniger Fremden Person über die Dinge zu reden.
Die Teeküche war erreicht und Zoella ein wenig froh sich wieder hinsetzten zu können, mit den Schuhen, welche sie sich geliehen hatte, da sie ihr so gefallen hatten. „Ja ein Orangentee, wenn es recht ist. Vielen Dank.“, meinte sie lächelnd und setze sich auf ein Sessel. Zoella merkte die Blicke die Floyd ihr hin und wieder schenkte und sie irritierten die ehemalige Ravenclaw. Wieso machte er sich sorgen? Bisher kam sie auch gut alleine zurecht, ohne Hilfe von anderen. „Floyd? Bitte mach dir keine Gedanken um meine Probleme, ich komme klar.“, rückte sie nach einiger Zeit mit der Sprache raus, da sie seine Blicke nervös machten und Zoella nicht will, dass er sich Grundlos sorgen um sie macht. Sie findet es nett von ihm, aber sie ist soviel Aufmerksamkeit nicht gewohnt und fühlt sich dadurch leicht beunruhigt.
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11.12.13 20:45 © Gast



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Zoella Engels&&Floyd Mayhew 01.03.1943 Morgens | Sekretäriat




Es schien sie nur traurig zu machen über ihren Beruf mit ihm zu sprechen also entschied er sich dafür das lieber zu lassen. Er wollte nicht, dass schlechte Stimmung aufkam zwischen ihnen. Er musterte sie noch einmal kurz und zupfte sich dann am Pullover herum, nicht weil er verlegen war, sondern einfach, weil das Ding etwas ungemütlich saß. Floyd wäre aber auch nichts fröhliches eingefallen was er nun zu dieser recht bitteren Feststellung von ihr sagen konnte. Sie befand sich also am Ende. Er hätte sie natürlich mit Fragen löchern können, aber irgendwie waren sie beide schon recht direkt gewesen und er wollte ihr zuliebe doch die Grenzen waren. Ihm machte es gar nichts aus. Er mochte sie und Leute, die er auf Anhieb mochte, die hatten bei ihm gewonnen und bei ihr war es ganz komisch. Er war gerne in ihrer Nähe obwohl er sie nicht so wirklich kannte und das war er gar nicht gewohnt. Oft war es eher andersherum und zwar so, dass er mal das Weite suchte, weil die Leute ihm zu viel erzählten.
Doch es kam kein fröhlicheres Thema auf. Schließlich hatte er sie nach ihren finanziellen Sorgen gefragt. Er runzelte die Stirn besorgt. Er wollte etwas sagen. Sie trösten, aber ihre Worte, dass er sicher eigene Probleme hätte waren doch eine klare Abfuhr zu einer weiteren Antwort. Sie wollte also nicht darüber reden. “Ich bin sicher, dass du das schaffst.“ Sagte er. Sie schien so tapfer, so unglaublich tapfer, dass sie einfach so sagte es seien ihre eigenen Probleme, auch wenn er sich fast vor den Kopf gestoßen fühlte. Na gut. “Wenn du Hilfe brauchst musst du das sagen, ja?“ Gab er zurück, wer wusste schon ob sie in dieser Situation irgendeinen Ansprechpartner hatte? Sie schien noch so jung zu sein und es schien ihm daher umso unfairer, dass sie schon so erwachsen sein musste, wo andere noch in den Tag leben konnten. Er selber hatte in dem Alter gedient, beim Militär. Das war auch kein Kindergeburtstag gewesen, aber sicher auch nicht mit ihrer Situation zu vergleichen. Sie erreichten jedoch die Teeküche und es war nicht mehr an ihm sich einen riesen Kopf darum zu machen wie es ihr mit dem Geld erging. Viel besser konnte er wohl dafür sorgen, dass sie sich ein wenig entspannte und lachte. Das war wohl das einzige was er für sie tun konnte wo sie seine Hilfe sicher zurückweisen würde in anderen Belangen.
Orangentee klang gut und deswegen machte er sich gleich daran zwei zu machen. Auch einen für sich. “Klar, gerne.“ Erwiederte er nur und machte sich an die Arbeit, während sie sich setzte. Doch bald kam wieder das gleiche Thema auf. Sie sagte ihm, dass sie zurechtkam. Er wusste nicht ob er das glauben konnte und bevor er darüber nachdachte fragte er schon wieder nach “Bist du dir sicher?“ Er wusste nicht genau was los war, dass er sich so viele Gedanken um sie machte, aber sie schien so zerbrechlich und wenn er sie so sah, dann hatte er das Bedürfnis sie aufzusammeln und in ein Nest zu setzen, wie ein kleines Vögelchen, dass seine Heimat verloren war oder aus seinem Nest gefallen war. Er wusste nicht genau was an ihr in ihm dieses Bedürfnis weckte.
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12.12.13 18:25 © Zoella Engels

ZOELLA ENGELS&FLOYD MAYHEW | 01.03.1943 MORGENS | SEKRETÄRIAT



Er wollte sie trösten, oder zumindest kam es der jungen Frau so vor, als wollte er ihr helfen, ihr die Last abnehmen. Floyd meint es sicher nur gut mit ihr, aber sie ist an sich schon zu stolz um Hilfe anzunehmen, lieber frisst sie alles in sich hinein, als Hilfe anzunehmen. Zoella nickte leicht, als er meinte sie würde es schon schaffen. Sicher, sie würde alles versuchen um nicht in einer Gasse zu landen und dort ein einsames und angsterfülltes Leben zu leben. Sie lebt bereits einige Zeit so, wie sie jetzt lebt und kann sich schon ein Leben ohne irgendwelche Sorgen vorstellen. Klar ist es für die junge Frau nicht einfach, aber wen hat sie den schon? Eltern? Auf ihre Hilfe kann die ehemalige Ravenclaw gut und gerne verzichten. Oder vielleicht andere Verwandte? Sie kannte nur ihre Tante und ihren Onkel und diese sind bereits verstorben. Allein die Tatsache und das Gefühl, vielleicht einmal ohne Sorgen zu leben oder keine Schulden mehr zu haben, treibt Zoella weiter.
Und wieder hat er ihr so hilfsbereit Hilfe angeboten, wie gerne würde sie es annehmen, aber allein ihr Stolz verbot es die Hilfe anzunehmen. Leicht aber bestimmt schüttelte sie den Kopf. "Danke Floyd, aber ich komm zurecht.", erwiderte Zoella ernst, man konnte sie jetzt schon fast mit einer verbissenen alten Dame vergleichen, die die Hilfe eines Mannes nicht annahm ihre Einkäufe zu tragen. Aber Zoella hatte noch nie Hilfe bei ihren Angelegenheiten gebraucht, dann wird sie jetzt auch keine Finanzielle Hilfe brauchen.
Zoella beobachtete ihn aufmerksam, er schien immer noch seinen Gedanken nach zu gehen. Deshalb überraschte es sie auch nicht, dass er noch einmal fragte, ob sie sich ganz sicher sei, ob sie das auch alles schaffen würde. Sie ärgerte sich leicht und fragte sich auch schon wieso er sich einen Kopf um ihre Probleme machte. "Ich brauche keine Hilfe, wenn du das meinst.", antwortete die junge Frau leicht verärgert. Wie um Merlins geringelten Socken kam er darauf, dass sie sich nicht sicher wäre. Sie hatte es bis jetzt auch geschafft ohne jemanden aus zu kommen. Vielleicht war es doch eine schlechte Idee sich jemanden anzuvertrauen und vor allem sich einem Mann anzuvertrauen, der noch nie Geldprobleme erlitten hatte oder sonstige Probleme zu haben schein. "Bitte lass uns dieses Thema dabei belassen, dass ich gut damit zurecht komme und auch keine Hilfe von anderen benötige." Zoella schaute ihn Fragend an und flehte schon fast, dass er doch bitte dieses Thema lassen soll. Er wird sowieso nicht viel mehr damit erreichen, dass er ein paar mehr Abfuhren bekommt, wenn er ihr noch mehr Hilfen oder andere Dinge, wie Geld, anbietet. "Wie lange arbeitest du den schon hier im Ministerium? Wie bist du auf den Beruf gekommen? Wolltest du schon immer Auror werden? Oder ist es in deiner Familie Tradition? Erzähl mal ein wenig über dich." Sie wechselte das Thema, wie immer eigentlich, wenn sie nicht weiter wusste, oder sie unsicher war. Aber in dem Fall, will sie lieber etwas über den Mann erfahren, der eigentlich nur eine Akte bei ihr holen sollte und ihr sympathisch war.
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13.12.13 21:32 © Gast

Er wusste in dem Moment als ihr Ton nicht mehr ganz so freundlich wirkte, dass er einen Schritt zu weit gegangen war und sich ihr zu sehr aufgedrängt hatte. Was hatte er auch erwartete? Immerhin kannten sie sich nur von der Arbeit. Ab und zu kam er mal bei ihr vorbei und bis zum heutigen Tag hatten sie nur ein paarmal etwas miteinander zu tun gehabt und dann meistens nur wenige Worte gewechselt. Wahrscheinlich war sie jetzt schon völlig genervt von ihm. Wie sollte es auch anders sein? Er war ein viel älterer Auror, der wahrscheinlich nicht den freundlichsten Ruf hatte und in Geld nur badete, aus ihrer Sicht. Da brauchte er sich erst gar nicht einbilden, dass es für sie etwas anderes war als ein Teeplausch, nur weil er sie mochte. Fast hätte er die Schultern gezuckt, aber das wäre wohl unangebracht gewesen. Schließlich wusste sie wohl kaum woran er so dachte, während er auf das Schild schaute um heraus zu finden wie lange der Tee ziehen musste. Floyd Mayhew machte nicht oft Tee, aber es war auch nicht sonderlich schwer. “In Ordnung.“ Sagte er als sie darauf bestand das Thema ruhen zu lassen. Er brauchte nicht ewig auf etwas rumhacken, schließlich hatte er nun schon verstanden, dass er von ihr wohl nichts darüber erfahren würde. Je mehr er sie dazu ausfragte, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, dass er sich unbeliebt machte und das wollte er gar nicht gerne. Er zuckte die Schultern als wäre das Thema nebensächlich gewesen und versuchte es auch direkt aus seinem Kopf zu scheuchen. Er hatte Glück, dass sie schnell das Thema wechselte und er gar keine Chance hatte sich in Gedanken weiter daran festzubeißen. Zuhause konnte er sich seinen Kopf in Ruhe zerbrechen, schließlich wartete auf ihn zuhause nichts Aufregendes. Das spannendste in seinem Leben waren wohl seine Zimmerpflanzen. Der Gedanke klang schon in seinem Kopf nahe zu verbittert.
Nun tauchte wieder ein Grinsen auf seinen Lippen auf, während er sich gegen die Arbeitsplatte lehnte, die Arme vor seinem Körper locker verschränkte und ihr nun gegenüber stand. “Da ist aber jemand neugierig.“ stellte er belustigt fest. Es war nicht unbedingt bekannt, aber die meisten Leute stellten doch recht schnell fest, dass Washington Floyd Mayhew ein eher verschlossener Zeitgenosse war. Er war niemand der gerne über sich selber redete und wenn er es tat dann stellte man meistens fest, dass er nur Dinge von Belanglosigkeit preisgab, aber niemals Sachen, die ihn wirklich beschäftigten. Dies tat er nur überaus ungerne. Was er dachte ging schließlich niemanden etwas an, auch wenn er es auf nicht allzu nette Weise manchmal loswurde, wenn es niemand hören wollte. Das war aber noch etwas anderes als das was er fühlte. Das ging definitiv niemanden etwas an. Das war seine Sache und sie hatte in diesem Moment nur Glück, dass ihre Fragen nicht allzu tiefgründig ausgefallen waren. Er konnte sich immerhin geschmeichelt fühlen, dass die Blondine Interesse an ihm zu haben schien. Es wollte schließlich nicht jeder etwas über ihn hören, jetzt musste er nur noch aufpassen, dass er sie nicht zu Tode langweilte. Sein Leben erschien ihm nicht immer besonders spannend zu sein, vor allem im Moment nicht. “In meiner Familie ist sonst niemand Auror, soweit ich weiß.“ begann er ihre Fragen zu beantworten. Seine Mutter hatte in einer Apotheke gearbeitet und sein Vater beim Tagespropheten und beide waren eher weniger begeistert davon gewesen, dass ihr Sohn so etwas gefährliches machen wollte, aber mittlerweile hatten sie sich wohl irgendwie damit abgefunden, dass Floyd das Leben etwas anders anging als sie sich das vielleicht vorstellten. Immerhin war er auch längst flügge. “Ich hab eigentlich nie was anderes machen wollen. Ich mochte Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts und wollte das gerne auch anwenden. Bankräuber kam aber nicht in Frage, Gringotts knackt ja keiner.“ Sagte er mit einem spöttischen Grinsen, wandte sich wieder dem Tee zu und entfernte die Beutel aus dem warmen Getränk. Bevor er die Tassen anhob und nun auch zu den Sesseln ging. Er reichte ihr eine Tasse und ließ sich dann ebenfalls nieder. Er hatte es schon wieder geschafft nicht wirklich etwas über sich selbst zu sagen.
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13.12.13 22:29 © Zoella Engels

ZOELLA ENGELS&FLOYD MAYHEW | 01.03.1943 MORGENS | SEKRETÄRIAT/Teeküche

Es schien ihr, als hätte er es Akzeptiert, dass sie nicht über dieses Thema weiter eingehen wollte. Zoella rechnete es ihm hoch an, viele andere Menschen hätten weiter gebohrt, oder sie weiterhin skeptisch gemustert. Floyd ist allen in allem ein sehr angenehmer Zeitgenosse, was sie bisher von ihm mit bekommen hatte. Trotzdem war und ist es schwer ihn einzuschätzen.
Für einen kurzen Moment wirkte er verbittert, hatte sie ihn doch beleidigt? Oder musste er einfach nur an eine ähnliche Situation denken? Sie wird es nie erfahren und Fragen traute sie sich nicht, wie gesagt, er ist schwer einzuschätzen.
Zoella musterte den Mann vor ihr interessiert. Eines musste man ihm lassen, er sah, so wie er sich gegen die Arbeitsplatte lehnte, verboten gut aus, nicht das sie jetzt schwärmte oder gaffte, es ist einfach faszinierend wie manche Menschen allein durch die Gestik oder durch die Mimik Faszination ausüben können. "Neugierde würde ich es jetzt nicht nennen. Sagen wir Interesse an einer interessanten Person." Grinsend schaute sie zu ihm hinüber. Für außenstehende würde man meinen Zoella würde ihn an flirten, vielleicht tat sie genau dies, aber wenn dann eher unbeabsichtigt. Sie sprach die Wahrheit, die junge Frau fand Floyd interessant, wenn nicht schon geheimnisvoll, es ist nicht viel über ihn bekannt. Sicher es wird viel geredet, auch sie hat einiges aufgeschnappt, aber an der Wahrheit mancher Worte zweifelte sie schon sehr. "Was waren den deine Eltern? Mein Vater zum Beispiel war Schreiner, bis er Flüchten musste und meine Mutter war eine einfache Hausfrau.", erklärte sie lächelnd, dass war eigentlich das einzige was sie überhaupt über ihre Eltern wusste, wenn sie es genau nahm. Sie sind eigentlich mehr Fremde für die junge Frau, als ein teil ihrer Familie. "Du musst wissen, dass ich bei meiner Tante und bei meinem Onkel groß geworden bin, also hatte ich nie eine wirkliche Beziehung zu meinen Eltern, ihre ehemaligen Berufe sind eigentlich das einzige was ich über sie weiß." Betrübt stellte sie fest, dass es sich arm anhört, wenn man nichts über seine Eltern wusste, aber für Zoella war es normal niemanden Mama oder Papa genannt zu haben, denn sie hatte nie wirkliche Eltern. Isabell, ihre Tante, war eigentlich mehr wie eine gute Freundin, als ein Mutterersatz und Charlie, ihr Onkel, eher ein guter Kumpel, als ein Vater. "Ich denke mal als Bankräuber wärst du nicht besonders geeignet. Ich mein, besonders gruselig siehst du ja nicht aus.", meinte sie belustigt und musterte ihn kritisch von oben bis unten, dabei hob sie eine Augenbraue und schüttelte den Kopf.
Als er ihr den Tee vor die Nase stellte lächelte sie ihm kurz zu. "Danke." Sie pustete leicht in den Tee um dann kurz an dem heißen Gebräu zu nippen. "Bisher weiß ich über dich, dass du Verteidigung gegen die dunklen Künste magst und deshalb Auror geworden bist. Interessant, erfahren wir mehr?", fragte sie leicht lachend nach und grinste Floyd an. "Dir fällt es schwer etwas über dich zu erzählen oder?", fragte Zoella nach und pustete noch einmal in ihren Tee, nur um festzustellen, dass dieser immer noch ziemlich heiß war. Entweder er hatte eine schwere Kindheit, weshalb er nicht gerne mehr über sich erzählt, oder er hatte eine Enttäuschung erlitten, weshalb er nicht gerne redet. Zoella hoffte, dass er sich ihr vielleicht ein wenig öffnete und ihr einen kleinen Einblick in sein Leben gewährt. "Hast du eine Frau? Oder hast du lieber ein Tier an deiner Seite? Eventuelle Kinder? Oder bist du ein Sammler von seltenen Dingen? So was in der Art würde ich gerne wissen, ein kleiner Plausch nicht von großem Wert, einfach, dass man ein bisschen was über sich erzählt, muss nichts interessantes sein, nur so, dass ich mir ungefähr ein Bild von dir machen kann.", erwiderte sie charmant lächelnd und nippte kurz an ihrem Tee.
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14.12.13 15:32 © Gast

Mann durfte sich wohl geschmeichelt fühlen von solch einer Aussage und das tat der Mayhew auch nur zu gerne. Es kam nicht oft vor, dass ihn eine so hübsche Dame als interessant bezeichnete, also nahm er das prompt als Kompliment und erwiderte ihr Grinsen mit einem geschmeichelten Lächeln. “Damit kann ich natürlich gut leben.“ Erwiderte er und kam nicht lange dazu sich darüber zu fragen, denn schon ging es weiter mit den Fragen von ihrer Seite. Eltern schienen ein äußerst interessantes Thema zu sein für sie. “Das ist ziemlich traurig.“ Sagte er mitfühlend als sie ihm erklärte, dass sie fast nichts über ihre Eltern wusste, aber er hatte ein wenig Zweifel daran, ob sie überhaupt über dieses Thema reden wollte. Wahrscheinlich kamen sie dann viel zu schnell wieder dazu nur über sie und ihre Sorgen zu reden und das war wahrscheinlich genau das was sie nicht wollte also ließ er sich mal etwas über seine Eltern aus der Nase ziehen. “Mein Vater hat beim Tagesprophet gearbeitet, aber er ist schon im Ruhestand. Meine Mutter war Angestellte in der Apotheke.“ Erklärte er ihr, auch wenn es komisch war mit einer neuen Bekanntschaft erst einmal über die Eltern zu sprechen, aber wahrscheinlich war sie in einer Altersklasse wo das noch viel mehr Bedeutung hatte als in seinem Alter.
“Waaas? Du findest mich nicht beängstigend?“ Fragte er mit gespielter Enttäuschung und ihm entging ihr musternder Blick keinesfalls. Er lächelte ihr zu, als sie sich für den Tee bedankte und schlang die Finger um seine Tasse. Das Gebräu war noch ziemlich warm, aber wie sollte er auch kalt kochen? Also stellte er die Tasse erst einmal beiseite und suchte lieber eine bequeme Position zum Sitzen, bevor sie weitersprach. Er verzog bei ihren Worten ein wenig das Gesicht. Sie hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, es fiel ihm nicht leicht über sich selbst zu reden, aber es kam auch nur sehr selten vor, dass er derart ausgefragt wurde wie sie es zu tun schien. “Ja, du hast recht.“ Gab er schließlich zu auch wenn er nicht wirklich glaubte, dass sie deswegen weniger Fragen stellen würde. Fragen waren ja auch nicht schädlich. Er musste sich nur ein bisschen entspannen und über seinen Schatten springen und ganz vielleicht musste er auch nicht jede einzelne Frage beantworten. Bei so einem charmanten Lächeln wie ihrem hatte er ja quasi gar keine andere Wahl als ihr zu mindestens einen kleinen Einblick zu gewähren. Sie stellte ihm auch mehr als genug Fragen, da brauchte er sich keine Sorgen machen, dass das Gespräch einschlief. “Ich bemüh mich, versprochen!“ Sagte er, als sie ihn darum bat nur ein paar Dinge erfahren zu dürfen. Er atmete tief durch, nahm einen Schluck seines heißen Tees und konnte wohl nur knapp einer Verbrennung an der Zunge entgehen. Deswegen stellte er die Tasse auch schnell wieder weg, blickte sie an und ging ihre Fragen noch einmal durch, bevor er antwortet. “Ich hab keine Familie, also weder Frau noch Kinder. Nur wenn meine Eltern und meine Geschwister mit deren Kindern einfallen, dann habe ich eine Menge Leben in der Bude.“ Sagte er mit einem leichten Grinsen auf den Lippen. Seine Eltern wären wahrscheinlich glücklicher, wenn er eine Frau und Kinder hätte, denn sie machten sich jetzt schon sorgen er könnte einsam sterben. Mittlerweile war er aber wohl alt genug, dass die Einwände seiner Mutter ihn nicht mehr störten, wobei das in seiner Jugend wohl auch nicht anders gewesen war. “Und falls du so was meintest, ich sammele weder Briefmarken noch Steine, höchstens Akten die ich in diesem Leben sicher nicht mehr brauche.“ Sagte er und lächelte ein bisschen belustigt. Sein Arbeitszimmer war voll davon. “Und sammelst du was?“ Fragte er sie im Gegenzug, wobei er sich das irgendwie nicht vorstellen konnte. Dazu hatte sie wohl keine Zeit.
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Zoella Engels


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14.12.13 17:02 © Zoella Engels

Er sagte, dass es ihm leid tat, dass sie wenig über ihre Eltern wusste. Ihr war es einerseits egal, da ihre Tante und Onkel ein guter Familienersatz war, deshalb zuckte sie darauf nur mit den Schultern. Sie kannte es ja nicht anders und sie war auch froh, sie wollte die Zeit nicht missen. Zoella nickte, als er ihr etwas über seine Eltern erzählte, er war also Halbblüter, soweit sie es aus seiner kurzen Erläuterung heraushören konnte. Interessant! Lachend schüttelte sie den Kopf, als er sie Fragte wieso sie ihn nicht beängstigend findet. "Nun, bisher hast du mir keinen Grund zum fürchten gegeben und da du ein charmanter Mann bist habe ich einen weiteren Grund mich nicht zu fürchten.", antwortete sie kokett grinsend und nahm einen weiteren, kleinen Schluck ihres Tees. Bei ihrer Frage, ob er nicht gerne über sich redet, verzog er kurz das Gesicht. Ein wunder Punkt, wie es Zoella erscheint, sie wollte schon sagen, dass er ihr drauf keine Antwort geben braucht, aber da hatte er ihr bereits zugestimmt. Überrascht schaute sie ihn an, sie hätte jetzt nicht gedacht, dass er ihr ehrlich zustimmt, aber was brachte das verleugnen auch? Wenn man nicht gerne über sich redet, dann ist es halt so, man konnte daran nicht viel ändern.
Er versprach ihr sich zu bemühen, sie nahm es mit einem kurzen Nicken und lächeln hin. Er hätte auch jetzt sagen können, dass er nicht über sich reden will, dann hätte sie es kommentarlos hinnehmen müssen, auch wenn es sie schon sehr gereizt hätte, dann mehr über ihn erfahren zu können.
Als er ihr erklärte, dass er weder Frau noch Kinder hat, legte sie den Kopf leicht schief. "Oh.", gab sie überrascht von sich. "Ich hätte darauf wetten können, dass du eine Frau oder zumindest eine Freundin hast. Aber so überhaupt keine, überrascht mich doch schon sehr." Sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass er niemanden hatte. Sie kannte zwar viele die Alleinstehend sind, aber die sahen auch nicht besonders gut aus, nicht dass sie aufs Aussehen fixiert ist, aber ein gewisses Aussehen gehört dann doch schon dazu. "Willst du später mal Kinder, oder zumindest mal Heiraten?", fragte sie ihn interessiert und nippte an ihrem Tee, während sie ihn anschaute. Für sie war und ist es normal, später einmal Kinder zu wollen und wenn das nicht funktionieren würde, wenigstens Heiraten. Sie stellte es sich zwar stressig vor Mutter zu sein, aber es ist bestimmt auch ein tolles Gefühl sich um ein kleines Geschöpf zu kümmern. Bei diesen Gedanken lächelte sie kurz verträumt, ehe sie zurück in die Realität kam.
Grinsend hörte sie sich seine Erzählung an, dass er nichts bestimmtes Sammelt, außer Akten. Sie lachte kurz auf, sie kannte es nur zugut, man musste einfach ihren Schreibtisch anschauen. Man könnte ihren Schreibtisch schon fast als Messihaushalt bezeichnen. "Also ich sammel nichts spezielles. Früher habe ich mal Schnecken gesammelt, wie jedes Kind damals in meinem Alter. Heute würde ich es als ekelhaft bezeichnen.", erwiderte sie grinsend und zuckte belustigt mit den Schultern. Sie nahm es mit Humor, da es eine sehr schöne Zeit war, auch wenn sie zurück blickend, doch ein paar Dinge hätte lieber lassen sollen, wie diese Schneckensammelei.
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15.12.13 9:57 © Gast

Sie war enorm gut darin sich beliebt zu machen, wenn das ihr Ziel war. Die Worte der Engels jedenfalls gingen runter wie Honig. Die wenigsten bezeichneten ihn als sonderlich charmant, schließlich sagte er allzu oft was er dachte, aber die meisten waren auch nicht so hübsch wie Zoella. “Du musst aufpassen, wenn du mir noch mehr schmeichelst platzt mein Ego noch. Ich bin es nicht gewohnt von einer so hübschen Frau Komplimente zu bekommen.“ Sagte er, wobei er sich immer noch nicht wirklich sicher war ob sie das ernst meinte und tatsächlich mit ihm flirtete. Naja, vielleicht machte es ihr allgemein Spaß oder sie teste nur ihre Grenzen aus, sie war so jung, oder sie sah zu mindestens so jung aus. Die Dinge von denen sie sprach klangen als wäre sie viel älter.
Sie war also verwundert, dass er nicht in festen Händen war, aber flirtete ihn an. Vielleicht hatte er sich tatsächlich eingebildet, dass sie flirtete, sie mochte ihn vielleicht nur und konnte das nicht anders ausdrücken. Er zuckte die Schultern, als würde es ihm nichts ausmachen alleine zu sein. “Hat nicht sollen sein.“ Sagte er leicht daher, doch wenn sie ihn jetzt über seine vergangenen Beziehungen ausfragen wollte würde sie vermutlich nicht viel aus ihm heraus bekommen. Das war nicht sein Lieblingsthema und die nächste Frage gehörte auch nicht zu seinen Lieblingsfragen. Heiraten und Kinder. Warum fragte sie ihn das überhaupt? Sie kannten sich noch gar nicht lange und das gehörte zu den Fragen, die Frau erst nach dem dritten Date stellte. Frühestens. Anscheinend war sie nicht gewöhnlich und wer wusste schon ob sie ein Date von ihm wollte? Wahrscheinlich war er alt genug als das er ihr Vater sein könnte und mit anderen Augen sah sie ihn auch gar nicht. “Später Mal ist gut. Ich hab nicht mehr mein ganzes Leben vor mir, weißt du.“ Sagte er grinsend und versuchte zu verbergen, dass sie erneut einen recht wunden Punkt getroffen hatte und dabei ging es nicht um sein Alter. Er nahm einen Schluck Tee und schob den Gedanken daran was er in seinem Leben alles hätte erreichen können mal beiseite. Er wusste auch nicht warum genau sie ihn so nachdenklich machte mit den Sachen die sie fragte. Vielleicht war es auch sie als Person. “Und wie sieht’s bei dir aus? Hast du dir schon einen jungen Auror oder Abteilungsleiter ausgesucht für deinen Nachwuchs?“ Erkundigte er sich. Es war ja nicht gerade so, dass im Ministerium nicht genug junge Männer herum liefen. Außerdem war die Frage mehr als gut dafür geeignet von sich abzulenken und eher etwas über sie zu erfahren. Das war auch nicht gerade uninteressant und wenn sie redete konnte er sich besser entspannen, als wenn er versuchte Themen zu umschiffen über die er nicht sprechen wollte.
Er musste lachen, als er sich vorstellte wie sie Schneckenhäuser miteinander verglich und sich an ihrem Lieblingsstück erfreute. “Schnecken?“ Erkundigte er sich belustigt, also er wusste ganz sicher, dass er als Kind keine Schnecken gesammelt hatte und bei ihr war es schwierig sich das vorzustellen. “Haben die noch gelebt?“ Fragte er ein wenig irritiert und runzelte die Stirn. Er wäre wohl besser gewesen sich die Schneckensammlerei nicht bildlich vorzustellen, das hatte er jetzt davon. Er schüttelte den Kopf, als würden die Bilder dann heraus fliegen, griff zur Tasse und nahm einen ordentlichen Schluck von seinem Tee. Er fragte sich ob man ihn im Aurorenbüro schon vermissen würde, aber eigentlich war ihm das ganz egal.
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Zoella Engels


PRETTY BUSY ADULT
PRETTY BUSY ADULT
# Erster Charakter in dieser Anstalt
Wem der Himmel eine große Aufgabe zugedacht hat, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch Leid.

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22.12.13 14:06 © Zoella Engels

Grinsend nippte die ehemalige Ravenclaw an ihren bereits leicht erkühlten und somit perfekt zum trinken geeigneten Tee. Es war nicht ihr Plan, sein Ego so zu steigern, dass er später wie ein Gockel durch die Abteilung läuft, selbst dann würde Zoella ihn noch als Charmant bezeichnen. Schulter zuckend antwortete sie. "Ich bezweifle stark, dass ich die Erste bin die dir ein solches Kompliment macht." Sie war sich wirklich sicher, dass er solche Komplimente oft zuhören bekommt, wenn auch nur von älteren Semester oder jüngeren, kommt ganz darauf an auf welche Altersgruppe die Person steht.
Die junge Frau war immer noch ziemlich überrascht, dass er nicht vergeben war. Nun, vielleicht war er kein Frauen fressender Mann, sondern wartete auf seine Traumfrau? Alles ziemlich Naiv, immerhin werden ihm bestimmt die Frauen scharenweise nach rennen, oder nicht? Und wieso interessierte es sie überhaupt so, dass er keine Frau hatte? Alles Gedanken die sie eigentlich nicht weiter stören sollte, es ist schließlich sein Leben. Anscheinend ging er mit der Sache ziemlich locker um, die Aussage das er nicht mehr sein ganzes Leben zeit hatte, lies die Frage offen wie alt er den schon sei. Zoella schätze ihn Mitte oder Ende dreißig, wobei man es nicht genau sagen konnte, man schätzte sie selber auch um einiges Älter als sie wirklich ist. "Sie wird kommen, irgendwann, vielleicht musst du auch einfach einen Frosch küssen.", scherzte die junge Frau und spielte auf das alte Muggel Märchen 'Der Froschkönig' an, auch wenn es in dieser Situation wohl die Froschkönigin heißen muss. Sie grinste in ihren Tee, als sie sich ihn Bildlich vorstellte, wie er vor einem Brunnen sitzt und die Frösche durch küsst. Sie unterdrückte ein lautes Auflachen, aber ihr breites und ziemlich amüsiertes Grinsen lies auf ihre, zunehmend lustigen Gedanken schließen.
Das Grinsen verging ihr allerdings ziemlich schnell wieder, als er sie darauf ansprach ob sie den schon einen potenziellen Partner gefunden hätte. Sie räusperte sich kurz, und stellte dann den Tee auf den Tisch. "Nun, es gibt genug die mir ein Angebot gemacht hätten. Ziemlich ungalant versteht sich, aber der Richtige war nicht dabei, alle ziemlich Abgehoben und Ich orientiert. Außerdem sind die meisten Reinblütig und wollen nichts von einem Muggel wie mir wissen, außer vielleicht eine kleine spaßige Nacht...welche ich schon des öfteren Angeboten bekommen hab." Augen verdrehend schaute sie durch die Teeküche und allein schon an den Gedanken an die widerlichen Angebote, der Abstellkammer einen kleinen Besuch abzustatten lies ihr die Gänsehaut aufkommen. Nein, hier war und ist niemand der ihr Herz bislang erobert hat und ihr Traumprinz lässt sich damit offensichtlich Zeit.
Empört darüber, dass er dachte sie sammelte Tote Schnecken, zog sie die kleine Stupsname kraus. "Was denkst du von mir? Dass ich verstorbene Schnecken sammle?" Angewidert schaute sie ihn an. Allerdings lachte sie gleich darauf wieder. So war sie nun mal, damals als die Zeit noch nicht so hart war wie jetzt. "Nein, alle lebendig, ich bring es nicht übers Herz ein totes Tier die letzte Ruhe zu vermiesen.", erklärte sie und lächelte. Es ist für Zoella immer noch ziemlich schwer, irgendwo ein totes Tier zu sehen, auch wenn es der Lauf des Lebens ist. "Aber es war ein sehr amüsantes Hobby zumindest im Kindesalter. Auch wenn die Meisten einen mit komischen Blicken beschenkten.Die Hauptsache war, dass ich meinen Spaß hatte." Träumerisch schaute sie ihn an, ja die vermisste diese Zeit, als man noch auf die Straße gehen konnte, ohne dass man angst haben müsste von einem Fluch getroffen zu werden und danach tot um zufallen. Sie hörte sich schon an wie eine alte Frau, der sie mal begegnet ist, sie saß auf ihrer Bank und hatte ständig von den guten alten Zeiten sinniert.
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