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 Just Siblings

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Oscar Calette


LOYAL LITTLE BADGER
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Lieben kann heilen
Lieben kann die Seele flicken
Und es ist die einzige Sache, die ich kenne
Ich schwöre, es wird einfacher
Merke dir das mit jedem Teil von dir

18.05.16 21:02 © Oscar Calette

Manchmal fragte sich Oscar wirklich wo er dort gelandet war. Das war teilweise schon nicht mehr ein normales Internat sondern eine reine Läster- und Gerüchtebude – so kam es ihm zumindest vor. An diesem Tag war es besonders schlimm aber vielleicht lag es auch nur an dem Sommer allgemein aber es wurde von so vielen Liebespärchen und Bettgeschichten erzählt, dass er sich ernsthaft fragte, ob irgendetwas mit ihm nicht stimmte, weil er nicht jedem Mädchen hinterher rannte. Dass seine Eltern ihn nicht verlobt hatten, hatte er bisher auch als Glück empfunden. Er wollte selber auswählen, wen er später an seiner Seite sehen wollte und wen nicht aber irgendwie schien dass auf Hogwarts beinah sogar eine Schande zu sein. Seufzend blickte er sich in der großen Halle um und entdeckte seine Schwester. Kurz überlegte er ob er ihr von der neuen Pflanze erzählen sollte, welche frisch aus Afrika angekommen war aber da fiel ihm doch wieder das vorherige Thema ein. Er musste dringend mit ihr reden und sei es auch nur, weil er eben ihr älterer Bruder war. So lief er zu ihr rüber und begrüßte sie freundlich. „Ist das in Ordnung, wenn ich mich zu dir setze, oder bist du mit deinen Freunden verabredet?“ fragte er und wartete kurz auf ein nicken, sodass er ihr gegenüber Platz nehmen konnte. Er wollte ja nicht stören oder so, auch wenn die beiden sich schon immer gut verstanden hatten – hatte jeder eben auch seinen Freundeskreis und er wollte nicht dass irgendjemand dachte er kontrolliere seine Schwester. Denn Oscar vertraute ihr. „Wie war denn dein Tag bisher?“ fragte er, während er sich etwas Kartoffelsalat und zwei Würstchen auf den Teller legte. Direkt mit dem Thema reinplatzen, war doch mehr als unangebracht.
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Augusta Addams


 BIG BRAVE LION
BIG BRAVE LION
Drittes Mäuschen
Story of my life

20.05.16 1:12 © Augusta Addams

Die letzte Stunde vor dem Mittagessen war eine Freistunde für Aaren. Sie hatte also wann immer zum Mittagessen aufschlagen können und tat es wie immer als letztes. In dieser Zeit, wenn die anderen Jahrgänge Unterricht hatten, lag der fünfte Jahrgang faul auf der Haut. Meist las Aaren in der Zeit ein Buch oder schrieb einen Artikel. Eine angenehme Zeit. Nichts konnte schöner sein als auch mal eine Pause vom Unterricht zu bekommen. Da waren ihre Lehrer wirklich gnädig mit ihnen gewesen. Das freute die Blondine sehr und tat in der Zeit auch wirklich nichts für den Unterricht. Na gut, hin und wieder bereitete sie sich für die nächste Stunde nach dem Mittagessen vor. Doch das war eigentlich unnütz. Diese Freistunde machte ihre Mittagspause zur großen Pause. Auch heute wieder hatte sie es sich bequem gemacht. Ein wenig hatte Aaren sich für den Unterricht in den kommenden Stunden vorbereitet und ein Buch gelesen. Das war alles draußen passiert, da das Wetter ganz nett gewesen war. Für eine halbe Stunde verstand sich. Danach schlug das Wetter tatkräftig wieder um und zwang sie zum Reingehen. In der Bibliothek hatte sie schlussendlich weiter gemacht, wo sie aufgehört hatte. Dort war es nur halb so schön gewesen, was Aaren ein wenig die Stimmung vermiest hatte.
Dieser Umstand zwang sie zum Aufstehen und verziehen in die große Halle. Großer Betrieb war dort, als die Calette kam und sich an den Gryffindortisch setzte. Direkt wurde sie von Freunden begrüßt. Lächelnd drückte sie alle nach der Reihe, rutschte aber ein wenig von diesen Weg. Leichte Kopfschmerzen plagten sie, als eine Freundin sich sorgend an sie wandte. Den Kopf aufstützend zerstampfte Aaren die Kartoffeln zu Matsch und wurde nebenbei von ihrem Bruder beehrt. "Klar...setze dich ruhig. Oscar...schön dich zu sehen, kam es gequält von ihr. Leicht lächelnd versuchte Aaren sich aufrecht hinzusetzen und ihren Bruder anzusehen. Vielleicht sollte sie sich später hinlegen, dachte sie. Das ging gar nicht, wie sie den Kopf aufstützte und halb am Sterben war. Was ihr älterer Bruder wohl von ihrem Erscheinungsbild denken mochte. "Ach, ganz nett, denke ich. Wie war deiner bisher? Irgendwelche besonderen Vorkommnisse?", stellte sie die Gegenfrage. Unbedingt sterbenskrank wirken, wollte sie nicht unbedingt. Oscar machte sie sehr schnell sorgen, was nicht musste.
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Oscar Calette


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Lieben kann heilen
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Und es ist die einzige Sache, die ich kenne
Ich schwöre, es wird einfacher
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27.05.16 20:46 © Oscar Calette

Zuerst dachte er, dass es Aaren vielleicht nicht so gut ging aber sie lächelte schon wieder und der besorgte Gedanke verschwand sofort und er war schon wieder erleichtert. Er machte sich immer viele Sorgen und gerade wenn es um seine Familie ging, war er noch empfindlicher. Da achtete er auf jedes Zeichen, was zeigen könnte, dass es einer liebsten Person schlecht ging. „ Nein. Ich weiß nicht“, sprach der Hufflepuff und begann langsam zu Essen. Vielleicht machte er sich zu viele Gedanken oder vielleicht auch nicht. Und eigentlich war es auch absolut nicht nötig, sich über so etwas aufzuregen. Denn er war sowieso keine Person, die sich schnell aufregte. „Überall wird nur noch davon gesprochen, dass man eine Freundin brauche oder eben einen Freund und ja, ich meine. Wir sind doch noch jung und alles…“, erklärte er jetzt doch und nahm sich den Krug mit dem Kürbissaft, damit er sich davon etwas nehmen konnte. Definitiv machte er sich zu viele Sorgen. Das war ja auch eigentlich normal, immerhin wollte man nicht alleine sein aber Oscar glaubte eben, dass Freundschaft und Schule auch irgendwie wichtig war. „Also wenn du einen Freund hast, dann wäre das natürlich kein Problem. Ich würde mich freuen! Aber das ist ja auch nicht alles und…ach ich weiß nicht“, wiederholte er wieder und seufzte. Manchmal war das Leben einfach schwer und er fand es oft auch grausam, auch wenn er gerne lebte und alles. Oscar kräuselte die Stirn und seufzte erneut. Es war wirklich verrückt. Da machte er sich um etwas Sorgen, obwohl er eben selber gar nichts damit zu tun hatte – vielleicht war das ja auch der Grund. Aber auch wenn er Mädchen klasse fand und er sogar schon einmal etwas verguckt gewesen war, war bisher keine so richtig dabei. Vielleicht war er auch einfach ein Spätzünder oder sowas. Aber war es denn wichtig, dass er jetzt genau in einer Beziehung sein musste – nur weil all die anderen eine hatten?!
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Augusta Addams


 BIG BRAVE LION
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Drittes Mäuschen
Story of my life

28.05.16 0:16 © Augusta Addams

Den Kopf weiter abstützend, lächelte die Calette kläglich. Natürlich, wenn es denn weiter nichts war. Man hatte der ein langweiliges Leben, gut nein. Ihr Bruder hatte ein nettes Leben, was Aaren bei ihren Problemen gerne manchmal bevorzugen würde. Dann hätte sie diese dämlichen Kopfschmerzen auch nicht. Aber um es darauf zurückzuführen. Sein Leben war durchaus angenehmer und nicht von Dramen und Artikeln geplagt, die punktgenau da sein mussten. Das einzige womit er sich außerhalb der Schule beschäftigte, waren Pflanzen. Von normalen Pflanzen zu Kräutern und Blumen. Wie man davon so fasziniert sein konnte, das erklären konnte sie nicht. Vielleicht war es auch manchmal langweilig, aber das konnte Aaren nicht wissen. Das einzige was sie machen konnte war darüber zu philosophieren, doch brachte ihr das nichts. Das wusste sie ganz genau. Sie belächelte Oscars sorgenfreies Leben, das was er eigentlich hatte. Es mochte für sich selbst zu erwachsen klingen, doch fand sie das er sich zu viel über Mitmenschen den Kopf zerbrach und sich sehr um diese sorgte. Vor allem, wenn diese seine Liebsten waren. Aber das mochte Aaren sehr an ihm und sie fand es gut solch Person um sich zu haben, die immer darauf bedacht war, das es jedem gut ging.
Sie rührte in dem nun Kartoffelbrei herum und bedachte ihm mit einem verwirrten Blick. Das Stirn runzeln ließ sie weg, dafür schmerzte ihr die Stirn zu sehr. Was für ein merkwürdiges Thema. Hatte er etwa Angst, das ihr etwas geschehen würde? Nur weil sie vielleicht den ersten ernsthaften Freund irgendwann mal haben würde? Nicht das Aaren das zurzeit im Sinn hatte. Sie glaubte sowieso nicht daran, dass das unbedingt auf Drängen kommen musste. Sowas kam einfach mit der Zeit. Außer zwei kurzzeitigen Freunden, war ihr sowas sehr egal. "Nun ja, ich würde es dir sicher erzählen. Oscar. Doch habe ich zurzeit niemanden, wenn es dich beruhigt. Du etwa?" Jetzt wurde sie hellhörig und stützte den Kopf nicht mehr auf. Ob ihr Bruder jemand hatte, dem er sein Herz geschenkt hatte, sowas interessierte. Das war Gossip, ok was innerhalb der Familie blieb, verstand sich.
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Oscar Calette


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Lieben kann heilen
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Und es ist die einzige Sache, die ich kenne
Ich schwöre, es wird einfacher
Merke dir das mit jedem Teil von dir

05.06.16 23:35 © Oscar Calette

Was genau er eigentlich bezwecken wollte, wusste Oscar selber nicht aber ehe er es sich genauer überlegt hatte, hatte er die Frage schon gestellt und war doch erleichtert, als sie verneinte. „Nein, aber scheinbar das ganze Schloss schon“, erwiderte er und konnte den genervten Unterton nicht verbergen. „Ich meine – ich freu mich für jeden der glücklich ist aber…es scheint gar nichts anderes mehr zu geben“, erklärte er nun und aß weiter. Natürlich würde er sich auch freuen, wenn er irgendwann eine tolle Freundin hatte, mit welcher er glücklich war aber es gab für ihn definitiv auch noch andere Dinge und er fand, dass das gut so war. Sie waren jung und er wollte einfach nicht ,dass seine Schwester sich jetzt auch schon nur auf einen Freund festlegte – was natürlich wieder nicht bedeutete, dass er es ihr nicht gönnte. Oscar seufzte. Das klang in seine Ohren definitiv irgendwie doof. Er konnte sein Gefühl gerade nicht beschreiben. „Oder ist mein Denken so komisch?“ fragte er plötzlich. Vielleicht lag es doch an ihm, dass da was nicht stimmte. Vielleicht sollte er sich mehr für Mädchen interessieren als er es augenblicklich tat. Automatisch blickte er sich um und ließ seinen Blick über die Schülerinnen gleiten. Natürlich gab es Mädchen, welche klassisch hübsch waren und dann gab es welche, die er persönlich einfach nur schön fand und auch von der Art her, konnten sie ihn begeistern aber bisher kannte er diese wahre, wirkliche Verliebtheit noch nicht. Aber das würde noch kommen. Bisher hatte er sich keine Sorgen gemacht. Vielleicht sollte er das jetzt doch?! Er wusste es ehrlich nicht. Und er wollte auch nicht mit einem seiner männlichen Freunde darüber reden, denn dann kam er sich auch seltsam vor. Und das alles nur, weil einer der Professorin ein Paar beim wilden Küssen erwischt und ziemlich geschimpft hatte. Er war es gewesen, der sich lauthals darüber beklagt hatte, dass das Schloss zurzeit nicht normal war. Und automatisch hatte es bei Oscar zu rattern begonnen. Dass er gerade zu seiner kleinen Schwester gekommen war, fand er nicht ansatzweise seltsam. Ihr vertraute er und Mädchen waren allgemein einen Schritt weiter und da konnte er ungetrost seine Gedanken freien Lauf lassen.
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Augusta Addams


 BIG BRAVE LION
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Drittes Mäuschen
Story of my life

17.06.16 15:06 © Augusta Addams

Die Augenbrauen zog die Calette hoch und sah ihren Bruder fragend an. Das ganze Schloss meinte davon zu wissen? Krasse Sache. Wieder mal tappte sie also im Dunkeln, typisch Aaren. Sie bekam auch gar nichts mit, was Beziehungen anging. Und wer mit wem ging oder sich gerade trennte. Sie war ja schon froh, wenn sie familientechnisch auf den neusten Stand war und nicht verpasste wer jetzt wieder mit wem zusammen war. Echt anstrengend darüber den Überblick zu behalten. Vielleicht sollte sie es in Hogwarts auch einfach aufgeben, machte sowieso keinen Sinn. Das änderte sich doch fast stündlich bis wieder einer weinte. "Also wenn das stimmt was du sagst, bin ich froh, wenn die Sommerferien kommen", meinte sie. Aaren grinste und ging dann in ein Lächeln über, was mit den unaufhörlichen Kopfschmerzen zutun hatte. Die hörten auch wirklich nicht auf. Wieder runzelte sie die Stirn und fasste sich mit dem Finger an die Schläfen, um diese zu massieren. Den Kopf schüttelte sie. Aber nein, Oscars Denken war nicht komisch. Nur fragte sie sich wieso er damit ankam? Nicht das es sie nicht interessierte, aber konnte es sein, dass er Angst hatte das ihr etwas passierte? Süß von ihm, wenn. "Aber nein, alles ok. Dein Denken ist nicht komisch"
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