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 You are my dancing queen

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14.05.16 12:42 © Gast

you are my dancing queen

Jimmy &Bucky&Richi & Lene | 05.06.1943 - TANZKURS




Ungläubig hatte er am Morgen auf die Partner Liste für den Tanzkurs geschaut, die über Nacht am Schwarzen Brett ausgehangen wurde. Es war ihm ja klar gewesen, dass sein Risiko mit einem Jungen tanzen zu müssen relativ hoch war. Immerhin gab es in der Abschlussklasse mehr Jungs als Mädchen und außerdem hatte er sich um keine Verabredung gekümmert. Dafür gab es mehrere Gründe, aber der wichtigste war wohl, dass er versteinert gewesen war und kaum die Zeit gehabt hatte sich um ähnliches Gedanken zu machen. Nun stand er auf dieser Liste an der Seite eines jungen Mannes und aufgrund verschiedener persönlichen Einstellungen hatte er davon definitiv mehr als an der Seite einer Dame zu stehen, aber wer genau war auf die geistig benebelte Idee gekommen Jimmy mit Buchanan Rosier tanzen zu lassen?
Unter normalen Umständen wäre das schon mutig gewesen. Immerhin war Rosier ein Reinblüter und Jimmy das was diese Leute als Schlammblut bezeichneten. Das alleine sorgte schon für Konflikt potenzial und das erhöhte Risiko, dass Buchanan Jimmy an die Kehle springen wollte, aber in diesem Fall kam es noch viel besser. Immerhin war es Buchanan gewesen, den Jimmy gestern Abend unter dem Einfluss von Liebeszauber geküsst hatte. Na gut, eigentlich eher andersherum, aber trotzdem: sie hatten sich geküsst. Wie um Himmels Willen sollte Jimmy vernünftig mit diesem Jungen Tanzen ohne vor Scham im Boden zu versinken oder die ganze Zeit eine rote Birne zu haben? Wie genau sollte er seinen Freunden erklären warum ihm das so unangenehm war? Immerhin lag es nicht daran, dass Buchanan ein Mann war. Der Heather fragte sich langsam wirklich womit er das verdient hatte. Er war nicht Mals eine Woche wieder aus dem Krankenflüge, weil er versteinert worden war und in der Zwischenzeit war er schon einmal von einem Slytherin verfolgt worden und wegen seiner Abstammung gepiesakt worden und mehrmals mit diversen Tränken in Kontakt gekommen, sodass er den Krankenflügel für einen Heiltrank besuchen musste und die letzte Nacht hatte er auch im Krankenflügel verbracht. Man konnte also nicht davon sprechen, dass er vom Glück verfolgt wurde und nun steckten sie ihn mit Buchanan Rosier zusammen, damit sie tanzen sollten. Wie sollte Jimmy denn dabei irgendeinen klaren Gedanken fassen? Und noch dazu wie sollte er in diesem ganzen Gewühl auch nur den Hauch einer realistischen Chance haben sich angemessen auf seine UTZe vorzubereiten? Er konnte die Verzweiflung noch herunter zu schlucken, bevor er mit den anderen zum Frühstück ging. Er würde das alles schon wieder geordnet bekommen und er hatte auch immer noch seine Freunde, die ihm sicher helfen würden.
Trotzdem hatte der Ravenclaw versucht sich normal wie möglich zu verhalten. Beim Frühstück wurde natürlich über einige Paare getratscht, die auf der Liste standen, doch Jimmy hielt sich soweit es ging da raus und laß lieber ein Buch über Verwandlung. So konnte er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Später holte er seine Tanzschuhe und erklärte immerhin Jensen mit einem Augenverdrehen mit wem er tanzen würde. Dann machten sich die Ravenclaws auch schon auf den Weg in die große Halle und es war an Jimmy seinen Partner zu suchen, da bis 10 Uhr nicht mehr viel Zeit blieb. Doch er konnte den brünetten Schopf des Rosiers einfach nicht ausmachen. Etwas irritiert lief er an Madlene Fitz und Richard Potter vorbei, als er den Slytherin endlich sah. Richard und Madlene? Er hatte irgendwie immer gedacht sie würde mit Alaire Broadmoor gehen, aber wahrscheinlich hatte er einfach zu viel verpasst, während er im Krankenflügel gelegen hatte und nun war es eben Richard Potter, der sie zum Ball ausführte. Das bedeutete auch nicht, dass die beiden heiraten mussten.
„Guten Morgen Buchanan.“ Sagte Jimmy und schaute den Slytherin nur kurz an, bevor sein Blick fort wanderte. Er konnte spüren wie seine Wangen ein wenig rosa wurden und er wollte es nicht noch verschlimmern, indem er den Slytherin musterte und dann wohlmöglich noch feststellte, dass dieser immer noch sehr gut aussah. Wahrscheinlich hätte es die Sache wirklich leichter gemacht, wenn Buchanan hässlich wie Nacht gewesen wäre, aber so war es eben nicht. Also musste der Ravenclaw sich auch so irgendwie in den Griff bekommen und die Situation souverän meistern. Es waren immerhin nur zwei Stunden und die meiste Zeit davon würden sie wohl mit Tanzen verbringen und nicht mit Konversation. Trotzdem wandte er sich jetzt an Richard und Madlene. “Guten Morgen. Alles gut bei euch?“ erkundigte er sich mit einem freundlichen Lächeln bei den beiden. Vielleicht war es nicht ganz fair Buchanan ein wenig aus dem Weg zu gehen, aber spätestens in Zehn Minuten würde dem Ravenclaw ohnehin nichts mehr übrig bleiben als dem Slytherin seine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn sie miteinander tanzten konnte er sich schwer mit jemand anderem unterhalten.
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15.05.16 13:25 © Gast



NOT THE GUY YOU ARE TAKING HOME
YEAH, I KNOW IT'S STUPID BUT I JUST GOTTA SEE IT FOR MYSELF. I'M IN THE CORNER
WATCHING YOU KISS HIM. AND I'M RIGHT OVER HERE... WHY CAN'T YOU SEE ME? OH-OH.
AND I'M GIVING IT MY ALL, BUT I'M NOT THE GUY...
STILETTOS AND BROKEN BOTTLES



Bereits als einer der Ersten hatte der Dunkelhaarige in der großen Halle gestanden und gewartet. Nicht das er ein großes Verlangen danach verspürte seine Zeit nun ausgerechnet hier zu verplempern, aber die Sache hinauszuzögern würde niemandem etwas bringen. Der Rosier hatte deswegen beinahe erschreckend desinteressiert dabei zugesehen wie die Paare sich sammelten und verkniff sich das mürbe knirschen mit den Zähnen, als er Oakley mit dem Nott entdeckte. Es war ihm anzusehen, dass er mit der Versuchung spielte den Zauberstab zu ziehen und den heroischen Auftritt zu vermasseln. Doch unter den aufmerksamen Blicken Dumbledores wäre das sowohl riskant, als auch einfältig ausgerechnet jetzt sich bemerkbar zu machen.
Wartest du auch? Buchanan zuckte zusammen, als hätte neben ihm eine Explosion stattgefunden, ehe er sich zusammen riss und blinzelnd seiner Mitschülerin Beachtung schenkte. Nicht nur irgendeine Mitschülerin. Wäre das Schicksal gnädig gewesen, hätte es ihn hier allein warten lassen bis Heather sich dazu entschied endlich aufzutauchen. Aber das Schicksal war nicht gnädig, allen voran nicht zu ihm. Erneut wich sein Blick dorthin wo er zuletzt den Professor gesehen hatte, ehe er wieder zu dem Dachs vor ihm sah. Unangenehme Erinnerungen drängten sich ihm auf. Alle noch so detailgetreu und klar, dass er nicht anders konnte als einen Kloß in der Größe von Hogwarts hinunter zu schlucken. ,,Scheint so. Schwerer als gedacht einen Ravenclaw anzulocken’’, murmelte er lediglich zur Antwort und konnte nicht aufhören dorthin zu sehen, wo sein Zauber sie hätte treffen müssen.

Erst als eine zweite Silhouette sich näherte hob er den Blick von Madlenes Bauch und blickte irritiert von Potter, zu der Hufflepuff. jegliche Bemerkungen fielen noch auf seiner Zunge in sich zusammen. Besser er würde nicht nachhaken, er nickte nur und positionierte sich ein Stück weiter abseits von den Beiden.
Seine Bedenken sitzen gelassen zu werden, von einem Muggelstämmigen, schienen auf einmal nicht mehr allzu weit weg. Viel eher greifbar und vorstellbar. Allen voran wenn er reflektierte was gestern Abend passiert war. Der Franzose war auch nicht erquickt gewesen, als er herausfand, dass er nach dem gestrigen Fauxpas auch ausgerechnet mit dem Blonden tanzen musste, aber er selbst hatte den gestrigen Fall unter einem misslungenen Zauber abgestempelt. Für ihn hatte es in dieser Woche weitaus schlimmere, schwerwiegendere Ereignisse gegeben, als einen lächerlichen Kuss mit einem Mitschüler. Erneut der verdächtig prüfende Blick auf der Rothaarigen, ehe er, erneut aus den Gedanken gerissen, zu Jimmy sah, der dort nun vor ihm stand. Direkt in seinem Blickfeld und versperrte seine freie Sicht und somit auch die Schussbahn Richtung Nott. Bevor er seine Lippen von dem stoischen Ausdruck der Missbilligung lösen konnte, war sein Mitschüler wieder verschwunden und in Richtung Potter, sowie kleine Dachs Begleitung geflüchtet. Großartig.

Langsam löste sich die Schlange von dem vorher so sorgfältig ausgesuchten Platz, ließ die vermeintliche Konkurrenz aus den Augen und trat bis auf wenige Schritte an den Heather heran, dennoch ein Stück versetzt hinter ihm stehen bleibend. Das kleine Stück was er diesem an Länge überlegen war, reichte aus um auf seinen Scheitel blicken zu können, wobei er bei der zierlichen Gestalt ständig die Angst hätte, dass ein kräftiger Schubser ausreichen würde um den Jüngeren aus den Schuhen zu hauen. ,,Morgen, Heather.’’
,,Scheint als würden wir uns jetzt öfter begegnen’’, feixte er, ehe er seinen Blick zu Richard und seiner Begleitung gleiten ließ. ,,Zumindest geben wir bisher nicht die lächerlichste Konstellation ab.’’
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15.05.16 16:42 © Gast

That's why I need a one dance
GOT A HENNESSY IN MY HAND
ONE MORE TIME 'FORE I GO
HIGHER POWERS TAKING A HOLD ON ME
I NEED A ONE DANCE

Jimmy & Buchanan & Richard & Madlene
5.6.43 | Tanzkurs


Eigentlich war Tanzen ja keine seiner größten Leidenschaften und ehrlich gesagt war Richard sich nicht sicher, weshalb überhaupt dieser Kurs verpflichtend war. Gab es etwa wirklich so viele, die nicht tanzen konnten? Er selbst war zwar etwas eingerostet, aber seine Kenntnisse würden sicher ausreichen, um sich nicht zu blamieren. Sonderlich erpicht auf diesen Kurs war der Potter also nicht. Der einzige Grund weshalb er sich einigermaßen pünktlich auf den Weg gemacht hatte, war Madlene. Er wollte sie nicht warten lassen und noch weniger wollte er sie allein stehen lassen. Während sich die Jungen in seinem Schlafsaal polierte Tanzschuhe anzogen, stand Richard kopfschüttelnd da. Er bezweifelte, dass er mit Tanzschuhen besser tanzen würde, als mit seinen normalen Schuhen, daher zog er sie gar nicht erst an.
Da sie ihm zu lange brauchten entschied er sich dazu schon einmal loszugehen. Er wartete auch nicht auf Novalee, um mit ihr gemeinsam runter zu gehen. Im Gemeinschaftsraum konnte er sie nirgends entdecken, vermutlich war sie noch im Schlafsaal. Richard ging die Treppen hinab, ging durch ein paar Geheimgänge und verkürzte sich damit den Weg zur großen Halle. Mit einer Gruppe Mädchen aus Ravenclaw lief er durch die Eingangshalle und versuchte sich daran auf die letzte Entfernung noch möglichst sein wildes, dunkles Haar zu glätten. Allerdings gelang es ihm nicht und am Ende standen sie ihm noch mehr vom Kopf ab, als zuvor.
Richard betrat die Große Halle. Die Tische waren beiseite gestellt und dann aufeinander gestapelt worden. Suchend ließ er seinen Blick durch die Halle schweifen und hielt nach Madlene Ausschau. Es hatten sich bereits einige Grüppchen gebildet. Vereinzelt fanden sich Mädchenpaare, die sich kichernd einen Spaß daraus machten zusammen zu tanzen und sich dabei um den Männerpart stritten. Einen kurzen Moment stand Richard da, ehe er Madlene entdeckte. Vermutlich hätte er sie schon eher gesehen, allerdings hatte er über Rosier, der neben ihr stand einfach hinweggesehen und so war es ihm schlichtweg nicht aufgefallen, dass sie bei ihm war. Ein leises Brummen ging von Richard aus. Er konnte Rosier nicht sonderlich leiden, aber zum Glück unterhielt sie sich bloß mit ihm und nicht mit einem gewissen anderen Slytherin, der Merlin sei Dank nicht zu ihrem Jahrgang gehörte und somit nicht hier auftauchen sollte.
Er ging auf sie zu stellte sich auf ihre andere Seite, damit er nicht direkt neben Rosier stand und lächelte sie mit einer Mischung aus Verlegenheit und Freude an. Er steckte seine Hände in die Hosentaschen, damit sie nicht so sinnlos neben seinem Körper hingen. ”Hi”, sagte er zu ihr. Er war sich nicht ganz sicher was er nun zu ihr sagen sollte, hier bei all den anderen Schülern. Die interessierten sich zwar nicht für die zwei, aber der Abstand zum Slytherin war ihm zu gering, als das er mit Madlene wirklich offfen reden konnte. Er verlagerte sein Gewicht von einem Bein auf das andere und sah dabei zu wie die restlichen Gryffindors seines Schlafsaals mit ihren glänzenden Schuhen nun auch die Halle betraten. Unauffällig schielte er zu Rosier herüber, um nachzusehen, ob er sich auch Tanzschuhe angezogen hatte.
”Und wie sehen deine Tanzerfahrungen so aus?”, fragte Richard an Madlene gewandt. Konnte nicht zumindest Rosier verschwinden? Als sich Jimmy zu ihnen gesellte atmete Richard innerlich erleichtert aus. Er wusste nicht wann er das letzte Mal mit dem Ravenclaw eine Unterhaltung geführt hatte, schließlich war er eine Weile versteinert gewesen. Da war eine Unterhaltung mehr als nötig. Vor allem wenn sie die angespannte Stimmung ein wenig auflockerte.
”Ja und bei dir? Wie geht’s dir?”, erkundigte Richard sich bei dem Ravenclaw. Etwas irritiert sah er Rosier dabei zu wie er sich Jimmy von hinten näherte.
Seine Braue wanderte bei seinen Worten zu seinem Haaransatz hinauf. Sprach er etwa von ihm und Madlene? Richards Kiefermuskeln spannten sich an. Allerdings ermahnte er sich selbst, ruhig zu bleiben. Er wollte nicht in den ersten fünf Minuten einen Streit mit einem Slytherin beginnen. Nicht vor Madlene. Also zusammenreißen! Waren ja bloß ein paar Stunden und vielleicht verschwand Rosier gleich. Hoffentlich.
”Ihr seid also Partner für heute?”, fragte Richard lediglich und war eigentlich ganz stolz auf sich, schließlich hatte er bisher jeglichen blöden Kommentar hinunter geschluckt.
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15.05.16 17:45 © Gast

LIKE FIRE IN THE RAIN
we put everything aside put our futures on the line i can say it’s cause of you.
you showed the dream we walked into. i saw the danger on the way,
but with you it seemed okay. cause when the evening comes
we’re like fire in the rain - when the nights begun
my desire heals the pain.





Akribisch musterte Madlene ihr eigenes Gesicht in dem kleinen Handspiegel, zog eine Schnute, formte die Lippen zu einem Kussmund und zog letztlich die Brauen über sich selbst so stark zusammen, dass ihre Stirn sich krauste. Unsicher was genau sie über sich denken sollte, beschloss sie es dabei zu belassen und steckte den Spiegel vorsichtig in ihre Tasche. Sorgfältig wurde der Rock zum fünfzigsten Mal gerade gestrichen und die Socken zurecht gezogen. Selten hatte die Brünette sich gefragt ob sie sich selbst hübsch fand, doch in der letzten Zeit ertappte sie sich immer öfter dabei.
An ihren Haaren hatte sie so lange herum gestrichen, gebürstet und letztlich gezogen bis es vorbei war mit den nervigen Strähnen, die ihr so lästig ins Gesicht gefielen. Über die gemeinsame Zeit mit Richard hatte sie mit niemanden gesprochen, sie hatte sich einfach nicht getraut und das Ganze wohlgehütet wie einen geheimen Schatz, der nur ihr gehörte. Das Getuschel am Frühstückstisch hatte sie geflissentlich überhört und hatte stets nur gemeint, dass Richard sie zum Tanz geladen hätte, sie aber vor allem ja gesagt hatte, weil sie nicht allein gehen wollte. Dass sie sich in Wirklichkeit freute und sie ein breites Grinsen zeigte, sobald sie an ihn dachte, dass hatte sie natürlich niemandem verraten.

In der großen Halle angekommen, hatte sie feststellen müssen, dass Richard noch nicht da war. Dafür dutzend Andere aus ihrem Jahrgang und als ein paar kichernde Mitschülerinnen sie entdeckten und zu sich winkten, machte sie nur eine wegwerfende Handbewegung. Sie wollte nicht riskieren, dass sie ihren Tanzpartner an hübschere Mädchen verlor, die ihm sicherlich alle an den Lippen kleben würden, wenn sie denn zu nah an denen stehen würden. Deswegen suchte sie sich einen möglichst unverfänglichen Gesprächspartner und der grimmige Rosier kam dabei wie gerufen. Ob er auf ihre Worte achtete, machte kaum einen Unterschied. Lene musste nicht zu den tuschelnden Mädchen und das war gut so.
Als sie Richard schließlich neben sich entdeckte, gluckste sie verlegen, spürte bereits die nähernde Röte auf ihren Wangen und lächelte breit. ,,Guten Morgen’’, flötete sie fröhlich wie eh und je. Hach. Ein kurzer Seitenblick zu dem Rosier, dass er sie auch ja nicht zu sehr beachtete, ehe sie Richards Schokoladenseite begutachtete. ,,Meine Tanzerfahrungen sind beinahe nicht vorhanden. Ich kann zwar.. einigermaßen ein paar Schritte zustande bringen, aber meine ungeschickte Art macht mir dabei oftmals einen Strich durch die Rechnung. Ich hoffe ich treffe dich dabei nicht.’’ Heute wäre ein besonders guter Tag, wenn sie ihm nich auf die Füße treten würde. Das letzte was sie wollte war dem Löwen wie ein Trampeltier vorzukommen.

Die vermeintliche Dreisamkeit wurde unterbrochen als sich Jimmy zu ihnen gesellte. Selten war die Hufflepuff so froh gewesen Jimmy wohl auf zu sehen. Wahrscheinlich lag es allen voran daran, dass Myrtles Ableben noch immer so an ihren Neven zog und sie einen weiteren Verlust nicht verkraften könnte. Die Zeiten in denen sie das Bedürfnis hatte ihn in die eigenen Arme zerren zu müssen, waren zum Glück vorbei. Dafür sah sie ihn noch immer an, als wäre sie bereits eine tausend Jahre alte Glucke, die ihr Junges beschützen müssen. Vielleicht.. sollte sie ihn doch an sich drücken..
Lene unterdrückte den Reflex mit einem leisen Kichern, das aus dem nichts kam und wahrscheinlich beantworten wollte, dass es ihr nicht schlechter ging als sonst auch. ,,Ich bin ver-.. öh verdammt froh dich zu sehen, Jimmy.’’ Ihr Blick glitt runter zu ihren Schuhen, dann zu Richard. Sie musste sich dringend zusammen reißen, sonst würde sie noch fröhlich plappernd davon berichten was in der Besenkammer zwischen ihnen passiert war.

Langsam nur trat der Rosier wieder zu dem kleinen Grüppchen, was winzige Sorgenfalten auf dem Gesicht der Britin verursachte, ehe sie zu ihrer Begleitung sah. Der Gryffindor sah so aus als hätte er einen rostigen Nagel verschluckt, derweil sie selbst endlich die Röte aus dem Gesicht verlor und sich anstrengen musste die versteckte Beleidigung nicht persönlich zu nehmen. Ungeachtet der Tatsache, dass sie vielleicht an dieser Stelle auf ihre feinen Manieren achten sollte, rollte sie lediglich mit den Augen und schenkte Jimmy einen wirklich mitfühlenden Blick. Der Ärmste!
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16.05.16 16:27 © Gast

you are my dancing queen

Jimmy &Bucky&Richi & Lene | 05.06.1943 - TANZKURS




Vielleicht hatte er Richard und Madlene in irgendeiner Weise unterbrochen, aber letztendlich hätten sie auch ohne das hinzukommen des Heathers kaum von Zweisamkeit sprechen können, immerhin war der Rosier auch noch da und löste sich offensichtlich nicht in Luft auf. Das war zum eine sicher sehr gut, immerhin wusste Jimmy sonst nicht mit wem er tanzen sollte, aber auf der anderen Seite hätte es die Situation sicher um einiges entspannter gemacht. Trotzdem wünschte der Heather sich nicht, dass Buchanan das Weite suchte. Immerhin hatte der Slytherin ihm nichts getan. Er hatte sogar versucht ihm beim verbessern seiner Fähigkeiten in Zaubertränke zu helfen und dabei kein einziges Mal angesprochen, dass Jimmy sehr weit davon entfernt war ein Reinblut zu sein. Das musste ihm zugutegehalten werden. Wahrscheinlich hätten die meisten Leute gesagt, dass es selbstverständlich war andere Menschen zu respektieren, aber der Heather war das schlichtweg nicht mehr gewohnt. Szenen wie die mit Adrian Smirnow auf der Toilette gehörten zum Alltag und der ein oder andere seiner Freunde würde sicher auch Marius Nott unterstellen, dass er Jimmy absichtlich einen schlechten Trank gegeben hatte, weil Jimmy eben ein Schlammblut war. Auch das würde der Heather niemals denken. Marius hatte ihm nur helfen wollen und das war eben etwas in die Hose gegangen und das konnte wirklich jedem Mal passieren.
“Soweit ganz gut. Danke. „ erwiderte er an Richard gewandt. Natürlich konnte es ihm nicht fantastisch gehen, weil diese Woche einfach viel zu anstrengend war, aber er sah irgendwo am Horizont Besserung, also konnte man die Dinge soweit gut ertragen. Nächste Woche war eine neue Woche und die Woche drauf ebenso, auch wenn Jimmy das Gefühl hatte, dass dann schon die Prüfungen begannen und das war sicherlich nicht so erfreulich.  Er versuchte den Gedanken aber bis zwölf nicht zuzulassen und die Tanzstunde soweit es ging zu genießen. Das würde ihm jetzt niemand vermiesen, auch nicht Buchanan Rosier. Wobei dem Heather der Gedanken kam, dass er mit dem Slytherin eigentlich sogar ganz schön viel Glück hatte, denn das war um Welten besser als ein junges Mädchen, das ihm womöglich noch an die Wäsche wollte. Kimberly hatte er ja schlecht Fragen können, da diese absolut sicher mit Jensen ging und er freute sich auch für diese, aber bei den meisten anderen Mädchen bestand eben das Risiko, dass sie eine solche Einladung nicht besonders platonisch auffassten.  
Er blickte die Fitz mit einem Lächeln an und wurde jäh mit einem Schwall Sympathie für sie überschwemmt. Kurz griff er zur ihrer Hand und drückte sie freundschaftlich. Er wusste genau, dass er diese ganzen verwirrenden Dinge, diese Anfeindungen und alles was er verpasst hatte, nur so gut überstand weil es Menschen gab wie sie, die ihm immer wieder zeigten welchen Wert Freundschaft haben konnte und wie egal es war, was irgendein Smirnow oder irgendein Erbe Slytherins genau dachte.  “Ich auch.“ sagte er knapp, denn hier war wohl kaum der richtige Ort um all das in Worte zu fassen und sentimental zu werden, doch wenn sie ihm nur für einen Moment in die Augen sah, dann konnte sie Dankbarkeit und Verbundenheit sicher erkennen, denn sie lag mit viel Wärme in seinen Seelenspiegeln. Bis er spürte wie sich der Rosier ihm von hinten näherte und seine Nackenhaare stellten sich ein wenig auf, aber er drehte sich nicht zu ihm um. Sie würden noch genügen Körperkontakt haben am heutigen Tag und ehrlich gesagt verwirrte der Gedanken daran den Ravenclaw ein wenig.  “Sieht so aus als hätte ich das goldene Los gezogen.“ erwiderte der Ravenclaw auf die Feststellung, dass sie sich jetzt wohl öfter sahen und meinte es gar nicht so ironisch, wie er es vielleicht hätte meinen sollen. So wie es von ihm erwartete wurde oder so wie es für ihn selbst zum Besten gewesen wäre. Solange der Rosier sich nicht als Erbe Slytherins herausstellte, hatte Jimmy auch keinen Grund böse auf ihn zu sein und er traute es dem anderen einfach nicht zu, dass er durch das Schloss lief und Muggelstämmige versteinerte. Er hatte etwas an sich, dass Jimmy sagte, dass er es nicht war.  
Bei den nächsten Worten des Rosiers schloss Jimmy für einen Moment die Augen, als könnte er sie dadurch ungeschehen machen. Irgendwie hätte er ahnen können, dass ein Potter und ein Rosier eine explosive Kombination ergaben, selbst wenn man zwei unschuldige Personen wie Madlene und ihn dazu steckte.  Irgendwie sah der Heather es als seine Aufgabe sich für seinen Partner auf gewisse Weise zu entschuldigen. Immerhin hatte er ihn angeschleppt, also gut nicht ganz. Er hätte es wohl nicht getan, wenn die Liste ihm das nicht aufgetragen hätte, aber das konnte er ja nicht ändern. Er konnte lediglich dafür sorgen, dass diese Situation nicht aus den Fugen geriet. “Ja, sieht so aus.“ sagte er mit einem Grinsen, als wäre das alles eine ganz witzige Angelegenheit zu Richard und fing Madlenes Blick auf, den er nur mit eine kurzen Schulterzucken quittieren konnte. Es gab schlimmeres im Leben. Immerhin war sie beleidigt worden und nicht der Heather, also sollte sie sich keine Sorgen darum machen, wie es ihm ergehen würde. Er blickte kurz nach vorne, Gleich würde die Tanzstunde beginnen und das boot ihm eine wirklich gute Gelegenheit um die Situation zu einem anderen Thema zu lenken und Buchanan davon abzuhalten weiter solche Dinge von sich zu geben. “Sieht so aus als würde es gleich los gehen. Wir sollten noch entscheiden wer die Dame machen muss, nicht, dass ich dir noch die Zehen blutig trete, weil es missverständlich ist.“ sagte er also neutral und wandte sich mit dem letzten Teil seines Satzes mehr an Buchanan. So unglaublich neutral war das Thema auch nicht, aber was Besseres war dem Heather eben nicht eingefallen und er wusste nicht wie er dem Rosier nonverbal bedeuten sollte, dass er Madlene da lieber raushalten sollte. Es war immer noch was anderes wenn er Jimmy beleidigen wollte, da konnte er sich ohnehin hinten anstellen in der Schlange.
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16.05.16 18:39 © Gast



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Es fiel ihm schwer den Blick auf die Drei vor ihm zu richten und sich nicht umzudrehen. Zu wissen, dass er sie im Rücken hatte machte absolut nichts besser. Wahrscheinlich hatte der Rosier geglaubt, dass genügend Ablenkung schon bald dafür sorgen würde, dass er sie vergaß und mehr auf das vor ihm achten könnte. In diesem Augenblick wäre ihm lieber, dass es sich um einen normalen Samstag handeln würde und er einfach bei Dumbledore sitzen würde, derweil die Minuten langsam vor sich dahin krochen. Das hier war schlimmer als alles was er sich vorstellen konnte.
Jimmy drehte sich ihm gar nicht erst zu, meinte lediglich, dass er wohl das goldene Los gezogen hätte und Buchanan ignorierte den ironischen Unterton, den ein Teil von ihm darin erkennen wollte. Bisher hatte Heather nicht den Eindruck gemacht als würde er sich großartig dagegen sträuben, wahrscheinlich wäre es das Beste für sie Beide, wenn sie das hier einfach so gefasst wie eben möglich über die Bühne bringen würden. Allein nach dem gestrigen Vorfall wäre es wohl für sie Beide besser, wenn sie kein Wort darüber verloren, dass das Schicksal sie erneut aneinander band. Das Schicksal oder eben Albus Dumbledore…
Dennoch verbat er sich selbst hinter sich zu blicken und besah sich deswegen eben des anderen Paares. Wahrlich hätte selbst der Zufall kaum ein so lustiges Gespann zusammen würfeln können. Wenn es ihm nicht schon anzusehen wäre, hätte er wohl spätestens jetzt seine Belustigung zum Ausdruck gebracht. Das Potter dabei so wenig auf seine Sticheleien einging war dem Franzosen beinahe gleichgültig. Letztlich hatte er diese alle voran ausgesprochen weil er sich noch nie darum geschert hatte ob seine Worte besonders gut ankamen, oder eben nicht.

Das Heather nun anscheinend das Reden für sie Beide übernahm wurde mit einem kurzen Augenrollen quittierte, ehe der Dunkelhaarige langsam den Blick vom Rücken des Ravenclaw nahm und zum Eingang der großen Halle blickte. Beinahe gelangweilt schien er nach etwas Ausschau zu halten, was er aber, ganz gleich wie sehr er sich bemühte, nicht zu finden schien. Letztlich machte er ein paar Schritte zur Seite, die Brauen leicht zusammen gezogen, als der Blonde wieder zu sprechen begann.
,,Es ist kein Problem für mich zu führen, das wird einfacher für dich sein, wenn du dir noch die Schritte merken musst’’, entgegnete er lediglich und hatte sich längst damit abgefunden den männlichen Part zu übernehmen. Allen voran weil er dann besser auf Jimmys Haltung achten könnte und weil er nicht einmal im Traum darüber nachdenken würde den Part einer Frau zu tanzen. Dennoch… sein Blick wich erneut zu dem Gryffindor. ,,Ich bin schon ganz gespannt, deine Drehungen zu sehen, Potter. Nachdem du nicht einmal den Haufen Flöhe beim Quidditch anführen kannst, solltest du beim tanzen gar nicht erst versuchen so zu tun, als könntest du Jemanden führen. Wäre ja furchtbar, wenn schon wieder einer Muggelstämmige verletzt wird… und dann noch in deiner Obhut.’’ Die Stimme, nicht mehr als ein leichtes Säuseln, endete in einem süffisanten Lächeln, ehe er gegenüber Richard ein gelangweiltes Gähnen andeutete. Sollten die Beiden Trampeltiere sich doch gegenseitig auf die Füße steigen.
Nur langsam wich das Lächeln von seinem Gesicht, ehe er den Dreien den Rücken zukehrte und weitere Schritte zur Seite machte, damit sie auch gleich beim Tanzen genug Platz hätten. Außerdem könnte er von hier einen besseren Blick auf sein Umfeld haben.
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17.05.16 21:21 © Gast

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Jimmy & Buchanan & Richard & Madlene
5.6.43 | Tanzkurs


Eigentlich hatte er sich ja vorgenommen, nicht wieder so sehr in Verlegenheit zu geraten, sobald er vor Madlene trat. Nicht vor all den anderen Schülern ihres Jahrgangs. Allerdings wurden seine Ohren doch ziemlich warm, als er neben ihr stand und versuchte sie nicht zu lange anzustarren. Er musterte ihr Gesicht und wünschte sich in diesem Augenblick an einen ungestörten Ort, wo sie allein waren und wo nicht vierzig andere Augenpaar sie beobachten konnten. Seine Hände vergruben sich tiefer in seine Hosentaschen und er warf einen Blick durch die Halle. Eine Gruppe Schüler sah zu ihnen herüber. Als sie seinen Blick bemerkten wandten sie ruckartig die Augen ab und fingen an zu tuscheln.
Machte die Sache mit dem Slytherin in Mädchenkleidern noch immer die Runde? Oder vielleicht die Geschichte mit der Rüstung? Die war allerdings nicht so ganz zu seinem Vorteil ausgegangen. Dass die Schüler sich über etwas völlig anderes das Maul zerrissen, ahnte Richard nicht. Eigentlich war es ihm auch egal, für ihn war es schließlich nichts neues, wenn man über ihn redete. Und ginge es tatsächlich um einen seiner Streiche, würde er vermutlich mit einem gewinnenden Grinsen da stehen.
So jedoch wandte er sich wieder der Hufflepuff zu und grinste stattdessen zu ihr hinunter. „Wie gut, dass ich ganz passabel führen kann“, meinte er, er musste den Drang unterdrücken ihr zärtlich gegen die Schulter zu knuffen. „Ist zwar ein bisschen her, dass ich das letzte Mal getanzt habe, aber wenn man es einmal schafft mit meiner Großmutter zu tanzen, dann vergisst man es vermutlich nie wieder. Manche Erinnerungen brennen sich fest.“ Er lachte sie an. Es war tatsächlich kein Zuckerschlecken gewesen, mit seiner Großmutter tanzen zu lernen. Mal abgesehen davon, dass er dieser Frau niemals zu nahe kommen wollte und es als starke Verletzung seiner Intimsphäre betrachtete, hatte er ihre Lehrmethoden niemals vergessen. Für jeden falschen Schritt den er tätigte oder das Führen versäumte trat sie ihm mit Absicht so derart auf den Fuß, dass es ihm zum Teil tatsächlich die Tränen in die Augen trieb. Viele Stunden waren vergangen, in denen Richard sich auf die Zunge beißend sich fest konzentrierte, um ja nichts falsch zu machen.

Zu gerne hätte Richard Jimmy ein paar Fragen gestellt. Zum Beispiel, woran er sich noch erinnerte. Wen er gesehen hatte. Wo er genau hin wollte an diesem Tag. Wie es sich anfühlte. Also ein Fluch, ein Trank oder etwas gänzlich anderes. Doch hier war weder der richtige Ort noch der richtige Zeitpunkt dafür. Und vermutlich hatte der Ravenclaw schon tausende dieser Fragen beantworten müssen. Richard interessierte dies allerdings nicht bloß aus reiner Neugier, denn vielleicht hatte er ja etwas gesehen, was seine Theorien bestätigte.
„Du kannst einem echt leid tun“, sagte Richard an Jimmy gewandt. Wer wollte schon freiwillig mit dem Slytherin tanzen? Der Gryffindor war dagegen mit seiner Begleitung für den Abschlussball mehr als glücklich. Er war wirklich froh, dass Madlene seine Einladung angenommen hatte. Aber an dieser Stelle gab es noch einen Punkt, weshalb er froh war sie gefragt zu haben. Wer wusste schon, wen die Lehrer ihm sonst als Partner zugeteilt hätten, wenn er nicht aus eigenem Antrieb jemanden gefunden hätte. Offensichtlich scheuten sie sich nicht davor auch reine Männerpaare hier tanzen zu lassen und Richard verspürte nicht den leisesten Wunsch danach ebenfalls mit einem Jungen zu tanzen.
Zu seinem Glück ließ Rosier von weiteren Sticheleien ab und widmete sich seiner Begleitung. Richards Blick folgte dem seltsamen Paar kurz, ehe er den Kopf schüttelte, um sich in Erinnerung zu rufen, dass er mit Madlene hier war und das er die Zeit mit ihr zusammen genießen wollte. Also schob er den Ärger beiseite und konzentrierte sich ganz auf sie.
Das Lächeln kehrte wieder zurück auf sein Gesicht, als er die hübsche Hufflepuff ansah. Er reichte ihr seine Hand. „Wo sollen wir anfangen?“, fragte er mit schiefem Grinsen.
Allerdings drangen genau da Rosiers Worte an sein Ohr und der Gryffindor versteifte sich wie auf Kommando. Er biss die Zähne zusammen und schloss schnaufend die Augen. Dann rollte er sie genervt zur Seite und richtete sie finster auf den Slytherin.
Er wusste nicht was ihn mehr ärgerte. Diese Spitze gegen seine Fähigkeiten als Teamkapitän, was in den letzten Wochen ohnehin schon ein rotes Tuch für ihn war, aufgrund des abgeblasenen Quidditchspiels und der verpassten Chance auf Revanche oder die versteckte Beleidigung Madlenes. Richard zwang sich zur Ruhe. Und es fiel ihm schwer. Es fiel ihm sogar verdammt schwer. Normalerweise hätte er schon längst die Beherrschung verloren und zu irgendeiner schlagfertigen Erwiderung angesetzt. Immer wieder ermahnte er sich, sich einfach weiter auf die Zunge zu beißen und beinah hätte er es sogar geschafft. Wäre da nicht dieses lächerliche, aufgesetzte Gähnen.
„Wenigstens kann man meinen Haufen Flöhe als Team bezeichnen, während ihr nur eine Ansammlung von Stiel streichelnder Armleuchter darstellt, die es nicht einmal schafft ein Spiel auf faire Weise und mit dem nötigen Talent zu gewinnen.“ Zu seiner Mannschaft gehörten einzigartige Individuen. Und Richard hatte jeden von ihnen aus gutem Grund in seinem Team aufgenommen. Sie waren nicht nur hervorragende Spieler, sie besaßen Charakter und waren wunderbare Menschen. Die Mannschaft der Slytherins dagegen bestand aus immer den gleichen wohlerzogenen Reinblutsprösslingen, die diesen Sport vermutlich in erster Linie deshalb ausübten, weil er sich gut auf ihrem Zeugnis machte. Und er wagte zu behaupten, dass sich die meisten von ihnen einfach in die Mannschaft einkauften. Schließlich ging es in Reinblutkreisen immer nur um den Stand in der Gesellschaft und wer im Quidditchteam war, war nun mal automatisch beliebt.
„Ich kann mir gut vorstellen, dass es für jemanden wie dich unvorstellbar sein muss, dass man auf eine andere Person Rücksicht nehmen kann.“
Noch ein letzter warnender Blick in die Richtung des Rosiers, ehe er sich an Madlene wandte. „Wollen wir nicht lieber auf die andere Seite der Halle gehen?“, fragte er sie. Er befürchtete nämlich, dass er beim nächsten dummen Spruch seine Hemdsärmel aufkrempelte und das ging für gewöhnlich nicht gut, für denjenigen aus, der diese Reaktion auslöste. Und ehrlich gesagt, wollte er der Hufflepuff diesen Moment wirklich ersparen.
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18.05.16 11:26 © Gast

LIKE FIRE IN THE RAIN
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we’re like fire in the rain - when the nights begun
my desire heals the pain.






Madlene schenkte Richard ein strahlendes Lächeln, das lediglich davon zeugte, dass sie ihm wirklich vertraute. Natürlich hatte sie kaum an etwas anderes denken können, als an die hervorragenden tänzerischen Qualitäten ihres Begleiters. Kaum hatte dieser sie gebeten mit ihr zu tanzen, war ihr bereits ganz schwindlig geworden. Dabei half auch nicht, dass sie so viele Stunden geübt hatte und sich mit ihrer Haltung abgemüht hatte, allein jetzt, wenn sie ihn ansah, spürte sie bereits Nervosität und Aufregung ihre Handlungen bestimmen. Sein Lachen half ihr, weswegen sie sogleich mit einstimmte und dann auf ihre Tanzschuhe hinab sah. Hoffentlich zahlte sich die viele Übung doch aus. Bevor sie allerdings davon prahlen konnte, dass sie bereits Stunden vor dem Spiegel und mit einem Nott geübt hatte, wandte sich Jimmy ihnen zu. Die Brünette übermannte das seltsame Gefühl, dass es tausend Dinge zu sagen gäbe und doch reichte der vorsichtige Druck seiner Hand beinahe aus um sie glauben zu lassen, dass bereits alles gesagt wäre. Natürlich wusste sie, dass sie sich nicht für jeden Muggelstämmigen verantwortlich fühlen konnte und das es nicht an ihr lag sich schuldig zu fühlen, weil ihnen etwas passiert war. Dennoch hatte sich seit Myrtles tot allen voran die Frage eingeschlichen, wie sie damit umgehen konnte, dass es ihr so gut ging, derweil andere leiden mussten. Andere, die sich von ihr nicht unterschieden und vielleicht mehr mit dieser Zeit hätten anfangen können. Es war schwer den riesigen Kloß in ihrem Hals herunter zu schlucken.

Für einen Augenblick schien es, als würden sich die Paare nun trennen. Der Gryffindor machte mit ihr ein paar Schritte zur Seite, schien sich wieder zu entspannen und zeigte das Lächeln, das sie so mochte. Erneut schien ihr Körper vor Aufregung nur so zu kribbeln und Lene sah unbeholfen zu der Hand, die der Löwe ihr nun entgegenstreckte. Ihre Aufregung zerbrach, als sie sah wie ihr gegenüber sich versteifte und den Blick zu dem Rosier schweifen ließ.
Die Sticheleien, die sich wohl gegen sie und Richard richten mochten, blinzelte die junge Frau einfach weg. Behielt davon nicht als ein irritiertes Lächeln auf den Lippen. Anfeindungen wegen ihres Blutes oder ihres Standes hatte sie sich bereits im dutzend anhören müssen; es machte ihr nichts mehr. Die Brünette wusste wer sie war und das ließ sich nicht von Anderen definieren. Genau deswegen griff sie auch nach Richards Hand, die noch immer vor ihr ruhte und drückte diese sanft. Als sich dieser ihr wieder zuwandte, lächelte sie ihm so liebevoll entgegen wie eh und je. Er war ihr immer eine Stütze gewesen, vielleicht wäre es jetzt an der Zeit ihm eine Stütze zu sein.

Die Hufflepuff machte vorsichtig einen kleinen Schritt auf ihn zu, achtete darauf ihre Füße ordentlich zu positionieren, hielt ihren Rücken grade und legte die Fingerspitzen ihrer Linken auf seine Schulter. ,,Mir ist vollkommen gleichgültig wo wir stehen und wer dabei zusieht. Wichtig ist nur, dass ich bei dir bin’’, wisperte sie und spürte leichte Röte auf ihren Wangen, derweil sie hoch in sein Gesicht blickte. Tatsächlich fragte sie sich ob jemals der Tag kommen würde an dem sie sich daran satt gesehen hätte.
Als die Musik jedoch viel zu früh einsetzte, zuckte die Jüngere zusammen und nahm ihren Blick von Richard, wandte diesen herüber zu der Mitte des Raumes, in dem gerade ein, wie immer sehr staatlich gekleideter, Professor Dumbledore einen Tanz zum Besten gab und dabei die Referendarin für Zaubertränke vorsichtig durch den Raum schob. Langsam ließ sie ihre Hand von der Schulter ihres Mitschülers fallen und drehte sich dem Spektakel zur Gänze zu.
Madlene wusste nicht was ihr an dem Anblick am besten gefiel. Vielleicht, dass die Röcke des Älteren mindestens genauso sehr in Bewegung kamen wie die der jungen Frau oder die Tatsache, dass der Professor sich anscheinend nicht zu ernst nahm.
Vorsichtig stellte sie sich auf die Zehenspitzen um Richard etwas zuzuflüstern: ,,Die Konkurrenz ist gut.’’ Kaum hatte sie geendet ließ sie sich wieder auf ihre Fersen sinken und lächelte breit, seine Hand noch immer in der ihren.
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18.05.16 19:55 © Gast

you are my dancing queen

Jimmy &Bucky&Richi & Lene | 05.06.1943 - TANZKURS


Der Heather schmunzelte über die Worte des Rosiers, machte sich aber nicht die Mühe ihn aufzuklären. Es klang ein Vorurteil in diesem Worten mit. Nur weil Jimmy Muggelstämmig war, hieß das nicht, dass seine Familie nicht Wert auf Etikette legte und die Heathers waren unter Muggeln eine sehr angesehen Familie, die sich auch oft auf Feiern und Bällen präsentierte und somit war der Heather schon in der Lage gewesen zu tanzen, als er das erste Mal einen Fuß auf den Boden von Hogwarts gesetzt hatte. Er wusste wie er sich zu bewegen hatte und wo er seinen Fuß hinsetzen musste und kannte die Schritte ganz genau. Diese Tanzstunde würde also keinen besonders hohen Schwierigkeitsgrad für ihn haben. Vielleicht machte es die Sache interessanter, wenn er die Dame tanzte, weil er die Schritte dann quasi andersherum machen musste und mit den einzelnen Figuren kannte er sich auch noch nicht so aus. “Wie du meinst.“ stimmte er dem Slytherin also einfach mit einem freundlichen Lächeln zu, gerade so als hätte der niemals Madlene beleidigt und wäre niemals davon ausgegangen, dass Jimmy nicht tanzen konnte ohne ihn vorher zu fragen.
Wahrscheinlich hätte er sich denken können, dass die Quidditchrivalität zwischen Potter und Rosier noch weiter zum Thema wurde und sich seine Begleitung nicht zurückhielt was bissige Kommentare anging. Quidditch interessierte den Heather auch ziemlich, genau deswegen war er Stadionsprecher. Das machte ihn gleichzeitig auch ziemlich neutral und so konnte er über sowas nur die Augen verdrehen, aber er ließ auch das bleiben. Eigentlich wäre es schön, wenn sie diese Tanzstunde einfach hinter sich bringen konnten ohne dabei schwere Verletzungen von sich zu tragen. Das wäre dem Heather sehr lieb, denn diese Woche hatte er den Krankenflügel schon oft genug von innen gesehen. Außerdem fragte er sich ein wenig wo der Buchanan vom letzten Abend war und warum er es gerade so verzweifelt darauf anlegte unbeliebt zu sein. Das konnte sich Jimmy wirklich nicht erklären. “Der Flohzirkus kann auf dem Quidditchfeld bleiben, sonst verpasst ihr noch wie Professor Dumbledore den tanz vormacht.“ sagte der Ravenclaw so neutral wie möglich, in einem weiteren versuch die Situation zu schlichten. Immer wieder war sein Blick nach vorne gewandert und so war er auch nicht überrascht, dass die Musik zu spielen begann, da er die Ansagen des Tanzlehrers verfolgt hatte.
Der Vorschlag von Richard an Lene das Weite zu suchen, löste in ihm Unbehagen aus. Dann würde Jimmy alleine mit Buchanan zurück bleiben. Dann waren natürlich jegliche Feindseligkeiten zwischen dem Gryffindor und dem Slytherin im Keim erstickt, aber der Heather konnte nicht einschätzen wie sich der Rosier ihm gegenüber verhielt, wenn sie sich gemeinsam in der Öffentlichkeit bewegten. Es war etwas anderes als bei der Nachhilfe oder im Krankenflügel und da würde der Heather seine Freunde gerne um sich wissen. Er warf dem anderen paar einen kurzen Blick zu, senkte dann aber etwas betreten den Blick und wagte nicht etwas dazu zu sagen. Stattdessen konzentrierte er sich auf die Professoren, die nun durch die Halle wirbelten und ihre Sache wirklich gut machten. Die Zaubertrank Referendarin schien fröhlich und gar nicht darum besorgt, dass ausgerechnet sie vortanzen musste und die Bewegungen beider Parteien sahen gezielt und geübt aus, sodass es ein harmonisches Gesamtbild abgab. Als sie zum Stehen kamen applaudierte der Heather ähnlich wie einige andere Schüler.
Die Schüler wurden aufgerufen sich aufzustellen und der Heather trat etwas unsicher an den Rosier heran und sah ihn an. Vielleicht war es doch eigenartiger mit einem Jungen zu tanzen, als er zuerst angenommen hatte. Jedenfalls schien es jetzt komisch. Vor allem musste er erst einmal umdenken was seine Position und Haltung anging Er streckte dem Rosier seine Hand etwas schüchtern entgegen und achtete kaum mehr darauf, was um ihn herum passierte.
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19.05.16 23:12 © Gast



NOT THE GUY YOU ARE TAKING HOME
YEAH, I KNOW IT'S STUPID BUT I JUST GOTTA SEE IT FOR MYSELF. I'M IN THE CORNER
WATCHING YOU KISS HIM. AND I'M RIGHT OVER HERE... WHY CAN'T YOU SEE ME? OH-OH.
AND I'M GIVING IT MY ALL, BUT I'M NOT THE GUY...
STILETTOS AND BROKEN BOTTLES




Natürlich war es ihm vollkommen gleichgültig wie Richard über die anderen aus dem Team sprach. Ganz abgesehen davon, dass er sich nie für Kameradschaft oder Teamgeist interessiert hatte, war er selten so distanziert von diesen Menschen gewesen wie in der letzten Zeit. Mochten diese sich vielleicht als seine Freunde bezeichnet haben, hatte er in ihnen selten etwas anderes gesehen, als das was sie letztlich auch waren. Schlangen, Verräter und ein jeder von ihnen nur seinen eigenen Vorteil im Auge. Wahrscheinlich war das Potter mit seinen anfänglichen Worten auch gar nicht Unrecht hatte, mit seinen nächsten allerdings einen sehr dünnen Nerv des Franzosen traf. Dieser scheute sich nicht seine Missbilligung auch deutlich zu zeigen. Der warnende Blick zog zur Gänze an ihm vorbei, alles was er hören konnte war, dass er scheinbar keine Ahnung davon hätte Rücksicht auf Andere zu nehmen.

Die Musik erklang und der Dunkelhaarige löste langsam den Blick von dem Gryffindor. Störrisch richtete er diesen auf den Boden vor sich, versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass seine Gedanken längst um eine andere Richtung kreisten. Nur kurz hob er den Blick an, sah den Professor dort und ertappte sich erneut wie er an seine eigene Worte denken musste. Warum war es so schwer das Richtige zu tun? Es wäre ihm lieber gewesen, wenn er hinter all seinen Entscheidungen mit einer Leichtigkeit stehen könnte, die offenbar jeder Andere an den Tag legte. Ihm fehlte diese und er hatte sich zwar nie einen Hehl daraus gemacht, fühlte sich aber dennoch jedes Mal auf den Schlips getreten wenn ihm daraus ein Strick gedreht wurde.
Der Tanz fand vor seinen Augen scheinbar kaum statt, lediglich das Ende schien ihm wirklich bewusst zu werden, als ein Großteil der Anderen zu applaudieren begann. Dem Rosier war nicht nach solchen Spielereien und am wenigsten war ihm danach nun so zu tun, als würde irgendetwas an diesem Nachmittag gefallen. Lediglich als das Schauspiel vor ihnen beendet war, schien Buchanan klar zu werden, dass es jetzt Zeit würde selber zu handeln und dabei so wenig an Potter, sowie sein einfältiges Gerede, zu denken.

Heather trat ihm gegenüber und sah so unsicher aus wie eh und je. Wahrscheinlich musste der Slytherin ordentlich Vorarbeit geleistet haben, dass der Andere ihn mit diesen riesigen Augen ansah. Die hand, die ihm schüchtern entgegen gestreckt wurde, schien kurz gemustert zu werden, ehe der Dunkelhaarige den Kopf schüttelte. Allerdings nicht wegen dem Ravenclaw. ,,Wir müssen Seiten wechseln’’, murmelte er, einen letzten Blick zu der Rothaarigen werfen, die er von hier aus direkt im Blick hatte. Sie müssten unbedingt die Seiten tauschen.
Der Seitenwechsel war schnell hinter sich gebracht und der Franzose schenkte seinem gegenüber ein dankbares Lächeln, ehe er wieder nickte; viel besser. Buchanan atmete tief durch, ergriff die Hand des Jüngeren und legte seine Rechte auf sein Schulterblatt. Der Rosier wartete noch bis Jimmy die andere Hand ebenfalls positioniert hatte. Es dauerte einen kurzen Augenblick bis die Musik wieder einsetzte und der junge Mann seinen ersten Schritt mit dem linken Fuß setzte, den Takt dabei im Kopf mitzählend. Aus den Reihen seiner Mitschüler konnte er ein Kichern hören, ein Zischen wo ein Schritt daneben ging oder ein Fluchen, wenn man dem Anderen auf die Füße trat. Doch in seinem Fall hätte er auch die Schritte im Schlaf passieren können und sah nur flüchtig von Jimmys Gesicht zu seinem Füßen.
,,Achtung, Heather. Halbe Drehung.’’ Noch immer auf die Schritte fokussiert drehte er Jimmy ein Stück auf sich zu, lächelte ihm zu, wie früher seinen Schwestern, wenn diese noch auf seinen Füßen getanzt hatten, ehe er ihn wieder aus der Drehung befreite. ,,Und fliegender Führungswechsel’’, deutete er an, löste seine Hand schon aus der des Blonden und nahm seine Hand von dessen Rücken. Lückenlos ging er dazu über nun dessen Schulter zu berühren und mit der freien wieder nach seiner Hand zu greifen.
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03.06.16 19:16 © Gast

That's why I need a one dance
GOT A HENNESSY IN MY HAND
ONE MORE TIME 'FORE I GO
HIGHER POWERS TAKING A HOLD ON ME
I NEED A ONE DANCE

Jimmy & Buchanan & Richard & Madlene
5.6.43 | Tanzkurs


Die Worte der Hufflepuff sorgten dafür, dass sich seine Gesichtszüge wieder glätteten und er sich einigermaßen entspannte. Er wollte nun wirklich keinen Streit mit einem Slytherin vom Zaun brechen, nicht hier vor ihr. Aber er legte es ja förmlich darauf an. Ein letztes Mal rollten sich die Augen des Gryffindors in die Richtung des Rosiers und taxierten ihn mit einem warnenden Blick. Dieser entschied sich allerdings dazu den Mund zu halten. Fürs erste. Und das war auch gut so.
Richard atmete tief durch, er drängte den Gedanken an den Rosier weit nach hinten, der war jetzt unwichtig. Sollte er doch weiter seine Sprüche klopfen, wenn er glaubte sein Ego damit zu stärken, indem er andere herabwürdigte.
Er warf Jimmy einen mitleidvollen Blick zu. Der Ravenclaw hatte es mit seinem Partner nicht leicht getroffen. Mal abgesehen davon, dass es wohl kaum hätte schlimmer kommen können, als mit einem anderen Jungen zu tanzen, musste es auch noch einer von der Sorte Slytherins sein, dem scheinbar jedes Vorurteil des Schlangenhauses bereits auf der Stirn geschrieben standen.
„Halt die Ohren steif, Kumpel“, meinte Richard an Jimmy gewandt und nickte ihm aufmunternd zu. Der Junge hatte bereits eine wochenlange Versteinerung überstanden und offenbar einigermaßen gut weggesteckt, da würde er sicher auch diesen Tanzkurs hinter sich bringen. Der Gryffindor zweifelte gar nicht daran. Wobei Richard vermutlich die Versteinerung vorziehen würde, anstatt mit diesem Kerl tanzen zu müssen.
Er nahm nun selbst seine Position ein, schloss seine Hand um Madlenes und wollte seine Hand gerade an ihre Taille legen, als die Musik plötzlich erklang und die Hufflepuff sich wieder von ihm löste. Richard blinzelte irritiert folgte aber ihrem Blick und stellte mit Verblüffung fest, dass Dumbledore trotz seines Alters – wie alt war der Professor eigentlich? - ziemlich flink das Tanzbein schwingen konnte. Die Professoren vollbrachten ein paar komplizierte Figuren, die Richard irgendwann in seiner Vergangenheit auch einmal mit seiner Großmutter hatte durchführen müssen. Dies lag aber bereits so lange zurück, dass der Gryffindor unmöglich sagen konnte, ob er das heute noch konnte. Das letzte Mal hatte er mit Hazel getanzt, sofern er sich richtig erinnerte. Sie hatte ihn angefleht ihr die Schritte zu zeigen. Anfangs hatte er zwar keine Lust gehabt, aber seiner kleinen Schwester konnte Richard noch nie einen Wunsch abschlagen. Die Rehaugen und der Schmollmund gaben einem ja beinahe das Gefühl, man hätte Bambis Mutter auf dem Gewissen. Eine ernsthafte Übungstanzstunde wurde es damals aber dennoch nicht. Sie hatten nur kurz die wesentlichen Schritte geübt, ehe die Schallplatte von einem langsamen Walzer zu einer schnellen Jazzeinlage von Louis Armstrong wechselte und Richard kurzerhand seine Schwester packte und mit ihr laut lachend durch den Raum wirbelte.
Die Tanzeinlage der Professoren näherte sich dem Ende und Richard speicherte im Stillen eine Erinnerung für sich ab, dass er sich vom Verwandlungsprofessor unbedingt das Geheimnis verraten lassen musste, wie er so fit bleiben konnte.
Madlene rührte sich neben ihn und stellte sich auf die Zehnspitzen, der Gryffindor beugte sich zu ihr hinunter, damit sie es nicht so weit hatte und grinste über ihre Äußerung. Er drückte ihre Hand und ließ seinen Zeigefinger dann kleine, sanfte Kreise über ihren Handrücken ziehen.
„Dann sollten wir ihnen zeigen, dass wir da durchaus mithalten können“, meinte er und zog sie in seine Arme, legte im selben Moment seine Hand an ihre Taille und ging in einer fließenden Bewegung direkt in den Tanz über, kaum dass die Musik eingesetzt hatte. Er hielt Madlene sicher in seinen Händen und führte sie präzise genau dorthin, wo er sie haben wollte. Nach dem harten Training mit seiner Großmutter, war aus ihm vielleicht nicht der beste Tänzer des Universums geworden, allerdings war er ganz passabel und er konnte gut führen. Also schob er Madlene bestimmt aber dennoch vorsichtig durch den Raum. Erst langsam und wurde allmählich schneller, eher er die erste Drehung mit ihr wagte und sie gleich darauf, wieder zurück in seine Arme zog.
„Klappt doch ganz gut“, sagte er breit lächelnd und nahm kurz seine Hand von ihrer Taille um den Finger an ihr Kinn zu legen und es anzuheben, damit sie ihn und nicht ihre Füße ansah.
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