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 RATS OR BATS

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Elle Gallagher


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DER ERSTE WIRBELWIND

ICH BIN FREI UND ICH LAUFE MIT DEM WIND | IMMER IN RICHTUNG MORGEN UND NIEMALS ZURÜCK | ICH GLAUBE NICHT DASS DU MICH JEMALS FÄNGST | DENN ICH BIN VIEL VIEL SCHNELLER ALS DU DENKST




28.01.14 15:00 © Elle Gallagher



Rats or bats?

DEVON DENNEHY && ELLE GALLAGHER | 9TH MARCH 1943 | AROUND FOUR O' CLOCK PM | POTIONS CLASSROOM |




Gelangweilt pickte Elle eine weitere vertrocknete Rattenmilz auf und warf sie seufzend in das jeweilige der zwei Gläser. Schon beinahe mechanisch trennte sie Rattenmilze von Fledermausmilze und versuchte sich durch ihre Aufgabe von dem beißendem, stinkenden Geruch abzulenken, der heute im Kerker lag. Dabei hätte der Freitag doch so ein schöner Tag sein können!

Freitags hatte Elle nur Zaubertrankunterricht und auch wenn es nicht ihr liebstes Fach war, so war sie frisch und ausgeschlafen zum Unterricht erschienen. Vielleicht auch etwas zu ausgeschlafen, denn sie hatte sich wiedereinmal verspätet. Dabei hatten die Gryffindors aus ihrem Schlafsaal sie vorsätzlich mehrmals gerüttelt und geschüttelt, sodass Elle schließlich aufgewacht war. Ihre Freunde hatten noch auf sie für das Frühstück warten wollen, doch Elle hatte ihnen versichert, dass sie schon ruhig losgehen konnten und die junge Gryffindor sie noch einholen würde. Aber natürlich kam es ganz anders. Es hatte sich angefühlt, als hätte Elle ihre Augen für gerade einmal fünf Minuten geschlossen gehabt, doch als sie auf ihren Wecker schaute, war beinahe eine Stunde vergangen. Hastig hatte sie sich also auf dem Weg zum Unterricht gemacht, doch es hatte alles nichts genützt. Sie war einfach zu spät dran. Das dritte Mal in Folge in Zaubertränke.

Natürlich konnte Professor Slughorn nicht auch noch ein drittes Auge zudrücken und so wurde sie schließlich zur Strafarbeit verdonnert, welche nach dem Mittagessen beginnen würde. Doch die Übelkeit, welche sich nun in Elle breit machte, war ein Zeichen dafür, dass es vielleicht doch nicht ganz so klug gewesen war, sich jegliches Essen zu Mittag auf den leeren Magen zu hauen. Vorallem nicht, wenn der Gestank von der heutigen Zaubertrankstunde immernoch nicht verflogen war.

So saß sie also nun an einem der dreckigen Tische und musste die beiden Zutaten voneinandertrennen und beide in seperate Gläser füllen, so wie es der Professor verlangt hatte. Elle seufzte, als sie bemerkte, dass sie ausversehen eine getrocknete Fledermausmilz in das falsche Glas getan hatte und sie wieder rauspickte, um sie in das richtige Glas zu füllen. Konnte sie nicht endlich jemand von dieser Langeweile befreien? Mit einem Blick auf den übrig gebliebenen Haufen atmete Elle laut auf, doch ein kleiner Hoffnungsschimmer drang in ihr Bewusstsein. Wenigstens hatte sie es ja bald geschafft.
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Devon Dennehy


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07.05.14 18:48 © Devon Dennehy



RATS OR BATS


ELLE && DEVON | 9TH APRIL 1943 | POTIONS CLASSROOM




Locker vor sich hinpfeifend tänzelte Devon über die Stufen hinunter in die Kerker. Sofort breitete sich die kühle, feuchte Luft in seinen Lungen aus und ließ ihn für einen kurzen Moment erschaudern. Dieses erste kurze Gefühl, wenn man unter die Tiefen des großen, alten Gemäuers trat, hatte er schon früher verabscheut. Jedoch durfte man sich eine solche Gemütsregung als Slytherin wohl kaum anmerken lassen. Zumindest nicht, wenn man es wie Devon vorzog auf der Seite der Gewinner zu stehen und nicht als Opfer von Spott und Gräme auf dem Boden zu landen. Heute jedoch durfte er seinem Schaudern freien Lauf lassen, also blieb er einen Augenblick stehen, atmete mit einem tiefen Atemzug die modrige Luft ein und brachte mit einem stummen Zauber die Fackeln an den Wänden zum aufleuchten. Doch an einem Tag wie diesem, konnte noch nicht einmal die düstere, bedrückende Stimmung der Kerker ihm die gute Laune vermiesen. Nicht heute, wo er noch in den Erinnerungen an eine Nacht vor wenigen Tagen zurückdenken konnte. Eine Nacht in der er in Seelenruhe zusammen mit Mavis auf dem schmutzigen Boden des Gewächshäuses gesessen und geplaudert hatte.

Doch jetzt hieß es erst einmal sich auf das zu konzentrieren, was er eigentlich wollte. Für einen Zauber, den er zusammen mit Dumbledore bald seiner Klasse vermitteln wollte, benötigte er Grindelohs. Und für die Grindelohs benötigte er Algen. Und diese befanden sich in der Zutatenkammer des Zaubertrankklassenzimmers. Zielstrebig lief er auf die Tür des Klassenraums zu, stieß die Tür auf und trat ein. Fast hätte er das zarte, dunkelhaarige Mädchen übersehen, dass mit ziemlicher Trauermiene verlassen an einem der Tische saß und mehrere Gläser vor sich auf dem Tisch stehen hatte. Er brauchte gar keinen näheren Blick auf ihre Arbeit zu verschwenden - der Geruch der sich im gesamten Klassenzimmer verbreitet hatte, reichte um zu spezifizieren, was die junge Gryffindor da tat. Elle Gallagher hatte es ich mit dem wehrten Herrn Slughorn anscheinend ziemlich verspielt, sonst hätte er ihr nie im Leben eine Aufgabe wie diese auferlegt. Rattenmilz von Fledermausmilz zu trennen war nicht gerade die richtige Aufgabe für eine Lady.

"Na.... was hast du angestellt?" fragte er, während er den Schrank für die Zutaten schwungvoll öffnete und sämtliche Algenvorräte des Professors plünderte. "Ziemlich unschicklich für eine Gryffindor, mitten im Königreich der Schlangen zu sitzen und Rattenmilz von Fledermausmilz zu trennen, oder?" Der junge Referendar ließ eine weitere Hand voll der grünen Pflanzen in das vorgesehene Säckchen fallen. Er hasste dieses glibbrige Zeug.
Als er auch den letzten Rest der Algen aus dem Vorratsschrank gekratzt hatte, wandte er sich wieder der jungen Gallagher zu. "Brauchst du Hilfe?" . Im Gegenteil zu manch anderen Hilfeangeboten in der letzten Zeit, diente dieses keines Falls dem Zwecke der Verführung.
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Elle Gallagher


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05.07.14 21:32 © Elle Gallagher



Rats or bats?

DEVON DENNEHY && ELLE GALLAGHER | 9TH MARCH 1943 | AROUND FOUR O' CLOCK PM | POTIONS CLASSROOM |


Gedankenverloren nahm Elle gerade eine Rattenmilz in die Hand und konzentrierte sich auf die Farbgebung des Organs, als die schwere Tür des Kerkers mit einem lauten Krach aufgestoßen wurde. Elle schreckte auf und zuckte instinktiv zusammen, ihre rechte Hand krallte sich um die Rattenmilz und ein schmatzendes Geräusch ertönte. "Verflucht!", murmelte Elle und schüttelte die Überreste der zerquetschten Milz ab, doch dies gestaltete sich schwieriger als gedacht und stinkende Überreste klebten an ihrer Handfläche. Mit genervter Miene und blitzenden Augen blickte sie auf, um denjenigen ausfindig zu machen, der ihr dieses weitere Missgeschick eingebrockt hatte. Allerdings war es nicht, wie Elle anfangs vermutet hatte, ein Schüler, der sein Zaubertrankbuch vergessen hatte, sondern Noch-nicht-aber-irgendwann-mal-Professor Devon Dennehy, der durch die Kerkertür trat. Zielstrebig ging der Referendar auf den Zutatenschrank zu, und bevor Elle sich noch wundern konnte, was er dort wohl suche, packte er sich eine Handvoll Algen und ließ sie in einen Sack fallen. Während er dies tat, richtete er einige Worte an Elle und die Gryffindor konnte nicht anders, als Antwort auf seine spöttische Bemerkung zu grummeln. Sie spürte definitiv nicht das Verlangen hier im kalten und stinkenden Kerker zu sitzen und diese nervtötende Angelegenheit zu erledigen, für die sich Professor Slughorn zu schade war und definitiv brauchte sie jetzt nicht noch einen Beinahe-Professor, der sie ein wenig anstachelte und ablenkte. Sie wollte so schnell wie möglich mit dieser doofen Aufgabe fertig sein. "Ach was, verschiedene Tierorgane voneinander zu trennen gehört doch zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Da mache ich gerne Überstunden", murmelte Elle, doch dies klang weitaus sanfter und freundlicher, als die Worte vielleicht den Anschein ließen. Sie war nicht wirklich sauer auf Devon, denn auf jemanden sauer sein war für sie eigentlich gar nicht möglich. Ein leichtes Lächeln zierte somit schon wieder die Lippen der Gryffindor, während sie die Worte aussprach und begann, die rechte Hand, welche noch von Rattenmilzüberresten bedeckt war, mit der anderen Hand zu reiben, um die Überreste und vor allem den widerwertigen Gestank, der in ihre Haut regelrecht eingedrungen war, zu vertreiben.

"Sind die für die nächste Unterrichtsstunde?", fragte Elle neugierig und betrachtete die mit Algen vollgestopften Säcke. Irgendwelche Umgangsformen, die ein Gespräch zwischen Professor und Schüler betrafen, hatte Elle schon längt wieder vergessen und in den Wind geworfen. Lieber sprach sie über Algen, als weitere Gedanken an irgendwelche Umgangsformen oder gar an stinkende Organe zu verschwenden. Dabei interessierte sie sich wirklich dafür, denn Verwandlung war eines ihrer Lieblingsfächer und eines, was sie sogar richtig gut konnte und Dennehy, der ja in Verwandlungen oft dabei war, schien ihr dadurch schon recht vertraut. Sie kannte ihn, also war er für sie ziemlich früh einfach zu 'Dennehy-ohne-Zusatzanrede' geworden und sie dachte nicht einmal daran, dass sich vielleicht einige Professoren oder auch Bald-Professoren aufregen könnten.

"Wofür braucht man denn Algen?", wollte Elle weiter wissen und zögerte nur einen Augenblick, bevor sie eine weitere Frage stellte: "Die sind doch für Verwandlung, oder?" Sie strengte ihren Geist an und überlegte fieberhaft, in was man Algen denn verwandeln könnte oder ob sie vielleicht von irgendeinem Zauber gehört hatte, in dem Algen benötigt waren, aber auf die schnelle fiel ihr nichts ein.

Als Dennehy sie fragte, ob sie Hilfe bei der Strafarbeit brauchte, seufzte sie. Slughorn hatte ihr eingebläut, dass sie diese Arbeit alleine erledigen sollte - ohne Hilfe von irgendwelchen Personen oder einem Zauberspruch. Aber als sie sich den Milzhaufen anschaute und ihr Magen sich umdrehte, blickte sie beinahe ein wenig Hilfe suchend zu ihm auf. "Wenn du gerade Zeit hast...?", fragte Elle mit unschuldiger Miene und versuchte weiterhin die Milzreste von ihrer Hand wegzuschrubben.

--

OCC: Es tut mir echt leid, dass das so ewig gedauert hat. Ich hoffe, die Antwort ist so i.O.
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Devon Dennehy


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24.09.14 22:53 © Devon Dennehy

DEVON DENNEHY &&. ELLE GALLAGHER


Dass die junge Gryffindor sich scheinbar die Hand über und über mit Fledermausmilz bespritzt hatte, fiel ihm erst auf, als er sich mit den Algensäckchen wieder zu ihr umdrehte. Ihre sarkastische Antwort und ihre Behauptung, Gefallen daran zu finden stinkende Tiergedärme zu sortieren, hatte er zwar sehr wohl wahrgenommen, sich jedoch entschieden, darauf lieber nichts zu erwidern. Am Ende legte sie das ganze noch so aus, als würde er sie als Schutzbefohlene anders behandeln, als andere Schüler. Doch eigentlich war es eher unwahrscheinlich, dass sie sich gegen ihn beschweren würde, denn sie war eine derjenigen, die sich schnell daran gewöhnt hatten, dass er nicht dem typischen Bild eines werdenden Professors entsprach. Sie hatte ziemlich schnell angefangen ihn zu duzen - etwas dass er ihren hübschen Augen einfach nicht abschlagen konnte.

Der Blick der Löwin glitt über seine Beute und ihre Frage ließ ihn grinsen. Natürlch war sie sie neugierig. Dass sie im Fach Verwandlung eine der motiviertesten Schülerinnen war, war ihm schon in den ersten Stunden aufgefallen. Auch, dass sie viel Zeit mit Mavis verbrachte - vielleicht war auch das der wahre Grund, wieso er ihr die Persönlichkeitsform nicht versagte. "Das ist Futter für die Grindelohs mit denen wir demnächst arbeiten." antwortete er ihr und musterte das Mädchen. Kein Wunder, dass sie sich gut mit dem Callettemädchen verstand - sie stand ihr in Schönheit kaum nach. Das einzige was das Bild der jungen Schönheit störte, war der dunkelrote Milzmatsch, der an ihren Händen haftete.

Sie nahm sein Hilfeangebot zögernd an, was Devon ein Lächeln in den Mundwinkel zauberte. Er stellte die beiden Säcke mit Algen auf einem der forderen Tische ab, durchschritt den Klassenraum und ließ sich ihr Gegenüber auf einem der Stühle nieder. Er zog sich einen der Behälter heran und begann, mit geübten Auge Frosch - von Fledermausmilzen zu trennen. "Was hast du denn angestellt?" fragte er und warf ihr einen kurzen Blick zu. Irgendwann, so beschloss er, würde er eine ganz unauffällige Frage über Mavis in das Gespräch einbinden. Nur er musste sie so unauffällig stellen, dass es wirklich nicht auffiel. Ob die Kleine wohl ihrer Freundin gegenüber erwähnt hatte, dass sie vor einigen Nächten zusammen im Gewächshaus gesessen und geredet hatten? Dass er ihr Nachsitzen aufgebrummt hatte, nur um sie wieder zu sehen? Allein. Ungestört.

Devon biss sich auf die Lippe und verzog das Gesicht, weil der Geruch der Tierinnereien hier fast unerträglich war.


OOC: Sorry, hab nich gesehen, dassu gepostet hast <3
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Elle Gallagher


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28.09.14 11:06 © Elle Gallagher



Rats or bats?

DEVON DENNEHY && ELLE GALLAGHER | 9TH APRIL 1943 | AROUND FOUR O' CLOCK PM | POTIONS CLASSROOM |


Noch immer ihre schmutzige Hand reibend, um die Milzüberreste abzuwischen, konnte sie ihr Staunen nicht verbergen, als Dennehy ihr erzählte, wofür die Algen gedacht waren. "Grindelohs?", wiederholte sie voll Verwunderung und freute sich augenblicklich bei dem Gedanken, dass ihr eine sehr interessante Verwandlungsstunde bevorstehen würde. Sie liebte Verwandlung und sie liebte Tiere und magische Wesen - es konnte also nichts besseres geben! "Werden wir versuchen, sie zu verwandeln?", hakte sie neugierig nach, "In Statuen? Oder Töpfe?" Viel lieber wollte sie mit ihren Gedanken bei der nächsten Verwandlungsstunde hängen, als bei Ratten- und Fledermausmilzen.

Elle freute sich, als Dennehy sich doch tatsächlich zu ihr gesellte und ihr zu helfen begann. Akribisch rieb sie sich immer noch die Hände, doch der Milzdreck war sehr reibfest und resistet. Natürlich war es ihr viel lieber, wenn sie den ganzen Kram nicht alleine machen musste und sie blickte den Referendar dankbar an, bevor ein schuldbewusstes Lächeln auf ihrem Gesicht den Platz fand, als Dennehy sie danach fragte, was der Grund für diese Strafarbeit war."Ach, ich habe mich nur ein paar Minuten verspätet", antwortete sie rundheraus. Es gab ja überhaupt keinen Grund dazu, den Grund für die Strafarbeit zu verbergen und Lügen gehörte sowieso nicht zur Natur der Gryffindor. Außerdem gab es auch viel schlimmere Taten, die man hätte begehen können und die sie auch das eine oder andere Mal begangen hatte. Aber sie war zum Glück sehr geschickt, dass sie meistens den Strafarbeiten aus dem Weg schleichen konnte.

"Ich geb's auf", verkündete die Gryffindor dann schließlich und ließ davon ab, ihre Hände zu reiben. Sie würde es später noch mit Zauberei versuchen, aber sicher nicht hier im Kerker. Slughorn hatte ihr die Zauberei während der Strafarbeit verboten und sie wusste nicht, ob nicht vielleicht irgendwo ein Zauber in diesem Kerker versteckt war, der aufspürte, ob sie irgendwas zauberte - ganz gleich was. Und eine weitere Strafarbeit wollte sie wegen so einem popeligen Grund nicht aufs Spiel setzen. In ihrer Kindheit war sie oft dreckig gewesen und es hatte sie nicht weiter gestört - obwohl sie sich natürlich nie mit Tierorganen eingeklebt hatte. Also pickte sie resigniert eine weitere Fledermausmilz auf und steckte sie in das richtige Gefäß.

Das Dennehy das Gesicht verzog, blieb der Löwin nicht unbemerkt und sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Ganz schön widerlich, nicht?", fragte sie somit schon beinahe neckisch, denn Dennehy war im Grunde genommen für die Gryffindor ein Mensch wie alle anderen.
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Devon Dennehy


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28.09.14 22:24 © Devon Dennehy

DEVON DENNEHY &&. ELLE GALLAGHER


Dass Elle sich nicht mit einer solchen Antwort abspeisen ließ, sondern natürlich auf der Stelle nachharkte, was genau es denn mit den Grindelohs auf sich hatte, wunderte den Referendar nicht im Geringsten. Insgeheim hatte er ja sogar fast damit gerechnet. Dennoch hob er mit dem Anflug eines Grinsens eine Augenbraue und sah sie mit tadelndem Blick an. "Das liebe Elle" sagte er mit theatralischer Pause, "Wirst du in der nächsten Verwandlungsstunde schon noch früh genug herausfinden. Dass sie mit einer ihrer Vermutungen schon ziemlich nah dran gewesen war, verriet er ihr nicht.

Die Gryffindor lächelte ihn an und er erwiderte das Lächeln. Ihre Erklärung über ihr ach so schlimmes Vergehen, brachte ihn zu einem schallenden Lachen. "Was zur Hölle hast du Slughorn getan, dass er ein paar Minuten Verspätung mit so etwas bestraft?!" Das ging doch wohl tatsächlich etwas weit. Jeder kam mal ein bisschen zu spät, aber dafür gleich Milzen sortieren zu müssen, war wirklich nicht gerechtfertigt. Sie tat ihm Leid, denn diese Strafe hatte sie nicht verdient. Aber immerhin half er ihr inzwischen. Dann würde das ganze ein wenig schneller gehen und langeweile verschonte sie unter Umständen sogar auch. Als sie mit miesepetriger Miene endlich von ihren verschmutzten Händen abließ, musste der ehemalige Slytherin sich ein Lachen verkneifen. Er griff in seine Umhangtasche, zog daraus das Seidentaschentuch mit den eingestickten Initalien seiner Selbst und legte es ordentlich gefaltet vor sie auf den Tisch.

"Ja... ziemlich widerlich." gab er zu und musste beim Anblick von ihrem breiten Grinsen ebenfalls grinsen. "So widerlich, dass man Horace eigentlich ein paar davon in seine geliebten Pantoffeln stecken sollte." Das war genau die Art von Kommentar, die man als Referendar eben nicht über einen Lehrer machen sollte, dodch was gesagt war, war gesagt und in Anbetracht der zu harten Strafe, für ein armes, hübsches Mädchen, konnte er den Fehler auch nicht wirklich bereuen. Er musste wirklich zusehen, die Beziehung zu seinen Schülern professioneller zu gestalten und sich an das zu halten, was Dumbledore ihm geraten oder besser gesagt dringlich Nahe gelegt hatte. Ansonsten verlor er noch seine einzige Chance hier in Hogwarts Fuß zu fassen.

Mit einem lautlosen Seufzen wandte der junge Referendar sich wieder den Innereien zu. "Wie gehts Ms. Callette?" fragte er schließlich, ganz nebenbei, so als würde ihn es im Grunde nicht wirklich interessieren und das gelang ihm ziemlich gut. Es wäre vielleicht schwerer gewesen, wenn er wirkliches Interesse gehabt hätte und das ganze nicht als ein Spiel gegen ihre kontrollsüchtige Mutter gesehen. "Hat sie sich von der letzten Verwandlungsstunde erholt?" Sie hatte sich mal wieder fürchterlich tollpatschig angestellt. Eine der Eigenschaften, an die er sich in der letzten Zeit schon gewohnt hatte. Ob Mavis ihrer Freundin wohl von der Nacht im Gewächshaus erzählt hatte? Oder von dem Nachsitzen, dass er ihr aufgebrummt hatte? DOch danach konnte er nicht fragen. Nicht, ohne dass er sich selbst in eine etwas seltsame Situation manövriert hätte.
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29.12.14 16:31 © Elle Gallagher



Rats or bats?

DEVON DENNEHY && ELLE GALLAGHER | 9TH APRIL 1943 | AROUND FOUR O' CLOCK PM | POTIONS CLASSROOM |


Elle stieß einen ungeduldigen Seufzer aus. Sie wollte nicht bis zur nächsten Stunde warten, um zu erfahren, was sie mit den Grindelohs machen würden. Immerhin stand erst einmal das Wochenende an! Nicht, dass sie sich über schulfreie Tage beschweren würde, aber die Neugier in ihr war entfacht. "Ach bitte, du kannst es mir verraten", fuhr Elle fort und ihre Augen blitzten forsch auf, "Ich sag's auch keinem. Versprochen. Ich bin gut im Bewahren von Geheimnissen" Sie überlegte kurz und fügte sogleich mit einem breiten Lächeln hinzu: "Es sind die Töpfe, stimmt's?" Sie musste es unbedingt wissen.

"Nun...", Elle zögerte kurz. Sie fand die Bestrafung auch viel zu hart, vor allem da die Verspätungen und alles darauf folgende gar nicht ihre Absicht gewesen war. "Es war nicht das erste Mal, dass ich zu spät kam. Und ich glaube ich war dem Professor zudem auch ein wenig... unhöflich gegenüber." Leider hatte sie in der ganzen Hektik jegliche Förmlichkeit vergessen und als ihr der Professor eine Strafarbeit androhte und Elle im Gegenzug in einem darauf folgenden verzweifelten Ausruf sowohl 'Sir' als auch 'Professor' vergaß, war es für den Zaubertrankprofessor genug gewesen. "Es war aber wirklich keine Absicht", versicherte Elle Dennehy. Auch wenn man sie oft in Begleitung von Richard, Dorcas und vielen anderen Gryffindors fand, die gerne kleine Streiche ausheckten, und es auch bekannt war, dass Elle sich nicht immer an die Regeln hielt, wollte Elle doch niemandem etwas Böses. Und sie wollte nur noch einmal klar stellen, dass sie Slughorn bestimmt nicht provoziert hatte. Es war wirklich einfach nur ein sehr unglücklicher Morgen gewesen.

Elle bedankte sich mit einem weiteren Lächeln bei Dennehy, als er vor ihr ein Seidentaschentuch ausbreitete. Die Gryffindor nahm es in die Hand und rieb sogleich an ihrer milzbeschmutzten anderen Hand, um die Überreste abzubekommen. Eigentlich schien das Seidentaschentuch viel zu edel zu sein, um es für solch widerlichen Zweck zu benutzen, aber die Gryffindor sah in dem Taschentuch einfach nur ein sehr nützliches Objekt. Endlich gingen die roten Fetzen ab und verblieben in dem Taschentuch, welches Elle wieder vor sich legte. Dann hob sie ihre Hand, roch daran und verzog gleich wieder die Miene. Der Geruch schien sich tatsächlich in jede Pore ihrer Handfläche eingenistet zu haben. Wenn die Strafarbeit endlich abgeschlossen war, brauchte sie dringend ein Bad, denn der Geruch hatte sich inzwischen überall in ihrer Haut und in ihrer Kleidung festgesetzt. Immerhin saß sie nun schon eine gefühlte Ewigkeit hier in dem düsteren Kerker.

Über die Vorstellung, Slughorn ein paar Milze in die Pantoffeln zu stecken, musste Elle laut lachen. "Oh, das wäre ein Spaß!", rief die Gryffindor aus und imitierte Slughorn, wie er angewidert und hilflos umhersah, bevor sie wieder losprustete. Wie der Zaubertrankprofessor herumhüpfen würde! Sie hatte schon vollkommen vergessen, dass neben ihr kein Schüler saß, sondern einer, der zum Lehrerkollegium gehörte. Richard würde das sicher machen, die Milze in die Pantoffeln stecken, aber da der Verdacht sicher sofort wieder auf Elle zurückfallen würde und sie dem Professor ja nichts böses wünschte (und sie auch keinen Drang verspürte, noch eine solche Strafarbeit auf sich zu ziehen), würde sie Richard von dieser blendenden Idee lieber nichts sagen.

Sie beruhigte sich wieder, ein breites Grinsen immer noch ihre Lippen zierend, und ging wieder der Aufgabe nach, die der Grund war, warum sie hier im Kerker saß und nicht schon längt mit Novalee durch die Lüfte flog - sie hatten schon lange davon geredet, dass sie bald wieder ein wenig mit dem Besen fliegen wollten.

Aber dann erwähnte Dennehy Mavis und Elle musste sich ein Glucksen verkneifen. Natürlich hatte ihr ihre Freundin von den seltsamen Vorfällen erzählt, die zwischen ihr und dem Referendar vorgefallen waren und letztlich gar eine Nacht im Gewächshaus, zusammen mit Flubber, Mavis' Kröte. Elle hätte dabei nur allzu gern Mäuschen gespielt, denn Mavis hatte ihr bisher nur einige Dinge erzählt und nicht alle Einzelheiten. "Ach, Mavis geht's gut", antwortete Elle, ein wenig oberflächlich. Doch sie konnte es sich nicht verkneifen, hinzuzufügen: "Flubber lässt übrigens grüßen."
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