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 YOU ARE THE FIRE BABY THE FIRE

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Devon Dennehy


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11.12.13 22:54 © Devon Dennehy



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS HOME




Devon lachte. Die Drohung der Frau vor ihm beunruhigte ihn zwar, jedoch nicht so sehr, dass er sich nicht köstlich darüber amüsieren konnte, um so zu tun, als wäre es ihm egal. Er schob energisch seinen Stuhl zurück und erhob sich. "Ich werde jetzt gehen, Ms. Callette." sagte er bestimmt. "Hat mich gefreut Sie persönlich kennen zu lernen." Seine blauen Augen blitzten, als er eine spöttische Verbeugung andeutete. "Entschuldigen Sie mich bitte." Und mit diesen Worten drehte sich der dunkelhaarige Mann auf dem Absatz um und öffnete die Tür hinter sich. Obwohl Devon bisher nur ein einziges Mal durch dieses Haus gelaufen war, hatte er keine Probleme den Weg zurück zur Haustür zu finden.

Mrs. Calette hatte ihn per Eule gebeten, sie zu besuchen. Hatte geschrieben, die Angelegenheit wäre dringend. Herausgestellt hatte sich jedoch nur, dass sie seine Zeit verschwendete. Seine kostbare Zeit. Alles was sie gewollt hatte, war ihn warnen. Er solle sich von ihrer Tochter fernhalten. Was aufgrund zwei Dinge ziemlich lustig war. Erstens. Er kannte ihre Tochter gar nicht. Hatte die Kleine noch nie gesehen. Nicht ein einziges Mal. Zweitens. Sie behauptete, er wäre nicht gut für sie. Was sie ja wohl nicht wissen konnte. Sie kannte ihn nicht. Und so weit zu begründen gingen ihre hellseherischen Kräfte dann wohl doch nicht. Zu schade. So verspürte er nämlich absolut nicht das Bedürfnis sich von ihrer Tochter fernzuhalten, sollte er ihr tatsächlich irgendwann mal begegnen.

In diesem Moment flog die Haustür auf und ein Mädchen kam mit gesenktem Kopf herein. Devon blieb stehen, sah sich nach hinten um, ob die besorgte Glucke ihm gefolgt war und machte dann dem Mädchen Platz, dass viel zu beschäftigt damit war, die Haare aus dem Knopf ihres Kleides zu pulen, als ihn zu bemerken. "Brauchst du Hilfe?" fragte er, nachdem er sich erneut vergewissert hatte, dass ihm Mrs. Calette nicht gefolgt war. Nicht, dass sie ihm am Ende vor lauter Besorgnis um ihren Schützling noch einen Fluch auf den Hals hetzte.

Amüsiert sah er mit an wie das Mädchen vor Schreck zusammenzuckte und zu ihm herumwirbelte. Er zog eine Augenbraue hoch. "Du bist Mavis, richtig?" sagte er und seine Mundwinkel zuckten zu einem Lächeln. Hübsch war sie. Verdammt hübsch. Aber sie war auch jung. Fünfzehn. Vielleicht Sechzehn. Kaum älter. "Deine Mutter hat viel von dir erzählt." Fügte er hinzu und machte einen Schritt auf die junge Calette zu. Er streckte die Hand aus, wartete jedoch auf die Erlaubnis, ihr zu helfen. Er wollte das arme Ding schließlich nicht vollkommen überrumpeln.
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02.01.14 22:53 © BLOODY BARON



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS HOME







Auch wenn ihr Geburtstag nicht in dieser Jahreszeit lag, so konnte die Gryffindor kaum leugnen, dass sie den Sommer nicht ebenso wie den Frühling liebte. Zumindest solange der Wetterfrosch die Temperaturen nicht all zu sehr in die Höhe schießen ließ.
Am heutigen Tag war der Wetterfrosch gnädig gewesen. Eine leichte Bise strich über das Land, währenddem nahezu rekordverdächtig mild die Sonne über dessen Relief wanderte. Perfekt also, für einen kleinen Ausflug.

Mavis war mit ihrer Schwester Annabeth in der Winkelgasse gewesen. Hatte sich ein paar Dinge besorgt - unter anderem auch Süßigkeiten, die sie später bei einem Picknick an einem kleinen Bachufer vernascht hatten. Ja, solche Tage mit ihrer Schwester waren schön .. leider aber immer seltener. Es war nicht tragisch, dass die Kleine sich etwas von ihr abwandte. Es wäre aber auch nicht tragisch, wenn sie dickere Freundinnen werden würden. Solange sie sich nicht komplett entfremdeten und ab und an einen solchen Tag erleben konnten, war alle Tragik noch genug fern.

Es ging auf den späten Nachmittag hinzu, als Mavis, alleine, durch die Haustür ihres Heimes segelte und sich leise vor sich hinärgernd mit ihren im Knopf festhängenden Haaren beschäftigte. Ihr Kopf war etwas geneigt, da sich wohl ihre Spitzen beim Besenflug ein kleines Tänzchen in verbotenem Gebiet erlaubt hatten. Naja, im Grunde war sie selbst schuld. Hätte sie ihre Haare halt doch besser zusammengebunden.

Als plötzlich eine Stimme erklang, wirbelte die Sechzehnjährige erschrocken herum und vergaß dabei das Knopf-Haar-Problem. Und schon spürte sie den reißenden Schmerz, der irgendwie an frühere Kämpfe in Kindesalter erinnerte - da hatten die beiden Calettegeschwister sich nämlich öfter einmal an den Haaren gepackt.
"Autsch" jappste die Löwin halb verärgert, halb leidend auf. Ihre Augen weiteten sich, als ihr plötzlich ein junger, adretter Herr entgegenblickte. Träumte sie etwa gerade? Oder waren das nur die körpereigenen Stoffe, welche ihr Halluzinationen hervorbeschwörten.
"Oh .." dachte Calette laut. Die Halluzination kannte sogar ihren Namen. Verdattert legte sie ihren Kopf eine Sekunde schief, nur um ihn dann wieder in vorherige Position zu verlagern. Verdammte Haare! "Irgendwie schon .. " seufzte sie ergeben und schenkte ihrem eingebildeten Helden ein unbeholfenes Lächeln. Na super - sie benahm sich wieder einmal wie die Lady schlechthin." Und wer bist - .. " ein Räuspern rutschte ihr durch die Kehle, " sind Sie?" als sie wissen wollte, mit welchem Spinnerkollegen ihrer Mutter sie's mal wieder zu tun hatte.
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02.01.14 23:42 © Devon Dennehy



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MAVIS && DEVON | SUMMER 1942 | MAVIS' HOME




Als ihr gejappstes "Autsch" erklang zögerte er trotz fehlender Antwort nicht länger und schnappte sich sanft den Kragen ihres Kleides, sodass das Gewicht von ihren Haaren genommen wurde.
Doch beinahe noch im selben Moment ertönten ein "Oh... Irgendwie schon" von der jungen Schönheit und nahmen ihm somit jegliche Sorgen von möglichen Beschuldigungen was sexuelle Belästigung anging. Er sah ihr in die großen, grünblauen, mandelförmigen Augen, lächelte und begann dann langsam und mit äußerster Vorsicht ihr hellbraunes Haar aus dem verhängnisvollen Knopf zu befreien. "Das haben wir gleich..." sagte er leise und bemühte sich, ja nicht von ihrer Mutter gehört zu werden. Es war Nervenkitzel und Belustigung zu gleich, die ihm ein Kribbeln in die Fingerspitzen trieben. Nervenkitzel, weil er wusste, dass ihre Mutter die Warnung mehr als nur ernst gemeint hatte und Belustigung über das Paradox ihrer Vorhersage. Denn hätte sie nicht vorher gesehen, hätte sie ihn nicht zu sich gerufen und hätte sie ihn nicht zu sich gerufen, hätte er Mavis nicht kennengelernt.

Ihre gerade noch rechtzeitige Erinnerung an die Normen der Gesellschaft ließen ihn kurz innehalten und einen erneuten Blick in ihre schönen Augen werfen. "Schon gut." sagte er, "Ich bin Devon." antwortete ihr und befreite anschließend ihr Haar endgültig und fast ohne Verluste aus dem Kleidungsstück. "Das hätten wir also." sagte er und machte mit dem Anflug eines Lächelns einen Schritt zurück. Nicht, weil er unbedingt das Verlangen dazu hatte, die Nähe zwischen ihm und ihr wieder aufzugeben, sondern viel mehr um ihr wieder Freiraum und damit wenn schon die eigene Entscheidung zur Nähe zu lassen. Erneut warf er einen prüfenden Blick zur Treppe, nur um noch einmal sicher zu gehen, dass die Glucke ihm nicht vielleicht doch noch nachkam, weil sie in ihrer achsoklugen Kristallkugel einen weiteren Blick auf die Zukunft ihrer Tochter und der damit verbundenen Rettung vor einem Knopf erhascht hatte. Doch noch war nichts von der Callette zu sehen, also brauchte er sich wohl keine Sorgen mehr zu machen und konnte sich ausschließlich auf die junge Dame vor ihm konzentrieren.

"Du bist in Hogwarts, richtig?" fragte er und konnte den Gedanken nicht verabschieden, dass dies schließlich sogar ein Grund mehr wäre, nach dem Sommer dort als Referendar anzufangen. Davon hatte sie aber vorerst nichts zu wissen.  
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03.01.14 18:36 © BLOODY BARON



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS HOME







Ein dankbares Lächeln purzelte über ihre samtweichen Lippen, als der Bursche sich ihren Kragen packte und ihrem Haar damit die ätzende Spannung etwas nahm. "Dankeschön .. Devon" nuschelte sie nun, ihre Haare vom Knopf befreiend. Insgeheim hoffte sie, daß ihr eigener Kopf vielleicht nur die Farbe einer Halbreifen Tomate angenommen hatte. Denn daß sie schnell rot wurde, wenn ihr etwas unangenehm oder peinlich war, wußte so ziemlich jedermann.
Nunja, jedermann ausser dieser Devon. Aber da sie ihm unter den wahrscheinlichsten Umständen ohnehin nie mehr über den Weg laufen würde, konnte sie diesen Fakt einfach so stehen lassen, als hätte er niemals ihr Leben beschwert.

Dass Devon, wie er hieß, die Arbeit schon erledigt hatte, bemerkte die junge Calette erst im Augenblick, als sich ihre Fingerspitzen für die Zeitspanne eines ganzen Atemzugs lang berührten. Erschaudert über das eigene Erschrecken zog Mavis scharf die Luft ein. Ganz aus Reflex wich ihre Hand zurück. Peinliche Stille füllte den Raum. Oder war es etwas anderes? ..
Bevor sie ihren Gedanken nachgehen konnte, hatte auch schon ein Schwall an Worten ihre Aufmerksamkeit an sich gerissen. Immerhin war es Gang und Gebe auf eine Frage zu antworten, richtig?
"Richtig .. " antwortete sie ihm und gleichzeitig sich selbst... "Du aber nicht .. " schlußfolgerte sie automatisch hörbar. Denn sie hatte ihn noch nie gesehen in Hogwarts. Und ausserdem sah er zu alt dafür aus. Wenn sie einmal so mit den Burschen aus der Siebten verglich. Jünger war er auf gar keinen Fall. " Ach herrjeh - meine Mutter .." flüsterte die Löwin in aller Vorsicht, verdrehte aber deutlich ihre Augen. "Hoffentlich hat sie die Puppengeschichte ausgelassen."
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04.01.14 13:20 © Devon Dennehy



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Mavis && Devon | Summer 1942 | Callete's Haus




Dass das junge Mädchen inzwischen ziemlich rot wurde, nahm Devon durch aus wahr, verzichtete diesbezüglich jedoch auf jeglichen Kommentar. Eigentlich fand er das sogar ziemlich süß. Sie war generell süß, aber dass sie nun auch noch die Farbe einer Tomate annahm, setzte dem Törtchen noch ein Sahnehäubchen auf. Devon musste innerlich über diesen Vergleich schmunzeln. Törtchen konnte man vernaschen. An dieser Stelle stoppte er den Strom seiner Gedanken und konzentrierte sich lieber auf die Aufgabe, ihr armes Köpfchen von dem Klammergriff des Knopfes zu befreien. Ihr schien die Röte in ihrem hübschen Gesicht ebenfalls nicht viel auszumachen. Oder ihr war einfach nicht Bewusst, dass sie rot war. Beides Möglichkeiten.

In diesem Moment berührten sich ihre Finger und Devon sog im selben Moment die Luft ein wie sie. Er jedoch zuckte nicht zurück - anders als sie. Sie wirkte regelrecht erschrocken. Schockiert. Über die Berührung und die möglicherweise damit verbundene Peinlichkeit weil sie Fremde waren? Oder über dieses Gefühl? Devons Blick wanderte über ihr Gesicht, streifte ihre Augen nur kurz und wanderte dann zum Treppenabsatz. Obwohl von ihrer Mutter noch immer nichts zu sehen war, fühlte er sich ertappt. Dabei hatte er nichts gemacht. Diese Berührung war Zufall gewesen. Trotzdem hatte glaubte er, ihre Haut noch immer an seiner zu spüren und sein Herz, das scheinbar wie einen kurzen Satz ausgelassen zu haben schien, schlug überdeutlich gegen sein Brustbein.

Noch während er sie nach Hogwarts fragte, war er gedanklich mit dieser Berührung beschäftigt und was sie zu bedeuten hatte. Ihre Antwort jedoch holte ihn zurück in die Realität und setzte ihn vor ein neues Problem. Er hätte sie ungerne angelogen, doch verraten, dass er ab dem nächsten Schuljahr sehr wohl erneut noch Hogwarts kommen würde, konnte er auf keinen Fall. Nicht wenn er dabei Gefahr lief, dass sie es ihrer Mutter erzählte und diese zu Dippet rennen und erzählen würde, was sie nur vor wenigen Minuten ihm an den Kopf geworfen hatte. Dass er gefährlich war und ein Pädophiler. Was beides übertrieben war. Sollte sie den Mord an seinem Vater als gefährlich eingestuft haben, so funktionierte ihre hellseherische Fähigkeit wohl doch nicht so gut wie die Gesellschaft vermutete, immerhin hätte sie sonst sehen müssen, dass er das nur aus Selbstschutz getan hatte. Und Pädophiler war eindeutig übertrieben, selbst dann, wenn er etwas mit ihrer Tochter anfangen sollte. Was ihm plötzlich gar nicht mehr so abwegig wie noch vor wenigen Minuten vorkam. Immerhin war sie bildhübsch. Und von nicht einmal gan zehn Jahren Unterschied, konnte man wohl kaum von Pädophilie reden. Nicht einmal den strengen Ansichten dieser starren Gesesllschaft nach.

"Nein. Ich gehe nicht mehr nach Hogwarts, Nein. Das ist schon eine Weile her." sagte er sanft und lächelte ihr zu, während er einen Schritt weiter zurückwich und den Hauch einer Verbeugung andeutete. Zwar spürte er absolut kein Verlangen danach ihre Gesellschaft zu verlassen, doch war sie immerhin gerettet und er hatte damit keine weitere Ausrede sie noch länger zu genießen. Trotzdem hoffte der junge Dennehy, dass ihr noch irgendein Grund einfallen würde. Irgendetwas. Doch ihr anschließendes Gemurmel ließ ihn auf seinem Weg zur Tür doch noch einmal innehalten. Ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen, ehe er sich langsam zu dem Mädchen umdrehte. "Puppengeschichte? Jetzt hast du mich neugierig gemacht, Mavis." Ihr Name ging ihm so leicht über die Lippen. Wunderschön betont. Er hatte also schon eine Lieblingsschülerin.
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19.01.14 12:17 © BLOODY BARON



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS HOME





Mavis betrachtete Devon etwas genauer, als sie mit einem glitzern in den Augen auf dessen Antwort wartete. Der zuvor eingetretene Schock bezüglich der Berührung ihrer Fingerspitzen war mit der Nüchternheit des Augenblicks zerflossen und liess somit genügend Raum für ausstehende Peinlichkeiten ihrerseits. Ein klares, blaues Strahlen ging von seinen Augen aus, so als würde er sein vermeidlich tranzparentes Sehwerk nach Belieben als Ablenkungsmannöver und Hypnosemittel anwenden können. Wenn das gerade der Fall war, so musste sich die Calettetochter nur eingestehen, dass er exzellent damit umzugehen wusste.
Seine breiten und dunklen Augenbrauen umschloss sein helles Augenmerk in schattenhafter Linie. Ebenso sein kurz bis mittellanges, tiefbraunes Haar. Mavis bemerkte es nicht, aber als sie geistig Im Moment des Betrachtens verschwand, schlich sich ein entzücktes Lächeln durch die zartroten Lippen hindurch und über ihr Gesicht hinweg.

Die Präsenz seiner Stimme schüttelte sie jedoch nullkommanichts wach. Als hätte er damit eine Angel nach ihrer Aufmerksamkeit in den See geworfen und sie, wie ein naiver, hungriger Fisch angebissen. Ganz überrascht über diese Tatsache blitzte es in ihren Augen auf. Diesem Können konnten nicht viele Unterschriften gesetzt werden. Kaum einer brachte es fertig, sie mit nur einer Silbe aus der unendlichen Weite ihres verträumten Gedankenwesens herauspflücken.
"Würdest du manchmal gerne wieder in die Zeit zurück?" wollte die Gryffindor wissen und legte ihre Tasche auf den Boden, um das einseitige Gewicht ihre Wirbelsäule nicht verbiegen zu lassen.

Schon als Mavis die Puppengeschichte ewähnte, hätte sie sich innerlich am liebsten selbst ein Bein gestellt. Denn seinen Gesichtszügen war abzulesen, dass er jene ganz bestimmt noch nicht zu seinem Repetoire der Calettegeschichten zählte. "Das ist besser so .. " entgegnete sie ihm mit verschmitzt ertappter Mimik. 'Selbst Schuld', hörte sie ihre innere Besserwisserin. Doch auf solche Provokationen liess Mavis sich nicht mehr ein. Vielleicht war Devon gar nicht so an der Geschichte interessiert. Ausserdem wollte sie lieber wissen, was ihre Mutter so erwähnt hatte. Wenn die Puppengeschichte nicht dabei war, konnte sie ihren Namen eventuell noch in die richtige Position rücken. " Wirklich .. betonte sie es noch einmal und nickte dabei demonstrativ.
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22.01.14 23:13 © Devon Dennehy



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MAVIS &&. DEVON| SUMMER OF 1942 | MAVIS' HOUSE




Als seine Antwort auf ihre Frage erklang riss es sie förmlich aus den Gedanken, während sie zuvor noch wie verloren in seine Augen gestarrt hatte. Das amüsierte ihn. Es amüsierte ihn immer, wenn ein weibliches Wesen sich in seinem Blick verlor, doch Mavis passierte dies auf so süß offensichtliche Weise, dass es ihr viel mehr Pluspunkte einbrachte, als irgendjemandem sonst. Ob sie neben diesem weißen, absolut verzückenden Schwan auch einen schwarzen in sich trug?

Kaum hatte er ihr auf ihre Frage geatwortet ertönte auch schon eine neue. Neugierig war sie also schon einmal. "Wer will nicht zurück nach Hogwarts, in eine Welt ohne Probleme?" sagte er mit einem geheimnisvollen Lächeln und verschwieg somit erneut, dass ihm dieser Wunsch in nur wenigen Wochen erfüllt werden würde. Ja! Er würde zurück nach Hogwarts kommen. Doch perfekt war diese Welt keineswegs, das wusste er, wie vermutlich auch die junge hübsche Dame hier vor ihm eben dies wusste. Auch das Märchenschloss hatte seine Geheimnisse und dunklen Winkel. Er selbst war einer dieser dunklen Winkel gewesen. Oder zumindest ein sehr grauer. Hatte ja auch er zu den Schlangen gehört und so manchem das Leben mit Hinterlist und Tücke schwer gemacht. Und das obwohl auch er das Blut reiner Muggel in sich trug.

Ihr Ausweichmannöver was die Puppen anging enttäuschte ihn etwas. Zugern hätte er gewusst, was es damit auf sich hatte. Es war mit Sicherheit eine äußerst amüsante Geschichte in der er mehr über dieses junge Fräulein erfahren hätte. Etwas mehr Zeit mit jemandem, der ihm noch vor kurzem als absolutes Verbot dargelegt worden war. Kaum war dieser Gedanke zu Ende gedacht vernahm er im Zimmer über sich gedämpfte Schritte. Hoffentlich war Madame Callete Sr. nur aufgestanden um ein Buch aus einem der Regale zu holen und nicht, weil sie sich entschlossen hatte, einen Blick nach unten zu werfen und sich damit zu vergewissern, dass die unheilvolle Bedrohung Devon Dennehy sich auch tatsächlich aus ihrem Haus begeben hatte.

Angestrengt lauschend starrte er für einen Moment zur Decke, eher er den Blick wieder senkte und direkt in Mavis helle Augen sah. Mit einem Lächeln sagte er: "Tu mir den Gefallen... erzähl mir diese eine Geschichte." Er ließ seiner Stimme diesen hauchzarten Ton einfließen, den er immer nur dann anstimmte, wenn - den er eigentlich nie anstimmte. Wenn er etwas wollte, bekam er es. Doch irgendetwas ließ ihn Mavis für sich gewinnen wollen. Fast auf Augenhöhe, nicht als zitterndes Mädchen, dass ihn als unglaubliche Autoritätsgrenze anerkannte.
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26.01.14 19:22 © BLOODY BARON



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS HOME





Falls Devon Dennehy der Ansicht war, sie würde sein verschmitztes Grinsen, das Funkeln in seinen Augen nicht deuten können, so musste sie ihn wohl oder übel enttäuschen. Sie kannte es gut, wenn man sich über jemanden amüsierte, der sich als gänzlich gediehenes Exemplar mit angeborener Umständlichkeit im Spezialgebiet Trottelwesen entpuppte. Er musste ihr also nichts vormachen .. Trotz dieser ernüchternen Erkenntnis lächelte sie zurück und grinste leicht auf, als er die Worte 'ohne Probleme' mit Hogwarts in Verbdinung brachte. Wahrscheinlich wussten sie beide ganz genau, dass 'ohne Probleme' eine etwas vage Umschreibung des Schlosses am Schwarzen See war. Nur Blinde und Taube hatten vielleicht das Glück, dem düsteren Schatten der Schule nur unbewusst entkommen zu sein.

Eine seltsame Stimmung kam auf. Mavis wusste nicht so recht an was das lag, doch irgendwie verspürte sie den Drang dazu, Devon auszufragen. Denn obgar sie ihm natürlich innerlich seine oberflächliche Anstandsantwort verübelte, so ploppten in ihrem Kopf pro Sekunde weitere zehn Fragen auf.
Das wurde durch jedoch durch seine Worte jäh beendet. Die Calettetochter blinzelte einmal um sich in der Gegenwart zu vergewissern und schüttelte dezent ihren Kopf. Die Gegenwart gewann an Priorität und ihr Gedankengut blieb versperrt, in irgend einer kleinen Hirnschublade in ihrem Schädel.

Die Stimme ihrer Mutter erklang daraufhin plötzlich aus dem oberen Stockwerk. Was genau jene wollte, verstand die Gryffindor durch die unklaren Äusserungen nicht. Dennoch schrieh sie ein fragendes "Jaaa?" zurück und hoffte, ausnahmsweise einmal nicht auf Hilfsbedurft zu treffen. Angestrengt lauschte sie in den Flur hinauf, doch keine Antwort kam. Mit gerunzelter Stirn schickte sie einen irritierten Blick zu Devon. Typisch Eve Calette.
Die Löwin zuckte mit ihren Achseln und schenkte dem getroffenen Gast nun ein unverblümtes Lächeln. "Falls wir uns in Hogwarts sehen .. " engtgegnete sie jenem und grinste ihm zwinkernd entgegen. So - und damit gab es einen Menschen weniger, der jemals von ihrer peinlichen Kindheit erfahren würde.. Denn dass Devon in kommender Zeit in Hogwarts auftauchte, war so gut wie unmöglich - dieses Mal hatte sie also das Glück auf ihrer seite. Wie praktisch aber auch.
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30.01.14 11:12 © Devon Dennehy



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS' HOUSE




Devon zuckte regelrecht zusammen, als von oben die energische Stimme von Mavis' Mutter erklang. Zwar verstand er nicht, was genau sie da rief, doch die junge Dame die ihm noch in der Sekunde zuvor ihr bezauberndes Lächeln geschenkt hatte, antwortete mit einem ebenso lauten "Ja?!", was ihm klar machte, dass es höchstwahrscheinlich zu einer Konversation zwischen Mutter und Tochter kam und das hieß für ihn so schnell wie möglich zu verschwinden. Eve Callette die berüchtigte Seherin sollte keinerlei Grund haben, ihn vor den Augen ihrer Tochter zu verhexen. Und die Lust sich hier im Hausflur zu duellieren, hatte er auch nicht. Vor allem nicht vor Mavis Augen, die jegliche möglicherweise gerade erst entstandene Symphatie ihm gegenüber gezwungener Maßen aufgeben müsste, um sich vollends auf die Seite ihrer Mutter zu stellen. Eine Seite, auf der er sie auf keinen Fall wissen wollte. Der Reiz Eve Callette eine angesehene Bürgerin der magischen Welt zu provozieren, war viel zu groß um diese Chance ungenutzt vorbeistreichen zu lassen.

Aber nicht hier und nicht jetzt. Dafür war dieses zarte Netz zwischen sich und der jungen Mavis einfach noch zu frisch. Gerade erst entstanden in dem Bruchteil einer Unterhaltung. Einer Unterhaltung die mit etwas Glück irgendwann fortgeführt würde.
Devon zog eine seiner dunklen Augenbrauen in die Höhe, suchte Mavis Blick und sagte schließlich  mit Nachdruck: "Höchste Zeit für mich, zu verschwinden."
Doch noch während er diese Worte in Mavis Richtung sprach, hörte er die Schritte auf den Treppenstufen hinter sich. Ertappt drehte er sich um, blickte in das wie zu Eis erstarrte Gesicht von Mrs. Callette. Musste eine harte Erkenntnis sein, wenn man feststellte, das das wovor man sich am meisten fürchtet letztenlidch nur deshalb eintrat, wei man sich eben davor gefürchtet hatte. Hätte sie ihn nicht hierhergerufen, wäre er Mavis nie begegenet. Oder zumindest hätte sich kein zwanghaftes Interesse in ihm gebildet. Obwohl - er warf dem Mädchen einen kurzen Seitenblick zu. Vielleicht hätte er auch sonst diesen Drang verspürt, die Kleine zumindest flachzulegen.

"Eve" begann Devon und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. "Sieh mal an, deine Tochter ist heimgekehrt. Noch viel hübscher, als du sie mir beschrieben hast." Ohne auch nur ein Wort von der wutschnaubenden Frau zu vernehmen, wandte der junge Mann sich mit einer eleganten Drehung dem Mädchen zu. Er deutete eine Verbeugung an, griff nach ihrer Hand und küsste ihre zarte Haut. Ein Handkuss. Ihm hätte in der Tat kein perfekterer, provozierender Abgang einfallen können in dieser an sich recht unangenehmen und doch verzückend amüsierenden Situation.

Devon ging mit drei zügigen Schritten zur Tür - nicht dass die Hexe es aus ihrer Starre erwachte und ihm doch noch einen Fluch aufhetzte - zwinkerte in Mavis Richtung und verschwand dann in die schwüle Hitze des Sommers.





MAVIS &&. DEVON | SEPTEMBER OF 1942 | GREAT HALL




Devon konnte noch immer nicht fassen, dass er gerade tatsächlich und wahrhaftig in der Kammer hinter dem Lehrertisch an der Seite von Albus Dumbledore, Armando Dippet und anderen Lehrern stand, einen Kelch in der Hand hielt und auf ein neues Jahr an der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei anstieß. Ein neuer Lebensabschnitt würde nun beginnen. Die Jahre der Lernerei waren schon seit ettlichen Jahren verstrichen. Doch nun war auch die elendige Faulenzerei zu Hause endgültig abgeschlossen und er bekam die Chance den Beruf zu erlernen, den er schon immer einmal machen wollte.
Die Kelche gaben ein dumpfes Pochen von sich als das Kollegium die Becher mit gemurmelten Sprüchen gegeneinanderstießen und Devon genoss das kühle Prickeln des Butterbiers auf der Zunge. Nach und nach ertönte aus dem Raum nebenan das Gemurmel von Schülern, das sich zu einer einzigen Masse zusammenschob und letztendlich an das wütende Brummen eines Bienenschwarms erinnerte.

Devon trug einen nachtschwarzen Umhang und war froh, dass er in der Kleiderwahl nicht so daneben gegriffen hatte wie manch einer seiner "Kollegen". Er persönlich empfand pflaumenviolett als keine angemessene Farbe, wenn man den Respekt von hunderten kleiner, aufmüpfiger Schüler verdienen wollte - doch zum Glück konnte dies ja jeder für sich selbst entscheiden. "Gehen wir?" schlug Dippet im selben Moment vor und Professor Berry öffnete die Tür zur großen Halle. Devon folgte den Lehrern, setzte sich auf den Platz neben Dumbledore, dem man ihm gegeben hatte. Dumbledore war während seiner Zeit als Referendar sein Mentor. Was passte, da der weißhaarige Mann schon immer Devons absoluter Favourit gewesen war, wenn es um die Auswahl eines Lieblingslehrers gegangen war. Nicht zuletzt natürlich, weil Dumbledore Verwandlung unterrichtete und Devon in diesem Fach unschlagbar gut gewesen war.

Kaum hatte der junge Dennehy die große Halle betreten, glitt sein Blick suchend über die Gesichter. Er hatte keine Ahnung in welchem Haus sich die verbotene Frucht aufhielt. Für eine Hufflepuff hielt er sie nicht, sofern man das überhaupt von Außen erkennen konnte. Ravenclaw vielleicht oder Gryffindor. Für eine Slytherin war sie ihm zu offen gewesen - immerhin hatte sie schlecht wissen können, ob er Muggelgeboren war oder nicht und war trotzdem freundlich gewesen. Untypisch für Slytherin? Obwohl er selbst auch stets Wert auf Respekt jedem gegenüber gelegt hatte und schließlich war auch er eine Schlange gewesen. Trotzdem scannte sein Blick zuerst den Tsich der Adler. Beinahe wäre er über Dippets viel zu langen violetten Umhang gestolpert, weil er so beschäftigt damit war, Mavis Callette zu suchen. Etwas, dass er dringend unterlassen sollte. Sonst machte ER sich noch zum Affen und nicht der Umhang des Schulleiters diesen.

Ohne einen weiteren Blick an die versammelte Schülerschaft zu vergeuden, ließ Devon sich auf seinem Platz neben seinem Mentor nieder und strich mit dem Zeigefiinger über das langvermisste Besteck. Wie lange hatte er davon geträumt endlich wieder an diesem Tisch zu sitzen. Sein Blick schweifte zur Decke. Tiefbauer Nachthimmel. Keine Wolke zu sehen. Als er den Blick wieder auf die Gesichter seiner künftigen Schüler senkte, fiel sie ihm schließlich auf. Ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel und doch ließ er den Blick weiter wandern.

Dippet hielt eine viel zu lange Rede, aber das hatte er schon getan, als auch Devon noch unter den Schülern gesessen hatte. Anschließend brachte man Erstklässler samt sprechendem Hut in die Halle. Eine ebenfalls lange Prozedur, wenn man den ganzen Tag über nichts gegessen hatte. Und das obwohl der junge Mann durchaus Wert auf regelmäßige Malzeiten legte - er war einfach nicht dazu gekommen am heutigen Tag. Zu viele Vorbereitungen hatten getroffen werden müssen.

Dann als schließlich auch die letzte Rotznase einem passenden Haus zugeteilt worden war, füllten sich die Teller und das Essen begann. Zeit, Mavis wieder einen kleinen Blick abzustatten. Er begegnete ihrem geschockten Blick. Ob sie verstand, dass dies bedeutete, dass sie ihm nun doch die Puppengeschichte schuldete? Oder war sie deshalb so geschockt, weil ihre Mutter sie in Kenntnis von ihren ungenauen Prophezeiungen und Warnungen erzählt hatte, nachdem er an jenem verhängnisvollen Tag durch die Haustür verschwunden war? Wie auch immer, er wagte ein unauffälliges Zwinkern in ihre Richtung und seine Mundwinkel kräuselten sich zu einem verschmitzen Lächeln.
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03.02.14 23:01 © BLOODY BARON



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MAVIS &&. DEVON | SUMMER OF 1942 | MAVIS HOME





Als hätte ihn die Stimme ihrer Mutter in einen flüchtigen Wiesel verwandelt, spürte Mavis seinen eingehenden Blick als heisses Kribbeln in ihrem Nacken, drehte sich deshalb wieder zu ihm und nahm seine nachdrücklichen Worte überrascht entgegen, nickte nur verblüfft und liess dabei ganz automatisch eine Augenbraue in die Höhe wandern. "Huch, tut mir Leid dich aufgehalten zu haben .. " entgegnete sie ihm dann nach zwei oder drei Millisekunden. Mavis stutzte innerlicH; ihr kamen weitere Fragen auf - dieses Mal jedoch bezogen sie sich nicht auf Devon Dennehy sondern eher dessen Verhalten. Dies wiederrum führte zu ihrem Verhalten, denn Verhalten war objektiv betrachtet ein reines -auf-einander-reagieren. Daher musste ihm also irgendetwas an ihrer Reaktion nicht gepasst haben, denn selbst die klangvolle Stimme ihrer Mutter war nicht dazu in der Lage einen ausgewachsenen Mann, wie dieser Gast es nun einmal war, mir-nichts-dir-nichts dazu zu verleiten, wie ein wehrendes, kleines Schosshündchen aufzujaulen.
Natürlich tat er dies nicht im wahrsten Sinne des Wortes, wobei es im Freundeskreis ihrer Mutter bestimmt den ein oder anderen gab, dem das passiert wäre.

Ebenso klangvoll wie die Stimme Eve Calettes waren auch derer Schritte. Mavis zog ihre Augenbrauen zusammen, als sie den blondbraunen Schopf ihrer Mutter einige Schritte vor sich stehen hatte. Der Mund war schon geöffnet, die fragende Miene bereits aufgesetzt - doch ehe die Gryffindor auch nur eine Silbe aussprechen konnte, erklang auch schon die komplett veränderte Stimme Devon Dennehys. Überrascht wandte die Junghexe den Blick von ihrer Mutter ab, liess ihn zum Gast hinüberflitzen. Wahrscheinlich kostete war es nun ihr Gesicht, das dem eines Tieres glich. Der Wortwechsel, die aprupte Drehung und gar der Handkuss entblössten sich hierbei wahrscheinlich als dickes, fettes Tortenstückchen mit Sahnehäubchen und zu allem Überfluss hin noch einer roten Speisekirsche. Mavis ahnte nicht, in welches Gefecht sie sich da gerade hineinmanövriert hatte, doch der schnaubende Ausdruck ihrer Mutter und die schmalen Lippen, das Zucken um ihren Mund herum wie auch das glühende Funkeln in ihren Augen versetzte sogar die Gryffindor in leichten Schrecken. Verdutzt blickte die Calettetochter dem entschwindenden Wiesel nach und drehte sich dann mit äusserster Vorsicht wieder zu ihrer Mutter. "Netter Besuch?!" fragte sie unsicher und wusste schon beim Aussprechen der Worte, direkt in das Fettnäpfchen getreten zu sein. Also irgenetwas stimmte hier nicht.


MAVIS &&. DEVON | SEPTEMBER OF 1942 | GREAT HALL



Was für ein wunderbares Gefühl! Sie hatte einen Platz zwischen zwei aus ihrem Jahrgang gefunden. Irgendwo musste sicherlich auch Elle stecken, doch für den Moment reichte dieses kleine Eckchen mit perfektem Ausblick zum sprechenden Hut.  Jedes Jahr, wenn es wieder soweit war .. verspürte die Gryffindor eine besondere Stimmung. Nicht nur die Stimmung, die da draussen in der Halle die Feierlichkeit pries, nein es war auch eine ganz spezielle Stimmung tief in ihr drin. Aufregung, Freude, so - als würde die Familie grösser werden. Und irgendwie tat sie das ja auch .. durch all die kleinen, süssen, hilflosen Erstklässler, zu denen sie selbst auch einst gehört hatte. Noch standen die kleinen Wichte aber Vorne, warteten bis Dippet seine Ansprache hielt. Mavis liess ihren Blick langsam nach oben zur Decke gleiten. Tiefblauer Nachthimmel. Kein einziges Wölkchen war zu sehen.

Hätte Dippet sich nicht des Wortes bedient, wäre Mavis wohl gänzlich in ihren Träumereien über ein weiteres Jahr in diesem wunderbaren Schloss versunken. Das raue Räuspern läutete also den wirklich festlichen Augenblick ein. Wie jedes Jahr, schien der Schulleiter einen halben Roman hinunterzuleieren. Nicht so, als hätte er es auswenidg gelernt, eher so als schlummerte in ihm die grösste Tratschtante der Welt. Tratschtante der Weisheiten - sozusagen. Mit einem Schmunzeln liess Mavis also ihren Blick wieder  hinuntergleiten und hörte aufmerksam zu. Nachdem die ersten am Tisch bereits mit ihren knurrenden Mägen kämpften und andere ihre durchaus hörbaren Seufzer durch die Menge ertönen liessen, wurde schnell zum zeremoniellen Teil des Abends übergeleitet. Die Namen wurden feierlich verkündet, die Tische jubelten und nachdem auch das letzte Kind zugeteilt war, durfte das Festmahl gestartet werden. Mavis war gerade im Begriff sich wieder dem gedeckten Tisch zuzuwenden, als ihr Blick eher zufällig als sonst etwas über den Lehrertisch glitt.
Ihr blieb das Herz in der Brust stehen. Sie erstarrte, fast als würde sie zu lebendem Stein. Hatte sie gerade richtig gesehen?. Ein weiteres Mal schlängelte sich ihr Augenmerk um die vielen lachenden Gesichter herum, direkt zum Lehrertisch. Verdammt! So konnte man doch überhaupt nichts erkennen. Um sich unbemerkt etwas räkeln zu können, füllte die Gryffindor ihren Teller mit den Dingen die möglichst weit von ihr entfernt waren. Natürlich konnte sie nicht nur Leckereien horden, die mussten auch verspiesen werden. So wandte sich die Gryffindor eher gezwungenermassen über ihren Teller mit - "Ohweh .."  entwich es ihr. Was bitte war das denn?! Nun denn, das einzig erkennbare war wohl eine Kartoffel. Und ein abgeschnittenes Stück dieser Kartoffel schob sie sich jetzt unter halbherzigem Lächeln für ihre Umwelt, in den Mund. Sie sollte es einfach bleiben lassen ..
Aber das wäre ja zu einfach gewesen nicht? Die Neugierde packte das wehrlose Gryffindormädchen direkt beim Schopf, krallte sich fest und würde ihren Körper solange mit Aufregung durchströmen, bis die gewissheit da war. Hatte Mavis gerade eben wirklich Devon Dennehy gesehen? Oder war das alles nur eine Einbildung? .. Andererseits - wo läge ihr Grund, sich so etwas einzubilden?

Vorsichtig erhob sich die Gryffindor also, linste wieder um ein paar Köpfe herum und erntete direkten Blickkontakt. Er zwinkerte! Er zwinkerte - und sie war so perplex, dass ihr die Kartoffel - schwuppdiwupp - aus dem Mund purzelte. Grosse Augen zierten nun den rötlich angelaufnenen Kopf der Calettetochter. So schnell die Kartoffel ihren Weg auf den Boden zurückgefunden hatte, so schnell sass Mavis nun, mit abgewandtem Kopf und klopfendem Herzen. In ihrem Kopf kreiste ein einziger Gedanke: Verdammt, die Puppengeschichte!
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Devon Dennehy


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09.02.14 20:57 © Devon Dennehy



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MAVIS & DEVON| SEPTEMBER 1942 | TRANSITION CLASSROOM




Devon hatte große Mühe, die junge Löwin nicht durchgehend anzustarren. Dennoch bekam er im Augenwinkel ihre Verrenkungen durch aus mit und war sich ziemlich sicher, dass die verbotene Frucht ihn eben erspäht hatte und nur nicht glauben konnte, dass er es tatsächlich war. Nach nur kurzer Zeit schien sie die Sinnlosigkeit ihrer Turnübungen als ebenso unergiebig abzustempeln, wie sie aussahen, denn sie erhob sich und starrte ohne jeden Zweifel direkt in seine Richtung. Um ihrem Blick auch wirklich zu begegnen, wandte er seinen in nun endgültig zu ihr und zwinkerte.

Obwohl sie mehr als zehn Meter von ihm entfernt war, sah er, wie ihr der Mund aufklappte und was auch immer sie sich nur kurz zuvor zwichen die Lippen gestoßen hatte - es landete auf dem Boden. Nicht ohne vorher den gott sei Dank schwarzen Umhang ihrer Schuluniform zu streifen. Der Anblick war so herzzerreißend amüsant, dass Devon in den Krug prustete vor lachen, den er sich gerade an die Lippen gehoben hatte und sich dabei am Kürbissaft vereschluckte. Albus Dumbledore höchst persönlich war es, der mit seiner langen, knochigen Hand auf den Rücken des jungen Dennehy klopfte. "Was ist denn so amüsant, Devon?!" fragte Dumbledore und folgte sichtlich interessiert seinem Blick, woraufhin Devon sich mühte, nicht allzu offentsichtlich die Blickrichtung leicht zu verändern. Man musste ja nicht gleich am ersten Tag dazu beitragen, dass die Glaubwürdigketi seines beruflichen Ernstes in Frage gestellt wurde.

MAVIS &. DEVON | SEPTEMBER | ERSTE UNTERRICHTSSTUNDE

Obwohl Devon erst einige wenige Tage in Hogwarts war, hatte er sich schnell an den täglichen Rythmus und vor allem an den Umgang mit den Schülern gewöhnt. Trotzdem war er an diesem Nachmittag nervös. Die nächste Stunde, die er zusammen mit Professor Dumbledore abhalten würde, war die erste Stunde nach der Mittagspause. Und die erste Stunde, in der Mavis Callette zwischen den anderen Schülern sitzen sehen würde. Dumbledore war noch beim Mittagessen, Devon hingegen hatte sich beeilt. Er hatte die Tafel gewischt, die eigentlich vollkommen ungebraucht war in diesem Klassenzimmer, hatte die Mäusekäfige mit Namensschildern versehen und schließlich hatte er noch die Zeit gefunden, sich einen Kaffee zu gönnen.

So kam es, dass er als die ersten Schüler eintrudelten und sich - natürlich - Plätze möglichst weit hinten aussuchten, scheinbar gelangweilt auf dem Platz des Professors saß, die Beine lässig auf der Tischplatte des Schreibtisches abgelegt hatte und auf SIE wartete. Doch scheinbar hatte sie es im Gegenteil zu ihm nicht eilig in das Verwandlungsklassenzimmer zu kommen. Ob sie wusste, dass er in diesem Fach Referendar war? Vermutlich hatte sie es in den letzten Tagen schon irgendwo aufgeschnappt.

Als sie schließlich im Türrahmen auftauchte, in Begleitung eines Mädchens das Devon zwar das ein oder andere Mal auf dem Korridor gesehen hatte, sonst aber nicht kannte, hätte er sie beinahe übersehen, weil er gerade dabei war einem aufmüpfigen Slytherin zu verbieten, die Mäusekäfige zu öffnen, um ein Mädchen aus seinem Jahrgang damit zu erschrecken. Doch für einen Sekundenbruchteil begegnete er ihrem Blick und hielt die Luft an, weil sie - jedesmal wenn er sie wieder sah - ein bisschen hübscher geworden zu sein schien. Etwas, mit dem sie dringend aufhören musste, wenn sie ihm seinen sonst recht starren Kopf nicht verdrehen wollte.
Er hörte Dumbledores rasche Schritte auf dem Flur. Erkannte sie, weil er in der letzten Zeit häufig danach die Ohren spitzte, hob unschuldig die Füße von der Tischplatte und erhob sich mit einer geschmeidigen, fast anmutigen Bewegung vom Platz seines Mentors.

Während er Dumbledore mit einem halbherzigen "Willkommen, zurück, Sir" bedachte, beobachtete der Referendar, wie Mavis sich auf einen Platz in der mittleren Reihe fallen ließ - ganz am Fenster. Fast als erwarte sie, eine langweilige Stunde mit Geschehnissen vor dem Fenster verbringen zu müssen. Nicht sehr charmant. Dumbledore ließ sich vor dem Pult auf dem Stuhl nieder und bedeutete Devon mit einem Nicken, den Unterricht zu beginnen. Eine Premiere. Für gewöhnlich strich Devon wie ein Wachhund durch die Reihen und half den Schülern wo er nur konnte. Noch etwas also, weshalb der junge Mann durchaus einen Grund hatte nervös zu sein. Obwohl er mit Ansprachen vor Menschen eigentlich kein Problem hatte.

Der Mann räusperte sich und hob schließlich an: "Guten Morgen. Ich bin Mr. Dennehy." Er drehte sich mit einer fließenden Bewegung zur Tafe, schwang seinen Zauberstab und beobachtete dann zu Frieden, wie sein Name in geschnörkelter Schrift an der Tafel erschien. "Professor Dumbledore erlaubt mir, ihm im Unterricht etwas zur Hand zu gehen. Jeder von euch, darf sich jetzt den Mäusekäfig holen, auf dem sein Name steht. Anschließend wird euch erklärt, wie ihr die Maus, die sich darin befindet, in eine singende Uhr verwandelt." Seine Stimme klang viel ruhiger, als er sich erhofft hatte und kaum war sie verklungen war der Raum erfüllt vom Kratzen der Stühle über den Steinboden. Genügend Zeit also um Mavis zu beobachten.

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16.02.14 3:22 © BLOODY BARON



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MAVIS & DEVON| SEPTEMBER 1942 | TRANSITION CLASSROOM





Das Herz pochte ihr bis zum Hals hinauf, als ihr der realisierende Gedanke mit einem überfreundlichen Lächeln entgegenblickte und zu aller Peinlichkeit auch noch rechthaberisch seine Hand hob um ihr nüchtern entgegenzuwinken.
Vom Mute der inneren Löwin spürte sie gerade nicht sehr viel. Der hatte sich wohl heimlich davongeschlichen, als er noch die Chance dazu hatte. Mavis konnte es ihm nicht verübeln, sie hätte es ihm wahrscheinlich gänzlich gleichgetan. Ihre Wangen waren noch immer rot, als sie ihren leicht geneigten Kopf wieder aufrichtete. Die Fülle ihres Menues hatte über die letzten verstrichenen Sekunden leider ebensowenig abgenommen. Kritisch fixierte sich die Gryffindor nun auf ein kleines Klümpchen, das hektisch in ihrem Teller herumkreiste, die anderen, eher unlebendigeren Lebensmittel, rücksichtslos besteigend, nur um wieder zum Tellerrand hinunterzugleiten. Fast hätte dieser Anblick das Mädchen angenommen, wäre da nichtein dicker, fetter Rülpers aus dem kleinen Zweitklässler neben ihr, herausgeplatzt. Mavis staunte, wie laut die Töne eines so kleinen Zwerges sein konnten.



MAVIS &. DEVON | SEPTEMBER | ERSTE UNTERRICHTSSTUNDE
¨
Gekonnt vermied die Gryffindor es, dem neuen Referendar für Verwandlung über den Weg zu laufen. Nicht etwa, weil er Mundgeruch hatte, oder spuckte beim Sprechen. Dieserlei Gesichtspunkte würden eine komplett falsche Annahme zu eigentlichem, wirklichem Grund liefern. Nämlich dass er ihr zugezwinkert hatte.
Genau, der Referendar Devon Dennehy, der ihr im Sommer per Zufall entgegen gelaufen war, sass am Ankunftsabend breit grinsend, und ihr mörderisch zuzwinkernd, neben niemand geringerem als Professor Albus Dumbledore am Lehrertisch.
Aber nun konnte sie dem Zwinkerer nicht mehr entgehen. Denn die erste Verwandlungsstunde in diesem Jahr stand direkt vor der Tür und hatte bereits zweimal geklingelt um auch sicher zu gehen, dass sie hereingebeten wurde.
Ob er es wirklich gesehen hatte? Mavis biss sich auf die Lippe und lehnte sich gegen die kühlende Korridormauer. Sie würde es bis zum letzten Augenblick hinausziehen, bevor sie ihm gegenübertrat. Ihre Gedanken rasten zum Ankunftsabend zurück. Ihrer (eingeredeten?) Meinung nach, war es durchaus möglich, dass Devon Dennehy nichts davon mitbekommen hatte. Immerhin war sie inmitten von hunderten von schülern gesessen. Vielleicht .. ja, vielleicht war dieses Zwinkern gar nicht ihr bestimmt?
Wirklich beruhigend war diese Annahme nicht.
Ein paar Schüler ihrer Klasse erschienen weit hinten, am Anfang .. oder Ende .. des Korridors. Sie kamen langsam dahergetrottet, nicht sonderlich motiviert, aber sie brachten eines mit sich: Nämlich das Bedürftnis sich ganz schnell einen angemessenen Platz zu ergattern. So seufzte die Gryffindor einmal schwer auf, gab sich einen Ruck, und tappste mit ihren Schulsachen beladen in das Unterrichtszimmer hinein. Hestia McCallaghan tat es ihr im selben Augenblick gleich, so lachten die beiden Mädchen auf, als sie schwach aneinander stiessen. Natürlich war Mavis Aufmerksamkeit panisch dabei zu erblicken, ob sich Devon Dennehy tatsächlich dem Amte des Referendars bediente. Er tat es. Tatsächlich.
Denn währenddem sie auf einen Platz in der mittleren Reihe, links am Fenster ansteuerte, fiel ihr jener Slytherin auf, der gerade von ihm zusammengestutzt wurde. Schmunzelnd liess sie sich auf ihren ausgesuchten Platz nieder und kramte schon einmal die Unterrichtsutensilien hervor. Sie liebte es, während des Unterrichts für einige Sekunden abschalten und in die wunderbaren Weiten des Himmels blicken zu können. Natürlich ging sied dieserlei Unterhaltung sehr bedacht nach. Dummheit zählte schliesslich nicht zu ihrem Manko. Nein, ganz und gar nicht. Das verlieren von Essen, währendem es gegessen wird war eher eine ihrer Schwächen.

Jäh wurde das Mädchen aus ihren Gedanken gerissen, als die Stimme des Referendars wie ein scharfer Blitz durch ihre Überlegungen schnellte. Augenblicklich gebot sie ihm die Aufmerksamkeit. Stumm, wie jeder andere auch, betrachtete sie den Namen, welcher nun an der Tafel stand. Die nächsten Anweisungen waren deutlich, so erhob sich Mavis zum richtigen Zeitpunkt und begab sich auf den Weg zu den Mäusekäfigen. Angekommen, griff sie nach einer weiss-braun-geschecktem Nager und kehrte vorsichtig zu ihrem Platz zurück. Sie betrachtete das kleine Tier ausgiebig und beschloss sogleich, ihn auf den Namen Frederic zu taufen. Falls sich irgendwann herausstellen würde, dass Frederick dem weiblichen Geschlecht angehörte, würde sie galant einfach ein A anfügen. Frederica.
Entzückt stuppste Mavis mit ihrem Finger gegen die mettalligen Gitterstäbe und sprach auf klein-Frederic ein. "Ich werd dir nichts tun, keeine Angst." flüsterte sie schmunzelnd und merkte dabei nicht, wie das kleine Schloss des Käfigs bereits aufgesprungen war. Als eine Stimme hinter ihr erklang, Mavis sich also ernstaunt zu ihrer Mitschülerin umdrehte, passierte es: Frederic entkam! Wie ein kleiner, weissbrauner Blitz flitzte er aus der Gefangenschaft hinaus, über den Tisch zum Fenstersims und vom Fenstersims aus in das gefährliche Unterholz. "Frederic!" quietschte Mavis erschrocken auf, als ihre Mitschülerin sie zaghaft auf das Verschwinden des Versuchsobjektes deutete. Devon und bisherige Peinlichkeiten waren vergessen - oder vielleicht auch verdrängt. Jetzt zählte nur Frederic. Das einzig positive: Sie hatte sehr viel Übung darin, nach kleinen, schlüpfrigen Tieren zu suchen, welcher Lebensaufgabe damit gefüllt ist, niemand geringeren als sie selbst zum Wahnsinn zu treiben.
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Devon Dennehy


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22.03.14 14:31 © Devon Dennehy



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MAVIS && DEVON| SEPTEMBER 1942 | TRANSITION CLASSROOM




Dass Devon mit seiner Aufforderung nichts als Chaos ins Klassenzimmer bringen würde, war ihm nicht klar gewesen. Er hatte gedacht, deutlich gemacht zu haben, dass er eben jeden Käfig mit einem Namen versehen und somit ausgeschlossen hatte, dass irgendjemand leer ausging. Dennoch schien jeder der vorhin noch so demotivierten Schüler plötzlich das sagenumwogene Bedürfnis zu verspüren, seinen Mäusekäfig als erstes zu erreichen. Gedränge und Geschubse war das Ergebnis. Wie Mavis es dennoch schaffte, sich zwischen den Leibern ihrer Mitschüler nahezu unbemerkt hindurch zu schlängeln, und als dritte mit ihrem Käfig zurück an ihren Platz zu gelangen war ihm ein Rätsel. Der Tumult am Ende des Raumes, wo die Käfige gestapelt standen, schien jedoch leider noch etwas anzudauern. "Miss Daweson, wenn sie bitte so freundlich wären und Miss Lancaster ihren Käfig zu geben, während Sie sich ihren eigenen raussuchen?!" Die Blondine, die noch Sekunden zuvor mit ihrer Mitschülerin diskutiert hatte, sah ihn verwirrt an, "Namensschilder!?!" blaffte er sie an.

In eben jenem Moment ließ ihn ein hysterisches "Frederic!" erschrocken herumfahren. Er rechnete mit einer ohnmächtig gewordenen Schülerin, stattdessen war es eine braungescheckte Maus, die in flottem Tempo davon schoss und einen Großteil der Mädchen kreischend und giggelnd auf die Bänke springen ließ. Wem die Maus gehörte und von wem das panische Frederic erklugen war, war klar. Devons Zähne schlugen mit einem Krachen aufeinander. Da suchte er dem Mädchen die hübscheste Maus aus und sie dankte ihm das, in dem sie besagtes Tier entwischen ließ und so seine erste richtige Unterrichtsstunde ruinierte. Dumbledore erhob sich wortlos und schritt zur Tür. Erst dort angekommen, machte er eine ausholende Geste und sagte: Damit müssen Sie zurechtkommen, Devon."

Der junge Dennehy war hin- und hergerissen zwischen Wut und Enttäuschung. Wut über die aus dem Ruder gelaufene Situation und Enttäuschung über Dumbledores gelassene Dreistheit ihn einfach im Stich zu lassen. "Petrificus Totalus" Devons Stimme schnitt eiskalt durch den Lärm seiner teils hysterischen, teils lachenden Schüler und brachte so nicht nur die Maus zum erstarren, sondern auch sämtliches Gejohle und Gekreische zum erstummen. "Ruhe jetzt." sagte der Referendar in nicht minder kaltem Tonfall, schritt mit weiten, geschmeidigen Schritten zum Fenster, nahm die Maus am Schwanz und legte sie vor Mavis auf den Tisch. Er sagte nichts, sondern ging wortlos zurück zum Pult, wo er sich zur Klasse umdrehte und begann, zu erklären, wie sie die bevorstehende Aufgabe lösen sollten. Eine Maus in eine singende Uhr zu verwandeln würde vermutlich für viele von ihnen ein Problem werden, da es sich um schon etwas anspruchsvollere Magie handelte. Einen Vogel in einen Kelch - leicht. Aber diese Aufgabe würde mehr von ihnen abverlangen, als die Dinge, die sie bisher getan hatten. Aber immerhin waren es auch nur noch zwei Schuljahre, bis sie ihren Abschluss erhalten sollten.

Als die Schüler begannen, den Zauber zu versuchen, strich Devon - inzwischen wieder deutlich ruhiger - durch die Reihen und half wo er konnte. Immer wieder warf er einen kurzen Blick in Mavis Richtung. Diesmal jedoch hauptsächlich um sicher zu stellen, dass sie nicht wieder ihren Frederic entkommen ließ. Wie kam sie überhaupt auf die Idee einem Versuchsobjekt einen Namen zu geben. Das zeugte von Unprofessionalität und vor allem von einem ziemlich schnellen Beziehungsaufbau. Ob er ihr die Maus nacher mit Gewalt abnehmen musste? Würde sie ihn auf Knien anflehen, sie behalten zu dürfen? Und wie würde sie reagieren, wenn er ihr sagte, dass ihr Frederic eigentlich weiblich war? Er achtete darauf, stets weibliche Mäuse herauszusuchen, da männliche Mäuse markierten und das stank fürchterlich.

Er half gerade dem Jungen aus Slytherin den er vorhin noch zusammengestaucht hatte, als er erneut zu Mavis hinüberblickte und dabei ihre hilflosen Fuchteleien mit dem Zauberstab wahrnahm, löste sich seine Wut vollkommen in Rauch auf. Das was sie da tat sah eher nach einem Versuch aus, ihrem Sitznachbarn ein Auge auszustechen, als Frederic in eine Uhr zu verwandeln. Kopfschüttelnd gab er dem Slytherin die letzten Anweisungen und machte sich dann auf den Weg auf die junge Callette zu, um ihr etwas zur Hand zu gehen. "Hören Sie mal, Miss Callette," setzte er an und hielt ihre Zauberstabhand fest, als diese bei einer ihrer impulsiven Bewegungen nach hinten schnellte. "So." Und führte ihre Hand in seiner langsam die eigentliche Bewegung durch. "Das, was Sie da machen, grenzt an versuchte Körperverletzung."
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04.04.14 23:11 © BLOODY BARON



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MAVIS & DEVON| SEPTEMBER 1942 | TRANSITION CLASSROOM






Und somit war das Chaos perfekt. Die Schüler schrien und kreischten, als wäre Grindelwald höchstpersönlich unter ihnen. Einzelne hüpften überraschend sportlich sofort auf Stühle oder Bänke, als sie Klein-Frederic herumsausen sahen. Doch damit war nur der Anfang geboten, denn so wie Mavis es nun aus den Augenwinkeln betrachten konnte, herrschte selbst am Tisch mit den Mäusen ein grundlegender Tumult, der es keinem der halbschwachen Mädchen möglich machte, sich durchzusetzen und diesen Mäusekäfig zu erhaschen, der auch wirklich mit dessen Name bezeichnet war.
Mavis hatte jetzt jedoch nur eines im Kopf: Frederic. Weit aufgerissene Augen zierten ihr erschrockenes Gesicht, als ihre Beine sie blitzschnell aufspringen und zum Fenster schnellen liessen. Nicht ungefährlich, sich über die Brüstung des Fensters' zu lehnen. Dennoch musste Mavis auf der Achse sein - immerhin gehörte Frederic zu einer sehr flinken und leichtfüssigen Tierart.

Die Gryffindor zuckte zusammen, als plötzlich eine erboste Stimme erklang und Frederic augenblicklich erstarrte. Der Zwinkerer verkürzte die Tischparty indem er mit scharfer Stimme die Geräuschkulisse durchschnitt und den steinharten Mäuserich am Schwanz packte und ihn hinaufzog. Mavis Gleichgewicht war mit dem Schock der plötzlichen Ruhe zurückgekehrt. Verstummt und mit geneigtem Kopf kehrte sie an ihren Platz zurück. Die Augen aller Schüler lagen gebannt auf dem Referendar und beobachteten genau, wie er Frederic auf den Tisch der Gryffindor setzte und dann wortlos zur Tafel zurückkehrte um in neugewonnener Ruhe die Aufgaben dieser Stunde zu erklären. Interssiert und von aufgezwungenem Anstand gepackt, hörte das Mädchen zu währendem ihre Finger sich sachte und behutsam um das starre Tierchen schlossen. Armer Frederic. Er erlitt bestimmt einen Herzstillstand wenn er gleich wieder auftaute. Armes kleines Ding. Armes, armes kleines Ding.

Fein. Die Aufgabe erschloss sich prinzipiell und rein theoretisch als machbar, auch wenn Mavis bereits einige Kämpfe mit Verwandlung ausgetragen hatte. Wo sie in Astronomie und Wahrsagerei kaum einen Finger zu rühren brauchte, reichten bei dieser kunstvollen Zauberein nicht einmal beide Hände um annähernd das zu erreichen, was Professor Dumbledore - oder eben in diesem Fall Referendar Zwinkerhy - verlangte. Ob dieser wohl persönlich mit ihrer Mutter im Kontakt war? Um sie auf dem laufenden zu halten? Immerhin durfte die Gryffindor bereits einige Nachhilfestunden bei Dumbledore erfahren - was immer noch nicht genug war um die Prüfungen auch angemessen bestehen zu können.
Des öfteren huschte ihr Blick zu den Schülern, die gerade von Devon berteut wurden. Er machte den Eindruck als wurde er von Geduld und Behutsamkeit verlassen, als er einen Slytherin zusammenstauchte und daraufhin erneuert erklärte, wie genau die Bewegung ausgeführt werden musste, damit der Zauber funktionieren konnte.

Mavis spitzte die Lippen und liess ihr Augenmerk zu Frederic hinunterwandern. Immernoch hielt sie ihn sachte fest, mittlerweilen war er ruhig. Nichts deutete auf hinterbliebene Zauberschäden, weshalb sie ihn nun also langsam absetzte. Er schien Vertrauen gefasst zu haben. Die Calettetochter lächelte gutherzig, streichelte dabei sanft über das feine Fell des Nagers und räusperte sich, ehe sie ihren Zauberstab zückte und sich noch einmal die Erklärung Dennehys vor Augen führte. Schwungvoll inszenierte sie dessen beschriebene Armbewegung und flüsterte die erforderlichen Worte. So, dass natürlich alles schiefging. Aus der Spitze des Gehölzes flammte eine lilafarbenes Licht auf, es sprühte sogar Funken, doch anstatt Frederic in eine Uhr zu verwandeln, hatte der bedauernswerte Nager nun einen aufgeblähten Bauch mit durcheinandergewirbeltem Zifferblatt und Sekunden-, Minuten-, und Stundenzeiger als Schnauzhaare. "Oh, Tut mir leid " wisperte sie der Maus zu und versuchte es erneuert. Auch dieses Mal gelang es nicht.

Leicht erbost, von Ungeduld gepackt und beinahe am Rand der Verzweiflung griff die Gryffindor nun zu drastischen Mitteln. Ihre Armbewegungen waren deutlicher denn je. Ihre Aussprache könnte nicht exakter sein - doch irgendetwas stimmte immernoch nicht. Mittlerweile kugelte Frederic als halbe Uhr auf ihrem Tisch herum, die minütlich ein leises Quieken von sich hören liess und ausserdem bei Panikattacken - also wenn Mavis ihren Zauberstab wieder auf ihn richtete - fürchterlichweise anfing kleine Kotkügelchen herausquellen zu lassen. Was für eine Schweinerei!
Sie glaubte, es gerade noch so zu schaffen, als sie plötzlich die Stimme Devon Dennehys hinter sich vernahm und fürchterlich zusammenschreckte, sodass er ihre Hand gerade noch so fest- und vor seinem Gesicht zurückhalten konnte. "Oh -" entwich es ihr überrascht, als er ihr zur Hand ging und ihrem Gefuchtel damit ein jähes Ende setzte. Mavis gestand sich ein, dass ein wenig Hilfe nicht schaden konnte. Vielleicht war das sogar besser so. Erst nachdem sie die Bewegungen gemeinsam durchführte, bemerkte sie den Schauer, die seine Berührung auf ihrer Hand hinterliess.
Grosse Augen zierten das Gesicht des Mädchens als ihr das bewusst wurde. Noch grössere Augen zierten dessen Gesicht, als es reflexartig die Hand enzog und ihm damit den Ellbogen direkt in die Magengrube rammte. "Um Himmelswillen!" quietschte sie also auf, drehte sich sofort zum Referendar um und blickte ihn entgeistert an. "Oh Merlin - es tut mir schrecklich Leid! Wie ungeschickt !" haspelte sie verlegen und blickte den kristallblauen Augen des Zwinkerers unentwegt entgegen. " Ich - " stotterte Mavis leise. "Vielleicht - " ..
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25.09.14 12:56 © Devon Dennehy

Und kaum hatte er es ausgesprochen wurde aus seiner Bemerkung auch sofort die Wahrheit, als sie ihm nämlich ein wenig zu schwungvoll ihre Hand entzog, traf ihr spitzer, knöchiger Ellbogen den jungen Referendar in den unteren Bereich seiner Magengegend traf. Knapp. Sehr Knapp. Trotzdem raubte es dem Dunkelhaarigen einen Augenblick den Atem. Er biss die Zähne zusammen um ja keine Miene zu verziehen. Er würde sich sicher nicht die Blöße geben und zeigen, dass das tatsächlich weh getan hatte. Dennoch dauerte es einige Sekunden, ehe er die Selbstbeherrschung aufbrachte, um ihr auf ihre gestotterten Entschuldigungen zu antworten. "Schon gut." presste er hervor. Wäre er darauf gefasst gewesen, hätte er duch Anspannen der Bauchmuskulatur das gröbste abfangen können - er würde sich das für die Zukunft merken. Mavis, unberechenbar zumindest, wenn es um Verwandlung und ihre Begabgung darin zu gehen schien.

Lautlos atmete er aus, um sich und vor allem seinen Magen zu entspannen und beugte sich dann zu der Maus, die vor seiner Lieblingsschülerin auf dem Tisch als halbe Uhr herumkullerte, dabei mit Köteln umsichschoss und armselige Laute von sich gab und ließ sie auf einen Schwenk seines Zauberstabes hin zurück zu Frederik der ganz normalen Maus werden. "Also, Miss Callette." begann er, "Eigentlich ist es ganz leicht. Wenn du möchtest erklär ich dir das nochmal. Aber nur wenn du versprichst, deine Ellbogen bei dir zu lassen." Er schenkte ihr ein kurzes Lächeln, ehe er ihr mit dem eigenen Zauberstab erneut die exakte Handbewegung vormachte und ihr den genauen Wortlaut zu Herzen legte. Dass wenige Plätze weiter gerade ein Maus in sämtliche Einzelteile zerflucht worden war - von einem Slytherin, welch große Überraschung - musste einen Moment warten, sonst waren es demnächst die Eingeweide von Mavis Sitznachbarn, die er vom Boden putzen musste.

Dennoch konnte er nicht den Rest der Stunde an der Seite des jungen Mädchens verbringen, weshalb er sich schließlich schweren Herzens doch noch damit außeinandersetzen musste, dass die Slytherins in der zweiten Reihe, einen etwas zu hohen Mäuseverschleiß hatten. Allerdings hatte er auch noch ein Auge auf die Callette, als er längst damit beschäftigt war, wieder durch die Reihen zu schweifen und den Schülern zu helfen. Besonders geschickt stellte sich die Tochter der berühmten Seherin nicht gerade an, dass musste er zugeben. Doch hatten ihre vor anstrengung leicht geröteten Wangen und den wild durcheinandergeworfenen Haaren, etwas wirklich süßes an sich. Nichts desto trotz würde sie ihre Abschlussprüfung so auf keinen Fall bestehen. Insgeheim fragte er sich sogar, wie sie die ZAGs hatte bestehen können.

Am Ende der Stunde, während sämtliche Schüler damit beschäftigt waren, ihre Sachen in den Taschen zu verstauen und die Uhren vorne auf dem Pult abzustellen, bahnte er sich seinen Weg zu ihr und sagte leise: "Du musst irgendwas machen, dass das besser wird, Mavis. Deine Uhr fiebt immer noch." Mit einem Zwinkern ging er an ihr vorbei und räumte auf der Tischreihe hinter ihr die restlichen Mäuseköteln mithilfe eines beherzten Schwungs seines Zauberstabes von dannen.
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05.10.14 13:49 © BLOODY BARON

Noch immer lagen die Scherben der Pein auf ihrem Gemüt, als das versöhnliche, aber durchaus von Schmerz begleitete 'Schon gut' des Referendars erklang und Mavis damit immerhin ein Stück ihres schlechten Gewissens berauben konnte. Nirgens war es ein Geheimnis, dass diese eine Gryffindor, die Sucherin des Quidditchteams, nicht immer ganz alle ihre Sachen beisammen hatte. Damit war nicht nur das wörtliche Chaos gemeint, in dem die Calettetochter sich äusserst gut zurechtfand, sondern auch die Unordnung ihres Gedankengutes angesprochen. Wahrlich, manchmal war das Leben kompliziert einfach einfacher, als einfach.

Ohje, die Grimasse, die Dennehy innerlich zog, sprang der Löwin beinahe ins Auge. Vielleicht durch ihre feinfühlige Ader, oder auch simpel nur .. reiner Erfahrung, doch ihr Hieb hatte ihn anscheinend ziemlich getroffen. Ha - schon wieder im wahrsten Sinne des Wortes! Über ihren Gedanken amüsiert blinzelte das Mädchen verschmitzt schmunzelnd auf, bis sie bemerkte, dass es durchaus provokativ sein könnte, jetzt zu lachen, und sie sich dann aprupt wieder in die Rolle einer verbitterten Oma versetzte um ja keinen schönen oder erheiternden Gedanken nach aussen dringen zu lassen. Es fehlte bloss noch, dass sie angehende Professoren ausversehen beleidigte und sich damit langziehenden Ärger einbrockte. Darauf war ihr Sinn garantiert nicht ausgelegt, nein, ganz und gar nicht.

Der Mann zeigte ihr noch einmal die Laute und die Bewegungen, welche als Grundlage für einen ordentlich auszuführenden Verwandlungszauber darstellten. Die Gryffindor tat es ihm gleich - ohja, wirklich, sie ahmte ihn nach, verunsichert, denn seine Augen lagen noch immer auf ihrem nicht gerade demonstrierfreudigen Können und das , ohja, das sorgte für kitzelnde Nervosität, die sich leider durch pure Gedankenbehfehlshabung nicht ausschalten liess. "Ich, ähm, ja, also - ich versuche es ." murmelte sie etwas deprimiert und konzentrierte sich fest darauf, nichts falsch zu machen. In ihrer Konzentration jedoch, entfielen ihr die Worte und so mischte sie sich einen Mix zusammen, der für verherende Folgen sorgte. Dem armen Frederic'chen wuchs nun ein Schnabel und ein Flügel. Das einzig positive an der Sache waren seine eingeschränkten Möglichkeiten davonzurollen. Verzweifelt seufzte die Blondette auf und blickte gepeinigt zu boden. Sie gab sich solche Mühe! Und dennoch klappte es einfach nicht.

Sie versuchte es weiter, nachdem der Referendar sich über die Mäuseverunstalter hermachte und das Fredericproblem ihr hinterliess. Zwar hatte Mavis mässigen Erfolg, denn der Schnabel und ein Uhrzeiger waren wieder verschwunden, doch wie eine Maus sah Frederic schon lange nicht mehr aus - und einer Uhr hatte er noch nie wirklich geähnelt. Erschöpft und etwas niedergeschlagen betrachtete sie sich dieses Fiasko und wurde geradezu etwas wütend auf sich. Die anderen hatten jene Übung mit Links bewältigt und einzig und allein Madame Calette zeigte sich als besonders unfähige Schülerin auf. Der Kommentar des Referendaren lockte ein betrübtes Lächeln, das jedoch nicht fortwährend auf ihren Lippen lag. Am liebsten hätte sie sich bei ihm ausgeheult, nunja, er war eben ein Verwandlungsreferendar. Wäre Dumbledore hiergewesen hätte sie sich wahrscheinlich bei diesem Gefühlstechnisch erleichtern wollen.

Als die anderen den Klassenraum verlassen hatten und die Gryffindor noch die letzten Pergamentrollen in ihre Tasche stopfte, blickte sie auf den Referendarn und sah ihn einen Augenblick etwas bedröppfelt an. Sollte sie diese Gelegenheit nutzen und ihrem Frust freien Platz machen? Oder gehörte es sich nicht, dies zu tun? Zaghaft platzierte sie den Stuhl säuberlich auf dem Tisch und nahm immer wieder irritierten Blickkontakt zum hint dem Pult stehenden Dennehy auf. Vielleicht konnte ihre Mutter ja einmal mit ihm sprechen?
Mavis tapste unschuldig lächelnd an ihm vorbei, war gerade zur Tür hinaus, und kehrte jedoch noch einmal zurück, um ihr Wort an ihn zu richten. "Es tut mir wirklich sehr Leid wegen ihrem Magen." entschuldigte sie sich aufrichtig.

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