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 Last Christmas - Mach die Scheißmusik aus!

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02.01.13 23:30 © Gast



LAST CHRISTMAS, I GAVE YOU MY HEART

MIM & NATE| WINTER, KURZ VOR WEIHNACHTEN, GEGEN 22:45 UHR | GEMEINSCHAFTSRAUM





Kurz vor Weihnachten. Draußen stürmt es, man muss sich gegen die Tore stemmen, um sie überhaupt öffnen zu können, wegen des meterhohen Schnees. Im Gemeinschaftsraum der Gryffindors herrscht eine ruhige, gemütliche Stimmung. Ein paar Schüler sitzen vor dem Kamin und reden, ein einsamer Sechstklässler sitzt am Tisch und hat Blätter vor sich ausgebreitet. Ob er wohl lernt, so kurz vor Weihnachten?
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03.01.13 0:45 © Gast

Draußen stürmte es. Erbarmungslos warfen sich die Schneeflocken dem Wind entgegen und tanzten ihren ungestümen Wintertanz.
Mit viel Fingerspitzengefühl tat der Gryffindor einen vorsichtigen Knick in das rote Blatt Papier, das vor ihm auf dem Tisch lag. Sein Gesicht lag halb im Schatten. Nur die Hälfte des seines Gesichts wurde von dem sanften Licht des Kamins umschmeichelt. Die langen Wimpern warfen auf der Seite, auf der die Haut in das warme, flackernde Licht getaucht wurde, lange Schatten, die sich wie feine, verschwommene Linien über seinen Wangenknochen hinab zu seinem Mundwinkel, zeichneten und auf seine Haut sanfte Muster malten. Seine sonst so hellen Augen waren in dem Dämmerlicht etwas dunkler, so wie das Wasser des großen Sees bei dem Sturm, der draußen wütete, doch das, das auf der hellen Seite war, wirkte silbrig, fast so, als hätte flüssiges Quecksilber hineingegossen, das jetzt sanfte Sprenkel und Wirbel in seine Augen malte. Sein dunkles Haar fiel ihm sanft ins Gesicht, während sein konzentrierter Blick gesenkt auf dem Tisch ruhte.
Vorsichtig wandte Nathaniel das Blatt um und nahm ein weiteres Blatt hinzu. Ein paar weitere Knicke wurden in das rote Papier getan.
Er schob das, was man ansatzweise eine Faltarbeit nennen konnte, ineinander, wandte es wieder um. Natürlich, manch einer würde sagen, es war doch nur Papier, doch für Nathaniel war es weitaus mehr. Es war Dekoration für das Geschenk für seine kleine Schwester.
Sicher, es war nur Dekoration, weshalb man sich fragte, warum er sich solche Mühe gab, doch genau darum ging es bei der Sache doch. Dekoration war dafür da, etwas zu verschönern, was nicht als hübsch galt. Und auch, wenn Nathaniel genau wusste, dass sein Geschenk seiner kleinen Maggie gefallen würde - ein dickes, in schweres Leder gebundenes Buch von Charles Dickens - so wusste er ebenso, dass sie schöne Dinge mochte, insbesondere seine Faltarbeit.
Er hatte einmal ein Buch über sie gelesen und war seitdem Feuer und Flamme. Es kam aus Japan, so glaubte er, war sich jedoch nicht sicher. Er kannte beinahe das ganze Buch auswendig, und er tat gut daran, denn es war abhanden gekommen.
Jedenfalls hatte das sein Vater gesagt.
Das Buch sei abhanden gekommen und er solle sich mehr auf die Schule konzentrieren, hatte er gesagt.
Nathaniel schob seine Hand in die Ledertasche, die neben ihm auf dem Stuhl lag, und zog eine feine, silberne Schere heraus. Konzentriert machte er einige wenige Schnitte, legte sein Werkzeug wieder beiseite und schob sein gefaltetes Gebilde noch mehr ineinander, faltete es noch einige Male und fertig war die rote Papierschleife.
Der Gryffindor richtete sich wieder auf, straffte die Schultern und fuhr sich mit der Hand in den Nacken. Er hatte Rückenschmerzen. Mit zartem Griff nahm er die Schleife und legte sie zu den beiden anderen, ehe er nach einem weiteren Blatt Papier griff.
Mehr Konzentration diesmal!
Ein paar Knicke, an den Ecken, ein paar Schnitte, ein weiteres Blatt Papier.
Nathaniel erschauderte.
Trotz des dunklen Pullovers, den er über dem roten Hemd trug - teil seiner Schuluniform, die Kravatte mit den roten und goldenen Streifen hing leicht gelockert um seinen Hals - fror der Gryffindor. Das war die Müdigkeit, das wusste er.
Viele Prüfungen waren es in letzter Zeit gewesen, viel Lernen, er musste seinen Notenstandart halten, sonst würde er daheim Ärger bekommen. Ärger und Schläge.
Die Miene des Dunkelhaarigen verhärtete sich ein wenig, als er an sein Zuhause dachte und ein wenig zu leicht fertig tat er einen Knick. Und damit war sein Gebilde zerstört.
Ein wenig frustriert aber mit vorsichtigen Bewegungen legte er die zwei Papierbögen zur Seite und nahm sich ein paar neue, ehe er einsah, dass es schon reichlich spät war, um eine derart konzentrationsaufwendige Arbeit zu erledigen. Nathaniel fuhr sich durch das dunkle Haar und über die Augen, ehe er sein Gesicht in seinen flachen Händen ablegte und dann doch ganz leise seufzte.
Die Gedanken rauschten wie ein Film im Zeitraffer vor seinem inneren Auge dahin. Seine kleine Schwester, wie sie lachend auf ihrem Pferd saß; seine Mutter, müde und abgemagert in der Ecke auf dem Stuhl sitzend, lächelnd; sein Vater, wie er den Gürtel öffnete und aus der Hose zog. Seine eigenen Hände, wie sie sich an die Tischkante klammerten, die Knöchel weiß.
Er fuhr hoch. Er war tatsächlich für einen Moment eingenickt. Er hatte geträumt. Geträumt.
Nathaniel spürte, wie sein Herz heftig gegen seine Brust klopfte, doch sein Atem ging ganz ruhig. Würde er gleich ohnmächtig werden?
Sein Blick fiel auf die Tischplatte, auf der verstreut seine Materialien lagen. Seine Augen wanderten weiter nach unten auf seine Hände. Sie zitterten. Fest ballte er sie zu Fäusten, nahm einen tiefen Atemzug und streckte die Finger wieder aus. Diesmal waren sie ruhig.
Rasch nahm er das Blatt Papier zur Hand und tat die ersten Knicke. Etwas vertrautes, etwas einfaches.
Heraus kam eine Knospe. Geschlossen.
Maggie.
Das konnte doch wohl nicht wahr sein! Düstere Gedanken! Wo war seine Fassung?
Nathaniel ließ das Papierwerk auf dem Tisch sinken und sich selbst dann leise stöhnend auf die Lehne des Stuhls. Sanft legte er den Kopf in den Nacken, schloss die Augen, fuhr sich über das Gesicht. Es war spät er sollte schlafen. Fassung wahren, Nathaniel! Lass dich nicht so gehen!
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03.01.13 1:24 © Gast

Die Blondine lag wach in ihrem Bett und hörte zu, wie der Winter seine Arbeit tat. Der Wind wehte um den Turm und heulte seine Lieder - es war ihr ein Rätsel, wie ihre Mitschülerinnen bei diesem Wetter schlafen konnten. Bis vor einer halben Stunde schlief auch sie, doch dann wachte sie auf. An diesem Abend war sie ungewöhnlich früh ins Bett gegangen, und auch schnell eingeschlafen - dann kam der Sturm, und außerdem der Albtraum. Mim hatte von ihrem Vater geträumt. Sie war wieder ein kleines Mädchen, er kam in ihr Zimmer und - und -
Mim konnte seine Berührungen spüren, und sie wachte auf. Sie war nicht durchgeschwitzt oder so etwas. Alles was sie war, war geschockt und panisch. Dieses Gefühl ließ nach einer Weile wieder ab, der Sturm wurde bloß schlimmer - und nun hielt er sie davon ab, wieder zu schlafen. Kein einziges Mal hatte sie sich umgedreht, um nach draußen zu schauen und wahrscheinlich fühlten die Schneeflocken sich ein wenig alleine gelassen, doch was wollten sie tun. Sie waren nur Wasser. Fliegendes, kaltes Wasser. Mim lag in ihrem Bett und starrte die Decke an, mit einem leeren Gesichtsausdruck. Nachdem sie zu dem Schluss gekommen war, nicht mehr schlafen zu können, fing sie an, nach zu denken. Ein Fehler. Um sich aufzuheitern, entschied sie sich schließlich, aus dem Bett zu steigen und nach einer Ablenkung zu suchen. Eine rasche Kopfbewegung zeigte ihr, dass die anderen Mädchen tatsächlich friedlich schliefen. Sie schüttelte ungläubig den Kopf, dann ging sie ein paar Schritte zum Fenster neben ihrem Bett. Ihre Finger berührten die kalte Fensterscheibe und nun sah sie den Schnee. Nur Schnee, nichts anderes war mehr auszumachen. Die Kälte des Fensters ging ein wenig auf sie selbst über, als sie ihre ganze Hand auf das Fenster legte. "Du bist eine bemitleidenswerte Person, Mim", murmelte sie leise zu sich selbst in einer Stimmlage, welche Noire haben würde. Eine bemitleidenswerte Person. Sie hatte es beinahe automatisch gesagt, als hätte sie es gar nicht selbst entschieden, und dies machte ihr Angst - doch sie verscheuchte den Gedanken. Ablenkung. Schnell verließ sie den Schlafsaal und ging die Treppen herunter in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors. Schon auf der Treppe spürte sie die Wärme des Kaminfeuers und fing leicht an zu lächeln. Ihr Lächeln verschwand wieder, als sie bemerkte, dass noch jemand im Gemeinschaftsraum war, welcher auch nicht schlafen konnte. Unwillkürlich wünschte sie sich, dass ihr knielanges, gerüschtes Nachtkleid ein wenig länger wäre, dass sie Hausschuhe tragen würde, und das sie nicht ganz so fertig aussehen würde, wie sie war. Es ging ihr nicht gut und man konnte es ihr ansehen. Hätte sie nur damit gerechnet, dass noch jemand da war. "Na-Nathaniel?", fragte sie leise. Mim wollte ihn nicht erschrecken, aber wahrscheinlich würde sie dies tun. Er sah genauso fertig aus, wie sie sich fühlte. Die Gryffindor näherte sich ihm ein wenig mit einem besorgten Gesichtsausdruck. "Kann ich... dir etwas helfen? Machst du wieder Origami?" Die Papiere auf dem Tisch waren ihr aufgefallen, natürlich waren sie das. Sie wusste, dass er Origami gerne mochte.
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03.01.13 2:47 © Gast

Langsam aber sicher dämmerte er weg. Alles um ihn herum verschwamm, die Müdigkeit kroch nun entgültig in seine Glieder. Verschwommene Bilder prasselten auf Nathaniels Gesicht ein, wie Sommerregen. Erinnerung vermischte sich mit Traum, Bilder mit Gefühlen.
Nathaniel!
Der Gryffindor schreckte hoch und blickte in das verschreckte Gesicht eines Mädchens. Er kannte sie, wer war das? War das Maggie? Seine Mutter? Nein.
"Mim...", murmelte Nathaniel und blinzelte etwas verstört in das Dämmerlicht, bevor er das Mädchen ganz erkannte.
Ein leises Gähnen, er fuhr sich über das Gesicht und straffte die Schultern. Einen Moment und er war halbwegs wach. Das übliche Lächeln huschte auf sein Gesicht, sanft, zuvorkommend.
Liebevoll.
"Was tust du hier? Du musst doch frieren!" Besorgt griff der Dunkelhaarige nach dem Kragen seines Pullovers, zog ihn sich über den Kopf und warf ihn der Blonden zu. Das weiße Hemd mit den langen Ärmeln schmiegte sich an seinen Körper und ließ es zu, dass man schemenhaft die Muskelstruktur darunter erkennen konnte. "Ich... ja, ich bin Weihnachtsgeschenke vorbereiten. Aber ich bekomme nicht mehr wirklich was zu stande, ich bin zu müde. Aber ich kann nicht schlafen."
Sein Lächeln bekam beinahe einen Riss. Aber nur beinahe. "Und du? Warum bist du nicht im Bett? Es ist doch schon so spät und morgen... oder besser gesagt heute ist Schule."
Die flackernden Schatten auf seinem Gesicht ließen Nathaniel noch müder aussehen, als er eigentlich war. Der Kragen des Hemdes stand an der einen Seite nach oben und die gelöste Kravatte hing mit dem Knoten ungefähr auf Brusthöhe verdreht um seinen Hals. Nathaniel griff danach und zog sie ganz auf, sodass die beiden Enden nun etwa um seinen Hüftknochen baumelten.
Der Gryffindor erhob sich langsam, trat zum Kamin und drehte einen Sessel zu Mim, um ihr das Hinsetzen anzubieten und blieb wie ein braver Gentleman hinter der Lehne stehen, um den Sessel gegebenenfalls wieder zurückzudrehen, damit er wieder zum Feuer zugewandt war. "Hast du schlecht geträumt? Oder bist du einfach nur noch nicht müde?"
Ein fürsorgliches Lächeln, ein besorgter Blick. Nathaniels Hand glitt zu seiner Hosentasche und zog den Zauberstab hervor. Einen kleinen Moment musste er nachdenken, dann ein paar Schwünge mit dem magischen Holz und eine kuschelig warme Decke zwirbelte sich zusammengelegt auf der Sitzfläche des roten Ohrensessels. "In dem kurzen Nachthemd wird dir sonst nur noch kalt!"
Ein Hauself kümmerte sich hinter seinem Rücken noch um das Feuer, damit es nicht ausging, warf ein paar Holzscheite heraus und ließ mit ein paar Fingerbewegungen die überschüssige Asche verschwinden. Nathaniel beugte sich zu ihm runter und bat ihm um eine heiße Schokolade für die junge Dame. Der Hauself nickte und eilte eifrig davon.
Der Gryffindor musste gestehen, er war froh um die Ablenkung, ja, sie war im regelrecht willkommen. Er war die düsteren Gedanken leid und wenn er ehrlich zu sich war - was er im Prinzip nie war - dann hatte auch der Gedanke, an Weihnachten nach Hause zu kehren, keinerlei Reiz. Und dennoch freute er sich wahnsinnig seine kleine Schwester wiederzusehen, Maggie. Auch, wenn er wusste, dass sein Vater sie wieder in den Himmel loben würde und ihn in die Hölle wünschen, freute er sich, heimzukehren. Es war unsinnig, idiotisch, ja, paradox und sogar absurd, aber dennoch. Er freute sich.
Nataniel spürte, wie er gedanklich abschwiff. Also lenkte er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Dame, die ihm gegenüber stand und etwas vergeistert anstarrte, als hätte sie in ihrem Leben noch nie einen Jungen in Hemd gesehen.
"Setz dich. Keine Angst, ich schau dir nirgendwo anders hin, als in deine hübschen Augen." Und das war nicht gelogen. Bis auf die Tatsache, dass ihr verdammt kalt sein musste, hatte Nathaniel das Nachthemd nicht zur Kenntnis genommen. Er wusste was sich gehörte und es interessierte ihn auch nicht so wahnsinnig. Und das Kompliment war ebenso ernst gemeint und mit einer ernsten Stimme gesprochen. Sie war hübsch, sehr sogar. Doch der Reiz an ihr und ihrem Körper wurde von dem Reiz, der von ihrer Stimme und ihrem Charakter ausging, übertüncht.
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03.01.13 22:36 © Gast

Der junge Mann gähnte und dadurch erschien ein kleines Lächeln auf Mims Gesicht - sie wusste nicht genau wieso, aber sie tat es. Außerdem entwich auch ihr ein Gähnen, welches sie allerdings abschirmte, indem sie ihre Hand vor ihren Mund hielt. Es war eben ansteckend, leider. Einen Moment lang flackerte ein verstörter Ausdrück über Nathaniels Gesicht, dann wurde er wacher und der übliche sanfte Teil seiner Persönlichkeit kam wieder zum Vorschein. Wie liebevoll er war. "Ich bin's nur." Ihr Lächeln würde breiter und auch ein wenig echter. Mim blinzelte verwirrt, als Nathaniel seinen Pulli auszog - was hatte er denn jetzt vor? Dann wurf er ihr ihn zu. Sie fing ihn ein wenig unbeholfen auf und grinste ihren Freund an. "So kalt ist mir gar nicht - aber wenn du darauf bestehst. Danke.", sagte sie sanft und untertrieb ein wenig. Ihr war kalt und sie war Nathaniel sehr, sehr dankbar dafür, dass er ihr seinen Pullover gab. Seine Frage überging sie unabsichtlich, aber wie Nathaniel sie kannte, würde er verstehen, dass sie ab und zu ein wenig verwirrt war. "Jetzt muss dir allerdings kalt sein.", stellte sie fest, nachdem sie das Kleidungsstück übergezogen hatte. Mim schaute ihm ins Gesicht und versuchte ihm ein warmes Lächeln zu schenken, dann wurde es jedoch nur ein Lächeln. Wenigstens war ein Versuch auszumachen. Sie verschränkte ihre Arme auf Bauchhöhe und wippte kaum merkbar nach hinten und nach vorne. "Weihnachtsgeschenke. Für deine Familie?", fragte sie und schaute ihn von ihrem Platz vor der Treppe an. Auch sie hatte eigentlich noch Geschenke zu kaufen, oder zu basteln, aber es war für sie zu spät. Nach Hogsmeade würde sie nicht mehr kommen und selbst wenn, dann hätte sie kein Geld mehr. Dieses Jahr hatte sie es verbummelt, Geschenke zu kaufen. Wenigstens musste sie über die Ferien nicht nach Hause. "Wenn du zu müde bist, dann geh lieber schlafen. Wie du sagtest, Schule.", sagte sie und eine leichte Besorgnis schwung in ihrer Stimme mit. Sie biss leicht sich auf die Unterlippe. "Ja, ich... hab schlecht geschlafen und jetzt hindert mich der Sturm daran, etwas dagegen zu tun.", beantwortete sie seine Frage und biss sich erneut auf die Unterlippe, diesmal ein wenig stärker. Mim beobachtete seinen Zaubertrick und lächelte wieder. "Du bist immer so fürsorglich." Die Blonde schaute ihn liebevoll an. Sie waren schon lange befreundet. Ein Wunder, dass sie Noire vor ihm geheim halten konnte. Den Hauselfen hatte Mim gar nicht bemerkt - erst, als Nathaniel ihn ansprach, wurde er auch für ihre verwirrten Augen sichtbar. Dann, endlich, setzte sie sich neben ihren Freund auf die gemütliche Sitzfläche. Hier spürte sie die Wärme schon ein sehr viel mehr und entspannte sich ein wenig. Er beteuerte, dass er ihr nur in die Augen schauen würde, und Mim lachte innerlich ein kleines, kleines bischen. "Das weiß ich doch." Sie schaute ihm sanft ins Gesicht. "Es geht dir nicht so gut, oder?", fragte sie leise. Wenn er nicht darauf antworten wollte, dann musste er nicht. Sie war schon immer sensibel auf Gefühle gewesen und spürte, wenn es jemanden nicht so gut ging - aber sie wusste auch, wenn jemand nicht wollte, dass man wusste, wieso.
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