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BLOODY BARON


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03.12.13 19:54 © BLOODY BARON

zauberstabhölzer und kerne






zauberstabhoelzer
So rise, and shine
Nows the time to be alive
To stay awake with me a while, and smile







Obwohl Garrick Ollivander zu unserer Spielzeit im Jahr 1943 erst junge zweiundzwanzig Jahre alt war, verwenden wir trotzdem seine Anmerkungen in den Hilfen zu den Zauberstäben, da sie die einzigen tollen Informationen sind, die es zu dem Thema gibt! Zudem hat er wohl auch schon in diesem Alter bei seinem Vater im Laden gearbeitet und Zauberstäbe hergestellt, deswegen dürfte der junge Ollivander auch im Jahr 1943 schon etwas Ahnung von der Kunst der Zauberstabherstellung haben! Wir hoffen, diese Texte helfen euch, bei der Suche nach dem richtigen Zauberstab für euren Charakter! (:



Ahorn
OLLIVANDER: »Ich stellte oft fest, dass die von den Ahorn-Zauberstäben gewählten Partner eine natürliche Veranlagung haben, Reisende und Forscher zu sein; diese Zauberstäbe wollen nicht zu Hause bleiben und bevorzugen ehrgeizige Hexen oder Zauberer, ansonsten wird ihre Magie schwerfällig und lustlos. Neue Herausforderungen und häufige Ortswechsel lassen diesen Zauberstab buchstäblich glänzen, von alleine legt sich ein Schimmer auf sein Holz, während er gemeinsam mit seinem Partner an Fähigkeiten und Ansehen gewinnt. Schön und begehrenswert, gehört Ahorn in Zauberstabqualität seit Jahrhunderten zum teuersten Holz. Der Besitz eines Ahornstabs ist seit langem ein Statusmerkmal wegen seines Rufs als Zauberstab der Erfolgreichen.«


Akazie
OLLIVANDER: »Ein sehr ungewöhnliches Zauberstabholz, das, wie ich festgestellt habe, eigenwillige Zauberstäbe ergibt, die sich häufig weigern, außer ihrem Besitzer noch anderen mit Magie zu dienen und die ihre besten Wirkungen ausschließlich den Begabtesten vorbehalten. Diese Empfindlichkeit macht es schwierig, für sie einen Partner zu finden, und ich halte nur einen kleinen Vorrat bereit für Hexen oder Zauberer, die genügend Feinsinn besitzen, denn die Akazie ist ungeeignet für das, was man allgemein als „Knall und Stink“-Magie bezeichnet. Wenn der richtige Partner gefunden ist, dann ist die Macht eines Akazien-Zauberstabs allen anderen ebenbürtig, auch wenn er häufig wegen der Eigenheiten seines Temperaments unterschätzt wird. «


Apfel
OLLIVANDER: »Zauberstäbe aus Apfelholz werden nicht in großer Zahl gefertigt. Sie sind mächtig und eignen sich am besten für einen Besitzer mit hochgesteckten Zielen und Idealen, da dieses Holz sich schlecht mit schwarzer Magie verträgt. Es heißt, der Besitzer eines Apfelholz-Zauberstabs werde große Beliebtheit und ein langes Leben genießen, und häufig ist mir aufgefallen, dass Kunden mit starker persönlicher Ausstrahlung hervorragend mit einem Apfelholz-Zauberstab harmonieren. Eine ungewöhnliche Fähigkeit, sich mit anderen magischen Wesen in deren Sprachen zu unterhalten, findet sich häufig unter Besitzern von Apfelholzstäben, etwa bei Dylan Marwood, dem gefeierten Autor von »Wassermenschen: Ein Handbuch ihrer Sprache und Gebräuche«.«


Birne
OLLIVANDER: »Dieses golden getönte Holz ergibt Zauberstäbe mit exzellenten magischen Kräften, die in der Hand der Warmherzigen, der Großzügigen und der Weisen ihr Bestes geben. Besitzer von Birnenholzstäben sind meiner Erfahrung nach meist beliebt und wohlangesehen. Ich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Birnenstab in den Händen von Hexen oder Zauberern der dunklen Seite entdeckt wurde. Birnenholz-Zauberstäbe gehören zu den unverwüstlichen, und ich beobachte häufig, dass sie selbst nach vielen Jahren harten Einsatzes immer noch einen bemerkenswert neuen Eindruck machen. «


Buche
OLLIVANDER: »Der richtige Partner für einen Buchenholz-Zauberstab sollte, falls jung, mehr als altersgemäße Weisheit besitzen, und falls erwachsen, reich an Verständnis und Erfahrung sein. Buchenstäbe arbeiten nur sehr mäßig für die Engstirnigen und Intoleranten. Zauberer und Hexen, die einen Buchenstab bekommen haben, ohne eigentlich dafür geeignet zu sein (jedoch dieses sehr begehrenswerte, kräftig getönte und hochgeschätzte Zauberstabholz unbedingt haben wollten), suchen oft kundige Zauberstabmacher wie mich zu Hause auf und wollen den Grund für die mangelnde Macht ihres schönen Zauberstabs erfahren. Mit geeignetem Partner ist der Birkenstab zu einer Raffinesse und Kunstfertigkeit in der Lage, die bei anderen Hölzern selten zu sehen ist, von daher sein illustrer Ruf.«


Ebenholz
OLLIVANDER: »Dieses tiefschwarze Zauberstabholz ist von beeindruckender Erscheinung und entsprechendem Ansehen und gut geeignet für alle Arten von kämpferischer Magie und Verwandlung. Das Ebenholz ist am glücklichsten in der Hand dessen, der den Mut hat, er selbst zu sein. Oft unangepasst, höchst individuell oder zufrieden mit dem Status des Außenseiters, finden sich Besitzer von Ebenholzstäben sowohl in den Reihen des Phönixordens als auch unter den Todessern. Meiner Erfahrung nach ist die perfekte Entsprechung für den Ebenholzstab ein Mensch, der an seinen Überzeugungen ungeachtet des äußeren Drucks festhält und nicht leicht von seinem Ziel abzubringen ist. «


Eibe
OLLIVANDER: »Zauberstäbe aus Eibe gehören zu den selteneren, und desgleichen sind ihre idealen Besitzer von apartem und manchmal berüchtigtem Charakter. Es heißt, der Zauberstab aus Eibe würde seinen Besitzer die Macht über Leben und Tod verleihen, was man natürlich von allen Zauberstäben sagen könnte; und doch genießt die Eibe einen besonders düsteren und angsteinflößende Ruf im Reich der Duelle und Flüche. Allerdings ist es nicht richtig zu behaupten (wie es die tun, die nichts von der Zauberstabkunde verstehen), dass die Anwender von Eiben-Zauberstäben eher zu den dunklen Künsten neigen als andere. Hexen oder Zauberer, die sich am besten für einen Eibenstäbe eignen, können sich genauso gut als wildentschlossen erweisen, wenn es darum geht, andere zu beschützen. Aus diesen langlebigen Bäumen geschnitzte Zauberstäbe finden sich ebenso häufig in der Hand von Helden wie von Schurken. Wo Zauberer mit Eibenstäben begraben sind, entsprießt dem Zauberstab meist ein Baum, der das Grab des toten Besitzers bewacht. Nach meiner Erfahrung steht jedenfalls fest, dass der Eibenstab niemals einen mittelmäßigen oder zaghaften Besitzer wählt.«


Elder
OLLIVANDER: »Als seltenstes Zauberstabholz überhaupt, und seinem Ruf nach zutiefst unglücksträchtig, ist der Stab aus Elder (ein altes Wort für Holunder) schwieriger zu beherrschen als alle anderen. Es steckt machtvolle Magie in ihm, doch er verabscheut es, bei einem Besitzer zu bleiben, der unter seinen Mitmenschen nicht der Überlegene ist; ein hervorragender Zauberer ist nötig, um den Elderstab für längere Zeit zu halten. Der alte Aberglaube: „Hast du einen Elderstab, hast du niemals Glück“, geht auf diese Angst vor dem Zauberstab zurück, doch in Wahrheit ist er unbegründet, und jene törichten Zauberstabmacher, die sich weigern, mit Elder zu arbeiten, tun dies eher, weil sie bezweifeln, dass sie ihre Produkte verkaufen können, als aus Angst, mit diesem Holz zu arbeiten. Die Wahrheit lautet, dass nur eine höchst ungewöhnliche Persönlichkeit ihre vollkommene Entsprechung in Elder findet, und bei den seltenen Fällen einer solchen Verbindung bin ich sicher, dass den jeweiligen Hexen oder Zauberern ein besonderes Schicksal zugeeignet ist. Während meiner langen Studienjahre habe ich zudem festgestellt, dass die Besitzer von Elderstäben fast immer eine starke Wahlverwandtschaft mit jenen spüren, die von der Vogelbeere gewählt wurden.«


Englische Eiche
OLLIVANDER: »Als Zauberstab für gute und für schlechte Tage ist dies ein Freund, der so treu ist wie der Zauberer, der seiner würdig ist. Zauberstäbe aus Englischer Eiche erfordern starke, mutige und loyale Partner. Weniger bekannt ist, dass ihre Besitzer oft eine starke Intuition und seelische Verwandtschaft zur Magie der natürlichen Welt aufweisen, zu den Geschöpfen und Pflanzen, welche die Zaubererwelt für Magie und Vergnügen benötigt. Die Eiche gilt als Königin des Waldes von der Winter- bis zur Sommersonnwende, und ihr Holz sollte nur in dieser Zeit geschlagen werden. (Wenn die Tage wieder kürzer werden, wird die Stechpalme Königin, weshalb das Holz nur geholt werden sollte, wenn sich das Jahr zu Ende neigt. Dieser Gegensatz, so die gängige Auffassung, sei der Ursprung des alten Aberglaubens: Ist von Stechpalme ihr Stab und seiner eichen, müssen beide vor törichter Hochzeit weichen – der aus meiner Sicht unbegründet ist.) Es heißt, Merlins Zauberstab sei aus Englischer Eiche gewesen (da sein Grab jedoch nie gefunden wurde, lässt sich dies nicht beweisen).«


Erle
OLLIVANDER: »Die Erle ist ein unbiegsames Holz, doch ich habe festgestellt, dass sein idealer Besitzer nicht stur oder hartnäckig ist, sondern oft hilfsbereit, rücksichtsvoll und äußerst liebenswürdig. Während die meisten Zauberstabhölzer nach Ähnlichkeit in den Charakteren jener suchen, denen sie am besten dienen werden, ist die Erle insofern ungewöhnlich, als sie ein Temperament zu suchen scheint, welches, wenn nicht das genaue Gegenteil ihres eigenen, so doch gewiss von deutlich anderem Schlage ist. Wenn ein Erlen-Zauberstab am richtigen Platz ist, wird er ein großartiger, loyaler Helfer sein. Von allen Zauberstabarten ist die Erle am besten für die stumme Zauberstabarbeit geeignet, von daher ihr Ruf, dass sie nur für die fortgeschrittensten Hexen und Zauberer geeignet ist.«


Esche
OLLIVANDER: »Der Eschenstab hält an seinem einzig wahren Meister fest und sollte vom ursprünglichen Besitzer nicht weitergegeben oder verschenkt werden, da der Zauberstab dann seine Macht und seine Fähigkeiten verliert. Diese Neigung ist besonders ausgeprägt, wenn der Kern aus Einhorn ist. Nur selten hält ein Aberglaube um Zauberstäbe einer genauen Prüfung stand, doch meine ich, dass der alte Reim über Zauberstäbe aus Vogelbeere, Kastanie, Esche und Haselnuss (Die Vogelbeere schwatzt, die Kastanie dröhnt, die Esche ist stur, die Haselnuss stöhnt) ein Körnchen Wahrheit enthält. Es sind nicht die leicht von ihren Überzeugungen abzubringenden Hexen und Zauberer, welche am besten geeignet für Eschenstäbe sind. Wer allerdings dreist darauf beharrt, Zauberstäbe aus diesem prestigeträchtigen Holz auszuprobieren, wird von seinen Wirkungen enttäuscht sein. Der ideale Besitzer mag stur sein und gewiss mutig, aber nie grob oder arrogant. «


Espe
OLLIVANDER: »Espenholz von Zauberstabqualität ist weiß und feinkörnig, und alle Zauberstabmacher schätzen es wegen seiner elegant anmutenden Ähnlichkeit mit Marmor und seiner meist hervorragenden Zauberarbeit. Der passende Besitzer eines Espenholz-Zauberstabs ist oft ein hervorragender Duellant oder dazu bestimmt, denn der Espenstab gehört zu den besonders für das kriegerische Handwerk geeigneten Zauberstäben. Ein berüchtigter und geheimnisumwitterter Duellierklub des achtzehnten Jahrhunderts, der sich „Die Silbernen Speere“ nannte, stand in dem Ruf, nur Besitzer eines Espen-Zauberstabs aufzunehmen. Meiner Erfahrung nach sind Besitzer eines Espenstabs meist willensstark und zielstrebig und gehören zu der Minderheit jener, die sich auf eine große Suche begeben und von neuen Ordnungen fasziniert sind; dies ist ein Zauberstab für Revolutionäre.«


Fichte
OLLIVANDER: »Ungeschickte Zauberstabmacher bezeichnen die Fichte als schwieriges Holz, doch offenbaren sie damit nur ihre eigene Unfähigkeit. Es stimmt durchaus, dass besondere Fertigkeit nötig ist, um mit Fichte zu arbeiten, welche Zauberstäbe ergibt, die bei vorsichtigen und nervösen Naturen fehl am Platze sind und in fahrigen Fingern besonders gefährlich werden. Der Fichtenstab erfordert eine feste Hand, weil er offenbar häufig seine eigenen Vorstellungen davon hat, welche Art von Magie von ihm verlangt werden sollte. Wenn der Fichtenstab allerdings auf seinen richtigen Partner trifft – der meiner Erfahrung nach ein kühner Hexer mit einem ausgeprägten Sinn für Humor ist --, dann wird er zu einem ausgezeichneten Helfer, zutiefst loyal gegenüber seinen Besitzern und in der Lage, besonders prachtvolle und dramatische Effekte zu erzielen.«


Hartriegel
OLLIVANDER: »Hartriegel gehört zu meinen persönlichen Favoriten, und ich finde, dass es immer unterhaltsam ist, einen Hartriegel-Zauberstab mit seinem idealen Besitzer zusammenzubringen. Hartriegelstäbe sind flink und hinterlistig; von Natur aus sind sie verspielt und bestehen auf Partnern, die ihnen Freiraum lassen für Spaß und Trubel. Daraus sollte jedoch absolut nicht geschlossen werden, Hartriegelstäbe seien zu ernsthafter Magie nicht fähig, wenn diese von ihnen verlangt wird; es ist bekannt, dass sie ungewöhnliche Zauber unter schwierigen Bedingungen vollführen können, und wenn sie mit entsprechend klugen und einfallsreichen Hexen und Zauberern gepaart sind, können sie spektakuläre Verzauberungen bewirken. Eine interessante Marotte von Hartriegelstäben ist, dass sie sich weigern, stumme Zauber auszuführen, und oft sind sie recht geräuschvoll. «


Haselnuss
OLLIVANDER: »Der empfindsame Zauberstab aus Haselnussholz spiegelt oft den emotionalen Zustand seines Besitzers wider und arbeitet am besten für einen Meister, der seine eigenen Gefühle versteht und mit ihnen umgehen kann. Andere sollten sehr vorsichtig sein, wenn sie mit einem Haselnuss-Zauberstab hantieren, falls der Besitzer kurz zuvor die Beherrschung verloren oder eine schwere Enttäuschung erlitten hat, denn der Zauberstab nimmt diese Energie in sich auf und wird in unberechenbarer Weise wieder entladen. Der Vorteil eines Haselstabs wiegt derlei kleinere Unannehmlichkeiten jedoch mehr als auf, denn in geschickter Hand ist er zu außerordentlicher Magie fähig und seinem Besitzer so zugetan, dass er an des Meisters Lebensende häufig „verwelkt“. (Das heißt, er stößt all seine Magie aus und weigert sich zu arbeiten, weshalb es oft nötig ist, den Kern herauszuholen und in eine andere Hülle einzufügen, wenn der Zauberstab noch gebraucht wird. Bei einem Kern aus Einhornhaar ist dies jedoch aussichtslos; der Zauberstab ist dann mit Sicherheit „gestorben“.) Haselstäbe haben zudem die einzigartige Fähigkeit, Wasser in einem Untergrund zu entdecken, und wenn sie über verborgene Brunnen und Quellen geführt werden, stoßen sie silbrige, tränenförmige Rauchwölkchen aus.«


Kastanie
OLLIVANDER: »Dies ist ein ganz eigenartiges Holz mit vielen Facetten und ganz unterschiedlichem Charakter, je nachdem, wie der Zauberstabkern beschaffen ist, und es färbt einiges von der Persönlichkeit, die den Stab besitzt, auf ihn ab. Der Zauberstab aus Kastanie fühlt sich zu Hexen und Zauberern hingezogen, die geschickt darin sind, magische Tierwesen zu zähmen, die in eine starke Begabung für Kräuterkunde haben und von Natur aus gute Flieger sind. Wenn sie jedoch mit einer Drachenherzfaser verbunden sind, finden sie ihren besten Partner vielleicht unter jenen, die übermäßig am Luxus und an materiellen Dingen hängen und weniger empfindlich sind, wenn es darum geht, wie diese erlangt werden. Hingegen besaßen drei aufeinander folgende Vorsitzende des Zaubergamots Kastanien-Zauberstäbe mit Einhornhaar, denn diese Kombination zeigt eine Vorliebe für Persönlichkeiten, die mit allerlei Fragen von Recht und Gesetz befasst sind. «


Kirsche
OLLIVANDER: »Dieses sehr seltene Zauberstabholz ergibt einen Stab mit eigentümlichen Kräften, die von den Zauberschülern von Mahoutokoro in Japan äußerst geschätzt werden, wo die Besitzer von Zauberstäben aus Kirschholz besonderes Ansehen genießen. Westliche Zauberstabkäufer sollten sich alle Gedanken daran aus dem Kopf schlagen, dass die rosa Blüte des lebenden Baumes einen frivolen oder auch nur schmuckvollen Zauberstab ergibt, denn Kirschholz liefert häufig einen Stab von wahrhaft tödlicher Macht, unabhängig vom Kern, doch wenn er Drachenherzfaser enthält, sollte er niemals mit einem Zauberer ohne außerordentliche Selbstbeherrschung und Geisteskraft zusammengebracht werden.«


Lärche
OLLIVANDER: »Stark, haltbar und von warmer Farbe, wird Lärche seit langem als attraktives Zauberstabholz geschätzt. Sein Ruf, es würde den Besitzer zu Mut und Zuversicht anspornen, sorgt dafür, dass die Nachfrage immer größer ist als das Angebot. Dieser sehr begehrte Zauberstab ist jedoch schwer zufriedenzustellen, wenn es um den künftigen Besitzer geht, und tückischer im Umgang als viele sich vorstellen mögen. Ich stelle fest, dass dieses Holz immer Zauberstäbe mit verborgenen Talenten ergibt, und dies trifft auch auf den Meister zu, der einen solchen Stab besitzt. Es kommt häufig vor, dass die zu einem Lärchenstab passenden Hexen oder Zauberer das wahre Ausmaß ihrer beträchtlichen Talente nicht erkennen, bis sie dann mit ihm zusammengebracht werden, dann jedoch erweisen sie sich als ein außergewöhnliches Paar.«


Lorbeer
OLLIVANDER: »Man sagt, ein Lorbeerstab könne keine unehrenhafte Tat begehen, obwohl ich Lorbeerstäbe auf der Suche nach Ruhm (kein ungewöhnliches Ziel für jene, die am besten geeignet sind für diese Zauberstäbe) kennengelernt habe, die mächtige und manchmal tödliche Magie ausübten. Lorbeerstäbe werden manchmal als wankelmütig bezeichnet, aber das ist ungerecht. Der Lorbeerstab scheint unfähig, die Faulheit eines Besitzers hinzunehmen, und unter solchen Bedingungen ist er diesem am leichtesten und bereitwilligsten abzuringen. Ansonsten wird er sich zufrieden an seinen ersten Partner binden, und tatsächlich hat er die ungewöhnliche und liebenswürdige Eigenschaft, spontan Blitze auszusenden, wenn eine Hexe oder ein Zauberer versucht, ihn zu stehlen.«


Pappel
OLLIVANDER: »„Suchst du Rechtschaffenheit, dann suche zuerst bei den Pappeln“, war eine großartige Maxime meines Großvaters, Gerbold Ollivander, und meine eigene Erfahrung mit Pappel-Zauberstäben und ihren Besitzern entspricht ihr vollkommen. Dies ist ein Zauberstab, auf den Verlass ist, er ist unbeirrbar, stark und von gleichmäßiger Kraft, immer am glücklichsten, wenn er mit einer Hexe oder einem Zauberer mit klaren moralischen Vorstellungen arbeiten kann. Es gibt einen müden alten Witz unter mäßigen Zauberstabmachern, dass kein Pappelstab sich jemals einen Politiker ausgesucht habe, doch damit beweisen sie ihr bedauerliches Unwissen: Zwei der fähigsten Minister des Zaubereiministeriums, Eldritch Diggory und Evangeline Orpington, waren Besitzer von edlen Pappel-Zauberstäben aus der Hand von Ollivander.«


Pinie
OLLIVANDER: »Der geradlinig gemaserte Pinien-Zauberstab wählt immer einen unabhängigen, eigenwilligen Meister, der vielleicht als Einzelgänger gilt, als faszinierend und womöglich geheimnisvoll. Pinienstäbe genießen es, wenn sie auf schöpferische Weise eingesetzt werden, und im Gegensatz zu manch anderen passen sie sich widerstandslos neuen Methoden und Zaubern an. Viele Zauberstabmacher behaupten, dass Pinienstäbe in der Lage seien, Besitzer zu erkennen und für diese auch am besten zu arbeiten, denen ein langes Leben beschieden ist, und ich kann dies bestätigen, insofern ich noch keinen Meister eines Pinienstabs kennengelernt habe, der jung gestorben wäre. Der Pinienstab gehört zu jenen Zauberstäben, die am empfänglichsten für stumme Magie sind. «


Platane
OLLIVANDER: »Die Platane liefert einen unternehmungsfrohen Zauberstab, begierig auf neue Erfahrungen und von nachlassendem Glanz, wenn er für banale Tätigkeiten eingesetzt wird. Es ist eine Marotte dieser hübschen Stabe, dass sie in Flammen aufgehen können, wenn ihnen „langweilig“ wird, und viele Hexen und Zauberer, die es sich in mittleren Jahren behaglich einrichten, stellen aufgebracht fest, dass ihr zuverlässiger Zauberstab in ihrer Hand in Flammen aufgeht, wenn sie gerade ein weiteres Mal aufgefordert haben, ihre Pantoffeln zu holen. Daraus wäre zu schließen, dass der ideale Besitzer des Platanenstabs neugierig, lebensfroh und abenteuerlustig ist, und mit einem solchen Besitzer gepaart, beweist er eine Lern- und Anpassungsfähigkeit, die der Platane zu Recht einen Platz unter den meistgeschätzten Zauberstabhölzern der Welt einbringt. «


Rebe
OLLIVANDER: »Die Druiden hielten alles, was einen hölzernen Stamm hatte, für einen Baum, und die Rebe liefert Zauberstäbe von so besonderer Natur, dass ich mich glücklich schätze, ihre alte Tradition fortzusetzen. Rebenstäbe gehören zu den weniger verbreiteten Zauberstäben, und wie ich fasziniert beobachte, sind ihre Besitzer fast immer Hexen oder Zauberer, die nach Höherem streben, eine über das Alltägliche hinausgehende Vision haben und häufig jene in Erstaunen versetzen, die glauben, sie würden sie am besten kennen. Rebenzauberstäbe scheinen sich stark zu Persönlichkeiten mit verborgenen Tiefen hingezogen zu fühlen, und ich habe festgestellt, dass sie empfindsamer sind als alle anderen, wenn es darum geht, einen künftigen Partner augenblicklich zu erkennen. Verlässliche Quellen behaupten, ein geeigneter Besitzer müsse nur ihren Raum betreten, dann würden Zauberstäbe bereits magische Effekte hervorbringen, und ich habe dieses Phänomen in meinem eigenen Laden zwei Mal beobachtet. «


Roteiche
OLLIVANDER: »Man wird die Unwissenden häufig sagen hören, die Roteiche sei ein untrügliches Kennzeichen für das hitzige Temperament ihres Besitzers. Tatsächlich ist der richtige Partner für einen Roteichenstab mit ungewöhnlich schneller Reaktionsfähigkeit begabt, was diesen zu einem perfekten Duellstab macht. Er ist weniger verbreitet als Englische Eiche, und ich habe festgestellt, dass sein idealer Meister leichthändig, schnell von Begriff und anpassungsfähig ist, häufig der Schöpfer eigenwilliger, origineller Zauber und gut als Partner oder Partnerin in einem Kampf zu gebrauchen. «


Rotholz
OLLIVANDER: »Rotholz von Zauberstabqualität ist knapp, wird jedoch dauernd nachgefragt aufgrund seines Rufs, dem Besitzer Glück zu bringen. Wie in der Zauberstabkunde meist der Fall, hat die breite Mehrheit die Wahrheit auf den Kopf gestellt: Rotholz-Zauberstäbe sind nicht an sich glücksträchtig, sondern stark zu Hexen und Zauberern hingezogen, die bereits das bewundernswerte Talent haben, immer auf den Füßen zu landen, die richtige Wahl zu treffen, aus einer Katastrophe Vorteile zu ziehen. Die Verbindung solcher Hexen und Zauberer mit Rotholzstäben ist immer spannend, und ich bin mir sicher, dass ich von aufregenden Heldentaten hören werde, wenn ich ein solch besonderes Paar aus meiner Werkstatt verabschiede.«


Schwarzdorn
OLLIVANDER: »Schwarzdorn, ein sehr ungewöhnliches Zauberstabholz, hat den in meinen Augen wohlverdienten Ruf, dass es sich bestens für einen Krieger eignet. Das muss nicht unbedingt heißen, dass sein Besitzer die dunklen Künste ausübt (auch wenn nicht zu bestreiten ist, dass jene, die es tun, in den Genuss der beträchtlichen Kräfte des Schwarzdornstabs kommen); man findet Schwarzdornstäbe bei den Auroren wie auch bei den Insassen von Askaban. Eine merkwürdige Eigenschaft des Schwarzdornbuschs, der tückische Dornen austreibt, besteht darin, dass er seine süßesten Beeren nach den härtesten Frösten hervorbringt, und die Zauberstäbe aus diesem Holz scheinen mit ihren Besitzern Gefahren oder Entbehrungen bestehen zu müssen, um sich wahrhaft an sie zu binden. Dies vorausgesetzt, wird der Schwarzdorn-Zauberstab ein so treuer und ergebener Diener sein, wie man ihn sich nur wünschen kann. «


Schwarznuss
OLLIVANDER: »Nicht so verbreitet wie der aus gewöhnlicher Walnuss, sucht der Zauberstab aus schwarzer Walnuss einen Meister mit gutem Instinkt und durchdringender Geisteskraft. Schwarze Walnuss ist ein sehr schönes Holz, aber nicht gerade einfach zu beherrschen. Es hat eine ausgeprägte Marotte, insofern es ungewöhnlich empfindlich für innere Konflikte ist und auf dramatische Weise seine Kräfte verliert, wenn der Besitzer sich in irgendeiner Form selbst etwas vormacht. Wenn die Hexe oder der Zauberer unfähig oder nicht willens ist, sich selbst oder anderen gegenüber aufrichtig zu sein, dann versagt der Zauberstab häufig seine Dienste, wenn er richtig arbeiten soll, und muss mit einem neuen Besitzer zusammengebracht werden, um seine frühere Könnerschaft zurückzugewinnen. Mit einem aufrichtigen, selbstbewussten Besitzer gepaart, wird er jedoch zu einem der treuesten und beeindruckendsten Zauberstäbe überhaupt, mit einem besonderen Gespür für alle Arten von Zauberhandwerk. «


Silberlinde
OLLIVANDER: »Dieses ungewöhnliche und höchst attraktive Zauberstabholz war im neunzehnten Jahrhundert groß in Mode. Die Nachfrage übertraf das Angebot, und skrupellose Zauberstabmacher färbten minderwertige Hölzer ein, um Käufern vorzutäuschen, dass sie Silberlinde gekauft hätten. Die Gründe, weshalb dieser Zauberstab so begehrenswert war, waren nicht nur seine ungewöhnlich hübsche Erscheinung, sondern auch, dass er den Ruf hatte, für Seher und in Legilimentik Bewanderte hervorragend geeignet zu sein, beides geheimnisvolle Künste, die dem Besitzer eines Stabs aus Silberlinde auch beträchtliches Ansehen verliehen. Auf dem Höhepunkt der Nachfrage behauptete der Zauberstabmacher Arturo Cephalopos, dass der Zusammenhang von Silberlinde und Hellseherei eine ,,falsche Behauptung ist, verbreitet von Händlern wie Gerbold Ollivander (meinem Großvater), die in ihren Werkstätten zu große Bestände an Silberlinde angelegt haben und hoffen, ihre Überschüsse loszuwerden“. Aber Cephalopos war ein schludriger Zauberstabmacher und ein Ignorant, und niemand, ob Seher oder nicht, war überrascht, als er pleiteging. «


Stechpalme
OLLIVANDER: »Stechpalme ist eine der selteneren Holzarten; traditionell wird ihr eine Schutzwirkung zugesprochen, und sie arbeitet am bereitwilligsten für jene, die Hilfe gebrauchen könnten, um einen Hang zu Jähzorn und Ungestüm zu überwinden. Zugleich wählen Stechpalmenstäbe häufig Besitzer, die auf einer gefährlichen und oft spirituellen Suche sind. Stechpalme ist eines jener Hölzer, das je nach Zauberstabkern äußerst unterschiedlich arbeitet, und es ist berüchtigtermaßen schwierig, es mit Phönixfeder zusammenzubringen, da der Wankelmut mit der hingebungsvollen Art des Phönix auf eigentümliche Weise in Konflikt gerät. In dem ungewöhnlichen Fall, dass eine solche Verbindung zu einem idealen Partner gelangt, dürfte ihnen jedoch nichts und niemand im Weg stehen. «


Tanne
OLLIVANDER: »Mein erlauchter Großvater, Gerbold Octavius Ollivander, nannte Zauberstäbe aus diesem Holz immer „die der Überlebenden“, weil er sie drei Zauberern verkauft hatte, die später tödliche Gefahren unversehrt überstanden. Unzweifelhaft ergibt dieses Holz, das ja von den widerstandsfähigsten Bäumen stammt, Zauberstäbe, die bei ihren passenden Besitzern Durchhaltevermögen und Unbeirrbarkeit verlangen, und gewiss sind sie in den Händen der Wankelmütigen und Unentschiedenen schlechte Werkzeuge. Tannen-Zauberstäbe sind besonders geeignet für die Verwandlung und bevorzugen Besitzer von konzentriertem, entschlossenem und gelegentlich einschüchterndem Auftreten.«


Ulme
OLLIVANDER: »Der unbegründete Glaube, nur Reinblütige könnten mit Ulmenstäben zaubern, wurde zweifellos vom Besitzer eines solchen Zauberstabs in die Welt gesetzt, der beweisen wollte, was es mit seinem Blut auf sich hatte, denn ich kenne treffliche Partner von Ulmenstäben, die muggelstämmig sind. Die Wahrheit lautet, dass Ulmenstäbe Besitzer mit Ausstrahlung, Gewandtheit im Zaubern und einer gewissen naturgegeben Würde bevorzugen. Nach meiner Erfahrung produziert Ulme die wenigsten Unfälle und törichten Fehler, aber die elegantesten Zauber und Banne; dies sind raffinierte Zauberstäbe, in den richtigen Händen fähig zu höchstentwickelter Magie (was das Holz wiederum sehr begehrenswert macht für jene, welche die Weltsicht der Reinblüter vertreten). «


Vogelbeere
OLLIVANDER: »Das Holz der Vogelbeere war immer schon sehr begehrt für Zauberstäbe, weil es in dem Ruf steht, mehr Schutz zu bieten als jedes andere Holz, und nach meiner Erfahrung bringt es verschiedenste Defensivzauber hervor, die besonders mächtig und schwer zu brechen sind. Oft wird behauptet, dass keine Hexe und kein Zauberer der dunklen Seite jemals einen Vogelbeerenstab besessen hätten, und ich kann mich nicht erinnern, dass einer meiner Vogelbeeren-Zauberstäbe je etwas Böses in der Welt angerichtet hätte. Die Vogelbeere fühlt sich am wohlsten bei den Besonnenen und Reinherzigen, aber dass sie im Ruf steht, tugendhaft zu sein, sollte niemanden hinters Licht führen – diese Zauberstäbe sind allen anderen ebenbürtig, häufig besser, und übertreffen in Duellen häufig andere. «


Walnuss
OLLIVANDER: »Hochintelligenten Hexen und Zauberern sollte zuerst ein Walnuss-Zauberstab zur Erprobung angeboten werden, denn in neun von zehn Fällen finden die beiden im jeweils anderen den idealen Partner. Walnussstäbe sieht man oft in den Händen von Erneuerern und Erfindern der Magie; es ist ein schönes Holz, begabt mit ungewöhnlicher Gewandtheit und Anpassungsfähigkeit. Zur Vorsicht sei jedoch angemerkt: Während manche Hölzer schwer zu beherrschen sind und vielleicht der Ausführung von Zaubern widerstreben, die ihrer Natur fremd sind, wird der Walnussstab, einmal unterworfen, jede gewünschte Aufgabe seines Besitzers erledigen, vorausgesetzt, er ist ein hinreichend brillanter Zauberer. Dies macht den Stab zu einer wahrhaft tödlichen Waffe in den Händen von gewissenlosen Magiern, denn Stab und Zauberer können sich auf eine besonders ungesunde Art gegenseitig befeuern.«


Weide
OLLIVANDER: »Die Weide ist ein ungewöhnliches Zauberstabholz mit heilender Kraft, und ich habe festgestellt, dass dem idealen Besitzer eines Weiden-Zauberstabs oft von eine gewisse, häufig grundlose, Unsicherheit anhaftet, mag er oder sie dies noch so gut verbergen. Während viele selbstgewisse Kunden darauf bestehen, einen Weidenstab auszuprobieren (angelockt durch ihre schöne Gestalt und den durchaus gerechtfertigten Ruf, dass sie fortgeschrittene stumme Magie ermöglichen), entscheiden sich meine Weidenstäbe beharrlich für Zauberer mit dem größten Potential und nicht für jene, die glauben, sie hätten nur wenig zu lernen. Wer am weitesten reisen muss, kommt mit der Weide am schnellsten voran, ist in meiner Familie seit jeher ein geflügeltes Wort.«


Weißbuche
OLLIVANDER: »Mein eigener Zauberstab ist aus Weißbuche, und so behaupte ich in aller nötigen Bescheidenheit, dass die Weißbuche als Lebenspartner talentierte Hexen und Zauberer mit einer einzigen, reinen Leidenschaft auswählt, die fast immer in die Tat umgesetzt wird und von manchen Besessenheit genannt werden mag (während mir der Begriff „Vision“ lieber ist). Weißbuchenstäbe passen sich rascher als fast alle anderen dem Zauberstil ihres Besitzers an und entwickeln dann eine so persönliche Beziehung, dass andere ihn nur mit großen Schwierigkeiten selbst für die einfachsten Zauber heranziehen können. Weißbuchenstäbe übernehmen zudem den Ehrenkodex ihrer Besitzer, egal, wie dieser auch lauten mag, und weigern sich dann, Taten zu vollbringen – ob zum Guten oder zum Schlechten --, die nicht mit den Grundsätzen ihres Meister übereinstimmen. Ein besonders fein gestimmter und empfindsamer Zauberstab. «


Weißdorn
OLLIVANDER: »Der Zauberstabmacher Gregorowitsch schrieb, dass Weißdorn „einen merkwürdigen, widersprüchlichen Zauberstab ergibt, voller Paradoxien wie der Baum, der ihn hervorbrachte, dessen Blätter und Blüten heilen, dessen geschnittene Zweige jedoch nach Tod riechen.“ Während ich mit vielen Schlussfolgerungen Gregorowitschs nicht übereinstimme, sind wir uns über die Weißdornstäbe einig, die ihrer Natur nach vielschichtig und faszinierend sind, genau wie die Besitzer, die am besten zu ihnen passen. Weißdorn-Zauberstäbe mögen besonders für die Heilmagie geeignet sein, doch sind sie auch in Flüchen bewandert, und ich habe allgemein festgestellt, dass der Weißdornstab sich besonders bei einer in sich konflikthaften Natur zu Hause fühlt, aber auch bei Hexen oder Zauberern, die Zeiten Umbruchs erleben. Weißdorn ist jedoch nicht leicht zu meistern, und ich würde nie etwas anderes in Betracht ziehen, als einen Weißdornstab in die Hände einer Hexe oder eines Zauberers von ausgewiesenem Talent zu geben, andernfalls könnten gefährliche Folgen eintreten. Weißdornstäbe haben eine bemerkenswerte Eigenheit: Ihre Zauber können, wenn schlecht ausgeführt, nach hinten losgehen. «


Zeder
OLLIVANDER: »Immer wenn ich jemanden treffe, der einen Zedernholz-Zauberstab trägt, begegnet mir Charakterstärke und ungewöhnliche Loyalität. Mein Vater, Gervaise Ollivander, sagte immer: „Du kannst einen Zedernstabträger niemals täuschen“, und ich bestätige dies: Der Zedern-Zauberstab findet seinen idealen Platz dort, wo Scharfsinn und Aufnahmefähigkeit herrschen. Ich würde jedoch noch weiter gehen als mein Vater und sagen, dass ich noch nie einen Besitzer eines Zedernstabs getroffen habe, den ich hätte verärgern wollen, besonders wenn seinen Lieben Schaden angetan würde. In den Hexen oder Zauberern, die mit der Zeder gut zusammenpassen, steckt oft das Potential für einen furchterregenden Gegner, zum Entsetzen jener, die sie gedankenlos herausgefordert haben.«


Zypresse
OLLIVANDER: »Zypressen-Zauberstäbe werden mit Edelmut in Verbindung gebracht. Der große mittelalterliche Zauberstabmacher Geraint Ollivander schrieb, es sei ihm immer eine Ehre, Partner für Zypressenstäbe zu finden, denn er wusste, er würde Hexen oder Zauberern begegnen, die einen heldenhaften Tod sterben würde. Zum Glück sind die Besitzer von Zypressen-Zauberstäben in unseren weniger blutrünstigen Zeiten kaum dazu aufgerufen, ihr Leben hinzugeben, auch wenn zweifellos viele von ihnen dies täten, sollte es von ihnen verlangt werden. Zauberstäbe aus Zypresse finden ihre Seelenverwandten unter den Mutigen, den Kühnen und denen, die sich selbst opfern: unter jenen, die keine Angst haben, den Schatten in ihrem eigenen Wesen und dem anderer entgegenzutreten.«




die kerne machen's aus!






kerne
So rise, and shine
Nows the time to be alive
To stay awake with me a while, and smile





Einhorn
OLLIVANDER: »Einhornhaar ergibt in der Regel die beständigste Magie und unterliegt am wenigsten Schwankungen und Blockaden. Zauberstäbe mit Einhornkernen lassen sich meist am schwersten den dunklen Künsten zukehren. Sie sind die treuesten Zauberstäbe und bleiben ihren ersten Besitzern normalerweise stark verbunden, unabhängig davon, ob sie vollendete Hexen oder Zauberer sind.
Leichte Nachteile von Einhornhaaren bestehen darin, dass sie nicht die mächtigsten Zauberstäbe ergeben (das Zauberstabholz kann hier jedoch verstärkend wirken) und dass sie zur Trübsal neigen, wenn sie ernsthaft missbraucht werden, will heißen, das Haar kann „sterben“ und muss ersetzt werden.«


Drache
OLLIVANDER: »In der Regel ergeben Drachenherzfasern die mächtigsten Stäbe, die zu den spektakulärsten Zaubern fähig sind. Drachenstäbe lernen meist schneller als andere Arten. Während sie die Gefolgschaft wechseln können, wenn sie dem ursprünglichen Meister abgerungen werden, binden sie sich immer stark an ihren gegenwärtigen Besitzer.
Der Drachenstab lässt sich wohl am leichtesten den dunklen Künsten zukehren, auch wenn er von sich aus diesen Weg nicht gehen wird. Im Vergleich zu den anderen zwei Kernarten sind Zauberstäbe mit einem Kern aus Drachenherzfaser am unfallträchtigsten, weil sie so temperamentvoll sind. «


Phoenix
OLLIVANDER: »Dies ist der seltenste Kerntyp. Phönixfedern beherrschen die breiteste Spanne der Magie, auch wenn es länger als bei Einhorn- oder Drachenkernen dauern kann, bis sie dies offenbaren. Sie zeigen am meisten Initiative und handeln manchmal von sich aus, eine Eigenart, die viele Hexen und Zauberer nicht mögen.
Zauberstäbe mit Phönixfedern sind immer die wählerischsten, wenn es um ihre möglichen Besitzer geht, denn sie stammen von einem der unabhängigsten und entrücktesten Geschöpfe der Welt. Diese Zauberstäbe sind am schwersten zu zähmen und dem jeweiligen Besitzer anzupassen, und ihre Treue ist meist schwer errungen. «



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