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 Heaven or Hell, what did you think?

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08.09.13 21:41 © Gast

Heaven or Hell, what do you think...?
MAVIS & LEONIE| 02.03.1943| GIRLSDORMS
Now nothing can take you away from me. We've been down that road before..that's over now...
Sie verstand es einfach nicht und in gewisser Weise wollte die junge Rockbell es auch nicht verstehen, denn je mehr sie darüber nachdachte, desto mehr Kopfschmerzen bereitete es ihr. Auf schnellem Weg war sie von den Ländereien mit dem schwarzen Regenschirm, auf denen ein paar kleine Pandas –die sie selbst drauf gemalt hatte- drauf waren durch den Regen gelaufen und war nur kurz im Atrium stehen genlieben um den Rücken ihres besten Freundes zu betrachten. Dieser jedoch hatte sich gerade mit jemandem unterhalten und schien auch keine Anstalten zu machen die Hand zur Begrüßung zu heben. Tja wie ich es dir gesagt habe, er mag dich nicht mehr. Das verhöhnte lachen ihrer inneren Stimme ließ Leonie zwar schon ein wenig trübselig werden, etwas was man von der jungen Rockbell normaler weise nicht gewohnt war, dennoch war der letzte Funken Hoffnung, dass da etwas zwischen ihr und Ryou war noch lange nicht erloschen. Nein und so schnell würde die Löwin die Hoffnung auch nicht aufgeben. Die wenigen Sekunden verstrichen und für einen kurzen Moment sah sie ihn traurig an, hoffte er würde diese Trauer sehen, doch anstelle etwas zu tun würdigte er sie nur mit einem kurzen Blick und sah dann sofort wieder in eine andere Richtung. Nein anscheinend schien da etwas zwischen ihnen zu sein. Etwas was Leonie nicht wusste oder gar mit bekommen hatte, doch egal was es war, es zerstörte ihre Freundschaft. Mit einem leisen Seufzen drehte sie sich um, stürmte schon fast ins Schloss hinein. Hetzte die Treppen zum Gemeinschaftssaal hinauf und war noch hinter dem Portrait verschwunden bevor die fette Dame überhaupt bemerken konnte wer es denn wirklich war, der Eintritt haben wollte. Tränen waren in ihren Augen zu sehen und dies war schon mehr ein großes wunder. Mit einem Schwung war die große Holztüre von ihr aufgestoßen worden. „Kerle, man kann sie einfach nicht gebrauchen.“, schrie sie schon fast durch den ganzen Mädchenschlafsaal bevor sie sich auf ihr Bett niederließ. Die anderen Personen die im Raum waren nahm sie kaum war und dennoch hoffte sie auf irgendeine Art Bestätigung.
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09.09.13 23:30 © BLOODY BARON

between paradise and burning skies
HEAVEN OR HELL - WHERE'S THE DRIFFRENCE, DARLING?
LEONIE ROCKBELL & MAVIS CALETTE | 2ND OF MARCH 1943 | AFTER CLASSES


Ärgerlich. Mit einem wutentbranntem Schnauben liess sich die Gryffindor rückwärts auf ihr Bett fallen und betrachtete dabei einen von drei Briefen, welche sie in der Hand hielt. Nach dem Dilirium vom gestrigen Tag hatten die Eulen sich wohl kaum erholt - es kamen zwar Nachrichten an, jedoch beschränkten sie ihre Vollständigkeit dabei auf erschöpfende 50 Prozent. Eindeutig nicht nicht genug! Vor allem nicht, wenn man seit Tagen auf Post von Zuhause wartete! Mit einer schwungvollen Hanbewegung schmetterte die Gryffindor den Brief zu Boden, schloss die Augen und sackte leise hinab, in die Dichte der hiesigen Matratze.
Ihre Gedanken flogen dabei wild in ihrem Kopf herum. Ende Woche war ihr Geburtstag - und noch immer wusste sie nicht, wie sie jenen feiern wollte. Eigentlich wär ein kleines fest mit Musik ganz schön. Doch inwiefern dies umzusetzen war und dann auch noch den Wunsch zu äussern das Ganze ohne die Beaufsichtigung durch Lehrpersonen zu veranstalten .. nunja - da fehlte es ihr zur Zeit eindeutig an Kreativität.

Plötzlich wurde die hölzerne Tür mit einem lauten Quietschen aufgerissen, so als würde sie unter Todesqualen aufkreischen und damit auf unorthodoxe Weise allessamt taub werden lassen. Aus ihren Halbträumen herausgerissen, verzog die Gryffindor ihre hübschen Züge zu einer angewiderten Miene. Diese Töne waren einfach unerträglich! Spannend in diesem Augenblick war aber Leonie, welche wie ein Sauberwisch an ihr vorbeifegte und sich schluchtzend auf's Bett schmiss. Ah, diese Szene kam ihr doch irgendwie bekannt vor. Was ihre Hausgenossin zuvor geflucht hatte, war leider nicht bis zu Calette durchgedrungen. Aber jene wusste, dass die andere Löwin nun jemandem zum Reden brauchte. So etwas wusste man, wenn man seit etlichen Jahren tagein tagaus miteinander zu tun hatte. "Belly? " ächtzte die Blondette während einem lausigen Versuch sich ohne Hände aufzurichten. "Was ist los? "
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10.09.13 20:55 © Gast

Heaven or Hell, what do you think...?
MAVIS & LEONIE| 02.03.1943| GIRLSDORMS| AFTER CLASSES

I have often dreamed, of a far off place...I swear I'll be there someday...
Sie konnte es nicht glauben, wollte es nicht glauben. Hatte Ryou sie wirklich ignoriert? Hatte er dies wirklich getan?  Ja hat er sieh es ein! , rief ihr ihre innere Stimme im sarkastischen Tonfall entgegen. Wie sie es hasste, wenn  diese Stimme sich mal wieder vollkommen unnötiger Weise einmischte und versuchte ihre innere Seele und ihren damit verbunden Geist zu zerstören. Vielleicht hatte er sie auch gar nicht gesehen gehabt oder sie war zu schnell gewesen, als das er auf sie hatte reagieren können. Oder ihr Verstand begann langsam mit ihr durch zu gehen. Wer wusste das schon? Sie wusste ja, dass ihre Familie verrückt war, doch wusste sie nicht das Halluzinationen auch unter dem Punkt Verrückt sein zählten. Eine kleine Träne löste sich aus ihren Augenwinkel und sie wusste nicht so ganz ob es in so einer Situation erlaubt war zu weinen, sich seinen Emotionen hinzugeben und diese auch in irgendeiner Art und Weise zum Ausdruck zu bringen. Am liebsten hätte sie wohl jetzt ihr kleines Stofftier May genommen und es einmal quer durch den Raum geworfen, doch tat sie dies nicht aus Angst, dass ihr geliebtes Pandababy kaputt gehen könnte. Nein sie musste reden oder irgendwie anderweitig Dampf ablassen, bevor sie begann wild um sich zu schlagen und vollkommen auszurasten. Die Worte ihrer Zimmergenossin holten sie zurück aus den Gedanken und brachten sie für wenige Sekunden auf den Boden der Tatsachen zurück. Schnell wischte sie sich die verirrte Träne aus den Augenwinkel. Sie durfte nicht schwach sein musste Stark sein, so hatten es ihr ihre Eltern beigebracht. Sie versuchte sich zu einem aufgesetzten Lächeln zu bringen, was jedoch mehr als nur fehlgeschlagen war. Die Abkürzung ihres Nachnamen hatte sie doch ein wenig stutzig gemacht, dennoch hatte sie nichts weiter dazu zusagen und auch die Nachfrage der jungen Calette hatte sie am Anfang nur leicht belächeln können. „Jungs.“, sagte sie, so als sei es die einfachste Möglichkeit von allen, die man auf jedenfall als erstes immer in Betracht hätte ziehen müssen. Mit einer schnellen Bewegung hatte sie die Schuhe der Schuluniformen ausgezogen und hatte ihre Beine an ihren Körper angezogen. Fast schon verträumt legte sie den Kopf auf ihre Knie und wünschte sich in Gewisser Art und Weise die alten Beziehungen zurück, den Teil ihres Lebens, wo sie sich noch nicht für Jungen interessiert hatte, wo sie sich nicht darum gekümmert hatte, wie andere sie sahen oder was man von ihr dachte.  „Ich hab alles kaputt gemacht, einfach alles.“  Sie wusste nicht so recht ob sie der jungen Calette bereits von dem Kuss zwischen ihr und Ryou erzählt hatte geschweige denn, dass  Ryou es nicht ganz prickelnd fand was zwischen ihnen gelaufen war, was in vielerlei Hinsicht verwirrend für die junge Rockbell gewesen war. Kaum hatten sich den am Tag der Liebenden ihre Lippen berührt hatte sie noch das Gefühl gehabt das richtige zu tun, hatte das Gefühl gehabt er würde das, was er tat genießen und dann kaum wenige Minuten später schien alles vorbei zu sein. Sie hatten keine verliebten Blicke mehr ausgetauscht, hatten nicht nochmal die Lippen auf einander gelegt, nein sie hatten einfach nur stillschweigend dagesessen und hatten fast schon geschwiegen und waren in der vorherrschenden Stille beinahe untergegangen, so fühlte es sich jedenfalls für die Löwin an. Leonie nahm eine Strähne ihrer Haare und begann sie um ihren Finger zu wickeln, verzweifelnd am Versuchen die aufkommenden Tränen zu unterdrücken.
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14.09.13 17:04 © BLOODY BARON

between paradise and burning skies
HEAVEN OR HELL - WHERE'S THE DRIFFRENCE, DARLING?
LEONIE ROCKBELL & MAVIS CALETTE | 2ND OF MARCH 1943 | AFTER CLASSES



Krächtzend kippte Calette zurück. "Mist !" fluchte sie leise, stützte sich auf ihren Ellenbogen ab und rollte dann gekonnt vom Bett, um zu Leonie herüberzukrabbeln, am Bettrand sitzen zu bleiben und jene mit der Naivität eines Kindes zu betrachten.
Besorgt vernahm die Gryffindor wie ihre Hausgenossin sich Tränen aus den Augenwinkeln wischte. Ein wahrlich verkommener Anblick: nicht oft zu sehen und eindeutig beunruhigend. Leonie war keinesfalls ein Mädchen dass schnell einmal auf die Tränendrüse drückte. Ganz im Gegenteil. So wie man die knuffige Rockbell kannte, konnte man sie sich beim Weinen eigentlich überhaupt nicht vorstellen. Mavis war auch der festen Überzeugung dass keiner, ausser dem sechsten Jahrgang vielleicht die Braunhaarige jemals dabei erwischt hatte, Tränen zu vergiessen. Aber es gab immer ein erstes Mal. Wobei es in diesem Fall natürlich nicht das erste Mal war. Das darufhin aufblitzenlnde, eindeutig unechte Lächeln, beunruhigte umso mehr; natürlich versuchte die gegenüberliegende Löwin ihre Stärke zu zeigen, die einfühlsame Calette konnte nachvollziehen, dass einem aber manchmal einfach nicht danach zumute war. Ein verwirrtes Stutzen über das Kürzel 'Belly' schien zu zeigen, dass Rockbell in diesem Augenblick eher keine Spässe verstand. Wer konnte ihr dies verübeln? Normalerweise war sie ja Freundlich- und Höflichkeit in Person. Also gab es da wirklich niemanden, der Mavis als Antwort zu dieser Fragestellung einfallen würde.

Das Augenmerk der Gryffindor ruhte auf dem traurigen Wesen ihrer Hausgenossin. Was stimmte da nicht? Und noch währenddem Calette sich dies selbst fragte, kam auch schon die schwächlich gekrächtzte Antwort, welche einen wahnsinnig irritierenden Unterton an Unverständnis barg, so dass sich Mavis leicht trottelig vorkam. Leonie zog ihre Kleidung aus und setzte sich wieder auf ihr Bett, zog die Beine an und legte ihre Arme darum. Die Blondette hingegen beobachtete nur und bemerkte dabei die unwahrscheinlich kleinen Zuckungen ihrer Augenbrauen - die fast schon auf Ärger deuteten. " Burschen, Leonie?" befragte die eine Gryffindor die andere. Männer waren selte eine gute Idee. Das sah man ja an ihrer eigenen Freundschaft zu Rain, die damals wegen der ersten grossen Liebe Olliver zerbrochen war. Nun war es Calette, welche einen traurigen Ausdruck auf ihren Zügen zeigte. Ja, sie bereute es zwar nicht Olliver gemocht zu haben - jedoch hatte sie sich bisher noch nicht abgefunden, dass an so etwas eine Freundschaft zerbrochen war. Na gut, nicht nur irgend eine, sondern eben eine ziemlich enge. Klar, wenn sie sich im Schlafsaal oder Gemeinschaftsraum oder Untterricht begegneten war nicht absolute Funkstille. Dennoch war es nicht wie früher und das - bedauerte Mavis sehr. "Du hast was?" fragte die Ersatzsucherin gutmütig und deutete Rockbell somit an, erzählen zu können. Ein feinfühliger Mensch wie sie es war, konnte manchmal einfach spüren, was der andere brauchte. Und Leonie brauchte eindeutig jemanden zum Reden. "Was ist denn passiert?" wollte sie wissen und griff vorsichtig nach der Hand ihres Gegenübers. Mit ihren Fingern begann sie über den Handrücken Leonies zu streichen, als kleine Geste - die hoffentlich ein wenig innere Ruhe mit sich brachte. Dass der Boden unter ihrem Hintern nun langsam an Härte gewann, ignorierte die Löwin gekonnt. Prioritäten setzen war schon immer ihr Ding gewesen. Oderso.
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15.09.13 21:10 © Gast

Heaven or Hell, what do you think...?
MAVIS & LEONIE| 02.03.1943| GIRLSDORMS| AFTER CLASSES

I can't get this memories out of my mind...It's some kind of madness, is started to evolve...


Für wenige Sekunden glaubte Leonie so etwas wie Unsicherheit in der Stimme ihrer Hausgenossin erkennen zu können, doch wusste sie nicht so recht ob sie sich dies nur einbildete. Ja gerade in diesem Moment war sie sich mehr als jemals zu vor unsicher was sie zu denken oder gar zu tun hatte. Alles in ihr sträubte sich die derzeitige vorherrschende Situation anzuerkennen und sich wirklich Gedanken darüber zu machen, was vor wenigen Minuten passierte.  Wie gerne hatte Leonie doch glauben wollen das dies alles nur ein schlechter Scherz war, eine Einbildung ihrer selbst und damit das Zeichen das sie nun wirklich langsam verrückt werden würde und dies nicht nur eine alberne Beschreibung ihrer Familie war.  Diese einfache Nachfrage hätten wohl viele als einfache Höflichkeit interpretiert, doch Leonie glaubte eine gewisse Sorge der jungen Calette darin zu finden.  Es war in ihren Augen noch nie etwas schlechtes daran gewesen, dass Mavis –in ihren Augen- manchmal die Rolle der Mutter in ihren vier Wänden des Schlosses übernahm, denn so hatte man wenigstens jemanden zum Reden und man wusste, dass man immer zur Ersatzsucherin hatte hinkommen können, um sein Herz auszuschütten, mit der Gewissheit, dass jene jedes noch so kleinste Wort erstnehmen würde. Sie hatte als Antwort nur genickt, hatte keine weiteren Worte dazu geben und hatte dennoch gewusst, dass die junge Calette die junge Rockbell ohne eine weitere Erläuterung wohl nur sehr schlecht nachvollziehen können würde. Doch was würde jene sagen? Würde sie erzürnt sein? Sie bedauern? Was wusste Leonie schon wie sie reagieren würde. Sie hatte es damals nur leicht mitbekommen wie Mavis Freundschaft mit Rain zerbrochen war und soweit sie sich entsinnen konnte, hatte auch dort damals ein werter Herr seine Finger mit im Spiel gehabt. Gerade hatte die Löwin mit dem Kopf schütteln wollen, als sie die erneute Frage, was den passiert sei, vernahm, doch im nächsten Moment hatte sie die zarten Finger der jungen Calette um ihre Hand gespürt und fast schon ein wenig rückartig war ihr Kopf nach oben geschossen und die sonst vor stärke strahlenden braunen Augen sahen nun die Blondette mit traurigem und leicht leerem Blick an. Die Löwin löste ein wenig ihre Haltung und merkte nur am Rande wie ihr schneller Atem sich langsam begann zu verlangsamen. „Ich habe glaube ich einen Fehler begangen.“, sagte sie erneut und schaute wieder verunsichert zu Boden. Wie sollte sie denn dies nun bitte erklären? Sicherlich dachte sich die Hausgenossin bereits, dass es sich um Ryou handeln musste, mit dem sie Probleme hatte, schließlich war sie mit ihm am meisten unterwegs. Ja wenn sie ehrlich war wusste nicht einmal, ob sie Mavis nicht schon einmal die Gefühle von ihr gegenüber Ryou dar gelegt hatte. Nein sie wusste es nicht mehr, so schwammig schienen die letzten Gespräche mit ihr zu sein oder es lag einfach daran, dass sie gerade sich nicht ablenken konnte und gezwungen war immer wieder an derselben vorherrschenden Situation fest zuhalten. „Du kennst doch Ryou Hikari, oder?“ Natürlich kannte sie Ryou, schließlich waren sie im selben Jahrgang und hatten auch mehr als zwei Fächer zusammen und er gehörte schon irgendwie zu den Rockbells und diese kannte Mavis natürlich auch. Dominik würde den Anblick der ältesten Rockbell wohl belustigend finden und in gewisser Weise dachte Leonie schon selbst daran sich auszulachen für das was sie gerade dabei war zu tun. Sie hatte keinen triftigen Grund zu weinen, so lange sie nicht mit ihm gesprochen hatte, hatte keinen Grund zu weinen, wenn all dies wirklich nur eine Einbildung gewesen wäre. Mach dir nichts vor das war es nicht, Schätzchen!, das hönische Lachen in ihrem Kopf wurde lauter und versuchte auch den letzten Rest ihres Verstandes zweifeln zu lassen an dem was sie tat und auch wenn Leonie es bedauerte, so wusste sie doch , dass diese Stimme es wieder einmal geschafft hatte. In Gedanken erinnerte sie sich wieder an diesen Tag, an den Tag der alles verändert hatte, der Tag an dem alles begonnen hatte. Dieser Tag war der Tag der liebenden gewesen, der Tag des Valentin, an dem Mädchen wie kleine geisteskranke Monster durch die Gegend liefen und ihrem Herzbuben Schokolade und in gewisser Weise auch ihr Herz schenkten und ihm somit ihre liebe zeigten. Auch Leonie hatte dies getan, doch ihr Fehler war es wohl gewesen, dass der Bube in dem sie sich verliebt hatte, ihr aller bester Freund gewesen war. „Es war doch letztens Valentinstag und seitdem ist alles so komisch...“, sagte sie hoffte das Mavis sich den letzten Teil selbst zusammen reimen könnte und wenn sie dies nicht würde, so würde Leonie ihr natürlich alles gestehen. Verdammt die junge Rockbell hasste sich in letzter Zeit selber und im Grunde war dies kein besonders gutes Zeichen. Nein dies brachte immer nur eine traurige Miene auf ihr Gesicht und diesen Ausdruck hasste sie, mehr als alles andere.
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21.09.13 20:50 © BLOODY BARON

between paradise and burning skies
HEAVEN OR HELL - WHERE'S THE DRIFFRENCE, DARLING?
LEONIE ROCKBELL & MAVIS CALETTE | 2ND OF MARCH 1943 | AFTER CLASSES


Es lag etwas in der Luft. Wäre jetzt die angesehene Hellseherin und Wahrsagerin Eve Calette anwesend gewesen, hätte sich das Gespräch wohl Hauptsächlich um frühere Leben, Schickschalsschläge, verdrängte Gefühle des Unterbewusstseins und den Energiequell Kosmos gedreht. Aber ihre Mutter war nicht anwesend und das war auch gut so. Wahrscheinlich würde die Gryffindor in den nächsten Tagen Post erhalten- so wie sie das aus vorhergegangener Zeit in Hogwarts kannte, spürte Eve einfach, wenn ihre Tochter von etwas belastet wurde. Oder es ihr nicht gut ging. Oder einen Groll verspürte. Natürlich geschah dies nur, wenn es sich um wirklich starke Impressionen handelte. Intensive Gefühle waren dazu nötig. Aber da sie Rockbell eine unumstritten gute Freundin ihrerseits zu nennen vermochte, so würde dieser Fall mit Sicherheit eintreten. Eve würde dies spüren. Garantiert.

Ungarantiert dagegen war die Aufheiterung Leonies. Ja, beinahe gefährdet stand sie neben dem Geschehen, zwar bereit sich einzuordnen aber nicht bereit, dies von alleine zu tun. Mavis war oftmals diejenige, die den letzten Denkanstoss gab, bevor das jeweilig betroffene Hirn selbständig zu routinieren begann und seine eigentliche Arbeit wieder aufnehmen konnte. Ihr wurde das in die Wiege gelegt, behauptete Mutter immer. Aber das sah sie anders. Ihrer Meinung nach hatte das nicht mit Talent oder Leidenschaft zu tun. Auch nicht mit irgendwelchen kosmischen Strahlen. Für sie umspielte das bloss das Können Einfühlungsvermögen zu besitzen und es auch anzuwenden. Dadurch wirkte sie zwar oft wie das Mütterchen des Jahrgangs, aber dies war in ihren Augen keineswegs eine Peinlichkeit, fast schon fühlt sie sich eher stolz. Wer konnte jenes nämlich als positive Eigenschaft seinerseits eingestehen, ohne ein Lächeln auf den Lippen mitzuführen oder ein Funkeln der Freude im Augenmerk aufblitzen lassen?
Mavis besorgte Miene wurde von einem Stirnrunzeln unterstützt, als Rockbell ihr antwortete. Sie glaubte einen Fehler begannen zu haben? Na das war doch immerhin schon einmal ein Anfang. Sogar ein äusserst grosser Anfang. Denn bekanntlich kam die einsicht erst nach dem Geständnis. Und in diesem Fall hatte die hübsche Blondette es mit eine Fügung zu tun, was man doch als überaus selten bezeichnen konnte.
"Fehler? Süsse. Jeder macht Fehler. Kein Mensch macht keine Fehler .." setzte Mavis an, versuchte den Blick ihres Gegenübers aufzufangen, doch das Zubodenschauen ihrer Hausgenossin machte ihr dies unmöglich. So verübte die Gryffindor etwas Druck auf die schwache Hand in der ihrigen aus, ganz in der Hoffnung, jetzt Augenkontakt herzustellen. "Fehler machen uns aus." fügte sie an und nickte dabei unterstreichend. Calette schien es wirklich wichtig zu sein, dass ihre Freundin sie ernstnahm und dieses Gespräch nicht nur als kleines Sorgenpläuderchen empfand. Dabei spürte Mavis deutlich, wie Leonie mit ihrem innern immer wieder zu kämpfen hatte. "Natürlich" antwortete sie überrascht als das Mädchen, von welchem sie immernoch die Hand hielt und sanft über derer Rücken strich, mit einem Namen herausplatzte. Es fühlte sich in hiesigem Augenblick tatsächlich wie ein 'herausplatzen' an, denn alsbald man dazu fähig war, eins und eins zusammenzurechnen, würde man vorausahnen, was eine so gekränkte Löwin mit ihrem allerbesten Freund durchleben musste um schliesslich mit einer sehr guten Freundin über das Geschehen zu sprechen. Gewiss gab es verschiedene Theorien, aber die Ersatzsucherin ahnte, dass es sich um eine unpassende Geste, welche zu einem Streit führte handeln musste. Hatte er sie etwa sitzengelassen? beleidigt? oder .. zurückgewiesen?

Mavis versuchte es in den Augen ihres Gegenübers zu erkennen. Doch es war schwer, da der Blickkontakt nicht lange hielt. Leonie war schwach - äusserst schwach und das sollte jeder in ihrer näheren Umgebung als deutliches Warnsignal empfinden. Jeder, absolut jeder. Mavis wartete, mit gütigfragender Miene, bis Leonie wieder genug Überwindung hatte, es zu erklären. Sie wusste, dass es der Löwin schwerfallen musste. Wem fiel es denn auch schon nicht schwer, über unangenehme Themen zu sprechen?
Und als es endlich soweit war, lächelte Calette mit leichtem Zwinkern auf. Ihre Haare waren ihr, ungeschickterweise ins Gesicht gefallen, weshalb sie sich nun an Zeige- und Ringfinger bediente um jenes kleinere Chaos hinter die Ohren zu klemmen. Das grössere Chaos, vor ihr sitzend, konnte man leider nicht einfach so einmal hinter die Ohren stecken oder unter den Teppich kehren. "Ich glaub der Valentinstag hat bei einigen zu Verwirrung gesorgt.. " entgegnete sie Leonie mit direktem Blick, liess auch gar nicht zu, dass die andere Löwin diesem auswich. "Was ist passiert? Hat ihn auch einer dieser Liebestränke erwischt?" wollte Mavis wissen, obwohl ihr Bauchgefühl sagte, dass es nicht das war. Unterbewusst ahnte sie es. Sie ahnte, dass Leonie und er sich romantisch näher gekommen waren. Sie ahnte, dass Leonie dadurch verletzt war. Aber soviel Ahnung sie auch besass, wollte sie jenen Möglichkeitsgedanken vorerst einmal aussen vorlassen. Denn wenn dies zutraf, würde aus dem grossen Chaos ein riesengrosses Chaos entstehen, was wiederum ihr eigenes inneres kleines Chaos zu einem grossen Chaos formen würde.
Die Sechstklässlerin ergab sich ihrem mittlerweilen tauben Hintern, stützte sich an der Bettkannte ab, und setzte sich nun neben ihre Freundin, ohne Worte nahm sie jene in den Arm, und hielt sie fest - solange es jene zuliess. "Komm erzähl, meine Liebe - ich bin doch für dich da" flüsterte sie leise gegen das Ohr Leonies, hoffend, der Teufelkreis des Chaos würde ja nicht in Bewegung geraten.
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27.09.13 19:34 © Gast

Heaven or Hell, what do you think...?
MAVIS & LEONIE| 02.03.1943| GIRLSDORMS| AFTER CLASSES

Do you miss the way the world was spinning for us?Do you hurt the way that I do?

Am liebsten hätte Leonie wohl jetzt Svenja- ihre Mutter um Rat gefragt, denn auch wenn man sagte das die Familie Rockbell verrückt sei, so konnte Leonie doch nicht leugnen, dass ihre Mutter sehr viel Ahnung davon hatte was man in komischen Situation tun musste. Ja manchmal hatte die Löwin das Gefühl in ihrer Mutter so etwas wie einen verrückten Lebensratgeber für junge Damen gefunden zu haben und dieser Lebensratgeber hatte auf alles eine Antwort- ganz egal wie bizarr es auch war. Auch wenn Leonie es glauben vermochte so war sie sich sicher, dass die geborene Elric auch wusste was man zu tun hatte, wenn man seinen besten Freund geküsst hatte und wie man da, ohne alt zu große und viele Fettnäpfchen zu finden, wieder hinaus fand. Doch Svenja war nicht hier, nein dafür aber eine Freundin, auf die sich Leonie immer verlassen konnte und dies bewies Mavis mal wieder ohne das irgendeiner nachfragen musste. Manchmal glaubte sie, dass Mavis so etwas wie einen Sinn dafür hatte, wenn etwas schlechtes in der Luft lag oder sich jemand den Frust und den Ärger von der Seele reden musste und dies konnte man bei ihr wirklich. Sie war in gewisser Weise so etwas wie der Engel für angebrochene Seelen und versuchte jene zu reparieren ohne wirklich eine Gegenleistung haben zu wollen. Ja ein Lächeln würde schon ausreichen um den besorgten Blick von Mavis Gesicht zu bekommen und ihr ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Doch gerade jetzt, in diesem Moment, bekam Leonie dies nichts übers Herz.
 
Als Leonie Mavis gestand, dass sie einen Fehler begangen hatte, glaubte sie sich fast ertappt und wenn nicht sogar von sich selbst entblößt und vorgeführt. Und auch die Worte ihrer Hauskameradin machten das Ganze nicht unbedingt besser, zwar beruhigten sie das schnell schlagende Herz der jungen Rockbell doch ein wenig, dennoch fühlte sie sich nicht unbedingt besser. Fehler machten Menschen aus? Doch war das wirklich ein Fehler gewesen? Gab es für sie und Ryou etwa keine Zukunft, es sei denn sie betrachteten das Ganze auf Freundschaftlicher Abende? Wer wusste das schon, wenn sie es nicht versuchte, wenn sie mit niemanden sprach, würde sie es wohl niemals herausfinden. Doch sie konnte zu viel Angst hatte sie davor alles zu verlieren, was ihr so viel bedeutete. Doch wenn Fehler Menschen, Sterbliche, ausmachten, dann war dies vielleicht doch gar nicht so schlecht, dass sie dies getan hatte. Denkst du das wirklich? Du hast den Leben damit zerstört Natürlich hatte ihre innere Stimme noch dazu kommen müssen, sie fühlte sich ja nicht schon schlecht genug. Nein sie brauchte unbedingt noch eine kleine neurotische Stimme die ihr sagte, dass sie alles falsch gemacht hatte und damit die lieben Worte von Calette wieder zu Nichte machte.  „Und wenn es nun ein ganz großer Fehler war?“
 
Verletzt sah sie die Ersatzsucherin durch ihre dunklen Augen an. Fast schon fragte sie sich, wieso sie Mavis überhaupt nach dem Namen des jungen Hikari gefragt hatte, schließlich war er im selben Jahrgang wie die beiden Löwinnen und sie hatten zusammen auch ein paar mehr Unterrichtsfächer. Die nächsten Worte aus dem Mund der Löwin beruhigten Leonie – auch wenn es nicht so recht glauben konnte- doch ein wenig. Sie war nicht die einzige gewesen, die so etwas Komisches am Valentinstag erlebt hatte und das war in ihren Augen sicherlich gut, oder auch nicht ganz wie man es betrachtete. Als sie auf die Liebestränke zu sprechen kam, hob Leonie etwas verwundert den Kopf. Auf ihrer Stirn begannen sich für kurze Zeit kleine Fältchen zu legen, als sie mit schrägem Kopf Calette mit den leicht überraschten Augen, die sich ein Stückchen geweitet hatten, ansah. Liebestrank? Hatte sie einen Liebestrank zu sich genommen gehabt, ohne es bemerkt zu haben? Nein das konnte nicht sein, denn schließlich hatte sie dieses Gefühl öfters in der Nähe des jungen Hikari. Das schnelle Herzrassen, ihre Wangen die leicht rot wurden, wenn er irgendetwas sagte, diese leichte Eifersucht, wenn ein anderes Mädchen was hübscher als sie in ihren Augen war, ihn ansprach. Nein es konnte kein Liebestrank gewesen sein, doch wenn Ryou nachfragen würde, so könnte sie mit Sicherheit darauf zu rückgreifen. Rockbell wischte sich mit einem kleinen Stofftuch die Tränen aus den Augen und sah mit leicht gerötetem Gesicht die junge Calette an. „Ich habe ihm die Schokolade geben, die ich gemacht hatte.“ Leonie glaubte zu wissen, dass sie ihrer Freundin erzählt hatte, dass sie für Ryou Schokolade gemacht hatte. Ja mit voller Liebe hatte Leonie in der Küche gestanden und hatte diese genauso liebevoll eingepackt. „Und dann…“ Leonie stockte, erinnerte sich für wenige Sekunden an den Moment zurück an dem sich Leonie und Ryous Lippen berührt hatten. „…haben wir uns geküsst.“ Es hatte einige Sekunden gedauert bis sie ihren unvollständigen Satz beendet hatte und dennoch hoffte sie, dass Mavis ihr einen Ratschlag geben würde. Ja es war ihr ziemlich egal welcher, so lange sie nur einen bekam. Unsicher begann sie sich ihre dunklen Strähnen aus den Augen zu streichen. Steckte die eingesammelten Strähnen jedoch nicht hinter ihr Ohr, sondern begann sie leicht verwirrt und Unsicher zwischen ihren Fingerspitzen zu drehen und auseinander zu ziehen, schaute dabei immer wieder die Blondette an und brach wenige Sekunden später den Augenkontakt wieder ab, nur um ihn weitere Sekunden später wieder aufzunehmen.
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21.11.13 19:15 © BLOODY BARON

between paradise and burning skies
HEAVEN OR HELL - WHERE'S THE DRIFFRENCE, DARLING?
LEONIE ROCKBELL & MAVIS CALETTE | 2ND OF MARCH 1943 | AFTER CLASSES


"Auch grosse Fehler sind menschlich, Herzchen .. " entgegnete sie ihrer Freundin zur beruhigung. Die Selbstverständlichkeit mit denen sie jene Worte äusserten sollten nicht einzig ihr Unterfangen zur Ruhe geleiten lassen, sondern auch die Flut der Aufregung in eine sachliche Ebbe umformieren. Denn konnte Leonie erst einmal von ihrer Panik und den schwachen, gereizten Nerven ablassen, so würde sie bestimmt bereits etwas unternehmen um diese Situation zwischen ihr und ihrem besten Freund aufzuklären. Vielleicht würde dieses Handeln noch seine Zeit brauchen, doch Mavis war sich ganz sicher, dass die andere Gryffindor früher oder später ein Gespräch mit dem Burschen aus Ravenclaw suchen würde, und dann .. würde sie ihr garantiert zur Seite stehen. Na gut, möglicherweise nicht direkt zur Seite, aber sie würde sich garanriert hinter einem Gesträuch verstecken, im schlimmsten Fall den Kampf mit Dorn und Stachel auf sich nehmen, nur um die beiden auszuhorchen, und Leonie somit eine Rückgrad zu bieten.

Ihr Ausdruck veränderte sich kaum, als die Löwin mit der Sprache herausrückte. Immerhin hatte sie ja so etwas in dieser Art geahnt.
Sie drückte Leonie fest an sich, ehe sie jene wieder los liess und ihr tief in die Augen blickte. "Schätzchen .. überleg dir einmal. Wie hat es sich angefühlt. Wie hat er reagiert? Hat es dir gefallen? .." setzte Mavis an. " .. versuche erst einmal für dich herauszufinden, was es dir bedeutet. Danach kannst du dir Gedanken um den Adler machen.. " riet sie ihr in sachter Wortwahl und ebensoartigem Ton.
Calette war natürlich klar, dass dies nicht so einfach war. Eben weil man die Meinung des Gegenübers nicht kannte. Zumindest nicht so wirklich. Denn hätten sie bereits Klartext gesprochen, wäre Leonie nicht in diesem Mass fertig. Schon auch, aber nicht so, wie sie es jetzt war.

ooc: sorry fürs Warten && die Kürze :O
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