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 "HOHER" BESUCH ZU FRÜHER STUNDE

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08.05.13 20:32 © Gast



"HOHER" BESUCH


ZU FRÜHER STUNDE

FLOYD MAYHEW && TRISTAN WOLFF| 6 UHR MORGENS AM 14. FEBRUAR ES IST SONNTAG | LONDON UM GENAUER ZU SEIN TRISTANS WOHNUNG




Die Eule hatte ihn um 5 Uhr in der Früh geweckt. Es war ihm nicht schwer gefallen aufzustehen und als er die Nachricht gelesen hatte war er eh hellwach. Im Ministerium schien das reinste Chaos zu herrschen und Floyd Mayhew gehörte nicht zu den Menschen, denen es schwer fiel sich an einem Sonntag für die Arbeit zu begeistern. Seine Arbeit war eben wichtig. Eine zweite Eule war dann fast in seinem Kaffee versunken und sie war der Grund warum er hier war. Er sollte einen jungen Auror, den er auch ganz gut kannte, abholen, weil da irgendetwas mit den Eulen schief gelaufen war und niemand sonst Zeit hatte. Gut. Das passte Floyd nicht so wirklich in den Kram, denn das hieß, dass er seinen Tagespropheten erst einmal beiseitelegen konnte und sich beeilen musste. Wahrscheinlich würde er aber mit Tristan zusammen arbeiten und das wiederrum war keine schlechte Nachricht.

Er apperierte also direkt von seiner Wohnung aus und fand sich danach direkt vor der Eingangstür eines Apartments wieder. Er zog am Kragen seines Mantels, auch wenn es gar nicht mal so kalt war, vor allem nicht dafür, dass es Februar war, dann klopfte er, nachdem er sich vergewissert hatte, dass auch Wolff an der Tür dran stand. Er klopfte nach einem kurzen Augenblick noch einmal, ziemlich laut und energisch, denn er hatte keine Ahnung ob der junge Herr schon wach war. „Tristan?“ Rief er dann laut, auch wenn er wusste, dass er ziemlich ungeduldig erscheinen konnte. Lust länger hier zu verbleiben, vor der Tür, konnte er nicht aufbringen. „Floyd hier. Die Arbeit ruft.“ Nach dieser Aussage verstummte er. Falls der Wolff sich nicht meldete würde er für etwas Krach in der Wohnung sorgen und ansonsten würde er sich wohl gezwungen fühlen sich Zugang zu der Wohnung zu verschaffen. Sein Daumen strich über das Holz seines Zauberstabs, aber schon im nächsten Moment öffnete sich die Türe. “Einen wunderschönen guten Morgen , wünsche ich.“ sagte er recht sarkastisch und grinste dabei ein wenig spöttisch. Was konnte man sich denn auch mehr wünsche als Auror als an einem Sonntagmorgen einen seiner Vorgesetzten – oder so gut wie Vorgesetzten – vor seiner Wohnungstür wieder zu finden?


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08.05.13 20:53 © Gast

Tristan hatte schon alle morgentlichen sanitären Rituale vollzogen; er hatte sich gewaschen, seine Haare zurecht gemacht und sich rasiert.
Anschließend frühstückte er, las den Tagespropheten und hob die Augenbrauen während er vom Chaos im Ministerium las, im gleichen Moment begannen die Vögel ihre ersten Lieder zu singen und aus den einzelnen Melodien wurde in Tristan ein komplettes Stück.
Während er sich sein Croissant mit ein wenig Marmelade verzierte, las er den Artikel weiter und fand das der Tagesprophet mit Sicherheit nur wieder übertreibe um für Furore zu sorgen.
Er musste laut seufzen.

Nachdem er alles wieder weggeräumt hatte, kam er zum nächsten Punkt des noch sehr frühen morgens. Üben. Er schnellte zu seinem Klavier mit der Melodie die sich in sein Gedächtnis gebrannt hatte um sie aufzuschreiben. Er musste nicht lange nach einem Notenblatt suchen, ein Bleistift war auch schnell gefunden. "Alles an seinem Platz" dachte er sich, wunderbar.

Völlig versunken in seine Komposition, klopfte es plötzlich energisch an seine Haustür. Er hörte den Rythmus ganz genau. Er analysierte ihn. Wusste direkt das es Arbeit geben würde.
So ging er zu Tür mit seiner Tasse Tee und seinen Notizen unterm Arm und öffnete die Tür.
Vor ihm stand Floyd Mayhew, ein anderer Auror, welcher ihn mit den Worten: “Einen wunderschönen guten Morgen , wünsche ich.“, begrüßte.
Erneut hob Tristan die Augenbrauen, räusperte sich kurz und erwiderte:
"Guten Morgen Floyd, müssen wir sofort los, oder bleibt noch Zeit für einen Tee?
Eigentlich wollte er sofort mit der Arbeit beginnen, dennoch konnte er seine guten Manieren, die er von zuhause kannte, nicht zurückhalten.
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09.05.13 22:21 © Gast

Er mochte es, wenn er sich nicht länger erklären musste. “Tee?“ Erkundigte er sich eher misstrauisch. Tee war an sich nicht schlecht. Er hegte keine besondere Abneigung gegen Tee und hatte auch immer welchen zu Hause, weil es doch Leute gab, die das Zeug äußerst gerne tranken, aber man konnte ihn auch nicht mit Tee bestechen und grade fiel ihm vieles ein was besser war als Tee. “Den kannst du auch auf dem Weg trinken.“ sagte er deswegen, auch wenn er nicht genau wusste ob Tristan in der Lage war mit Tasse zu apparieren ohne das Gesöff über seine gesamte Kleidung zu verschütten. Wenn nicht, war das nicht Floyds Problem.
Es war schon sehr erfreulich, dass er den jungen Herren weder wecken noch dazu überreden musste heraus zu kommen. Trotzdem war etwas überrascht, denn der junge Mann schien zu wissen worum es ging. War die Eule vielleicht doch angekommen? “Weißt du schon bescheid?“ erkundigte er sich mit einem kleinen Stirnrunzeln bei seinem Gegenüber. Er schob den Ärmel seines Mantels hoch und warf einen Blick auf seine Uhr. Es war sechs Uhr in der Früh, es war noch dunkel und für einen Sonntag war das wirklich keine Uhrzeit, aber das interessierte ihn als Mann, dem nachgesagt wurde er wäre mit seiner Arbeit verheiratete, natürlich nicht im geringsten, auch wenn er für sich sagen würde, dass er nicht mit seiner Arbeit verheiratete war. “Eigentlich haben wir es eilig, aber vor halb erwartete uns niemand.“ Sagte er noch und machte sich dann fertig zum Gehen, indem er seinen Ärmel zurück schob und einen Schritt zurück machte, sodass er Tristan auch durch lassen konnte und ihm Platz ließ die Türe zu schließen. Er hoffte, dass der alles dabei hatte. Natürlich rechnete niemand vor halb mit ihnen, schließlich dachten alle, dass Tristan erst geweckt werden müsste. Falsch gedacht.
Er vergrub seine Hand in seiner Tasche um das Blatt Pergament heraus zu holen, das ihn heute Morgen erreicht hatte. Es war schon ein wenig zerknittert und eigentlich konnte er es so gut wie auswendig, aber er las die Anweisungen noch einmal durch um sicher zu gehen, dass er nichts vertauscht hatte, dann blickte er zu Tristan, als wolle er überprüfen ob der fertig war. Er strich das Pergament auf seinem Knie glatt, faltete es und verstaute es dann wieder in seiner Tasche. Natürlich hatte er nichts vergessen oder vertauscht.


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09.05.13 22:51 © Gast

"Ob ich schon bescheid weiß? Nun ja ich kenne die genauen Details noch nicht, dennoch hat der heutige Tagesprophet wirklich viel zu dick aufgetragen" Man hätte meinen können das Tristan diesen Vorfall völlig unterschätzte, jedoch tat er das keineswegs. Er war sehr ambitioniert in dem was er tat und wie er arbeitete.
Tristan ging ein letztes mal in die Küche, nahm eine zweite Tasse, verzauberte diese, füllte lauwarmen Tee hinein, schwang sich seinen Kutschermantel über die Schulter, nahm seine Aktentasche, Zauberstab und einen Apfel mit, bevor er zu Floyd zurückkehrte.
Er streckte Floyd die andere Tasse entgegen. "Hier für unterwegs, sollte deine Kleidung während des apparierens nicht versauen, ansonsten zahl ich die Reinigung"
Tristan trat aus der Haustür an Floyd vorbei und drehte sich um.
Er schloss die Tür. Innen war ein leises krähen zu hören. Natürlich. Er hatte seine Raben vergessen. Schnell eilte er nochmals in die Wohnung, die Tasse stets in der Hand, und machte seinen Raben ein frisches Frühstück mithilfe einer routinierten Zauberstabbewegung.
Schnell eilte er wieder vor die Tür und schloss sie erneut, diesmal war nur das klicken des Türschlosses zu hören. Nun zog er seinen Zauberstab und tippte auf die Tür, auf welcher im nächsten Moment schwarze Schatten erschienen, kurz über die Tür zogen und danach wieder verschwanden.

"Aufgrund der Tatsache das wir noch..." Er blickte kurz auf seine Uhr, welche sein linkes Handgelenk verzierte, "20 Minuten Zeit haben, bis wir im Ministerium sein müssen, wie wäre es mit ein paar Details, sodass ich mich innerlich auf den Auftrag vorbereiten kann?"

Tristan liebte es sich einen ganz genauen Plan zurechtzulegen. Vorbereitung war für ihn ein Mittel zum Erfolg. Deswegen schätzte er die Arbeit mit Floyd. Er war kein Anfänger mehr, welcher durch dumme Fehler einen Auftrag riskiert. Nein, er war erfahren und aus dieser Erfahrung konnte Tristan bloß lernen.
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09.05.13 23:38 © Gast

Der Tagesprophet, natürlich, das hätte er sich denken können. “Ja. Ich hab es überflogen. Deine Eule ist zurückgekommen.“ erklärte er dann noch, auch wenn er sich das eigentlich nicht vorstellen konnte. Seine Lieblingstheorie war, dass irgendjemand die Eule vergessen hatte. Natürlich schob man anderen ungerne die Schuld zu, deswegen wurde aus irgendeinem Mitarbeiter eine Eule, denn die konnte sich bekanntlich auch nicht wehren. Tristan verschwand derweil wieder in der Wohnung und Floyd lehnte sich kurz in den Türrahmen bis der junge Auror mit einer Tasse in der Hand wieder kam, die Floyd entgegennahm. Dann kam er heute also doch noch zum Teetrinken, na wunderbar. “Danke.“ sagte er und blickte in die Tasse. Er wusste noch nicht ob er sich dafür begeistern konnte, aber das würde er früh genug herausfinden. “Zur Not gibt es immer noch den Ratzeputz Zauber.“ Erinnerte er seinen mehr oder weniger Schützling.
Er seufzte als Tristan wieder in der Wohnung verschwand, machte ein paar Schritte nach rechts und links um sich die Füße zu vertreten. Streckte sich ein bisschen, immerhin war es noch früh am Morgen und ließ sich den Fall durch den Kopf kreisen, aber sein Gesprächspartner tauchte auch schon wieder auf und schloss die Türe diesmal wirklich ab. Er beobachtete wie Tristan die Türe verzauberte.
Der Auftrag, natürlich. “Der Prophet weiß nicht alles, wie immer. Unser Auftrag ist vertraulich. Wir schauen kurz im Ministerium vorbei, in meinen Posteingang und dann geht es direkt los.“ fasste er knapp zusammen. Es gefiel ihm eigentlich nicht, dass die Sache sogar so vertraulich war, dass er für seinen Geschmack viel zu wenig wusste und noch weniger erzählen durfte. “Wir haben eine Zielperson und die gilt es erst einmal zu suchen.“. Das war es knapp zusammengefasst erst einmal. Für alles weiter wollte er lieber zum Minsiterium reisen oder dafür sorgen, dass sie nicht belauscht werden konnten. Dass im Ministerium eingebrochen worden war, hatte sein Begleiteter sicher in der Zeitung gelesen. Dass sie nun jemand suchten, der etwas damit zu tun hatte erschien da nur logisch, aber Floyd würde da sicher noch genauer werden. Er hatte betont, dass die Sache vertraulich war und so wusste sein Kollege sicher, dass es nichts war, was man auf dem Treppenabsatz klärte.
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10.05.13 8:36 © Gast

Das dritte Mal an diesem Morgen hob Tristan seine Augenbrauen. Vermutlich schien an diesem Einbruch doch mehr dran zu sein. Scheinbar wurde in eine der gefährlicheren Abteilungen eingebrochen. "Ich würde vorschlagen, das wir lieber etwas zu früh im Ministerium sind. Man kann schließlich nie wissen, was heute wieder los ist und vor allem würde ich vorschlagen das wir etwas früher anfangen, vielleicht ist die Person noch in London, bzw. hat vor London zu verlassen"
Während er diesen Vorschlag machte, beobachtete er Floyd genau. Er war neugierig auf dessen Reaktion. Sicherlich würde er nicht Nein sagen können. Immerhin liebte er seine Arbeit so sehr. Dennoch fragte er sich, ob Floyd auch manchmal seine Freizeit genoss.
"Wärst du dann soweit?"
Tristan hielt einen kurzen Moment inne, um auf Floyds Reaktion zu warten.
Schließlich zog er seinen Kutschermantel an, während er seine Tasse in der Luft schweben ließ, schloß die Knöpfe und wischte ein paar mal darüber um ein paar Flusen zu entfernen. Er sah nach seinen Schuhen, welche mit einer kleinen Bewegung wieder festgeschnürt waren. Dann nahm er seine Tasse wieder in die Hand und räusperte sich ein letztes Mal, bevor es ein knacken gab und Tristan disapparierte. [Knack]

TBC: ACHTUNG! ICH BIN AUROR!

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