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 Freundschaft. Du & Ich

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Akysa Rothwood

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RECKLESS PURE SNAKE
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Erstchara .
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11.02.17 22:29 © Akysa Rothwood



Freundschaft . Du & Ich
„Man kommt in der Freundschaft nicht weit, wenn man nicht bereit ist, kleine Fehler zu verzeihen
und wer zwischen zwei Freunden Richter ist,verliert den einen und den anderen.“

Herkules Lestrange & Akysa Rothwood | 1st september 1943 | Auf dem Gang im Hogwarts Express


Wir sind die Fische, die gemeinsam im Strom schwimmen. Wenn wir als Fisch auffallen wollen, müssen wir gegen den Strom schwimmen. Das ist aber schwer und kostet Kraft. Man dürfe niemals aufgeben, niemals aufhören zu schwimmen. Immer weiter und weiter, vorbei an all den Anderen. Auf in eine glückliche Zukunft. Die junge Mrs. Rothwood befiel ein komisches Gefühl, das sich nur schwer beschreiben ließ. Mit einem entschuldigenden Blick zu Caya hatte sie nun eilig das Abteil verlassen. Sie hatte das Gefühl als wäre es ihr Vater persönlich gewesen, der ihr ein Puzzel in die Hand drückte, aber vergessen hatte ihr die dazugehörige Schachtel zu geben. Ohne das dazugehörige Bild, nun wusste die Hexe nicht wie das Endergebnis aussehen sollte. Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie alle Teile besaß. Wenn man ehrlich sein wollte, war das ein schlechter Vergleich, sogar ein mieser Vergleich doch hatte die junge Frau keinen anderen Vergleich für ihre Gefühlswelt. Sie hatte stets geglaubt das sie halbwegs zufrieden war, vielleicht leicht gelangweilt, mit den Umständen, die sich über die Jahre aus einer Anhäufung von Zufällen entstanden sind, und nun das Puzzel ergeben, dass sich zwangsläufig als Lebensumstände bezeichnen ließe. Glück erschien ihr als ein zu großes Wort zu sein, was ihrer eigenen Person betraf, denn was sie ausmachte war, die Implikation von großen Gefühlen, Sehnsüchten und wilder Romantik die ihr suspekt waren, zu dramatisch, um sich mit diesen Substantiven identifizieren zu können.  Betrachtete man die Hexe aus der Ferne, mit den Informationen die die Familie Rothwood preisgab so würde man sagen das die Gene der liebenden Mutter nirgendswo in ihrem Charakterwesen Spuren hinterlassen hatte. Die Körperhaltung, die langen feingliedrigen Finger, und der verbissene Gesichtsausdruck auf den feinen Zügen der jungen Frau. Beinahe nichts war von der liebenden Mutter zu erkennen, bis auf das schüchterne Lächeln das sich ab und an auf die Züge des Mädchens schlich.

Als sie die Abteiltür hinter sich schloss erhaschte sie hier und dort einen Blick auf bekannte Gesichter. Hier und da wurde ein freundliches Wort gewechselt aber als sie die beiden jungen Mädchen erblickte blieb sie einen kurzen Augenblick stehen. Unsicher trat sie auf die ängstlichen Erstklässler zu, die sich panisch versuchten zu erinnern wo ihr Abteil gewesen war. Mit einem freundlichen Lächeln trat sie auf die beiden Mädchen zu und erhob die Stimme zögerlich. „Wenn ich mich recht entsinne müsste ihr den Gang runter, ungefähr 8 Abteile weiter auf der rechten Seite dort saßt ihr vorhin zumindest.“ mit einem schüchternen Lächeln bedankten sich die beiden Mädchen bei ihr und sprangen den Gang entlang. Die Brünette hatte mit zittrigen Fingern das Abzeichen an ihrer Uniform befestigt. Noch immer das Gefühl fehl am Platz zu sein schlich sich der Gedanke ein, das sie das Abzeichen nur fälschlicherweise erhalten hatte.
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Herkules Lestrange

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RECKLESS PURE SNAKE
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Erstchara

Ihr armen kleinen Lichter
In dieser großen Welt
Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


19.02.17 21:56 © Herkules Lestrange

Herkules war immer noch erfreut darüber, dass Abraxas die Stelle als Kapitän der Quidditchmannschaft bekommen hatte. Damit begann das Schuljahr wirklich sehr gut. Zwar hatte er schon mit so etwas gerechnet oder vermutet eher, aber es jetzt wirklich wahr zu haben, war dann doch etwas Anderes. Es würde sehr gut werden. Ein Gewinn stand somit Nichts im Wege. Er freute sich jetzt schon auf die Auswahlspiele. Vielleicht meldeten sich wirklich neue, gute Talente und die, die meinten, dass sie gut waren, würden ziemlich schnell einen Dämpfer bekommen. So einfach war das. Er selber empfand auch keine Spur von Neid. Die meisten sagten, dass die Slytherins von Hass und Missgunst zerfressen waren aber dabei vergaßen sie in der Regel ,dass man zwischen ihnen wahre Freunde fand und auch wenn Herkules ein sehr guter Spieler war für ihn war der Kapitänsposten nicht. Er wollte spielen und hatte wenig Lust sich mit unnötigen Zügen auseinanderzusetzen.

Da er die meisten seiner Mitschüler in den Ferien nicht gesehen hatte, verabschiedete er sich kurz von Malfoy, um mal durch den Zug zu schlendern. Eventuell traf er auch einen ängstlichen Gryffindor, den er daran erinnern konnte, wer in dieser Schule das Sagen hatte oder er erschreckte ein paar Erstklässler. Irgendwas würde sich schon finden, da war er sicher. Von weitem beobachtete er wenige Minuten später eine andere Szene und ein spöttisches Grinsen legte sich auf seinen Lippen. „Hast du vergessen aus welchem Haus du kommst? Wir müssen sie daran erinnern, dass man vor uns Angst haben sollte“, begrüßte er Rothwood und lehnte sich an die Wand. Sie waren in einem Haus aber sie war ein Jahr unter ihm. Dennoch kannte man sich natürlich. Außerdem fand er sie ganz hübsch aber bisher hatten sie wirklich nicht viel miteinander zu tun gehabt.

Ein Blick auf ihren Umhang verriet, wieso sie sich so verhielt und er zog skeptisch eine Augenbraue in die Höhe. „Vertrauensschülerin. Nicht schlecht“, sprach er und pfiff anerkennend durch die Zähne. Was er wirklich davon hielt blieb verdorben, viel lieber beschäftigte er sich mit seinem Spiegelbild, welches im Fenster sehen konnte. Herkules fuhr durch sein Haar und rückte seine Krawatte zurecht. Er hatte die Schuluniform schon an. Immerhin fuhren sie nach Hogwarts und es war unnötig sich im Zug umzuziehen. „Wie waren deine Ferien?“ fragte er, während er sich noch immer im Fenster begutachtete und dann kurz nickte, als würde er sich selber sagen, dass er noch immer gut und ordentlich aussah. Sein Blick fand wieder das Mädchen und er schenkte ihr ein leichtes Lächeln. Er war nun einmal sehr eitel, aber er hatte nicht vergessen, dass er neben ihr stand.
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Akysa Rothwood

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Erstchara .
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20.02.17 21:33 © Akysa Rothwood



Freundschaft . Du & Ich
„Man kommt in der Freundschaft nicht weit, wenn man nicht bereit ist, kleine Fehler zu verzeihen
und wer zwischen zwei Freunden Richter ist,verliert den einen und den anderen.“

Herkules Lestrange & Akysa Rothwood | 1st september 1943 | Auf dem Gang im Hogwarts Express


Es ist als laufe die Zeit nicht mehr uns voraus in abnehmbarer Linie, sondern in Schleifen parallel zwischen uns hin und her. Doch die Welt die sie bis dahin kannte brach in sich zusammen, erschüttert und geborsten zu etwas, was sie nicht mehr wiedererkannte.  Als die beiden Erstklässler davon rannten war die Brünette mit ihren Gedanken alleine zurück geblieben, die sie immer mehr bedrängten. Die Wörter der jungen Mädchen hatten einen Tornado von Erinnerungen ausgelöst, der Akysa in die Luft hochzureißen und fortzutragen drohte, in die Vergangenheit, wo sie sich in letzter Zeit immer öfters wiedergefunden hatte. In der Zeit als sie ein kleines Mädchen war und in der großen Bibliothek in den Armen ihrer liebenden Mutter lag. In der Zeit als sie die Tränen mit einem müden Lächeln fortwischte die kurze gemeinsame Zeit die sie hatten prägten die junge Frau die sie heute nun war immens. Auch wenn in ihrem Äußeren die feinen Züge der liebenden Mutter nicht mehr zu erkennen war, so war es das innen Leben dieser jungen Frau die sich fest an die Erinnerungen an damals klammerten, die so sein wollte wie die Frau die sie geboren hatte. Sie wollte in die Rolle der stolzen Tochter passen, sie wollte den sonst so kühlen Blick ihres Vaters erwärmen, sie wollte wieder das Leben das sie einst gemeinsam hatten und doch zerbrach der Traum daran das man den Tod nicht rückgängig machen konnte.

Erst als der Ältere seine Stimme erhob brachte es die junge Frau fertig sich von ihren Gedanken zu lösen. Ein steifes Lächeln legte sich auf die Lippen der jungen Frau als sie Mr. Lestrange erkannte. Auch er hatte bereits seine Uniform an, höchst wahrscheinlich hatte auch er den Vorteil erkannt sich dann nicht hier im Zug umziehen zu müssen.  „Nun Mr. Lestrange wir haben in Hogwarts noch genug Zeit den kleinen eine Lektionen zu erteilen.“ Akysa war bemüht den süffisanten Unterton in ihrer Stimme zu unterdrücken auch sie hatte schnell daran Gefallen gefunden anderen Schülern klar zu machen welchen Stand sie in der Gesellschaft hatten aber jetzt und vor allem dieser Ort war nicht der richtige um diesen Standpunkt zu vertreten.  Als er erneut das Wort an sie richtete musste sie unweigerlich grinsen. Nein, ihr Gefühl, fehl am Platz zu sein, hatte viel subtilere Gründe, und ihr steifes Auftreten schien die Tatsache noch zu unterstreichen, dass sie nicht hier her gehörte, sondern an die Seite ihres Vaters. In den meisten Situationen, mit denen sie konfrontiert war, war ihre gemessene, steifes Auftreten ein entscheidender Vorteil gewesen. Sie half ihr, Dinge unter Kontrolle zu bringen, falls nötig Leute einzuschüchtern und andere so zu lenken, wie sie es für das beste hielt. In diesem Fall schien ihr Auftreten doch in gewisser weiße eher ein Handicap zu sein. „Schülersprecherin“ warf sie flüchtig ein dabei strichen ihre Finger über das Abzeichen. „Ein Vorteil hat es ja das Vertrauensschülerbad ist deutlich angenehmer und ruhiger“ die Stimme der jüngeren war nicht mehr wie ein hauchen aber dicht gefolgt von einem matten Grinsen. Erst jetzt erkannte sie, dass der Ältere sein Spiegelbild betrachtete. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete flüchtig ihr Gegenüber. Sie kannte Lestrange nicht wirklich, oberflächlich hier und da sah man sich in Hogwarts oder auf Feiern. Das sie im Stammbaum um Ecken verwandt waren spielte dabei noch gar keine wirkliche Rolle.
Sehr durchwachsen um ehrlich zu sein. Durch den Angriff auf den Hogwartsexpress hatte ich nicht die Freiheiten die ich sonst immer in meinen Ferien genießen konnte, hier und da gemeinsame Botengänge mit meinem Vater, besuche im Ministerium ich könnte mir zum Teil  wirklich interessanteres und schöneres vorstellen aber beklagen sollte ich mich wohl darüber auch nicht bei der momentanen Gemütslage. Wie waren deine Ferien?“ mit hochgezogener Augenbraue betrachtete sie den Dunkelhaarigen. Müsste die Braunhaarige dieses Gespräch einordnen so war es wie das abtasten zweier Fremden, die das Schicksal unweigerlich zusammen geworfen hatte. Bisher trauten sich die beiden noch nicht über den Weg aber wie es mit den beiden tatsächlich weiter gehen sollte wusste auch keiner so wirklich. Mit einem matten Lächeln stand sie nun dem Älteren gegenüber wartend auf seine Antwort.
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