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 we are the wild youth

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28.05.16 0:33 © Gast

we are the wild youth
the reckless, the wild youth. chasing visions of our future
one day we'll reveal the truth, that one will die before he gets there.

LENE & MARIUS & AL
5TH OF JUNE, EVENING - HOGWARTS  





Stille.
Madlene wusste nicht wie es zustande gekommen war, dass ausgerechnet sie die Erste war, die nun schon hier war. Beinahe erschreckend langsam war sie nach dem verpassen Abendessen bis in den sieben Stock gegangen und hatte dort unten den Klassenraum vollkommen leer vorgefunden. Wahrscheinlich hatte sie geglaubt, dass Alaire schon bereits hier wäre oder zumindest einer der Professoren, der ihnen die Aufgaben zuteil werden ließ. Doch nicht einmal ein solcher hatte sich bereits hier eingefunden.
Unsicher was genau sie jetzt tun sollte, legte sie ihre Tasche auf einem der Tische ab und schritt herüber zu einem der Fenster. Noch nie war die Hufflepuff zu früh gewesen, bisher hatte sie oft mit Pünktlichkeit sowie kleinen Verspätungen glänzen können, also war das hier auch für sie Neuland. Vorsichtig öffnete sie deswegen das Fenster, ließ mehr von der abendlichen Luft hinein und sah dem beinahe wolkenlosen Himmel entgegen. Vögel zwitscherten und von Unten konnte die junge Frau leises Gelächter hören, sowie aufgebrachte Schülerstimmen, die sich lautstark unterhielten.

Unsicher wie lange sie dort gestanden haben musste und ihren Gedanken entflohen war, schreckte die Brünette zusammen als eine weitere Person den Raum betrat. Die kurze Irritation mit einem Lächeln überspielend sah sie zu dem Professor herüber, ehe sie ihn freundlich, wie immer, begrüßte. Langsam nur trat sie zurück zu ihrem Platz und gab sich diagrößte Mühe nicht allzu hoffnungsvoll herüber zur Tür zu sehen. Sie wollte in diesem Moment gar nicht so verzweifelt wirken und setzte sich deswegen einfach hin, ehe sie begann ihre Schreibutensilien aus der Tasche zu ziehen. Sorgsam öffnete sie das Tintenfässchen, holte sich Pergament und Feder und gab sich die größte Mühe nicht dauernd zur Tür zu sehen. Erst als Alaire eintrat sah sie wieder auf, lächelte zufrieden und war froh darüber, dass er doch noch gekommen war, wenn auch ein klein wenig zu spät. Schräg vor ihr nahm dieser seinen Platz ein, ehe sie Beide wohl bereit waren zu beginnen, doch der Professor noch immer mit seinen Aufgaben auf sich warten ließ. Tatsächlich, so sollte sich wenig später schon zeigen, warteten sie noch auf einen weiteren Schüler. Als dieser ausgerechnet Marius Nott war, klappte der Hufflepuff unverblümt der Mund auf, ehe sie ihn beinahe fassungslos musterte. Was um alles in der Welt?
Madlene sammelte sie sich erst wieder, als der Andere sich letzte und sie allesamt die Aufgabe bekamen einen Aufsatz über die wichtigsten Zaubersprüche dieser Zeit zu schreiben. Der Professor ließ sie allein und lediglich die Sanduhr auf dem Tisch dessen, die langsam die vergehende Zeit anzeigte, machte deutlich, dass sich tatsächlich etwas veränderte. Selten hatte sie die Aufgabe gehabt tatsächlich einen Aufsatz aus ihrer eigenen Perspektive zu schreiben und dieser mit ihrer eigenen Meinung zu spicken. Die Fitz war verwirrt, wegen Marius und der Aufgabe im selben Maß.
Als Alaire als erster das Wort ergriff um zu fragen was genau Marius denn hier machte, wandte die Schülerin des Dachshauses sich von einem zum Anderen, ehe ihr Blick auf Marius hängen blieb. Ob sie sich wirklich freute oder sie einfach nicht verarbeiten konnte was hier grade passierte, war nicht klar zu unterscheiden. Die Britin kämpfte allen voran damit ihren Mund nicht wieder aufklappen zu lassen. So viel zur ungestörten Zweisamkeit.
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28.05.16 17:11 © Gast

Honestly, what will become of me?
I don't like reality It's way too clear to me We are what we don't see
MADLENE ALAIRE & MARIUS



Je weiter das Schuljahr seinem Ende näher rückte, desto sorgloser ging Alaire mit allem um. Selbst obwohl die ersten Prüfungen schon in weniger als einer Woche stattfinden würden, schien sich bei dem Dunkelhaarigen die Ruhe vor dem Sturm breit zu machen. Oder vielleicht sah er es alles auch nur so gelassen, weil er sich sicher war, dass er die Prüfungen soweit bestehen und höchstwahrscheinlich auch mit besseren Noten als der Durchschnitt abschneiden würde. Den Gedanken selbst äußerte er anderen gegenüber natürlich nicht, schließlich würde ihn das ganz sicher schnell arrogant wirken lassen. Doch es gab immerhin Fakten, die diese Wahrscheinlichkeit stützten; in der Vergangenheit hatte er alle Prüfungen am Ende des Jahres auch mit einem besseren Schnitt bestanden, als die anderen Schüler seines Jahrgangs. Mal abgesehen von jenen, die selbst in Ravenclaw waren, denn dort gab es selbstverständlich immer mal wieder welche, die einen übertrumpften. Jedoch interessierte das Alaire mittlerweile herzlich wenig – so lange er sich mehr oder minder sicheren Seite wusste, steckte er nicht viel mehr Mühe hinein als gebraucht wurde. Und besser als Marius, seinem neusten Erzfeind wie es schien, war er ohnehin allemal.
Al hatte vorher noch nie wirklich mit Marius Kontakt gehabt bis zu jenem sagenhaften Tag, an dem er und der Nott von Madlene in Hasen verwandelt worden sind. Noch immer beschäftigte es den Ravenclaw hin und wieder wieso der Slytherin so unausstehlich war – aber allem voran, wieso Leny sich überhaupt mit ihm abgab. Wieso hatte Marius keinen Funken an Freundlichkeit für ihn übrig gehabt? Würde es an der Tatsache liegen, dass er nun offiziell ein Blutsverräter war, dann war seine Denkweise jedoch sehr paradox. Denn schließlich schien er die Hufflepuff, die letztlich auch „nur“ eine Muggelstämmige war, sehr zu mögen. Das alleine ärgerte den Lockenkopf schon und immer noch.

Nach der Entblößungsaktion der beiden Freunde allerdings war damit zu rechnen, dass sie nicht ungestraft davon kommen würden. Mit Nachsitzen wegzukommen war allerdings eine sehr milde Bestrafung, wie Alaire fand. Seiner Vermutung nach lag es daran, dass sie beide sonst immer unauffällige und vor allem gute Schüler gewesen sind. Dennoch wollte sich der Broadmoor gar nicht darüber beschweren und trat seine Stunden Nachsitzen an – dummerweise mit Verspätung. Man konnte schließlich auch nichts dafür, wenn der eigene – wohlgemerkt korpulente – Kater einen nicht in Ruhe ließ, weil er – wieder mal – Hunger hatte. Doch der Professor schien sich nicht weiter daran zu stören, also war es auch Alaire letzten Endes egal.
Mit einem erfreuten Lächeln auf den Lippen begrüßte er die Hufflepuff, ehe sie sich beide niederließen und ihre Sachen aus den Taschen holten. Sein Lächeln allerdings schwand wieder, als die Tür aufging und das markante Gesicht seines Lieblingsnott zum Vorschein kam. ..beim Barte? Man sah dem Ravenclaw die Überraschung im ersten Augenblick an, jedoch wandelte sich diese schnell zu einer Gleichgültigkeit. Alaire wandte seinen Blick über die Schulter zu Madlene, der er gegenüber eine Augenbraue fragend in die Höhe zog. Dann widmete er sich wieder dem Professor, notierte die Aufgabe als Überschrift und band seine länger gewordenen Haare zu einem kleinen Zopf zusammen, da ihn die Haare beim Schreiben gerne mal nervig ins Gesicht rutschten.

Was suchst du denn hier?“, fragte Alaire ihm zugedreht eine Weile nachdem der Professor sie alleine gelassen hatte. „Ich hatte angenommen, dass wir unseren Triumph über dich im Stillen und in Zweisamkeit feiern könnten. Zu schade aber auch.“ Der Anflug eines Grinsens machte sich in seinem Gesicht bemerkbar, doch dann zuckte er die Schultern. „Die Professoren hätten es eigentlich besser wissen müssen. Schließlich ist es wohl offensichtlich, dass das hier nicht gut ausgehen kann. Richtig?“ Dabei empfand er die Aufgabe als so einfach, die hätte er sicher mit Leichtigkeit erledigen können. Doch Alaire hatte es irgendwie im Gefühl, dass er nicht dazu kommen würde.
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31.05.16 11:09 © Gast

Verständnislos hatte Marius mit dem Professor diskutiert, als er zum Nachsitzen verdonnert wurde. Es war doch wirklich nicht mit Absicht gewesen, dass er Madlene in ein Tierchen verwandelt hatte und kurz darauf war sie weg gerannt. Noch immer verstand der Slytherin nicht wirklich warum die Hufflepuff vor ihm weg gerannt war. Dann hätte er sich sehr viel Ärger ersparen können. Wahrscheinlich wäre Marius dann mit ihr zu Buchanan geeilt und hätte ihm um Hilfe gebeten. Der hätte ihn zwar ausgelacht, aber es war besser als wenn die Fitz ihr Leben lang dieses Tierchen blieb.
Alle Diskussionen hatten es mit dem Professor nur schlimmer gemacht und somit saß er nun hier. Mit Alaire und Madlene die ihre Strafe für den fürchterlichen Streich absaßen. Zurecht. Alleine der Gedanke an die Bloßstellung, machte den Slytherin ziemlich wütend. So gerne er die Hufflepuff auch mochte, aber das war ein Stück zu weit gegangen und hatte Marius doch in Gewisser Weise verletzt. Bei Alaire hingegen spürte er nur blanke Wut und das Bedürfnis ihm eine rein zu hauen. Vielleicht bekam er die Gelegenheit heute noch.

Dem Professor hörte er überhaupt nicht richtig zu, als er die Aufgabe verteilte einen Aufsatz über 'die wichtigsten Zauber unserer Zeit' zu schreiben. Marius war grottenschlecht darin irgendwelche Aufsätze zu schreiben und nun musste er sich auch noch selbst irgendwas ausdenken und hatte auch nicht wirklich Bücher zur Hand die ihm helfen konnten. Die verdutzten Gesichter der beiden, als Nott erschienen war, hatte er natürlich zur Kenntnis genommen und lediglich mit einem falschen Lächeln kommentiert. Dieses Lächeln galt vor allem Alaire. Weniger der Hufflepuff.
Kurz hatte Marius die Befürchtung gehabt, dass der Professor blieb und die drei beobachtete, damit sie brav den Aufsatz schrieben. Doch alles was jener zurück ließ war diese nervige Sanduhr. Der Slytherin hasste Sanduhren. Er konnte es immer so schlecht einschätzen. Genau in dem Moment als der Professor durch die Tür verschwand, schmiss der Dunkelhaarige sein Feder auf den Tisch und lehnte sich gelangweilt in seinen Stuhl und kippelte.
Natürlich saß er in der hintersten Reihe, damit er die beiden im Auge behalten konnte. Sein Blick verdunkelte sich auf Alaires Frage was er hier machte. "Oh der Professor meinte, dass es gut wäre wenn hier noch jemand mit einem gesunden Menschenverstand sitzt. Verständlich", lächelte Marius in die Richtung des Ravenclaws und kippelte noch ein wenig stärker. Hauptsache er fiel nicht nach hinten um und gab sich erneut die Blöße. "Feiert nur euren lächerlichen Triumph. Doch rechnet mit einem Echo. Der Professor ist nicht da, Broadmoor. Du solltest aufpassen was du sagst." Seine Augen verengten sich zu schmalen Strichen und er biss seine Zähne fest zusammen. Verdammter Idiot. "Wenn du dein dummes Mundwerk noch weiter aufreißt, dann wird das hier auch nicht gut ausgehen." Mit einem lauten 'Klack' ließ der Slytherin den Stuhl zurück auf alle vier Beine fallen und erhob sich. Noch kurz am Überlegen was er jetzt machen sollte, schritt er langsam durch die Reihe nach vorne. Er steuerte das Lehrerpult an, doch verkniff es sich nicht Alaire mit der flachen Hand heftig gegen den Hinterkopf zu schlagen als er an ihm vorbei ging. Und das war erst der Anfang.
Marius beobachtete die Hufflepuff. Sie war noch sehr still und ihr machte er keine Vorwürfe mehr. Immerhin hatte Madlene sich ausgiebig entschuldigt, aber von ihr hätte er auch nicht erwartet, dass sie bei solch gemeinen Dingen so konsequent blieb. Alaire hingegen schuldetet ihm noch eine dicke und ausgiebige Entschuldigung. Mal sehen ob er ihn dafür erst schlagen musste.
Vorne angekommen, schob Marius die Sanduhr unwirsch beiseite und hockte sich auf das Lehrerpult, damit er die beiden noch besser im Blick hatte. "Na Madlene, freust du dich uns beide in einem Raum zu haben? Ich würde mir an deiner Stelle Sorgen um deinen kleinen Freund da drüben machen. Der reißt den Mund viel zu weit auf wenn du mich fragst." Der Slytherin zog seinen Zauberstab und deutete auf den mickrigen Ravenclaw. Nicht selten empfand er Unmut für andere Schüler, doch das was er für den Broadmoore empfand, übertraf bis jetzt alles. "Ich werde den Aufsatz nicht schreiben."
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31.05.16 14:25 © Gast

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LENE & MARIUS & AL
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Lene hätte es wissen müssen.
Sie kannte Alaire zu gut und mittlerweile kannte sie auch Marius gut genug um zu wissen, was ihm so durch den Kopf zu gehen schien. An sich hätte sie wissen müssen, wie sich das hier zwischen ihnen entwickeln würde, hätte wissen müssen, dass sie hier nicht einfach sitzen könnte und die Aufgabe erledigen würde. Trotzdem ertappte sie sich dabei wie sie auf ihr Blatt Pergament hinunter sah, sich auf die Unterlippe biss und wünschte, dass die Beiden endlich Ruhe geben würden. Selten hatte ausgerechnet die Brünette, diejenige gemimt die Arbeiten wollte, während alle anderen nur Unsinn im Kopf hatten. Aber in diesem Fall war sie es, die sich bereits mit Feder und Tinte ausgestattet hatte, bereit endlich anzufangen, doch das lag anscheinend fernab von den Vorstellungen der Anderen. Sie konnte es dem Ravenclaw nicht Übel nehmen, die Aufgabe an sich würde für ihn keine Herausforderung sein, in einem Raum mit Marius hingegen zu sitzen, schien herausfordernd genug.
Verzweifelt sah Madlene zu Alaire, der sich bereits Marius zugedreht hatte und nun ganz offensichtlich den Mut, den er jahrelang gegenüber Tyrannen und Dummköpfen vermieden hatte, offenbarte. Die Hufflepuff konnte kaum noch ihren Mund geschlossen halten, spürte bereits wie ihr die Kinnlade herunterklappte und sie wohl beinahe gesagt hätte, dass sie ihn so ja gar nicht kannte. Aber diese Worte brauchte es kaum, angesichts der Tatsache, dass ihr der Mund doch ein Stückweit offen stand. Marius, der desinteressiert und unbeeindruckt wirkte, präsentierte sich erneut als das Gegenteil des Gelockten. Kaum zu glauben, dass ihre Familien vielleicht gar über Jahre befreundet waren und die beiden Söhne nun alles vergaßen, was ihnen beigebracht wurde. Das gute Benehmen war dahin, der vermeintliche Respekt den man seinem gegenüber gebieten sollte, schien gänzlich abbanden gekommen.

Das leise Klacken des Holzstuhles hinter ihr, sorgte nicht im geringsten dafür, dass die Hufflepuff ihren Kopf anhob. Viel eher brachte es sie dazu den Federkiel vorsichtig in die Tinte einzutauchen, ehe sie einen ersten, unsicheren Satz zu Papier brachte.
Marius erhob sich, tigerte durch das Klassenzimmer und trat an ihnen Beiden vorbei, wobei er Alaire einen Schlag auf den Hinterkopf verpasste, der bei der jungen Frau sogleich dafür sorgte, dass sie die Brauen besorgt zusammen zog. Natürlich wusste sie, dass sie das nicht für ihn ausfochten durfte, auch wenn es ihr in den Fingern juckte, konnte sie nicht seine Kämpfe führen und sich so kontrollsüchtig geben. Nur langsam hob sie den Blick an als Marius sie ansprach, sah von Alaire zu dem Nott und hätte wohl kaum noch deutlichere Missbilligung ausdrücken können. ,,Ich sorge mich um euch Beide. Ihr seid intelligenter als Barbaren, die sich gegenseitig beweisen müssen wer der Stärkere ist.’’ Ihr Blick ruhte auf Alaire, beinahe darum bittend, dass er bewies wer der Klügere von ihnen war. Schlimm genug, dass Marius seinen Zauberstab bereits gezogen hatte.
,,Steck den Zauberstab weg, Marius. Es wäre unvernünftig das Risiko einzugehen jemanden zu verletzen.’’ Hörte sie sich selbst überhaupt beim Reden zu? Selten hatte sie so etwas sinnloses ausgesprochen. Einfacher wäre es wohl gewesen einem Affen zu sagen, dass er die Bananen nicht essen sollte, weil sie vielleicht lecker sein könnten. Madlene wusste unlängst, dass es hier nicht darum gehen würde nachzusehen wer bedrohlicher war, viel eher darum wer den Anderen zu erst erniedrigen konnte. Ihr Blick glitt runter auf das Papier vor ihrer Nase. Ach was würde sie dafür geben einfach einen Aufsatz schreiben zu können.
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01.06.16 16:34 © Gast

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MADLENE ALAIRE & MARIUS



Wahrscheinlich wäre es für alle Beteiligten besser gewesen, hätte sich der Professor dazu entschieden zu bleiben. Denn nicht nur Alaire schien sich zu wünschen einfach diesen Aufsatz zu schreiben. Madlene sah ebenfalls danach aus, als würde sie diese Situation nach Möglichkeit gerne meiden. Verständlich, fand Alaire. Dennoch konnte er Marius nicht einfach so ziehen lassen. Ohnehin schien dieser auch nur danach gelechzt zu haben, dass man sie alleine ließ. Doch Alaire hatte nicht mehr als ein Lachen für ihn übrig. „Vielleicht war man sich auch lediglich einig darüber, dass der minderbemittelterste Verstand von uns dreien mit Intelligenz zusammengeführt werden müsse, damit da noch etwas zu retten ist.“ Alaire war nur selten in seinem Leben höhnisch gewesen, wirklich selten. Eigentlich erst seitdem er sich mit jenen in die Haare gekriegt hatte, die meinten, sie seien durch ihre Abstammung etwas Besseres. „Aber dein Fall gleicht wohl den Heilungschancen der Hundswut..“, gab er gespielt bedenklich von sich.
Zwar war der Schlag auf den Hinterkopf nicht unbedingt eine Handlung, die Alaire genoss. Jedoch konnte er auch darüber nur letztlich lachen, was er sich dennoch verkniff. „Man sagt ja bekanntlich, dass ein Schlag auf den Hinterkopf das Denkvermögen erhöht. Solltest du dir dann nicht selber auf den Hinterkopf schlagen? Oder zumindest irgendjemand anderes, wenn du effektiver Vorgehen willst.“, riet der Ravenclaw ihm. Irgendwo amüsierte es ihn, dass so viele Menschen immer direkt auf physische Gewalt aus waren. Das lag wohl daran, dass sie ihre Wut nicht mit Worten ausfechten konnten. Aber bei Marius schien es auch gar kein Wunder zu sein, denn sehr viel mehr als zu zuschlagen hatte er allem Anschein sowieso nicht drauf. „Denn scheinbar hat dich die werte Mutter Natur nicht mit sonderlich viel Vermögen zum Denken ausgestattet.“ Es mochte vielleicht unter anderen Lebewesen so sein, dass sich rohe Gewalt am ehesten auszahlte. Doch die Menschen wurden von Gesetzen in Schach gehalten – eigentlich. Sie hatten zu lernen, dass Diplomatie und Worte – oder zumindest letzteres – auch dazu fähig waren, den anderen in Grund und Boden zu manövrieren. Dennoch konnte er Magie nicht mit Worten bekämpfen und so zwangen ihn die Umstände, ebenfalls zu rabiateren Methoden zu greifen.

Dass der Nott dann den Zauberstab zog und ihn drohend auf den Broadmoor richtete, machte es nicht besser. In der linken Hand hielt er noch die Feder, mit der er eigentlich schreiben wollte. Doch seine rechte Hand tastete sich langsam zu seinem eigenen Stab in der Tasche des Umhangs und umgriff das dünne Holz. „Es tut mir Leid Madlene, aber ich werde mir kein Joch mehr aufbinden lassen. Nie wieder.“ Sein Tonfall wurde ernst und auch seine Mimik verriet keinerlei Spott mehr. „Und weißt du wieso? Die Klügeren geben ja eigentlich nach. Ich habe immer daran geglaubt, weswegen ich so war, wie ich war. Aber ist dir nicht auf aufgefallen, dass wir die Dummen dann die Welt regieren lassen? Leute wie er haben es nicht verdient. Eingesperrt und behandelt gehören sie. Schon mal gesehen was man mit den vermeintlich Verrückten dieser Welt machen? Hauen ihnen einen Eispickel in den Kopf, trennen damit Nerven und rufen eine Leukotomie hervor.“ Auch Alaires Augen hatten sich leicht verengt. Er war wütend, so wie der Nott. Natürlich fühlte er sich im Recht, ebenfalls wie der Nott. Und doch wusste er, dass er damit eher Recht hatte als Marius mit seiner Meinung. „Und ihr arroganten Nichtskönner scheint bereits damit geboren! Habt kein Ehrgefühl, ihr Widerlinge. So menschenverachtend.. Wollt ihr nicht auch euren eigenen Hitler wählen und euch eigene Rassengesetze zusammenstellen? Na, was für eine Idee, nicht wahr, Nott?
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02.06.16 16:12 © Gast

Die Missbilligung die Madlene ihm gegenüber ausdrückte registrierte der Dunkelhaarige natürlich sofort. Mit einem etwas genervten Blick sah er zu der Hufflepuff. "Um mich musst du dir keine Sorgen machen. Mach dir lieber Sorgen um deinen minderbemittelten Freund, der sich einbildet in irgendeiner Weise gegen mich an zu kommen", sagte Marius und blickte kurz darauf rüber zu Alaire. Minderbemittelt war auf jeden Fall das richtige Wort für das was ihm gegenüber stand. Der mickrige Ravenclaw dachte auch er könne sich ihm gegenüber wohl alles erlauben, doch da rechnete er scheinbar nicht mit dem Nott. Madlenes Aufforderung den Zauberstab weg zu stecken, ignorierte Marius. "Ich stecke hier überhaupt nichts weg; solange er nicht aufhört mich zu provozieren wird es keinen Frieden zwischen uns geben." Der Slytherin verengte die Augen und hatte den Blick immer noch auf den Wuschelkopf gerichtet. Das Lachen machte Marius unnormal wütend und er ballte seine andere Hand zu einer Faust.
"Es ist schön zu hören wie du über dich selbst sprichst", lächelte der Brünette und stieß sich von dem Lehrerpult ab, sodass er wieder auf beiden Beinen stand. Kurz überlegte er was er machen sollte. Alaire aus dem Fenster werfen stand ganz oben auf seiner Prioritäten Liste, doch dafür würde er gerne mit ihm alleine sein, damit Madlene kein falsches Bild von ihm bekam. "Ich kann dir gerne noch einen Schlag verpassen, wenn du so stark darauf Anspruch erhebst der Schlauere von uns zu sein. Aber dann kann ich dir nicht versprechen das es bei einem Schlag bleibt", knurrte Marius und trat ein paar Schritte auf den Ravenclaw zu. Was die Hufflepuff wohl von ihm denken würde, wenn er sich jetzt mit ihrem Freund Alaire anlegte? Aber er war auch selbst Schuld! Er müsste Marius nicht so provozieren. Dann wäre alles in bester Ordnung. Vielleicht.

Mit einem Lachen schüttelte der Slytherin sehr amüsiert den Kopf. "Es ist lustig dir zu zu hören. Kannst du mich nicht mit anderen Dingen provozieren, außer mit meiner angeblich fehlenden Intelligenz? Das ist schon ein wenig traurig, oder Maddy?", fragte er und warf einen Blick zu der Hufflepuff rüber, die sich scheinbar besser aus der ganzen Sache raus halten wollte. Sie hatte recht damit. Sehr sogar, aber er konnte sich nicht beherrschen. Der Nott wurde schon wütend wenn er den Struppelpeter auch nur ansehen musste. Dieses dämliche Gesicht.. und einfach alles machte ihn aggressiv.
"Hörst du dir eigentlich zu, Broadmoore? Wie verdammt lächerlich du dich anhörst", fuhr er ihn an. "Ich weiß nicht was du mit deinem blöden Gerede bezwecken willst, denn das einzige was du damit bezweckt ist eine Abreibung zu bekommen die sich gewaschen hat", fauchte der Slytherin und hielt den Zauberstab gegen ihn. Gut das kein Professor hier war. Doch wenn er hier gewesen wäre, wäre das alles auch anders ausgegangen. Dann würde Marius jetzt an seinem Platz sitzen und brav den Aufsatz schreiben. Genauso wie seine zwei mit Nachsitzer. Aber das Schicksal wollte es nun mal anders. Das letzte was Alaire sprach, bevor er Marius nun fast ganz ausrasten ließ, gefiel ihm ganz und gar nicht. "Madlene, du solltest auf deinen kleinen Freund nun ganz genau aufpassen. Entweder du sagst ihm jetzt, dass er aufhören soll mit seiner Dummheit oder es wird hier gleich ziemlich hässlich", zischte Nott und trat noch ein paar Schritte auf den Ravenclaw zu. "Weißt du was eine viel bessere Idee wäre?" Der Slytherin lächelte gefährlich. "Blutsverräter wie dich aufzuhängen. Denn das wird das erste sein was ich tue, wenn ich mich meinem eigenen 'Hitler' angeschlossen habe. So wie du es genannt hast." Marius drückte Alaire den Zauberstab an die Brust, sodass es schon ein wenig weh tun müsste.
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02.06.16 17:11 © Gast

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LENE & MARIUS & AL
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Es war der Hufflepuff anzusehen, dass sich das hier mehr und mehr in eine Szene verwandelte mit der sie nicht umzugehen wusste. Die Augen leicht verengt starrte sie auf das Blatt Pergament vor sich, versuchte nur mit halben Ohr zuzuhören, aber wie hätte sie da nicht zuhören können? Man hätte meinen können, dass ihr Interesse an den jugendlichen Zänkereien wohl groß genug sein musste um die Dinge laufen zu lassen. War es die Langeweile, die sie antrieb das Gespräch laufen zu lassen, war es simple Unbeholfenheit, weil sie sich der Lage nicht gewachsen fühlte? Lene verzog das Gesicht als die Worte immer beleidigender wurden und ein jeder sich für seine Handlungen rechtfertigte. Es war sicherlich nicht ihr schnödes Leben das zuließ, dass sie einfach nur den Blick stoisch geradeaus richtete.
Aus dem Augenwinkel musste sie dabei zusehen, wie Marius an Alaire herantrat. Dabei lag ihre Aufmerksamkeit nicht auf der Hand, die sich auffällig um den Zauberstab geschlossen hatte, sondern auf der Anderen. Ganz gleich wie viel Marius auf sein Selbstbewusstsein gab, müsste sein klarer Menschenverstand ihm deutlich machen, dass der Ravenclaw mit Sicherheit zu mehr in der Lage wäre als einem einfachen Zauber zur Entwaffnung. Würde der Nott gewinnen wollen, müsste er auf seine Fäuste setzen, würde dabei allerdings nur beweisen, dass Alaire im Recht war, wenn er ihn einen Primaten schimpfte.

Ist dir nicht aufgefallen, dass wir die Dummen dann die Welt regieren lassen?
Die Fitz verzog keine Miene. Was sie von gewalttätigen Auseinandersetzungen hielt war lange kein Geheimnis mehr und gerade Magie schien sie selbst nur in Notfällen einsetzen zu wollen. Für sie war das keine Selbstverständlichkeit, wie für die beiden Anwesenden, die es unlängst als ihr angeborenes Recht betrachten konnten. Trotzdem hatte sie nicht vor dem Anderen auf die Nase zu binden, dass sie diese Auffassung für fragwürdig hielt, beinahe genauso wie sein schneller Griff zum Zauberstab. Die Hufflepuff seufzte gedehnt und sah zu Marius, als sie ihren Namen vernahm Wenn man denn in diesem Sinne überhaupt noch von ihrem Namen sprechen konnte. Aber auch auf diese Frage blieb sie stumm. Was sie wirklich für traurig hielt war der Anblick zweier Halbstarke, die mit Worten um sich warfen, als würden sie damit irgendetwas an dem Weltgeschehen ändern. ,,Maddy’’, wiederholte sie lediglich, ehe sie den Kopf schüttelte.

Erst als sie sah wie Marius seinen Zauberstab gegen Alaires Brustbein drückte, hob sie den Kopf an, ehe sie sich den beiden Männern zudrehte. Kurz sah sie zu Alaire, ihrem kleinen Freund, ehe sie zu Marius sah. Seufzend schüttelte sie den Kopf. ,,Ich fürchte, dass es schon zu spät ist um zu verhindern, dass es hässlich wird’’, murmelte sie, ehe sie nach ihrer Tasche griff. Den Zauberstab unter all diesen Dingen zu finden war nicht einmal besonders schwierig, dennoch wollte sie diesen eigentlich nicht benutzen. Eigentlich.
Der Griff um ihren Zauberstab wurde plötzlich nebensächlich, als sie Marius wieder sprechen hörte. Oh. Blinzelnd legte Lene den Kopf schief, betrachtete das Profil des Slytherin und bestärkte den Griff um ihren Zauberstab. Wahrscheinlich war es gar nicht Marius Absicht gewesen sie zu treffen. Letztlich hatte er es nicht besser gewusst und man konnte ihm unmöglich vorwerfen, dass seine Worte nicht trafen. Allerdings ob sie die Richtige trafen, war in diesem Moment wohl eher fraglich. Es waren deswegen Madlenes Mundwinkel, die hinabsanken wie von schweren Gewichten gezogen.
,,Blutsverräter, Schlammblüter, unreine Zauberer, hängen wir sie alle’’, murmelte sie, ehe sie sich aufrichtete. Wie hieß es so schön? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Es war deswegen niemand anderes als der jungen Frau, die den Zauberstab zu erst zog und ihn auf Marius richtete, genauer genommen auf seine Zauberstab Hand. ,,Engorgio.’’ Sie sah noch wie der Zauber durch die Luft schwirrte, ehe er das unwissende Opfer traf. Die Hand der Schlange schien den Bruchteil einer Sekunde zu pulsieren, ehe sie bis auf das achtfache ihrer normalen Größe anschwoll und er mit der riesigen Patschhand den eigenen Zauberstab nicht einmal mehr im Ansatz greifen könnte. ,,Ups, wie ungeschickt von mir’’, plapperte sie, hielt ein Finger an ihr Kinn und zog eine Schnute. Madlene schien sichtlich amüsiert, ehe sie die Lippen zu einem Schmollmund verzog und ein wirklich, wirklich überhaupt nicht entschuldigendes: ,,’Tschuldigung’’, ausspuckte. Man sollte diesen nachtragenden Frauen wirklich keinen Zauberstab in die Hand drücken!
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02.06.16 20:37 © Gast

Out of time out of fight
At least we know that We're swimming against the tide
MADLENE ALAIRE & MARIUS



Es belustigte den Ravenclaw noch immer irgendwo, dass Marius versuchte ihn zu verspotten. Da es an ihm abperlte wie Wasser auf einem Lotusblatt, gönnte er ihm das einfach. Alaire zeigte sich nur wenig beeindruckt von den Aussagen des Notts. Dennoch musste er zugeben, dass die Versuche mit seinen Sticheleien auch teilweise langweilig wurden, allen voran aber sinnlos. Hörte er sich selber eigentlich reden? Wie dachte er könnte er ihn in den Dreck ziehen? Mit Unwahrheiten ganz sicher nicht. „Lustig. Minderbemittelt beschreibt normalerweise jemanden, dessen Intelligenz unter dem Durchschnitt liegt. Allerdings würde ich wohl nicht blau tragen, wäre dem so.“ Alaire zog seine Augenbrauen nach oben; sein Gesicht verriet nichts als Gleichgültigkeit. „Du solltest deinen Aussagen schon etwas mehr Sinn verleihen, weißt du?“ Wie er schon gedacht hatte, besaß Marius mehr Masse in den Armen als im Kopf.
Angeblich fehlend? Nun, du stützt meine Vermutungen und Behauptungen gerade selbst mit Beweisen. Alleine dein Verhalten.. du porträtierst das typische Fußvolk. Aber eher das aus dem Mittelalter. Proletenhaft, unkultiviert, unzivilisiert. Für Höheres bist du scheinbar keineswegs geschaffen.“ Ein System hatte auch immer ein einfaches Proletariat mit beschränkten Fähigkeiten. Dass der Nott niemals darüber hinaus kam, wenn der Ruf seiner Familie denn nicht gerade nachhalf, war dem Lockenkopf klar.

Gedankenlosigkeit war natürlich nie vorsätzlich angewandt. Entweder man war gedankenlos oder man war es nicht. Dass, wenn man es war, einem auch dümmliche Aussagen raus rutschen konnten, schien nur logisch und so schoss sich Marius ein gewaltiges Eigentor, das Alaire nur belächeln konnte. Es war so paradox, beinahe schon unbegreiflich für den Ravenclaw, wieso der Nott sich so gerne mit Madlene umgab, nur um danach weiter gegen den Abschaum aus Sicht der Reinblutideologie zu wettern. Nicht, dass die Begründungen für die Blutsverräter und „Schlammblüter“ sonst viel Sinn machten. Alaire war der Auffassung, dass wann immer jemand in der Lage war Magie anzuwenden, das schön und gut war. Dann besaß er die Fähigkeit dazu und das war doch schon alles was es brauchte, um es an folgende Generationen zu vererben.
Dass sich der Zauberstab in seine Brust drückte schien ihm nur geringfügig etwas auszumachen. Tatsächlich stand er sogar noch auf, umschritt seinen Tisch, sodass er direkt vor Marius stand und lehnte sich dem Slytherin noch ein wenig weiter entgegen, so drückte die Spitze des Holzes schon mittlerweile schmerzhaft in seine Haut. Doch der Ravenclaw verharrte in dieser Position und starrte seinen gegenüber nur unverwandt an. Glücklicherweise griff die junge Frau insoweit ein, dass der Zauberstab fallen gelassen werden musste. Ein erheitertes Schnauben folgte daraufhin von Seiten Alaires.

Um dem Nott keine weiteren Gelegenheiten zu bieten, trat Al mit einem gekonnten Tritt den auf dem Boden liegenden Zauberstab weg in Richtung der Hufflepuff. „Ich bin nicht daran interessiert aus diesem Klassenraum ein Schlachtfeld zu machen.“, erklärte er. Ohnehin hätte selbst ein weiterer Sieg über den Slytherin nicht seinen Dickkopf brechen können – er wäre sicherlich noch immer der Meinung, dass er so viel besser wäre. „Des Weiteren sollte ich erwähnen, dass ich auch nicht sonderlich erpicht darauf bin, deine Wut in Form von körperlicher Gewalt an mit spüren zu müssen.“ Dennoch zweifelte er daran, dass der Andere nicht trotzdem zuschlagen wollte und auch würde. Doch schienen seine Möglichkeiten etwas eingeschränkt in Angesicht dem riesigen Klumpen, der mal seine Hand gewesen war. Somit war seine stärkere Faust schon mal ausgeschaltet und falls er doch damit schlagen sollte, dann würde sie sich wahrscheinlich eher anfühlen wie ein großer, schwabbeliger Schlag, der nur in geringen Maßen Schmerzen verursachte.
Sein Blick glitt zu Madlene und er fand ihre Reaktion hervorragend. „Das war eine brillante Antwort auf dieses dumme Geschwätz, Leny. Ich ziehe meinen Hut.“ Während er das sagte, bewegte er sich rückwärts gehend von dem Nott weg, um eine gewisse Distanz aufzubauen. Alaire wollte lediglich sicher gehen. Im Zweifelsfall, wenn Marius es schaffen sollte ihn anzugreifen, ohne dass er selbst es mit einem Zauber abwehren konnte, musste er den Stab Madlene rüber werfen. Immerhin wollte er nicht riskieren, dass das Holz in Zwei brach. „Siehst du nicht, dass du in der Unterzahl bist? Ich schlage vor, du kapitulierst und kooperierst. Das wäre die friedlichste Lösung von uns allen.
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05.06.16 16:28 © Gast

Selbst der Slytherin verstand recht schnell nach seiner letzten Aussage, dass diese dumm gewesen war. Zudem Madlene im Raum war und es sich nur gegen den Lockenkopf gerichtet hatte. Aber er wusste, dass es nicht verhindert werden konnte, dass auch diese Aussage die Hufflepuff traf. Ob es Alaire überhaupt in irgendeiner weise getroffen hatte, war eher fraglich. So wie es aussah war ihm das ziemlich gleichgültig, was den Nott noch wütender machte als eh schon. Alles was er ihn an den Kopf warf prallte scheinbar nur so ab und das konnte Marius nicht fassen. Na gut. Dann wurde es eben hässlich. Er war noch nie gut in Worten gewesen, aber in Duellen. Oder mit seinen Fäusten. Sein Blick richtete sich auf Madlene, die den Zauberstab gegen ihn erhob. Das hatte er nun nicht erwartet. Völlig unvorbereitet schaffte Marius es nicht den Zauber abzuwehren und somit fing seine rechte Hand fast unaufhaltsam an zu wachsen. Seine Mimik wechselte von überrascht zu schockiert. Das war wohl die Rache dafür, dass er die Bemerkung gegen Blutsverräter gemacht hatte. Die zugegeben wirklich etwas heftig war. Vielleicht hätte er es einfach bei den vorherigen Sticheleien lassen sollten. Scheinbar gefiel Madlene ihr neuer Spitznamen "Maddy" auch nicht wirklich. "Tu nicht so als würde es dir leid tun. Spar dir deine Entschuldigung", fauchte der Dunkelhaarige die Fitz wütend und sah zu wie sein Zauberstab von ihm weg rollte. Das war es dann wohl damit, dass er sich mit Alaire duellieren wollte. Dafür bräuchte er erst wieder eine normale Hand, sowie seinen Zauberstab zurück.

"Und du siehst dich also anders als das typische Fußvolk, ja?", fragte Marius spöttisch und schüttelte dazu den Kopf. "Oder als was siehst du dich? König? Deinen Hochmut treibe ich dir gleich wieder aus, keine Sorge", sagte er gereizt und versuchte nebenbei seine durchaus große Hand irgendwie zu handhaben. Das Gefühl war ekelhaft. Eine große glibbrige Masse die an seinem Handgelenk rum schwabbelte und zu nichts zu gebrauchen war. Gerade als Marius seinen Zauberstab mit der linken Hand aufheben wollte, kickte der dämliche Ravenclaw diesen direkt vor seiner Nase weg. Genau rüber zu Madlene. "Madlene, sei so gut und reiche mir meinen Zauberstab, damit es wenigstens gerecht ist wenn wir uns schon duellieren." Mit einem funkeln in seinen Augen sah er rüber zu Alaire und dann zurück zu Madlene. "Ich dachte du bist so darauf aus das alles gerecht abläuft", raunte der Slytherin und sah ihr für einen Moment direkt in die Augen. Wenn das hier Fair ablaufen sollte, brauchte er wirklich seinen Zauberstab. Ansonsten musste er das anders Händeln und das wäre nicht wirklich gerecht für den Broadmoor. Wobei dem Nott das reichlich egal sein konnte. "Wenn du nicht daran interessiert bist hieraus ein Schlachtfeld zu machen, warum hörst du dann nicht einfach auf?", fragte Marius mit einem starren Blick auf ihn. "Dadurch, dass mir mein Zauberstab entwendet wurde, werde ich für nichts garantieren. Also entweder ich bekomme ihn jetzt zurück und meine Hand wird normal, oder du darfst in den nächsten 10 Minuten in den Krankenflügel kriechen", drohte der Slytherin. Als Alaire ein paar Schritte vor ihm zurück wich, folgte Marius. "Ach und jetzt ziehst du den Schwanz ein? Hast du Angst?" Nott lächelte. Das wäre schon eine große Genugtuung für ihn. Wobei er das bezweifelte. Der Lockenkopf schien nur Platz schaffen zu wollen, um potenziellen Schlägen von Marius aus dem Weg zu gehen.

Mit einem Lachen sah er von Alaire zu Madlene. "In der Unterzahl? Kann gut sein. Aber ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich jetzt kapituliere. Gerade jetzt wo es so interessant wird."
Seine Aufmerksamkeit wechselte rüber zu der Hufflepuff. "Weißt du was? Die Aktion oder eher 'Lektion', wie ihr es so schön nennt, in der großen Halle hätte ich von ihm erwartet. Aber nicht von dir, Madlene. Niemals von dir", sagte er und wirkte für einen kurzen Moment etwas verletzt. Sein Blick lag noch zwei weitere Sekunden schweigend auf ihr, bevor Marius sich wieder Alaire zu wandte. Er wartete nicht darauf, ob die Fitz ihm seinen Zauberstab zurück geben würde, sondern ließ Taten sprechen. Der Slytherin ballte seine linke Hand zur Faust (und zugegeben es war nicht seine Schlaghand) und sie raste kurz darauf in den Magen des Ravenclaws. "Aber ich denke du wirst recht schnell kapitulieren, wenn du schlau bist", lächelte Marius. "Und Madlene, du hast jetzt die Wahl. Entweder Fäuste oder Zauberstab."
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