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 But in the end it's only round and round.

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27.02.16 21:00 © Gast

But in the end it's only round and round

Davina Shafiq && Nikolaj Blinow | 29.05.1943 - ABEND

And who knows which is which and who is who.
Up and down.
But in the end it's only round and round.
Haven't you heard it's a battle of words
The poster bearer cried.
Listen son, said the man with the gun
There's room for you inside.


Vor ihm auf dem Tisch lagen einige Bücher übereinander gestapelt, zum Teil sogar aufgeschlagen oder mit Markierungen an den wichtigen Seiten versehen. Doch sein Blick war nicht auf sein Pergament gerichtete oder auf die aufgeschlagene Seite, viel mehr sah er durch alles hindurch und schien nichts so richtig wahrzunehmen. Er fühlte sich immer noch müde und wurde von Kopfschmerzen geplagt und nun im satten Zustand, stand der Sinn ihm nicht unbedingt nach lernen. Die Prüfungen standen zwar unmittelbar bevor und der Druck war nicht gerade klein, doch momentan gingen dem Blinow wirklich viele andere Sachen durch den Kopf und eine davon war sehr penetrant. Laurel Cavendish wollte seine Konzentration einfach nicht wieder hergeben. Sie kam in seine Träume und auch seine Gedanken schien sie vollkommen erobert zu haben. Er konnte sich nicht dagegen wehren, ob er nun wollte oder noch. Immer wieder kam sie ihm in den Sinn und das auf ganz unterschiedliche Weise. Manchmal stellte er fest, dass er gerade mindestens eine halbe Minute nur an ihre Augen gedacht hatte, manchmal fehlte ihm ihre Nähe und dann wieder erspähte er sie auf der anderen Seite des Raums und hatte einfach Lust sich stundenlang mit ihr zu unterhalten.
Trotzdem hatte er sich mit der Shafiq zusammen vor dem Abendessen durch die Hausaufgaben für die nächste Woche gequält und so war an sich noch Zeit um einige Dinge zu lernen, vor allem morgen konnte der ganze Tag dazu verwendet werden, doch gerade schien sein Kopf eine Pause zu brauchen. Das Abendessen hatte für den Slytherin nicht gereicht. Mit einem Seufzer lehnte er sich in seinem Sessel zurück und schloss für einen Moment die Augen, um zu mindestens die ganzen anstrengenden Gedanken zu verscheuchen, die in seinem Kopf kreisten. Zum Beispiel die Überlegung wann er noch alles lernen konnte bis zu den Prüfungen und ob Hogwarts wirklich geschlossen werden musste und die Sache mit Vivian sorgte auch immer noch für schlaflose Nächte.
“Ich glaube für den Moment kann ich mich nicht auf das Lernen konzentrieren, kennst du das?“ fragte er Davina und fuhr sich kurz und erschöpft mit der Hand über das Gesicht. Vielleicht konnte sie auch eine kleine Pause vertragen und dann konnten sie danach noch weiter machen. Der Russe hatte auch die Hoffnung, dass bald der Abend kam, an dem er so erschöpft war, dass er einfach ins Bett fiel und tatsächlich einmal durchschlief. Vielleicht war es heute schon so weit, denn immerhin hatte er beim Quidditch auch eine Menge gegeben und fühlte sich nicht nur geistig, sondern auch körperlich etwas schlapp. Das sorgte ja schon mal dafür, dass man leichter in den Schlaf fand. “Ich hab einfach tausend andere Sachen im Kopf. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde er gleich platzen.“ erklärte er sich weiter, obwohl es natürlich nicht sicher war, dass sie ihn verstand. Manchmal glaubte er nur Laurel konnte ihn verstehen und das hatte sich am Freitag irgendwie bestätigt, als er mit Herkules gesprochen hatte. Er war niemand der tröstende Worte suchte oder Beistand brauchte, es war schon viel das er jemandem vertrauen konnte und von Herkules hatte er auch nur die Sicherheit bekommen, dass sein Geheimnis sicher war, ansonsten schien dem Lestrange Nikolajs Problem absolut fremd und er hatte sich auch wenig Mühe gegeben es zu verstehen. Der Blinow machte ihm keinen Vorwurf, denn wie gesagt er brauchte das auch nicht wirklich. Doch seit er Laurel so kannte, wie er sie nun kannte, war ihm klar, dass es befreiend war verstanden zu werden. Jekaterina war vielleicht auch immer für ihn da gewesen und verstand ihn in den meisten Dingen ebenso sehr, doch bei ihr war es etwas anders. Es war etwas was immer da war und worauf er bauen konnte und nichts neues, was er als so wunderbar erleben durfte. Ein kleines Lächeln huschte über seine Lippen bei dem Gedanken daran welche Gefühle die Cavendish in ihm auslöste.
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17.05.16 6:32 © Gast

Vielleicht war der Shafiq der ganze Tag so furchtbar lang vor gekommen weil ihre Gedanken immer nur um die einzige Person in ihrem Leben kreiste die es im Moment ziemlich auf den Kopf stellte. Eigentlich tat sie sich im Moment mit dem Gedanken an Leander nichts gutes. Er ging ihr aus dem Weg, war kaum zugänglich und Davina rätselte seit einiger Zeit was los war. Es nahm sie mit, belastete sie, tat ihr sogar in Gewisser weise weh. Dabei hatte sie gedacht sie könnten über alles reden. Egal wie komisch es auch war. Und genau das ließ sie stutzig werden. Warum konnte er mit ihr nicht über das reden was ihn belastete? Da musste etwas im Spiel sein was sie nicht wissen durfte.. nur was? Einen schrecklichen Gedanken hatte sie dabei schon, aber den wollte sie lieber verdrängen, bevor sie noch den Verstand verlor. Genau wie Nikolaj konnte sich die Brünette am heutigen Abend auf überhaupt nichts konzentrieren. Ihr fiel es bei ihrem Freund jedoch noch nicht richtig auf. Erst als er es laut Aussprach bemerkte sie zudem wie er in dem Sessel saß. Schlapp und irgendwie müde.

Davina hob den Blick aus einem der Bücher, dessen Zeilen sie sowieso schon seit Minuten ansah ohne davon auch nur ein Wort aufzusaugen. "Ich kenne das", sagte sie zustimmend und ziemlich demotiviert. "Ich kenne das sehr gut, weil es mir gerade auch so geht." Wenigstens ging es ihm auch so. Dann musste sie sich nicht durchquälen und sie konnten das für heute Abend lassen mit dem Lernen. Innerliche Erleichterung machte sich in der Shafiq breit und sie legte das Buch auf den kleinen Tisch vor ihr. Mit einem Gähnen bestätigte sie außerdem nur ihre Müdigkeit die sich langsam bemerkbar machte. Und das schon seit gut einer Stunde. Dabei war es noch überhaupt nicht so spät. "Ich muss auch an andere Dinge denken als das Lernen. Und ich habe das Gefühl das ich bald wahnsinnig werde." Mit einem angestrengten Seufzen ließ sich die Dunkelhaarige noch tiefer in den bequemen Sessel sinken und beobachtete den Slytherin. "Was ist es denn bei dir?", wollte sie wissen. Nicht, weil sie einfach neugierig war, sondern weil ihr seine Probleme wirklich interessierten.

Mit einem leisen Ächzen richtete sich Davina dann doch wieder etwas gerader auf und schlug die Bücher zu. Eines nach dem anderen. Sie fing an sie nebenbei zu stapeln. Ein paar gehörten ihr. Aber die meisten mussten zurück in die Bibliothek. Doch das hatte Zeit.. Zeit, die sie eigentlich nicht hatten. Zeit, die sie mit lernen verbringen sollten anstatt demotiviert in der Gegend herum zu starren. "Du weißt ja das du mir alles anvertrauen kannst. Auch wenn du Probleme hast. Ich lache dich nicht aus", lächelte das Mädchen. Die Vertrauensschülerin hatte wohl noch nie irgendjemandem wegen irgendeinem Problem ausgelacht. Gut, es gab auch diese andere Seite an ihr. Die so gut wie niemand kannte. Außer vielleicht Leander und Leute die sie wütend machten. Dann gab es nicht so viel was sie in ihrem Ärger stoppen konnte. Dann wurde diese Seite seltsam, ja, fast schon Psychotisch wenn man das so nennen konnte. Ihr selbst fiel das auf, aber eigentlich nur an ihren Gedanken. Dachte sie an irgendwelchen Mädchen die der Brünetten ihren Verlobten ausspannen wollten, würde sie diese imaginären Mädchen am liebsten im See ertränken. Aber ob sie das in der Realität so machen würde sei mal dahin gestellt.
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04.06.16 10:59 © Gast

Es tat auf gewisse Weise gut, dass sie bei seinen Worten nicht gleich aufsprang und sich motiviert auf die restlichen Hausaufgaben stürzte, sondern dass es ihr ähnlich ging. Er wollte zwar nicht, dass es ihr schlecht erging. Er wünschte ihr schließlich das Beste, so machte man das unter Freunde, aber geteiltes Leid war eben halbes Leid und manchmal konnte es nichts besseres geben als jemanden, der den gleichen Durchhänger hatte wie man selber. Dann musste man sich wenigstens nicht schlecht fühlen, weil man keine meisterhaften Aufsätze und Abhandlungen mehr schrieb und einfach nur dasaß und am liebsten gar Nichts tat, jedenfalls für diesen Moment.
Normalerweise waren seine Empfindungen auch immer gut strukturiert, aber momentan mischte sich bei ihm eine verwirrende Mischung aus negativen Emotionen, Stress und positiven Gefühlen. Das sorgte für eine ungewohnte Unordnung in der Gefühls Welt des Blinows. Die Tode der Mädchen hatten ihm mehr zu schaffen gemacht als den meisten anderen Mitschülern, ganz einfach weil er Tagelang gewusst hatte, dass sie sterben würden und trotzdem hatte er nichts daran ändern können. Er hatte einfach zu sehen müssen und das hatte ihn wirklich fertig gemacht. Zu wissen, dass sie sterben würden und einfach nichts zu finden was man daran ändern konnte war der Horror, wobei noch die allgemeine gedrückte Stimmung und die Angst in Zusammenhang mit den Toden dazu kam, die sie eben alle verspürten. Der Druck, den die kommenden Prüfungen, ausübten tat sein Übriges und dann war da noch Laurel, die ihn nur bei dem Gedanken Lächeln ließ und die ihm so unfassbar wunderbar erschien. Trotzdem wurde ihm auch dieses Stück vom Glück nicht gelassen, denn er musste um die Zukunft dieser Unternehmung fürchten, da er mit einem anderen Mädchen verlobt war.
Er legte nun auch die Feder, die er noch in der Hand gehalten hatte, sorgsam auf den Tisch und wandte sich der Sahfiq und damit dem Gespräch zu. Der Blinow war immer etwas vorsichtig, weil er oft fürchtete, dass er belauscht wurde, aber sie saßen relativ abseits und mussten sich wenig Sorgen machen. So war es wohl kein Problem frei zu reden. Er nickte zustimmend, als sie sagte, dass sie an viele andere Dinge denken musste. Er kannte ihre Sorgen nicht ganz genau, doch er wusste, dass sie in letzter Zeit oft Sorgen wegen ihrem Verlobten Leander Lovegood aus Huffelpuff hatte. Nikolaj war kein enger Freunde des Lovegoods, aber hatte ebenso nichts gegen ihn hervorzubringen, außer vielleicht, dass er Davina offenbar so durcheinander brachte.
Er zögerte einen Moment, als sie ihn aufforderte über sein Problem zu sprechen, weil sein dringendstes Problem immerhin auch etwas war, dass erst einmal geheim bleiben sollte, aber er war sich recht sicher, dass er nichts erzählen musste von den Dingen, die schon passiert waren oder irgendeinen Namen nenne musste um ihr klar zu machen wo das Problem lag. Außerdem war sie eine Frau und das gab ihm das Gefühl, dass sie gleich verstehen würde wie man mit diesen emotionalen Dingen sorgsam umzugehen hatte. “Es ist schwierig, es ist nichts, was man laut herausposaunen sollte.“ sagte er und sah zu ihr herüber. Er seufzte bevor er weiter sprach. Letztendlich vertraute er der Sahfiq. Sie war immer eine gute Gesprächspartnerin und hatte noch nie etwas ausgeplaudert, was er gesagt hatte. Das bewog ihn dazu die Sache näher zu erklären. “In Russland habe ich eine Verlobte, die ich kaum kenne.“ sagte er also und er war sich sicher, dass er das nicht näher erläutern musste. Das Prinzip der Zwangsehe war immerhin auch unter den englischen Familien recht verbreitet und er beneidete jene Mitschüler, die ihren Partner frei wählen konnten, weil ihre Eltern nur wenig Mitsprache forderten. “Das ist nicht schön, aber viel schlimmer ist, dass ich nur noch ein Mädchen im Kopf habe und das ist nicht meine Verlobte.“ er verzog ein wenig das Gesicht. Nur davon zu sprechen Laurel im Kopf zu haben, war eine sehr harmlose Variante der Tatsachen, immerhin verbrachten sie viel Zeit miteinander und hatten sich geküsst, sich gemeinsam betrunken, ihre Geheimnisse ausgetauscht und was noch alles! Das harmloseste davon war sicher, dass er nur an sie denken musste.
Es war sicher nicht seine Art ein Gespräch nur über die eigenen Probleme zu gestalten, denn auch die Probleme von Davina schienen sie zu belasten und er war daran interessiert ihr zu helfen oder sie zu beruhigen, wenn ihm das möglich war. “Was ist es bei dir? Ist es auch wegen deiner Verlobung?“ erkundigte er sich vorsichtig bei dir. Sie standen sich sicher nah genug um in solchen Dingen einen Austausch zu wagen und es nicht bei einer einseitigen Sache zu belassen.
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