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 CAN YOU HELP ME FALL INTO SLEEP?

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Coco Cree


ONE OF THESE
COCOCANDIES

28.01.16 23:31 © Coco Cree

i wish i could sleep

DAISY DABNEY | 27. 05.1943 - EARLY EVENING | OSCAR CALETTE


Daisy trat in den Gemeinschaftsraum hinein und lächelte sogleich. Hufflepuff war wie eine kleine, große Familie. In den abgerundeten Ecken standen weite Regale, anders als bei Ravenclaws ( sie stellte es sich zumindest immer so vor) dekorierten nur wenige Bücher das dunkelbraune, robuste Holz. Die Gestelle trugen stattdessen Fotos, kleine Handspiele, persönliche Andenken und manchmal fand man sogar eine Vase mit einer kleinen Blume. Wenn der Gemeinschaftsraum voll war, konnte es ziemlich laut werden, das Plappern und Lachen übertönte eine manche Frage, dann erschien es immer am sinnvollsten, sich zurückzuziehen oder ein anderes gemütliches Plätzchen im Schloss zu suchen. Für die Dabney stellte dies jedoch nach fünf ganzen Jahren an der Schule immer noch eine gewisse Herausforderung dar. Sie war bekannt für ihren grauenhaften Orientierungssinn, daher zog sie die Höhle der Dachsen grundsätzlich vor. Das Vertrauensschülerbad hatte natürlich auch seine Reize, doch leider konnte sie keine Freunde mit hineinbringen, zumindest besagten das die Regeln und die Hufflepuff wäre wirklich von sich selber enttäuscht, wenn sie so eine ehrenhafte Regel brechen würde. Immerhin hatte die Vertrauensschülerschaft durch das Bad ein gewisses Privileg. Und dieses Privileg wollte sie nun wirklich nicht vermindern.

Daisy schüttelte kurz den Kopf, sie war wieder einmal mehr in ihren Gedankengängen versunken, setzte ein freundliches Lächeln auf und setzte sich auf eines der Sofas. Währendem sie ihren Bekannten und Freunden gut gelaunt zunickte, erkannte sie, dass sie gar nicht alleine auf dem Sofa saß. Etwas überrascht und zugleich zutiefst über ihr schlechtes Wahrnehmungsvermögen erschüttert, räusperte sich die Dabney und versuchte, den Bücherwurm zu erkennen. Offensichtlich schien er sie auch nicht bemerkt zu haben, nicht einmal nach dem Räuspern. Doch als die hübsche Brünette sich nun leicht umdrehte, erkannte sie ihn. Ohne Vorwarnung fiel sie ihm um den Hals. Es handelte sich um niemand geringeren als „Oscar!“.
Daisy ließ ihn wieder los und beugte sich leicht zu ihm. „Wie wunderbar, dich zu treffen. Ich habe seit längerem eine Frage an dich.. und ich hoffe sehr, du denkst nun nicht ich sei unhöflich ..“ erklärte sie und blickte ihn mit runden Augen an.
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Oscar Calette


LOYAL LITTLE BADGER
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Lieben kann heilen
Lieben kann die Seele flicken
Und es ist die einzige Sache, die ich kenne
Ich schwöre, es wird einfacher
Merke dir das mit jedem Teil von dir

29.01.16 13:34 © Oscar Calette

Oscar war ein wahres Naturtalent wenn es um Kräuter ging und auch in Zaubertränke war er gar nicht mal so schlecht. Alle anderen Fächer waren für ihn aber wirklich schwierig und so musste er regelmäßig länger als üblich an den Aufsätzen sitzen und verzweifelte mindestens genauso oft. Er wollte auch nicht immer um Hilfe fragen, weil er sich vorstellen konnte, dass er sicher schon nervte und so saß er auch dieses Mal wieder länger als üblich in dem Verwandlungsbuch vertieft. Seine Stirn hatte er hoch konzentriert kraus gezogen und auch wenn seine Gedanken immer wieder abglitten – immerhin gab es spannendere Themen, versuchte er wirklich sich nicht ablenken zu lassen. Aber so einfach war das nicht und er war kurz davor aufzugeben. Drei Stunden hatte er schon in diesem Buch gelesen, nur um sich mehr Hintergrundwissen anzueignen und das sollte doch wohl genug sein.

Fast schon als hätte Daisy seine Gedanken gelesen, wurde er plötzlich von der Seite angesprochen und kurz darauf hatte er auch schon die Arme von einem Mädchen um den Hals. Zuerst etwas erschrocken, drückte er Daisy ebenfalls feste an sich. „Hallo Daisy“, begrüßte er sie fröhlich und freute sich über diese euphorische Begrüßung. Hastig legte er das Buch beiseite. Sie hatte ihn gerettet und scheinbar konnte er ihr auch helfen. Eine Hand wäscht bekanntlich eine andere und so nickte er ihr aufmunternd zu. „Erzähl schon! Du weißt doch, ich helfe immer sehr gerne!“ Und das stimmte. Sie könnte ihn fragen, ob er ihren Aufsatz zuende bringen würde und ohne ein Murren würde er dies vermutlich erledigen – nur um dann von Mavis oder Erin eines über den Kopf gezogen zu bekommen, immerhin ließ er sich manchmal wirklich schnell ausnutzen aber bei Daisy hatte er überhaupt kein schlechtes Gefühl. Sie war immer nett zu ihm und sie verstanden sich gut also wartete er gespannt womit er ihr wohl helfen konnte. Immerhin konnte er kaum etwas aber er freute sich, dass sie sich an ihn gewandt hatte.
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Coco Cree


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15.02.16 1:01 © Coco Cree

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DAISY DABNEY | 27. 05.1943 - EARLY EVENING | OSCAR CALETTE


Ein wohlgesonnenes Lächeln begleitete die sichtliche Freude in den Augen des Mädchens, als es sich aus der Umarmung löste und ihren Freund einige Sekunden lang stumm betrachtete. War es möglich, dass ihn irgendetwas bedrückte?
Daisy überlegte sich kurz, ob sie etwas einwenden und ihn nach seinem Tag fragen solle, doch ließ sie der Konversation lieber einmal ihren freien Lauf. Gegebenenfalls würde Oscar ihr ohnehin Vertrauen schenken, und wenn nicht, dann hatte sie es sich wohl noch nicht verdient.
Die eigene Neugierde also im Zaum haltend, ließ die verspielte Hufflepuff zu Boden blicken. Leicht peinlich berührt rückte sie näher, denn es war ihr offensichtlich unangenehm über solch intime Gegebenheiten zu sprechen, selbst wenn das Gespräch mit einem Freund, nicht irgend einem wilden Fremden, stattfand. Obwohl.. , dachte sich die Sechzehnjährige und stutzte. War es nicht vielleicht einfacher, mit einem Fremden über sehr persönliche Dinge zu sprechen? Einem Fremden, den man nie mehr wieder sah, dem man höchsten per Zufall in der Winkelgasse oder sonst wo begegnete? Was, wenn dies tatsächlich geschah, man sich wieder erkannte und auch noch anfreundete? Wurde es dann automatisch schwerer, mit dem einst Fremden über persönliche Dinge zu sprechen? .. Denn er war ja nicht mehr der Fremde, dem man nie mehr über den Weg lief. Vielleicht kam von irgendwo anders dann ein neuer Fremder? Einer, der den alten ersetzte? ..

Daisy hörte nur, wie jemand hinter ihr einem Lachanfall erlag. Augenblicklich befand sie sich wieder in der Gegenwart, blickte Oscar mit einer schwer überlegenden Miene entgegen. „Oh, entschuldige ich bin wohl etwas in Gedanken versunken“ murmelte die Schülerin peinlich berührt, spürte auch, wie ihre Wangen etwas aufglühten. Ein wenig ärgerte sich Dabney darüber, dass ihre Wangen immer rötlich wurden, wenn ihr etwas unangenehm war. Viele fanden das ganz süß, oder auch witzig, aber sie mochte das nicht. Aber das war jetzt nicht das Thema. Konzentration war gefordert. „Ja also .. ich habe seit ein paar Wochen etwas Probleme mit dem Einschlafen“ erklärte sie ihm ihre Not und blickte erneuert gen Boden. „Es ist nicht so, als hätte ich es nicht mit Tee oder ähnlichem Probiert, aber das nützt alles nicht. Und einen Schlafzauber traue ich mir nicht zu, sonst hätte ich da natürlich sofort gehandelt .. aber nunja .. auf alle Fälle wollte ich fragen ob du vielleicht sonst ein Kraut oder eine Pflanze kennst, die eventuell etwas müde macht .. oder zumindest diesen ewigen Gedankenkreis in meinem Kopf lindert. .“ Hoffnung spiegelte sich in ihren graubraunen Augen. Sie hoffte, nicht zu direkt gewesen zu sein.
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16.02.16 21:37 © Oscar Calette

Oscar machte eine Handbewegung, um ihr zu zeigen, dass es ihn absolut nichts ausmachte, dass sie etwas vor sich hinträumte. Er nahm das nämlich absolut nicht persönlich, immerhin ging es jedem mal so, dass manche Dinge einfach gerade wichtiger waren und die Gedanken einfach weg flogen. Das machte eine Person ja auch nicht mit Absicht! Aufmerksam lauschte er ihren Worten und konzentriert nickte er. Er verstand sehr gut was sie meinte und sofort blitzten seine Gedanken hin und her, weil er jede bekannte Kraut und Pflanze durchging, sogar den Bereich Zaubertränke ließ er nicht aus. „Lass mich kurz überlegen!“ sprach er aus, was er dachte und blickte ins Feuer. Er brauchte immer einen Moment ,weil er meistens alle Positiven und Negativen Eigenschaften einer Pflanze durchging. „Möchtest du denn durchschlafen oder eher, dass du überhaupt einschläfst?“ fragte er jetzt genauer nach. Da gab es so viele Optionen! Und definitiv war es ratsamer ein pflanzliches Mittel zu nehmen, als sich selber in den Schlaf zu zaubern. Nein, das konnte nur böse enden.

„Es sind also eher die Gedanken, oder schläfst du nicht gut? Weil wenn du zwar durch ein Mittel einschlafen, aber allgemein schlecht hier schläfst – wirst du ja wieder wach und ja“, überlegte er laut vor sich hin und warf ihr immer wieder einen Blick zu. „Wir könnten es mit der Baldrianwurzel versuchen – die beruhigt etwas oder ich braue dir ein Trank damit, das bekomme ich auch hin aber dann schläfst du wirklich sehr tief“, erklärte Oscar jetzt fachmännisch. Es gab so viel Auswahl und er hatte sofort zahlreiche Ideen. Am liebsten wollte er sofort los stürmen und etwas von dieser Wurzel besorgen, damit sie sich am besten sofort schlafen legte und es ausprobierte aber er wusste ja nicht einmal, ob sie seine Idee überhaupt gut fand! Vielleicht hatte sie diese Idee auch schon gehabt und er kam ihr jetzt schon wieder damit. Er hoffte nicht, denn er wollte sicher nicht, dass sie bäse mit ihm war – immerhin kam sie extra zu ihm und darüber freute er sich sehr. Er dachte also so gleich weiter nach, denn die Pflanzenwelt war so vielseitig, dass ihm sicher noch mehr einfiel.
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18.02.16 15:49 © Coco Cree

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DAISY DABNEY | 27. 05.1943 - EARLY EVENING | OSCAR CALETTE


Erleichtert atmete die Hufflepuff auf, als sie ihrem Hausgenossen entgegenblickte und erkannte, dass er sich sofort ihrer annahm. Oscar war einfach ein guter Freund! Heutzutage wusste man ja nicht mehr, auf wen man sich verlassen konnte. Der Gedanke an Myrthe und ihren Tod war immer noch wie ein Fremdkörper in ihrem Gedächtniskonstrukt. Die Dabney konnte gar nicht beschreiben, wie sie sich im Moment fühlte. Und der mangelnde Schlaf machte das natürlich nicht besser. Lächelnd, zugleich aber auch unsicher, musterte sie ihr Gegenüber. Dessen Worte erklangen fachmännisch, das war ja auch der Grund weshalb sie sich an ihn gewandt hatte. Sie lauschte und es dauerte einige Sekunden, bis sie das Wort ergriff um ihm zu antworten.
Oh, ja also .. ich bin mir unsicher. Ich denke beides ein bisschen. Weil also ..“ stammelte sie vor sich hin, überlegte gleichzeitig und versuchte dabei nicht wie ein Trottel zu klingen. Daisy lächelte dankbar über Oscars Vorschlag. „Baldrian? .. Und das ist auch ungefährlich?“ wollte sie wissen, „Meine Kenntnisse gleichen dem Wissen eines Wurms“ führte sie erklärend fort, „denn ich habe versucht mir aus Büchern Rat zu holen, aber wirklich .. wenn man da keine Grundlagen besitzt, verläuft man sich mehr als in einem Labyrinth!“ ein empörter Unterton begleitete ihre Laute. „Und dazu muss man sagen, dass ich mich wirklich sehr gerne verlaufe. Man könnte mich sozusagen einen Fachmann nennen!“ scherzte die hübsche Dächsin nun und betrachtete diese Begegnung mit Oscar als durchaus gelungen. Immerhin hätte er ihr auch den Vogel zeigen können, was sie zwar nicht erwartet hätte, aber gewiss konnte man sich nie sein. Bei gar nichts. Sonst wäre das hier nicht das Leben. „Sagmal“ unterbrach sie ihn dann doch, es lag auf ihrer Zunge: „ Bei dir ist soweit alles in Ordnung, ja?
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27.03.16 18:27 © Oscar Calette

Oscar musste auflachen, als Daisy so bildlich erklärte, wie verzweifelt sie nach einer Lösung gefunden hatte. „Ja, Baldrian ist eine Pflanze. Ganz harmlos. Ich gebe dir nachher etwas. Möchtest du es eher als Tee oder als Blatt, welches du zerkaust?“ fragte er jetzt offen und überlegte schon, was denn wohl am besten für sie wäre. Aber eigentlich war es ziemlich egal. Baldrian war ungefährlich. Das konnte man zu Beginn immer gut nehmen und er glaubte sowieso nicht, dass die Hufflepuff jetzt Schlafmittel abhängig wurde. Manchmal waren die Gedanken so erdrückend, dass man sie einfach nicht loswurde, dafür hatte er absolutes Verständnis und er freute sich, wenn er ihr helfen konnte und zumindest wieder erholsamen Schlaf beschaffen konnte.
Sie schien aber genauso aufmerksam wie er zu sein und er blickte sie kurz verdutzt an, ehe er den Kopf leicht schräg legte. „Ach, es gab ein riesiges Chaos letztens im Gewächshaus!“ begann er jetzt dann doch und faltete seine Hände kurz, ehe er sie wieder auseinander legte und seufzte. „Ich habe einen Jobberknoll am Rand des Waldes gefunden und er war verletzt und dann wollte ich ihm natürlich helfen! Aber der Kleine fand das nicht so witzig und hat das ganze Gewächshaus verwüstet aber dann kam Audrey Hallway und hat mir geholfen – was wirklich sehr nett war aber jetzt müssen wir wohl zusammen nachsitzen und das tut mir schrecklich Leid!“ berichtete er und versuchte es so kurz wie möglich zu machen, weil er Daisy ja auch nicht langweilen wollte. Dass der kleine, blaue Vogel noch immer in seinem Besitz war, erwähnte er lieber nicht. Denn eigentlich hatte er ihn ja wieder freilassen wollen aber sie verstanden sich so gut und er hatte das Tier richtig lieb gewonnen und das machte ihn schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil er gegen die Hausregeln verstieß und niemand denken sollte, dass er den Vogel einsperrte.
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