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 Watch him when he's lighting up the night

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20.01.16 21:20 © Gast

Looks like Herkules, but he's a flame
oh, he got both feet on the ground
and he's burning it down

Herkules Lestrange & Audrey Hallway
Verlassenes Kämmerlein
01.06. ca. 20 Uhr


Nach diesem durchaus verwirrenden Aufeinandertreffen mit Adrian, dem sie auch gerne direkt aus dem Weg gegangen wäre, hatte sich Audrey dem Abendessen lediglich halbherzig gewidmet. Ihr Hunger hatte in den letzten Tagen sowieso zu wünschen übrig gelassen, bisher merkte sie davon aber auch nichts. Sie war noch nie besonders kräftig gewesen und hatte auch nie ausgesehen als würden Schläge von ihr auch nur im geringsten etwas ausmachen, das fehlende Essen zeichnete sich bei ihr also irgendwie kaum ab. Ohnehin, wer betrachtete sie schon ausreichend, dass ihm sowas auffiel? Kein Problem also für Audrey und solange sie selbst noch keine Probleme aufkommen spürte würde sie sich auch nicht dazu zwingen, etwas zu essen. Ohnehin hatte man viel mehr vom Abend, wenn man das Abendessen früher verließ als neun Uhr. Die Stunde die sie vor der Ausgangssperre mehr zur Verfügung hatte wusste die Blondine zu nutzen und momentan hatte es ihr der Kerker und der Untergrund von Hogwarts angetan. Vor kurzem hatte sie eine alte Kammer entdeckt (und tatsächlich nicht die, die Aragog sein Heim nannte..), die direkt ihr Interesse auf sich gezogen hatte. Mutig wie Audrey war (ha) hatte sie das verriegelte Schloss natürlich direkt aufgezaubert und war auf ein halbleeres Regal gestoßen - doch ganz oben auf dem obersten Brett lagen verstaubte Bücher und eines von ihnen handelte von dunklen magischen Wesen wie Inferi und Dementoren und das wollte Audrey natürlich direkt lesen. Leider hatte sie sich das Buch an jenem Tag nicht holen können weil ein paar Schüler dazwischen kamen, doch heute würde sie es sich holen während die anderen noch beim Essen waren. Ein Meisterplan!

Die Blondine verließ die große Halle also um kurz vor acht Uhr und tänzelte die Stufen herunter zum Kerker. Dass sie dabei verfolgt wurde fiel der Blonden allerdings nicht auf. Irgendwie war sie ein wenig unvorsichtiger geworden, aber im Endeffekt tat sie ja nichts verbotenes, oder? ... Man konnte natürlich meinen, dass es einen Grund hatte wenn Türen verschlossen waren, aber das blendete die Blondine gekonnt aus. Schnellen Schrittes ging sie den Gang entlang und löste ihren Zopf, um ihn anschließend neu zu machen. Auf übermäßig viele Spinnenweben in den Haaren konnte sie nämlich tatsächlich verzichten, und von denen wimmelte es in der Kammer nämlich nur so.
Als sie vor der dicken Holztür angekommen war, die ziemlich weit hinten in den Kellergängen lag, fasste sie zu ihrer Taille um ihren Zauberstab zu zücken, nur um zu merken, dass sie diesen gar nicht dabei hatte. Vermutlich lag er noch an ihrem Bett und sie hatte ihn gar nicht erst zum Essen mitgenommen. Verdammt. Im Schlossknacken war Audrey jetzt nicht unbedingt ein Ass und so seufzte sie genervt. Rein aus Protest legte sie die Hand trotzdem an die Klinke und.. tatsächlich war die Tür nicht verschlossen. Hatte sie vergessen sie zu verriegeln, nachdem sie sie entdeckt hatte..? Na wie auch immer, sie war ja auf und das war die Hauptsache. Schnell schlüpfte Audrey durch die Tür und zündete eine Kerze an, die in dem Regal herumstand und zufälligerweise von Streichholzschachteln umgeben war. Kerzenlicht war so unglaublich anders als das Licht eines Zauberstabs.. irgendwie viel angenehmer.

Nachdenklich sah die Schlange nun zu dem Bücherregal hoch. Die Kammer war nicht besonders groß, aber auch nicht so klein wie eine Abstellkammer; dafür aber recht hoch. Es passten vielleicht vier, fünf Leute hinein und wäre nicht alles so mit Kram zugestelt vermutlich noch mehr. Darüber machte sich die Hexe aber keine Gedanken, denn jener Kram würde ihr helfen, an das Buch zu kommen. Leider Gottes war Audrey mit ihren 1.62 Metern nicht gerade das größte Mädchen und hatte also auch ihre Probleme damit, an das oberste Regal zu gelangen auf dem das Buch stand. Ihr Zauberstab konnte ihr nicht helfen, also musste sie das ganze wohl auf altmodische Art und Weise machen: Zeug stapeln und sich drauf stellen.
Audrey stellte die Kerze im Regal ab und begann, Kisten und anderes Zeugs hin und her zu schieben, bis sie sich endlich (mit strecken und recken) halbwegs an das Buch heranlangen konnte. Sie musste unglaubliche Balancierkünste beweisen und konzentrierte sich kaum auf etwas anderes als darauf, das Gleichgewicht auf dem wackeligen Turm von Zeug zu halten. Wenn sie jetzt jemand sehen würde, haha. Sie nahm die Kerze wieder hoch und beleuchtete die Rücken der Bücher um zu schauen, welches genau sie aus der Reihe nehmen musste, als plötzlich.. die Tür ins Schloss fiel. Moment - was?!
Audrey erschrak und verlor natürlich das Gleichgewicht, so dass der Kramstapel unter ihren Füßen einstürzte und Audrey sich gerade noch rechtzeitig auf eines der Regalbretter retten konnte, ehe sie selbst in die "Tiefe" stürzen konnte. Tja, und nun hing sie an dem Regal, in einer Hand das Buch, in der anderen die Kerze, und konnte sich nicht rühren weil sie sonst komplett auf den Boden fallen würde. Wunderbar. Lediglich ihre Ellbogen gaben ihr den (nicht gerade großen) Halt auf dem obersten Regalbrett und langsam wandte sie den Kopf zur Seite um nachzusehen, wer genau da die Tür zugemacht hatte. Überraschung! Herkules Lestrange. Ja, tolle Situation. Offensichtlich gerieten die beiden Slytherin nur in solche tollen Situationen! Es wäre ja eigentlich kein Problem für sie von allein von dem Regal herunter zu kommen, wäre da nicht die klitzekleine Tatsache, dass Audrey nicht einschätzen konnte wie weit der Boden tatsächlich entfernt war. Bevor sie die Gefahr einging daneben zu treten und vielleicht nicht das nächst-untere Regalbrett zu erwischen blieb sie lieber wo sie war. Uhm.
Ach, da war ja noch was.

"Äh.. Hallo, Mister Lestrange.", murmelte sie und lachte kurz auf, mit einem recht panischen Unterton. "Sie.. können mir gerade nicht zufällig helfen, oder..?" Klasse Situation. Hoffentlich hatte der Slytherin heute keinen schlechten Tag und ließ sie hängen ...
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Herkules Lestrange


RECKLESS PURE SNAKE
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Ihr könnt sonst was erzählen
Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


21.01.16 9:58 © Herkules Lestrange

Das Abendessen langweilte ihn ungemein. Ständig dasselbe Gerede und seine besten, waren gerade auch anderweitig beschäftigt um ihn angemessen zu beschäftigen. So war es wohl wenig verwunderlich, dass sich der Slytherin selber eine neue Beschäftigung aussuchen musste und diese war schnell gefunden, denn er sah Audrey Hallway wie sie lustlos im Essen herumstocherte. Etwas nachdenklich blickte er ihr entgegen und tupfte sich mit seiner Serviette über den Mund. Er hatte fertig gespeist und sie bot die perfekte Gelegenheit sich den vorherigen Tag erneut ins Gedächtnis zu rufen. Eigentlich war Herkules so sehr mit sich selber beschäftigt, dass es ihm in der Regel gleichgültig war, wie es anderen ging aber sie hatte ihm gezeigt, dass selbst in ihrem Haus Grausamkeiten stattfanden, die er nicht für möglich gehalten hatte oder besser gesagt, er hatte einfach nie darüber nachgedacht und Audrey hatte bei ihm und Marius zweifelsohne den Beschützerinstinkt hervorgerufen.

Es war also kaum verwunderlich, dass der Slytherin mit reichlich Verwunderung zusah, wie Audrey einfach aufstand und sich gen Ausgang machte. Das war ungewöhnlich weil, das Essen noch im vollen Gang war und bisher keiner den Tisch verlassen hatte. Der junge Lestrange entschuldigte sich mit knappen Worten bei seinen Freunden, erntete dafür zwar skeptische Blicke, aber das war ihm gerade reichlich egal. Er wollte wissen ,was Audrey im Schilde führte und das ging nur, wenn er ihr folgte. Kurz suchte er den Tisch noch ab aber Smirnow war noch da – wenigstens etwas. Er hielt aufmerksam Abstand – nicht, dass sie noch glaubte, dass er sie verfolgte. Aber selbst wenn, er war ja nur neugierig was die Kleine da trieb. Als es allerdings runter in die Kerker ging, glaubte er schon, dass sie einfach nur in ihren Schlafsaal wollte und wollte beinah schon enttäuscht aufgeben, als sie eine Abzweigung nahm, die eben in eine andere Richtung führte.

Herkules blieb stehen, als sie eine Tür am Ende eines ziemlich staubigen Ganges öffnete. Natürlich war er schon mal in diesem Gang gewesen aber nur um mit einem Mädchen zu knutschen. Die Türen hatte er nicht beachtet bzw. er wusste nicht einmal, dass dort eine Tür war. Jetzt war seine Neugierde definitiv geweckt und nach einem Moment, folgte er ihr. Vorsichtig öffnete er die Tür und schloss sie hinter sich. Der Raum war ziemlich klein und vollgestopft mit Regalen und sonstigen Gerümpel. Er wurde aber rasch abgelenkt, weil es laut rumpelte und dann erblickte er Audrey auch wieder. Sie hing auf einem Regal und er sah sofort, was passiert war. Sie war auf irgendwelchen Kram geklettert, um nach die Bücher zu erreichen und jetzt war der Krempel eingestürzt, sodass sie mehr schlecht als recht in den Regalbrettern hin. Verdutzt blickte er sie an, konnte aber nicht anders als leise aufzulachen. „Mrs. Hallway, Sie bringen sich aber auch immer in Schwierigkeiten, oder?“ fragte er amüsiert und begann zumindest langsam das Zeug vom Boden beiseite zu schieben. SO konnte er nicht richtig vor das Regal treten und ihr helfen. Es war wirklich verrückt. Wie schaffte das Mädchen eigentlich immer sich in solche Situationen zu begeben? „Was machst du überhaupt hier?“ fügte er hinzu, während er ordentlich und in aller Seelenruhe begann die Kisten zu stapeln und einige staubige Wälzer beiseite zu stellen.
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21.01.16 10:27 © Gast

Hang in there, baby!
die dummen katzenposter haben also tatsächlich recht


So hing sie da also am Regal. Das war definitiv eine Geschichte die man seinen Enkelkindern erzählen konnte; ungefähr so wie die Geschichte davon, wie sie mit ihm und Marius im Boden festgesteckt hatte. Ja, das würde langweilige Familientreffen in der Zukunft sicher erheitern. "Damals in Hogwarts.." und dann würde man ausschweifend erzählen was passiert war, am Ende kurz amüsiert kichern und sich dann am Weinglas bedienen. Überschwänglich. Wie sie da so hing dachte die Blondine darüber nach, wie lange ihre Oberarme ihrem eigenen Gewicht wohl stand halten würden, bis sie tatsächlich abrutschte und elegant zu Boden fiel. Hoffentlich würde das noch ein wenig dauern, denn das Fass der Peinlichkeit war durch das Herumhängen an sich schon bis zum Rand gefüllt.. wenn sie jetzt auch noch runterfiel würde es vermutlich überlaufen. Audrey verdrehte die Augen und schüttelte kaum merklich den Kopf als sie Herkules' Lachen hörte. Ha ha ha, was eine lustige Situation für Jedermann! Nicht.
Audrey verzog kurz den Mund und schürzte die Lippen. Ihr hing eine verdammte Haarsträhne im Gesicht die sie nervte, aber sie konnte sie nicht hinter ihr Ohr streichen. Bei Merlin. "Eigentlich war alles in Ordnung, bis Sie sich angeschlichen haben, Sir.", entgegnete sie und schrieb ihre plötzliche Gesprächigkeit der kleinen Mini-Panikattacke zu, die sie gerade durchlebte. Würde sie sich gerade nicht an ein Regal klammern hätte sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so mit ihm gesprochen sondern eher so, wie sie stets mit Leuten seines Kalibers sprach.. bestenfalls gar nicht, ha. Sie vernahm das Geräusch vom Herumschieben der Kisten und des Gerümpels das zwischen ihm und ihr lag und Audrey kam nicht darum herum, verbittert zu denken, dass er sich viel zu viel Zeit ließ. Hallo, sie schwebte hier (wortwörtlich) in Lebensgefahr..! Die Kisten mussten nun nicht nach Größe sortiert werden, aber es hatte den Anschein als wolle sich ihr Mitschüler schön viel Zeit lassen. Wunderbar.

"Ich dachte mir, dass es ein Spaß wäre sich an Regalen herumzuhangeln.", entgegnete sie brummend als er immer noch damit beschäftigt war, das Gerümpel hin und her zu schieben. Bei Merlin. Sie pustete sich die nervige Strähne aus dem Gesicht und klammerte sich weiter an das Regal. "Nein, ich wollte mir das Buch hier holen, Mister Lestrange.", fügte sie dann an, machte aber nicht weiter auf das Buch in ihrer Hand aufmerksam. Hinterher würde noch die kleinste Bewegung der Hand dafür sorgen, dass sie abrutschte. Apropos Hand. Irgendwie müsste sie sich wohl auf Herkules vorbereiten, wenn er ihr tatsächlich da herunter helfen sollte, nicht dass sie die nächste Panikattacke erlitt, nur weil sie seine Hände spürte. Es war ihr auch nicht entgangen, dass er sie wie am Vortag duzte, doch Audrey sah trotzdem davon ab, Herkules mit Herkules anzusprechen, solange er ihr das nicht tatsächlich anbot. Geduzt zu werden während sie siezte war ihr schließlich nicht unbekannt.
Audrey ächzte kurz auf, denn langsam fingen ihre Arme doch zu schmerzen an. Vielleicht fiel sie ja herunter und brach sich das Genick, dann müsste sie wenigstens nicht die Peinlichkeit erleben, vor ihm hingefallen zu sein. Mh.
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Herkules Lestrange


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21.01.16 11:08 © Herkules Lestrange

Natürlich schob sie ihm jetzt die Schuld in die Schuhe. Als ob er sich angeschlichen hätte! Er hatte schließlich keinen Lärmverhinderungszauber über sich gelegt, sondern normal die Tür geöffnet. Er hatte ja nicht ahnen können, dass sie grade versuchte die neue Balancierkönigin zu werden. Denn er wunderte sich nicht, dass sie jetzt im Regal hing, so wie sie zuvor vermutlich diese Kisten gestapelt hatte und überhaupt. Wie kam sie dazu einen Blumentopf als angemessenen Gegenstand zu betrachten, den man auf eine Kiste stellen konnte, auf diese man nun stieg? Jetzt hatte sie also den Salat und er war prächtig amüsiert. Hin und wieder stoppte er seine Bewegung und betrachtete verschiedenen Gegenstände neugierig. Er war nicht nur ordnungsliebend, sondern eben auch neugierig und diese Kammer verbarg ein paar interessante Schätze, die er näher betrachten sollte. Allerdings war da ja noch jemand, der seine Hilfe dringend brauchte.

Herkules warf einen Blick zu ihr und kicherte erneut. Wie sie da im Regal hing und sich eine Strähne aus dem Gesicht blies, war einfach nur amüsant. Schade, dass er dies nicht festhalten konnte. Apropos festhalten, ihre Arme zitterten schon ziemlich. Ich helfe dir gleich. Aber ich will einen Blick in das Buch werfen.“ Das war doch fair. Immerhin rettete er Aubrey und bewahrte sie davor noch mehr schaden zu bekommen. Immerhin hatte sie schon genügend Wunden am Körper. Ihm war natürlich auch aufgefallen, dass sie ihn brav siezte und er immer noch das Du benutzte. Aber das hatte schlichtweg den Grund, dass er nicht einsah wieso er eine Frau und dann noch jemand der unter ihm stand siezen sollte. So einfach war das. Anstatt also jetzt endlich seinen Zauberstab rauszuholen und ihr mit Hilfe diesem herunter zu zaubern, ging er lieber direkt zu ihr.

Herkules war recht groß, weshalb er die Arme einfach um ihre Beine legen konnte – und das ohne sie vorher zu warnen. „Okay, loslassen. Ich habe dich!“ wies er sie an und schielte nach oben. Sie musste sich nur dazu überwinden loszulassen, dann würde er sie sanft zu Boden gleiten lassen. Das war zumindest der Plan und für ihn definitiv einfach umzusetzen. Sie war nicht dick oder sowas, sondern eher etwas untergewichtig, weshalb sie wohl kaum schwer genug sein konnte, um ihn zu Boden zu reißen. Und auch wenn er sie ungefragt anfasse, sah er darin kein Problem. Denn sie wollte ja immerhin befreit werden und hatte ihm um Hilfe gebeten also sollte sie ihm hinterher bloß nicht mit üblen Nachreden konfrontieren, dann würde er ihr wirklich schaden zufügen. Eventuell, wenn sie ihn nett bat, würde er sogar über ihr weiteres Malheur den Mund halten und es niemand erzählen.
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21.01.16 22:01 © Gast

Nothing in this world could ever bring them down
they're invincible and she's just in the background


Ungeduld keimte in der Blondine auf. Offensichtlich hatte Lestrange irgendeinen Ordnungsfimmel oder sowas, denn anders konnte Audrey sich nicht erklären, dass er erst sämtliches Gerümpel umräumen und die richtigen Stellen schieben musste - begleitet vom interessierten Mustern einiger der verstaubten Gegenstände. Ja, hätte Audrey die Möglichkeit gehabt die Kisten zu durchwühlen hätte sie vermutlich auch mehr Zeit auf dem Boden verbracht, allerdings war ihr das Buch schneller ins Auge gestochen als alles andere und damit hatte sie auch schon ganz aus dem Kopf verloren, dass es noch andere Dinge in diesem Raum gab, die vielleicht sogar noch interessanter sein könnten. Jetzt gerade hatte sie aber auch keine Zeit darüber nachzudenken, schließlich war sie gerade anderweitig beschäftigt und Herkules machte nicht den Eindruck als wäre er mit seiner Entdeckungstour bald fertig.

Audreys Blick verdunkelte sich für ein paar Sekunden als sie sein Kichern vernahm. In seiner Situation hätte sie vermutlich auch gelacht, aber das wollte sie gerade überhaupt nicht einsehen. War ja schön und gut, dass sie ihm so einen amüsanten Anblick bescherte, aber langsam wurde das Ganze doch wirklich anstrengend für sie und Audrey hatte wirklich keinen Spaß daran, auf den Boden zu fallen. Sie brachte ein kurzes "Mhm." als Antwort auf seine Forderung heraus und hoffte darauf, dass sein "Gleich" so schnell wie möglich eintraf.. tat es auch. Audrey schaute kurz überrascht drein als sie seine Arme an ihren Beinen spürte, vermied es aber zusammenzuzucken oder ähnliches, schließlich hatte sie sich mental halbwegs auf die kommende (und jetzt eingetroffene) Situation vorbereiten können. Es wäre ohnehin ein wenig absurd gewesen, ihm das negativ ankreiden zu wollen, schließlich half er ihr lediglich und sie wollte ja auch etwas von ihm und nicht anders herum.
Audrey atmete erleichtert auf als sie endlich das Gewicht von ihren Armen nehmen konnte und hatte auch nicht besonders lang gezögert, das Regal los zu lassen. Im schlimmsten Fall der Fälle würde Herkules umkippen und sie auf ihm landen, was also für sie eher weniger schrecklich war - besser als auf den Boden zu fallen! Herkules wäre allerdings nicht Herkules, wenn er Leichtgewicht Audrey nicht halten könnte und so kam es Gott sei Dank nicht zu einer solchen Situation. Er hielt sie ein paar Sekunden, dann setzte er das Mädchen vor sich auf dem Boden ab und Audrey war tatsächlich noch nie im Leben so froh gewesen, festen Boden unter ihren Füßen zu spüren.

In der einen Hand das Buch, in der anderen die Kerze, eröffnete sich der Blondine nun eine komische Situation. Der kleine Adrenalinrausch der vorhin noch dagewesen war, war nun natürlich verschwunden und über ihr brachen sämtliche Verhaltensweisen ein, die sie sonst an den Tag legte. Sie war noch keinen Schritt zurück getreten und stand Herkules damit noch relativ nah, während sie zu ihm hoch sah - äh ja, eigentlich bedankte man sich nun wohl an dieser Stelle, aber der Blonden wollte kein Wort über die Lippen kommen. Irgendwie konnte sie sich allgemein nicht rühren; hoffentlich erlitt sie jetzt nicht einen Schwächeanfall oder ähnliches..
Im Schein des Kerzenlichts, das über die Gesichter der beiden Schlangen tänzelte, kam Audrey nicht darum herum, das Gesicht ihres Gegenübers zu mustern. Herkules war bei weitem kein unansehlicher Mensch und gerade in dem Licht bemerkte sie, dass er eine ziemlich schicke Kieferlinie hatte, sofern Kieferlinien schick sein konnten. Audrey schrägte kaum merklich den Kopf und sah ihn weiterhin an, ehe sie beinahe panisch einen Schritt zurück ging. "Sie sollten ihr Hemd ausziehen, Mister Lestrange." Was ein Satz. So vollkommen ohne Kontext vermutlich durchaus irreführend, wenn man betrachtete wie sie gerade zusammen gestanden hatten, aber ein kurzes Deuten mit dem Buch zum unteren Teil des Hemdes des Slytherins eröffnete den Blick zu einem kleinen Flämmchen, das sich langsam aber sicher den Weg nach oben bahnte.
Sie hatte allen ernstes Herkules Lestrange in Brand gesetzt. Mal sehen wie geübt er darin war, sich das Hemd auszuziehen..
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Herkules Lestrange


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Denn ich weiß was euch so quält
Es ist der NEID


22.01.16 11:10 © Herkules Lestrange


Der junge Slytherin nahm sich fest vor diesen Ort erneut aufzusuchen, um herauszufinden was genau es dort für Schätze gab denn er hatte nicht vergessen, dass Audrey mehr schlecht als recht in ihren Armen hing und das kleine Püppchen würde sicher nicht genügend Muskelkraft besessen, um sich noch allzulange dort zu halten und bevor sie auf ihn fiel, half er ihr dann doch. Reiner Selbstschutz. Vorsichtig hatte er sie zu Boden gleiten lassen und tatsächlich berührten ihre Sohlen den Boden, ganz ohne das was passierte. Das war schon ein Wunder, denn er hatte beinahe damit gerechnet, dass sie sich vom Regal abstieß, weil sie glaubte, das wäre eine gute Idee und dann wären sie doch zu Boden gegangen und sie hätte eine weiche Landung gehabt – für ihn wäre das allerdings nicht ganz so witzig gewesen, weshalb er sehr froh war, dass alles ohne Unglück geschah. Jetzt konnten sie wieder getrennte Wege gehen, ganz ohne Probleme.

Jedenfalls glaubte er das, denn so wie sie ihn musterte, kam er natürlich ebenfalls dazu ihre Gesichtszüge zu mustern und vermutlich hätte man dieser Situation etwas Romantisches nachgesagt aber er hegte kein Interesse an Aubrey. Sie war hübsch, durchaus. Aber es gab so viele hübsche Mädchen. Er hatte bei ihr eher das Gefühl, dass er auf sie aufpassen musste, weil sie innerhalb von wenigen Metern sich nur in Schwierigkeiten brachte. Fast fühlte er sich wie ein großer Bruder, auch wenn sie sich so wenig kannten. Sie bereitete ihn sorge und das sollte eigentlich nicht so sein. Denn er liebte sich immer noch am meisten aber Audrey hatte eben ein seltsames Talent. Und das bewies sie leider Gottes auch in diesem Moment. Denn während er ihre Augen betrachtete, gab sie plötzlich einen panischen Laut von sich und er verstand erst nicht. Allerdings nahm er ihre Worte erst wahr, als er die Hitze an seinem Körper merkte.

Nun war er es der panisch nach unten schaute und einen erschrockenen Laut von sich gab. „W-WAS?“ brachte er hervor und hastig begann er seine Knöpfe aufzumachen, da war das Feuer mittlerweile schon bei der Hälfte angekommen und er japste immer wieder. Noch war da das Adrenalin, welches dazu führte, dass er die Brandblasen nicht merkte. Hastig warf er en Hemdfetzen in die Ecke und begann auf diesen herumzutrampeln, damit diese Kammer nicht auch noch in Brand gesteckt wurde. Als das Feuer endlich aus war, japste er nach Luft und blickte von dem Aschehaufen, zu Audrey hin zu seinem Bauch und jetzt war da der Schmerz. Herkkules verzog das Gesicht, denn es tat wirklich höllisch weh. Verdammt scheiße. „Was hast du getan?“ fauchte er sie jetzt an und berührte vorsichtig die Haut um den Bauchnabel aber sofort zog er die Hand weg. Das brannte wie die Hölle. Er kannte Schmerz, da er oft genug von seinem Vater Gehorsamkeit eingeprügelt bekam aber Feuer war nie etwas, was sein Vater benutzte und das war eine ganz neue Art von Schmerz. „Verdammte Scheiße“, fluchte er und wandte sich kurzerhand zur Tür um diese aufzureißen. Er musste in den Krankenflügel. Allerdings ließ sich diese verdammte Tür nicht öffnen. Panisch rüttelte er an dem Schluss, aber sie bewegte sich keinen Zentimeter. Herkules kramte zumindest seinen Zauberstab hervor und presste einen Alohomora hervor. Aber es geschah nichts. Die Tür gab nicht nach. Warum auch immer. Aber er war eingesperrt mit diesem Unglücksbringer.
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Gast


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22.01.16 12:00 © Gast

Maybe that's what happens when a tornado meets a volcano
and we gonna let it burn


Audrey verzog kurz schmerzerfüllt das Gesicht. Nicht, dass sie Schmerzen hatte, aber Feuer erschien ihr doch als ein Element, das ziemlich schmerzvoll sein könnte. Verbrannt hatte sie sich bisher noch nie (außer das eine Mal als sie klein war und herausfinden wollte, ob das Kerzenlicht wohl heiß war..) und darüber war sie auch ganz froh, denn auch Herkules schien jene Situation nicht gerade schön zu finden.. verständlich. Hastig machte er sich daran die Knöpfe des Hemdes aufzumachen, bevor das Feuer seinen ganzen Körper ummantelte, und Audrey ging einen weiteren Schritt zurück. Flinker als gedacht hatte Lestrange das Hemd ausgezogen und auf den Boden geworfen um anschließend darauf herumzutrampeln - es wäre wirklich noch unvorteilhafterer, wenn die Regale und das Gerümpel Feuer fingen und sie elendig verbrennen würden. Das war definitiv kein Tod, den Audrey sich wünschte, weder für ihn noch für sich. Plötzlich erschien ihr das vom-Regal-Fallen von vorhin als recht annehmbar, so im Vergleich zur jetzigen Situation.
Herkules schaffte es, das Feuer vom Hemd zu ersticken und Audrey hob unsicher die Augenbrauen. Gut, gut. Was jetzt? Die Blondine sah vom Hemd, das nun ein Aschehaufen war, zu der Kerze in ihrer Hand und stellte jene erst einmal behutsam zurük auf das Regal, bevor noch größere Probleme entfacht wurden. Unweigerlich wandte sie den Blick dann zu seinem Bauch und musterte die Brandblasen, was sie wieder den Mund verziehen ließ.. bis sie realisierte, dass sie eigentlich noch nie einen Jungen so gesehen hatte - vor allem einen wie Herkules. Audrey wandte den Blick also schnell von seinem Bauch (und seiner Brust, und seinen V-Lines und seinen Muskeln..) ab und sah zur Tür. Gott, was eine Situation.

Die Blondine zuckte kurz zusammen als er sie anfauchte und sah wieder zu seinem Gesicht. Entschuldigend ging sie einen klitzekleinen Schritt zurück. "Die Kerze..", stammelte sie und der Blick flackerte kurz herüber zur Flamme, dann wieder zu Herkules. Irgendwie wusste sie nicht so recht was sie nun sagen sollte, schließlich.. naja, wann geriet man schon mal in so eine Situation? "Verzeihung, Sir.", war das einzige was sie heraus bekam. Mit Sicherheit würde die Krankenschwester die Brandblasen in nullkommanichts wieder heilen können, aber dafür musste er erst einmal in den Krankenflügel und bis sie dort waren würde er die Schmerzen aushalten müssen. Warum hatte sie nur ihren Zauberstab nicht dabei..
Audrey biss sich auf die Unterlippe als er versuchte die Tür zu öffnen, jene aber selbst mit einem Zauberspruch nicht zu öffnen war. Man könnte die Tür aufsprengen, aber vermutlich würde das die beiden Slytherin ebenfalls verletzen.. mh. Nachdenklich hob sie die Augenbrauen und durchforstete ihren Kopf danach, was man wohl tun könnte um.. überhaupt irgendetwas zu tun, aber ohne ihren Zauberstab war sie schlichtweg aufgeschmissen. Es kam der Schlange allerdings auch unheimlich blöd vor, nur hier herum zu stehen und zuzusehen wie er Schmerzen hatte, also musste sie irgendetwas unternehmen.. nur was. Naja, immerhin hatte er einen Zauberstab.
Ihr kam eine Idee, die nicht beinhaltete, die Tür wegzusprengen. "Wirken Sie Bombarda auf das Türschloss, Sir.", murmelte sie leise und musterte jenes alte Schloss, das sich durch Alohomora nicht öffnen wollte. Komische Sache. Unsicher sah sie dann von der Tür zu Herkules und wieder zurück. "Und vielleicht könnten Sie ihren, äh, Bauch mit Aguamenti kühlen.", fuhr sie fort und schürzte kurz die Lippen. Blöde Situation.
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Herkules Lestrange


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Es ist der NEID


22.01.16 16:24 © Herkules Lestrange

Ja, natürlich war das die Kerze du dumme Gans“, knurrte Herkules. Er glaubte ja auch nicht, dass plötzlich einfach so Feuer entstand oder dass ihr Körper eine magische Flamme umgab. Ein Idiot war er nicht und er hätte es sehen müssen. Wieso hatte er ihr nicht gleich die Kerze aus der Hand genommen? Er hatte doch gewusst, wie tollpatschig dieses Mädchen war. Aber eigentlich konnte man in diesem Alter schon davon ausgehen, dass man mit Kerzen sorgsam umging. Eigentlich. Aber er musste bei ihr wohl andere Maßstäbe setzen. Genervt und wirklich fassungslos blickte er nur umher und musste sich davon abhalten, wie ein kleiner Junge aufzustampfen. Das war alles nicht gut, das nervte ihn und es tat höllisch weh. Er wollte doch nur raus. Was hatte er getan, dass er hier eingesperrt war und zudem das Gefühl hatte, dass seine Haut in Flammen stand?

Ein Blick zu ihr verriet ihm aber, dass es ihr auch nicht gut ging und sie das definitiv nicht mit Absicht gemacht hatte. Aber das hätte er ihr auch nicht zugetraut. Das war nicht ihre Art, wobei ihm gerade niemand außer vielleicht zwei oder drei Personen einfielen die so etwas mit Absicht gemacht hatten. Nur gut, dass es lediglich seine untere Bauchmuskulatur betroffen hatte – etwas weiter unten und er würde wie ein Bekloppter gegen diese Tür hämmern – etwas weiter oben und seine Oberkörper den er fleißig trainierte, wäre hin. So ging es ja noch. Halbwegs. Hoffentlich ging das weg – bald. Die Lippen zusammenpressten und die Tür anstarrend, wandte er den Kopf erneut zu Audrey. „Aufsprengen? Spinnst du? Willst du dass wir noch in die Luft fliegen? Nein, nein!“ fauchte er erneut, blickte aber zu seinem Zauberstab. Herkules atmete tief ein um den Schmerz weg zu denken und reichte ihr dann seinen Zauberstab. Er war sich sicher, dass das ein verdammter Fehler war. Aber er wollte raus – unbedingt. „Probiere es halt“, sprach er nun doch nicht mehr ganz so böse und schob sich diesmal hinter sie.

Er würde sicher nicht vor ihr stehen und alles abbekommen. Ganz bestimmt nicht. Sollte sie doch durch den Raum fliegen. Wenn sie ihre Idee für so super hielt. „Ich kann da doch kein Wasser drauf tun. Das brennt jetzt schon wie die Hölle, man!“ jammerte er jetzt sogar und biss sich dann erneut auf die Lippen. Er wollte nicht wie ein kleines Kind dastehen und wie ein Weichei wirken also räusperte er sich kurz und drückte sein Rücken durch, damit er aufrechter stand, denn am liebsten wollte er sich auf den Boden setzen und den Schmerz irgendwie betäuben. Ging aber nicht so leicht, denn die Blasen auf seiner Brust platzten schon leicht vor sich hin und es floss jetzt ekelhaftes Wundwasser hinaus. „Hast du irgendwas damit meine Hose nicht vollgeschlabbert wird?“ fragte er jetzt und schob sich seine Stoffhose etwas weiter über die Hüfte. Er war schon immer sehr eitel gewesen und er wollte ja nicht verdreckt herum laufen.
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22.01.16 17:00 © Gast

da hast da.. also.. äh.. deine hose..
äh..


Audrey verzog kurz den Mund und sah ihn verletzt an, als er sie beleidigte. Das hatte er tatsächlich schon Mal getan, wenn sie sich recht erinnerte, allerings war sie da zu sehr mit der eigentlichen Situation beschäftigt, als dass sie das hätte gestört. Jetzt war da allerdings nicht viel, was die Blonde ablenken konnte und um das ihre Gedanken kreisten, außer ihn. Dementsprechend traf sie auch die (eigentlich gar nicht so schlimme) Beleidigung und sie neigte den Kopf leicht nach unten. "Tut mir Leid.", murmelte sie dann eine weitere Entschuldigung und hakte die Finger ineinander. Angesichts der Tatsache, dass sie ihn angezündet hatte war ein "Tut mir Leid" aber irgendwie ziemlich unangebracht. Hach, nach diesem Tag würde sie den Mitschüler nie wieder ansehen können. Vorhin hatte sie noch gedacht, dass ihr Balancierakt auf dem Gerümpel eine Geschichte wert wäre, jetzt erschien ihr die "Damals in der Schule habe ich Herkules Lestrange angezündet"-Story aber um einiges amüsanter und passender für eine lustige Runde miteinander. Und viel, viel Wein.

Sie hob den Blick wieder an und stutzte einen Moment. Natürlich wollte sie die beiden nicht in die Luft sprengen, das war ja wohl selbstverständlich, oder nicht? Kaum merklich schüttelte sie den Kopf und sah Herkules an als hätte er sie nicht mehr alle; nach einer Sekunde hatte sie sich jedoch wieder gefangen. "Das Türschloss. Nicht die Tür an sich.", murmelte sie und blickte ihn leicht verdattert an, als er ihr seinen Zauberstab hin hielt. Nach kurzem Zögern nahm sie ihn an und musterte das braune Holz. Welches es war konnte die Blondine nicht sagen, so gut kannte sie sich mit Hölzern dann doch nicht aus, aber er lag anders in der Hand als ihr eigener und sie hoffte, dass Herkules' Zauberstab nicht ganz so eigenwillig war wie ihrer. Der Slytherin schob sich hinter Audrey als wäre sie ein menschliches Schutzschild - was eine Ironie, wo sie doch ungefähr 20 Zentimeter kleiner war als er.. außerdem würde sie der Zauber, wenn er schief ging, ja nur nach hinten schleudern und damit direkt gegen ihn. Es blieb also zu hoffen, dass es funktionierte.

Audrey legte den Kopf leicht schräg und musterte das Schloss der Tür. Kurz bevor sie den Spruch zum explodieren des Schlosses sprach, fiel ihr noch eine andere Option ein. "Reductio!", murmelte sie und vollführte gleichzeitig gezielt jene Bewegung mit dem Zauberstab, die für den Zauberspruch genutzt werden musste. Ein dumpfer Knall und die schwere Holztür löste sich komplett in Staub auf und versperrte den beiden Slytherin nun nicht mehr den weg - und Audrey war sich zu einhundert Prozent sicher, dass das negativ auf sie zurück fallen würde.. schließlich hatte sie gerade Schuleigentum zerstört, oder..?
Einen kurzen Moment betrachtete sie den Staub und klopfte sich die Ärmel ihres Umhanges ab, ehe sie Herkules' Stimme vernahm und sich umdrehte. "Wasser hilft gegen da-" Sie stockte als sie sich umgedreht hatte und Herkules.. genau so gut seine Hose auch komplett hätte ausziehen können! Gut Audrey, nicht die Augen weiten. Das schaffst du. Für einen Moment sah sie Herkules ziemlich bescheuert an, bis sie weitersprach. ".. gegen das Brennen." Audrey ging einen Schritt zurück und trennte sich schweren Herzens von ihrem schwarzen Umhang um ihn Herkules hin zu halten. "Nehmen sie den..", murmelte sie und trauerte dem Umhang schon hinterher.. allerdings war das Opfern ihres Umhangs wohl das mindeste, was sie für Herkules tun konnte. Sie stolperte einen Schritt zurück und damit auch halbwegs aus der Kammer heraus, dann sah sie sich um. "Keiner in der Nähe, sind wohl noch beim Essen.", stellte sie fest und sah wieder zu Herkules.. Gesicht.
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Herkules Lestrange


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Denn ich weiß was euch so quält
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23.01.16 15:52 © Herkules Lestrange

Herkules warf ihr nur einen murenden Blick zu, als sie sich erneut entschuldigte und machte eine wegwischende Handbewegung. Ihre Entschuldigung brachte leider auch nicht viel, denn sie hatte ihn nun einmal angezündet und es tat verdammt weh. Außerdem war sein schöner Körper geschunden und sie kamen nicht raus. Als sie ihn dann auch noch korrigierte, hätte er ihr am liebsten ihr dummes Buch an den Kopf geworfen. Madame war also auch noch so verdammt klug. Leider hatte er verdammte Schmerzen und konnte sich nicht konzentrieren. Ihm war so verdammt übel, weil er gegen das Brennen und Pochen der Wunden ankämpfen musste. Nur mit halbem Auge sah er zu, wie sie seinen Zauberstab nun auch endlich benutzte und erneut überraschte sie ihn. Sie war definitiv kein dummes Püppchen. Schon wo die Sache mit dem Sumpf war, hatte sie ziemlich schnell die passenden Zauber parat gehabt, auch wenn er es nicht mochte, wenn er plötzlich nicht fähig war sich zu bewegen und auch jetzt hatte sie es geschafft sie aus dieser Situation zu befördern. Das Problem war nur, dass er keine Sekunde in so welchen Situation überhaupt sein wollte und so war es nur ein schwacher Trost, dass sie zumindest Schadenbegrenzung betreiben konnte.

„Geht doch“, murmelte er und folgte ihr vorsichtig. Er war sich seines Aussehens sehr wohl bewusst und wusste nicht recht, ob er nicht lieber doch schnell in sein Haus verschwinden sollte. Aber er musste in den Krankenflügel unbedingt. „Die Wunden sind aber auf. Da brennt es nur noch mehr, wenn da Wasser drauf schießt“, erwiderte er nur und nahm sofort ihren Umhang. Das war ein schwacher Trost für sein zerstörtes Hemd aber zumindest seine feine Hose konnte gerettet werden. Sorgsam öffnete er seine Hose und zog sie sich aus, was gar nicht so leicht war wenn sein Bauch voller Wunden war, also war es auch verständlich, dass er ab und an einen leisen, schmerzhaften Laut von sich gab. . „WEHE du sagst jemand was davon“ , knurrte er sofort, als er wieder aufblickte und genau sah, wie Audrey ihn anstarrte. Nachher kam auch noch das Gerücht herum, dass er ein dummer Jammerlappen war und darauf hatte er keine Lust. Seine Hose faltete er ganz ordentlich zusammen und legte sie beiseite, damit er sich den Umhang um die Hüften legen konnte. Nachher wurde seine Shorts auch noch verdreckt. Also lieber um die Hüfte und gesichert, als den Umhang um die Schulter werfend.

Langsam folgte ihr der aus der Kammer heraus und warf ebenfalls in alle Richtung einen vorsichtigen Blick. „Du gehst vor, damit du schauen kannst, ob wer kommt!“ wies er sie an und machte erneut eine Handbewegung, dass sie keine Wurzeln schlagen sollte oder noch auf die Idee kam zu verschwinden und ihn hier alleine mit den Schmerzen zu überlassen. Das konnte Hallway vergessen. Sie würde mit zum Krankenflügel kommen und dann durfte sie sich anhören, wie schlimm seine Verletzungen waren. Herkules warf automatisch einen Blick auf seinen Bauch und verzog, von sich selber angewidert das Gesicht. Nein, kein schöner Anblick. Kurz warf der Slytherin noch einen Blick zurück, ehe er ihr folgte und sah die Kerze, die immer noch munter vor sich her brannte. Nein, nein. So konnte das definitiv nicht bleiben. Hastig drehte er sich um und schwang seinen Zauberstab, damit die Kerze nicht noch mehr Schaden anrichten konnte. Dabei fiel auch automatisch der Blick auf das Buch und er verdrehte die Augen. Wegen diesem dummen Buch waren sie dort stecken geblieben und er halb verbrannt und jetzt vergaß sie es auch noch? Mit einem einfachen Griff packte er das Buch und stampfte ihr hinterher. Dieses Mädchen machte ihn noch wahnsinnig.
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Gast


Gast

23.01.16 16:12 © Gast

tralala, hält mir bitte jemand die Augen zu?
bloß nicht rot werden jetzt!


Audrey strich sich durch die Haare und sah ihm entgegen, ehe sie aus der Kammer trat und sich umdrehte. Es wäre wirklich ziemlich unvorteilhaft, wenn jetzt eine Horde Schüler kommen würde, gerade weil Audrey Herkules als jemanden einschätzte, der viel Wert auf seinen Ruf setzte. Den wollte sie mit Sicherheit nicht zerstören, keine Frage.. Doch der Gang blieb leer und Audrey hörte auch keine Schritte, die heran nahten und damit erschien ihr der Weg bis aufs erste sicher zu sein. Er hatte ihren Umhang mittlerweile angenommen (und sie weinte ihm innerlich immer noch hinterher.. schließlich müsste sie ihrem Vater auch irgendwie erklären, wieso sie einen neuen Umhang brauchte) und Audrey hatte den Blick noch den Gang entlang schweifen lassen, ehe sie sich wieder zu Herkules wandte, der ihr aus der Kammer gefolgt war und jetzt mit ihrem Umhang herumnestelte. Und.. moment.. hatte er sich die Hose ausgezogen?! Ach. Du. Gute. Güte.
Die Blondine weitete überrascht die Augen und.. tja, genau in dem Moment musste Herkules natürlich auch zu ihr sehen. Peeeinlich. Audrey räusperte sich und schüttelte den Kopf, ehe sie sich in aller Manier von ihm wegdrehte. "Kein Wort wird meine Lippen verlassen, Mister Lestrange.", murmelte sie auf seine unausgesprochene Drohung hin und strich sich erneut durch die Haare - Gott, hoffentlich wurde sie jetzt nicht rot! Ihre Finger verhakten sich ineinander und irgendwie war ihr die Situation ein wenig sehr unangenehm, aber verhindern konnte sie sie auch nicht. Alles was sie bisher vom männlichen Körper gesehen hatte war Keyx Oberkörper unter seinem nassen, weißen Hemd und das war ihr eigentlich schon genug gewesen - ihre armen, unschuldigen Augen.

Während er also seine Hose auszog und ihren Umhang benutzte um sich zu verdecken starrte sie Löcher in die Luft und zwang sich dazu, bloß nicht nach hinten zu gucken. Man musste ja schließlich den Anstand wahren, den sie ja hatte.. offensichtlich. Als er fertig war trat er weiter vor und wies sie an, vor zu gehen um sicher zu stellen, dass ihnen niemand entgegen kam. Perfekt, so würde sie sich immerhin ablenken können. "Sicher.", murmelte sie hastig und ging vor. Gute Güte, das war vielleicht was.. Sie schüttelte kurz den Kopf und biss sich von innen auf die Lippe, während sie den Gang entlang ging. Auf dem Weg kam ihr niemand entgegen, lediglich vor dem Gemeinschaftsraum standen ein paar Schüler, die ihn aber direkt betraten und damit auch verschwunden war. Kurz zwang Audrey sich nach hinten zu sehen um sicher zu stellen, dass Herkules noch lebte (oder so..), dann ging sie weiter und die Stufen hinauf.
Offensichtlich waren die anderen Schüler tatsächlich noch alle beim Essen, denn die Eingangshalle war wie leergefegt und die Stufen in die weiteren Stockwerke waren auch leer - lediglich die Portraits beäugten die beiden Slytherins etwas verwundert und schüttelten den Kopf. Manche von ihnen gaben sogar den hilfreichen Kommentar ab, den Krankenflügel zu besuchen.. Wow. Mit schnellem Schritt ging sie die Stufen nach oben und hoffte darauf, dass die verdammten Treppen ihr jetzt keinen Strich durch die Rechnung machten, dann war sie im Stockwerk des Krankenflügels angekommen. Gerade als sie um die Ecke des Ganges biegen wollte kamen ihr allerdings zwei Hufflepuff-Schüler entgegen, die sich über irgendetwas unterhielten. Audrey musste sich erneut zu Herkules umdrehen. "Warten Sie.", zischte sie, kurz bevor die Schüler um die Ecke gingen und ihr ein freundliches Nicken zur Begrüßung schenkten. Audrey begrüßte sie ebenfalls förmlich, dann versicherte sie sich, dass sie Herkules nicht gesehen hatten und ging weiter.

"Oh du liebe Güte.", rief die Krankenschwester aus, als Audrey mit Herkules in den Krankenflügel gekommen war. Augenblicklich ließ sie die Tränke stehen die sie vorhin noch in der Hand gehabt hatte und lief schnell zu den beiden um sich Herkules anzusehen.. Haha. Fragend hob die Dame die Augenbrauen und sah zu Audrey. "Was ist passiert, Miss Hallway?" Ha ha.. Ja.. Was ist passiert.. "Ein Unfall.", murmelte sie vorsichtig und räusperte sich dann - bloß nicht zu Herkules gucken.

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23.01.16 16:25 © Herkules Lestrange

Eigentlich war Herkules immer sehr anfällig für Damen, vor allem wenn er seinen Körper präsentierte aber er war so sehr mit seinen Wunden und den dadurch vorhandenen Schmerz abgelenkt, dass er nicht einmal ansatzweise wahrnahm, dass es der Slytherin unangenehm war und dass sie wirklich geschockt war, als er sich einfach auszog. Er wusste, dass sich das nicht so schickte. Direkt vor einer Dame aber was konnte er denn dafür? Sie hatte ihn verletzt und er achtete jetzt eben auf seine Kleidung. Das war auch wichtig! Und unter anderen Umständen, hätte er ihr jetzt den einen oder anderen Kommentar entgegengebracht, weil er das einfach nur lustig finden würde, wie sie sich genierte aber so konnte sich Audrey wohl glücklich schätzen, dass nicht noch mehr Peinlichkeit über sie hineinbrach und Herkules hatte ihr genug entgegengefeuert. Der Weg zum Krankenflügel war schnell hinter sich gebracht, auch wenn er immer wieder den Umhang herunter schieben musste, weil er beim Laufen hoch gerutscht und über die Blasen scheuerte. Nein, das war nicht angenehm oder gar etwas, was er bald wiederholen wollte.

Herkules folgte Audrey in den Krankenflügel und starrte die Krankenschwerster an. Kurz warf er einen Seitenblick zu Hallway. Wenn er sehr, sehr gemein sein konnte, dann konnte er sie jetzt ordentlich in die Pfanne hauen und sie würde sicherlich schlimm bestraft werden aber…Herkules nickte nur. „Es war wirklich ein Unfall“, stimmte er Audrey zu und ließ sich sogleich zu einem Bett geleiten. Den Umhang brauchte er jetzt auch nicht mehr, also nahm er ihn vorsichtig ab, präsentierte schon wieder seinen halbnackten Körper und reichte ihn Audrey kurzerhand wieder an, ehe er auf das Bett stieg und sich gehorsam senkrecht hinlegte. Die Krankenschwester war noch immer aufgebracht und skeptisch begutachtete Herkules war sie da trieb aber sie hatte rasch eine Tinktur hervorgeholt und bestrich seinen Bauch nun mit diesem ekelhaft grünen stinkenden Zeug und er verzog angewidert die Nase – eigentlich eher aus Schmerzen, denn es brannte wie die Hölle und er verkrampfte seine Finger in die Matratze. Wäre Audrey nicht da, hätte er wild um sich geflucht und diese dumme alte Kuh auf den Mond geschossen, weil es wirklich verdammt weh tat aber so presste er die Lippen nur fest aufeinander und hielt den Atem an.

Als sie endlich alles bestrichen hatte, blickte sie kurz zu den beiden Slytherins und kam vermutlich zu dem Urteil, dass sie ihnen glaubte. Anstatt Audrey aber nun weg zu schicken, damit er sich ausruhen konnte, wies sie diese kurzerhand an dort zu bleiben und zu sehen, wie Herkules auf die Tinktur reagierte und verschwand einfach. Etwas sprachlos blickte der Lenstrange der älteren Frau nach, ehe er wieder zu Audrey blickte und das Buch hervorzog. „Das hast du vergessen und wir wollen ja nicht, dass du mich umsonst angezündet hast, oder?!“ brachte er jetzt hervor und bekam sogar ein kleines Lächeln zustande. Jetzt war er ja im Krankenflügel und in Sicherheit und so sehr wie die Tinktur brannte und stank, so wusste er genau, dass e sihm bald besser gehen würde. Jedenfalls hoffte er das und dort wo Audrey saß (sie hat sich jetzt einfach mal hingesetztxD) konnte sie ihm auch nichts antun. Sie musste nur dort bleiben, dann brauchte er keine Angst haben dass ihm erneut etwas passierte.
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Gast


Gast

23.01.16 16:44 © Gast

unfälle passieren halt
nur komischerweise immer mir


Der Weg zum Krankenflügel war also halbwegs sicher geschafft und die beiden Hufflepuffs hatten nichts vom halbnackten, verbrannten Herkules gemerkt - was ein Glück. Dafür war die Krankenschwester umso geschockter als sie den jungen Slytherin sah und Audrey fragte sich für ein paar Sekunden, ob die Dame so etwas wohl schon hatte behandeln müssen. Aber selbst wenn nicht war sie wohl erfahren genug, um damit umzugehen, sonst wäre sie schließlich keine Heilerin.. auf sowas wurde man ja vorbereitet, hoffte Audrey.
Eigentlich hätte Herkules sie jetzt wirklich in Schwierigkeiten bringen können, indem er einfach meinte es wäre absicht gewesen und kein Unfall. Bei Merlin, das würde riesige Probleme für sie bedeuten und von den Problemen Zuhause wollte sie gar nicht erst anfangen. Umso überraschter schellte ihr Blick zu dem Slytherin als jener ihr zustimmte, dass es ein Unfall gewesen war. Irgendwie.. unerwartet. Dankbar lächelte sie ihn kurz an, dann wandte sie den Blick wieder ab und starrte die hohe Decke über sich an.

Die Krankenschwester lotste Herkules zu einem der freien Betten auf welches er sich dann legte, nachdem er sich wieder von ihrem Umhang getrennt hatte. Audrey nahm jenen an, hing ihn jedoch an einen der Pfosten des Bettendes während sie dabei zusah, wie die Krankenschwester irgendeine Mixtur auf Herkules' Bauch strich und allen Anschein nach war das ziemlich schmerzhaft. Unsicher sah Audrey ihn an, blickte dann aber doch lieber wieder zu der Krankenschwester. Sehr schön. Eine wirklich wunderbare Situation, und Audrey fragte sich ob sie jetzt wohl gehen sollte oder ob sie verpflichtet war zu bleiben, schließlich hatte sie Herkules das ja angetan.. Schwierig, schwierig. Vermutlich würde er Ruhe brauchen und die Krankenschwester würde sie gleich sowieso aus dem Raum schicken - doch dazu kam es nicht.
Stattdessen wies sie Audrey an bei ihm zu bleiben und zu beobachten, wie sich seine Wunden verhielten (wunderbar, denn natürlich wollte Audrey ihm die ganze Zeit auf den Bauch starren) und verschwand anschließend, um irgendetwas zu holen - und so blieben Herkules und Audrey allein zurück. Audrey sah der Krankenschwester nach, dann wandte sie den Kopf unsicher wieder zu Herkules, ehe sie sich auf den Rand des Bettes setzte. Tja.. was jetzt.. Peinliches Schweigen.. Oder doch nicht? Herkules zog ein Buch hervor - jenes Buch, das diesen Schlamassel begonnen hatte - und lachte kurz. Audrey sah ihn überrascht an, dann strahlte sie förmlich und nahm ihm das Buch ab. "Danke!", murmelte sie fröhlich und wunderte sich für einen Moment, wie sie es hatte vergessen können.. Mh. Sie musterte den Einband, dann blickte sie wieder zu Herkules. "Schwarzmagische Wesen.", erklärte sie kurz, worum das Buch handelte, dann legte sie es auf ihren Schoß ab und wandte sich wieder zu ihm.

Apropos schwarzmagische Wesen. Da war ja was.. Audrey schürzte kurz die Lippen und sah an Herkules vorbei zum großen Fenster hinter ihm. Dort verweilte der Blick kurze Zeit, dann sah sie wieder zu ihm. "Vor dem Essen ist mir Adrian begegnet.", murmelte sie dann leise und tippte mit den Fingerspitzen auf dem Buch herum. "Er dachte anscheinend er hätte mich umgebracht." Die Blondine seufzte kurz leise. "Schien ihn enttäuscht zu haben, dass ich noch lebe." Sie schuldete den paar Ravenclaws die am See gesessen hatten wirklich einiges, denn ohne ihre Anwesenheit hätte Adrian sie vermutlich nicht einfach gehen lassen, ohne irgendetwas zu versuchen.
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24.01.16 23:54 © Herkules Lestrange

Da traute sich die kleine Hallway wirklich zu Lächeln und das war ja zumindest schon etwas und so langsam ließ der Schmerz auch wirklich nach, auch wenn von seiner Haut jetzt zischende Geräusche ausgingen und er glaubte, dass sich dieses Tinktur in seine Haut fraß aber besser nicht daran denken. Nur gut, dass die Krankenschwester Hallway angewiesen hatte bei ihm zu bleiben. Als sie den Buchtitel vorlas war er doch erstaunt. „Leihst du mir das Buch mal aus, wenn du es fertig hast?!“ Schwarzmagische Wesen. Er kannte nur Thestrale, welche vermutlich darunter fallen würden ansonsten hatte er keine Idee und er war interessiert. Außerdem hatte er ja wohl das Recht dazu nun auch zu erfahren was an diesem Buch so spannend war, dass sie dafür solch einen Mist veranstaltete.

Das nächste Thema überraschte ihn dann doch noch mehr und neugierig richtete er sich etwas auf. Natürlich war dieses Thema interessanter als das Buch, denn nur einen Tag zuvor hatten sie sich darüber unterhalten und Audrey hatte ihm und Marius gestanden, wozu dieser Slytherin fähig war. Herkules schüttelte leicht den Kopf. Das konnte doch alles nicht wahr sein. „Was hat er gesagt?“ drängte er sie jetzt dazu und wollte sie am liebsten schütteln oder Adrian direkt würgen. Es war eine Sache jemand mal eine reinzuhauen oder vielleicht auch etwas mit einem Fluch zu ärgern aber nicht jemand tot zu sehen. Das war einfach nicht normal. Dieser Typ musste ernsthafte Probleme mit sich und der Umwelt haben. Und natürlich ließ er das an einem Mädchen aus, weil er sich sonst nichts traute aber Marius und er waren sich ihrer Sache sicher, sie würden sich darum kümmern, dass Adrian niemals vergessen würde ,dass er nicht umsonst Audrey gequält hatte.

„Ich verstehe immer noch nicht, was sein Problem ist. Absolut nicht. Aber gut, dass du es mir erzählt hast. Marius und ich planen schon fleißig. Bald wird er dich ganz in Ruhe lassen. Sei dir sicher“, versicherte er und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Er musste ja doch zugeben, dass er sich in dieser Beschützerrolle sehr gut vorkam. Natürlich war er nicht an Audrey interessiert aber sie als Grund zu nehmen um jemand anderen weh zu tun war doch gar nicht mal so schlecht und Adrian hatte es verdammt nochmal verdient! „Ist es bisher noch keinem Lehrer aufgefallen?“ fragte er nach und dachte an den Schnitt an ihrem Hals an. Das war doch auffällig. Wie konnte keiner das bemerken aber wohlmöglich war das auch besser so – sogar ganz bestimmt, denn das würde für alle nur viel Mist mit sich bringen und Hogwarts hatte zur Zeit schon genug Probleme. Der Mord in Hogsmeade von Krystelles Cousine war schon ein großes, schlimmes Ereignis, da sollten sich die Lehrer nicht noch den Kopf um einen Psychopathen innerhalb von Slytherins zerbrechen.
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Gast


Gast

25.01.16 0:23 © Gast

YOU'VE SPENT A LIFETIME STUCK IN SILENCE
afraid you'll say something wrong


Etwas verwundert sah Audrey vom Einband des Buches wieder zu Herkules, der sich offenbar (und überraschender Weise) für die Lektüre interessierte. Irgendwie hatte sie das nicht erwartet, wieso auch immer, lächelte ihn aber trotzdem kurz an. "Sicher.", meinte sie dann und schrägte leicht den Kopf. "Wenn Sie länger hier bleiben müssen kann ich es auch hier lassen." In Anbetracht dessen was sie ihm angetan hatte war es wohl im Bereich des Möglichen ein paar Tage länger auf das Buch zu verzichten, damit Herkules im Krankenbett etwas zu tun hatte. Sie schürzte kurz die Lippen und sah wieder zu dem Buch - sie war ihm tatsächlich so einiges schuldig. Nicht allein wegen der Sache mit Adrian, jetzt auch noch weil sie ihn beinahe umgebracht hatte.. halbwegs. Ein Glück, dass er so flinke Finger hatte und sich schnell vom Hemd trennen konnte - wieso er das so gut konnte wollte Audrey gar nicht erst hinterfragen, wenn sie ehrlich war.

Als Herkules sich dann schließlich ein wenig aufsetzte sah Audrey wieder zu seinem Bauch, diesmal allerdings aus Besorgnis. Nicht, dass diese ekelhafte Mixtur hinterher noch.. seinen Bauch aufätzte und er gleich in seinen Innereien liegen würde, wenn er sich bewegte. Keine Vorstellung von der Audrey sich wünschte, dass sie wahr wurde. Ohnehin sah das Gezische auf seinem Bauch schon ekelig genug aus, da wollte sie sich nicht noch ekeligere Sachen vorstellen. Als sie allerdings sicher war, dass es dem Slytherin mit dem Wechsel seiner Sitzposition gut ging, hob sie den Blick wieder und sah Herkules unsicher an, ehe sie wieder zum Fenster blickte. "Nichts richtiges, eigentlich.." Audrey hob die Augenbrauen nachdenklich und verzog kurz den Mund. "Er war nur verwundert, dass ich noch lebe. Er konnte sich das glaube ich irgendwie nicht richtig erklären." Audrey schüttelte bei dem Gedanken, dass sie jetzt tot wäre wenn der Zentaur nicht gekommen wäre, den Kopf. "Er fragte wieso ich überlebt habe und ich meinte nur, dass ich Hilfe hatte. Mister Smirnow ging dann davon aus, dass der Zentaur der mich aus dem Wald gebracht hat meine Wunden versorgt hat." Sie seufzte kurz. "Keyx, Sie und Mister Nott habe ich nicht erwähnt.", fügte sie an und sah wieder zu ihm. Irgendwie kam es ihr jetzt doch ein wenig komisch vor, ihn zu siezen - ihn und Marius, während sie Keyx beim Vornamen ansprach. Hoffentlich suggerierte das nicht irgendetwas.. bestimmtes.
So ganz war Audrey sich nicht sicher, ob sie das Planen der beiden beruhigen sollte oder nicht. Würde irgendetwas schief gehen könnte das auf sie zurückzuführen sein und dann hätte sie mit dem Russen vermutlich noch mehr Probleme - auch wenn das Aufeinandertreffen mit ihm heute ja relativ gut ausgegangen war. Dank der Ravenclaws. Audrey neigte also leicht den Kopf und zuckte leicht mit den Schultern. "Mhm.. Wenn Sie das sagen.", murmelte sie dann und sah bei seiner nächsten Frage wieder auf. Ein paar Sekunden musste sie überlegen was er meinte, dann strich sie sich mit der Hand über den Hals. Die Wunden waren mittlerweile verheilt und ihren Hals zierten nun lediglich noch die tiefen Narben. "Nein, bisher konnte ich sie erfolgreich verstecken.", gestand sie dann, auch wenn sie sich nicht ganz sicher war, wie sie das schaffte. Entweder sie war wirklich gut darin im Unterricht die Aufmerksamkeit von ihrem Hals abzuwenden, oder die Lehrer hatten es gemerkt und lediglich nicht angesprochen. Wer wusste das schon.

Audrey ließ die Hand wieder auf das Buch sinken und sah von seinem Gesicht (und bloß nicht auf seine Oberarme gucken!) wieder zu seinem Bauch. Sie zog die Brauen mitleidig zusammen und verzog den Mund. "Das mit ihrem Bauch tut mir wirklich Leid.", murmelte sie dann und kam sich unheimlich doof vor.
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25.01.16 0:35 © Herkules Lestrange

Das Buch war für den Moment vergessen, als sie Adrian erwähnte und aufmerksam lauschte er und nickte immer wieder. Natürlich war er verwundert! Aber das würde Adrian sicher nicht daran hindern, erneut zuzuschlagen. „Das musst du dir mal vorstellen Audrey. Er wollte dich umbringen und du wolltest uns erst nichts davon erzählen“, brachte er mit aufgebrachter Stimme hervor. Das war unfassbar und überhaupt. Er freute sich einfach nur darauf, was Adrian für ein Gesicht machen würde, wenn er erfuhr, wie sehr sie es nun auf ihn abgesehen hatten und grinste jetzt leicht schief vor sich her. Als sie seinen Bauch betrachtete, starrte er ebenfalls nach unten und verzog das Gesicht, denn jetzt kamen die Schmerzen wieder und er rutschte doch wieder nach unten. Das war wirklich alles andere als angenehm aber er war froh, dass sie dort war und er nicht allein vor sich her leiden musste. Sie lenkte ihn ab und er hoffte einfach, dass so ein Unfall nie wieder passierte.

Zumindest die Professoren waren blind wie Hornochsen aber gut. Es gab noch einige Tage an denen die Schnitte zu sehen sein würden und er hoffte einfach nur, dass sie so achtsam sein würde und weiterhin aufpasste. Aber Audrey würde schon selber wissen was sie tat. Er war nicht ihr Vater und auch wenn er sie beschützen wollte, ärgerte es ihn dass sie so leicht zu beeinflussen war und einfach immer wie das Küken daher sprach. „Also ich denke, dass du mich jetzt auch mal beim Namen nennen solltest!“ Es störte ihn sogar richtig, dass sie so förmlich blieb. Zu Beginn war er begeistert davon gewesen – hatte sich als etwas Besseres gefühlt aber gerade war das einfach nur verdammt fehl am Platz und so sah das Marius vermutlich genauso. Sie war jetzt ihre Verbündete und so sollte sie sich auch verhalten. Alle anderen konnte sie ja anreden wie sie wollte.

„Das sollte dir auch Hallway. Es tut echt verdammt weh und ich glaube dieses Zeug ätzt mir gerade die ganze obere Hautschicht weg. Sieht so aus, oder?“ fragte er jetzt und schielte so gut es ging eben auf seinen Bauch und es war so verdammt warm geworden. Kurzerhand hob er die Hand und wollte das Zeug schon anfassen aber es war sogar richtig heiß. Ein Wunder, dass es zwar weh tat aber es es noch ertragen konnte aber so wie sie dort saß, konnte er ihr gar nicht richtig böse sein. „Du kannst das Buch erstmal selber lesen. Immerhin wolltest du es unbedingt haben. Wie bist du eigentlich auf den Raum gekommen? Ich meine, mir ist er bisher absolut nicht aufgefallen und seit sechs Jahren gehe ich fast daran vorbei“, erklärte er und blickte sie neugierig an. Vielleicht steckte in Audrey ja eine Entdeckerin und sie schlich sich immer durch das ganze Schloss.
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Gast


Gast

25.01.16 14:45 © Gast

When an ocean sits right between us
there is no sign that we’ll ever cross


Nachdenklich zog Audrey die Augenbrauen zusammen. Gut, sie hatte zu dem Zeitpunkt an dem sie in die beiden Slytherin gelaufen war nicht gewusst, dass Adrian sie hatte töten wollen. ... Oder hatte sie es doch gewusst? Irgendwo in ihrem Unterbewusstsein bestimmt, schließlich wäre es sehr abwegig gewesen, dass Adrian sie einfach irgendwann hätte da liegen lassen, wenn er keine Lust mehr gehabt hätte. Wie viele Cruciatus-Flüche hätte es noch gedauert, bis er den Todesfluch angewandt hätte? Vermutlich nicht mehr viele.. Wie schnell ihr Leben vorbei gewesen wäre, bevor sie den grünen Blitz überhaupt hätte wahrnehmen können. Audrey schüttelte kurz den Kopf und seufzte tief, dann sah sie Herkules wieder an. "Vielleicht sollte ich mich bemühen, mein Verhalten zu ändern.", murmelte sie leise und lachte kurz humorlos auf. Wenn das so einfach wäre hätte sie es wohl schon längst in Angriff genommen, doch es fehlte ihr einfach der Mut. Wenn sie sich ihre Freundinnen ansahen, die so offen und selbstbewusst auftraten wirkte es immer so einfach, aber sie selbst konnte Herkules nicht einmal in die Augen sehen. Wie sollte sie es da schaffen, irgendjemandem zu vertrauen, dass er ihr half?
Audrey beobachtete wie Herkules wieder nach unten rutschte. Wann würde die Krankenschwester wohl wieder kommen? Irgendwie sah dieses Zeug auf seinem Bauch nämlich überhaupt nicht gesund aus - viel mehr als würde es alles nur noch schlimmer machen. Allerdings war die Frau ja ausgebildet, demnach würde sie schon gewusst haben, was sie tat.. Wohin sie allerdings jetzt geflüchtet war, war der Blondine nicht klar. Hoffentlich holte sie nicht irgendeinen Professor.

Audrey lehnte sich mit dem Rücken gegen den Bettpfosten und ließ den Blick über die verschiedenen Tränke und Mixturen gleiten, die etwas abseits der beiden auf einem Tisch standen. Im Raum waren noch ein paar andere Schüler, allerdings hatten die meisten die Vorhänge von ihren Betten zu gezogen und die, die es nicht getan hatten schliefen. Wie man am hellichten Tag schlafen konnte wollte sich Audrey wirklich nicht eröffnen, allerdings schätzte sie einfach mal, dass die Schüler schlichtweg erschöpft waren.. sie waren schließlich nicht umsonst im Krankenflügel.
Sie wandte das Gesicht wieder zu Herkules und ihre Lippen formten ein freundliches Lächeln als er ihr gewissermaßen Anbot, ihn beim Vornamen anzusprechen. Das nahm zumindest ein wenig die förmliche Distanz zwischen den beiden, auch wenn Audrey nicht behaupten konnte, dass sie nicht noch immer ein kleines Unwohlsein in ihrem Hinterkopf spürte - und das nicht nur allein deswegen, weil er halb nackt vor ihr auf einem Bett lag. Das war irgendwie allgemein eine komische Situation, schließlich hatten Lestrange und sie sich bis vor ein paar Tagen eigentlich nie umeinander geschert - und jetzt war das eben anders und sie leistete ihm im Krankenflügel Gesellschaft. "Gut.", antwortete sie dann und grinste kurz. Einen Moment dachte sie darüber nach ob Herkules seinem Namensvetter wohl ähnlich war, dann verwarf sie den Gedanken amüsiert wieder.

"Du.." Tja, wie sollte sie diesen Satz nun formulieren. Ihr Blick lag noch auf dem Säureteich auf seinem Bauch und sie verzog kurz den Mund. "Meinst du es wäre möglich, das hier.. äh.. zwischen und beiden zu lassen?" Sie hob die Augenbrauen und sah ihn wieder an. Um ehrlich zu sein hatte Audrey einfach keine Lust darauf, von irgendwelchen Leuten darauf angesprochen zu werden, Herkules angezündet zu haben.. das war etwas, womit man sich in 20 Jahren rühmen konnte, jetzt aber noch nicht.. wobei Richard Potter bestimmt belustigt lachen würde, würde sie ihm das erzählen. Von ihrer Seite aus würde auf jeden Fall kein Wort über ihre Lippen kommen - außer vielleicht gegenüber Keyx, aber das war ja irgendwie was anderes, wenn man so darüber nachdachte..
Audreys Blick wandelte sich zu einem "Hast du den Verstand verloren?"-Blick als Herkules allen ernstes dabei war, das komische Zeug auf seinem Bauch anzufassen. Wie kam man auf sowas?! Sie wollte schon etwas sagen, da zog er seine Hand jedoch glücklicherweise wieder zurück. "Sieht so aus.", stimmte sie ihm zu und strich sich eine Strähne hinter das Ohr. "Vielleicht ist die Krankenschwester auch gegangen um sich die Sauerei nicht ansehen zu müssen, wenn dein Bauch aufätzt." Sie zuckte kurz mit den Schultern und lächelte amüsiert, dann ging ihr Blick wieder zu dem Buch. Bei seiner Frage zauberte sich ein schelmisches Grinsen auf ihre Lippen und sie lachte kurz leise. "Hogwarts hat viele Gänge und Räume, die die meisten Schüler nicht kennen.", entgegnete sie und schmunzelte. "Ab und an ist es ganz spannend, nach ihnen zu suchen." Vor allem wenn man Ablenkung brauchte.
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27.01.16 16:56 © Herkules Lestrange

Herkules beobachtete sie für einem Moment, ehe er erneut grinste. Wenn man sie sich so genau anschaute und sie eben nicht dabei war jemand anderen tief in den Schlamassel zu bringen, dann war sie doch recht sympathisch, auch wenn er wegen ihr jetzt dort lag aber naja. So war das eben. Und sie schaffte es sogar ihn zu duzen. Als sie allerdings vorschlug, dass das unter ihnen bleiben sollte, hob er skeptisch eine Augenbraue.„Wie du möchtest nicht, dass noch mehr darüber gesprochen wird, dass du ein Tollpatsch bist?“ Ohja, er konnte ab und an echt witzig sein aber langsam nickte er dann. „Ich kann dir allerdings nicht versprechen. Wenn jemand hier her kommt um mich zu besuchen, dann kann ich kaum sagen, dass ich mich selber angefackelt habe. Sollte aber keiner kommen und fragen, werde ich nichts sagen. In Ordnung?“ fragte er jetzt und seufzte. Manchmal verschwanden die Schmerzen, dann tauchen sie wieder auf und es wurde immer stärker. Deswegen atmete er auch gepresst zwischen den Lippen her. So einfach war das doch nicht mit dem Ablenken.

„Ja, verstehe ich gut. Im ersten Jahr habe ich mich hier auch ziemlich rumgetrieben. Aber mittlerweile bin ich zu faul dazu aber wenn du was neues, cooles gefunden hast, kannst du mir ja gerne davon berichten“, äußerte sich der Slytherin und blickte sie erneut aufmerksam an. Er konnte sich Audrey eigentlich kaum vorstellen, wie sie heimlich jeden Gang oder jede Tür ausprobierte, nur um herauszufinden was dahinter war. „Also, du musst nicht hier bleiben. Vielleicht schlafe ich eine Runde“, sprach er und das obwohl er nicht einmal müde war. Er hatte einfach nur verdammte Schmerzen und wollte ihr das nicht zeigen. Denn je weiter sich die Creme in seine Haut grub, desto schmerzhafter und blutiger wurde das ganze. Zwar war das Wundwasser weg, aber jetzt tropfte aus den offenen Blasen Blut und das sah wirklich nicht appetitlich aus. Könnte er sich vor sich selber ekeln, dann wäre jetztr vermutlich kein schlechter Zeitpunkt. Und er wollte nicht als Weichei dastehen. Audrey hatte ihn hergebracht und war geblieben und das war doch schon genug.
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Gast


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29.01.16 13:58 © Gast

Everyone says you just gotta let it go
I need some sleep, You can't go home like this. I try counting sheep But there’s one I always miss. Everyone says I’m getting down too low. Everyone says You just gotta let it go.
Audrey & Herkules


Audrey grinste kurz amüsiert, dann zuckte sie leicht mit den Schultern. "Ich glaube nur, dass es kein gutes Licht auf mich wirft wenn bekannt wird, dass ich Herkules Lestrange angezündet habe.", erklärte sie ihm und musterte wieder seinen Bauch. Ja.. geheimhalten konnte man das auf jeden Fall nicht, allerdings erschien es Audrey in Ordnung, dass Herkules zumindest nicht von sich aus nicht damit herumposaunen wollte, von Audrey angesteckt worden zu sein. Immerhin.. Sie selbst würde sich damit auch nicht rühmen, allerdings würde sie wohl damit rechnen müssen, darauf angesprochen werden zu können. Unvorteilhafterweise. "Bist du die, die Les angezündet hat?" - "Uhm.. ja.. die bin ich.." Gute Aussichten für ein Gespräch.. Blieb nur zu hoffen, dass Keyx es von ihr erfahren würde, bevor er es von anderen hörte. Das wäre wirklich peinlich.
Sie nickte Herkules zu und neigte den Kopf. "Ich bezweifel, dass dich niemand besuchen kommen würde.", murmelte sie und lächelte kurz. Allein schon Alphard würde sich wohl früher oder später fragen wo Lestrange wohl war. Hoffentlich musste er nicht zu lange im Krankenflügel liegen, so dass er auch noch den Unterricht verpasste. Herrje..

Ihre Mundwinkel hoben sich wieder zu einem Lächeln als das Gespräch auf das Herumschleichen im Schloss fiel. Tatsächlich hatte Hogwarts so einiges zu bieten, was vielen einfach entging wei sie nicht danach suchten. Audrey schätzte diese kleinen Geheimnisse und irgendwann würde sie bestimmt auch den Raum der Wünsche finden - hoffte sie. Allein wäre das aber vielleicht auch ein wenig langweilig; sie konnte sich im Moment aber auch niemanden vorstellen, der ihn mit ihr suchen würde. Keyx schien ihr da ein wenig zu... un-abenteuerlustig. "Werde ich tun.", antwortete sie ihm und tippte mit den Fingern auf dem Buch herum.
Der Blick der Blondine ging wieder zu seinem Bauch als er weiter sprach, dann nach hinten zur Tür des Krankenflügels. Jene Tür ging just in diesem Moment auf und die Krankenschwester tippelte mit einem Wagen voller Süßigkeiten wieder in den Raum - offenbar war das der Grund für ihre Abwesenheit gewesen. Audrey sah der Frau dabei zu wie sie den Wagen abstellte und sich irgendwelchen Tränken widmete, dann richtete sie sich selbst auf, strich sich die Bluse und den Rock glatt und nahm ihren Umhang. Audrey wandte sich wieder zu Herkules und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. "Ich komm' dich nochmal besuchen.", versprach sie (ob er wollte oder nicht!). "Erhol dich gut." Mit diesen Worten wandte sie sich dann um und verließ den Krankenflügel langsam.
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