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 Fallen ist weder gefährlich, noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.

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11.01.16 23:00 © Gast



Fallen ist weder gefährlich, noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.


Marius Nott && Leander Lovegood
27.05 || 18.00 Uhr || Quidditchfeld ||



Marius Laune sank immer mehr, als die Sonne anfing sich zu verflüchtigen und sich in einen wunderschönen rot - orangen Sonnenuntergang verwandelte. Er fand es immer wieder schön dieses Naturschauspiel beobachten zu können. Andrerseits wollte er sich dabei auch nicht erwischen lassen, da er dann als... Naja... Weichei..? abgestempelt werden konnte. Das wollte er sich ehrlich gesagt ersparen.
Marius saß auf dem Steg am See und ließ seine Füße ins Wasser baumeln, während er noch die restliche Wärme genoss. Langsam fing diese aber an sich zu verflüchtigen. Bald war es so weit und seine Füße fingen an zu frieren. Er zog sie aus dem kühlen Nass und schlüpfte zurück in seine Schuhe. Er stieß sich mit einem Ruck auf die Beine und ließ den See langsam hinter sich. Es war erst 18 Uhr und er war so planlos. Das einzige was er im Moment tat, war seinem Bruder aus dem Weg zu gehen. Wie immer eben. Seine Schwester zu treffen wäre fast schon das kleinere Übel, aber auch nicht wirklich besser.

Marius ging einfach Richtung Quidditchfeld. Vielleicht war dort noch etwas geboten. Er wusste gar nicht genau, ob im Moment irgendein Training statt fand. Wenigstens könnte er sich dann ein wenig ablenken in dem er zu sah.
Als er ankam, stellte er enttäuscht fest, dass hier niemand war... Oder doch? Er runzelte die Stirn und entdeckte einen Schüler am Himmel, der da wohl seine Runden drehte. Er setzte sich auf eine Bank und lehnte sich entspannt gegen die Rückenlehne.
Jedoch fiel ihm nach ein paar Minuten schon auf, dass er anfing Haken zu schlagen, was nicht sehr kontrolliert wirkte.
Er erhob sich langsam und beobachtete das aufmerksam. Immerhin hatte er auch noch keine Ahnung um wen es sich da oben handelte. Schien aber jemand zu sein, der das mit Fliegen nicht so wirklich drauf hatte. Also konnte er seine ganzen Freunde schon mal ausschließen. Er zückte seinen Zauberstab zur Sicherheit, falls etwas passierte.

Und da geschah auch schon das Unglück. Es kam ihm vor, als würde er wie ein nasser Sack von seinem Besen stürzen. Der Typ wirkte aber auch nicht, als wäre er noch ganz bei Bewusstsein und somit musste Marius auch recht schnell handeln. Denn er fiel aus einer ziemlich beachtlichen Höhe. "Wingardium Leviosa!" Diese Worte kamen blitzschnell über seine Lippen. Er hatte immerhin keine Lust, zusehen zu müssen, wie ein Schüler vor ihm zu Matsch wurde.
Der Besen fiel hinterher und knallte vor seinem Besitzer auf den Boden. Doch der hatte das Glück nicht so wie der Besen zu enden. Dank Marius. Er ließ ihn kontrolliert nach unten kommen und legte ihn vorsichtig auf den Boden ab. während er das tat, kam er immer näher, bis er vor ihm stand und von oben auf den gerade noch weggetretenen Hufflepuff sah. Dann erkannte er um wen genau es sich handelte: Leander Lovegood. Marius verzog kurz das Gesicht. Warum ausgerechnet der? Aber ihm schien es nicht gut zu gehen. Er nahm sich mal ein Herz und ging in die Hocke. Er griff mit seiner linken Hand an Leanders rechte Schulter und rüttelte daran. "Wach auf. Du wärst grad fast drauf gegangen", sagte er ernst und rüttelte noch ein wenig fester. "Ehrlich gesagt fände ich es nicht so toll zu erklären, warum du in meiner Gegenwart gestorben bist. Gibt nur seltsame Gerüchte. Sein Blick verharrte auf Leanders Brustkorb, damit er sehen konnte, ob dieser überhaupt noch atmete.
Marius nickte erleichtert, da dies der Fall war.
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12.01.16 21:29 © Gast

once upon a dream
I WALKED WITH YOU ONCE UPON A DREAM, I KNOW YOU.
THAT LOOK IN YOUR EYES IS SO FAMILIAR A GLEAM -
**
LEANDER && MARIUS




In seinem Leben hatte Leander sich noch nie vor denen Dingen gefürchtet, die er gekannt und als selbstverständlich eingestuft hatte. Meistens war der Fokus seiner Angst stets auf das Unbekannte gerichtet, bis es sich als ungefährlich oder wirklich gefährlich hinaus stellte. Doch in diesem Augenblick war sein früheres Vertrauen, wie weggewischt. Der Lovegood konnte sich nicht daran erinnern, dass er jemals Angst vor dem Fliegen gehabt hatte. Selbst als Kinder schienen sie den Flug zu lieben und er konnte sich nicht daran erinnern, dass er sich jemals deswegen Gedanken gemacht hatte.
Den Besen in der Hand klimperten die Münzen leise im Wind, derweil sein Haar ihm durchs Gesicht geschoben wurde und die Handschuhe an seinen Händen einzig dafür sorgten, dass er nicht, wie verrückt, zitterte. Warum war er so aufgeregt? Sein ganzes Leben hatte er auf einem Besen verbracht und dennoch konnte der Ire nur daran denken, wie er gefallen war und sah seinen eigenen Sturz immer wieder und wieder in Zeitlupe an sich vorbeiziehen. Seine Magengegend zog sich verdächtig zusammen, derweil auf den Besen stieg. Noch immer schien er sich selbst so wenig unter Kontrolle zu haben, dass er es am liebsten komplett abgebrochen hätte, konnte jedoch nicht anders als all seine Vorbehalte beiseite zu schieben und die Augen für wenige Sekunden zu schließen. Er konnte das doch.. Er wusste es doch..

Die Augen geschlossen dauerte es nur den Bruchteil einer Sekunde bis er in die Höhe schoss, die Hände um den Besenstiel umklammerte. Der Schüler des Dachshauses fühlte, wie der Wind an seinem Hemd zerrte und wie ihm dieser grob ins Gesicht peitschte, derweil er die Augen öffnete. Das Feld unter ihm wurde um ein tausendfaches winziger, derweil der Himmel immer näher zu kommen schien. Vorbei an den Tribünen und den verschiedenen Hausbannern fühlte er das, was er die Wochen über in der Krankenstation stets vermisst hatte. Endlich glaubte er wieder wirklich frei zu sein, fühlte, wie es ihm besser und besser erging, ehe er eine Kurve flog, eine spielerische Drehung vollführte und letztlich auf einen der Torringe zuschoss.
Die wirklichen Erinnerungen an den Absturz traten erst in den Vordergrund, als er diesen erkannte. Leander wurde wieder bewusst, we es sich angefühlt hatte zu fallen, wie es gewesen war bei stürmischen Winden in den Jahren zuvor und seine Sicherheit war verflogen; das Gefühl von Freiheit war passe. Was übrig blieb? Die Angst zu fallen.
Flattrig schloss sich seine Augenlieder, seine Hände zitterten und der Besen machte einen letzten Schlenker, ehe sein Besitzer das Bewusstsein verlor und wie ein Sack Reis nach unten fiel.

Als der Blonde die flattrigen Lider unter Kontrolle bekam, lag er bereits in den Armen des eines.. ?.. In den Armen des Rasens. Seine Brauen zogen sich zusammen und er hustete mehrmals, ehe er panisch nach Luft schnappte, beinahe als würde er ertrinken. Tanzende Flecken schienen vor seiner Nase ihren Schabernack mit ihm zu treiben. Als sie verschwanden blieb unter dem mehrfachen Blinzeln nur ein ihm bekanntes Gesicht. Keine Punkte mehr, kein merkwürdiges Strahlen.
Das erklärte das merkwürdige Rütteln an sich, das er verspürt hatte. ,,Marius?’’, fragte er, sichtlich verwirrt und blinzelte erneut. Was zum? Vorsichtig zog er die Beine näher an seinen Körper und hustete wieder. Der Blick ruhte einen Moment auf dem Gesicht des Anderen, ehe er hinüber zu seinem Besen saß; heil. Gott sei Dank.
Nun zumindest hatte er .. ein hübsches Gesicht gesehen, bevor er zu Bewusstsein gekommen war. ,,Danke.. fürs fangen’’, murmelte er und zog die Stirn in Falten. Er hatte ihn doch.. irgendwie gerettet, oder? Schließlich.. war er gefallen, oder?
,,Ich weiß nicht, ob ich das wieder gutmachen kann’’, ergänzte er und sah an sich runter. Nun zumindest sah und fühlte er sich mindestens genauso heile, wie der Besen von Außen aussah.


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LEANDER && MARIUS
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12.01.16 21:58 © Gast

once upon a dream
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LEANDER && MARIUS



Kurzzeitig hatte sich der Slytherin erneut darüber Gedanken gemacht, was wäre wenn Leander vielleicht doch nicht gleich aufwachen würde, aber der Gedanke verflüchtete sich sehr schnell wieder. Als hätte den Hufflepuff etwas gestochen, fing er an zu husten und recht panisch nach Luft zu schnappen. Marius starrte ihn ein wenig hilflos an und wartete, ob er sich selbst wieder in den Griff bekam.
Als sein gegenüber sich langsam auf zu setzen begann, atmete er ein wenig erleichtert aus. Okay, jegliche Lähmungen konnte er nun auch ausschließen. "richtig erkannt", sagte Marius. Auch ihm wurde erst gerade bewusst, dass er ohne ihn vielleicht wirklich gestorben wäre. Hier war im Moment niemand weiteres zu sehen. "Du bist mir einfach einen Gefallen schuldig., sagte er und winkte dann ab.  "Was war da oben los?", wollte er wissen und setzte sich schließlich auf seinen Hintern. Er stützte seine Hände im Gras ab und beobachtete ihn. Kurz ließ er den Sturz nochmal revue passieren. "Ich meine.. das sah echt heftig aus. Nicht nur du bist gerade erschrocken." Sein Blick war ziemlich ernst und er fand, wenn der Hufflepuff sich nicht gut gefühlt hatte, hätte er auch nicht fliegen sollen. Natürlich konnte es auch einen anderen Grund dafür geben, aber das wusste er nicht. (Immerhin konnte er nicht in einen Menschen hinein sehen.) Er hatte schon mal gehört, dass ein Quidditchspieler einfach ohne jeglichen Grund sein Bewusstsein während des Spiels verloren hatte. Vielleicht war das hier auch der Fall. Aber vielleicht war der Spieler auch einfach betrunken gewesen. Leander bestimmt nicht...
"Musst du in den Krankenflügel?" In seiner Stimme schwang ein besorgter Unterton mit. Sogar das konnte er. Vor allem nach solchen Schock Momenten. Marius hatte Angst vor dem Tod. Genauso hatte er also Angst, wenn jemand während seiner Anwesenheit kurz davor war. Er stieß leise Luft aus und sah Leander ein wenig angestrengt an. Kein Blut. Das war auch schon mal gut.

Einen kurzen Moment später stemmte Marius sich auf. Er hielt Leander die Hand hin. "Komm. Steh auf. Ist vielleicht ganz gut für deinen Kreislauf. Vielleicht solltest du auch was trinken.", meinte er ernst und zauberte kurzerhand einen Becher voll Wasser her. Manchmal konnten sich die anderen nicht erklären, warum Marius in manchen Situationen so anders war. Aber es war wohl einfach seine Art. Er verstellte sich so ungern. Nur wenn er wirklich musste. Und auch nur, wenn seine inneren Gefühle irgendwie hervor wollten. Das versuchte er natürlich irgendwie zu vermeiden.

Mit Leander hatte er noch nie viel zu tun gehabt. Klar kannte er ihn und klar hatte er ihn auch schon oft in die ein oder andere unangenehme Situation gebracht, jedoch war er in einer Lebensbedrohlichen Lage nicht wirklich wählerisch. Natürlich nicht. Was wäre er denn für ein Mensch? Wenn Adrian hier gewesen wäre, wäre das alles wohl ganz anders ausgegangen und Leander würde wohl wirklich tot im Gras liegen.
Zu Marius Glück wäre er wohl der 'glückliche' Finder gewesen. Sein unergründlicher Blick fixierte Leander nun wieder.
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13.01.16 11:04 © Gast

once upon a dream
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LEANDER && MARIUS





Leander hatte nicht geglaubt, dass irgendjemand ihn finden würde. Im Nachhinein wurde ihm nur klarer, dass er sich auf jeden Fall entschuldigen müsste um klarzustellen, dass dieses ganze Aktion für ihn nicht selbstverständlich war – ganz im Gegenteil. Trotzdem fiel es ihm schwer sich vorzustellen, was jemand wie Marius Nott von ihm für einen Gefallen fordern konnte und wie genau dieser letztlich aussehen würde. Deswegen versuchte der Blonde sich nicht anmerken zu lassen, dass er sich den Kopf darüber zerbrach, derweil er zu einem :,,Ja, du kannst jederzeit auf mich zu kommen, mit allem.’’
Was hätte er sonst auch sagen sollen? Etwa Nein? Und riskieren, dass der andere sich auf den Schlips getreten fühlen würde. Fragen, was der andere haben wollen würde? Unvorstellbar wenn man bedachte, dass der Andere ihm doch offensichtlich gerade das Leben gerettet hatte. Allein der Gedanke er könnte undankbar wirken, hatte dafür gesorgt, dass der Hufflepuff so schnell reagierte und nicht weiter zögerte.
,,Was passiert ist? Nun..’’, murmelte er und stoppte. Was genau war passiert? Ihn entging die Sorge der Schlange nicht aber er konnte nichts damit anfangen. Irgendein fremder war noch nie um ihn besorgt gewesen und eine Schlange hatte sich noch weniger jemals um ihn gesorgt. Höchstens seine Verlobte, aber sie war weniger eine Slytherin als jeder andere. Nun zögerte der Ire doch. Er wollte diese .. Schwäche (?!) nicht zugeben und fürchtete nur, dass ausgerechnet jemand, wie Marius ihn dafür auslachen würde. Bisher hatte sich dieser eher wenig verständlich gezeigt und wenn sie einander begegnet waren, hatte der Andere lieber gelacht und ihm belächelt. Jetzt..? Was war jetzt anders, dass Leander ehrlich zu ihm sein sollte?
,,Ich weiß es nicht, eigentlich war alles, wie immer.. Vielleicht war ich einfach nicht ganz auf der Höhe, es wird schon nichts besonderes sein. Ich kann mich nur nicht mehr daran erinnern, wie ich gefallen bin’’, tatsächlich hatte er erst Donald fallen sehen und erinnerte sich an die Winde, er war sich nicht sicher ob er wirklich sich oder nur seine Erinnerungen gesehen hatte. Wenn er die Augen schloss, dann war es vollkommen gleichgültig; er fiel und fiel, fiel, fiel – immer tiefer bis er wieder die Augen öffnete. Vielleicht verlor er auch den Verstand..
Als der Andere vom Krankenflügel sprach, griff er panisch nach dessen Hand und sah ihn flehend an. Unmöglich, dass er dort wieder zurück hin ging. Unvorstellbar, dass er sich jetzt wieder dort auf eines der Betten legen müsste. Erneut ein Gefangener seiner eigenen Welt. ,,Nicht, bitte. Es geht mir gut, wirklich.’’

Mit der Hilfe des Dunkelhaarigen schaffte es der Lovegood wieder auf die Beine zu kommen. Alles dreht sich und er drückt sich Hilfesuchenden gegen den Körper des Slytherins. Die eine Hand in dessen und die andere an dessen Schultern, hielt er sich für einen Moment an dem anderen fest, als wäre er das Einzige was ihn am fallen hindern konnte.
Angst war es, die seine Beine schlottern ließ und seine Nerven gebrechlich machte. Die Furcht könnte kein einziger weiterer Tag im Krankenflügel heilen.
Das Glas Wasser nahm er dankend entgegen und nahm einen winzigen Schluck. Zumindest die Hand von dessen Schulter hatte er gelöst, allerdings fiel ihm kaum auf, dass er die Hand des anderen noch hielt..
,,Diese .. Furcht vor dem fliegen ist mir fast so fremd, wie der besorgte Ausdruck auf deinem Gesicht. Ich weiß nicht woher weder das eine noch das andere kommt. Alles was ich weiß ist, dass ich dir wirklich dankbar bin Marius, wirklich.’’
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13.01.16 12:20 © Gast

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LEANDER && MARIUS



Während er zuhörte wie Leander versuchte ihm die Lage irgendwie zu schildern, versuchte Marius sich vorzustellen wie er sich da oben wohl gefühlt hatte. Sein Blick blieb auf seinem Gesicht hängen und tatsächlich konnte er Angst entdecken und Unsicherheit. Verwirrung in gewisser Weise auch. Wahrscheinlich war Leander selbst nicht ganz im Klaren darüber gewesen wie ihm geschah. Marius konnte das vollkommen nachvollziehen. Er merkte es auch an dem Ton wie er mit der Schlange sprach. "Das schlimmste konnte ja verhindert werden..", murmelte er leise. Das Sorgenvolle versuchte er aus seinem Tonfall irgendwie raus zu bekommen. Als er ein wenig panisch nach seiner Hand griff, entglitten Marius die Gesichtszüge. Verwirrung machte sich breit. Es passierte nicht oft, dass ihn jemand aus der Fassung brachte, doch Leander schaffte es im Minutentakt. Ein kurzes Räuspern brachte der Slytherin hervor. "Gut. Kein Krankenflügel", sagte Marius. "Aber wenn du mir umkippst, bist du schneller im Krankenflügel, als du bis drei zählen kannst." Er nickte ernst, um seinen Worten nachdruck zu verleihen. "Und hör gefälligst auf mir zu erzählen, dass es dir gut geht. Ich denke sonst wärst du wohl kaum vom Besen gefallen." Marius verzog leicht verärgert das Gesicht, während er den Hufflepuff mit Schwung auf die Beine zog.

Das war wohl in dem Moment nicht so gut, denn er merkte, wie Leander sich kaum auf den Beinen halten konnte. Er zerdrückte Marius Hand, als hätte er Angst fallen gelassen zu werden. Doch der Slytherin dachte erst gar nicht daran. Vielleicht würde er sich dann doch noch irgendwie verletzen und darauf konnte Marius gut verzichten. Er ignorierte Leanders Hand auf seiner Schulter, da er es im Moment für selbstverständlich nahm.
Marius platzierte seine freie Hand an der Hüfte des zerbrechlichen Hufflepuffs, um ihm dadurch noch mehr Halt zu geben. Das brauchte er scheinbar.
Erneut machte sich Erleichterung breit, als er nun endlich einen Schluck von dem Wasser nahm. "Glaubst du ich könnte so tun, als wäre nichts? Ist jetzt auch nichts alltägliches was dir da widerfahren ist. Ich denke ich wäre auch jedem dankbar, der mir das Leben gerettet hätte. Egal wer. Außerdem bin ich nicht herzlos. Auch wenn es manchmal so rüber kommt." Er zuckte seinerseits mit den Schultern und erst Sekunden später fiel ihm auf, dass er Leanders Hand noch immer hielt, genauso wie die Hand an dessen Hüfte. Eigentlich brauchte er keine Stützhilfe mehr.. Ein kurzes Räuspern kam hervor und er nahm seine Hand langsam wieder von der Hüfte. "Kannst du alleine stehen?", fragte er prüfend und versuchte jede kleine Regung an Leanders Körper wahrzunehmen. Denn das konnte wichtig sein, falls er erneut das Bewusstsein verlor. "Ich versteh nicht, wieso du so allergisch auf den Krankenflügel reagierst. Immerhin tut die Heilerin dir ja nicht weh."
Marius neigte etwas verständnislos den Kopf und zog nun auch die Hand zurück, die immer noch Leanders umschloss. Er rückte seine Krawatte zurecht. Im Moment konnte er nicht beschreiben wie er sich fühlte. Es war seltsam jemanden so zerbrechlich zu sehen. Es war ungewohnt. "Ach ja.. wenn du dich übergeben musst, dann gib bescheid, damit ich aus dem Weg gehen kann..", murmelte er.
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13.01.16 18:24 © Gast

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LEANDER && MARIUS




Zwar wusste er nicht genau, was das Schlimmste gewesen sein sollte, konnte sich aber gut genug etwas darunter vorstellen und nickte nur. Seine Eltern wären sicherlich außer sich gewesen, wenn dem jungen Mann etwas passiert wäre. Wahrscheinlich hätte seine Mutter ihm sofort den Besen abgeknüpft und ihm das Versprechen, erstmal die Finger vom Fliegen zu lassen, abgezwungen. Daran hätte er sich nur schwer halten können, selbst wenn sie ihm den Besen genommen hätte. Für den Lovegood verhielt es sich mit dem Fliegen, wie für einen Fisch mit dem Wasser. Die brauchten einander einfach. Wenn seine Mutter das nicht verstehen würde, dann müsse sie eben.. ja dann.. müsse sie eben die Augen aufmachen! HA!
Marius Rede war so unerfreulich, wie die Vorstellung, dass seine Mutter von alledem erfahren würde. Deswegen wartete der Blonde lieber ab, sagte nichts, nickte nur und hoffte, dass es den Slytherin milde stimmen würde. Wenn er ehrlich war, dann konnte er bis jetzt immer noch nicht verstehen, warum aus allem eine so riesige Sache gemacht wurde. Eigentlich hatten sie Beide doch absolut gar nichts miteinander zu tun und war es nicht die Angelegenheit des Dachses, wann und wohin er fiel? Und.. natürlich warum er fiel. Trotzdem schaffte er es nicht einmal im Ansatz einen wütenden Gesichtsausdruck zu machen, weswegen er letztlicht mit den Schultern zuckte. ,,Ich kippe schon nicht um’’, murmelte er nachdenklich und strich sich ein paar der Haarsträhnen aus dem Gesicht. Zumindest nicht, wenn er beide Füße auf festen Boden lassen würde.

,,Ich würde niemals glauben, dass du herzlos bist Marius.’’ Allen voran weil es ihm ohne Herz ziemlich schwer fallen würde seinen Körper mit Sauerstoff zu versorgen und so ganz ohne Sauerstoff. Die Brauen leicht zusammen gezogen, betrachtete er die Schlange. Oder war das metaphorisch gemeint.. in dem Sinn von lieblos? Öh..
,,Nun und ich halte dich für einen durchaus für Empathie empfänglichen Charakter und deswegen auf keinen Fall für lieblos’’, ergänzte er mit einem Lächeln. So konnte er zumindest sicher gehen, dass er den Satz auf keinen Fall falsch verstanden hatte, wenn er schlichtweg beide Möglichkeiten abklapperte. Und ob der Nott einfach so tun könnte, als wäre das alles zwischen ihnen nicht passiert wäre, wusste er nicht, weswegen er die Frage schlichtweg unbeantwortet ließ. War einfacher für sie alle, wenn er das fallen ließ, was er glaubte und was nicht. Am Ende würden sie noch über fliegende Würmer und tanzende Bazillen sprechen. Auch wenn die fliegenden Würmer eines der Lieblingsthemen des Iren warne, so glaubte er nicht, dass sich der Andere für eine solche Unterhaltung begeistern könnte.
Mit einem leisen Räuspern verschwand die Hand von seiner Hüfte und der Lovegood konnte nicht verhindern, dass er dieser noch einen Augenblick nachsah, ehe er wieder hoch in das Gesicht des Anderen sah. ,,Ich glaube, dass ich auch ohne Hilfe stehen kann, vielen Dank’’, flüsterte er und sah dabei zu, wie der andere nun auch die zweite Hand wegnahm. Besser wäre es wohl.. nicht das es zwischen ihnen irgendwie merkwürdig wurde. Leander war schon merkwürdig genug, da brauchte sowas es nicht noch schlimmer machen.
,,Ich denke .. ich habe meinen Körper soweit unter Kontrolle..Ich würde mich nur gerne wieder hinsetzen’’, entgegnete er und sah herüber zu den Tribünen, dann runter ins Gras. Der Blonde konnte nicht sagen, wieso er sich auf einmal so erschöpft fühlte, als würde die gesamte Last der Welt auf seinen Schultern ruhen. Langsam nur setzte er sich deswegen ins Gras, nicht zu weit weg von seinem Besen und überschlug die Beine im Schneidersitz. ,,Ich war die letzten Wochen ganz allein auf der Station, wenn ich dorthin wieder zurück muss gehe ich ein, wie eine Blume ohne Wasser. Es ist furchtbar das Leben an sich vorbeiziehen zu sehen und zu wissen, dass man seine Zeit nicht nutzen kann.’’
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13.01.16 18:58 © Gast

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LEANDER && MARIUS



Für einen Empathie empfänglichen Menschen.. Ein belustigtes Lächeln legte sich auf Marius Lippen. Doch er ließ das Thema genauso wie der Hufflepuff fallen. Das war es nicht wirklich Wert noch weiter ausdiskutiert zu werden.
Als Leander meinte sich doch lieber wieder hinsetzen zu wollen, schoss Marius Blick fast automatisch rüber zu den Bänken. Doch ehe er ihn dazu auffordern konnte mit ihm da rüber zu gehen, hatte Lovegood sich auch schon ins Gras gesetzt. Unentschlossen stand er vor ihm und sah auf Leander hinab. Uhm.. Sollte er .. sich etwa dazu setzen? Eigentlich wäre es jetzt soweit gewesen zu gehen. Immerhin ging es Leander gut und es bestand keine Gefahr mehr, dass er in irgendeiner Weise gleich tot umkippen würde. Außer er schwang sich nochmal auf seinen Besen, was er in keinster Weise gut heißen könnte. Ein paar Sekunden später stand er noch immer ein wenig verloren rum. Gehen oder bleiben, gehen oder bleiben, gehen oder bleiben.. Und plötzlich ließ er sich ins Gras plumpsen. Direkt ihm gegenüber. Er streckte die Beine der Länge nach an Leanders linker Seite aus und stützte sich mit seiner rechten Hand im Gras ab um ein wenig Halt  zu bekommen.
Er hörte dem Hufflepuff bei seiner kurzen Leidensgeschichte zwecks dem Krankenflügel zu und nickte dann kurz. "Ja stimmt. Ich habe von einem Unfall gehört. Dann warst das also du. Gut zu wissen wer da vom Besen gesegelt ist" Er meinte es keinesfalls spöttisch. Ihm war nun nur ein Licht aufgegangen. "und jetzt hast du dich übernommen. Ziemlich unvernünftig." Seine Augen glitt von dem Gras zwischen seinen Fingern wieder zu Leander und er setzte erneut seinen unergründlichen Blick auf, jedoch lächelte er dann kurz.

Einen weiteren Moment drauf verschwand das Lächeln wieder. "Bild dir nichts auf meine Nettigkeit ein.. ist nur weil ich so erschrocken bin..", murrte er ein wenig missmutig und zupfte ein paar unschuldige Grashalme aus der Erde raus. "Und vielleicht bin ich auch so nett, weil mein Tag einfach nur beschissen war. Da kann ich jemanden gebrauchen, der nicht auf mir rum trampelt." Er verzog einen Moment lang das Gesicht und setzte plötzlich wieder seine harte Miene auf. "Was rede ich denn da? Vergiss es wieder. "
Der Slytherin rückte in eine stabile Position und entledigte sich seines Mantels, den er unachtsam einen halben Meter von sich weg warf. Die Krawatte hinterher. Warm genug war es. Schließlich krempelte er noch seine Hemdärmel hoch und dann ging es ihm schon besser. "Wahrscheinlich hat die Wärme bei dir auch noch das nötigste getan", stellte er fest. Zwar war der Wind beim fliegen sehr angenehm, doch konnte die Wärme unterbewusst mehr anstellen, als einigen klar war. "Mit was nutzt du denn deine Zeit so, wenn du mal nicht auf der Krankenstation liegst?", fragte er um ein Gespräch aufzubauen. Der Slytherin war sehr charismatisch. Das wusste normal jeder.
Kurz sah er hoch in die Sonne bis seine Augen kurze Zeit später anfingen zu brennen. Dann sah er wieder weg und er sah die schwarzen Punkte die sich immer und immer wieder in sein Sichtfeld brannten. Ja, das war der Nachteil, wenn man direkt in die Sonne blickte. Der Nott blinzelte ein paar mal und fuhr sich sogar einmal über die Augen, bevor er wieder zu dem Hufflepuff sah. Durch dieses hin und her sehen die ganze Zeit, deutete Marius unterbewusst darauf hin, dass er nervös war. Jedoch aus einem unbekannten Grund. Vielleicht einfach, weil er nicht wusste was er noch hier tat. Bei Leander. Den er normal immer ärgerte. Bei einem Hufflepuff. Und warum er nicht bei seinen Freunden war. Keine Ahnung.
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14.01.16 9:41 © Gast

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Dem Blonde entging das Zögern des Anderen nicht, als dieser wohl überlegte, ob er sich neben ihn setzen sollte. Leander wäre wohl nicht überrascht gewesen, wenn Marius einfach verschwunden wären. Stattdessen setzte sich dieser ihm direkt gegenüber, stützte sich mit einem Arm ab und steckte die Beine von sich. Ein kurzes Lächeln auf den Lippen des Iren war der Einzige Zeuge dafür, dass er sich tatsächlich über die überraschende Gesellschaft freute.
Die Worte des Anderen waren so unergründlich, wie dessen Blicke und der Schnelligkeit mit der er den Blick wieder abwandte. ,,Ich habe mich nicht übernommen’’, rechtfertigte er sich und seufzte leise, den Kopfschüttelnd. ,,Ich bin das letzte Mal nicht aus.. gänzlich eigenen Antrieb gefallen, aber als ich dort oben auf dem Besen saß, da spielte das keine Rolle mehr.. ich sah mich nur fallen.’’ Gen Ende war seine Stimme immer mehr und mehr zu einem Murmeln geworden, bis er letztlich ganz verstummte. Warum erzählte er ihm das? Es hatte zwar nie einen Augenblick in seinem Leben gegeben in dem er unehrlich mit den Dingen umgegangen war, aber trotzdem war es ihm nie eine Freude gewesen seine Ängste auf dem Silbertablett zu präsentieren.

Erneut ein Stimmungswechsel auf Seiten der Schlange und der Hufflepuff zog lediglich die Brauen zusammen, ehe er vorsichtig nickte. Er hatte sich sowieso auf gar nicht etwas eingebildet.. Sein Blick lag auf der Hand des Jungen, die immer mal wieder ein paar Halme aus dem Gras rupfte. Kurz überlegte er etwas zu sagen, ließ es dann aber fallen und fragte sich lediglich, warum der andere mit seinem Blick immer wieder hin und her zog, wie ein unruhiges Tier. Innerlich hatte er sich schon damit abgefunden, dass es wohl an ihm lag. Nicht.. weil er irgendetwas gesagt hatte, dass dem Anderen wohl unangenehm war, sondern lediglich seine Anwesenheit. Nun, er konnte schon verstehen, dass dieser nicht mit ihm gesehen werden wollte.. Allen voran weil er ein Dachs war.. und natürlich ein nicht besonders hübscher dazu. Die Gesellschaft mit der sich der Nott normalerweise umgab strahlte beinahe immer schon diese unerreichbare Eleganz aus. ,,Wenn ich fragen darf, wieso war der Tag denn so furchtbar?’’
Sein Gegenüber zog sich Mantel und Krawatte aus, derweil er selbst nichts im geringsten an seiner Uniform änderte. Wenn er ehrlich war, dann mochte er seine Schuluniform am Liebsten, wenn sie komplett war und er sich keine Sorgen um ihre Ordnung machen musste.
Auf die Frage was er sonst machte, wenn er nicht im Krankenflügel war, schien der Blonde ins Grübeln gekommen zu sein. Zumindest hatte der Hexer die Brauen gezogen und seinen Ausdruck auf dem Gesicht seines Gegenübers ruhen lassen. ,,Nun, ich verbringe einen Großteil meiner Zeit eben auf dem Besen. Hin und wieder beim Gesellschaftstanzclub, schließlich noch in der Redaktion unserer Schülerzeitung’’, erklärte er und ihm fiel auf, dass seine Liste überraschend lang wirkte.
,,Am liebsten bin ich in der großen Halle, wenn es etwas zu essen gibt. Oder spiele mit meinen Freunden Karten.. Montags hab ich immer Nachhilfe und Abends.. ja Abends lese ich gerne, liege auf meinem Bett und schreibe manchmal auch einen Brief an meine Frau Mama, nicht das sie sich Sorgen macht. Aber am schönsten ist es natürlich, wenn man zusammen mit seinen Freunden etliche Stunden mit reden verbringt. Das geht im Krankenflügel nicht, da ist niemand. Am Ende war ich Nachts immer allein, alles war ruhig; keine Bücher und keine Briefe an meine Mutter. Selbst beim Essen war ich oft allein - da vergeht einem fast der Appetit, ganz schön traurig.’’
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14.01.16 12:42 © Gast

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Der Slytherin konnte nicht wissen, dass sein gegenüber so falsch über Marius zunehmende Nervosität dachte. Mit einem kurzen Nicken, schloss er nun das Thema, welches ihm so viel Schreck verpasst hatte, ab. Dann konnten sie sich nun eventuell über andere Dinge unterhalten, als über seinen Fall aus einigen Metern höhe. Dem Dunkelhaarigen selbst lag normalerweise viel daran seinem Gesprächspartner nicht andauernd mit seinem Blick auszuweichen, jedoch war das für ihn noch eine äußerst unangenehme Situation. Marius erinnerte sich daran, wie er teilweise innerliche Wut verspürt hatte, wenn ihn seine Freunde während des Gesprächs nicht ansahen. Ob Leander nun auch so ein Typ  dafür war wütend über sowas zu werden? Er fragte sich, ob der Hufflepuff überhaupt irgendwie mal wütend wurde. Immerhin war er so.. nett. Der Liebling seiner Eltern. So dachte er zumindest.

Auf die Frage was denn wohl an dem Tag des Slytherin so schlimm war, seufzte er nur ziemlich laut und kläglich auf. Wie jemand, der mitten in der Nacht aufgewacht war und nun nicht weiter schlafen konnte. "Ach ich habe das Gefühl überall wo ich hingehe, sehe ich Leute, die mir auf meinen Nerven rum trampeln. Oder meine Ruhe stören. Wobei mir eigentlich in den letzten paar Stunden verdammt langweilig war und ich echt froh um jegliche Gesellschaft sein sollte. Was ich auch gerade bin. Aber eben nicht mit den falschen Leuten." Noch ein Seufzen seinerseits. Marius wusste nicht, ob Leander das nun auf sich beziehen könnte. Das er ihm ebenfalls auf die Nerven ging mit seinem Stunt und nun mit seinem körperlichen Zustand. Und das er ihn jetzt irgendwie voll laberte. Wäre das der Fall, wäre der dunkelhaarige schon längst über alle Berge. Aber im Moment fühlte er sich seltsam wohl in seiner Gegenwart. Niemand der ihm auf den Nerven rum trampelte oder irgendwas an ihm in Frage stellte. Das war wirklich sehr.. angenehm.

Der Slytherin hörte zu, als Leander auf seine Frage antwortete, was er denn so in seiner Freizeit tat. Die Grashälme zwischen seinen Fingern hatte er schon wieder in Ruhe gelassen und sein Blick hielt nun auch dem von dem Hufflepuff stand. Wenn er schon immer meckerte, dann wollte er es nicht so wie die anderen machen. Der Nott sah ihm direkt in die Augen und lächelte amüsiert. "Es ist übrigens kein Wunder, dass dir das fliegen abgeht. Du durftest wahrscheinlich auch lange nicht Quidditch spielen. Ich habe außerdem selbst schon überlegt dem Club für Gesellschaftstanz beizutreten." Er neigte einen Moment lang den Kopf, wandte den Blick aber nicht ab. Marius kam es so rüber, als würde Leander kaum still sitzen können, mit dem Clubs und dem Quidditch.. Der Slytherin war ja wegen dem Tanzclub selbst schon am überlegen und vielleicht konnte Leander mit ihm seine Erfahrungen teilen.
Marius hörte ihm zu, als er nun ein wenig länger seinen Mund öffnete. "Dann bist du scheinbar nicht der Typ dafür der gerne allein ist. Hm. Ich auch nicht. Lässt sich nur manchmal nicht vermeiden." Ein leichtes Grinsen erschien auf seinem Gesicht, da das hier gerade der Fall gewesen war. Beide waren allein unterwegs gewesen. und nun hatten sie zufälligerweise einen Gesprächspartner. "Und deine Freunde wollten dich nicht begleiten, wenn du wieder einen Flugversuch unternimmst ? Die machen sich also keine Sorgen?" Er lächelte. Würden die beiden  entdeckt werden, wie sie so vertraut miteinander sprachen, würde Marius wahrscheinlich sofort das Weite suchen. Aber hier war niemand und der Slytheriin war sich sicher, dass es erstmal so bleiben würde.
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14.01.16 18:31 © Gast

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LEANDER && MARIUS




Der Hufflepuff konnte nicht richtig schlau aus den Worten des Anderen werden. Wieso war sein Tag schlecht.. nur weil ihm langweilig war? Wieso unternahm er dann nicht einfach was? Irgendwie wollte es dem Lovegood nicht ganz einleuchten, genauso wenig, wie es ihm half, dass der Slytherin anscheinend ständig von den falschen Menschen umgeben war. Tatsächlich hatte Leander gar keine Ahnung, was jemand machen konnte, damit er die falsche Gesellschaft war. Er kannte nur unfreundliche und freundliche Gesellschaft; falsch war ihm neu.
,,Vielleicht solltest du dir dann neue Freunde suchen, wenn die jetzigen dich stören’’, antwortete er nachdenklich und legte den Kopf schief. Mehrmaliges Blinzeln, ehe er sich wieder normal hinsetzte und erneut versuchte dem Anderen zu folgen, was so kurz nach einem Sturz vom Besen nicht ganz so leicht war. ,,Bin ich denn eine bessere Gesellschaft?’’, fragte er recht neugierig nach und versuchte seine offensichtliche Neugierde zu verdecken.

Auf die Frage hin, dass er dann auch lange kein Quidditch mehr gespielt hatte, nickte er lediglich und bestätigte das Ganze damit. Quidditch fehlte ihm genauso sehr, wie das Fliegen an sich. Allen voran sein Team fehlte ihm. Auch wenn sie alles andere als wirklich gute Strategen waren, so hatte er dennoch immer seinen Spaß, wenn er mit der Mannschaft zusammen war.
,,Der Gesellschaftstanzclub ist eine gute Sache, allerdings sind die Meisten dort mit ihren Zukünftigen’’, antwortete er nachdenklich und dachte dabei auch an sich und seine Verlobte. Schließlich hatten sie den Club auch nur gewählt um miteinander Zeit zu verbringen.. so als Paar. Die Vorstellung kam ihm immer noch absurd vor, dass er ausgerechnet die Shafiq heiraten sollte.. Jahrelang waren sie immer beisammen gewesen, aber eben.. als Freunde. Der plötzliche Wechsel zu Verlobter und Verlobten kam ihm noch immer merkwürdig vor.
,,Nun, du musst nicht allein sein, du könntest auch mit mir zusammen sein.’’ So wirklich hatte er sich keine Gedanken über diese Aussage gemacht, sondern es einfach ausgesprochen, bevor seine Antwort zu zögerlich wirken würde. Letztlich hatte er ja nur ausdrücken wollen, dass die Schlange niemals allein wäre, wenn er Jemanden hätte, der gerne mit ihm zeit verbrachte und bisher konnte der Ire sich eigentlich nicht beschweren. Nun bis auf die merkwürdige Art, wie Marius die Sachen sagte.

,,Meine Freunde wusste nichts davon. Ich wollte für einen Moment einfach allein in der Luft sein. Außerdem gab es keinen Grund sich um mich irgendwelche Sorgen zu machen. Schließich bin ich kein kleines Kind mehr, das zum ersten Mal auf dem Besen sitzt’’, meinte er letztlich und setzte ein Lächeln. Das Lächeln zeigte er allen voran um nicht so zu wirken, als würde er seine gesagten Worte irgendwie unfreundlich meinen. Offensichtlich gab es ja keinen Grund nun zu meckern. Der Nott schien einfach nur sehr von sich selbst eingenommen zu sein und eben weitaus weniger von Anderen und ihren Fähigkeiten zu halten.
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14.01.16 20:30 © Gast

'Vielleicht solltest du dir dann neue Freunde suchen, wenn die jetzigen dich stören', hörte er Leander sagen und der Slytherin zog die Stirn kraus. Das war jetzt nicht wirklich auf seine Freunde bezogen. Nur auf Menschen die er nicht ausstehen konnte, aber gut. Das Thema mussten sie ja nicht wirklich weiterhin behandeln. Als er wissen wollte, ob er eine bessere Gesellschaft war, nickte der Nott amüsiert. "Die schlechteste bist du wirklich nicht, wenn ich das anmerken darf. Also zumindest besser als auf einen Troll zu treffen oder auch Potter. Also versteh mich nicht falsch. Natürlich bist du besser als ein Troll", sagte er und räusperte sich ein wenig verlegen. Marius fuhr sich mit seiner freien Hand in den Nacken und strich kurz darüber. Dann nahm er sie wieder weg und sah recht lange durch die Gegend. Er blieb kurz an den Tribünen hängen und musterte jede Kleinigkeit die ihm auffiel. Eigentlich kam er ziemlich verwirrt rüber. Das hatte er nicht beabsichtigt. "Wahrscheinlich habe ich dann dort nichts verloren. Hazel würde zwar sicher gerne mit mir hin, aber dann wäre es noch komischer zwischen uns und tanzen kann ich. Also ja.. was soll ich dort?", stellte er seinen eigenen Vorschlag in Frage. Wenn er wirklich so nachdachte war ihm das dann doch nicht so viel Wert. Er mochte es zwar, aber das konnte er auch Freizeitmäßig machen.

Plötzlich nahm der Slytherin den Blick von der Tribüne und richtete den Blick geradewegs auf Leander. Er fragte sich ob er sich wohl verhört hätte. Was meinte der Hufflepuff gerade? Ein paar Sekunden lang konnte er Leander nur anstarren und versuchte sich mal zu sortieren. Er brachte ihn wirklich oft in komische Situationen. Das hatte bestimmt noch kein Mensch so geschafft wie der blonde vor ihm. "Ach, ich könnte also auch alleine mit dir zusammen sein? Und was tun wir dann?", raunte er und die Zweideutigkeit war sehr stark raus zu hören. Ein breites Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. Nicht, weil er ihn wegen diesem Satz verspottete, sondern weil es es sehr amüsant fand. Leander dachte wohl nicht viel darüber nach was aus seinem Mund kam. Konnte mit den falschen Leuten auch mal in die Hose gehen. "Naja, also ich meine ich will dir nichts unterstellen. Aber danke für das Kompliment", sagte er im Scherz. Marius wusste selbst, dass er toll war. Aber diese ungewollte Zweideutigkeit von dem Hufflepuff hatte es natürlich noch unterstrichen und nun musste Marius einfach aus Prinzip darauf rum reiten. Sowas konnte er nicht einfach ignorieren. Das war immerhin sehr lustig. Im Nachhinein lachte er leise auf und hoffte Leander würde es nicht falsch verstehen. Wobei das hier einfach von vorne bis hinten falsch zu verstehen war. Da konnten die zwei sich ausmalen was sie wollten.
Marius verstand erst als Leander lächelte, dass letzeres nicht zickig oder sonst wie rüber kommen sollte. Kurz hob er die Augenbrauen. "Nein bist du nicht mehr. Jedoch warst du vorhin trotzdem auf Hilfe angewiesen" Er lächelte kurz. Ihm ging trotzdem nochmal Leanders vorheriger Satz durch den Kopf und wie unangenehm es Marius irgendwie war. Obwohl er keinen Grund dazu hatte. Der Hufflepuff hatte es immerhin nicht so gemeint. Mittlerweile war der dunkelhaarige jedoch wieder entspannter. "Und das wäre vielleicht einfacher gewesen, wenn deine Freunde da gewesen wären. Aber war wohl Schicksal." Er lächelte belustigt.
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15.01.16 19:14 © Gast

once upon a dream
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Für einen kurzen Moment war er nicht sicher, ob es ein Kompliment war, dass er anscheinend bessere Gesellschaft war als ein Troll. Schließlich kannte Leander wenig Trolle und wusste nicht wie viele von ihnen eine gute oder eher weniger gute Gesellschaft waren. Allen voran wusste er nicht, ob man das so allgemein sagen konnte. Schließlich ließ sich die Charakteristik einer ganzen Spezies wohl kaum durch ein simples Wort wie: gut oder schlecht beschrieben.
Richard hingegen kannte er, mochte er und fühlte sich deswegen geehrt, dass er sogar noch angenehmer war als Richard selbst. Nicht das er daran glaubte, dass es wirklich so war, aber er wollte es gerne glauben. ,,Vielen Dank’’, antwortete er deswegen aufrichtig und nickte bestätigend.
,,Und was den Gesellschaftstanz betrifft, die meisten Mitglieder können bereits tanzen und deswegen ist es schließlich eher eine Sache der Zweisamkeit als alles andere. Die Wenigsten scheinen dem Club noch beizutreten um tatsächlich etwas dazu zu lernen’’, murmelte er und begann sich zu fragen, warum genau das letzten Endes so war. Schließlich gab es doch eigentlich keinen speziellen Grund dafür, dass man bestimmte Paare austauschte und so den Anfängern einen besseren Einstieg ermöglichen würde, oder? Aber solange der Club wohl von elitären Reinbuttern geleitet wurde, konnte man sich da wohl kaum wirkliche Änderungen versprechen. Die Verwirrung im Gesicht des Notts entging ihm nicht, allerdings wusste er nicht gänzlich, wie er diese aus der Welt schaffen sollte.

Als der Blick nun auf ihm lag, anstatt auf den Trübungen sah man dem Lovegood seine Verwirrung an: Die hellen Brauen zogen sich irritiert zusammen und er schürzte die Lippen unter der Frage, die sich in seinem Kopf bildete. Oh.
Das Grinsen auf dem Gesicht seines gegenüber wirkte Fehl am Platz, sowie er selbst in dieser Szenerie. Das hatte er damit nicht sagen wollen. Er.. er.. öhm.
,,Oh ich, also.. so hatte ich es - also.. i-ich.. hatte das nicht so ge-gemeint’’, antwortete er unsicher und wandte den Blick nun ab: Hitze stieg in Form von Röte auf seinen Wangen auf und es fiel ihm schwer den Blick nun von der Szenerie abzuwenden. Oh Himmel.

,,Schicksal? Oh vielleicht’’, murmelte er, während seine Stimme immer leiser wurde. Die Frage ob Marius wirklich an das Schicksal glaubte verkniff er sich und beschloss es einfach dabei beruhen zu lassen, dass er es wohl wie eine Redewendung gemeint hatte; nicht mehr und nicht weniger.
,,Ich bin dankbar für diene Hilfe, wahrscheinlich hätten meine Freunde weitaus langsam reagiert als du in diesem Augenblick, wenn ich das mal so sagen darf’’, ergänzte er nachträglich. Der Ire schenkte seinem gegenüber ein leichtes Lächeln und lehnte sich ein Stück zurück, einzig um hinauf in den Himmel zu ziehen und den Wolken mit seinen Blicken zu folgen.
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15.01.16 20:30 © Gast

Ein leicht belustigtes Lächeln legte sich auf die Lippen des Slytherin. Scheinbar hatte Leander das alles ziemlich falsch aufgenommen. Aber war nun auch nicht schlimm. Immerhin hatte er das positiv aufgenommen. Und nicht negativ. Marius nickte, als er sich bedankte und grinste leicht. "Ach vergessen wir das mit dem tanzen", sagte er und wedelte mit der Hand rum, als würde er eine Fliege verscheuchen wollen. "Da du im Club bist, gehe ich davon aus du kannst gut tanzen." Auch wenn das nicht aufs erste mal als Frage rüber kam, war das so gemeint. Irgendwie. Aber Leander musste auch nicht darauf antworten. Der Blick des dunkelhaarigen ging gen Himmel. Die Sonne war schon fast weg. Und es wurde langsam etwas frischer. Aber kalt würde es in der Nacht wohl nicht werden. Marius finger glitten durch seine dichten Haare und es interessierte ihn nicht, wie sie wohl nun zurück fallen würden. Einige Strähnen landeten in seinem Gesicht, welche er mit seinen Fingern auf die Seite strich.

Als der blonde so anfing zu stottern, wandte Marius breit grinsend den Blick wieder zu ihm. Er fing an sein Gesicht zu mustern und jede kleinste Bewegung aufzusaugen. Auch wenn der Hufflepuff vor Scham seinen Blick abwandte, entging dem Slytherin nicht, dass jener rot anlief. "Ach was. Ich weiß, dass ich ein toller Hecht bin. Wundert mich nicht, wenn jemand mit mir allein sein möchte", raunte er und zwinkerte ihm frech zu. Eigentlich nur, um ihm noch mehr Scham ins Gesicht zu zaubern. Und weil er es lustig fand das zu beobachten. Er selbst schämte sich kein bisschen. Es war ihm nur ein wenig unangenehm gewesen. Jetzt, wo er die Situation im Griff hatte, fand er es nur noch amüsant.
"Ich bin ein guter Zauberer. Egal was passiert mir fällt eigentlich immer schnell etwas ein. Ich meine das muss es ja auch. Immerhin kann es immer wieder solche Situationen geben.. Wo es um Leben und Tod geht", sagte er nachdenklich und schnalzte kurz mit der Zunge.

"Ach ja, Lovegood. Ich will nicht, dass es die Runde macht, dass ich mich mit dir so unterhalten habe. Klar? Das schädigt mein Ansehen in gewisser weise. Du bist doch nicht so ein Knallkopf wie ich dachte, aber es muss nicht jeder wissen was ich über dich denke. Ich finde wir sollten nach diesem Abend einfach so weiter machen wie bisher." Marius lächelte und sah ihm direkt in die Augen um zu sehen was er dazu dachte. Eigentlich wäre es für Leander die Chance Marius bloß zu stellen. Er könnte erzählen wie nett er zu ihm gewesen war und seine Freunde wären davon sicherlich nicht so begeistert. Zumindest glaubte er das. Wie es dann in Wirklichkeit war, hoffte er nicht herausfinden zu müssen. "Ich vertraue darauf, dass du den Mund hältst. Ich bin nicht der Typ dafür, der gerne Schlägereien anfängt, jedoch würde ich mir was schönes für dich überlegen, wenn mich auch nur einer meiner Freunde darauf anspricht. Sieh es nicht als Drohung.. Sie es als Ratespiel.. 'was wäre wenn....?'" Der Slytherin sprach das alles eher so aus, als wäre es ein kleiner Scherz von ihm und nicht als Drohung. Drohen tat er nur, wenn er wütend war und das war er im Moment nun wirklich nicht. Er war sehr entspannt. Und nun auch nicht mehr gelangweilt.
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17.01.16 16:40 © Gast

once upon a dream
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LEANDER && MARIUS




Der Blonde fragte sich warum Marius sich fragte ob Leander gut tanzen konnte. ganz schön verwirrend, diese viele Frageanstellerei. Und wenn er ehrlich war, dann hatte er auch noch nie darüber nachgedacht ob er vielleicht ein guter oder eher ein schlechter Tänzer war. Fahrschein ganz passabel, nun um Längen nicht so gut, wie seine vermeintliche Verlobte aber gut genug um ihr als Tanzpartner auszureichen. Bs zu diesem Moment hatte er sich auch noch nie gefragt ob Caitlyn nur mit ihm getan hatte, weil sie verlobt waren und sie es als ihre Pflicht sah… Ups.
,,Ich schätze ich tanze gut genug für die Meisten’’, antwortete er geradeheraus und dachte daran zurück, dass er auch schon dem ein oder anderen Anfänger geholfen hatte. Vielleicht war er ja wirklich gar nicht so schlecht und er machte sich jetzt umsonst sorgen, naja. So willkürlich, wie das Gefummel in den eigenen Haaren von Marius auch war, so sehr wollte Leander es ihm beinahe schon gleich tun und noch lieber wollte er selbst eine der dunklen Strähnen zurück streichen.. eh.. was?

Kurz darauf war es auch schon so weit, dass er vor Scham röter und röter wurde. Die Worte der Schlange machten nichts besser, sondern sorgten lediglich dafür, dass das Gesicht des Iren noch einen Hauch mehr Ähnlichkeit mit einer Tomate gewann. Ojemine.
Wenn er gewusst hätte wie man das aufhalten könnte, dann hätte er es getan. Aber der Lovegood war zum zusehen gezwungen und hatte genau deswegen auch versucht zumindest nicht Marius dabei anzusehen. ,,Ich e-h-eh. ’’, war die einzige Antwort zu den Schmeicheleien mit denen der Nott sich selbst übergoss und versuchte nicht daran zu denken, dass er sich gerade selbst ziemlich bloßstellen würde. Vielleicht hätte er jetzt doch lieber einen seiner Hauskameraden bei sich gehabt.

Der skurrile Themenwechsel sorgte dafür, dass sein Gesicht von rot eher zu blass wechselte und der Lovegood nickte lediglich. ,,Ich kann das wohl für mich behalten’’, antwortete er vorsichtig und nickte mehrmals. Mit wem hätte er auch darüber reden sollen? Selbst wenn hätte ihm diese merkwürdige Geschichte sowieso keiner geglaubt und sie hätten es alle unter Torheiten eines Hufflepuffs abgestempelt und damit wäre es das gewesen.
Leander war noch nie in eine Schlägerei verwickelt gewesen und nur um mit anderen über Marius zu reden, wollte er nicht riskieren, dass es nun doch noch dazu kam. Lieber würde er was auch immer es da für sich zu behalten gab, für sich behalten und mit niemandem über irgendetwas reden. Gab es da überhaupt etwas worüber sie reden sollten? Nein, eher nicht, oder?
,,Ich bin nicht besonders gut in Ratespielen’’, hängte er dann noch daran und ließ es damit ruhen. Stimmte ja auch, er war schrecklich in Ratespielen, noch schrecklicher nur in Rätseln. Auch wenn er Knobeln an sich mochte, fand er es frustrierend, wenn es zu schwer war.
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17.01.16 21:59 © Gast

Der Blick den Leander ihm schenkte, als er sich die Haare zurück band ließ ihn nicht kalt. Er bemerkte es natürlich und konnte die Gedanken des Hufflepuffs förmlich aussaugen. "Was sagt wohl deine Verlobte, wenn du mich so anstarrst?", fragte er mit einem frechen Grinsen und neigte leicht den Kopf. Sein Blick fing den von Leander wieder ein und er sah ihm provozierend in die Augen. "Denk nicht, dass mir dieser Blick nicht entgangen ist." Er zwinkerte ihm zu und sah wieder weg. Hoch zum Himmel. Einen Moment lang überlegte er sich, was er hier wirklich tat. Es war nicht, weil Marius einfach so nett war. Er wusste auch nicht warum.
Als der Slytherin wieder zu dem blonden sah, musste er erneut grinsen, da er so rot im Gesicht wurde. Er hatte nicht geahnt, dass Leander so krass auf die Anspielung reagierte. Doch Marius gefiel das. Es machte ihm Spaß. Und nicht nur das..

Das der Blonde die Ähnlichkeit einer Tomate annahm, gefiel ihm noch besser. Sah irgendwie ganz putzig aus. "Schäm dich nicht.  Ich mach doch nur Spaß", sagte er ruhig und wollte ihn somit wieder von seinem Peinlichkeitstrip runter holen. So fies war er ja dann auch nicht...
Der plötzliche Farbwechsel in seinem Gesicht, ließ ihn nur noch mehr Grinsen. So Blass plötzlich. Das stand ihm nun gar nicht mehr so gut. "Klar glaube ich, dass du das für dich behalten kannst. Du bist ja nicht blöd. Zumindest glaube ich das. Ist ja ein weit verbreitetes Phänomen: Hübsch, aber blöd", sagte er mit einer fröhlichen Stimme. Ihm fiel jedoch erst Sekunde später auf, was er gerade von sich gegeben hatte. Komplett unüberlegt. Er stockte. Der Slytherin hatte Leander ein Kompliment gemacht. Und nicht mal eines aus welchem er sich wieder retten konnte. Marius starrte ihn an. "Ehm also. Ich.. Das war jetzt ehm.. nicht so gemeint. Also.. ja.." Er blinzelte einen Moment. "Oder doch. Also ich meine du bist nicht hässlich. Und ehm. Ich sollte einfach die Klappe halten. " Nun war Marius mal derjenige, dem die Röte in den Kopf stieg. Er wusste nicht, wann er zuletzt mal in einer Situation gesteckt hatte, die ihm genauso peinlich gewesen war wie die jetzige. Wahrscheinlich war er generell noch nie in so einer komischen Situation gesteckt.
Der Slytherin senkte schnell den Blick, um den Hufflepuff nicht mehr ansehen zu müssen, denn das würde die ganze Situation hier um einiges verschlimmern. Zumindest für Marius.
Der dunkelhaarige ließ sich ein paar Strähnen ins Gesicht fallen und fing an Gras auszurupfen. Er wirkte mal wieder sehr nervös und angestrengt. Er versuchte immerhin auf das Gras zu starren, um nicht versehentlich wieder zu Leander hoch zu sehen und sich die Blöße zu geben. Langsam wurde das rote in seinem Gesicht weniger. Die Hitze fuhr wieder runter und er beruhigte sich. Trotzdem ließ er den Blick stur auf den Boden gerichtet und rupfte immer mehr Gras aus. Er schnippte die Halme auf die Seite. Na super. Herrje. Was für eine unangenehme Situation. Hoffentlich schwieg der Hufflepuff wirklich, ansonsten könnte Marius ein großes Problem mit verschiedenen Leuten bekommen.
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18.01.16 15:59 © Gast

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Der offensichtliche Schlag in seine Richtung wurde von Leander lediglich mit einem müden Blinzeln beantwortet. Hatte er eben nicht gehört. Was seine Verlobte denken würde? Nun wahrscheinlich wäre sie entsetzt, würde allerdings nichts Übles bei dem Anblick denken. Ihr Verlobter hatte sicherlich nur Augen für Frauen und gerade nur für die eine. Der Lovegood und eine Liaison mit einem Mann? Oh, wie abwegig.
Deswegen tat der Blonde auch letztlich so als wüsste er nicht im geringsten wovon er sprach. Was für ein Blick? Hm? Pardon? Das musste er wohl verpasst haben, Schade aber auch. Nicht das es etwas war über das sich der Hufflepuff aufregen würde, aber da er selbst wusste, dass in dieser Welt kein Platz für solcherlei Gefühle und Regungen war, hatte er schon vor langer Zeit sich damit abgefunden sie als unecht zu verstehen.
Trotzdem hatte Leander mittlerweile verblüffende Ähnlichkeiten mit einer Tomate angenommen und wäre nun lieber im Boden versunken, als weiter genau das Thema im Fokus zu haben, dass Marius sich da ausgesucht hatte. Eigentlich war es doch offensichtlich genug, wie furchtbar unangenehm das Ganze für ihn war. Nun, zumindest hatte er gedacht, dass es auffällig wäre, wie unangenehm es ihm wirklich war. Bei dessen Worten lächelte der Ire zwar, konnte dennoch die Röte nicht gänzlich abschütteln. Nebst wenn es nur Spaß war, schien es die Sache nicht einfacher für ihn zu machen.

Allerdings sorgten die nächsten Worte der Schlange dafür, dass Leander die Kinnlade nach unten und der Mut ein Stück auf klappte. Das ungeahnte Kompliment sorgte dafür, dass der Schüler des Dachshauses einen Augenblick nicht wirklich wusste, was er sagen sollte. Seine Augen weiteten sich ein Stück. Denn auch wenn es noch so verschachtelt gewesen war, hatte er es letzten Endes genau richtig aufgenommen und wusste schon, wie er das Ganze zu verstehen hatte. ,,D-D-Danke. Du bist auch nicht hässlich, wenn ich das so sagen darf’’, stotterte er lediglich als Antwort und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie unangenehm das nun langsam aber sicher wirklich wurde. Auch, wenn er es bis eben wieder gut unter Kontrolle bekommen hatte, schien sein Gesicht erneut rot anzulaufen und der Hufflepuff hätte sich gewünscht, dass diese Thematik nicht aufgekommen wäre.
Marius hatte genauso, wie Leander den Blick gesenkt und Beide versuchten anscheinend überall hinzusehen, nur nicht zu dem Anderen. Vielleicht war es besser so, wen sie Beide einfach abwarteten, dass die Röte aus ihren Gesichtern verschwand und sie dann einfach über etwas anderes redeten?

,,Würdest du dir den Sonnenuntergang mit mir ansehen wollen? An einem tag, wie heute wird es fast wolkenlos sein und oben auf den Tribünen hat man einen perfekten Ausblick’’, murmelte er und hatte mittlerweile den Blick gen Himmel gerichtet. ,,Immer wenn ich einen schlechten Tag hatte komme ich hier her und sehe ihn mir an, das kann wahnsinnig beruhigend sein.. Da du sagtest, dass du einen schlechten Tag hattest, dachte ich.. vielleicht.. würde dir das auch helfen.’’ Vielleicht war es auch eine kindliche Idee gewesen und er hätte dem Anderen das lieber nicht anvertrauen sollen. Wenn der Ire ehrlich war, dann wollte er nicht, dass man über ihn lachte und noch weniger wollte er, dass Marius über ihn lachte.. Gerade jetzt wo er ihm doch erst so kurz vorher ein Kompliment gemacht hatte.
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19.01.16 0:06 © Gast

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Weiterhin schaffte es Marius nicht die Röte aus seinem Gesicht zu bekommen. Auch nicht, als der Hufflepuff anfing ein Danke zu stottern. Das machte es eigentlich nur noch schlimmer. Am schlimmsten wäre es natürlich gewesen, wenn er ihn ausgelacht hätte oder sonstiges. Wobei er sich das bei Leander kaum hätte vorstellen können. Da er einfach so ein netter Mensch war. Kurz riskierte der Slytherin einen Blick zu Leander und bemerkte ebenfalls dessen erneute röte. Gut, dann war er ja nicht der einzige. Langsam bekam er wieder seine normale Hautfarbe. Die Hitze die in ihm aufgestiegen war, sank auch langsam wieder. Er versuchte das Kompliment welches der blonde dran setzte zu ignorieren und nicht darauf zu antworten, bevor er sich erneut versprach und irgendwelches wirres Zeug von sich gab, was niemand verstehen konnte. Der Slytherin schluckte kurz.

Erneut senkte Marius den Blick, da der Hufflepuff das gleiche tat. Er wollte nicht, dass es so rüber kam als würde er ihn anstarren. Das könnte wohl auch wieder falsch bei dem anderen an kommen. Die nächste Frage ließ Marius innerlich zusammen zucken, ohne das sein Gesprächspartner davon etwas mitbekam. Er konnte nicht anders als ihn wieder anzusehen. In seinen Gedanken spielten sich aber wilde und seltsame Szenen ab die er versuchte zu verjagen. Nein nein nein. Ich muss gehen. Wirklich. Das endet nicht gut. Es wird heraus kommen. Meine Freunde werden mich sehen. Ein wenig Panik machte sich in ihm breit und er weitete seine Augen einen kurzen Moment.
Marius Mund öffnete sich, als wolle er etwas sagen, doch es kam sekundenlang gar nichts. Die Hitze stieg wieder in ihm auf. Nicht schon wieder..."Den .. den.. Sonnenuntergang ? Ich eh.. Ich.. ja.", sagte er stotternd. Genau so wie er es eigentlich nicht hätte machen wollen. Das verunsicherte ihn enorm. Die ganze Situation hier. Das hatte er wirklich noch nie erlebt. Und er hatte gehofft, dass ihm das erspart blieb. Denn wenn das  raus kam, war er geliefert. Das konnte er sich nun wirklich nicht leisten. Aber hier war niemand. Er konnte es tun. Wollte er das? Ja, wollte er. Nur sein Gewissen sprach ihm immer und immer wieder rein. "Ja ich sehe ihn mir gerne mit dir an", sagte er und wirkte nun ein wenig gefasster wie vorhin. Ein räuspern entglitt dem dunkelhaarigen. Er hatte nur Angst, dass seine Stimme wieder versagen könnte. "Ich denke das ist keine schlechte Idee. Ich sehe mir den Sonnenuntergang auch oft auf der Tribüne an. Zumindest wenn keine Wolken am Himmel sind." Ein leichtes Lächeln entwischte Marius und seine Wangen färbten sich erneut rosa.
Noch bevor er wieder richtig rot anlaufen konnte, stand er mit einem Ruck auf und zog sich seinen Umhang wieder über. "Dann lass uns gehen.." Er sah zu ihm runter und zögerte. Schließlich hielt er ihm entschlossen die Hand hin, um ihm aufzuhelfen. Der Slytherin konnte Leanders Sturz als Ausrede benutzen... Immerhin könnte ihm vielleicht wieder schwindelig werden oder sonstiges.. "Mein Tag ist jetzt gar nicht mehr so schlecht.", murmelte er nur noch, während er mit Leander zur Tribüne aufbrach.
Erneut machte sich Marius Gedanken über das was er hier veranstaltete. Sein Herz schlug schon die ganze Zeit wie wild in seinem Brustkorb und er versuchte ruhig zu atmen. So aufregend war das doch gar nicht. Nein. Aber es war neu und irgendwie anders. Anders als mit Freunden. Das hier war... vertrauter. Nicht, dass er irgendein Problem damit hätte, doch er hatte Angst vor diesem neuen. Vielleicht meinte es Leander einfach nur nett. Er versuchte sich an diesem Gedanken festzuhalten. Die Nervosität blieb jedoch.
Während sie über die Wiese schlenderten, vergrub Marius seine Hände in den Hosentaschen und musterte eher den Boden vor sich, als würde er aufpassen nicht in irgendwelchen Dreck zu steigen. Aber im Grunde genommen wollte er sich nur eine Beschäftigung für seine Augen suchen.
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23.01.16 10:57 © Gast

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Der Blonde hatte nichts großartig sagen können, was die Situation irgendwie verändert hätte. Sein Angebot den Sonnenuntergang zusammen anzusehen wurde mit einem kurzen Stottern von Seiten des Dunkelhaarigen beantwortet. Leander wusste nicht, dass Marius solch ein Problem mit Sonnenuntergängen hatte und schämte sich sogleich für die törichte Frage. Wahrscheinlich hatte er nicht im geringsten Zeit mit ihm verbringen wollen, sondern hatte all das nur als seine Pflicht angesehen. Jetzt waren sie irgendwo an einer Stelle angekommen, an der sie Beide nicht wirklich wussten, wie sie mit dem anderen umgehen sollten. Nur hatte der Ire irgendwie geglaubt, dass ein Sonnenuntergang alles besser machen würde. Das Marius nun kurz darauf zustimmend bejahte, brachte den Lovegood wieder aus dem Konzept. Wie? Also? Ja? Die Brauen leicht zusammen gezogen, aber ein breites Lächeln auf den Lippen nickte er mehrmals Also stand es fest.

Die Röte des Anderen war ihm vollkommen entgangen, er dachte nur noch an den Sonnenuntergang und daran, dass er sich diesen nicht allein ansehen musste. Der Slytherin hielt ihm die Hand hin und der Schüler des Dachshauses ergriff die hilfsbereite Hand des Anderen ohne zu zögern. Es dauerte nicht lange bis auch er selbst auf den Füßen stand und in Richtung der Tribüne sah. Der Hochgewachsene griff nach seinem Besen, der inmitten des Gras lag und mit dem Geräusch der klimpernden Münzen wieder nach Oben kam, sanft legte er sich diesen über die Schulter und betrachtete Marius mit einem Seitenblick. Neben diesem hergehend hatte der Blonde eigentlich was sagen wollen, aber ihm wollte nichts wirklich einfallen was die Szenerie zwischen ihnen weniger merkwürdig gemacht hätte.
,,Mein Tag hatte dadurch nun auch eine sehr erfreuliche Wendung’’, erklärte er offen und steuerte auf eine der Tribünen zu, die ihm am besten dafür vorkam. Irgendwie sah sich der Hufflepuff dazu verpflichtet vorzugehen und nahm deswegen als erstes die Treppen, die er leichtfüßig, wie eh und je erstieg, ehe er sich ganz oben auf einer der Bänke fallen ließ und in Richtung Westen sah. ,,Mit meiner Verlobten habe ich mir früher oft den Sonnenuntergang angesehen’’, erklärte er und strich sich ein paar der hellen Strähnen aus dem Gesicht. Mittlerweile hatte sie allerdings weitaus andere Interessen gewonnen und Leander konnte nicht bestreiten, dass sie ihm fehlte, wenn er hier saß.

Nach einer Weile des Schweigens hatte Leander den Kopf wieder angehoben und suchte nach den richtigen Worten.
,,Hattest du schon einmal das Gefühl, dass jemand anderes dein Leben lebt und du nur Zuschauer bist? Und manchmal, ab und an da werden wir wieder gänzlich zurück geschubst und sollen mit alledem umzugehen wissen, was passiert ist. Manchmal habe ich das Gefühl .. jeder bestimmt mehr über mich, als ich selbst - muss das so sein? Ich meine, wenn es einen selbst traurig macht, aber andere dafür vielleicht glücklich.. wann erkenne ich ob ich das alles aushalten muss oder etwas sagen muss, bevor ich den Rest meines Lebens unglücklich bin?’’
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23.01.16 14:31 © Gast

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Ein leichtes Lächeln erschien auf den Lippen des Slytherin und er nickte. Schön, dass es dem Hufflepuff auch so ging wie Marius. Ehe er sich versah, war Leander ihm schon zuvor gekommen und hüpfte die Treppen nach oben. Die Hände zog er nun wieder aus seinen Hosentaschen und ergriff das Geländer. Daran zog er sich hoch und ließ sich kurzerhand neben Leander auf die Bank fallen.
Der Slytherin lümmelte sich in die Bank und legte den Kopf in den Nacken. "Wieso jetzt nicht mehr?", wollte er wissen. Wahrscheinlich war es so abgelaufen wie mit Hazel und ihm. Sie hatten sich einfach als Freunde auseinander gelebt und nun sahen sie sich kaum noch. Oder redeten miteinander.
Der dunkelhaarige beobachtete Leander wie er sich die Strähnen aus dem Gesicht strich. Er versuchte nicht zu sehr zu starren und wandte den Blick gleich wieder ab. Diesmal Richtung Sonnenuntergang. Obwohl der Hufflepuff den Blick nicht mal bemerkt hätte, war es dem dunkelhaarigen unangenehm.

Auch der Nott fiel erstmal in ein etwas bedrücktes Schweigen. In seinem Kopf hüpften Wörter wild umher. Doch trotzdem wusste er nicht was er sagen sollte. Umso erleichterter war er dann, als der Lovegood sich nun wieder zu Wort meldete. Jedoch stimmte ihn das Thema nicht wirklich glücklich. Es machte ihn traurig und er fing an nachzudenken. Seine Fassade fing jedes mal an zu bröckeln, wenn dieses Thema auf kam.
Marius sog hörbar Luft ein und er starrte einige Sekunden lang in die Sonne, ohne zu blinzeln. Das bereute er jedoch wieder schnell, da ihm nun schwarze Flecken vor der Nase rum tanzten, weshalb er nun umso öfter blinzelte. Der Slytherin wusste darauf nicht wirklich eine Antwort. Oder doch, schon. Aber nicht die Richtige. Er schweig weiterhin. Wieder für ein paar Sekunden.
Er strich sich nachdenklich über sein Handgelenk. Immer und immer wieder. Dann räusperte er sich und er nickte leicht.  Sein Blick auf seine Hände gerichtet. Es wirkte traurig.

"Ja ich kenne das." Er stieß Luft aus. "Du hast das Gefühl gut beschrieben", lächelte er kläglich. Sein Lächeln war nicht sehr standhaft und sein Blick glitt nun endlich wieder rüber zu Leander. "Ich bin sehr unglücklich mit meinem Leben. Das stelle ich immer und immer wieder fest. Aber ich habe nicht die Kraft daran was zu ändern, oder mit den Personen zu sprechen, die mein Leben steuern." Marius Stimme wackelte. Von traurig zu gefasst. Das Traurige konnte er nicht mehr verhindern. Das kam plötzlich. Und das Gefasste konnte er nicht aufrecht erhalten. "Du scheinst auch nicht sehr glücklich zu sein, wenn du das ansprichst. " Den Blick wandte er nun nicht  mehr von Leander ab. Er sah ihm direkt in die Augen. Und immer wenn das passierte, fühltes es sich ungewohnt gut an. "Bist du denn nicht glücklich mit deiner Verlobung?"
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23.01.16 15:21 © Gast

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Der Blonde zuckte kurz mit den Schultern und hatte den Blick noch immer auf den Sonnenuntergang vor ihnen gerichtet. ,,Vielleicht hat sie sich einfach daran satt gesehen’’, murmelte er nachdenklich und legte den Kopf schief, vielleicht hatte sie sich gar an ihm satt gesehen. Sicherlich konnte man nicht leugnen, dass die Beiden schon beinahe unnatürlich viel Zeit miteinander verbrachten und deswegen hätte jeder Andere wohl kaum einen Gedanken an sowas verschwendet. Aber der Hufflepuff hatte reichlich Zeit sich Sorgen zu machen.
,,Nun sie versucht immer für alle da zu sein und ich muss wohl damit leben, dass da manchmal eben keine Zeit für solche Dinge bleibt. Wir .. versuche schon möglichst viel zeit miteinander zu verbringen und im vergleich mit anderen.. Paaren schneiden wir da wohl ziemlich gut ab’’, antwortete er nachdenklich und zuckte dann mit den Schulter um das Thema besser ruhen zu lassen. Letztich lag es wohl immer an ihnen was sie daraus machten.

Schweigen zwischen den Beiden, ehe der Blonde den Blick vom Sonnenuntergang und versuchte nach seinen eigenen Worten den Blicken der Schlange zu begegnen. Auch wenn er eigentlich verlegen war und bereits spürte, dass ihm der Augenkontakt unangenehm war, hielt er diesen aufrecht und lächelte entschuldigend. Eigentlich hatte er kein sensibles oder gar trauriges Thema ansprechen wollen. Eigentlich hatte Leander nur sagen wollen, was ihm durch den Kopf gegangen war. Doch kaum waren die Worte ausgesprochen schämte er sich bereits für diese und hätte sie gern ungesagt gemacht.
Doch Marius antwortete bereits, bevor er noch etwas sagen konnte und so hielt der Ire sich zurück um dem Anderen besser zuhören zu können. Der Andere wirkte traurig und er hätte ihn am liebsten wohl in seine Arme geschlossen und ihm gesagt, dass es ihm hierbei ähnlich ging. Schließlich hatte auch er das Gefühl und wusste nur allzu gut, dass der Ausweg daraus manchmal nicht in Reichweite war. ,,Es tut mir Leid, dass du unglücklich bist, ich wünschte ich könnte das ändern’’, murmelte er leise und sah hinab auf seine Finger, die sich auf seinem Schoß ineinander verhakt hatten.
Als die Sprache zu seiner Verlobung kam, zuckte der Lovegood lediglich mit seinen Schultern. ,,Wir sind verlobt seit unseren Kindertagen. Seit ich mich erinnern kann, waren wir immer zusammen und es fühlt sich gut an zu wissen, dass mich jemand kennt, dieser Jemand mit dem man den Rest seines Lebens verbringt, manchmal fürchte ich allerdings, dass ich nicht der Richtige bin um sie glücklich zu machen. Doch unsere Eltern halten es für das Richtige und wer bin ich schon um gegen das aufzubegehren, was meine Eltern sich wünschen?’’, fragte er leise und schüttelte den Kopf. ,,Wer bin ich schon, dass ich jetzt sagen kann, wo ich in zehn Jahren stehen werde? Sie bringt Ordnung in mein Chaos, eine Fähigkeit, die nur wenigen vergönnt ist, vielleicht ist es das Richtige’’, wisperte er leise und schloss die Augen einen Augenblick lang. ,,Sag mir, was macht dich unglücklich Marius?’’
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23.01.16 22:10 © Gast

once upon a dream
I WALKED WITH YOU ONCE UPON A DREAM, I KNOW YOU.
THAT LOOK IN YOUR EYES IS SO FAMILIAR A GLEAM -
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LEANDER && MARIUS



Wieder wusste der Slytherin nicht was er darauf antworten sollte. "Ich denke nicht, dass sie sich satt gesehen hat. Du weißt doch wie Frauen so sind. Verstehen tue ich das jedoch auch nicht." Marius schmunzelte auf. "Du bist ja immerhin nicht hässlich. Habe ich schon erwähnt.. ich weiß", grinste er freundlich.
Der Nott fragte sich, ob die beiden sich schon jemals näher gekommen waren, wenn sie doch so viel Zeit miteinander verbracht haben. "Und wie nah seid ihr euch schon gekommen?", wollte er direkt wissen. Von anderen hatte er schon die ein oder andere wilde Geschichte gehört. Vielleicht war der Hufflepuff ja auch anders in ihrer Gegenwart und nicht so schüchtern. Wer weiß?

Marius beobachtete wie Leander seine Finger ineinander verknotete. "Kannst du nicht. Aber du bist ja auch nicht wirklich glücklich. Ich würde das auch gerne ändern können, aber rein theoretisch gesehen funktioniert das nicht." Er zwinkerte ihm zu. "Ein Leben mit nur glücklichen Menschen.. wäre doch langweilig, hm?" Er konnte sich ein freches Grinsen nicht verkneifen, um die Situation hier ein wenig aufzulockern.
"Ist das nicht irgendwie komisch, wenn ihr euch schon von klein auf kennt? Und dann verlobt seid? Natürlich ist das schön, da ihr alles voneinander wisst. Doch ich finde es spannender die Frau erst einmal kennen lernen zu dürfen. Natürlich ist das nicht ganz so unkompliziert, jedoch finde ich das... nicht so interessant. Ich kenne sie nicht und will auch kein falsches Urteil darüber bilden. Und so wie du über sie redet, darf ich das erst recht nicht", sagte er sanft. Immerhin schien Leander mehr oder weniger glücklich damit zu sein sie zu haben, was man von Marius nicht direkt behaupten konnte.

Der Nott verzog wieder ein wenig die Miene, als Leander auf seine Probleme zu sprechen kam. "Was mich unglücklich macht? Vielleicht die Tatsache, dass mein Bruder mich hasst. Das wir ein schlechtes Verhältnis haben und ich mich nach einem Bruder sehen, mit dem ich reden kann. Über alles. Aber in dem Sinne bin ich wohl ein Einzelkind. Und das macht mich traurig. Wirklich. Es hätte alles anders sein können. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als Kind alles bekommen habe was ich wollte und er nicht. Wahrscheinlich weil wir uns auch nie richtig miteinander beschäftigt haben und wir uns überhaupt nicht richtig kennen. Das tut weh. Ich hätte gerne einen besseren Bezug zu Keyx." Kurz durchzuckte ihn ein leichter Schmerz in der Herzgegend. Er wollte das alles anders war. Das alles besser war und das schon die ganze Zeit. Aber wer war er um darüber bestimmen zu können? Da gab er Leander Recht. Der Slytherin hätte auch nicht den Mut den ersten Schritt gegenüber  seinem Bruder zu wagen. "Vielleicht wird alles besser wenn er weg ist. Raus aus Hogwarts. Dann müssen wir uns nicht mehr bekriegen. " Er konnte es nicht verhindern, dass seine Augen glasig wurden und er kurz davor war wohl in Tränen auszubrechen. Es nahm ihn wohl doch mehr mit, als er je gedacht hatte.
Irgendwie konnte der dunkelhaarige in diesem Moment nicht glauben warum er ausgerechnet Leander Lovegood sein Herz ausschüttete. "Ich weiß nicht warum ich dir das alles erzähle", sagte er leise. "Aber ich kann das mit eigentlich niemandem Besprechen, ohne das ich blöde Kommentare bekomme. Es ist nicht so einfach."
Marius rutschte in eine etwas aufrechtere Position und sah nun erneut zum Sonnenuntergang, von dem nicht mehr sehr viel zu sehen war. "Du weißt gar nicht wie viel Angst ich habe vor allem was noch kommt."
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27.01.16 16:44 © Gast

victims of ourselves
MAYBE THE CHILDREN OF A LESSER GOD, BETWEEN HEAVEN
AND HELL.- THE AGE OF MAN IS OVER A DARKNESS COMES AT DAWN.
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LEANDER && MARIUS




Eigentlich hatte er erneut mit einem Lächeln reagieren wollen, als Marius ihm Komplimente machte. Aber die nächste so direkt und neugierig gestellte Frage sorgte dafür, dass seine Miene einen seltsamen verhärteten Ausdruck annahm, der sich sonst selten auf dem Gesicht des Blonden zeigte. ,,Ich wüsste nicht, was dich das angehen würde’’, antwortete er trocken und wandte den Blick wieder herüber zu dem Sonnenuntergang. Nicht das es ihn irgendwie etwas angehen würde, wie genau die Beziehung der Beiden ausgelegt war. Grundsätzlich war der Hufflepuff was das anging sehr engstirnig eingestellt und wollte, dass seine privaten Dinge eben auch privat behandelt wurden.

Der Ire konnte nicht verstehen, was an einem Leben voll mit glücklichen Menschen langweilig sein sollte. In seinen Augen schien genau eine schöne Welt auszumachen. Wenn alle in Harmonie mit sich und anderen leben konnten, wäre das doch.. wundervoll?
Deswegen schürzte der Lovegood lediglich die Lippen und zuckte mit den Schultern.
,,Ich würde das gerne ändern können’’, meinte er letztlich nur und schüttelte den Kopf. Wahrscheinlich hätte er eine Menge dafür gegeben, wenn es so einfach wäre.. aber das war es nicht.
,,Und wegen meiner Verlobten..? Ich denke, dass es schön ist, wenn wir uns schon so lange und so gut kennen. Wir wissen was der Andere mag und was man der Andere nicht so leiden kann’’, erklärte er sich und dachte daran, wie viele Schwierigkeiten sie früher gehabt hatten. Da hatte es sicherlich die ein oder andere unangenehme Situation gegeben. Allen voran während sie gerade erst in Hogwarts angekommen waren und nicht gewusst hatten, wie sie miteinander umgehen sollten.

Der Fokus rückte wieder zurück auf Marius und seine Probleme, derweil seine eigenen in den Hintergrund gerieten. Wirklich angenehm aus der Sicht des Schülers des Dachshauses. Wenn es nach ihm ginge, müssten sie gar nicht über ihn selbst reden.
Leander wusste nur zu gut, wie es mit älteren Brüdern war und wie man sich ihnen gegenüber verhielt oder eben nicht. Ilias und er hatten schon immer gewisse Schwierigkeiten gehabt, was letztlich vor allen daran lag, dass sie so unterschiedlich waren. Dennoch fanden sie am Ende immer wieder zueinander und lagen sich in den Armen. ,,Hast du das gegenüber deinem Bruder schon einmal erwähnt? Manchmal muss man so etwas aussprechen damit es dem Anderen klar ist’’, meinte er nachdenklich und erinnerte sich, dass er selbst diese Worte nicht oft genug sagen konnte.
,,Manchmal muss selbst das Offensichtliche ausgesprochen werden, weil wir den Blick manchmal so beschränken, dass wir die vermeintlich wichtigen Dinge nicht sehen können. Doch ich fürchte, wenn er Hogwarts verlässt und ihr eure Angelegenheiten nicht geklärt habt, wird alles nur schlimmer werden. Distanz ist der Nährboden der Entfremdung’’, erklärte er und dachte dabei daran, dass er so oft die Dinge ansprach weil er fürchtete, wie die Dinge wären wenn sie unausgesprochen wären.

,,Wir haben alle Angst’’, flüsterte er vorsichtig und wandte seinen Blick zur Seite, derweil Marius den Sonnenuntergang musterte. ,,Das Ungewisse macht einem immer Angst. Aber ich.. kann dir nur immer wieder sagen, dass ich dir liebend gern ein Ohr schenke, wenn du es brauchst Marius und.. ich verspreche keinen unsinnigen Kommentar dazu abzugeben.’’


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<mini>MAYBE THE CHILDREN OF A LESSER GOD, BETWEEN HEAVEN
AND HELL.- THE AGE OF MAN IS OVER A DARKNESS COMES AT DAWN.
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LEANDER && MARIUS
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28.01.16 13:42 © Gast

victims of ourselves
MAYBE THE CHILDREN OF A LESSER GOD, BETWEEN HEAVEN
AND HELL.- THE AGE OF MAN IS OVER A DARKNESS COMES AT DAWN.
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LEANDER && MARIUS



Sofort hatte der Slytherin die Frage wieder bereut, als er nur eine trockene und distanzierte Antwort von dem Hufflepuff bekam. Mit einem Nicken schloss er das Thema also ab und hatte auch nicht vor dieses erneut anzusprechen. Leander schien scheinbar recht empfindlich darauf zu reagieren. Immerhin war es auch etwas sehr privates.
Erneut warf er dem blonden einen Blick zu. "Darin sehe ich auch einen Vorteil sich so lange zu kennen. Naja. Alles im Leben hat seine Vor- und Nachteile", sagte er mit einem kurzen Lächeln. Vielleicht hatte es auch Vorteile mit dieser ganzen Verlobungssache. Zumindest war seine Zukunft somit abgesichert. Unglücklicherweise. Er konnte seinen Eltern dadurch keinen Vorwurf machen. Vor allem seinem Vater nicht. Er meinte es nur gut mit seinem Lieblings Sohn.
"Wenn ich ehrlich bin, dann rede ich nicht wirklich viel mit meinem Bruder. Und wenn wir reden, endet es in einem Streit oder einem Duell oder sonstiges." Kurz musste Marius daran denken was für eine gestörte Beziehung das eigentlich zwischen den beiden Brüdern war.  Oft beneidete er Geschwisterpaare die sich gut verstanden und alles füreinander taten. Keyx hingegen würde es wohl nicht mal stören, wenn Marius irgendwo tot aufgefunden wurde. Nein sie hatten noch nie ernsthaft geredet. "Es hat keinen Sinn mit ihm zu reden, weil es sowieso zum Streit kommt. Irgendwas kommt immer ans Licht, womit der andere nicht einverstanden ist." Ein Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des Slytherin aus. Wenn Keyx wüsste, dass Marius sich fast täglich an seinen Sachen bediente, dann wäre der Spaß vorbei. Zudem er es nicht mal aus Absicht tat, sondern aus reiner Gewohnheit.
Sein Vater hatte ihm das als Kind schon erlaubt, also warum sollte es jetzt nicht mehr so sein?

Der Slytherin lächelte auf sein Angebot erneut. "Das ist freundlich. Danke. Ich werde gerne darauf zurück greifen. Gleiches gilt auch für dich. Und sag mal.. wieso bist du vorhin so rot geworden bei meinen Komplimenten?" Ein breites Grinsen konnte sich der dunkelhaarige nicht verkneifen.
Marius musste an die vorherige Situation unten auf dem Rasen zurück denken, wie sie beide nacheinander rot angelaufen waren. Natürlich hatte der dunkelhaarige eine Vermutung warum das so war, jedoch würde er sie niemals aussprechen. Leanders Art bestätigte seine Vermutung eigentlich nur. Er könnte auch falsch liegen. Aber das ließe sich bestimmt bald heraus finden.
Da sie das Thema Bruder scheinbar abgeschlossen hatten, lehnte sich die Schlange nun entspannter zurück, um den Sonnenaufgang wieder in Ruhe beobachten zu können.
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29.01.16 20:29 © Gast

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LEANDER && MARIUS



Gerne hätte er Marius mehr Auskunft über seine Gedanken gegeben, aber Leander bezweifelte ernsthaft, dass es den Anderen irgendetwas anging. Schließlich war es seine Verlobung und nicht die der Schlange. Wenn er mit Jemanden über seine Verlobung reden wollte, dann könnte er das auch mit seiner eigenen Verlobten tun.. oder so. Aber doch nicht mit vermeintlich wildfremden.
Und man konnte wohl wirklich nicht behaupten, dass der Hufflepuff und Marius mehr waren als.. Mitschüler, oder?
Anscheinend war das ein Thema das sie lieber ruhen ließen um ihrer beider Willen. Allen voran wollte der Loevgood nicht, dass irgendjemand über seine Verlobte urteilte oder über sie redete. Dieses ganze Getuschel hinter dem Rücken konnte er sowieso nicht leiden, wäre ihm also lieber, wenn dann gar nicht gesprochen wurde.

,,Ich denke, dass es auch Dinge gibt, die deinem Bruder wichtig sind. Wenn du mit ihm anfängst über diese Dinge zu reden und daran Interesse zeigst wird sicherlich kein Streit entstehen. Streit entsteht nicht ohne Grund. Manchmal muss man eben über seinen eigenen Schatten springen, damit am Ende alles gut ausgehen kann. Selbst wenn das bedeutet die eigenen Gefühle mal außer Acht zu lassen, allen voran wohl den eigenen Stolz’’, erklärte er nachdenklich und betrachtete Marius von der Seite. Auch wenn er sich nicht anmaßen wollte über die beiden Brüder zu urteilen, so glaubte er, dass diese wohl wirklich ein Problem Aspekten, wie Stolz und Sturheit hatten; alle Beide. Manchmal waren Argumentationen so festgefahren, weil niemand aus der eigenen Haut konnte. Sie würden sich um Kopf und Kragen reden, wenn sie immer fest auf den eigenen Standpunkten beharren würden.
,,Nun vielleicht, solltet ihr dann mit Ehrlichkeit anfangen’’, antwortete er und fragte sich insgeheim, was Marius damit meinte, wenn er sagte, dass da Dinge an die Oberfläche kamen, die für Dispute sorgten. Leander hatte einmal die Socken seines Bruders geraten und als das rauskam hat Ilias all seine Socken aus dem Fenster geworfen und seine Schuhe versteckt. Dennoch hatten sie sich danach wieder in die Arme genommen und sich selten so gut verstanden, wie an diesem Tag.

Der Themenwechsel war danach vielleicht für sie Beide angenehmer, allerdings nur für einen kurzen Augenblick. Auf die Frage hin, wieso er wegen dem Kompliment rot geworden war, zuckte der Ire die Schultern.
,,Ich werde es mir merken’’, erwiderte er fröhlich und war wirklich glücklich darüber, dass die Schlange sein Angebot erwidert hatte. Zumindest etwas angenehmes an dem Ganzen. ,,Nun .. also ich bin es ehrlich gesagt nicht gewohnt Komplimente zu bekommen’’, gab er ehrlich zu. Wenn der Blonde aufrichtig zu sich selbst war, dann hatte er meist nur Komplimente wegen seines sportlichen Talents als Sucher bekommen. Alles andere hielt sich eher mau, aber er war ja auch keine holde Maid, die man umwerben musste..
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30.01.16 16:31 © Gast

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LEANDER && MARIUS



Der Slytherin versuchte auf das ganze Gerde von seinem Bruder nun nicht mehr zu antworten. Dieses Thema war ihm unangenehm. Leander zeigte ihm nur seine falsches Verhalten und damit konnte er nicht umgehen. Marius wollte nicht mit dem Hufflepuff streiten. Ganz im Gegenteil. Er wollte den Abend genießen und eigentlich entspannen. Das Thema schloss die Schlange nur mit einem Nicken ab. Gedanken darüber würde er sich bestimmt dann noch im Bett machen. Wie immer eben wenn ihn etwas beschäftigte.
Normal schaffte es Marius seine Gedanken vor dem Schlafen gehen auszuschalten. Aber heute hatte ihm dann der Lovegood einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Der Slytherin wusste nicht genau, ob er ihm dankbar sein sollte, dass er mal ernsthaft darüber nachdachte sein Verhalten gegenüber Keyx zu ändern, oder ob er ein wenig wütend darüber sein sollte, dass der Hufflepuff ihm hiermit seinen Schlaf geraubt hatte.

Kurz neigte Marius den Kopf. "Du bist es nicht gewohnt? Auch nicht von deiner Verlobten?", fragte er nachdenklich. "Aber weißt du was?" Marius beugte sich zu ihm rüber und legte seinen Unterarm auf dessen Schulter ab. Seinen Kopf neigte er zu dem Ohr des Hufflepuff, bevor er flüsterte: "Komplimente können auch nerven, wenn du sie andauernd hörst.", raunte Marius in Leanders Ohr. Im Moment war er ihm so nah, dass seine Lippen fast sein Ohr berührt hätten.
Normalerweise war dies eine Geste mit welcher er anderen Schülern Angst machen wollte, oder sogar drohte. Jedoch nicht in diesem Fall. Kurz hielt der Nott inne, bevor er erneut ansetzte. Langsam war jedes Schamgefühl von ihm abgefallen und er wurde wieder selbstbewusster.
"Weißt du was ich glaube? Du bist eigentlich viel viel zu nett für jemanden der.. Na du weißt schon. Der sich für Mädchen interessiert. Also was steckt dahinter? Du kannst es mir schon sagen. Es wird das Tribünen nicht verlassen. Ich weiß was das in der Gesellschaft anrichten." Ein wenig entfernte Marius sich mit seinem Kopf von Leanders Ohr.
Der Slytherin sah in von der Seite aus prüfend an wie er reagierte. Die erste Reaktion auf etwas unerwartetes gab oft schon selbst die richtige Antwort. Außer der Hufflepuff war so geübt darin seine Gefühle zu diesem Thema nicht raus zu lassen. Das glaubte die Schlange jedoch nicht.
Der Nott hatte noch nie einen Hufflepuff gesehen der das konnte. Dann wäre das heute die Prämiere.
"Und so seltsam das vielleicht klingen mag, ich würde dich nicht mal verurteilen. Ja ich weiß, das ist untypisch für eine Schlange." Marius schnalzte nachdenklich mit der Zunge. Ihm fiel jedoch überhaupt nicht erst ein seine Position in irgendeiner Weise zu ändern.
Die letzten Strahlen der Sonne schienen ihm von der Seite ein wenig ins Gesicht. Marius ignorierte es. Konzentrierte sich vollkommen auf seinen Gesprächspartner.
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