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 let me show you how to dance

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07.01.16 23:22 © Gast

erste Inplay Szene :)



let me show you how to dance


MADLENE FITZ && MARIUS NOTT
29.05 || schwarzer See || 19:00 Uhr




Marius hatte sich kurzzeitig mal ernsthaft überlegt, was er hier denn genau tat. War er denn verrückt? Wieso hatte er Angeboten Madlene Tanzunterricht zu geben? Wahrscheinlich war er bei der Slugparty wohl doch nicht mehr ganz bei Sinnen gewesen, nachdem ihm seine Krawatte die Luft abgedrückt hatte. Er war doch kein Lehrer. Aber er hatte die ganze Sache eigentlich recht interessant gestalten können. Sie hatten bei ihrere ersten Übungsstunde unten im Ballsaal angefangen. Die Grundschritte und was eben wichtig war. Ihre Haltung war vor allem noch sehr schwammig. Doch da hatte er eine recht... interessante Idee. Ein kurzer Blick zu seiner Schultasche und er musste schelmisch grinsen. Welch ein Spaß.
Rein aus Provokation hatte Marius mitgezählt wie oft sie ihm die ersten Male auf den Fuß gestiegen war.. Und das war nicht wenig gewesen.

Die letzte Tanzstunde vor ungefähr 3 Tagen war leider nicht sehr erfolgreich, aber da war er ziemlich schlecht drauf gewesen. Dazu musste er erstmal  zurück denken warum das wohl so war. Vielleicht war er einfach so beschissen drauf, weil Keyx ihm kurz davor noch eine Gabel in den Handrücken gerammt hatte. Seit dem war er seinem Bruder erstmal aus dem Weg gegangen. Er wollte ja nicht wirklich noch irgendein wichtiges Körperteil verlieren... In manchen Situationen hatte er wirklich Respekt vor Keyx. Aber er würde es vor ihm niemals zu geben. Er konnte schon seinen triumphalen Blick sehen...
Marius versuchte dieses Bild so schnell wie möglich wieder aus seinem Kopf zu löschen und sich auf anderen Dinge als seinen verkorksten Bruder zu konzentrieren.

An einen Baum gelehnt, spürte er den Wind, der durch seine Haare wehte. Es war ein angenehmes Gefühl. Dadurch, dass es den ganzen Tag über so warm gewesen war, war der Wind immerhin auch nicht kalt, sondern lauwarm. Der beste Zeitpunkt für ein Training draußen.
Höchstwahrscheinlich würde Marius sowieso noch schwimmen gehen, wenn es danach nicht zu spät war.
Die Arme verschränkt sah er kurz hoch in den Himmel. Ein paar dunkle Wolken kamen auf. Sie deuteten kein schlechtes Wetter, nur, dass es gerade gaaaaanz langsam dämmerte.
Aus dem Augenwinkel wurde er auf eine Person aufmerksam, die sich ihm näherte. Mit einem Blick nach unten erkannte er um wen es sich handelte. Madlene. Endlich. Sie war sogar fast pünktlich.

Marius stieß sich mit einem kurzen Ruck vom Baum ab und stand schließlich nicht mehr so Krumm da. Er ging ihr ein paar Schritte entgegen, "Guten Abend, Miss Fitz. Schön, dass ihr euch mal wieder her getraut habt.", begrüßte er sie mit einem charmanten Lächlen.
Ehrlich gesagt hatte er noch gar nicht darüber nachgedacht was wäre, wenn sie ihn einfach hätte sitzen lassen. Das hätte sie auch die letzten Male schon tun können. Marius war der Typ dafür ewig lange zu warten. Wahrscheinlich wäre er noch weitere 2 Stunden rum gestanden, bis er es endlich aufgeben hätte, um im Nachhinein beleidigt und ein wenig peinlich berührt abzuziehen. Der Nott war es immerhin nicht gewohnt sitzen gelassen zu werden. In keinster Weise. Die Erfahrung hatte er bis heute Gott sei dank noch nicht machen müssen.
"Ich hoffe ihr seid bereit für unsere erste Stunde im freien. Das wird heute sehr interessant." Ein wenig grinsend sah er zu ihr runter.
Er räusperte sich kurz darauf und legte die Jacke seiner Schuluniform ein wenig unsanft ins gras ab. Nun stand er nur noch im Hemd vor ihr. Wie immer auch mit einer unsauber gebundenen Krawatte, die so Schlaff rum hing.
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08.01.16 16:39 © Gast

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MADIUS
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA  





Die Liste mit Dingen, die sie nicht konnte und Dingen, die sie nicht verstehen wollte, schien um jeden Tag in ihrem Leben länger zu werden. Manchmal erschien es ihr so als wollte die Welt von Niemanden verstanden werden, sie wollte einfach nur in ihrer Blöße existieren und dabei interessierte es scheinbar niemanden, wie der Einzelne damit auskommen konnte. Madlene sprach für sich selbst, wenn sie sagte, das das Leben kompliziert war und die Menschen darin es nur komplizierter machten.
Marius gehörte zu den vielen Mysterien ihres Lebens. Erstens war ihr vollkommen unklar, wie Jemand die Geduld aufbringen konnte ihr Tanzen beizubringen und wie er es schaffte sie nicht anzuschreien, dass sie ihm gefühlt tausend Mal auf die Füße trat. Hatten sie vor wenigen Tagen noch an den Grundschritten gesessen hatte sie sich dutzende Male sagen lassen, dass sie nicht auf ihre Füße sehen sollte - was sie am Ende doch wieder tat - und das es ihm nichts ausmachte, wenn sie ihm auf die Füße trat. Die Hufflepuff machte sich trotzdem Sorgen um die Füße ihres Gegenübers und sie konnte das ewige Training nach einer Weile nicht mehr ertragen. So hatte sie beim letzten mal als es bereits dunkel geworden war einfach versucht ihn mit Bonbons zu bestechen - was überhaupt nicht geklappt hatte - ehe sie lachend und halb kreischend versucht hatte vor ihm wegzulaufen, was damit geendet hatte, dass er sie hochgehoben hatte und wie eine Puppe zurück in den Ballraum getragen hatte. Stunden waren vergangen bis sie die Grundschritte gekonnt hatte und war ihm dann vor Freude in die Arme gesprungen.

Trotzdem hatte es ihr vor dem heutigen Tag gegraut. Das Kissen über den Kopf gezogen hatte sie im Bett gelegen, zum tausendsten Mal einen Roman gelesen, den sie sich vor Wochen von Ruby ausgeliehen hatte, aber immer wieder vergaß ihn zurückzugeben. Nun, eigentlich vergaß sie es nicht. Doch sich von einem Buch zu trennen fiel ihr so schwer, wie sich von der Ravenclaw selbst zu verabschieden und wenn sie Abends nicht schlafen konnte, gab es beinahe nicht furchtbareres als nichts zu lesen zu haben.
Nachdem ihr also bewusst geworden war, dass sie bereits zu spät dran war, hatte sie sich lediglich die flachen Pumps über die Füße gezogen, ehe sie sich ihren Umhang übergezogen hatte. Dabei war sie versucht gewesen sich wieder einfach ins Bett zu legen, ehe sie sich tatsächlich in Bewegung setzte. Allein bei dem Gedanken an den Nott schmerzte ihr der Rücken und die Füße gleich mit.

So war sie eher langsam losgezogen, hatte unterwegs noch für einen Plausch angehalten und kam langsam Draußen beim See an, wo sie den Slytherin bereits ausmachen konnte. Der Dunkelhaarige löste sich von seiner Position unter dem Baum und kam ihr ein paar Schritte entgegen, ehe er sie mit einem, wie immer äußerst charmanten, Lächeln begrüßte. Ihrem Umhang löste sie langsam, warf sie neben seine Jacke und brummte. ,,Getraut ist das richtige Worte’’, meinte sie und zog ein gespielt schmollendes Gesicht, ehe sie hinab zu ihren Füßen schaute. Das konnte nur ein Albtraum werden.
,,Bereit ist relativ, aber wenn du nicht bald aufhörst mich zu siezen, dann wird Miss Fitz dir die Ohren lang ziehen’’, murmelte sie und strich sich den Rock glatt. Das mit dem Szene hatte sie aufgegeben als sie ihm zum gefühlt hundertsten Mal auf die Füße getreten war. Hmmmmpf.
Sein Grinsen erwiderte sie mit einem leichten Lächeln, ehe sie skeptisch seine Krawatte betrachtete und sich zwang nicht erneut an der Krawatte herumzufummeln. Das würde sie dieses Mal lassen, allein schon um nicht so gezwungen zu wirken.
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08.01.16 18:36 © Gast

MADIUS
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA  

Als Madlene so vor ihm stand, fiel ihm die Szene von letzter Stunde wieder ein, was er letztens aber zuerst nicht so lustig gefunden hatte, da sie ihn ziemlich aus dem Konzept gebracht hatte mit der Aktion. Marius hatte zwar von Anfang an gewusst, dass sie ein wenig verrückt und unberechenbar war, doch das es gleich so ausartete? Nein, das hatte er sich wohl ein wenig anders vorgestellt. Er fand es gar nicht so lustig die Kontrolle über eine Situation zu verlieren.
Zuerst war Marius ziemlich irritiert über die Bonbons gewesen, die sie plötzlich ausgepackt hatte um ihn zu bestechen. Er war doch kein Hund! Was hatte sie sich denn gedacht? Da hatte er dann erstmal ziemlich grimmig drein gesehen und die Arme vehement vor der Brust verschränkt. Dadurch sah er ein wenig so aus als würde er schmollen... was in dem Fall auch einerseits so gewesen war.
Als die kleine Hufflepuff wohl gemerkt hatte, dass sie mit dem Bestechen nicht weit kommen würde, hatte sie sich sofort eine neue Taktik ausgedacht und zwar: wegrennen.
Das hatte Marius natürlich nicht so einfach auf sich sitzen lassen können. Und schon wieder war er nicht Herr der Lage gewesen. Kurz stöhnte er langgezogen und genervt auf, ehe er ihr hinterher setzte und kurzerhand aufholte. War nicht wirklich schwierig gewesen. Durch ihr Kichern, verdrehte er leicht die Augen und hatte sich blitzschnell ihren Arm geschnappt. Er war stehen gebliebenund mit Schwung hatte sie sich zu ihm gedreht. Fast schon automatisch.
Marius war in dem Moment ein breites Grinsen entwischt, als er auf eine gute Idee kam und sie ohne zu zögern schulterte, um sie wieder in den Ballsaal zurück zu bringen, wo sie anschließend ein wenig ernster weiter übten.
Zwei weitere Stunden hatten sie mit den Grundschritten verbracht und Marius konnte sehen wie es bei ihr plötzlich Klick gemacht hatte. Wenn er ehrlich war, war er kurz stolz gewesen auf Madlene. Aber auch auf sich selbst. Er war ja immerhin sooooo ein guter Lehrer!

Egal wie oft sie ihm letztes mal auch auf die Füße gestiegen war, diese schmerzten nun wirklich nicht. In dem Fall war er schon ziemlich abgehärtet, doch er hatte jedesmal das sorgenvolle Gesicht von Madlene sehen können, wenn sie ihm mal wieder drauf getreten war.
Doch Marius hatte nie eine böse  Miene verzogen, sondern immer gelächelt wenn sie dieses Gesicht gezogen hatte.
Zudem er sowieso kaum spürte, dass sie ihm drauf trat. Er hatte es nur immer aus ihrem Gesichtsausdruck erahnt. Bis auf einmal.. Denn einmal war sie kurzzeitig wirklich aus dem Takt gekommen. Marius hatte ein Gespräch angefangen um zu sehen wie sie sich mit Ablenkung schlug. Scheinbar noch nicht so gut und das war sein Verhängnis. Denn als er einen Schritt auf sie zu machte, machte sie keinen zurück. Nein... Sie machte direkt einen Schritt auf ihn zu und nicht nur ihre Körper krachten ineinander, sondern auch Marius Fuß blieb nicht verschont. Sie trat ihm also mit voller Wucht auf seinen Nerv, sodass ihm der Schmerz durch den ganzen Körper zog. Das kannte mit Sicherheit jeder.
Sein Gesichtsausdruck war ihm sofort entglitten und in dem Moment war ihm das auch egal, denn Madlene trat ihm auch gleich noch auf den anderen Fuß, da sie sich nicht rechtzeitig gestoppt hatte. Fast wäre es noch dazu gekommen, dass er auf sie drauf gefallen wäre und sie bestimmt unter seinem Gewicht gekillt hätte. Aber das konnte er gerade noch so abfangen, jedoch litt auch noch der andere Fuß und es kam ihm vor als würde sie ein wenig panisch auf seinen Füßen herum hüpfen, um endlich eine Stelle zu finden wo nicht mehr seine Füße waren. Aber das war schwierig, wenn sie wie eine verrückte irgendwo hin hüpfte.
Als sich die Situation dann endlich wieder beruhigt hatte, hatte er sie mit einem äußerst bösen Blick gestraft, doch fing dann kurz darauf an zu lachen, als ihm erst jetzt bewusst geworden war, wie dämlich diese Situation doch gewesen war.

Doch dann war sie endlich durch. endlich. Und nun waren sie hier. Zur nächsten Stunde also.
Marius sah zu wie Madlene ihren Umhang achtlos neben seinen warf. Er rieb sich die Hände, was er so gut wie vor jeder Unterrichtsstunde tat. Das wirkte konzentriert. Zumindest in Verbindung mit dem zusammen ziehen seiner Augenbrauen.
Doch als sie ihm fast schon befahl sie nicht mehr zu Siezen, brachte sie ihn, wie so oft, aus dem Konzept und er blinzelte ein paar mal, bevor er lächelte. "Wenn ihr ... eh du das wünscht", sagte er grinsend. "Ich finde immerhin auch nicht, dass etwas dagegen spricht " Er zwinkerte ihr zu und fuhr sich dann kurz über die Lippe. So als würde er weiter nachdenken.

Das Madlene ihm am liebsten wieder an den Hals gegangen wäre, um Marius Krawatte zu richten, bemerkte er überhaupt nicht.
"Gut. Ich finde du solltest mir mal zeigen wie gut du wirklich die Grundschritte beherrschst. Kleine Wiederholung", sagte er und hielt der jungen Hufflepuff seine rechte Hand hin, damit sie diese ergreifen konnte. Dabei sah er ihr wieder in die Augen.
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09.01.16 14:10 © Gast

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Die junge Frau sah dabei zu, wie ihr gegenüber seine Brauen zusammen zog und sich die Hände rieb. Was für ein merkwürdiger Ausdruck, hätte sie fast gesagt und unterließ es dann aber. Schließlich hatte sie schon bemerken dürfen, dass er diesen Gesichtsausdruck und dazu diese merkwürdige Handbewegung öfter zeigte - was auch immer das zu bedeuten hatte, war ihr nicht im geringsten klar.
Wenig darauf, als sie ihn aufforderte endlich mit dem Siezen aufzuhören, entglitt ihm der Gesichtsausdruck und es kostete Madlene all ihre Anstrengung nicht breit darüber zu grinsen. Sein leicht verwirrtes Lächeln wurde mit einem umso sanfteren von ihrer Seite entgegen genommen, ehe sie nickte. Das war absolut genau das was sie sich gewünscht hatte. ,,Dann sind wir uns ja einig’’, entgegnete sie lachend und strich sich ein paar lockere Strähnen aus dem Gesicht. Nicht das die Brünette sich irgendwie bereit fühlte, aber welche Wahl hatte sie schon? Außerdem wollte sie es lernen, allein auf Grund ihres schier unerschöpflichen Ehrgeizes.

Kleine Wiederholung, hörte sie ihn sagen und nickte nur. Oh Himmel. Nicht das sie geglaubt hatte ohne die Grundschritte weit zu kommen, aber die Angst, dass sie es verlernt hatte blieb. Selbst wenn sie, zugegebenermaßen, ein paar freie Minuten immer mal wieder zum üben genutzt hatte. Vor dem Spiegel im Mädchenwaschraum hatte sie versucht ihre Haltung aufrecht zu erhalten und während des Lernens in der Bibliothek hatte sie versucht die Füße in der richtigen Reihenfolge hin und her tappen zu lassen.
Eigentlich fühlte sie sich also ziemlich gut vorberietet, wagte aber nicht das auch nur im Ansatz heraus klingen zu lassen. Letzten Endes hatte sie ihn damit ja auch überraschen wollen und gleichermaßen sollte es ihm eine Freude machen. Zumindest stellte sich die Hufflepuff das alles so vor.
Der Dunkelhaarige hielt ihr seine Hand und die Britin ergriff diese, relativ selbstsicher, ehe sie ihm zunickte und ihre andre Hand nahe seiner Schulter platzierte. Warum war sie so nervös? An sich war das doch alle nur Training. Kein Grund also nervös zu werden. Dennoch brauchte sie einen Moment. Atmete mehrmals tief ein, langsam wieder aus. Eins, Zwei, Drei und..
Madlene begann im Gleichschritt mit ihm ihre Schritte zu manövrieren, sah hinauf in seine Augen und war überrascht, wie gut ihre Füße sich die Schritte gemerkt hatten, wie galant sie seinen Schritten auswich und.. tanzte. Beinahe hätte sie ihn wohl wieder vor Freude lachend umgeworfen, entschied sich aber dagegen. Stattdessen grinste sie nur vor sich hin, derweil sie sich tanzend durchs Gras bewegten. ,,Und überrascht?’’, fragte Lene grinsend, ehe sie erneut einen Ausfallschritt meisterte.
Marius musste ein versteckter Hypnotiseur sein, anders konnte sie sich nur schlecht ausmachen, wie er es geschafft hatte, dass all die Tanzschritte plötzlich an ihrem Kopf versammelt waren und sie diese von ihren Füßen abfordern konnte. Vielleicht hatte er sie, ohne das sie gewusst hatte wie, tatsächlich verändert und sie fragte sich ob das häufige Lächeln auf seiner Seite ein Zeichen davon war, dass auch sie ihn unterbewusst verändert hatte, dass er tatsächlich gern seine Zeit mit ihr verbrachte.
Nun konnte sie es doch nicht zurückhalten, als sie Beide stoppten und Fitz am liebsten immer weiter und weiter getanzt hätte, kicherte sie wie ein Kind an Weihnachten, ehe sie die Hände von ihm löste.
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09.01.16 16:05 © Gast


MADLENE FITZ && MARIUS NOTT
29.05 || SCHWARZER SEE || 19:00 UHR

Marius war wirklich gespannt, ob sie geübt hatte, denn das würde sich gleich herausstellen. Er würde merken, wenn sie genau so gut war wie letztes mal, oder wenn sie noch besser war wie letztes mal.
Marius sah zu, wie sie sich gerade vor ihn hin stellte und seine Hand ergriff. Lächelnd zog er sie in seine Arm und nahm ihre Rechte Hand. Die linke legte er wie gewohnt auf ihre Hüfte. Nun würde er sie ein wenig herausfordern.
Eigentlich wartete er nur die ganze Zeit darauf, dass sie ein wenig überheblich wurde und mit dem gelernten angab, aber das schien sie sich dann wohl doch nicht zu trauen. Madlene ahnte bestimmt, dass Marius sie dann auslachen würde, denn genau das wäre der Fall.

Er führte sie anfangs locker übers Gras und beobachtete sie ganz genau. Ihre Mimik, Gestik und Körperhaltung. Sehr wichtig. Denn er wollte ja auch nicht, dass sie zukünftig ihren Tanzpartner immer angestrengt anstarrte.
Schon nach ein paar Sekunden steigerte Marius das Tempo ein wenig und auch die Schritte wurden schneller. Er versuchte die verschiedenen Grundschritte wild durcheinander zu mischen, damit sie denken musste. Na ja gut. Viel drüber nachdenken sollte sie nicht, sonst würde sie überhaupt nicht mehr hinterher kommen.
Lenes ständiges Grinsen war ziemlich ansteckend und so grinste auch Marius ab und zu vor sich hin. Sie meisterte das alles wirklich sehr gut.
"Überrascht ist gut gesagt. Ich bin wirklich begeistert", sagte er verblüfft. "Ich finde du lernst sehr schnell", lobte er sie und hielt nun mit den Bewegungen komplett inne. Ihr Kichern erwiderte er mit einem leisen Lachen.
Er trat einen Schritt zurück und zwinkerte ihr charmant zu.

"So weit so gut, Liebes. Ich hab was mitgebracht. Mir gefällt deine Körperhaltung noch nicht zu hundert Prozent.. weshalb ich...-" Er hielt inne und beugte sich zu seiner Tasche runter. Er holte erstmal ein flaches Buch hervor. "... - weshalb ich möchte, dass du das auf deinen Kopf balancierst und währenddessen die Grundschritte tanzt. Marius konnte sein freches Grinsen nicht verbergen. Bestimmt würde sich Madlene denken, dass er verrückt geworden sei. Es war ja auch keine leichte Aufgabe, aber so hatte er das ganze Perfektioniert.
Marius räusperte sich leicht und schmiss seine Krawatte auf seinen Umhang drauf, da sie ihn nur störte. "Ich will keine Widerworte hören, kleine. Aber ich denke es ist logisch, warum ich das von dir verlange." Marius sah ihr frech in die Augen. "Dafür hast du dir danach eine Belohnung verdient. Was es war würde er nicht verraten, aber es war sehr fragwürdig, ob es eine Belohnung war oder nur frech von seiner Seite aus. Bestimmt würde Madlene letzteres denken.
Marius streckte die Hand nach ihr aus und zog sie nah vor sich hin. Er klemmte sich das Buch kurz noch unter den Arm und stellte sie dann so gerade hin wie er es für richtig empfand. Er hob ihr Kinn mit seinem Zeigefinger an. Er kam sich vor als würde er irgendeine Figur formen. Er nahm das Buch unter seinem Arm hervor und platzierte es Lene auf dem Kopf. Und ja.. es sah witzig aus..
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11.01.16 18:17 © Gast

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Da Marius mindestens genauso oft und.. einfältig grinste, wie sie es tat. hatte Madlene schon bald kein schlechtes Gefühl mehr dabei, wenn sie diesen Ausdruck auf ihr Gesicht ließ. Wahrscheinlich wäre es ihr schwerer gefallen sich so gut gelaunt zu zeigen, wenn sie nicht gewusst hätte, dass es dem Slytherin anscheinend ähnlich ging, wie ihr selbst.
Seine Gelassenheit war förmlich ansteckend und sie spürte das Bedürfnis einfacher immer und weiter zu tanzen. Sein Lob ging runter, wie Öl, wie man so schön sagte und so konnte die Hufflepuff nicht anders als einen leichten Knicks auf sein Lob hin zu machen. Komplimente von Seiten eines Notts waren so selten, dass sie diese sich gerne aufgeschrieben hätte um sich für schlechte Zeiten daran erinnern zu können. ,,Danke, es bedeutet mir viel, dass du das sagst. Mehr als ich zugeben will’’, antwortete sie gelassen und versuchte das Zwinkern zu ignorieren. Wenn Marius ihr zuzwinkerte sah es immer aus als hätte er etwas im Auge, gleichermaßen wusste sie aber, was er ihr damit nur für ein verschwörerisches Gefühl entlocken wollte und sie ließ nicht zu, dass ausgerechnet ein Schwerenöter, wie der Dunkelhaarige, dafür sorgte, dass sie für ihn schwärmen würde.

Als er ihre Körperhaltung ansprach, versuchte sich die junge Frau aufrechter hinzustellen, wusste aber, dass es nicht reichte das immer nur zu tun, wenn er das Ganze ansprach und so wartete sie, mit einem leicht grimmigen Gesichtsausdruck. Wenn er sich etwas ausgedacht hatte, dann konnte es doch nur das Schlimmste bedeuten und die Schülerin des Dachshauses war nicht bereit für das Schlimmste, noch weniger war sie bereit für irgendwelche Herausforderungen.
Ihre Augen weiteten sich als sie das Buch entdeckte und sie versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie unangenehm ihr das Ganze war. Sie würde doch kein Buch auf ihrem Kopf balancieren, wie so eine feine, englische Dame aus den Büchern, die sie las. Aber ganz sicher nicht. Ihr bockiger Gesichtsausdruck schien das ebenso zu sagen, wie ihre verschränkten Arme. Da hatte die Schlange sich definitiv die falsche Frau für ausgesucht. Die Britin behielt ihm skeptisch im Blick und wartete nur auf einen falschen Kommentar von seiner Seite. Gut, jetzt wäre jedes Wort falsch gewesen.
Allein sein selten hässlicher Gesichtsausdruck brachte sie schon dazu, dass sie ihm das Buch am liebsten ins Gesicht geworfen hätte. Sie war nicht so eine Art Frau. Sie las Bücher um des Lesens Willen, die transportierte sie nicht auf dem Kopf, sondern hatte sie lieber auf dem Schoß liegen, die Seiten in den Händen.

Die Krawatte der Schlange wurde gelöst und nicht unweit von ihm zu Boden geworfen. Kleine, nannte er sie und die Brünette machte einen Ausdruck, als wäre er nun einen Schritt zu weit gegangen.
Ohne auf eine Reaktion von ihrer Seite zu warten, hatte der Jüngere sie näher an sich herangezogen und die Schülerin des Dachshauses seufzte laut auf, ehe sie sich zusammen reißen musste um ihn nicht anzuschreien, derweil er ihr das Buch auf dem Kopf platzierte. Die Tatsache, dass er sie kurz zuvor, wie eine Puppe, modelliert hatte, sorgte nur dafür, dass ihr Gesichtsausdruck immer grimmiger wurde und sie letztlich so aussah als würde sie ihn gleich erwürgen.
,,Ich will weder eine Belohnung von dir, noch diesen seltendämlichen Ratschlag’’, fauchte sie, ehe sie das Buch von ihrem Kopf zog und ihn mit einer geschickten Bewegung gegen den Oberkörper drückte. ,,Selbst ein Troll, wie du sollte bemerken, dass das eine Abfuhr war Marius’’, entgegnete sie patzig und drehte ihm den Rücken zu. Ihre Mutter würde sich vor Schreck vor den Mund fassen. Das waren nicht die Worte einer Lady und sicherlich auch nicht das normalerweise eher freundliche Schnütchen ihrer Tochter.
Die junge Frau haderte nicht lange und begann sich von ihm zu entfernen. Grrr.. Egoistischer.. großkotziger.. aufgeblasener.. hirnloser.. Marius.. Nott… Hirni.
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11.01.16 18:52 © Gast

Marius bemerkte nicht, wie sich die Stimmung der Hufflepuff immer mehr veränderte. Er war gerade zu sehr beschäftigt seine Trainingsmethode an ihr anzuwenden. Er hatte auch nicht bedacht, dass ihm das Wort Kleine nun endgültig den Todesstoß versetzte. Wirklich sehr irritiert starrte er auf das Buch an seiner Brust, welches Lene ihm gerade hin gedonnert hatte. Er wusste gar nicht was los war. Seine Gesichtszüge entglitten ihm erneut, was in Gegenwart von Madlene irgendwie oft der Fall war. Aber sie brachte ihn ja auch so durcheinander. Genau so wie jetzt. Er verstand wirklich nicht was ihr Problem war. Aber Marius verstand generell nicht sofort was er falsch machte. Dazu war er zu sehr von sich selbst überzeugt.

Die Beleidigung, was sie mehr oder weniger auch war, ließ Marius ein wenig auf der Stelle erstarren. Gut, ihm würden mehr fiese Beleidigungen einfallen, aber ein Troll? Er sah ja nicht im geringsten aus wie so ein unterbelichteter Troll. Pah. Na gut. Aber vielleicht hatte er es verdient...? Was hatte er überhaupt falsch gemacht?
Er blieb noch eine ganze Weile auf der Stelle stehen. Wie als hätte sie ihn gerade versteinert. Er blinzelte kurz und warf das Buch kurzerhand ins Gras, als sie weg ging. Und ja... dass das hier eine Abfuhr war, war Marius selbst total bewusst. Kurz musste er schlucken. Er hatte sie nicht verärgern wollen. Noch weniger hatte er überhaupt gedacht, dass so jemand wie Lene überhaupt zu verärgern war... Aber er war natürlich wieder so ein Held und schaffte alles was unmöglich war.

Einen Augenblick lang stieß er Luft auf und setzte sich in Bewegung, als sie schon ein paar Meter von ihm weg war. "Madlene. Warte doch." Anfangs hörte sich das nicht sehr überzeugend an, jedoch meinte Marius das wirklich total ernst.
"Madlene", sagte er erneut. "Was hab ich denn gemacht? Ist es das Buch? Oder hast du einfach keine Lust mehr auf mich?" Bei dem letzten grinste er kurz, ließ es aber sofort wieder sein, da sie bestimmt nicht zum scherzen aufgelegt war. Er räusperte sich. "Das mit dem Buch ist doch nichts schlimmes. Hab ich dich damit beleidigt?" Er lief schließlich neben ihr her und sah zu ihr runter. "Weißt du, du musst mit mir sprechen. Ich mache viele Fehler, aber ich weiß nicht was genau ich falsch mache. Egal was ich dir gerade getan habe, ich entschuldige mich dafür", sagte er ehrlich. "und ich entschuldige mich wirklich nicht häufig, aber für dich mache ich mal eine Ausnahme..." Er lächelte schief und auch ein wenig trottelig. Aber das war er ja auch in gewisser Hinsicht. Hoffentlich verstand Madlene was er ihr damit hatte sagen wollen.
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11.01.16 21:46 © Gast

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Die Gedanken der Hufflepuff waren so schnell gesprungen, dass sie selbst nicht mehr wusste wo hinten und vorne war. Sie war nur stolz auf sich, weil sie sich ausnahmsweise nicht mit sich hatte spielen lassen, sondern gerade heraus gesagt hatte, was sie gestört hatte und nun sichtlich gekränkt ihren Abgang antrat.
Es mochte an den Ereignissen der letzten tage liegen, dass sie so aufgewühlt war und das sie die Dinge nun leichter mitnahmen als zuvor, dennoch hatte sich nichts an ihrem Charakter geändert. Schließlich war Madlene noch immer, die Selbe, nicht wahr? Sie selbst schien sich in diesem Augenblick nicht sicher zu sein und hatte ihre Hände lediglich locker fallen gelassen und versuchte nicht darüber nachzudenken, dass sie sich, wie ein ungehobeltes Frauenzimmer benahm. Eigentlich hatte sie immer einen guten Eindruck machen wollen, aber jetzt hatte sie anscheinend vergessen wer sie war. Oder besser gesagt wegen Marius hatte sie ganz Vergessen, wie ihre Manieren eigentlich waren.

Die Brünette hörte ihren Namen ein Stück hinter sich und blieb dennoch nicht stehen. Wenn sie jetzt stehen bleiben würde, dann hätte Marius nur das erreicht was er doch gewollt hatte. Deswegen tat die junge Frau so, als hätte sie ihn nicht gehört.
Auf seien Fragen antwortete sie nicht, versuchte ihn weiterhin auszublenden und brummte, als er neben ihr herlief. Hilfe! Ihr Blick glitt zur Seite zu seinem Gesicht und letztlich blieb sie stehen um ihn anzusehen.
Du musst mit mir sprechen, sagte er selbstbewusst und sie versuchte sich ihre abschätzige Meinung darüber nicht anmerken zu lassen, weswegen sie letztlich sich anstrengte ihre Brauen nicht zusammen zu ziehen, sondern vollkommen gelassen dreinzusehen. Klappte nicht ganz so. Sie sah eher skeptisch als entspannt aus und je mehr er sprach, desto verwirrter wirkte sie.
Lene sah zu ihm herüber und versuchte aus seinen Worten schlau zu werden, derweil sie sein Gesicht musterte und feststellte, dass dort kein Grinsen in seinen Zügen lag, sondern wider erwarten ein eher .. liebenswerter Ausdruck. Das hatte sie noch nie in seinem Gesicht gesehen. Oh je. Meinte er es nun etwa tatsächlich ernst mit ihr und dieser.. Freundschaft, die sie merkwürdigerweise verband? ,,Es tut auch mir Leid Marius’’, murmelte sie leise und schüttelte den Kopf, vorrangig über sich selbst. ,,Die letzten Tage waren ein Albtraum und das hier erinnert mich nur daran, wer ich nicht bin. Ich meine.. ich bin keine Dame aus feinem Haus, ich kann kein Buch auf meinem Kopf balancieren, ich kann nicht tanzen und auch keine 15 verschiedenen Instrumente spielen.. Ich bin einfach nur Madlene und mehr werde ich auch niemals sein, ich will nicht, dass du zu viele Mühen mit mir hast’’, flüsterte sie, ehe sie die Arme um ihn schlang und sich gegen ihn lehnte, den Kopf dabei gegen sein Schulterblatt gelehnt. Hmpf.
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12.01.16 14:20 © Gast

Ein wenig verzweifelt versuchte der Slytherin die Aufmerksamkeit der beleidigten Hufflepuff wieder für sich zu gewinnen. Anfangs zeugte das jedoch nicht wirklich von großem Erfolg. Er fing an über weitere Aktionen nachzudenken, als sie zu seiner Erleichterung den Kopf zu ihm drehte und er sofort ein entschuldigendes Lächeln in ihre Richtung warf.
Die Entschuldigung ihrerseits warf Marius mal wieder aus den Konzept."Du musst dich doch überhaupt nicht entschuldigen. Das war mein Fehler..", sagte er ernst und zog die Augenbrauen leicht zusammen. Immerhin hatte doch Marius die furchtbare Idee mit dem Buch gehabt und es geschah ihm recht, dass er sich nun schlecht fühlte. Die nächsten Worte hörte er sich bis zum Ende an. Dann räusperte er sich. "Also wenn ich mal was dazu sagen darf... Du kannst doch tanzen." Er grinste breit. "So wie die letzten Stunden gelaufen sind, kann ich nicht von nichts können sprechen. Und ich denke das siehst du auch so. Außerdem hat es dir scheinbar Spaß gemacht und mir auch... ich weiß. Darauf wolltest du jetzt eigentlich nicht hinaus." Erneut ein Räuspern seinerseits. Mit Daumen und Zeigefinger fuhr er sich über seinen Imaginären Bart am Kinn. Er sah hoch in die dunklen Wolken, welche Hogwarts immer mehr einkesselten. "Ich weiß nicht was du so über die ganzen reichen Familien gehört hast, aber davon kann niemand 15 Instrumente spielen. Sein Blick wurde todernst. Als hätte er gerade herausgefunden, dass seinen Geschwister wirklich von einer Affäre stammten.. Nein okay. Da hätte er gelacht. Sein ernster Blick glich eher des eines Lehrers, wenn Marius mal eine schlechte Note geschrieben hatte. In dem Fall wäre das ein M gewesen. Er war immerhin selbst nicht stolz drauf.
"Du machst mir keine Mühen. Sonst hätte ich das schon nach der ersten Stunde abgebrochen, erwiderte er ehrlich. "Es wäre nicht meine Art irgendwem etwas vorzumachen. Es verletzt mich schon das du sowas über mich denkst." Den letzten Satz schloss er mit einem neckischen Grinsen ab und stieß sie freundschaftlich an.

Ein wenig unvorbereitet war er auf die Umarmung. Er blinzelte kurz ein paar mal und sah zu Madlene. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, ehe er seine Arme fest das Mädchen schlang und leicht an sich drückte. "Ich kann dich gut leiden, Fitz. Verzeih mir meine Überheblichkeit", sagte er nochmal leise. Überheblich war er oft. Wenn er nicht von jemandem darauf Aufmerksam gemacht wurde, so würde er wohl nie damit aufhören. In der Umarmung verharrten die beiden einige Sekunden. Es kam Marius so vor als müsste er die Hufflepuff trösten müssen. Falls es so war, hoffte er seinen Part gut zu erfüllen. "Vielleicht möchtest du mir ja erzählen was an den letzten Tagen so ein Albtraum war", schlug er vor. Er hatte immer ein offenes Ohr für seine Freunde. Egal wie albern wohl jenes Problem für außenstehende schien. "Doch zuerst will ich wieder ein Lachen in deinem Gesicht sehen. Breit Grinsend verstärkte er seinen Griff um Madlene und hob sie leicht vom Boden ab, ehe er sich zwei mal schnell im Kreis drehte, sodass sie das Gefühl hatte zu fliegen.
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17.01.16 11:00 © Gast

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29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA  






Die Worte von Marius, so ungeschickt und ehrlich wie sie in diesem Augenblick waren, sorgten nur dafür, dass die Hufflepuff ein Lächeln auf ihre Züge ließ. Selbst wenn es jetzt noch so traurig aussehen musste. Sie hatte nicht verdient, dass er jetzt so nett zu ihr war, selbst wenn er sie gekränkt hatte. Letztlich war es Madlene gewesen, die sich wie ein stures Kind benommen hatte, dass ihren Willen nicht durchsetzen konnte. Es war nett von ihm, dass er ihr jetzt sogar Komplimente machte obwohl sie sich, wie ein garstiges Biest benommen hatte. Gut, die Schlange hatte sich heute sicherlich auch nicht von ihrer höflichen Seite gezeigt, aber was bedeutete das schon?
Anscheinend war sie doch empfindlicher geworden, als sie gedacht hatte. Die Aufregung der letzten Tage zerrte an ihren Nerven; eine andere Ausrede wäre inakzeptabel gewesen, auch wenn sie sich nicht sicher war ob diese stimmte. Sein Blick wurde ein wenig ernster und sie glaubte, dass er jetzt anscheinend wirklich überzeugen wollte. Nicht so wie sonst, wenn er sich einfach nur über sein Kinn kratzte. Der Britin fiel es schwer nicht mehr zu lächeln und so dauerte es nicht mehr lange, bis sie in sein Lächeln gänzlich mit einfiel und die Trauer aus ihren Zügen verbannte. ,,Ich denke nicht schlecht über dich, lediglich über mich’’, gab sie leise zu und wandte den Blick ab.

In er Umarmung war sie froh, dass er seine Arme um sie legte und nicht anders reagierte. Nicht auszudenken, wie es gewesen wäre, wenn er sich dadurch auf die Füße getreten gefühlt hätte. Den Kopf an seine Schulter gelehnt lächelte sie bei seinen Worten in sich hinein und konnte nicht verhindern, dass ihre Wangen sich leicht rosa färbten. ,,Ich mag dich auch Nott, Verzeih mir meine Sturheit’’, flüsterte sie und lächelte noch immer. Wahrscheinlich würde sie nach diesen Worten auch nicht mer damit aufhören können ihn so dämlich anzulächeln - Furchtbar.
Eigentlich hätte sie auf seine nächsten Worte gerne etwas geantwortet, kam allerdings nicht dazu, weil er sie bereits durch die Luft wirbelte und die Hufflepuff nicht anders als unter lautem Kichern ein lautes Quieken von sich zu geben. Himmel, was war bloß los mit diesen Slytherins? Irgendetwas musste man denen doch in den Kürbissaft tun, dass sie so merkwürdig zwischen freundlich und unhöflich wechselte.
Zurück auf ihren eigenen Füßen taumelte Lene ein paar Meter, ehe sie die Hand nach seiner Schulter Strecke um sich festzuhalten. Schwindel.. Öh.
,,Das.. war nun aber nicht die feine englische Art’’, meinte sie unter einem Glucksen und konnte sich das Lachen nicht länger verkneifen. Oh Himmel. Was taten sie bloß hier? Anscheinend mussten sie Beide irgendwann den Verstand verloren haben. ,,Oh Marius, ich würde dir gern alles erzählen. Aber nicht hier, nicht jetzt. Vielleicht, wenn die Zeit dafür reif ist, in Ordnung? Momentan muss ich selbst erst einmal Herrin meiner Gedanken werden.’’ So Durcheinander wie sie war, könnte sie absolut niemanden diesen Wüst aus Gefühlen anvertrauen, selbst wenn sie es noch so sehr gewollt hätte.
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18.01.16 12:44 © Gast

MADIUS
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA



Ein Lächeln erschien wieder auf den Lippen des Notts, als sie meinte sie würde nur schlecht über sich denken und nicht umgekehrt. "Du solltest auch nicht schlecht über dich denken", erwiderte er ernst. Kaum vorstellbar, dass die fröhliche und freundliche Hufflepuff solche Gedanken an den Tag legen konnte. Bei manchen Menschen war das für Marius fast unvorstellbar. Und dazu hatte Madlene vor einige Minuten noch gezählt, bis sie dann ihren kleinen Wutausbruch bekommen hatte. Zurecht. Zumindest war Marius nun aufgewacht, was das betraf. Es machte ihn ein wenig traurig, dass sie ihn im Moment nicht ansah. Aber sie fühlte sich bestimmt selbst unwohl in dieser Situation.

Als er Madlene rumgeschleudert hatte wie ein kleines Mädchen, welches darum bat, ließ er sie wieder los. Ein freches Grinsen konnte er sich nicht verkneifen, als der Slytherin ihr ansah, dass ihr erstmal noch ziemlich schwindelig war. Er fühlte sich wieder gut, als sie seine Worte erwiderte. Trotzdem antwortete er darauf nicht. Der dunkelhaarige lächelte lediglich sanft. Seine Hände legte er an ihre Hüfte, um kurzzeitig zu verhindern, dass sie vielleicht doch umfiel. Marius konnte immerhin nicht wissen wie viel dieses kleine und zierliche Mädchen aushielt. Er glaubte das sie nicht wirklich viel aushielt, weshalb er dann lieber vorsichtiger war. "Ach ich dachte ich zaubere dir mal wieder ein Lachen ins Gesicht. Ich mag es nicht, wenn du so traurig drein siehst. Das steht dir nicht", sagte er lachend. Das konnte er sich nun auch nicht mehr verkneifen. "Es wäre schön, wenn du es mir erzählen würdest. Ich bin wirklich ein wunderbarer Zuhörer. Du kannst meine Freunde fragen." Der Slytherin nickte fest und schloss sie erneut fest in seine Arme. Oder wenn er es sich so recht überlegte, sollte sie wohl seine Freunde nicht fragen. Sie würde es mit Sicherheit eh nicht machen, doch Marius sah das nur als Redewendung an. Er strich über ihren Rücken. "Ich tue jedem weh, der dir weh tut. Also gib mir nur bescheid..", murmelte er. Er starrte einfach in die Gegend und streichelte gedankenverloren ihren Rücken. Ihm war selbst gerade die Lust zum Tanzen vergangen und er würde wahrscheinlich nicht falsch tippen, wenn es bei der Hufflepuff ebenfalls der Fall war. Marius hatte schon die ganze Zeit schwimmen gehen wollen. Seit er hier am See auf seine "Schülerin" gewartet hatte. Nein. Keine Schülerin. Sie war eine Freundin. Und das nach so kurzer Zeit. Aber sie hatte es geschafft ihn mit ihrer Art zu beeindrucken. Sie war nicht wie alle anderen.
"Und jetzt? Ich glaube nicht, dass du weiter machen willst oder ? Ich habe übrigens auch keine Lust mehr im Moment... Aber weißt du worauf ich Lust hätte? Schwimmen", raunte er in ihr Ohr. Die Umarmung hatte er noch immer nicht gelöst. Er merkte ja, wenn sie von ihm weg wollte.
Außerdem mochte er ihren Geruch. Sie roch wirklich gut. Was war an ihr wohl nicht gut? Marius hatte bis jetzt noch keine Fehler gefunden. Nur an sich selbst. Der Fehler lag immerhin bei ihm, dass das jetzt so war wie es eben war. Schlecht war es trotzdem nicht.
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18.01.16 21:30 © Gast

I  W I S H  Y O U ' D  H O L D M E

when I turn my back The less I give the more I get
back Oh your hands can heal, your hands can bruise
I don't have a choice but I'd still choose you



Den ganzen Tag über war es warm gewesen und doch hatte Alaire seine Zeit damit verbracht in der Bibliothek zu lernen. Das gute an solchen Tagen war, dass die meisten sich dann nach draußen begaben, um dort ihren Hausaufgaben oder sonstigem nach zu kommen und das Schloss dann menschenleer war. Außerdem war es Wochenende und selbst wenn prinzipiell viele diese Zeit nutzen, so war es doch das wunderbare Wetter, was sie in Scharen nach draußen lockte. Gegen Nachmittag zog es den Lockenkopf selbst aus dem Schloss. Auf dem Weg nach draußen, kamen ihm bereits die ersten Wiederkehrer zurück und als er nach draußen schritt, bemerkte er auch den Grund dafür: Wolken zogen auf und man fürchtete wohl, vom launischen Wetter Britanniens überrascht zu werden. Dem Ravenclaw war das soweit egal, er wollte sowieso nur eine Pause machen und sich seine Beine vertreten.
Trotz der aufziehenden Wolken traf er noch den einen oder anderen draußen an, kümmerte sich aber nicht weiter um sie und führte seinen Weg fort. Alaire bemerkte Marius und Madlene nicht sofort, hielt sie aus der Ferne lediglich für irgendwelche, die ihm an sich egal waren. Erst beim Näherkommen registrierte auch er, dass es sich nicht um irgendwelche Fremde handelte. Zumindest was das Mädchen betraf; den Jungen konnte er im ersten Moment nicht ausmachen. Doch während sich der Abstand zu den beiden immer mehr verringerte, identifizierte er ihn definitiv als Bruder von diesem Reinblüter Nott. Zwar war Alaire noch nicht direkt aufgefallen, dass Marius so vehement dahinter her war wie Keyx. Doch wie auch immer das nun war, was der Lockenkopf sah bereitete ihm zumindest in keinster Weise Freude.

Hallo, Leny.“ begrüßte er die Hufflepuff, als er nur noch wenige Meter von ihnen entfernt war. „Nott.“ sagte er aus Höflichkeit und nickte ihm zu, mehr als das konnte er nicht tun, schließlich kannten sie sich auch nicht so gut – mal ganz davon abgesehen, dass sein Bruder so liebreizend mit ihm umgegangen war. Für einen Moment überlegte er einfach weiter zu gehen und sich das ganze Gespräch zu ersparen. Doch so einfach wollte es ihm nicht gelingen, zu sehr schrie es in ihm danach, in Erfahrung zu bringen was dort lief. Zumindest hatte es aus der Ferne doch recht vertraut ausgesehen und das ließ in ihm die Alarmglocken aufläuten. Seine Eifersucht reifte in ihm heran, ohne eigentlich zu wissen, was Sache war. Sie war einfach da, so ganz plötzlich und übertrumpfte seine bloße Neugierde. Alaire versuchte sich nichts anmerken zu lassen, sie nicht mit einem skeptischen Blick zu mustern und auch nicht abwägend zu wirken. An sich stand es ihm schließlich auch nicht zu, zu urteilen.
Was macht ihr hier?“ fragte er dann, aufgeschlossen und freundlich als herrschte kein Konflikt zweier Seiten in ihm. Nach lernen sieht das zumindest nicht wirklich aus., stellte er in Gedanken fest, während er seinen Blick kurz zu den anderen verbliebenen Schülern gleiten ließ; seine Hände verweilten in den Hosentaschen und er ballte sie leicht zu Fäusten, damit er sein Ärger über diese offensichtliche Situation herunterspielen konnte.
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20.01.16 21:44 © Gast

heartbreak and misery
And I told you when you left me; There's nothing to forgive
But I always thought you'd come back, tell me all you found was
Heartbreak and misery
_________________
LENY & AL & MARY
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA  





Das Gefühl unbändiger Trauer übermannte Madlene, derweil Marius davon sprach, dass sie nicht schlecht über sich selbst denken sollte. Allzu gern hätte sie ihm nun gesagt was sie bereits alles getan hatte und das sie nicht wirklich schlecht über sich selbst dachte, viel mehr die Aspekte ihrer Selbst, die sie bis vor kurzem nicht einmal selbst gekannt hatte. Es war zu spät um irgendeine ihrer Entscheidungen rückgängig zu machen und es war auch zu spät für sie um den Menschen zu mögen, zu dem sie geworden war.
Niemals hätte die Hufflepuff es für möglich gehalten, dass sie einmal eine solche Reue empfinden würde. All die geliebten Gesichter, die sie unterwegs zurückgelassen hatte kamen ihr nicht länger, wie ein erträglicher Verlust vor. Viel mehr sehnte sie sich danach ihre eigenen Spuren zu verwischen und von Neuem zu beginnen; sie hätte so vieles besser machen wollen und wäre wohl dennoch die selben Pfade ein weiteres Mal gegangen.
Letztlich war sie auch nicht mehr als eine Figur in einem Spiel das sie nicht verstehen konnte, wollte.

Herumgewirbelt, wie ein kleines Kind hatte sie Lachen und Lachen wollen. Einfach vergessen was in den letzten Wochen geschehen war und wäre gerne wieder so befreit gewesen, wie sie es sonst immer war. Die Britin hätte Marius gerne gedankt und mindestens genauso gern hätte sie ihm unter Tränen erzählt, in was für einer furchtbaren Welt sie doch lebten. In einer Welt wo Väter ihre Töchter bitten alles aufzugeben, Seelenverwandte einen um des Blutes Willen verlassen und junge Mädchen sterben, weil sie in eine Welt geboren werden in der sie nicht gewollt sind.
So oft hatte sie sich gefragt, wie es denn gewesen wäre, wenn. Wenn nicht Myrtle sondern sie oder sie einfach gegangen wäre, oder Alaire..
Die Brünette stockte, lachte um das Bild nicht zu zerstören und den Ausdruck zu zeigen nach dem Marius sich gesehnt hatte. ,,Auch wenn mich so langsam das Gefühl übermannt, dass du in allen Dingen ganz wunderbar bist, glaube ich dir, dass du ein guter Zuhörer bist.’’ Schlichtweg wollte sie einfach glauben, dass es so war und das sie sich nicht in der Schlange täuschte. Seine vorher ausgesprochenen Komplimente hatte sie überhört, hatte sie gar mit ihrem Lachen beantwortet und schon wieder vergessen.
Erneut in die wärmende Umarmung zeigen konnte Lene nicht verhindern, dass sie ihr Gesicht in seinem Hemd versteckte, die Augen schloss und hoffte, dass für einen Moment alles so einfach bleiben würde. Seine Rote klangen, wie die kitschigen Worte von denen sie immer in ihren Romanen laß und dennoch lächelte sie, schluchzte stumm. So viele Worte, die sie ihm gerne sagen würde und keines kam zu Vorschein. ,,Ich danke dir Marius’’, flüsterte sie lediglich und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie nah ihr seine, vielleicht lapidar gewählten, Worte gingen.
Die Hexe grinste auf seine Worte hin, schüttelte den Kopf und konnte das Grinsen damit allerdings nicht abschütteln. Schwimmen, so ein genialer Einfall konnte auch nur von Marius kommen. Wahrscheinlich wäre ein Vorschlag, wie Kekse zu essen oder einfach wieder getrennte Wege zu gehen nicht seinem Niveau entsprechend.

Ihr Kosename, so unverkennbar aus seinem Mund, sorgte dafür, dass sie zusammen zuckte. Es war merkwürdig, dass sie sich obwohl sie nichts zu Schulden kommen ließ, dennoch ertappt fühlte. Sogleich löste sich die Schülerin des Dachshauses von der Schlange und stellte sich neben ihm auf, als wollte sie ihm zumindest ein Stückweit zeigen, dass sie nicht vorhatte nun getrennte Wege zu gehen.
,,Alaire’’, murmelte sie und bereute noch im selben Moment, dass sie nicht den wohl viel vertrauteren Spitznamen gewählt hatte. Sie wusste nie, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte. War dankbar gewesen, dass sie wieder zueinander gefunden hatten und dennoch konnte die Fitz nicht bestreiten, dass etwas verändert war. Sowohl er als auch sie hatten sich verändert, waren ihre Wege gegangen und derweil Madlene nicht sagen konnte, ob sie sich selbst noch im Spiegel ansehen mochte, wollte er von ihr eine Entscheidung, die sie nicht treffen konnte. Vergeben und vergessen, hatten sie sich versprochen. Doch wie hätte irgendjemand, wie hätte sie vergessen können, dass er sie verschmähte wegen ihres Blutes und nun.. Wochen später zu ihr zurückkehrte um sie an sich zu binden. Gefühlt hatte sie sich, wie ein hässlicher, kratziger Pullover den man nur aus dem Schrank kramte, weil man sich sonst schuldig gefühlt hätte. Natürlich hatte sie ihm gesagt, dass sie einfach nur Zeit brauchte um zu wissen wer sie war, aber gleichermaßen wollte sie wissen, wer er war, den sie all die Zeit zu lieben geglaubt hatte..
Die Hufflepuff suchte nach Antworten auf seine Frage und auch mit aller Zeit auf der Welt hätte sie keine finden können. Hilfesuchend sah sie hinauf zu Marius, dann hinüber zu dem Ravenclaw und versuchte sich zwanghaft an einem leichten Lächeln. ,,Wir haben getanzt’’, meinte sie nachdenklich und lächelte ein Stück ehrlicher. ,,Nun, zumindest haben wir es versucht, bis ich von dem unbändigen Charme des Notts sprichwörtlich beflügelt wurde. Es scheint mir mangelt es dafür heute an Konzentration und der richtigen… Körperspannung - aber ich gebe einen hervorragenden Glöckner von Notre-Dame ab.’’
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22.01.16 16:59 © Gast

LENY & AL & MARY
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA  

Nun schien die Stimmung wieder komplett in Ordnung zu sein. Das traurige und betrübte wurde wieder abgelegt und auch die Wut ihrerseits schien komplett verflogen. Das erleichterte den Slytherin unheimlich. Er mochte es nicht, wenn einer seiner Freunde sauer auf ihn war. Ein sanftes Lächeln legte sich auf Marius Lippen. "Wenn ich ehrlich bin, hab auch ich meine Schwächen", sagte er ruhig. "Ich spucke manchmal nur große Töne. Aber so bin ich halt." Er zwinkerte und ließ Lene nun los. Jetzt war ihr bestimmt schwindelig genug.
"Du brauchst mir nicht zu Danken. Wirklich nicht." Der Nott lächelte erneut breit und freundlich. Ja auch er konnte das.

Einen kurzen Moment später, zuckte Marius zusammen und drehte sich zu dem Ravenclaw um, der beide mehr oder weniger nüchtern begrüßte. Seine lockere Art war verschwunden. Der Slytherin wurde steif und so auch seine Körperhaltung. Seine Mimik wurde kühl und distanziert gegenüber Alaire, den er sowieso nicht leiden konnte. "Broadmoor", begrüßte er ein wenig spöttisch. Marius legte die Art an den Tag, welche der Hufflepuff mit Sicherheit nicht gefiel. Doch er machte sich keine Gedanken darüber. Das war nun mal er.
Mit Sicherheit würde dem Mädchen die 360 Grad Wendung von Marius auffallen. Doch dem dunkelhaarigen fiel es gar nicht ein zu gehen. Sein Blick glitt musternd über den Ravenclaw und.... bemerkte er da etwa Eifersucht? Es war fast schon unverkennbar. Seine Menschenkenntnis ließ ihn nie im Stich. Der Slytherin zog den rechten Mundwinkel gemein grinsend in die Höhe, als er die Worte aus Madlenes Mund vernahm. Das hörte er doch immer wieder gerne. Vor allem wenn sie es vor ihrem heimlichen Verehrer aussprach. "Du hast die Lady gehört. Wir haben getanzt. Und wenn du nun auch noch Tanzstunden bei mir nehmen willst, muss ich leider passen", raunte er höchst ironisch. Ich begnüge mich dann doch lieber nur mit der Gesellschaft dieser wunderschönen Frau. Obwohl sie noch ein wenig selbstbewusster sein könnte." Seine Stimme triefte nur so von Charme und er setzte sein schönstes Lächeln auf, welches er seiner Tanzpartnerin schenkte.

Der Slytherin bemerkte zwar die freundliche und aufgeschlossene Art von dem Ravenclaw, doch hatte er nicht vor diese zu erwidern. Wäre ja noch schöner. "Und was willst du hier, Broadmoore? Spionierst du ihr nach, damit sie sich ja nicht mit der falschen Person abgibt? Wahrscheinlich ein wenig zu spät, findest du nicht? Wir sind hier schon den ganzen Abend und üben. Außerdem wollten wir gerade schwimmen gehen, bevor die Temperatur nun ganz fällt." Er betonte das alles sehr deutlich. Er wollte Alaire spüren lassen, dass er unerwünscht war. Lässig schob er eine Hand in seine Hosentasche und legte die andere Madlene auf den Rücken. "Also weiß ich nicht was dich hier noch hält. Du siehst sie bestimmt wann anders wieder." Er zwinkerte ihm zu.
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24.01.16 12:55 © Gast

alles was ich liebe, hat mit dir zu tun

und so lang ich lebe, wird mein Herz nicht ruhn, und so wird es immer bleiben, du kannst gar nichts dagegen tun, alles was ich tue, gestern heut' und hier, soll doch nur ein Umweg sein, auf meinem Weg zu dir,

Madlene &&. Alaire &&. Marius
MAY 29TH # LAKE # NOON



Krampfhaft versuchte Alaire die Nähe der beiden zu ignorieren. Doch es war der Treibstoff für das Feuer seiner Eifersucht. Der Ravenclaw wollte, dass es nicht Marius war, den sie umarmte; dass Madlene überhaupt jemanden umarmte, außer Alaire selbst. Da war es nicht sonderlich dienlich, dass das Lächeln der Hufflepuff anfänglich eher erzwungen aussah, als ehrlich erfreut. Scheinbar war ihr das wohl auch nicht sonderlich angenehmer als ihm selbst.  Der Nott hingegen wirkte über das Auftauchen des Broadmoor noch weniger erfreut, was er aber auch hingegen deutlicher zu erkennen ließ.  Der Spott war nicht zu überhören und innerlich seufzte der Ravenclaw. Was hatte er getan, um das zu verdienen? Für einen Moment fragte er sich, was passiert war, dass er diese Behandlung bekam. Letztlich kam er zu dem Schluss, dass es wohl daran lag, dass er schließlich der Ausgestoßene war und jeder vernarrte Reinblüter wohl ein Hass auf ihn hatte – andererseits, fragte er sich, wieso Marius dann was mit Madlene am Hut hatte. Immerhin waren sowohl sie, als auch Alaire jetzt auf der gleichen Position der Verachtungsskala; sie als Muggelstämmige und er als Blutsverräter. Es wäre also höchst paradox, wenn er tatsächlich zu den radikalen Verfechtern gehören würde – Alaire beschloss sich nicht weiter einen Kopf darüber zu machen, denn an sich interessierte er sich genauso wenig für den Nott, wie der sich für ihn interessierte.

Madlenes Worte trafen ihn mehr als erwartet. Unbändiger Charme., wiederholte er unglaubwürdig in Gedanken. Mangelnde Körperspannung? Die Fragwürdigkeit dahinter nahm ein neues Ausmaß an. „Tanzen?“ fragte er, als ob sie es wirklich ernst meinte und verzog etwas skeptisch die Miene, ehe er den Slytherin neben ihr musterte. Der gab daraufhin natürlich auch seinen Senf dazu und Alaire bat innerlich Merlin darum, dass er einfach seinen Mund halten sollte. Es war eine Angelegenheit zwischen ihm und der Hufflepuff, eigentlich war Marius nicht dafür vorgesehen eine Rolle zu spielen. Jetzt, dummerweise, tat er es aber und der Hohn seinerseits ging dem Lockenkopf furchtbar auf die Nerven.
Gut, ich passe nämlich auch. Außerdem gäbe es wohl nichts, was mir jemand wie du noch beibringen könnte.“ Damit war natürlich nicht nur das Tanzen gemeint, überhaupt alles. Die Tatsache, dass er zum Haus des Adlers gehörte, machte ihn ein bisschen überheblich und arrogant. Vielleicht war es auch einfach nur sein Frust, der ihn anspornte, so zu sein. Früher war er immer darauf fokussiert gewesen, freundlich zu bleiben und bloß keinen falschen Schritt zu machen. Mittlerweile schien ihm das egal zu sein, auch wenn er natürlich immer noch nicht sonderlich erpicht auf eine tiefgreifendere Auseinandersetzung war.

Alaire lächelte leicht. Hatte er sich gerade selbst angeschwärzt? „Schön, dass du dich als falschen Umgang etikettierst.“ erwiderte der Dunkelhaarige. „Dann muss ich das nicht mehr machen.
Aber tatsächlich habe ich noch nicht mal gewusst, dass Madlene sich hier aufhält. Im Gegensatz zu anderen, bereite ich mich auf die Prüfungen vor und lerne. Da ist es vielleicht verständlich, dass ich mir hin und wieder eine Auszeit nehme.
“ Es war noch nicht ganz so offensichtlich, dass er viele für unterbelichtet hielt. Allen voran diese furchtbaren Slytherins auf ihren hohen Rössern. Aber da er diese Unterhaltung immer noch nicht in eine wahre Streiterei lenken wollte, versteckte er, dass er ziemlich unbeeindruckt von dem Nott selbst war. Ohnehin widerte es ihn an, dass er so ekelhaft nett zu Lene war, nur um Alaire eins rein zudrücken. „Oh, schwimmen sagst du?“ Sein Ausdruck wurde interessierter. „Passt bloß auf. Nicht dass, dein werter Begleiter, Madlene, den Wasserbewohnern noch einen Grund gibt, euch zu attackieren. Ich habe gehört, dass etwas von der Dummheit eines Menschen bei Wasserkontakt abfärbt – was natürlich keine Heilung von chronischer Beschränktheit bewirkt. Mein Beileid.“ Alaire hatte einfach nicht anders gekonnt und im Nachhinein fürchtete er, einen sehr großen Schritt zu weit gegangen zu sein. Aber der Nott hatte es einfach nicht anders verdient.
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25.01.16 18:40 © Gast

LENY & AL & MARY
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA

Die Skepsis in dem Gesicht des Ravenclaws war dem Slytherin nicht entgangen als das mit dem Tanzen zu Wort kam. "Ja ganz recht, Broadmoor. Wir haben getanzt", bestätigte er mit einem Grinsen und sah nur zu gerne den Gesichtsausdruck von Alaire. Das befriedigte ihn in seiner Schadenfreude.
Das der Nott sich selbst als schlechten Umgang bezeichnet hatte, kümmerte ihn recht wenig. Ein wenig stimmte es schon. Sonst hätte er das ja wohl nicht gesagt. Er versuchte ein wenig seine Ignoranz gegenüber Alarie zu zeigen, damit dieser einfach schnell wieder verschwand, wenn er sich unwohl fühlte.
Marius versuchte nicht auf seine Provokationen einzugehen. Er wollte sich nicht ärgern lassen. Keine Chance. Doch lange konnte er das nicht mehr ignorieren, als er aus dem Mund des Ravenclaws ein ganz bestimmtes Wort vernahm. Dummheit.

Marius hoffte, dass ihm die Gesichtszüge nicht ganz entglitten. Er hoffte auch, dass er nicht sofort auf Alarie los ging, denn nun war dieser eindeutig zu weit gegangen. Er nennt mich also dumm? Na warte. Innerlich fing der Nott an zu brodeln. Wie ein Vulkan, der jeden Moment aus zu brechen drohte. Schon immer hatte Marius allergisch auf dieses Wort reagiert. Zudem er meinte, dass es das Lieblingswort seines Bruders in seiner Gegenwart geworden wurde. Kurz sog er tief Luft ein, ehe er lächelte und diesen Blick Madlene schenkte. "Oh, weißt du was wir eigentlich im Wasser tun wollten? Wir wollten diesen wunderschönen romantischen Abend ausklingen lassen. Habe ich nicht rech, Liebes? Jedoch finde ich auch nicht, dass deine Anwesenheit uns daran hindert." Er grinste Madlene an und legte ihr nun komplett einen Arm um. Sanft drückte der Slytherin die Hufflepuff gegen seine Brust und strich mit Daumen und Zeigefinger über ihre Wange, eher er sich runter beugte und sie küsste. Nicht drängend, einfach zärtlich und ungezwungen. Seine linke Hand ruhte währenddessen auf ihrer Wange.

Am liebsten hätte er Alaires Gesichtsausdruck beobachtet. Doch er schenkte seine volle Aufmerksamkeit Madlene.
Er hoffte wirklich, dass sie ihm das nicht übel nehmen würde, aber er zweifelte daran. Wahrscheinlich würde sie ihn nicht mal mehr sehen wollen. Das war immerhin frech und ein wenig rüpelhaft. Doch er gab der Fitz die Freiheit ihn von sich weg zu drücken. Natürlich hoffte er in diesem Moment, dass die Hufflepuff mit spielte. Das sie den Kuss in irgendeiner Weise erwiderte. Nicht nur wegen Alarie. Auch wegen Marius selbst. Vielleicht mochte Marius sie einfach doch zu gerne.
Verschiedene Szenen fingen an durch seinen Kopf zu schwirren. Das sie ihn weg drückte, ihn ohrfeigte. Ja vielleicht sogar anschreien würde. Darauf wäre er nicht vorbereitet und er hätte sich gegenüber Alarie nun selbst ins aus geschossen. Er hätte diesen kleinen Kampf verloren. Na super..
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25.01.16 20:11 © Gast

miss the words we used to say

I miss the sounds of yesterday I miss the games we used to play like ohhh I was trapped inside a dream I couldn't see her next to me I didn't know she'd set me free like ohhh, She keeps my heart from getting older


Vielleicht hätte Alaire klüger sein müssen; er hätte die Chance ergreifen sollen und die beiden einfach hinter sich lassen, sie gar nicht weiter beachten sollen. Eigentlich war ihm bewusst, dass es dämlich war sich erneut mit jemandem anzulegen, wobei das mit Keyx und den anderen beiden nur indirekt provoziert gewesen war. Aber jetzt – Alaire konnte sich zumindest nicht daran erinnern, es jemals so darauf angesetzt zu haben. Es war definitiv der falsche Weg, den die ganze Situation jetzt eingeschlagen hatte und eigentlich war es auch nicht seine Suppe. Immerhin konnte Madlene wohl selber für sich entscheiden, mit wem sie ihre Zeit – lieber – verbringen wollte.
Irgendwo in seinem Frust freute er sich darüber, dass sie an so einen Idioten geraten war. Von allen Jungen dieser Schule, war es ausgerechnet dieser Nichtskönner geworden. Einerseits verspürte er aus diesem Grund auch eine wachsende Gleichgültigkeit, weil es ohnehin nur ein dahergelaufener Möchtegern war und der Ravenclaw sich auch fragte, wieso Madlene nur so naiv gewesen war, mit jemandem wie ihm Zeit zu verbringen. Das galt doch glatter Zeitverschwendung, da hätte sie auch einfach aus dem Fenster starren können und selbst somit ihre Zeit klüger investieren können.

Es dauerte einige Momente bis er die Worte des Nott und seine nachfolgende Handlung realisiert hatte. Auf seine Provokation hin hatte Alaire eigentlich erwartet, dass er das Fass auf eine andere Art zum Überlaufen gebracht hatte. Das Resultat war allerdings kein wütender Marius der seinen Zauberstab zog und Flüche auf ihn niederprasseln ließ; nein, an sich war es eigentlich eine viel banalere Reaktion, die er so nicht in Betracht gezogen hatte. Während die eigene Hand schon unlängst zu der Tasche mit dem Stab gewandert war, um rechtzeitig reagieren zu können, musste er an stattdessen dabei zusehen, wie dieses elendige Scheusal seine Madlene küsste. Natürlich dachte er nicht daran diesen Gedanken laut auszusprechen, denn ob sie nun sein Mädchen waren, da schätzte er gingen die Meinungen seiner- und ihrerseits auseinander.
So sah er also zu, wie sich die Lippen der beiden jungen Zauberer berührten. Al erstarrte einen Augenblick einfach nur, zog dann ganz unvermittelt den Zauberstab und richtete ihn auf den Slytherin. „Nimm deine dreckigen Pfoten von ihr! Langlock!“ Der Spruch war ihm spontan eingefallen, dabei hatte er jedoch darauf geachtet, dass es keiner wurde, der ihn geschweige denn Madlene in Schwierigkeiten bringen konnte. Im Nachhinein standen noch der Flederwicht- und Hornzungenfluch zur Auswahl. Allerdings erschien dem Broadmoor diese eine Aktion erst mal genug. Er würde schon so seine Schwierigkeiten damit haben, wenn seine Zunge an seinem Gaumen klebte. Falls er nicht gerade stumm zauber konnte, war seine einzige Möglichkeit handgreiflich zu werden.

Alaire hatte sich in leicht geduckte, defensive Haltung begeben. Dieses Mal war er bereit körperliche Handlungen zu erwidern. „Los komm her, verpass' mir eine Abreibung wie dein toller Bruder.“ sagte er herausfordernd. Er befand sich auf einem Höhenflug seines Mutes, aber er hatte alles einfach so satt und zudem kam die noch längst nicht vergessene, spät aufkeimende Wut auf Adrian, Augustus und Keyx. „Das ist es doch, was ihr braucht, oder? Ihr müsst euch stark und überlegen fühlen, um in dieser Welt zu überleben.
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26.01.16 15:26 © Gast

never know what I should do
Why do my words always lose their meaning?
What I feel, what I say there's such a rift between them -
He said, "I can't Really seem to read you." I just stood there
Never know what I should do
_________________






Reue zeichnete sich binnen von Sekunden auf der Miene der Britin ab. Langsam übernahm etwas furchtbar gequältes ihr Lächeln und einmal mehr wünschte sie sich, dass sie sich einfach in Luft auflösen könnte. Einfach.. verschwinden könnte. Ihr Herz weg schwer und ihre Finger fühlten sich zittrig an. Alles in ihr schien nach Flucht und einem Ausweg zu schreien. Als Marius zu sprechen begann, wurde das nicht besser, viel eher wollte sie nur noch weiter weg.
Die Hufflepuff wollte seine Worte nicht und auch nicht die Hand auf ihrem Rücken. Viel mehr hatte sie hier weg gewollt und empfand die gesamte Situation nur als unangenehm. Natürlich war sie einfältig gewesen; zu glauben, dass ihre Worte irgendetwas besser gemacht hätten. Aber sie war so enttäuscht von Alaire, so wütend auf die Selbstverständlichkeit mit der er die Dinge zu betrachten schien und verzweifelt weil sie nicht wusste, was sie von all ihren Gefühlen ausdrücken sollte. Und wofür hatte sie sich entscheiden? Nichtssägende Worte um den Ball flach zu halten. Aber waren sie doch gar nicht so nichtssagend, wie gehofft und waren auch überhaupt nicht hilfreich gewesen. Letztlich hatte sie lediglich bewirkt, dass Marius und Alaire es sich zur Brust nahmen die Szenerie zu gestalten, derweil Madlene in inneren Abgründen versank.

Marius Hand brannte auf ihrem Rücken und Alaires Blick auf ihrem Gesicht. Irgendetwas in ihr zerbrach und die Brünette war sich sicher, dass sie langsam aber sicher in ganz viele Teile zerbrechen würde. Vielleicht wäre es so auch am besten, dann könnte ein jeder von ihnen seinen liebsten Teil mitnehmen und behalten. Dann wären zumindest solche Wortgefechte für immer beendet; Schwachsinn, selbst dann würden sie noch einen Weg finden zu streiten. Es lag in der Natur des Menschen sich ständig zu beklagen und nach Streit zu suchen.
Vielleicht wäre sie ein anderes Mal überrascht über die Worte des Gelockten gewesen, aber so? Die Hexe schien das alles hinzunehmen und nur abzuwarten, dass es endlich vorbei war. Irgendeine Stimme in ihr rief ihr zu, dass sie etwas tun musste, etwas sagen musste, weil es sonst nur schlimmer und schlimmer wurde.. Aber sie war des Erklären so müde geworden.
Lene wollte sagen, dass Marius keinesfalls einfältig war, noch dringender wollte sie aber äußern, dass sie nicht schwimmen wollte und am lautesten hätte sie gerne gerufen, dass sie schon wusste mit wem sie zeit verbrachte und wem nicht. Es nagte an ihr, dass scheinbar niemand genug Vertrauen in sie hatte um sie leben zu lassen. Ein wunder Punkt, den Alaire wohl unabsichtlich mit seinen Worten traf..
Dennoch hinterfragte die Schülerin sogleich was er denn glaubte, wer er sei. Scheinbar wollte ein jeder ihr weismachen, dass er besser wusste mit wem sie umzugehen hatte und letztlich schien ausgerechnet der Broadmoor sich auch noch dieses Recht nehmen zu wollen. Allzu gern hätte sie ihm gezeigt, was genau sie von seiner Meinung über diesen Umgang hielt, konnte allerdings nicht wirklich die zeit dafür finden.

Die Worte der Schlange waren dumpf an ihr vorbeigezogen. Überhaupt hatte sie nicht den geringsten Hauch von Zeit gehabt um darauf reagieren zu können. Der Nott hatte sie bereits näher an sich herangezogen und drückte sie so an sich, dass Madlene schon fürchtete zu wissen was nun passieren würde. Ihre Augen weiteten sich bereits.. und oh.
Marius küsste sie. Unfähig irgendetwas zu tun schien die Hufflepuff vor Schock, Angst und Panik sich in eine Statuette zu verwandeln. Wie.. gütig, dass Alaire ihr eine erste Reaktion abnahm. Kaum hatte der Zauberspruch den Slytherin getroffen, taumelte dieser ein Stück zurück.

Erschrocken schnappte die Fitz nach Luft. Gute Güte.
Ihr Herz raste und sie taumelte ungeschickt ein paar Schritte zurück, weg von den Streithähnen.
Allerdings brauchte sie nicht lange um zu wissen, dass sie jetzt keine Zeit mehr hätte um tatenlos herumzustehen und nichts zu tun. Die Britin zog ihren Zauberstab und sah erst zu Alaire, dann wieder zu Marius. ,,Ihr seid solche..’’, sie beendete den Satz nicht, sondern hatte den Zauberstab unlängst auf Marius gerichtet. ,,Finite’’, sprach sie besonders ruhig und musste sich konzentrieren um die nächste Handlung ebenfalls durchzuführen, bevor die Beiden einander erreichen würden.
Selten hatte sie einen Verwandlungszauber an so großen Teeobjekten ausführen müssen. Bei ihren ZAG’s war es ihr zwar gelungen eine Maus in einen Affen zu verwandeln, aber das war auch das lebendigste was sie je gehabt hatte. Der Unterschied zwischen Mäusen und Menschen konnte ja nicht so immens sein, oder?

Madlene brauchte die Worte nicht aussprechen und derweil der Gelockte sich gerade in seiner Deckung befand, verwandelte sich der Slytherin bereits in das kleine liebenswerte Fellknäuel, ehe sie den Zauberstab auf Alaire richtete und auf ihn den selben Zauberspruch anwendete.
Die Brünette ließ sich seufzend ins Gras fallen, betrachtete die Lage vor sich und allen voran die beiden.. Hasen. Doch statt zu Quieken, wie normale Hasen es tun würden, erkannte sie sogleich, dass der schwarz, braun gefleckte Hase wohl Marius sein musste. Diese Schimpftirade würde sie überall erkennen. Anscheinend reichten ihre Fähigkeiten nicht aus um aus den beiden Streithähnen echte Tiere zu machen.. kein Hase der Welt sprach englisch..
Das weiße, eher kleinere Exemplar musste dann wohl Alaire sein. Lene betrachtete die Hasen entschuldigend und seufzte gedehnt. ,,Ihr macht mich wahnsinnig, alle Beide. Ich kann nicht riskieren, dass ihr aufeinander losgeht.. also klären wir das jetzt wie.. Erwach-.. Nun wir klären die Angelegenheit wie große Hasen, das nun mal tun würden. Und kein Beißen!’’
Sie biss sich auf der Lippe herum, ehe sie ein paar lose Haarsträhnen beiseite schob. ,,Entschuldigt euch beieinander.. vernünftig und erklärt dem Anderen,w warum ihr euch wie ein Kindskopf benommen habt’’, forderte sie drängend und sah zurück zum Schloss im Hintergrund. Hoffentlich würden sich die Beiden nun von einer einsichtigeren Seite zeigen..
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27.01.16 14:15 © Gast

LENY & AL & MARY
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA

Ehrlich gesagt wusste der dunkelhaarige Slytherin nicht wie ihm geschah. Das ging alles ziemlich schnell. Im nächsten  Moment hatte er das Gefühl die Hufflepuff würde ihm einen Stromschlag verpassen der gesessen hatte, bis ihm eine Sekunde später bewusst geworden war, dass dieser Schlag von dem nichtsnutzigen Ravenclaw aus ging. Erschrocken taumelte er ein paar Schritte von Madlene zurück und schüttelte den Kopf, als würde er wieder zu sich kommen müssen.
Marius konnte nicht leugnen, dass für einen Moment seine Hörfähigkeiten ausgesetzt hatten, was ein wenig beunruhigend war. Doch diese waren genau so schnell wieder zurück wie sie verschwunden waren.
Der Gesichtsausdruck des Nott wechselte von erschrocken/überrascht zu 'Ich töte dich du kleine Ratte'. Scheinbar fand die Fitz jedoch, dass die beiden sich nicht streiten sollten und noch weniger wollte sie wohl, dass Marius auf Alaire los ging.
Denn in der aprubten Bewegung zu Alarie hin, fühlte er sich plötzlich ein wenig komisch. Und noch bevor er sich versah, plumpste er auf den Boden. In einer anderen Gestalt. Als Hase.

Kurz dachte Marius, dass Madlene nur ihn verwandelte. Vielleicht wegen dem Kuss, doch der Ravenclaw musste genau so dran glauben. Im Moment stimmte ihn das jedoch nicht wirklich zufrieden. In ihm stieg mehr und mehr die unterdrückte Wut von vorhin hoch. Er fühlte sich gedemütigt. Ein Hase. Was fiel ihr eigentlich ein?
Und dann passierte was passieren musste. Marius explodierte regelrecht. Zumindest sprang er als Hase wütend im Kreis herum. "Ein HASE?? Geht es noch demütigender? Womit habe ich das verdient? Ich glaube du spinnst! Was soll das denn??? Na warte!!", wetterte er aufmüpfig und hüpfte vor Madlene rum. Das sah ein wenig albern aus, aber was hatte er denn erwartet als Hase? "Verwandel mich sofort zurück!! Was denkst du eigentlich? Ich entschuldige mich doch nicht bei ihm! Was habe ich denn getan? GAR NICHTS. ER ist doch aufgetaucht und hat gestört! Wieso hast du nicht nur ihn verwandelt? Ich glaubs nicht! Verwandel mich zurück! JETZT!!!"  Der dunkelhaarige hatte so seine Probleme mit der Atmung. Er bekam kaum Luft, wenn er sich so aufregte. Als pelziges etwas sahen die beiden es nicht, jedoch würde er als Mensch bestimmt rot vor Wut anlaufen.

Egal was die Hufflepuff für Argumente bringen würde, Marius würde sich nie im Leben bei Alaire entschuldigen. Er war sich ja nicht mal irgendeiner Schuld bewusst. Sein Blick glitt zu dem weißen, kleineren Hasen rüber und er hatte richtig Lust ihn nun anzufallen. Aber wie sah das denn aus? Zwei kämpfende Hasen. Das wäre noch erniedrigender. Dafür war der Nott dann doch zu stolz. Er versuchte seine Wut irgendwie wieder zurück zu schrauben. Für Madlene. Anders würde sie ihn bestimmt noch nicht zurück verwandeln. "Also. Hör zu Madlene. Verwandel mich zurück und ich benehme mich, ja?" Er versuchte seine Häschen Augen zum Einsatz zu bringen und sie ganz ganz lieb anzusehen. Vielleicht brachte das irgendwas. Hasen waren immerhin süß. Zumindest für Mädchen. "Ich küsse dich auch nicht mehr. Keine Angst." Den Ravenclaw versuchte er außer Acht zu lassen. Doch Marius würde sich rächen. Oh ja.
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01.02.16 0:19 © Gast




I found solace in the strangest place

Way in the back of my mind I saw my life in a stranger's face, and it was mine I had wanted to go to a place where all the demons go Where the wind don't change, and nothing in the ground can ever grow No hope, just lies, and you're taught to cry in your pillow, but I'll survive

Madlene &&. Alaire &&. Marius
MAY 29TH # LAKE # NOON



Es war offensichtlich, dass Madlene nicht mit der Handlung Alaires zufrieden war. Am liebsten hätte er die Arme hochgeworfen und genervt geseufzt. Alles was man tat, tat man nicht richtig. Nein man konnte es auch gar nicht erst richtig machen, weil es von vorne rein falsch war sich einzumischen. Dabei wollte er nur ihr Bestes, auch wenn er wusste, dass es in ihren eigenen Händen lag. Aber sah sie es denn nicht? Den Idioten, der eigentlich hinter dieser Person steckte? Letztendlich sagte er kein Wort und zeigte auch keinerlei Reaktion. Es half ja doch nicht, vielleicht sollte er einfach sehen wie es sich entwickelte. Im Nachhinein bereute er es dann. Was er bereute? Alles, einfach alles. Wieso hatte er das Schloss überhaupt verlassen? Niemals hatte er sich träumen lassen in ein Tier verwandelt zu werden und wenn doch, dann sicherlich in ein faszinierenderes als ein blätterfressenden Hasen.
Zugegeben, zuerst hatte er sich fast auf der sicheren Seite geschätzt, als er zusah, wie sein Konkurrent als erstes in einen Hasen verwandelt worden war. Er hatte sogar mit dem Anflug eines Lächelns gekämpft, konnte seine Aufmerksamkeit aber erst viel zu spät wieder Lene widmen. Sie war bereits am Aussprechen ihres Zaubers, als ihre Blicke sich trafen – und dann schrumpfte Alaire. Er konnte gar nicht beschreiben wie es sich anfühlte, auf jeden Fall war nach wenigen Sekunden die Welt sehr viel kleiner.

Das Gras reichte nicht mehr zu seinen Knöcheln, nein, mittlerweile versank er halb darin. Es fühlte sich alles so komisch an und doch war er neugierig. Wann war man schon mal ein Hase? Dabei war er noch nicht mal sauer auf die Hufflepuff; er nahm es als einen witzigen Zufall wahr. Deswegen musste er auch Lachen, als Marius los schimpfte und sich über seine neue Anatomie beschwerte. Dazu kam, dass er auch noch Alaire die Schuld gab. Der Ravenclaw dachte nun nicht mehr im Traum daran sich bei ihm zu entschuldigen. „Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.“ zitierte er den berühmten Shakespeares murmelnd und wandte sich ab. Anstatt sich um die anderen beiden zu kümmern, erkundete er es wie es war ein Hase zu sein; Alaire schnupperte mit seiner kleinen Nase an dem grünen Gras, stellte sich auf die Hinterbeine und richtete seine Ohren dabei in verschiedene Richtungen aus. Das war wohl der Unterschied, wenn jemand wie der Broadmoor und jemand wie Marius in Hasen verwandelt wurden; der eine wollte wissen wie es war, ein Fellträger zu sein und der andere hatte keine anderen Probleme, als ihnen die Ohren voll zujaulen.
Als der Wissensdurst des Lockenkopfs vorzeitig gestillt war, bewegte er sich auf die beiden anderen zu und blieb vor Madlene sitzen. Dabei warf er Marius einen skeptischen Blick zu und beäugte ihn. Hoffentlich hältst du dich auch an dein Wort., dachte er. Seine nun dunklen Knopfaugen glitten wieder hoch zu Lene. „Wie gesagt, es gibt nichts wofür ich mich entschuldigen werde. Bei so einer einfältigen Seele wie ihm, bringt es ohnehin nichts. Siehst du nicht, wie er bereits einen Vergeltungsschlag gegen mich plant?“ Mit diesen Worten sah er den anderen Hasen wieder an. „Da, direkt in seinem Blick. Das ist kein Blick der Unschuld! Sondern ein ganz klarer Fall von Rachegelüsten!
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05.02.16 18:03 © Gast

LENY & AL & MARY
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA

Im Moment schien es als hätte sich Marius nun wirklich beruhigt gehabt. Doch diesen Zustand machte eine ganz Bestimmte Person in diesem Moment wieder zunichte. Natürlich Marius bester Hasen Freund Alaire. Der Broadmoor würde es wirklich noch schaffen, dass Madlene die Schlange in diesem Zustand ließ.
Erneut überkam dem dunkelhaarigen blanke Wut und er hüpfte mit angelegten Ohren direkt vor den Ravenclaw. "Was denkst du eigentlich wer du bist du miese kleine Ratte?", schimpfe er und versuchte im Moment zu vergessen in was er eigentlich verzaubert worden war. Ein verächtliches Schnauben war aus der Nase des Hasen zu vernehmen.
"Du kannst mir glauben. Dein letztes Stündlein hat geschlagen. Nicht nur jetzt werde ich dich fertig machen, sondern dein restliches Leben mache ich dir zum Albtraum!", fauchte der Nott. "Ich hoffe doch du kannst rennen."
Jedoch wandte sich Marius plötzlich wieder Madlene zu. Er drehte den Kopf zu ihr. "Ich will nicht, dass du denkst es wäre nur ein Kuss gewesen um Alaire zu ärgern. Ich hatte das heute Abend sehr wohl vor. Jedoch aus anderen Gründen. Verzeih, dass es so unglücklich gekommen ist, Liebes. Ich glaube du weißt gar nicht wie sehr ich dich mag", sagte der Slytherin so selbstbewusst und charamant wie er eben war. Die Schlange zwinkerte ihr zu. "Vielleicht können wir das ja wiederholen wenn ich damit fertig bin ihm das Fell über die Ohren zu ziehen."
Wahrscheinlich hatte Marius genau das falsche gesagt. Madlene würde ihn grundlos dafür hassen, doch gelogen war das auf keinen Fall.
Der Nott hatte schon ein wenig das Bedürfnis einfach über die Hufflepuff her zu fallen, doch dann würde sie wohl hyperventilieren und ihn in den See werfen. Oder ihm wirklich eine mit zu geben.
Keine Sekunde später gehörte die Aufmerksamkeit des Slytherins wieder dem Ravenclaw.

Im nächsten Moment biss der Nott in Alaires Ohr und zog ein wenig unsanft daran. Er ließ aber auch nicht los und verbiss sich regelrecht darin. Im Moment dachte er nicht darüber nach was die Fitz wohl über die beiden denken würde.
Genauso wenig wie er darüber nachdachte, ob die beiden andere Mitschüler sehen könnten. Falls dem so wäre, wusste wenigstens niemand, dass der Hase Marius war. Vielleicht hatte Madlene sich ja auch zwei Hasen angeschafft die ununterbrochen miteinander stritten und sogar reden konnten. Natürlich alles im Bereich des möglichen.
Irgendwann ließ die Schlange von Alaires Ohr wieder ab und er griff an. Schließlich waren die beiden nur noch ein Hasenkneul, welches wild durch die Gegend kugelte und die einzelnen Fellhaare durch die Gegend flogen.
Es flogen mehr weiße Haare durch die Gegend. Der Slytherin würde immerhin nicht zu lassen, dass so ein weißer kleiner dämlicher Hase ihn besiegte. Außerdem schien die Wut in ihn ein wenig Überhand genommen zu haben.
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06.02.16 10:50 © Gast

never know what I should do
Why do my words always lose their meaning?
What I feel, what I say there's such a rift between them -
He said, "I can't Really seem to read you." I just stood there
Never know what I should do
_________________



ooc: - Der nächste wird wieder besser, so sorry



Relativ gleichgültig sah Madlene dabei zu, wie der dunkle Hase vor ihr herum hüpfte und scheinbar jetzt erst mit einer Schimpftirade beginnen wollte. Wenn er glaubte, dass sie sich davon beeindrucken lassen würde, hatte der Slytherin sich geschnitten. Die Hufflepuff sah allenfalls belustigt dabei zu, wie Marius begann vor ihr herum zu hüpfen.
,,Sehr eindrucksoll’’, murmelte sie sichtlich amüsiert und schüttelte den Kopf. ,,Du solltest dich wirklich entschuldigen, Marius. Schließlich bist du derjenige gewesen, der ihn provoziert hat’’, meinte sie und erklärte damit den Gedanken, warum sich definitiv Beide entschuldigen sollten und eben nicht nur Alaire, wie der Nott es anscheinend für besser gehalten hätte.
Alaire hatte seine Stimme gegen Marius erhoben und der Andere hatte es ihm gleich getan. Die Fitz konnte nicht behaupten, dass irgendetwas davon bei ihr positiv aufgestoßen war. ,,Und Alaire sollte sich dafür entschuldigen, dass er dich provoziert hat.’’ Die offensichtlichen Beleidigungen ließ sie erstmal Außen vor. ,,Wie wollt ihr denn jemals zurecht kommen, wenn ihr bei jeder Kleinigkeit euren winzigen Faden an Geduld verliert?’’, fragte sie und sah dabei zu, wie auch Alaire scheinbar begriff, was hier vor sich ging. Der weiße Hase hüpfte durchs Gras, sah sich um und ignorierte die beiden diskutierenden Begleiter. Beinahe nebensächlich erschien das Lächeln auf den Lippen der Britin; hatte das doch weitaus mehr mit dem jungen Mann zu tun, den sie so gemocht hatte. Sich selbst dabei ertappend, wie ihre Gedanken definitiv in eine verdächtige Richtung ruderten, wandte sie den Blick wieder ab.

Derweil Marius also begann sich nun freundlich zu geben, hatte die Brünette lediglich eine Braue nach Oben gezogen. Nicht ein Wort glaubte sie ihm. Nicht ein Wort würde sie ihm wahrscheinlich jemals wieder glauben. Schwachsinn.
,,Danke Alaire, dass du mich ein weiteres Mal belehrt hast’’, brummte sie und rieb sich erschöpft die Schläfen, derweil jener nun darauf pochte, dass es sich um Rache handeln musste. Die junge Frau musste sich in diesem Moment wirklich zwingen nicht zu denken, dass der Ravenclaw sie erneut für unfähig hielt ihren eigenen Kopf zu benutzen.
Allerdings blieb nicht genug Zeit um sich darüber aufzuregen, stattdessen sah Marius sich nur ernst in seinem vermeintlichen Vierbeiner-Stolz gekränkt und hüpfte aufgebracht auf den weißen Hasen zu. Oh Herr im Himmel. Sie selbst hatte schon etwas sagen wollen, allen voran die Beiden erinnern wollen, dass Beißen verboten war und sie das absolut nicht hinnehmen würde. Aber der Fokus rückte mit einem Wimpernschlag von Alaire wieder zurück zu ihr.
Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn sie ihm nicht zugehört hätte. Dann wäre ihr vielleicht in den Sinn gekommen, dass es sich hierbei nur um die Taktik eines Verrückten handeln konnte. Doch alles woran Madlene denken konnte, war der Stress der letzten Tage und wie furchtbar es ihr ergangen war. Das konnte unmöglich wahr sein und noch weniger wollte sie lediglich, dass es wahr wäre. Die Frage warum sie anscheinend Verrückte anlockte, wie Bienen von Blumen, hämmerte sich erneut wirklich aufdringlich in ihren Kopf. Oh.. und Richard.
Das letzte Gespräch der Beiden schien sich im Schnelldurchlauf vor ihrem inneren Auge abzuspielen.
Ihr wurde angsteinflößend schlecht, ehe sie merken musste, wie ihr Umfeld langsam verschwand, sich scheinbar im Nichts auflöste und Jemand das Licht ausknipste. Lene hatte noch den Finger erhoben um etwas zu sagen, ehe sie wie ein Sack Mehl zur Seite kippte und liegen blieb. Die letzte Hoffnung blieb, dass Marius nicht nun auch noch denken würde, dass sie tatsächlich seinetwegen das Bewusstsein verlor; das letzte was sie gewollt hatte, war falsche Signale zu senden.
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06.02.16 20:57 © Gast


no one knows what it's like, to be the bad man

To be the sad man Behind blue eyes No one knows what it's like To be hated To be fated To telling only lies But my dreams They aren't as empty As my conscience seems to be I have hours, only lonely My love is vengeance That's never free No one knows what it's like To feel these feelings Like I do And I blame you

Madlene &&. Alaire &&. Marius
MAY 29TH # LAKE # NOON



Wer hatte jemals davon gesprochen, dass Alaire in auch nur einer Sekunde seines Lebens mit dem Nott zurecht kommen wollte? Wer? Der Ravenclaw jedenfalls nicht und er würde es auch nie in Betracht ziehen wollen. Davon abgesehen hoffte er, dass er niemals die Hilfe des Slytherins in Anspruch nehmen müsste, das wäre allenfalls ein Reinfall für beide Seiten. Die Unbedeutsamkeit von Marius Worten konnte Alaire allerdings in seiner Hasengestalt nicht so grandios zum Ausdruck bringen, wie mit einem menschlichem Gesicht – an sich das einzige, was er im Moment am Menschsein vermisste. Als Hase musste es sich so viel unkomplizierter Leben, dachte er und wandte sich dem in Rage gebrachten Hasen mit der typischen Ausdruckslosigkeit eines Hasen zu. Viel blieb im schließlich auch nicht übrig, wo der andere doch direkt vor ihm stand und ein schimpfendes Wort das andere jagte. „Wir werden sehen, wer von uns beiden in zwanzig Jahren wo steht.“ War alles, was der nun Weißhaarige dazu sagte. Alaire hatte viel Zuversicht was seine berufliche Karriere betraf, aber wenn er sich seinen Mitstreiter so besah, dann stellte er durchaus in Frage, dass sie später auf einer gleichen Ebene agieren würden.

Das was die Schlange danach zu Madlene sagte, diese geheuchelte Freundlichkeit und Geschleime, ließ Alaire beinahe die Galle hochkommen. Wie widerwärtig., fand er und rollte lediglich die Augen. „Ich habe niemals gesagt, dass ich mit ihm jemals Hand in Hand gehen will. Ich habe mit seiner Familie abgeschlossen und soweit ich informiert bin, liegt es auch in meiner Entscheidung wem ich die Hand geben will. Nur weil du, Madlene, scheinbar mit jedem zurecht kommst, bin ich noch lange nicht so.“ grummelte er und rümpfte die Nase – zu viel mehr Mimik war er schließlich auch nicht in der Lage. „Und wunderbar, dass du es wieder als Angriff auffasst. Wirklich, ganz wunderbar.“ sagte Alaire genervt und sah zu Marius.

Letztlich hatte es ihm keinen Vorteil gebracht, dass er sich seinem Angreifer gewidmet hatte, bevor dieser zu einem Schlag ausholte – oder eher einem Biss. Al gab ein schmerzerfülltes Quieken von sich, als der Nott in sein Ohr biss. Bedeutete das jetzt, dass er eine Art Ohrloch hatte? Eigentlich eine schwachsinnige Frage, die er sich stellte, während er sich scheinbar in einem nun offiziellen Kampf mit dem Slytherin befand. Doch den Broadmoor interessierte die Frage, auch wenn er beschloss diese Priorität nach hinten zu schieben. Seine Konzentration verlangte das hier und jetzt, nicht, dass Marius ihn noch genauso fertig machte wie sein liebenswerter Bruder, auch wenn der eher eine passive Rolle eingenommen hatte. Nichtsdestotrotz versuchte Alaire sich aus dem Griff des anderen zu befreien; erfolglos, wo er sich doch so festgebissen hatte. Erst Moment später ließ er von ihm ab, dass jedoch auch nur, damit er direkt in eine Offensive gehen konnte. Alles was der Ravenclaw die ganze Zeit denken konnte war, dass es weh tat. Natürlich hörte der andere nicht auf zu beißen, doch Al wurde auf Grund seiner Abneigung gegen Gewalt davon abgehalten, großartig selber in Aktion zu treten. Natürlich wehrte er sich so gut es eben als Hase ging, doch das half trotz allem nicht dagegen alles abzufangen. Weiße Büschel flogen durch die Gegend und er spürte den Schmerz an seinem ganzen Körper.
Nach einer Weile fragte sich der Ravenclaw, wieso Madlene nichts unternahm, doch als er zwischen dem Gemenge einen Blick auf sie werfen konnte, erkannte er natürlich auch wieso. Große Augen machend, begann er nachzudenken und drückte Marius letztlich mit einem kräftigen Tritt von sich. Die Gunst der Stunde nutzend hoppste er zu der ohnmächtigen Hufflepuff und hüpfte um sie herum, während er lauter und auch etwas hysterisch ihren Namen sagte, berührte sie auch hin und wieder. Dabei aber, blieb Alaire stets auf Abstand zu dem Nott. „Hör endlich auf du Barbar!“ rief er ihm verärgert zu. Eigentlich war er mehr als verärgert; hatten diese Notts es irgendwie auf ihn abgesehen? Allem Anschein nach ja. Al ging das furchtbar auf die Nerven, wieso konnte man ihn nicht einfach in Ruhe lassen? Er war nun nicht mehr Teil der Elite in der Zaubererwelt und hatte seine Abreibung bereits bekommen, wieso also?
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14.02.16 21:30 © Gast

LENY & AL & MARY
29TH OF MAY 1943 - LAND BY THE SEA

Wirklich ein wenig giftig wurde Marius, als die Hufflepuff ihm erneut ans Herz legte sich zu entschuldigen, doch er war sich wirklich keiner einzigen Schuld bewusst. Wirklich nicht. Bei dem Vollidioten von Ravenclaw doch nicht. Wäre ja noch schöner!
Der Slytherin schüttelte seinen Hasenkopf. "Ich werde niemals mit diesem Idioten von Ravenclaw irgendwie zurecht kommen wollen! Verstehst du das nicht?", giftete Marius die Fitz an und wandte sich zugleich wieder zu Alaire. Was hatte er jetzt schon wieder von sich gegeben? Wer in 20 Jahren wo stehen würde?
Der Hasenblick des Notts verfinsterte sich dramatisch. "Bestimmt dort wo du niemals sein wirst", fauchte jener zurück und wenn er ehrlich war wollte er überhaupt nicht von ihm ab lassen. Er wollte ihn windelweich prügeln, sodass der Ravenclaw nicht mehr wusste wo oben und unten war. Einzig und allein, weil das hier alles dessen Schuld war.
Alaire hatte immerhin die ganze schöne Situation zerstört. Er hatte den Abend mit Madlene zerstört. Das nahm er ihm wirklich wirklich übel und würde ihm auch niemals verzeihen, denn die Hufflepuff schien auch nicht mehr wirklich begeistert von dem Nott zu sein. Konnte aber auch daran liegen, dass er ihr gerade zur Hälfte seine Liebe gestanden hatte. Natürlich war sich Marius nicht ganz bewusst, ob er sie tatsächlich liebte, doch es wäre wieder ein Schlag in Alaires dämliches Gesicht. Doch was er sagen konnte war, dass er Madlene wirklich unheimlich gerne mochte.

Der dunkelhaarige war wirklich nicht darauf vorbereitet was nun passierte. Es schien als würde seine einstige Tanzpartnerin das Bewusstsein verlieren. Wieso ? Wegen ihm etwa? Das konnte nicht sein, oder doch? Die eigentlich taffe, junge Frau kippte um, weil Marius ein wenig sentimental geworden war?
Natürlich konnte der Nott nicht ahnen, dass es eigentlich gar nicht wegen ihm passiert war.
Der Ravenclaw stieß ihn mit einem sehr unsanften Schlag von sich runter und hoppelte zugleich zu der Fitz rüber. Seine eigentliche Angst war eher, dass die Hufflepuff etwas länger brauchte um wieder aufzuwachen. Immerhin saßen sie hier immer noch als Hasen rum und das gefiel dem Slytherin immer noch nicht. Egal wie lange sie in dieser Gestalt verweilten.
Marius hoppelte hinterher auf Madlene zu und ließ Alaire nun aus und vor. Sollte dieser sich mal nicht so haben. Er ließ ihn ja immerhin schon in Ruhe! "Madlene? Mach keinen Unsinn. Wach auf", forderte die Schlange ein wenig verwirrt. Er stupste mit seiner nassen Hasen Nase ihre Wange an und schnupperte an ihrem Gesicht. Immerhin lebte sie noch. "Ich wollte doch nicht das du wegen mir umfällst", sagte Marius ein wenig überfordert. "Es ist alles deine Schuld! Du bist so unfähig. Jetzt tu irgendwas damit sie aufwacht. Ich möchte kein Hase bleiben für den Rest meines Lebens!!"
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26.02.16 16:26 © Gast

never know what I should do
Why do my words always lose their meaning?
What I feel, what I say there's such a rift between them -
He said, "I can't Really seem to read you." I just stood there
Never know what I should do
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Ein dumpfes Brummen und Summen um sie herum.
Madlene erkannte in dem ganzen Durcheinander Alaires Stimme. Nun, zumindest vermutete sie, dass es seine war. Das ganze Blabla und Kuschelmuschel das an ihr Ohr drang, klang wenig nach Worten, sondern viel mehr als würde sie langsam den Verstand verlieren. Die Brünette kämpfte mit ihren schweren Lidern und hörte erneut dieses Säuseln an ihrem Ohr. ,,Ugfhh’’, nuschelte sie unverständlich und klammerte sich mit den Fingern am Gras fest. Alles nur Vorsorge, man wusste ja nie ob der Boden unter einem so stabil war, wie er tat.
Blinzelnd öffnete die junge Frau die Augen und wurde sogleich von der Sonne geblendet. Schwarze Punkte tanzten im Dutzend vor ihr und sie nahm die andere Hand um die eigenen Augen vor der Sonne zu schützen. Lieblos ließ sie diese auf ihr Gesicht fallen und gab ein lautstarkes Brummen von sich. Sie fühlte etwas nasses in ihrem Gesicht. Ih.. es berührte ihre Wange.
Unfähig sich richtig zu bewegen brummte sie nur weiter. Irgendwer rief ihren Namen und ihr Kopf brummte nur noch stärker davon. Dieses ständige Gerufe! Wie sollte ein normaler Mensch denn dabei ein Auge zumachen? Seufzend öffnete sie wieder die Augen und rieb sich diese. Moment - wo lag sie hier überhaupt? Das war nicht ihr Bett.

OH.
Madlene zog sich den Marius Hasen aus dem Gesicht und setzte ihn auf der anderen Seite ab, weit weg von Alaire, ehe sie sich aufsetzte und brummte. Noch immer blinzelnd wandte sie sich langsam dem weißen Hasen zu und lächelte schief. ,,Oh Bonnsie, du siehst so niedlich aus’’, nuschelte sie und rieb sich wieder die Augen. Das Lächeln im Gesicht suchte sie nach ihrem Zauberstab und richtete diesen langsam auf den Ravenclaw. ,,Ich gebe zu, dass ich dich gerne so behalten würde. So zum in die Tasche stecken und so’’, meinte sie kichernd, konnte sich aber seine Reaktion bereits darauf vorstellen. Deswegen zögerte Lene nicht länger, ehe sie den armen Lockenkopf zurück in sein wahres Ich verwandelte. Noch immer an ihren jahrelangen Freund gerichtet, brauchte es einen Moment, ehe sie aufhörte ihn so sehnsüchtig anzusehen, als würde sie ihn gleich wieder in einen Hasen verwandeln.
,,Tut mir Leid, dass ich momentan so unausstehlich bin, Bonnsie. Wirklich.’’
Nun wieder weitaus friedlicher gestimmt, als zuvor wollte die Hufflepuff jetzt vor allem nur noch in ihr Bett und den brummenden Kopf ausruhen. Dieser würde sie noch umbringen, oder zumindest würde es dich herankommen. Langsam nur griff sich die Schülerin des Dachshauses den dunklen Hasen und setzte ihn auf ihrer Handfläche ab. ,,Oh, mir gefällt der kleine, dicke Mariushase. Wir sollten ihn behalten Alaire, es würde sicherlich kaum auffallen. Nur das mit dem Sprechen, das müsste ich beheben.’’
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