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 spies on a secret mission

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Elle Gallagher


 BIG BRAVE LION
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DER ERSTE WIRBELWIND

ICH BIN FREI UND ICH LAUFE MIT DEM WIND | IMMER IN RICHTUNG MORGEN UND NIEMALS ZURÜCK | ICH GLAUBE NICHT DASS DU MICH JEMALS FÄNGST | DENN ICH BIN VIEL VIEL SCHNELLER ALS DU DENKST




07.01.16 15:11 © Elle Gallagher



spies on a secret mission

NIKOLAJ BLINOW && ELLE GALLAGHER
FRIDAY. 28TH OF MAY | CORRIDOR| AFTERNOON


Die Gryffindor schlich sich vorsichtig an den Wänden des Korridors entlang, darauf bedacht, nicht zu laut mit den Füßen aufzutreten. Immer wieder versteckte sie sich hinter einer Säule, wenn sie ein Geräusch hörte und kam erst wieder hervor wenn sie sich sicher war, dass dort kein Schüler den Gang entlangkam. Eigentlich war der Korridor im 5. Gang immer schon recht verlassen, da sich hier nur einige Räume für die Vertrauensschüler und die Schulsprecher befanden. So viel Elle wusste, waren die Räume momentan verlassen und da das Mittagessen erst vor kurzem beendet war, glaubte sie nicht, dass die Schüler aus der Halle heraus sofort ins Vertrauensschülerbad laufen würden.

Ach ja, das Vertrauensschülerbad. Es schien ihr schon Ewigkeiten her zu sein, dass sie mit Novalee genau diese Gänge entlanggeschlichen war, um in das geheime Bad zu gelangen. Damals war die Welt noch heil gewesen, jetzt schien sie immer mehr zu zerbrechen. Ihre Mutter würde am kommenden Sonntag nach Hogwarts kommen, um Elle und Patrick von der Schule zu holen. Es war einfach zu riskant in Hogwarts geworden und nun, da gestern auch noch in Hogsmeade eine Schülerin gestorben war, duldete Mrs Gallagher keine Ausreden mehr. Sonntag würden sie gehen und damit basta. Elle konnte jaulen und maunzen wie sie wollte, ihre Mutter blieb fest. Sie solle an ihren Bruder denken.

Nun, das hatte sie auch. Und gemeinsam mit Richard hatte sie den ultimativen Plan gefasst. Sonntag war es soweit: Sie würde in die Haut von Hazel Potter schlüpfen und damit sicherstellen, dass Hazel und Patrick aus Hogwarts herauskamen, ohne dass Hazels Großmutter Wind davonbekam und Patrick sich querstellte. Da die ganze Sache nun in einen geheimen Plan gewickelt war, hatte Patrick seine Zustimmung gegeben. Er würde es für Hazel tun. Elle wurde ganz warm ums Herz, als sie daran zurückdachte, wie Patrick seine Furcht herunterschluckte und mutig davon sprach, dass er auf die jüngere Hazel aufpassen und Verantwortung übernehmen würde. Er war viel mutiger als er es selber dachte.

Elle musste aber nun dennoch so tun, als würde sie abreisen und einige Vorbereitungen treffen. Sie wusste noch nicht, was nun aus ihrem Abschluss würde, denn sie hatte gewiss keine Lust die 6. Klasse zu wiederholen, nur, weil sie die letzten Wochen der Schule aufgrund dieser Vorfälle anscheinend verpassen würde. Andererseits packte sie schon ihre Koffer, erledigte alle Langzeithausaufgaben, damit sie wenigstens diese noch rechtzeitig einreichen konnte und bereitete sich darauf vor, wie es werden würde, wenn sie Hazel war. Richard gab ihr Unterricht im Hazel-Sein und es war gar nicht so einfach sich zu merken, mit wem Hazel nun befreundet war und mit wem sie nicht sprach. Es würde schwieriger werden als Elle zu Anfang gedacht hatte. Aber mit Richards Hilfe würde sie es schon schaffen, seine Schwester richtig darzustellen.

Gleichzeitig verabschiedete Elle sich noch von ihren Freunden und hatte auch ein Treffen mit Nikolaj verabredet. Den geheimen Pakt hatte sie nicht vergessen und so war sie schon gespannt darauf, ob der Blinow irgendetwas Neues herausgefunden hatte. Sie würde auch von ihm scheinbar Abschied nehmen müssen, aber nicht, ohne vorher von ihm zu wissen, was er entdeckt hatte. Außerdem würde sie ihn davon überzeugen müssen, ihr regelmäßig zu schreiben, falls es Neuigkeiten gab. Sie würde dann die Post einfach von hier aus irgendwie abfangen müssen und falls sie es nicht schaffen würde, hatte sie es Patrick eingeschärft, dass er ihre Briefe nicht öffnen, sondern die Briefe wieder zurück zu "Hazel Potter" schicken soll. Die Rückantworten würden sich dahingegen als weitaus einfacher gestalten.

Elle duckte sich, als sie unter eines der großen Fenster entlangschleichen musste - sicher ist sicher! - und versteckte sich dann hinter einer Ritterrüstung in einer Wandnische. Noch war von Blinow keine Spur zu sehen, also lehnte sie sich gegen die Wand und wartete ziemlich ungeduldig. Mit den Fingern klopfte sie leise einen unrhythmischen Rhythmus (musikalisch völlig unbegabt) auf das Metall der Ritterüstung.
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Gast


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10.01.16 11:05 © Gast



spies on a secret mission

NIKOLAJ BLINOW && ELLE GALLAGHER
FRIDAY. 28TH OF MAY | CORRIDOR| AFTERNOON


Er hatte den Pakt mit der Gryffindor nicht vergessen und so hatte ihn die Bitte um eine Verabredung nicht sonderlich überrascht. Die meisten anderen wären wahrscheinlich entsetzt, wenn sie wüssten, dass Nikolaj Blinow und Elle Gallagher sich heimlich trafen, doch diese Treffen erfüllten keinesfalls den Zweck, denn die meisten in der Schule so gleich dahinter sehen würden. Es war lediglich eine Kooperation zum Vorteil von ihnen beiden und dazu konnten sie eben eine Häuserrivalität auch mal vergessen. Der Russe musste sagen, dass es für die Gryffindor sprach, dass sie dazu im Stande war.
In der letzten Woche, war es ihm nicht gelungen weiter an dem Projekt zu arbeiten, denn seine Fähigkeit den Tod vorauszuahnen, hatte ihn sehr in Beschlag genommen. Seit gestern ging es ihm erst wieder etwas besser, aber die Tage zuvor waren die reinste Qual gewesen und auch jetzt pochte sein Kopf noch schmerzhaft und das sorgte dafür, dass er sich wünschte niemals mit dieser Fähigkeit geboren zu sein. Natürlich hatte sie an manchen Tagen auch nützliche Seiten, doch die meiste Zeit wenn sie auftrat zermürbte sie ihn nur auf grausame Art und Weise und nun waren zwei Mal hintereinander zwei Mädchen gestorben und er hatte es immer schon vorher gewusst, keine schöne Sache und erschwerend hinzu kam noch das Gefühl purer Machtlosigkeit. Er konnte nichts daran ändern, denn wenn er wusste, dass jemand starb, war es in Stein gemeißelt, niemand konnte mehr etwas daran ändern. Es hatte lange gebraucht bis er gelernt hatte dies zu akzeptieren, doch mittlerweile wusste er nur zu gut, dass er nur seine Kraft verschwendete, wenn er dagegen ankämpfte. Trotzdem zog ihn die Endgültigkeit des Gefühls weiter runter.
Doch bevor die Sache mit Vivian aufgetreten war, hatte er bereits einige Dinge herausfinden können. Ciaran Rosier kam als möglicher Täter nicht in Frage und auch Buchanan Rosier schied auf, da der Blinow herausgefunden hatte, dass dieser auf ganz verzwickte Weise, seine Zeit wohl zwischendurch mit Albus Dumbledore verbracht hatte und man konnte dem Lehrer für Verwandlung einiges anhängen, aber er war weder unaufmerksam noch der Erbe Slytherin. Es war unmöglich einen Mitschüler zu versteinern, während man bei dem Professor nachsitzen musste und ebenso unmöglich war es, dass dieser Muggefreund von Verwandlungslehrer seine krumme Nase da mit drin hatte. Außerdem hatte er eine Hand voll Mädchen auf unterschiedliche Art und Weise ausgeschlossen und so blieben nur noch gut 8 Leute übrig, die er in Betracht zog. Bei ihrem letzten Treffen war noch die Rede von 30 gewesen. Also war er mit seiner Leistung relativ zufrieden und musste noch schauen, was die Gryffindor dazu beitragen konnte, vielleicht hatte sie noch einige Ideen.
Um das herauszufinden machte er sich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt und das möglichst unauffällig. Das hieß für ihn nicht durch die Gänge zu schleichen, sondern den Eindruck zu vermitteln, dass er jedes Recht der Welt hatte genau an diese Ort zu sein. Meistens war der Blinow sehr gut darin den Eindruck zu vermitteln, dass er nicht angesprochen werden wollte und so war es auch diesmal. Niemand kam ihm in die Quere und sorgte für eine Verspätung. Als er den betreffenden Gang betrat, hielt er einen Moment inne, denn er hörte ein leises Klopfen, dass er nicht zuordnen konnte. Er brauchte einen Moment um zu verstehen, dass es durch eine Rüstung entsandt. Offenbar war die Gryffndor schon hier und machte ihre ganz eigene Art von Lärm. Er blickte sich um und entdeckte zu mindestens ihren Rücken. Auch wenn es fies war, näherte er sich ihr so lautlos er konnte von hinten, bis er knapp einen Meter hinter ihr stand. “Du machst Lärm, Gallagher,“ sagte er schlicht und hoffte, dass sie ihm vor Schreck nicht gleich einen Fluch auf den Hals hetzen würde. Für den Fall hatte aber seinen Zauberstab schon Griffbereit und musste nur noch einen Grund bekommen um sich zu wehren.
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25.01.16 17:13 © Elle Gallagher



spies on a secret mission

NIKOLAJ BLINOW && ELLE GALLAGHER
FRIDAY. 28TH OF MAY | CORRIDOR| AFTERNOON


Die Zeit schien der Gryffindor immer langsamer zu vergehen, doch sie lenkte sich mit ihrer selbstproduzierten Musik vom Warten ab. In ihren Ohren klang das Trommeln gar nicht mal so schlecht (was es eigentlich aber war) und so nahm sie bald schon einen weiteren Finger dazu und probierte sich an verschiedenen Rhythmen. Bald schon spielte in ihrem Kopf eine tolle Jazznummer, zu der sie wild ihre Finger auf die Rüstung trommelte, auch wenn die Wirklichkeit viel trostloser und unmelidiöser klang.

Doch die Gallagher war so in ihrem Trommeln versunken - was wieder einmal bewies, dass sie wohl nicht die geeignetste Spionin war - sodass sie gar nicht merkte, dass sich ihr jemand näherte. Natürlich würde das Trommeln Aufmerksamkeit auf sich ziehen und dann würde Elle erklären müssen, was sie hier so versteckt hinter einer Rüstung tat. Doch sie dachte nicht an solche Möglichkeiten und trommelte lustig vor sich hin, als sie plötzlich eine Stimme hinter sich vernahm.

DER ERBE SLYTHERINS! AAAAH! Sie hatte ihn mit dem Trommeln hergelockt und jetzt war sie ganz alleine und verlassen hier! Sie verstand gar nicht, was die Stimme sagte. Stattdessen schien ihr Herz bis in ihre Zehenspitzen zu sinken und Schutz suchend sprang sie auf die Ritterrüstung drauf und umklammerte diese fest, während ein ersticktes Quieken aus ihrem Mund kam.

Gleich würde er sie versteinern, da war sich die Gallagher sicher! Bald würde sie den ganzen anderen Steinen im Krankenflügel Gesellschaft leisten und dann wäre der ganze Plan dahin, Hazel und Patrick in Sicherheit zu schaffen. Verdammt. Warum war sie in letzter Zeit so unvorsichtig?

Elle wartete einige Sekunden, darauf gefasst, jederzeit irgendeine Art von Schmerz zu spüren. Mutig würde sie das Schicksal ertragen.

Doch es passierte nichts.

Vorsichtig wandte sie ihren Kopf und ihr Herz sackte noch ein paar Zentimeter weiter. Blinow. Super, jetzt hast du dich wahrlich von deiner besten Seite gezeigt, sagte eine spöttische Stimme in Elles Kopf und die Gryffindor konnte nicht anders, als mit den Augen zu rollen. "Wird es jetzt zur Gewohnheit, mich zu erschrecken?", meinte sie und konnte ein breites Grinsen nicht vermeiden, während sie sich langsam von der Rüstung heruntergleiten ließ. Anderen wäre die Situation nun sicher peinlich, aber Elle fand sie einfach nur urkomisch.

Nur hatte sie sich beim Draufspringen auf die Rüstung ein wenig das Knie angestoßen, also bückte sich die Gryffindor ein wenig und rieb sich kurz die schmerzende Stelle, die erst jetzt leicht zu pochen begann. Aber das war alles nicht so schlimm. Elle hatte schon durchaus schlimmere Schmerzen ertragen.
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29.01.16 22:17 © Gast

NIKOLAJ BLINOW && ELLE GALLAGHER
FRIDAY. 28TH OF MAY | CORRIDOR| AFTERNOON



Der Blinow war einen Moment lang viel zu perplex um zu begreifen was so eben passiert war und als sein Hirn ihm dann auf die Sprünge half musste er Anfangen zu lachen. Die Gallagher war doch tatsächlich auf diese Ritterrüstung gesprungen und hatte sich daran festgeklammert. Wieder einmal bot sie ihm ein Bild für die Götter, vor allem mit ihrem verängstigten Gesichtsausdruck. Doch auch dieses Mal hatte er keine Chance den Ausdruck festzuhalten, denn eine Kamera trug er nicht bei sich. Schließlich legte er nicht so viel Wert auf die Fotografie, wie etwa Laurel es tat. Sie hätte sicher einen Fotoapparat dabei gehabt und einen netten Schnappschuss gemacht, doch so musste sein Gedächtnis diese Sache konservieren und er war sich sicher, dass es ihn noch ein paar Mal zum Schmunzeln bringen würde, wenn er die Gallagher wieder sah. Auch jetzt musste er einfach wieder lachen, auch wenn sie das vielleicht nicht ganz so witzig fand, er konnte sich nicht zurückhalten und lachte einfach herzhaft. Das tat auch sehr gut, denn in den letzten Tagen war seine Stimmung wirklich schlecht gewesen und die meiste Zeit hatten sich tiefe Sorgenfalten in seine Stirn gegraben. So schienen sich auch seine Muskeln durch das Lachen einfach ein wenig zu entspannen. Das konnte er nur genießen.
“Es hat sich so angeboten, weil du so einen Krach gemacht hast.“ ein freches Grinsen umspielte seine Lippen. Die meisten seiner Mitschüler konnte man recht leicht erschrecken, wenn man wusste wie man sich auf leisen Sohlen fortbewegte. Zum Glück war noch niemand auf die Idee gekommen ihn deswegen als Erben Slytherins zu beschuldigen. Wahrscheinlich reichte es auch nicht leise gehen zu können um einen Haufen Mitschüler zu versteinern. Aber sie waren ja hier um diese Dinge zu klären und den Erben ausfindig zu machen, damit nicht mehr solche schlimmen Dinge passierten und damit Nikolaj auch hoffentlich wieder ruhig schlafen konnte und seine bohrenden Kopfschmerzen los wurde. Es war grausam dass er dieses Gefühl nun auch in Hogwarts bekommen hatte, denn zuvor war das Schloss für ihn immer ein sicherer Ort gewesen, der ihn vor so vielen Dingen schützte und eben auch vor dem Tot anderer. Nun war dem nicht mehr so.
Sie kam wieder von der Rüstung herunter und das war auch gut so, denn dann konnten sie sich besser unterhalten, als noch zuvor als sie einen halben Meter über ihm gehockt hatte. “Hast du was spannendes herausgefunden?“ kam er gleich zur Sache und kam noch einen Schritt auf sie zu, damit niemand sie hörte. Seine Stimme hatte er auch gesenkt, immerhin sollte der Erbe Slytherin ja nicht gleich erfahren, dass sie ihm auf den Fersen waren, falls er zufällig hier vorbei kam. Es war ihm nicht sonderlich wohl dabei ihr so nah zu sein, da er ihr immer noch nicht hundertprozentig traute, aber ein guter halber Meter lag noch zwischen ihnen und das konnte er ertragen. “Entschuldige, dass ich so nah komme, aber ich möchte nicht das uns jemand hört.“ erklärte er. Seine Erziehung machte es auch unmöglich sich nicht zu entschuldigen, denn einer Dame kam man nicht einfach so ohne Erlaubnis näher.




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20.05.16 20:09 © Elle Gallagher



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NIKOLAJ BLINOW && ELLE GALLAGHER
FRIDAY. 28TH OF MAY | CORRIDOR| AFTERNOON


Die Gallagher konnte dem Slytherin einfach nicht Böse sein, auch wenn er herzhaft über ihre Reaktion lachte. Sie selbst fand sie ja jetzt im Nachhinein auch lustig, also lachte die Gryffindor einfach mit. Auch über seine Worte konnte sie lachen, setzte aber eine pikierte Grimasse auf und sagte spitz: "Krach? Werter Herr, ich glaube Sie müssen dem Krankenflügel mal einen Besuch abstatten, damit Sie demnächst wieder Krach von wahrhaft edler Musik unterscheiden können."

Etwas plumper als sonst kam Elle von der Rüstung herunter, das angeschlagene Knie ein wenig angewickelt. Aufregung kam wieder in der Gryffindor auf, als sie sich daran erinnerte, warum sie sich hier mit dem Slytherin traf und der Blinow genau dies ansprach. Doch bevor Elle noch den Mund aufmachen konnte, kam der Slytherin ihr ein wenig näher und... entschuldigte sich dann dafür? Da Elle sicher nicht den größten Wert auf Etikette und Höflichkeit legte, war diese Entschuldigung ein wenig verwirrend für sie, denn wie oft hatte sie schon Richard oder Donald in den Arm genommen oder ihnen in die Schulter geboxt? Klar, bei den beiden handelte es sich um ihre besten Freunde und doch ging sie weitaus kumpelhafter mit den beiden um, als es sich für eine Dame gehörte.

"Kein Problem", antwortete Elle, doch bei der letzte Silbe des Wortes hob sie ihre Stimme, wie bei einer Frage. Dann grinste sie wieder. "Ich werde dich schon nicht auf dumme Gedanken bringen."

Dann schüttelte sie den Kopf und setzte ein ernstes Gesicht auf. Der Erbe Slytherins war durchaus keine Sache, die man auf die leichte Schulter nehmen konnte und jetzt ging es um's Geschäft.

"Also ich habe mich ein wenig bei den wenigen Gryffindors umgehört, die in Frage kamen, aber die meisten haben ein gutes Alibi." Klar, bei den Quidditchspieler mit denen sie zusammen auf dem Besen gesessen hatte, glaubte sie schon gar nicht, dass diese der Erbe Slytherins sein konnten, aber sie hatte auch sie überprüft. Beim letzten Treffen waren der Blinow und die Gallagher zum gemeinsamen Nenner gekommen und hatten die Überlegung angestellt, dass der Titel "Erbse Slytherins" vielleicht auch eine falsche Fährte sei. Oder jemand aus einem anderen Haus war ein Erbe eines Slytherins und da war der Gryffindor natürlich auch so jemand wie Ignatius eingefallen, auch wenn es ihr absurd schien, ihn überhaupt zu verdächtigen. Aber immerhin war er ein Reinblut und es lag im Bereich des Möglichen, dass er der Erbe eines Slytherin war. Doch Ignatius war in ihrem Quiddichtteam und auch nachdem sie sich ein wenig mit ihm unterhalten hatte, war ihr klar geworden, dass er es unmöglich sein konnte.

Elle hatte sogar ganz klammheimlich ihre Freunde ausgehorcht, auch wenn sie sich ein wenig schuldig dabei gefühlt hatte. Aber sicher war sicher.

"Buchanan Rosier ist es sicher nicht. Dumbledore hatte in letzter Zeit ständig ein Auge auf ihm", überlegte die Gallagher. Ihn zu überprüfen war nicht so schwer gewesen, denn mit dem Rosier verband die Gryffindor eine Art von... Freundschaft? Sie wusste selbst nicht genau, wie sie die Beziehung mit ihm beschreiben konnte, aber sie mochte ihn und es war doch eine Erleichterung für sie gewesen, dass sie ihn von der Liste streichen konnte.

"Aber die anderen Rosiers? Zum Beispiel Ciaran? Und wie sieht es mit den Notts aus? Die sind ja immer für ein paar Grausamkeiten gut...", fragte Elle nun den Blinow. "Und dann ist da noch Bosworth aus Ravenclaw. Ich habe ihn öfters mit Keyx gesehen." Die Gallagher hoffte, dass sie den Blinow nicht unbewusst beleidigte oder so, immerhin redete sie hier auch von seinen Quidditchkollegen und sie wusste nicht, wie eng der Blinow zum Beispiel mit Keyx Nott, dem Kapitän, befreundet war. Aber sie hatten abgesprochen alle Freundschaften außer Acht zu lassen und berechnend wirklich alle Möglichkeiten durchzugehen. Denn nur so konnte man den Erben fassen, nicht wahr?
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