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 Capture the thoughts you always chase

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04.01.16 19:00 © Gast

capture the thoughts you always chase
Lift this cage higher than any dream
Clear out your throat. Belt it out strong

Keyx Nott & Marius Nott & Audrey Hallway
beim Abendessen
am 20.05., ca. 20:30 Uhr


Audrey hatte das Gefühl, dass ihr Kopf gleich in die Schüssel Vanillepudding fallen würde, der vor ihr stand. Der schöne, gelbe Nachtisch war mit Schokostreuseln überzogen und in einer schicken Schüssel angerichtet, doch Audrey verbrachte ihre Zeit gerade mehr damit, die verschiedenen Schokostreusel von der Oberfläche des Puddings zu kratzen und an einem Fleck zu horten. Nicht weil sie Schokostreusel nicht mochte (was gab es schon besseres als Schokostreusel (außer natürlich Kekskrümel)?), sondern weil ihre Hand einfach eine Beschäftigung brauchte, während Audrey sich ihren Gedanken hingab. Abgesehen davon, dass sie unheimlich müde war weil sie kaum geschlafen hatte (hehe..) beschäftigten sie noch ein Haufen anderer Dinge, die sie derzeit alle nicht richtig hintereinander bekam.
Allem voran wirbelten ihre Gedanken rund um den blonden Slytherin, mit dem sie gestern Nacht so viel Zeit verbracht hatte. Noch immer war sie sich nicht sicher, ob sie das ganze vielleicht einfach geträumt hatte und es gar nicht passiert war, denn wenn man alles Revue passieren ließ war der Verlauf des Gesprächs einfach absurd gewesen. Lediglich der Abdruck der Hand des Grindeloh an ihrem rechten Knöchel ließ sie daran glauben, dass das alles tatsächlich passiert war. Natürlich war er perfekt mithilfe der Strümpfe bedeckt, aber als sie heute Morgen im Bad stand und merkte, dass sich an ihrem Knöchel ein ekeliger, roter Tentakel-Finger-Abdruck befand hatte sie die Überraschung darüber nicht zurückhalten können. Er hatte sie wohl doch fester gepackt als sie eigentlich gemerkt hatte.

Die große Halle leerte sich langsam aber sicher, weil das Abendessen bald rum sein würde und die meisten Schüler ohnehin bereits aufgegessen hatten und satt waren. Audrey hatte sich lediglich an einem Brot mit Käse bedient und sich zum Nachtisch diesen Pudding genommen, der nun allerdings schon seit mindestens 10 Minuten unberührt vor ihr stand, wenn man vom stapeln der Schokostreusel absah.
Gerade als sie die Puddingoberfläche von den Schoko-Parasiten gereinigt hatte und alle braunen Stückchen am oberen Rand des Nachtisches gehäuft waren merkte sie, dass sich jemand ihr gegenüber setzte. Müde richtete sie den Blick auf, und kaum dass sie realisiert hatte wer sich da hingesetzt hatte weitete sie kurz die Augen und setzte sich ordentlicher hin, wo ihr Gesicht vorher gedroht hatte in die Schüssel zu fallen. "Knub- äh, Keyx. Mister Nott. Äh..", stotterte sie überrascht vor sich hin als hätte man sie gerade aus einem Traum erschreckt und zog die Brauen zusammen. Huh, wenn es Hauspunkte dafür geben würde, sich vor jemand besonderem bis auf die Knochen zu blamieren hätte Audrey ihrem Haus vermutlich 50 Punkte eingeräumt.
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04.01.16 19:40 © Gast

i don't have to see you right now
Digging like you can bury something that can
not die, we could wash the dirt off our hands now



Müdigkeit, aufdringlicher als jedes andere Gefühle hatte sich langsam aber sicher vom Kopf des Blonden bis hinab zu den Zehen verbreitet. Es hätte ihm gut gefallen einfach nur im Gemeinschaftsraum zu sitzen, die Augen fest verschlossen und an nichts denkend einfach zu dösen; naja er würde nicht an nichts denken. Im Endeffekt würde er gar an kleine Füße im nassen Gras denken, helle blaue Augen und zierliche Brauen, die sich spöttisch hoben.
Jede Minute, die verstrich machte es ihm schwerer die Augen offen zu halten und Teile seines Körpers zur Bewegung zu zwingen. Allein die Klassenräume zu wechseln war eine Tortur gewesen und jedes Mal, wenn Jemand ihn angesprochen hatte, war ihm die selbe Entschuldigung herausgerutscht, die anscheinend absolut niemanden ausreichte. So war der Nott immer wieder in die Versuchung gekommen etwas taktloses zu sagen und sich einfach vom Acker zu machen.
Nachmittags hatte er beim Quidditchtraining der Gryffindors zugesehen, hatte sich aber eingestehen müssen, dass Frauen auf Besen nicht besonders halfen ihn wachzuhalten. Da war Potter genauso wenig eine Hilfe. Aber da es das erste Mal heute war, dass er ein bisschen Ruhe verspürte blieb er in den hinteren Reihen der Tribüne sitzen, betrachtete das Training und verschwand erst lange nachdem sie alle schon alle gegangen waren.

Es war spät, die Sonne war längst untergegangen und hätte sein Magen nicht lautstark Protest geliefert wäre er direkt in Richtung der Schlafsäle getrottet. Stattdessen zwang er sich jetzt in die große Halle zum Abendessen, ging aber bereits davon aus kein ihm bekanntes Gesicht mehr dort zu entdecken. Sowieso gab es wenige dessen Nähe er jetzt ertragen hätte. Vor allem weil jeder aus seiner vermeintlichen Gesellschaft gefragt hätte, wieso er so erschöpft aussah und kurz darauf wieso er so schlecht gelaunt wirkte. Eigentlich war Keyx bester Laune, hatte allerdings die ganze Nacht kein Auge zu tun können, weil er nur an eine hatte denken können.
Der Brite hatte die große Halle in der Absicht betreten, dass er mit absolut niemandem ein Gespräch anfangen würde, hatte seinen Blick nur kurz über den Tisch der Schlangen fahren lassen und.. Oh.
Ohne wirklich darüber nachzudenken was er tat ließ der Ältere sich Audrey gegenüber auf die Bank fallen, griff nach einer Birne und erwiderte ihren Blick kurz, ehe er zu ihrem Pudding sah.
Derweil die Jüngere sich ordentlich hinsetze, schmunzelte der Nott über die Aussortierung der Schokostreusel, ehe er in die Birne biss. Grinsend kaute er auf dem Stück herum, schluckte es runter und zog die Brauen leicht zusammen. ,,Ich wusste nicht, dass du ein Schokostreusel-Hasser bist, Audrey ?’’, murmelte er und löste den kleinen Finger von seinem Griff um die Birne, ehe damit auf den Pudding deutete.

Der Slytherin hatte gerade einen weiteren Biss von der Birne genommen, als sich jemand neben ihn setzte und absichtlich provokativ an der Schulter anrempelte. Der Hochgewachsene zuckte zusammen als hätte er sich an einer heißen Herdplatte verbrannt, ließ das Lächeln fallen und sah mit einem Seitenblick herüber zu seinem Bruder.
Zähneknirschend nickte er diesem zu, rückte ein Stück weiter zur Seite um augenscheinlich Platz zu machen und zwang sich ruhig zu bleiben. Für eine Begrüßung fehlte ihm allerdings die Energie und vor allem das Interesse an Marius Person.
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04.01.16 21:02 © Gast

Marius hatte einen guten Tag hinter sich, was Ihn ehrlich gesagt ein wenig wunderte, denn es hatte nichts so geklappt wie er es sich vorgestellt hatte.
In der Früh hatte er vor Lauter Verwirrung nicht mal mehr gewusst wo er seine Uniform hingelegt hatte.
Der Unterricht kam ihm an dem Tag langweiliger vor als sonst. Die Zeit hatte nicht verstreichen wollen. Egal wie oft er mit seinem Finger die Worte, 'wann ist es endlich vorbei?', auf den Tisch gemalt hatte. Natürlich nur so lange, bis der Lehrer ihn ermahnte diesen Unsinn nicht weiter im Unterricht fortzuführen.
Stattdessen breiteten sich die Worte also in seinem Kopf aus. Wie eine endlos schleife. Als hätte er einen Ohrwurm von einem Lied. Irgendwann fing er dann sogar an einen Rythmus zwischen den Sätzen einzubauen. Natürlich still und leise für sich. War ja schon peinlich genug sich überhaupt mit sowas seltsamen die Zeit zu vertreiben.
Marius stieß einen langen Luftzug aus, als der Lehrer das okay zum gehen gab. Nun hatte er den restlichen Tag frei.
Er stand von seinem Stuhl auf und verzog das Gesicht, als er merkte, dass sogar sein Gesäß vor lauter Langeweile eingeschlafen war. Dann konnte es ja nur richtig langweilig gewesen sein. Keine Frage. Den restlichen Nachmittag hielt er sich natürlich wieder an Tom und seinen anderen Freunde. Bis zum Abendessen trieben sie allen möglichen Schabernack, damit es ja nicht langweilig wurde.
 
Eine Stunde vor dem Abendessen fing sein Magen schon an zu protestieren. Er grummelte so oft, dass man meinen könnte er hätte Darmprobleme und das warme Wetter war bei seinem Hunger leider nicht sehr nützlich. Er legte sich ab und zu seine rechte flache Hand auf seinen Magen und machte leichte, kreisende Bewegungen. Natürlich nur, wenn niemand hin sah, da es auch nicht sehr ästhetisch rüber kam.

Und schon war es so weit. Eine Stunde später. Abendessen! Endlich! Die kleine Gruppe lief durch die Gänge des Schlosses. Die Jüngeren Schüler gingen Ihnen aus dem Weg. Sie wollten ja auch in Zukunft keinen ärger haben.
Marius betrat die Große Halle und ließ wie immer seinen Blick kurz durch diesen monströsen Raum schweifen. Er bekam jedes mal leicht Gänsehaut, wenn er hier rein kam. Woran genau es lag konnte er jedoch nicht zuordnen. Schritt für Schritt lief er mit den anderen durch die Halle.
Er sah zu wie sie sich hinsetzten, als sie einen Platz gefunden hatten.
Doch Marius sah etwas viel Interessanteres. Seinen geliebten Bruder Keyx. Kurz rang er mit sich. Eigentlich wollte er sich gleich hinsetzen und rein hauen, aber andrerseits... Kurz ging sein Blick zu Keyx und gleich wieder zurück. Ein wenig unentschlossen stand er für ein paar Sekunden rum. Dann meldete er sich ab und ging selbstbewusst auf seinen Bruder zu, der ihn mit Sicherheit noch nicht bemerkte, sonst hätte sich schon längst seine Mimik sowie Gestik verändert. Kurz bevor er bei besagtem ankam, hob sich sein rechter Mundwinkel leicht zu einem spöttischen lächeln. Er ließ sich schwungvoll neben seinen Bruder fallen, der auch erstmal die volle Ladung abbekam, damit er Marius überhaupt wahr nahm. Er schien ja nur mit Audrey beschäftigt zu sein.
Marius Schulter striff sehr unsanft die von seinem Bruder. Er bemerkte wie Keyx zuckte, als hätte er sich an ihm verbrannt. Außerdem konnte er beobachten wie er sichtlich genervt von ihm weg rutschte. Aber den Spaß lies Marius sich keinesfalls nehmen. Er legte seine Unterarme auf den Tisch und verschränkte seine Finger miteinander, sodass es eine einheitliche Faust ergab. Dabei machte er sich wieder so breit, dass er erneut an Keyx Schulter rammte und den Körperkontakt provokant aufrecht erhielt.
Sein Blick huschte einen Moment zu Audrey, die mit Ihrem Vanille Pudding beschäftigt schien. Im Anschluss drehte er seinen Kopf zu seinem Bruder und ein freches Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit.
Seine grünen, stechenden Augen blitzten nur so vor Belustigung.
Er nahm sich einen Apfel aus der Obstschale und biss herzhaft rein.  Der Saft lief sein Handgelenk hinunter, in sein weißes Hemd hinein. Marius sah jedoch nicht so aus, als würde es ihn in irgendeiner Weise stören. "Oh, störe ich etwa?", fragte er in der unschuldigsten Tonlage, die er in diesem Moment nur aufbringen konnte. Und JEDER, der das hier mitbekam, wusste, dass diese Frage NICHT ernst gemeint war und er auch keine wirkliche Antwort darauf erwartete. Er nahm erneut einen herzhaften bissen von seinem Apfel.
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04.01.16 21:57 © Gast

those little things
that seemed so like nothing
of all that's left


Audrey verlor die Anspannung "des ersten Schrecks" recht schnell wieder und entspannte sich geringfügig.. es war ja nicht so als hätten sie noch nie mit einander geredet. Als sie ihn ansah konnte sie nicht anders als zu lächeln, bis sie zu ihrem Pudding herunter sah und feststellte, dass sie tatsächlich alle Schokostreusel von der Oberfläche gekratzt hatte. Verwundert hob sie eine Augenbraue - offensichtlich ist das wohl unterbewusst passiert. "Hm.. Eigentlich kann ich Schokostreusel ziemlich gut leiden.", entgegnete sie mit einem Grinsen und war dank der Aussprache ihres Namens auch endlich wieder auf dem Pfad des Duzens angekommen.
Selbst wenn er von der Brine abbiss war er noch immer so unheimlich schön, dass Audrey für eine Sekunde vergaß, dass sie noch einen Pudding vor sich stehen hatte. Sie tauchte den Löffel in den Schokostreusel-Hügel und verteilte die sorgsam aussortierten Stückchen wieder auf dem Pudding um sich anschließend einen Löffel davon in den Mund zu schieben. Ungefähr gleichzeitig setzte sich ein weiterer Slytherin zu den beiden und schien dabei ziemlich auf Körperkontakt zu Keyx aus zu sein, weshalb Audrey, noch immer mit dem Löffel im Mund, kurz zwischen den beiden hin und her sah. Es handelte sich um Keyx Bruder Marius der sich anscheinend gedacht hatte, er könne auch mit den beiden gemeinsam essen.

Das brachte die Situation jedoch gewissermaßen ins Kippen. Nicht weil Audrey den Jungen nicht mochte, sondern einfach seines Geschlechts wegen. Sie nahm den Löffel aus dem Mund und erhielt wieder die typische Haltung, die sie immer hatte und nickte Marius kurz zu. "Guten Abend, Sir.", begrüßte sie den anderen Nott zurückhaltend und tauchte so schnell es ging den Löffel wieder in ihren Pudding um sich wieder an seinem Geschmack zu ergötzen.
Audrey entschloss sich dazu, die beiden Brüder sprechen zu lassen. Ohnehin hatte sie reichlich wenig beizutragen und Männer unterbrach man bekanntlich nicht. Bei Marius' Frage sah Audrey kurz zu Keyx, blickte ihm zu ihrer eigenen Enttäuschung jedoch nicht in die Augen. Sie verfluchte sich innerlich dafür, doch sie schaffte es auch nicht den Blick weiter zu heben. Es war einfach etwas anderes wenn man allein war. Gerade wenn andere (Männer) dabei waren konnte Audrey ihre Ticks auch Keyx gegenüber nicht abstellen, trauriger Weise. Vielleicht würde sich das irgendwann ändern, doch momentan...
Sie nahm einen weiteren Löffel und zog mit dem Zeigefinger der anderen Hand kleine Striche über die Tischplatte.
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04.01.16 23:10 © Gast

i don't have to see you right now
Digging like you can bury something that can
not die, we could wash the dirt off our hands now



Den Blick einen weiteren Moment auf den Pudding gerichtet fragte der Nott sich, ob er sie gar bei einem wichtigen Gedanken gestört hatte. Kurz befangen und nicht sicher ob er das Ganze hinterfragen sollte, lächelte er schließlich nur und beließ es dabei. Wahrscheinlich ginge es ihn sowieso nichts an und so sollte er, so lange er konnte, seine neugierigen Fragen besser für sich behalten.
Der Gedanke war letztlich sowieso irrelevant. Bevor Keyx noch irgendetwas sagen konnte, wurde er spürbar angerempelt und rutschte das Stück zur Seite um seinen Bruder auszuweichen.

Sein Blick blieb kurz im Gesicht von Marius hängen, ehe er zu seiner Birne sah und das Gesicht verzog.
Marius hingegen schien es sich gerade erst bequem gemacht zu haben. Erneut rempelte er seinen Bruder an und das verräterische, häufige Blinzeln auf Seiten des Älteren verriet bereits, wie er darüber dachte. Wieder Schulter an Schulter sitzend schluckte er seinen Ärger herunter und ballte die Hand unter dem Tisch zur Faust. Ruhig Blut. Die Veränderungen auf Seiten Audreys zwang ihn zusätzlich noch seine offensichtliche Verbitterung herunterzuschlucken. Das sie selbst seinen Blick nicht mehr verfing und er lediglich zusehen konnte, wie sie beinahe gelangweilt mit dem Finger begann auf dem Tisch Kreise zu ziehen, war lediglich Zunder für den Missmut auf seiner Seite. ,,Gut erfasst, du störst. Besser du gehst’’, brummte er lediglich zur Antwort und sah von dem Apfel in Marius Hand zu dessen Gesicht, ehe den Blick abwandte. ,,Schön, dass du mir immer wieder vor Augen führst, dass du nicht einfach nur jünger bist als ich’’, entgegnete er wenig liebevoll und taxierte kurz den Hemdsärmel seines Bruders; widerlich.

Seine Aufmerksamkeit glitt über den Tisch der Schlangen, zu den verschiedenen Gesichtern, die ihm alle bekannt vorkamen, ehe er wieder an Marius hing. ,,Du befindest dich ziemlich weit weg von dem Hintern in den du zu kriechen versuchst. Von hier wird dir noch einer wie Malfoy dein gutes Ansehen rauben, Bruder.’’ Der Brite biss erneut von der Birne ab, hielt Ausschau nach seiner Schwester, ehe er die Suche aufgab und es darunter abstempelte, dass sie wahrscheinlich unlängst im Schlafraum über einem ihrer Bücher saß.
Er war versucht Audrey zu sagen, dass er verstehen konnte, wenn sie lieber gehen würde. Wahrscheinlich wäre es besser für sie gewesen, wenn er sich nicht neben sie gesetzt hätte. Einen Augenblick lang schien er darüber nachzudenken ob seine Worte bei einem einfachen Geist, wie Marius fruchten würden, entschied sich dann aber dafür, dass Vorsicht stets besser war als Nachsicht. So wandte er sich an die Blondine ihm gegenüber und versuchte sich an einem Lächeln. ,,Fühl dich nicht gezwungen hier zu bleiben, ich kann verstehen wenn du gehen willst.’’ Und selbst wenn der Papst sich neben ihn gesetzt hätte, wäre dem Nott nicht eingefallen seine falsche Höflichkeit jetzt wieder an den Tag zu legen. Schlimm genug, dass die Slytherin ihn nicht ansah, würde er jetzt auch noch dieses Spiel mitspielen und anfangen sie zu siezen wäre er sich wie der hinterletzte Heuchler vorgekommen. Sollte der Jüngere doch denken was er wollte. Wäre schon verwunderlich genug, wenn er überhaupt anfangen würde sich seine eigenen Gedanken zu machen ohne dabei Unterstützung von Riddle oder Lestrange zu bekommen.
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05.01.16 12:19 © Gast

Marius sah zu Audrey und lächelte süffisant, als sie ihn so ansprach. Er konnte genau beobachten wie sich das schüchterne Mädchen wieder in sein inneres zurück zog, seit Marius an den Tisch gekommen war. Auch der Blick zu Keyx war ihm nicht entgangen, nachdem Marius seine durchaus Rhetorische Frage gestellt hatte. Scheinbar konnte Sie ihm noch nicht mal mehr in die Augen sehen.
Das Belustigte Marius sehr. Die Falten in seinem Gesicht, die diese Belustigung ausdrückten, verstärkten sich mit einem Mal um einiges.
Als Keyx erst auf seinen Apfel und dann in sein Gesicht sah, grinste er breit und legte den Apfel vor sich auf dem Tisch ab. Durch den Saft, der ihm über die Hände und weiter über die Unterarme gelaufen war, spürte er nun ein unangenehm klebriges Gefühl auf seinen Handflächen. "Ich dachte wir essen heute Abend mal zusammen. So als glückliche Familie. Naja.. oder stellen einen Teil unserer glücklichen Familie dar. Sind ja nur wir beide hier", sagte er mit gespielt ernster Miene. Mitten im Satz hatte er Keyx seine verklebte Hand auf dessen Schulter gelegt um dem ganzen ein wenig Nachdruck zu verleihen. Er bereute es zwar gleich wieder, als er merkte, dass sich Kleidungsfussel an die Handfläche hefteten, jedoch war ihm jeder Fussel Wert, den er im Nachhinein entfernen musste.
"Und ich bin übrigens nicht wirklich stolz darauf dein kleiner Bruder zu sein", sagte er auf seine Bemerkung.

Marius folgte Keyx Blick zu Riddle, Malfoy und den anderen, als sein geschätzter Bruder es ansprach. "Oh. Höre ich da ein wenig Neid raus? Mein hohes Ansehen werde ich bei Riddle nie verlieren, Bruder. Aber es freut mich, dass du dich um mein Ansehen sorgst", höhnte er. Er griff nach einem Stück Brot und nahm sich auch gleich noch einen Hühnerflügel, um sein bleiben zu verdeutlichen.
Als er nun wieder Audrey ansprach, beobachtete er die beiden erneut ganz genau. "Ich finde nicht das sie gehen muss. Oder willst du das Mädchen etwa los haben?, fragte er und biss von seinem Brot ab. "Ich beiße ja nicht. Nun ja, meistens. Er zwinkerte Audrey zu und wandte sich nun wieder seinem allerliebsten Bruder zu. Er glaubte fast schon zu ahnen was in dessen Kopf vor sich ging.
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05.01.16 12:44 © Gast

that's okay
cause I've got no self esteem


Es kam ja nicht selten vor, dass Audrey sich in Anwesenheit anderer unwohl fühlte, wirklich nicht. In dieser Situation hier fühlte sie sich allerdings noch ein Stück mehr unwohl als es sonst der Fall war. Es könnte vielleicht auf die abgedrehte Art und Weise zurückzuführen sein, in der Keyx und sie nun in Verbindung standen, oder vielleicht tatsächlich nur an Keyx Bruder, der ganz offensichtlich versuchte den Älteren zu provozieren. In ihrem kleinen Hinterköpfchen war Audrey allerdings sogar recht froh darüber, dass Marius neben Keyx saß und nicht neben ihr, ha..
Keyx antwortete seinem Bruder recht gereizt, dass er tatsächlich störte, doch Audrey selbst gab keine Antwort darauf. Bestenfalls könnte sie hier einfach sitzen und nicht beachtet werden; sonst schaffte sie das ja auch immer sehr gut. Audrey fragte sich ob die beiden sich wohl immer so kebbelten, oder ob Keyx nun lediglich so entnervt war, weil sie dabei saß. Nachdenklich schob sie sich den nächsten Löffel Pudding in den Mund und sah von Birne zu Apfel und wieder zurück zu ihrem Pudding. Sehr, sehr komische Situation.

Audrey folgte den Blicken der Brüder nicht den Tisch entlang, weil sie ohnehin wusste, wen sie vermutlich ansehen würden - und einem ungewollten Blickaustausch mit Tom Riddle wollte Audrey auf jeden Fall entgehen, man wusste ja nie wann der junge Mann den Blick von seinem Essen hob. Vermutlich wäre sie direkt unter den Tisch gesprungen wenn er sie tatsächlich angesehen hätte, ha. Noch schlimmer wäre wohl Adrian gewesen, aber sie hatte sich bereits versichert, dass sie so weit von dem Russen weg saß wie es ihr möglich war.
Die Blondine hob den Blick wieder zu Keyx, schaffte es jedoch wieder nicht ihm in die Augen zu sehen. Er meinte er würde es verstehen wenn sie gehen wollte, doch Marius kam ihr mit einer Antwort zuvor. Glücklicherweise hatte sie zumindest nicht mitbekommen, dass Marius Keyx mit seiner klebrigen Hand auf die Schulter gepatscht hatte, sonst hätte vermutlich selbst sie ihr Gesicht nicht mehr ganz unter Kontrolle gehabt. Wie dem auch sei - in der ganzen Unwohlfühlerei in der Audrey sich befand schaffte es Marius, das Ganze noch ein wenig schlimmer zu machen. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte sie die Augen ein kleines Stück geweitet, blickte dann wieder zu ihrem Pudding. "Alles in Ordnung, Sir.", murmelte sie dann auch wenn sie im Endeffekt von Marius gar nicht direkt angesprochen wurde, aber man konnte es vermutlich auch als Antwort für Keyx ansehen - das einzige Problem dabei war dann wohl das kleine Wörtchen "Sir".

Audrey spürte den Blick von Marius auf sich und hörte auf, mit den Fingern Kreise auf die Tischplatte zu zeichnen. Vielleicht wäre es doch eine gute Idee, sich so schnell wie möglich unter dem Tisch zu verstecken..?
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05.01.16 14:09 © Gast

i don't have to see you right now
Digging like you can bury something that can
not die, we could wash the dirt off our hands now



Der Blonde sehnte sich nach Medeia. Das war eher die Art von glückliche Zusammenführung, die er sich gewünscht hätte und es wäre ihm dann auch leichter gefallen die Fassung zu wahren, wenn sie hier gewesen wäre. Wahrscheinlich hätte sie es auch geschafft Marius tatsächlich zu vergraulen, derweil er beinahe lächerlich daran scheiterte und die Schikane zähneknirschend hinnahm. ,,Vielleicht versuchst du es Morgen noch einmal mit Medeia zusammen, ich bin kein Freund von halben Angelegenheiten’’, erklärte er leise und wusste, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis das Ganze in einer Katastrophe enden würde.
Erneut huschte sein Blick zu Audrey. Aber er wollte nicht, dass sie dabei wäre. Überhaupt wollte er sie von solch widerwärtigen Kreaturen, wie seinem Bruder lieber fern halten. Die Hand auf seiner Schulter versuchte er, so gut wie er nur konnte, zu ignorieren. Sicherlich hatte sein Blick sich verengt und er spürte, wie es ihm schwer fiel noch gleichmäßig zu atmen, aber er gab sich größte Mühe ruhig zu bleiben. ,,Glaub mir, auch ihn bin nicht stolz darauf der Bruder des Jungen zu sein, der sich Fusel von der Hand zieht und dabei guckt als er hätte er so eben einen wissenschaftlichen Fundus gemacht’’, entgegnete er trocken und ignorierte die Tatsache, dass er ihm gerne den Apfel ins Gesicht drücken würde. Ruuuuhig Blut Keyx.

Den Blick von Riddle lösend grinste Keyx als hätte er noch nie einen lustigeren Scherz gehört, legte die Birne auf einem Teller ab und schüttelte den Kopf. ,,Das Letzte was ich empfinde ist Neid, wirklich’’, entgegnete er, noch immer sichtlich amüsiert. Der Blonde wandte den Blick nicht von seiner Birne ab und überlegte scheinbar ob er dazu noch etwas sagen sollte, beließ es aber letztlich dabei.
Der Augenblick in dem es allerdings wieder um Audrey ging, kippte seine Stimmung. Die Ruhe war verschwunden und der Nott zwang sich den Blick nicht von der Birne abzuwenden. Seine Kiefermuskulatur spannte sich, als er erneut begann mit den Zähnen zu knirschen. Es war offensichtlich, dass er sich von Audrey eher angesprochen fand als alles andere. Allerdings glich das Gefühl nicht wirklich dem angesprochen sein, viel mehr einem offenen Schlag ins Gesicht. Ehe der Blonde realisierte, dass sie vielleicht auch Marius damit gemeint haben konnte, hatte er sich bereits seinem Bruder zugewandt. ,,Glaub mir, das Einzige was ich wirklich loswerden will bist du’’, antwortete er. Seien Miene verfinsterte sich weiter und er musterte seinen Bruder weiterhin, beinahe als würde er dessen Chancen ausrechnen, wenn er jetzt etwas tat.
Mit der linken Hand eine Gabel ergreifend sah er noch immer zu der Hand, die eben auf seiner Schulter geruht hatte, ehe er die Spitzen der Gabel in diese stach. Den rechten Arm, hatte er derweil um Marius herum gelegt, beinahe als würde er ihn wirklich gern bei sich haben. ,,Ich glaube, was du eigentlich sagen wolltest war, dass du ein netter, höflicher Gentleman bist, der Miss Hallway gerade nach ihrem Befinden fragen wollte’’, murmelte er und nickte mehrmals, ehe sein Gesichtsausdruck ein wenig sanfter wurde und er die Hand von der Gabel nahm. Sein Blick rutschte erneut zu den vermeintlichen Freunden seines Bruder, die gerade aufstanden um ihrer Wege zu gehen. ,,Oh Verzeihung, das muss von der Müdigkeit kommen, ich bin den ganzen Tag schon so ein Trampel.’’
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05.01.16 17:18 © Gast

Einen kurzen Augenblick war ein leises, kehliges Lachen seitens Marius zu hören, welches Audrey galt als sie ihn erneut 'Sir' nannte. Jedoch ließ er es unkommentiert.
Er lächelte Audrey nur charmant an, als sie wieder einen Blick wagte und drehte den Kopf erneut zu Keyx. Leicht lehnte er sich rüber zu dem Kopf seines Bruders, um sein Ohr zu erreichen. "Wenn Medeia hier wäre, würde das ganze ja noch mehr Spaß machen", raunte er leise zurück. Wobei er ganz froh darüber war, dass die kleine Giftschlange nicht hier war.
Die Hand ruhte weiterhin auf Keyx Schulter und er ignorierte gekonnt die Bemerkung mit den Fusseln, da er es hasste als dumm bezeichnet zu werden. Vorallem von seinem idiotischen Bruder.
Mit einem kurzen Räuspern bereitete er sich darauf vor, was er als nächstes antworten würde. "mich los werden wird schwierig. Vielleicht für den Moment, aber für längere Zeit kannst du mich nicht los werden. Außer du bringst mich um", sagte er amüsiert.

Gerade als er seine Hand zurück ziehen und ein wenig Abstand von seinem Bruder nehmen wollte, spürte er einen stechenden Schmerz, der sich in seinen Handrücken zog. Sein Blick fiel nach unten auf die Gabel die in seiner Hand steckte. Er sog scharf und hörbar Luft ein, sodass sein Hals für einen kurzen Moment brannte.
Keyx Arm, der im Moment um ihn gelegt war, realisierte er nicht, genau so wie alles andere um sich herum.
Marius keuchte laut und abgehakt auf. Ein paar Mal, bevor er einen dumpfen, schmerzhaften Laut von sich gab. Sein Gesicht verzog sich zu einem gequälten und schmerzhaften Ausdruck, der nur bei Marius gesehen wurde, wenn er WIRKLICH Schmerzen hatte. Und das war gerade der Fall.
Die Worte seines Bruders nahm er erst Sekunden später wahr.
Als er sich wieder rühren konnte, griff er ein wenig zittrig mit der anderen Hand nach der Gabel, die Keyx natürlich netterweise stecken lassen hatte. Seine Finger legten sich vorsichtig um den Stiel der Gabel, als würde er einen kleinen Vogel nehmen wollen, damit er ihm nicht weh tat. Naja, der Vogel war in dem Fall Marius, der sich nicht noch mehr Schmerzen zufügen wollte.
Er zog an. Zu leicht. Sie blieb weiterhin stecken. Er stöhnte auf. Ihm wurde wirklich abnormal schlecht. Sein Gesicht wurde blass. Er zog erneut an. Diesmal kräftiger. Nun hielt er die Gabel in seiner anderen Hand und ließ sie plötzlich fallen.
Die Schüler in näherer Umgebung starrten alle rüber und beobachteten das Schauspiel. Marius war das egal. Er hatte nur unsagbare Schmerzen.
Endlich schaffte er es die Hand von Keyx Schulter zu nehmen. Aus den Löchern schoss Blut, als sein Körper realisiert hatte, dass dort nichts mehr war, was dies aufhalten könnte. Er griff nach einem Tuch und drückte es drauf.
An seinem Gesichtsausdruck hatte sich immer noch nicht so viel verändert. In seinem inneren war weiterhin alles zusammen gezogen und angespannt. Er rührte sich nicht vom Fleck und endlich kamen auch die Worte von seinem Bruder bei ihm an. Doch er ignorierte sie.

Langsam verwandelte sich der Schmerz in unfassbare Wut. Er hob den Kopf mit leicht geöffnetem Mund an und sah Keyx direkt in die Augen. Diese sagten ihm so viel wie 'DAS hättest du lieber nicht tun sollen.'
Plötzlich verlor er sich. Seine noch gesunde Hand ballte sich zu einer Faust. Und bevor er es selbst merkte, landete besagte Faust wie Stahl in Keyx Seite. Er traf die Rippen. Das hatte sich so schön angeboten, da er den Bereich frei hatte. Am liebsten hätte er ihm direkt ins Gesicht geschlagen, aber nicht hier. Nein. Das ging nicht. Nicht vor allen Leuten.
Er packte seinen großen Bruder im Anschluss am Kragen und zog ihn ruckartig zu sich rüber. Er spuckte ihm direkt ins Gesicht.
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05.01.16 17:53 © Gast

there's nothing to lose
When no one knows your name


Der Blick in Keyx Gesicht versetzte Audrey einen kleinen Stich als sie merkte, dass er das Sir auf sich bezog. Es war aber auch so absurd wenn man bedachte, was sie nur ein paar Stunden vor diesem Desaster hier getrieben hatten und wie sie da miteinander gesprochen haben.
Marius' leises Lachen sorgte dafür, dass Audrey den Blick wieder zu ihrer Schüssel senkte; viel zu sehr erinnerte sie das an Adrian, und so schien sie den Löffel in ihrer Hand etwas fester zu umfassen.. Wie konnte ein solch ungehobelter Mensch tatsächlich der Bruder von Knubbl sein? Es wollte nicht in Audreys Kopf. Sie fragte sich ob sie sich mit ihrer Schwester oder ihrem Bruder wohl auch ab und an streiten würde, wenn sie denn jemanden hätte. Doch sie war als Einzelkind aufgewachsen und wenn sie genauer darüber nachdachte war das vielleicht das Beste gewesen; eine Person weniger die unter ihrem Vater hatte leiden müssen.

Audrey ließ den Löffel in der Schüssel liegen und setzte sich gerader hin, die Hände auf ihren Schoß gelegt. Sie sah Keyx und Marius nacheinander langsam an und verfolgte das Gespräch wachsam, denn auch wenn sie schien als würde sie sich aus allem zurück ziehen hörte sie stets jedes Wort, das gesagt wurde.
Umso überraschter zuckte sie zusammen als in Marius' Handrücken plötzlich eine Gabel steckte. Schocken tat dies das Mädchen jedoch kaum, da hatte sie schon schlimmeres gesehen. Ungefähr das sagte auch ihr Blick aus als sie Marius' Hand ansah und anschließend zu Keyx blickte. Doch auch wenn Gewalt bei ihr ein großer Punkt war, regte sich irgendwo tief in ihr etwas, was sie nicht definieren konnte. Für einen kurzen Moment blitzte Angst in ihren Augen auf als sie Keyx ansah und langsam realisierte, was er da gerade getan hatte. Audrey wusste auch nicht was es war, aber vielleicht war es einfach die Realisation, dass auch der Nott zu Gewalt fähig war, die ihr plötzlich Gänsehaut bescherte und den Blick wieder abwenden ließ.
Im Handumdrehen (hah..) und nachdem Marius sich die Gabel schmerzhaft selbst aus der Hand gezogen hatte, landete bereits ein Schlag seinerseits in Keyx Rippen, doch Audrey zeigte keine Regung. Stattdessen hatte sie ihren Zauberstab unter dem Tisch gezückt, nur für den Fall. Dieser Fall traf sogar recht schnell ein, als Marius Keyx ins Gesicht spucken wollte - auch nichts unbekanntes für Audrey. Im Eifer des Gefechts lag die Aufmerksamkeit ohnehin nicht auf ihr, so dass sie blitzschnell eine kleine Bewegung mit ihrem Zauberstab vollführte und sehr, sehr leise etwas flüsterte. "Impervius." - und damit war Keyx für den Moment tatsächlich wasser(oder sabber..)abweisend. Sah man nicht unter den Tisch hätte man vermutlich nicht gemerkt, dass es Audreys Zauber gewesen war, und recht schnell hatte sie ihre Hände wie zuvor wieder auf den Schoß gelegt und sah zwischen den Beiden hin und her.
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05.01.16 20:40 © Gast

i don't have to see you right now
Digging like you can bury something that can
not die, we could wash the dirt off our hands now



Keyx merkte, dass irgendwo in ihm, ganz langsam, etwas hochkam; Worte, die er liebend gern seinem Bruder entgegen geworfen hätte, Taten, die alles schlimmer gemacht hätten und allen voran Zorn über alles was der Jüngere sagte. Irgendwann zwischen der Tatsache, dass Audrey ihn siezte und das sein Bruder von Medeia sprach, hatte er einfach den winzigen Faden, der seine Geduld ausmachte, verloren und konnte ihn nicht mehr wiederfinden. Seine Bemühungen wären so oder so zwecklos gewesen, weswegen er sich nicht länger darum bemühte so zu tun als würde ihm dieses dumme Gewäsch nicht auf den letzten Nerv rauben.
Als sein Bruder meinte, dass er ihn schon umbringen müsse um ihn loszuwerden, schürzte der Blonde lediglich die Lippen und beließ es dabei. Unfälle passierten eben, ein Toter hier und da blieb nicht aus, vor allem nicht wenn keiner ihn wirklich vermissen würde. Erneut der Blick zu Riddle. Nun, ein Schoßhund mehr oder weniger würde schon nicht auffallen.

Der Ältere zuckte nicht einmal mit der Wimper, derweil neben ihm scharf die Luft eingesogen wurde. Unwichtig.
Der Nott reagierte kaum, hatte den Blick wieder zu seiner Birne schweifen lassen und überlegte ob ein weiterer Biss schaden würde. Aus dem Augenwinkel nahm er die Bemühungen seines Bruders war, der versuchte sich selbst so wenig zu Schaden, wie möglich war. Für einen grobschlächtigen Burschen, wie Marius eine echte Herausforderung, die von seinem Bruder allenfalls mit einem kurzen Zucken der Mundwinkel bewertet wurde, konnte aber auch lediglich eingebildet gewesen sein, dass sich auf seinem Gesicht überhaupt etwas abspielte.

Die Gabel fiel klirrend zu Boden woraufhin der Brite erneut nicht mit der Wimper zuckte, lediglich den Kopf ein wenig herum drehte; wartend auf das was auch immer kommen würde. Den Blick nichtssägend erwidernd sah er kurz darauf zu den offenen Lippen seines Bruders und verzog die Brauen leicht angespannt.
Die Faust des Anderen traf ihn an der Seite, woraufhin der Ältere zusammenzuckte, mit einer Hand nach seinen Rippen tastete. Bevor er sich aufrichten konnte zog Marius ihn bereits an seinem Kragen in die Höhe und nutzte die nächstbeste Möglichkeit um den Versuch zu unternehmen ihm ins Gesicht zu spucken. Keyx sah sich bereits am Anfang eines riesiges Wutausbruchs als die Spucke oder viel mehr das was davon übrig war kurz vor seinem Gesicht nach unten rutschte ohne das er etwas dafür getan hatte. Sein Blick glitt zu Audrey, dann wieder zu seinem Bruder.
,,Oh’’, murmelte er wortkarg und sein Gesicht sagte lediglich aus: Oh, du Wurm wolltest mich tatsächlich anspucken?
Erneut der Blick zu Audrey. Nargh. ,,Besser du gehst damit auf den Krankenflügel.’’ Ein nett gemeinter Rat, derweil er die eine Hand noch immer an seine Rippen hielt. Sein Blick sagte lediglich aus, dass dies hier wirklich der falsche Ort dafür war, wurde ein Stück warnender und erneut sah er zu der Blondine herüber, die dort am Tisch saß. ,,Komm, wir gehen’’, murmelte er und sprach damit Audrey an. Keine nett gemeinte Bitte sondern viel mehr eine Aufforderung dazu, dass sie jetzt endlich weggehen sollten bevor Marius sich ein neues Opfer suchte.
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Gast


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05.01.16 21:30 © Gast

Marius versuchte sich nicht zu stark auf seine Schmerzen zu konzentrieren.
Nachdem er die Spuck-Attacke gegen seinen Bruder gestartet hatte, erwartete er das schlimmste. Was würde Keyx tun? Das hatte er sich bei ihm noch nie getraut. Und leider fruchtete es auch nicht. Denn der kleine Haufen Spucke, den er schon in dem Gesicht seines Bruders gesehen hatte, rutschte plötzlich an einer unsichtbaren Wand herab. Wie auch Keyx Blick, wanderte Marius Blick ebenfalls zu Audrey. Er starrte sie einen Moment lang an.
Er erinnerte sich an den Satz 'Stille Wasser sind tödlich'. Er rümpfte einen Moment lang die Nase.
Im Nachhinein kam ihm seine Aktion sehr hirnrissig vor. Sie würden wohl BEIDE Ärger von zu Hause bekommen. Denn Marius würde nicht den Mund halten. Oh nein. Dafür hatte er zu viel Spaß daran, wenn Keyx ärger bekam. Doch auch er würde ärger bekommen, wenn sein Bruder die Spuck-Attacke petzte, die ihn nicht mal getroffen hatte. Also eigentlich war er ja nicht schuldig, oder? Zumindest sah er das so.

Marius sah direkt in die Augen seines mehr als verärgerten Bruders. "Vielleicht sollte ich tatsächlich in den Krankenflügel", sagte er zähneknirschend. Auch wenn es ihm gegen den Strich ging, doch er hatte keine Lust auf Narben.
"Ich bin mir sicher wir sprechen uns später nochmal", giftete er seinen Bruder in dem ätzendsten Ton an, den er aufbringen konnte.
Marius stand auf und stieg aus der Bank raus in den Gang der Großen Halle. "Ich. Hasse. Dich", knurrte er zur Verabschiedung. Kurz warf er Audrey ebenfalls noch einen tiefst beleidigten Blick zu, bevor er mit schnellen Schritten die Halle verließ.
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