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13.10.14 20:56 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Niall war in dieser Nacht wieder aus einem der fürchterlich vertrauten  Alpträume erwacht, sein Federbett getränkt von Schweiß, sein Gesicht rot von der Anstrengung und sein Herzschlag unregelmäßig, setzte er sich im Bett auf und rieb sich mit der Hand durch das Gesicht. "Nur ein Traum...nur ein Traum." , murmelte er dann als er den Blick durch den Raum schweifen ließ. Wie immer war Niall an der gleichen Stelle, aus dem fesselnden Traum erwacht. Seine Schwester hatte die Sehne gespannt und den Bogen auf ihn gerichtet, gelächelt und ihn fliegen lassen. Wie immer nach diesem Traum, zerbröckelte etwas in Niall, immer ein kleines Stückchen weiter. War das Zusammenleben wirklich immer so gewesen, wie er es empfunden hatte? Harmonisch und innig? Niall zweifelte immer mehr daran, zweifelte an der Aufrichtigkeit seiner Familie.

Trotz dem erneuten schlimmen Alpträum, schleppte Niall sich zum Frühstück. Frisch geduscht und zurecht gemacht, sah er sogar einigermaßen annehmbar aus. Doch, wer genau in seine Augen sah, sah die Schatten, welche sich darauf ausgebreitet hatten. Die dunkelen Ringe waren nicht auffällig, doch für aufmerksame Augen durchaus zu erkennen. Niall biss fast lustlos in sein Brot mit Marmelade. Eigentlich etwas, wofür er alles tauschen würde, doch die Träume nahmen ihn mehr mit, als er zugeben konnte.
Plötzlich vernahm er ein sehr vertrautes Heucheln, Niall sah auf und erkannte seinen kleinen Waldkauz Rio. Im Schnabel zwei Briefe, welche er wenig später vor Niall auf den Tisch fallen ließ.   "Danke mein Kleiner.", , flüstert Niall der kleinen Eule entgegen. Für einen kurzen Moment rastete Rio auf seiner Schulter, schingelte sich ein Stück Brot und eine sanfte Streicheleinheit, bis er wieder abhob und von dannen zog.
Beläufig nahm er die beiden Briefe in die marmelade verschmierten Hände und es schlich sich doch tatsächlich ein kleines Lächeln auf seine Lippen. Schnell faltete er den Brief auseinander und las die liebevollen Worte seiner Mutter. Sie erzählte von einem großen Fest, zu welchem sie ganz Lifford eingeladen hatte und eine gute Gastgeberin abgegeben hatte. Niall las den Brief ganze zwei Mal, bevor er bereit dazu war, sich dem Weiterem zu widmen.

Als er den zweiten Brief in die Hand nahm, hätte er fast an einem Brot verschluckt, denn er war hier aus Hogwarts. Ganz aufgeregt und ein wenig in Sorge stopfte er sich das letzte Stück Brot in den Mund und wischte die schmierigen Finger an einer der vielen Servietten ab, bevor er seine ganze Aufmerksamkeit dem Brief schenkte. Er schien wichtig zu sein, denn es war edelstes Papier und als Niall ihn auf die andere Seite drehte, stand dort der Name seines Lieblingslehrers Albus Dumbledore. Hastig öffnete Niall das Siegel und sofort rollte sich der Brief zu einer Art Schriftrolle auf. Ein wenig erschrocken vernahm Niall die Stimme des berühmten Zauberes, welcher ihn bat noch vor Unterrichtbeginn in seinem Büro zu erscheinen. Niall schluckte hart und ging in Gedanken die letzten Tage noch einmal durch, hatte er etwa Unsinn angestellt? Nein, nicht mehr als sonst zumindest. Ein Blick auf die Uhr brachte ließ Niall jedoch sofort in Schweiß ausbrechen, denn er hatte nicht mehr viel Zeit, bis der Unterricht begann.

Sofort stand er auf und rannte los, sein Bein war heute in guter Form, doch man konnte ihm eindeutig ansehen, dass ihm das schnelle Tempo zu schaffen machte. "Atmen...atmen." , murmelte er als er die Stufen der riesigen Treppen hinauf lief. Eine gefühlte Ewigkeit später kam er vor dem Büro des Lehrers an und konnte sich wirklich nicht vorstellen, was er mit ihm besprechen wollte. Niall versuchte zu Atem zu kommen und klopfte an die große hölzerne Tür. Diese schwang wie von Geisterhand zur Seite und gewährte dem jungen Montrose Einlass. Niall nutzte die Gelegenheit und trat ein. "Guten Morgen Professor." , wandte er sich dann freundlich nickend an seinen Lehrer.
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13.10.14 22:14 © Gast

Das Frühstück war ausgezeichnet gewesen, vor allem weil er sich heute besonders an seine Tee erfreut hatte und noch dazu beobachten konnte wie am Tisch der Ravenclaws Unordnung ausbrach, weil irgendjemand etwas brennendes mit der Post bekommen hatte. Natürlich war mal wieder keiner der Schüler darauf gekommen es mit einem Zauberstab zu löschen und als es dann doch so weit war, waren einige ziemlich nass geworden. Das hatte ihn wirklich sehr erheitert, auch wenn er sich sehr bemühte nicht schadenfroh zu sein, denn immerhin war nicht besonders nett sich an dem Leid anderer zu erheitern. Doch es war zu amüsant wie die Schüler wie Ameisen durch die Gegend wuselten und das Wasser seinen Schaden anrichtet. Selbstverständlich half er später auch alles zu trocknen, denn sonst wäre es wohl mehr als unfair gewesen sich so daran zu amüsieren. Auf dem Weg zurück in sein Burö hatte er fröhlich summend darüber nachgedacht welche Aufsätze er sich noch heute ansehen wollte. Man hatte schließlich nicht jeden Tag gleich viel Lust auf alle Themen über die man Schüler Aufsätze schreiben ließ.
In seinem Büro angekommen widmete er sich sogleich der Arbeit und war überrascht wie schnell die Zeit an ihm vorüber zog, vor allem wo er doch besuch erwartete und diesen durchaus früher hier erwartete hatte. Vielleicht hatte er den Montrose falsch eingeschätzt, aber eigentlich hatte er sich die Meinung gebildet, dass dieser seiner Bitte her zu kommen so schnell wie möglich nachkommen würde. Er seufzte und dachte daran wie viele Gedanken einem Schüler durch den Kopf schwirren konnten und vor allem der Huffelpuff sah in letzter Zeit doch sehr beschäftigt aus. Daraus konnte der Zaubrer ihm sicher keinen Vorwurf machen. Manchmal waren es ja auch die Hormone, die bei ihm glücklicherweise nicht mehr machten was sie wollten, aber man musste wohl auch dazu sagen, dass er nicht mehr der jüngste war und das konnte man ihm durchaus auch ansehen, immerhin hatten die wenigsten in jungen Jahren schon so eine Bartpracht aufzuweisen. Er gluckste leise, wie zu sich selbst, denn sein Bart beriete ihm schon irgendwie Freude, auch wenn manche vielleicht dachten er wäre nur zu faul ihn zu pflegen. Im Grunde investierte der Dumbledore schon einiges an Pflege in seine Haarpracht. Er ermahnte sich selber, denn seine Gedanken schienen ja gerade so davon zu rennen und der arme Aufsatz vor ihm hatte sicher mehr Aufmerksamkeit verdient, denn irgendeiner seiner Schüler hatte sehr viel darein investiert oder immerhin genug um sich zu trauen das Ding abzugeben.
Seine Gedanken blieben nicht lange bei diesem Aufsatz, denn es klopfte doch tatsächlich. Also kam der Montrose doch noch, das hoffte Albus zu mindestens. “Herein. rief er und ließ die Türe kurzerhand aufschwingen. Tatsächlich erschien der gewünschte Schüler und trat auch in sein Büro ein. “Guten Morgen.“ Erwiderte er den Gruß des jungen Manns und lächelte milde dabei. Es war nicht schwer zu erkennen, dass der junge Montrose nicht gut geschlafen hatte und das sorgte für leichte Sorgenfalten auf der Stirn des Professors. Der Schüler sorgte ohnehin schon für besorgte Gedanken bei ihm. “Setzen sie sich doch bitte und nehmen sie sich einen Lakritzschnapper.“ Sagte er und deutet auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch und hielt dem jungen Kerl dann die Schale mit dem Süßkram hin. Irgendwie musste er ihn ja aufmuntern. Das Gefühl hatte der ehemalige Gryffindor jedenfalls. “Zugegebener Maßen mache ich mir ein wenig Sorgen um ihr Wohlbefinden, Mr. Montrose.“. Sagte er und blickte über seine Brille hinweg. Er konnte ja nicht in den Jungen hineinblicken, aber das hieß noch lange nicht, dass er es nicht versuchen konnte und außerdem besiegelte sein Blick absolut das was er sagte.
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14.10.14 2:13 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Niall machte sich auf dem Weg zum Büro von Albus Dumbledore, doch ein paar Gedanken darüber, was er wohl von ihm wollen könnte. Wollte er etwa mit ihm über seine Noten sprechen? Unwahrscheinlich, denn der junge Montrose hatte in keinem Fach wirklich Schwierigkeiten, außer vielleicht in Kräuterkunde und Zaubertränke. Diese Fächer hatte er für seine Abschlussprüfungen jedoch nicht belegt. Oder hatte Beery sich wieder über ihn beschwert? Der Kräuterkunde Lehrer machte keinen Hehl daraus, dass er Niall als komplett unfähig und als Gefährdung für das Allgemeinwohl, einstufte. Natürlich war Niall neugierig und hatte manchmal seine Finger nicht ganz unter Kontrolle, doch das gab Beery kein Recht, sich über ihn zu beschweren. Tief im Inneren wusste Niall, dass es verboten war manche Pflanzen zu berühren, aber seine Motorik war meist schneller, als sein Verstand. Doch in letzter Zeit hatte er sich nicht in der Nähe des Gewächshauses aufgehalten und wieso sollte Professor Dumbledore, sich um Beerys Angelegenheiten kümmern? Immerhin war er nicht der Schulleiter und ließ sich auch bestimmt nicht vorschicken, um sich für andere Lehrer, bei Schülern zu beschweren.

Als die Tür aufschwang und er freundlich herein gebeten wurde, fühlte Niall sich gleich wohl. Das Büro von Professor Dumbledore war wirklich gemütlich und verbarg wahrscheinlich allerhand interessante Dinge. Nachdem sein Lehrer ihn begrüßt und ihm einen Platz vor seinem Schreibtisch angeboten hatte, ließ Niall sich ohne Widerstand auf den Stuhl sinken. Niall ließ den Blick schweifen und versuchte alles mit seinem Blick zu erhaschen, ohne unhöflich zu wirken. "Ich danke Ihnen Professor." , murmelte er dann und ließ seine Finger in die kleine Schaale gleiten. Nachdem er jedoch einen stechenden Schmerz in seinem Zeigefinger spürte, zog er die Hand zurück und legte seine volle Konzentration auf einen neuen Versuch. Diesmal konnte er einen Lakritzschnapper erhaschen und steckte ihn auch sogleich in seinen Mund. Der intensive Geschmack, welchen die Süßigkeit absonderte, ließ Niall die Augen zusammen kneifen. "Eine wirklich gute Wahl, wenn ich mir erlauben darf das zu sagen" , Niall lächelte sanft und wartete dann darauf, dass der Ältere das Wort ergriff und ihm den Anlass des Treffens mitteilte.

Als Niall den Grund der Zusammenkunft erfuhr und Dumbledore ihn über seine Brille hinweg genau ansah, sah er einen Moment scheu zur Zeite. Sah man ihm etwa so an, dass etwas nicht stimmte? Konnte man ihn wie ein offenes Buch lesen, welches man in der Bibliothek vergessen hatte, wegzuräumen? Niall wollte nicht unhöflich sein, doch er versuchte dendirekten Augenkontakt zu vermeiden. "Ich fürchte ich kann Ihnen nich ganz folgen Professor?", stellte er dann seine Ahnungslosigkeit zum Ausdruck und versuchte das Thema nicht von sich aus anzuschneiden. Der Bedarf darüber zu sprechen, war nicht vorhanden, doch er würde ehrlich die Fragen seines Lehrers beantworten, dafür schätzte er ihn einfach zu sehr. Außerdem hatten seine Eltern die Schulleitung über den Unfall informatiert. Auch das die Verletzung von magischer Natur war, sodass Niall gewisse Aktivitäten nicht mit antreten konnte.
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14.10.14 15:10 © Gast

Albus lächelte und nickte zufrieden als Niall das Lakritz lobte. Immerhin konnte er ihm damit eine Freude machen. “Ich persönlich halte sie ebenfalls für exzellent.“ Sagte er und schnappte sich mit diesen Worten geschickt einen aus der Schale. Es war nur zu verwunderlich, dass er noch nie Probleme mit seinen Zähnen gehabt hatte, denn sein Alter war schon fortgeschritten, wie manche es gerne bezeichneten, und seine Leidenschaft für Süßigkeiten war seit der Jugend ungebrochen.
Er hatte nicht erwartet, dass der junge Mann direkt los plapperte und ihm unglaublich viele seiner Sorgen und Probleme anvertraute. Nein. Das wäre eher eigenartig und unerwartet gewesen. So überraschte es den Professor nicht Mals milde, dass Niall seinen Blick mied und sich lieber damit beschäftigte den Raum in sich aufzunehmen. Es war auch nicht gerade als langweilig zu bezeichnen in diesem Büro, denn überall waren Bücher, interessante Gerätschaften und Bilder zu finden, die dem Huffelpuff vielleicht noch nicht so viel mitteilten. Das war nicht besonders ungewöhnlich, denn die meisten, vor allem Schüler, fühlten sich im Büro des Zauberers wie in einer anderen Welt. Es war ein Stück die Welt der Wissenschaft. Er musterte sein Gegenüber weiterhin aufmerksam, als könnte er aus jeder Bewegung etwas heraus lesen. Er wusste nicht genau wie sehr er richtig lag. Natürlich wusste er, dass der Junge, der Quidditch so sehr geliebt hatte, mit seinem Bein seine Last hatte. Die Frage war nun ob es sich mittlerweile auch auf seine Mitschüler ausbreitet und ob es sich tatsächlich in den Aufsätzen die auf dem Schreibtisch des Dumbledores lagen wiederspiegelte.
“Nun denn. Ich werde mir beste Mühe geben es ihnen zu erläutern.“ Sagte er und war sich sicher, dass er in diesem Gespräch sehr viel über den Montrose herausfinden würde, auch wenn dieser das gar nicht sagen wollte. Ich erfreue mich nun schon länger an ihren ausgezeichneten Leistungen in meinem Unterricht, Mr. Montrose.“ Begann der Lehrer für Verwandlung. “Doch bei der Lektüre der letzten Aufsätze gab es eine Unregelmäßigkeit.“ Er hob den Blick, ein wenig neugierig ob er dem Schüler schon eine Reaktion entlock hatte und sich damit seine weiteren Ausführungen sparen konnte, doch er entschied sich erst einmal fortzufahren. “Ich habe insgesamt fünf unterschiedlich Schriftstücke erhalten, die in ihrer Schrift verfasst wurden und über nur einem stand ihr Name. Finde sie das nicht auch höchst ungewöhnlich?“ Er zog eine Augenbraue in die Höhe. Viele Schüler mochten vielleicht denken, dass er gar keine Zeit hatte die Aufsätze zu lesen, aber da lagen sie vollkommen falsch. Natürlich musste der gute Devon bei Zeiten auch einmal dran glauben, aber er war schließlich kein Sklaventreiber und solche Dinge fielen ihm auf. Wenn zwei Aufsätze den gleichen Inhalt hatten, dann war das nicht besonders aufregend. Dumbledore würde sich lediglich freuen, wenn seine Schüler ihm das vorher mitteilten, denn es war nun wirklich unnötig zwei Mal das gleiche zu lesen. Es war ihm aber fast noch nie untergekommen, dass ein Schüler Aufsätze für andere verfasst hatte. Er hatte die Aufsätze natürlich da, allerdings bezweifelte er dann doch im höchsten Maße, dass Niall diese zu sehen verlangte. Was würde ihm das auch bringen ? Dumbledore hatte das Schriftbild sogar mit einem älteren Exemplar von Niall verglichen und war sich hundertprozentig sicher. Inhaltlich waren die meisten anderen Schüler ohnehin nicht zu solchen Glanzleistungen fähig.
Er erhob sich aus seinem Stuhl. Ja, die Unruhe beim Denken war eine seiner größeren Schwächen, doch was sollte er tun? Sein Blick wanderte nicht lange von dem Jungen ab. “Als ich schließlich dazu kam meine Entdeckung zu verarbeiten kamen mir einige absurde Gedanken dazu. Letztendlich begründet sich meine Sorge darin, dass ihre Mitschüler sie dazu drängen ihre Aufsätze zu schrieben. Wären sie so freundlich mir zu erklären wie das abläuft, Mr. Montrose?“ Er drehte dem Schreibtisch kurz den Rücken zu und blickte aus dem Fenster, hinaus in den Morgen. Doch schon nach kurzer Zeit kehrte er zu seinem Schreibtisch zurück, um sich wieder voll dem Problem des Gesprächs zu widmen.
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14.10.14 16:52 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Niall lächelte begeistert, als der Professor mit einer vorbildchen Souveränität einen der wilden Lakritzschnapper bändigte. Der Lehrer für Verwandlung war immerhin für seinen süßen Zahn, in der ganzen Schule bekannt. Wahrscheinlich rührte die Sympathie des jungen Montrose weitesgehend aus der gemeinsamen Leidenschaft her. Außerdem schätze Niall die Unterrichtsmethoden des Älteren. Die Schnapper weisten eine Höhe Qualität auf, dass merkte Niall an dem intensiven Geschmack, welcher sich auf seiner Zunge ausgebreitet hatte. Niall hatte selbst leider nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung um sich mit solchen Süßigkeiten zu verwöhnen. Seine Eltern waren zwar wohlhabend, aber nicht bereit dazu, Nialls Naschereien Sucht zu finanzieren. Immerhin galten Süßwaren in der heutigen Zeit als Luxusgüter und nicht jeder genoss das Privileg, sich damit im Honigtopf einzudecken.   "Kann man eine solch hohe Qualität im Honigtopf erwerben?" fragte er schließlich und genoss die letzten Krümelchen in seinem Mund.

Dumbledore stand auf und lief durch den Raum, eine Eigenschaft die Niall in seinem mittlerweile siebten Jahr an der Schule, sehr vertraut und gewiss auch denkanregend. Der junge Montrose konnte sich noch genau an sein erstes Jahr auf dieser Schule erinnern, in welchem ihm Albus Dumbledore im Unterricht den letzten Nerv geraubt hatte mit seinem Bewegungsdrang beim nachdenken. Mittlerweile erwischte Niall sich selbst dabei im Kreis zu laufen, wenn eine wichtige Entscheidung zu treffen war. "Und ich erfreue mich einer der besten Ausbildungen in Ihrem Unterricht." , gab er das Kompliment nur zu gerne zurück. Nach dem nächsten Tipp, welchen Dumbledore ihm gab, zog sich Nialls Stirn in Falten. In Gedanken ging er die letzten Aufsätze, welche er verfasst hatte noch einmal durch. Gefühlte 10 Themen hatte er für das letzte geforderte Schriftstück bearbeitet. Welches hatte er doch gleich unter seinem Namen abgegeben?
Als der nächste Satz folgte, sah man den jungen Montrose immer kleiner werden, auf seinem Stuhl. Eigentlich musste er sich freuen, dass der Professor nicht sein Bein ansprach, sondern der Grund dieses Treffens hier, ein völlig Unerwarteter war. Total entgeistert über die Dummheit seiner Mitschüler, lächelte Niall in Dumbledores Richtung. Er fühlte sich mehr als nur ertappt. Sein Schweigen hielt solange an, bis der Professor seine Besorgnis Kund tat. Niall dachte kurz darüber nach, ob er mit einer kleinen Notlüge aus der Sache wieder herauskommen würde, doch wie sollte man die Fülle an Aufsätzen anderweitig erklären? Hier half eindeutig nur die ziemlich lustige Wahrheit.

"Das ist mir wirklich unangenehm..." , murmelte er dann und räusperte sich. Dadurch verschaffte er sich eine kleine Redepause, in welcher er sich die Worte zurecht legen konnte. "Ich habe nicht die nötigen finanziellen Mittel, um meinen Konsum an Süßwaren, anderweitig zu bewältigen." , sagte er dann und sah auf den Boden. Irgendwie schämte er sich ein wenig für diese durchaus lustige Tatsache. "Professor, ich tausche meine Aufsätze gegen Süßigkeiten." , brach es dann plötzlich aus ihm heraus und er traute sich gar nicht in das Gesicht des Älteren zu blicken. Ein Geständnis mit welchem sein Lehrer bestimmt nicht gerechnet hätte.
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14.10.14 21:44 © Gast

Das erfreute Lächeln zierte immer noch die Lippen von dem Mann mit den Vornamen, dessen Reihenfolge sich fast niemand merken konnte. Es war doch immer wieder höchst erfreulich, wenn jemand einmal seine Süßwaren zu schätzen wusste, schließlich wurde sein Angebot an Bonbons oftmals ausgeschlagen und so viele Abweisungen auf Dauer hatten noch niemandem gut getan. Mr. Montrose schien aber wirklich begeistert von den lieben Schnappern zu sein und das bereitet Albus große Freude. “Genau so ist es. Das Beste gibt es im Honigtopf.“ Er wusste nicht genau ob Niall zu den Schülern gehörte die sich dort öfters rumtrieben. Nicht alle konnte sich viel von dort leisten. Die meisten kamen nur mit einer Tüte Beute wieder und man musste bedenken, dass Hogsmead nicht jedes Wochenende war.
Nun der Schüler schmeichelte ihm nun auch noch, doch der Lehrer hatte nicht das Gefühl, dass es sich dabei um einschleimen handelte. Vielleicht ein bisschen, aber es klang mehr so als wäre es im Kern ernst gemeint. Man konnte nun natürlich darüber nachdenken, dass die Zielsetzung von Schleimen beinhaltete, dass der Lehrer es nicht als solches wahrnahm, aber so weit wollte Dumbledore seine Gedanken dann wirklich nicht davon schweben lassen. Es war wohl besser, wenn er hier im Raum blieb mit den Gedanken und sich auf das Gespräch konzentrierte, denn sie mussten ja auch beide noch zum Unterricht, denn sie zufälliger Weise gemeinsam hatten. Denn der Montag begann mit Verwandlung. Er gluckste. “Nicht doch. Oder haben sie etwas ein schlechtes Gewissen und fühlen sich bemüßigt dies auszugleichen?“ Es war ihm ins Gesicht geschrieben, dass es sich hierbei mehr um einen Scherz als um den Ernst handelte. Man musste ja nicht direkt offen zugeben wenn man sich geschmeichelt fühlte, so hielt es zu mindestens der Stellvertretende Schulleiter.
Und nun sah er zu wie sich der Montrose wandte und konnte nicht wikrlich dabei helfen, weil er nun wirklich nicht wusste was das Problem war. Natürlich konnte es dem Schüler unangenhem sein, dass er gezwungen wurde Aufsätze zu schreiben, aber das konnte auch meilenweit daneben sein und der Lehrer neigte so gar nicht dazu voreilige Schlüsse zu ziehen und genau deswegen unterbrach er den jungen Mann auch nicht. Er wollte immerhin die Warheit von diesem wissen und so ein genaues Bild hatte er eben noch nicht, deswegen musste er eins ganz von vorne bilden. Die meisten Leute machten den Fehler die Dinge so zu sehen wie sie gerne wollten und übersahen viele Dinge dabei. Er versuchte diesen Fehler zu vermeiden, auch wenn das mit Niall unter Umständen ja auch nicht so eine riesige Sache war. Für den Schüler konnte es durchaus von großer Bedeutung sein und so wollte der Dumbledore es auch nicht klein reden. Doch die Worte, die denn Mund des Schülers jetzt verließen erschienen ihm zuerst wie ein Scherz, nur das niemand lachte. Er konnte es kaum glauben und wahrscheinlich musste er sich auch nicht bemüßigt fühlen sich eine Vorwurf zu machen, weil er das nicht erwartete hatte. In all den Jahren als Lehrer hatte er noch nie gehört, dass jemand zig zusätzliche Aufsätze schrieb um Süßigkeiten zu bekommen und der Montrose schrieb ja wirklich unterschiedliche Aufsätze mit verschiedenen Aspekten. Es fiel ihm schwer sein Gesicht zu wahren und die Überraschung über diese Eröffnung nicht offen zu zeigen, doch es gelang ihm. Schweigend, ruhig und in sich gekehrt, setzte er sich wieder auf seinen Stuhl und legte dann die Fingerkuppen vor seinem Oberkörper zusammen, als müsste er sich besinnen. Er blickte über seine Finger und die Ruhe füllte den Raum. Bis der Lehrer begann zu lachen. Er lachte wirklich von Herzen, denn er hatte sich solche Sorgen gemacht und in Wahrheit ging es nur um Süßigkeiten. Er brauchte auch einen Moment um sich wieder zu beruhigen. Doch das glucksen konnte er sich nicht verkneifen. “Wirklich köstlich.“ Sagte er mit einem weiteren glucksen und seine Augen funkelten überaus amüsiert über den Tisch hinweg. Selbst er war in seiner Schulzeit nicht auf so etwas gekommen. “Niall, ich muss sagen, so etwas habe ich in meiner ganzen Laufbahn als Lehrer und als Schüler in Hogwarts noch nie vernommen.“ Gestand er seinem wirklich ausgezeichneten Schüler und räusperte sich kurz. Zur Erholung musste er sich natürlich einen weiteren Schnapper aus seiner Schale genehmigen, auch wenn dieser es tatsächlich wagte sich kurz an seinem kleinen Finger fest zu beißen.
“Selbstverständlich ist das nicht erlaubt.“ Er zwinkerte dem Huffelpuff gut gelaunt zu, denn dieser hatte den Tag mit dieser Gesichte wirklich verbessert. “Aber bevor ich darüber nachdenke wie wir das jetzt lösen müssen sie mir erklären was sie für einen O Aufsatz nehmen.“ Immerhin wollte er wissen wie das ein oder andere Faultier aus seinem Kurs bluten musste um seine O’s zu finanzieren. Er war wirklich überaus neugierig. Das System war bestimmt nicht überdacht und auch wenn Dumbledore das Gefühl hatte, dass es gar nicht so verwerflich war, war es absolut seine Aufgabe es zu unterbinden. Dazu kam auch noch, dass es nicht in Ordnung war wenn der junge Mann sich so abmühte für sein Essen.
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14.10.14 22:38 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Niall versuchte gar nicht erst die angebotene Leckerei auszuschlagen, denn für so ein schwieriges Unterfangen, besaß er eindeutig nicht genug Willenstärke. Niall hatte öfter schon einmal darüber nachgedacht, sich den Naschereien ganz zu verschreiben, nun wo er seinen Lebenstraum vom Quidditchprofi verloren hatte. Doch hatte dieser Beruf Zukunft? Würde der Beruf des Süßigkeitenfertigers den jungen Montrose erfüllen? Immerhin aß er lieber, als das er herstellte. Bonbons verzehren oder sie herzustellen, war ein himmelweiter Unterschied. Irgendwann würde er dann bestimmt nicht mehr durch die Türen passen. "Professor? Darf ich Sie etwas fragen?", platzte es schließlich einfach aus dem jungen Mann heraus. Niall hatte wieder schneller gehandelt als gedacht, denn aus dieser Situation, würde er wahrscheinlich nicht wieder heraus kommen. "Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen?", fragte er dann ganz unverblümt und musste sogar wenig lächeln, wenn er daran dachte, Albus Dumbledore, als Inhaber des Honigtopfes kennengelernt zu haben. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass Niall so einen Karrierewunsch zuließ. Sonst hatte sich immerhin sein ganzes Leben um Quidditch und das Training seines Körpers gedreht.
Niall wollte sich definitiv mit seinem Kompliment keine Vorteile verschaffen, sondern die Arbeit des Professors schätzen. Der junge Hufflepuff konnte sich nämlich keinen besseren Ausbilder vorstellen. Albus Dumbledore umgab etwas, was ihn unglaublich sympathisch und weise, auftreten ließ. "Gewiss nicht, Professor. Ich habe kein schlechteres Gewissen, als alle anderen Schüler." , sagte er dann mit ein wenig Erheiterung in der Stimme, denn wer erzählte seinem Lehrer schon von seinen Missetaten? Auch wenn der junge Mann sich vorstellen konnte, dass der Ältere nicht so streng mit Verstößen umging, wie zum Beispiel der Hausmeister.

Sichtlich unwohl wartete er die unangenehme Stille ab, welche zwischen den beiden Gesprächspartnern herrschte. Abwartend beobachtete er den Lehrer, wie dieser sich vor ihn setzte und die Hände faltete. Würde er ihm diese kuriose Geschichte glauben? Süßigkeiten für Hausaufgaben zu tauschen, war Niall auch nur in der Not eingefallen. Eigentlich hatten es die Mitschüler sogar verlangt. Niall hatte sie darum gebeten, ihm ein paar Leckereien zu überlassen und da es nicht unbekannt war, welche Noten der Montrose für seine Aufsätze bekam, schlugen seine Mitschüler ihm einen Tausch vor. Niall hatte jedoch nie vor, dieses Geschäft groß aufzuziehen, er war mehr darein geruscht. Plötzlich vernahm Niall ein lautes Lachen, was ihn sichtlich verwirrte. Wieso lachte Dumbledore? Niall starrte ihn einen Moment aus großen Augen, bis er aus Höflichkeit ein wenig mit einstimmte. Erst als sich die Situation beruhigt hatte, konnte Niall auf die Aussage von seinem Lehrer eingehen. "Nunja, ich bin da mehr so reingerutsch. Es war keine böse Absicht dahinter, Professor. " , versuchte er sich dann zu erklären und merkte, wie er sich immer weiter in die Sache verstrickte. Am besten wäre es gewesen, er hätte einfach den Mund gehalten. Niall war bewusst, dass er wieder einmal eine Schulregel gebrochen hatte und wahrscheinlich mit einem Punktabzug rechnen müsste. Doch als Albus ihm schließlich zuzwinkerte, wäre er am liebsten in irgend ein Loch verschwunden. "Das ist mir bekannt, Professor." , antwortete er dann wahrheitsgetreu und hätte beinahe gelacht, als er nach dem Einsatz für ein O gefragt wurde. Niall war das blanke Ensetzen ins Gesicht geschrieben, dass hätte er nun wirklich nicht erwartet. "Meistens nicht viel, Sir. Nur so viel, dass ich mein Verlangen befriedigen kann." , sagte er dann und dachte über seine Antwort nach. Manchmal war es wirklich einiges was ihm die anderen Schüler gaben, doch Niall verzehrte nunmal auch viel und gerne Süßkram.
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15.10.14 10:07 © Gast

Die Frage ob er etwas Fragen dürfte von Nialls Seite war absolut überflüssig, denn die Frage rutschte dem Schüler bereits heraus und dies entlockte dem Dumbledore erneut ein mildes Lächeln. Auf die Frage hin ließ er mal wieder einen vergnügten Laut von sich hören. “Sie werden mir nachsehen müssen, dass es für mich etwas spät ist den Beruf zu wechseln.“ Blockte er freundlich und eher amüsiert die doch recht persönliche Seite der Frage ab, auch wenn er schon verstanden hatte, dass es hier im Grunde um den Schüler ging und die Gestaltung seiner Zukunft und nicht etwa um Dumbledore selber. Es fühlte sich immer wieder gut für ihn an, wenn er einem Schüler weiterhelfen konnte und einen Rat vermitteln konnte. Immerhin war das seine Aufgabe als Lehrer, mit doch etwas mehr Lebenserfahrung als die jungen Leute, auch wenn er natürlich die Meinung vertrat, dass diese auch ihre eigenen Fehler machen mussten. “Man kann sehr gut damit bedient sein seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, aber es sollte trotzdem sorgsam überlegt sein. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten etwas zum Beruf zu machen.“ Sagte er also. Süßigkeiten mochten eine Leidenschaft sein, aber vielleicht waren sie nicht das was einen als Beruf ein Lebenslang erfüllen konnte. Ein Dumbledore zum Beispiel wäre beim Herstellen von Süßigkeiten niemals glücklich geworden, denn der intellektuelle Aspekt der Arbeit war ihm zu gering. Doch die Frage war auch ob ein Dumbledore in seiner jetzigen Situation glücklich war, doch das war nichts was es mit Mr. Montrose zu besprechen galt und auch sicherlich keine Sache, die sich an seiner Berufswahl fest machen ließ. Der Lehrer wusste um die Leidenschaft für Quidditch und er wusste auch, dass man nicht Quidditch spielen musste um dies zu seinem Beruf zu machen. Es gab noch zig andere Jobs die damit zu tun hatten, doch es lag nicht an dem Professor hier und jetzt genau die Zukunft von dem Hufflepuff zu planen.
Er konnte bei diesem Thema einfach nicht gänzlich ernst bleiben, denn es war viel zu amüsant. Wie konnten die Schüler nur auf solche Ideen kommen? Der Arbeitsaufwand war schon etwas, dass die meisten scheuten und er fand es direkt bewundernswert, dass sein gegenüber dies nicht tat. Offensichtlich war er durchaus bereit hart für sein Vergnügen zu arbeiten. “Gut, gut.“ Sagte der Professor mehr zu sich selber als zu Niall, denn er musste noch einige Überlegungen anstellen was denn nun mit dem jungen passieren sollte, denn es stand außer Frage, dass es nicht rechtens war. Die anderen Schüler mussten ihre Leistungen schließlich Sieber erbringen. Dumbledore sah die Verfehlung natürlich eher bei diesen und würde die betroffenen Schüler beizeiten darauf ansprechen müssen oder aber ihre Noten dementsprechend anpassen. Das war noch nicht ganz klar. “Auch wenn es bewundere welches Maß an Arbeit sie freiwillig auf sich genommen haben bin ich verpflichtet Hufflepuff zehn Punkte abzuziehen.“ Sagte er begleitet von einem kleinen Seufzer. “>Außerdem müssen sie mir wohl Versprechen, dass dies nicht mehr vorkommen wird und sie sich in Zukunft vor allem auf ihre eigenen Noten konzentrieren, Mr. Montrose.“ Er blicke den Schüler direkt an um dessen Regungen nicht zu verpassen. Er traute sich durchaus zu eine Lüge auf dem Gesicht des jungen Mannes zu erkennen. Er ging aber davon aus, dass dieser ohnehin zerknirscht war, dass man ihn erwischt hatte und daher nicht erneut diesen amüsanten Plan verfolgen würde. Dumbledore war wirklich immer noch belustigt davon was der Hufflepuff angestellt hatte. Es war auch wirklich eine amüsante Idee seinen Konsum an Süßigkeiten nicht verringern zu müssen.
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28.10.14 16:46 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Die Lippen des jungen Schülers fromten sich automatisch zu einem schönen Lächeln, denn er hatte sich schon oft gefragt, wie alt sein Lieblingslehrer war. Wenn man mit anderen Schülern darüber philosophierte, kamen die wildesten Theorien. Manche vermuteten sogar, dass der Verwandlungslehrer die Formel des ewigen Lebens geknackt hatte. Niall nickte nur freundlich, als der Ältere ihm beteurte, zu alt für einen anderen Beruf zu sein. Wenn der junge Hufflepuff ehrlich war konnte er sich Albus Dumbledore auch in keinem anderen Beruf vorstellen. Niall biss sich unvermittelt auf die Zunge, denn beinahe wäre ihm die Frage nach dem Alter des Lehrers herausgerutscht. Eine große Schwäche des jungen Montrose war es nun einmal, dass Niall mit dem Herzen sprach. Meistens vergaß er dabei jegliche Etikette und die gehobene Sprache, welche seine Eltern ihm so mühevoll anerzogen hatten.
"Ich danke Ihnen für Ihre Einschätzung, Professor." , sagte Niall dann ehrlich und konnte nicht leugnen, dass ihm ein wenig schwer ums Herz wurde. Am liebsten würde er das Büro des Lehrers nun verlassen und in der Einsamkeit seinem verlorenen Lebenstraum nachweinen. Wieder sah Niall auf dem Boden, um Dumbledore nicht sein trauriges Gesicht zu präsentieren. Viel mehr tat er so, als wenn er sich im Büro weiter umsah. Natürlich konnte er seinem Lehrer nichts vor machen, denn dafür war die Menschenkenntnis seines Lehrer zu gut. Natürlich würde sich Dumbledore auch denken können, wieso Niall diese impulsive Frage, an ihn gerichtet hatte.

Das Thema um seine Hausaufgaben war Niall noch immer sichtlich peinlich, denn eigentlich hatte er nicht erwartet, erwischt zu werden. Wie würde er nun seine Süßigkeiten Sucht finanzieren? Einen Moment schien er wirklich ratlos zu sein und erst als Dumbledore wieder das Wort an ihn richtete, konnte der junge Montrose diesen Gedanken aus seinem Kopf verbannen. Aufmerksam wandte er den Blick wieder an seinen Lehrer und zog nachdenklich die Stirn in Falten, als dieser ihn von dem Punktabzug unterrichtete. "Es ist nur verständlich, dass Sie meinen Verstoß bestrafen müssen, Professor. Ich entschuldige mich in aller Form und versprechen Ihnen, dass so ein Verhalten meinerseits nicht mehr vorkommen wird." , versprach er dann seinem Gegenüber und machte hoffte inständig, dass er dieses Versprechen auch einhalten konnte. Vielleicht würde aber auch eine Eule an seine Eltern helfen, ein bisschen Gold zu erbetteln. "Meine Noten bereiten mir in Ihrem Fach keinerlei Schwierigkeiten. Es geht mir einfach von der Hand, es reißt mich mit und ich freue mich auf jede weitere Unterrichtsstunde." , sagte er dann ehrlich und konnte sich nicht wirklich an irgendwelche Schwierigkeiten in diesem Fach erinnern. Ganz im Gegensatz zu den Fächern, welche Professor Beery unterrichtete.


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28.10.14 21:27 © Gast

Nur zu gerne hätte er ein aufmunterndes Wort gegenüber dem Montrose über seine Lippen gelassen, doch er wollte nicht allzu sehr den Eindruck erwecken sich in eben dessen Angelegenheiten allzu sehr einzumischen. Nicht alle Schüler mochten dies. So musterte er den Blonden über den Rand seiner Brille eindringlich. Er wusste so einiges über die Sache mit dem Unfall und über die Leidenschaft zu Sport, des jungen Mannes und wieder einmal wünschte er sich nicht bloß ein hilfloser alter Mann zu sein, sondern die Macht zu haben etwas zu ändern, Dinge zu verbessern. Aber er wusste nur zu genau, dass diese Macht in seinen Händen in den falschen Händen liegen würde. Seine einzige Macht waren die Worte und dies würde auch so bleiben. “Mr. Montrose.“ Auch wenn dieser vorgab sich umzusehen wusste Dumbledore doch, dass er sich in Gedanken wo ganz anders befand. “Denken sie immer daran, dass wir uns von der Vergangenheit blenden lassen, wenn wir zu oft zurück sehen und dadurch blind sind für die strahlende Zukunft, die uns mit offenen Armen erwartet, wenn wir sie nur sehen wollen.“ Es gab nichts was er dem hinzuzufügen hatte.
Die Entschuldigung des jungen Mann klang sehr aufrichtig und ließ ein Lächeln auf die Lippen des Lehrers wandern. Damit war diese Sache offensichtlich abgeschlossen und das war sehr erfreulich, auch wenn der Dumbledore immer noch höchst amüsiert war, denn er hatte wirklich nicht davon zu träumen gewagt, dass seine Schüler tatsächlich Süßes gegen Aufsätze tauschten. Es war wirklich verblüffend. Natürlich musste da ein schlaues System hinter stecken und es erfreute ihn immer wenn seine Schüler ihre Intelligenz auf besondere Art und Weise nutzten, auch wenn andere Lehrer nun behaupten würden, das dies hier in die völlig falsche Richtung ging. Dumbledore sah viele Dinge eben ganz anders als seine Kollegen oder sein Schulleiter. Genau deswegen würden seine Kollegen wohl auch nicht so viel von diesen Ereignissen erfahren, da sie bestimmt eine höhere Strafe anordnende würden. Er mochte es nicht, wenn seine Entscheidungen von anderen umgeworfen wurden, auch wenn das engstirnig klang. Er missachtet Entscheidungen anderer auch nicht, denn das sagte ihm sein normaler Respekt. “Sehr gut. Damit, so denke ich, haben wir dieses Thema abgeschlossen.“ Er nickte dem Hufflepuff zu. Natürlich hatten sie auch nicht mehr so viel Zeit, denn bald würde die erste Stunde beginnen, doch er hatte noch ein weiteres Anliegen. Das würde der Schüler wahrscheinlich nicht erwarten.
“Es gibt noch eine Sache, die ich mit ihnen besprechen muss.“ Sagte er ruhig. “Sofern es ihnen behagen würde ein Geheimnis alleine mit mir zu teilen und ansonsten stillschweigen darüber zu bewahren.“ Ein etwas verschmitzter Ausdruck kam auf die Züge des Lehrers, aber das nahm ihm seine Ernsthaftigkeit nicht im Geringsten. Der Hufflepuff würde so durchaus verstehen, dass dies ernstgemeint war und dass es Konsequenzen haben würde, wenn der Dumbledore rausfand, dass noch jemand von diesem Geheimnis erfuhr. Er drohte seinem Schüler nicht, aber er hatte eine recht deutlich Art solche Dinge klar zu machen und er war sich sehr sicher, dass Niall ein schlaues Kerlchen war, dass eben dies Begreifen würde und zwar sofort. Die Hoffnung starb jedenfalls zuletzt.
“Da sie ein Schüler des Hauses Hufflepuff sind darf ich annehmen, dass sie den Gang vor ihrem Gemeinschaftsraum kennen, richtig?“ Begann er recht offen seine Erklärung. Damit konnte wohl noch niemand etwas anfangen, aber er lüftet sein Geheimnis eben nur mit bedacht und nicht allzu voreilig. Diese Information sollte eigentlich nicht an die Ohren von Schüler gelangen, aber es war eben eine Eigenart des Professor selbst Entscheidungen zu treffen was solche Hinweise angelangte und so hielt er es auch jetzt ohne ein schlechtes Gewissen. Er war der Schulleitung nicht über alles Rechenschaft schuldig und das war eben gut so. Als stellvertretender Schuleiter hatte er bei vielen Dingen ohnehin die Fäden in der Hand.
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28.10.14 22:36 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Niall schätzte es sehr, dass Albus Dumbledore ihn gewähren ließ, denn der Lehrer wusste durch die Gespräche mit seinen Eltern wahrscheinlich sehr viel. Natürlich hatten diese mit Dippet gesprochen, aber Dumbledore war immerhin der stellvertretende Schulleiter. Somit wusste sein Gegenüber Bescheid, genau wie alle anderen Lehrer, die den jungen Montrose unterrichteten.
Die Worte, welche der Professor an seinen Schüler richtete, waren wirklich Weise und Niall musste wirklich einen Moment darüber nachdenken. Er ließ die Worte nachhallen und verstand den Sinn dahinter nicht ganz. Immerhin stand in seiner Zukunft im Moment überhaupt nichts mit offenen Armen und wartete auf ihn. "Vielleicht werde ich den Sinn Ihrer Worte irgendwann verstehen, Professor." , sagte Niall denn bewundernd. Albus Dumbledore konnte gut mit Worten spielen und irgendwann würde Niall sich an dieses Gespräch erinnern und seinem Lehrer Recht geben. "Im Moment hält die Vergangenheit mich leider gefangen, Sir." , gab er dann beobachtete abwesend die Lakritzschnapper, welche in der kleinen Schale auf dem Tisch durcheinander wuselten.

Niall atemte fast erleichtert auf, denn er hatte Glück, dass Albus Dumbledore ihn erwischt hatte und kein anderer Lehrer. Bei seinem Lieblingslehrer fielen die Strafen nämlich sehr milde aus. Ein anderer Professor hätte ihm wahrscheinlich noch nachsitzen aufgebrummt und würde ihn ab jetzt ständig beobachten. Doch bei seinem Gesprächspartner hatte er das Gefühl, dass er ihm vertraute, doch wenn er einen Regelbruch begangen hatte. Würde Niall bei allen Verstößen auffliegen, würde Hufflepuff wahrscheinlich keine Hauspunkte mehr besitzen, doch meistens hatte er Glück gehabt.

Als Dumbledore plötzlich von einem Geheimnis zwischen ihm und Niall sprach, wurde der junge Hufflepuff hellhörig. Wieso um alles in der Welt, wollte Albus Dumbledore ein Geheimnis mit ihm haben? "Wenn Sie mit mir ein Geheimnis teilen wollen, werde ich natürlich Stillschweigen darüber bewahren." , versprach der Schüler dann und platzte fast vor Neugier. Niall war sichtlich überrascht, nickte aber fast mechanisch, als der Verwandlungslehrer nach dem Gang vor dem Hufflepuff Gemeinschaftsraum fragte. "Ja Professor, der ist mir durchaus bekannt." , sagte er schließlich und war wirklich gespannt die folgenden Worte. Was war bloß mit dem Gang ? Niall rutschte ein wenig unruhig auf seinem Stuhl etwas unruhig hin und her. "Soll ich für Sie Süßwaren tauschen, Professor?" , fragte Niall dann in seiner jugendlichen Unbeschwertheit. Er lächelte Dumbledore freundlich und aufrichtig entgegen, denn seine Frage war keineswegs frech gemeint. Es war ein kleiner Scherz, den Dumbledore sicherlich verstehen würde. Immerhin war er auch von seiner Tauschaktion sehr beslustigt gewesen.
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01.11.14 12:35 © Gast

Er nickte verständnisvoll als der Hufflepuff sagte er würde es bald verstehen, aber noch war die Zeit dafür wohl nicht gekommen. Viele Dinge benötigten Zeit und bei den guten Voraussetzungen, die er in seinem Gegenüber erkennen konnte, hatte der Professor nicht die geringsten Zweifel, dass dieser sich seinen Weg bahnen würde. Seine schulischen Leistungen war durchaus gut und somit ausreichend um eine erfreuliche Laufbahn in der Zaubererwelt einzuschlagen. “Sie werden ihren Weg schon finden.“ Es gab wenig Dinge bei denen er sich so sicher war. Viele Schüler verbissen sich im Quidditch und doch sahen sie nicht, dass es tausend andere Dinge ausgezeichnet beherrschten und sich nicht alleine auf den Sport konzentrieren mussten. Noch dazu hatte die Zauberwelt soviel zu bieten und davor sollte man nicht die Augen verschließen. Zu viele Worte darauf konnte er mit einem Blick auf die Uhr aber auch nicht mehr verwenden, schließlich wollten sie doch beide pünktlich zum gemeinsamen Verwandlungsunterricht kommen. Sei er seinen Referenda Devon hatte konnte der Lehrer für Verwandlung in vielen Dingen entspannter sein, aber beim Unterricht erscheinen wollte er trotzdem und das am liebsten pünktlich.

Er lächelte als der Schüler beteuerte Stillschwiegen zu bewahren. “Sehr gut, Niall. Dann hören sie gut zu.“ Nicht jedem Schüler würde er so etwas sagen und das traf wirklich zu. Im unterricht konnte er selbstverständlich nicht einen so großen Unterschied machen. Seine Sympathien durften nicht in die Noten und die Hilfestellungen mitherein spielen, aber hier ging es nicht um Noten. Hier ging es um Süßigkeiten und wenn alles gut lief, dann würde das niemals jemand erfahren und das traute er dem Montrose durchaus zu und wenn er es jemandem anvertraute würde er sicherlich eine gute Wahl treffen. Das war wichtig für den Professor, denn die Information sollte nicht an jeden Schüler gelangen, denn dann musste Hogwarts wohl auf Dauer umgebaut werden und das wäre wohl viel zu umständlich und aufwendig um es irgendwie zu realisieren.
Amüsiert gluckste er auf als der Montrose sich erkundigte ob er Süßwaren für ihn tauschen konnte. Der Gedanke war so belustigend, dass er einen Moment brauchte um seine Fassung wieder zu erlangen. Er hatte etwas ganz anderes ersonnen und nicht eine Tauschbörse, aber es war doch amüsant, dass sein Schüler nicht auf den Kopf gefallen war. “Ich denke es würde auffallen, wenn Schüler Aufsätze, die ich verfasst habe, abgeben würden.“ Erwiderte er immer noch amüsiert, auch wenn andere Lehrer wahrscheinlich entsetzt gewesen wären und den Jungen Mann für sein vorlautes Mundwerk getadelt hätten. “Ich habe meine Süßigkeitenquellen, Danken.“ Fügte er dann noch hinzu und nahm seinen Faden wieder auf.
“Wenn die der Heißhunger überfällt, sollten sie sich in diesen Gang begeben. Seine sie sicher, dass sie alleine sind. Bringen sie die Birne zum lachen und wenn sie ihnen Einlass gewährt und denken sie daran Haralod von mir zu Grüßen.“ Erklärte der Professor ruhig. “Sie sollten sich das gut merken, denn es wird dafür sorgen, dass sich immer genug Süßigkeiten haben werden.“ Natürlich wäre es zu einfach gewesen die Sache nicht in Rätseln preiszugeben, aber der Montrose würde spätestens, wenn sich die Birne, die er gekitzelt hatte, in eine Klinge verwandelte und er Einlass bekam, verstehen, dass er die Küche von Hogwarts entdeckt hatte. Natürlich musste er erst einmal das Bild mit der Obstschale finden, aber auch das sollte nicht zu schwierig werden.
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07.11.14 19:15 © Gast

"Hey Albus Dumbledore..."

"......whats the matter?"


Mr. Niall Montrose && Mr. Albus Dumbledore
Monday, 05. April, Büro von Albus Dumbledore

vor dem Unterricht



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Niall wusste, dass er die weisen Worte von seinem Lehrer, sicherlich irgendwann verstehen würde. Im Moment war sein Unfall noch zu präsent und hielt ihn zu fest. Niall war eindeutig noch lange nicht über die Phase, des Selbstmitleids hinaus. Auch wenn er krampfhaft versuchte die Fassade aufrecht zu erhalten, fiel es ihm immer öfter deutlich schwerer, als er es sich vorgestellt hatte. Besonders bei Mitschülern, die ein bisschen genauer hinsahen und sein Verhalten hinterfragten. Der junge Montrose nickte bei den Worten des Professors und zwang sich zu einem freundlichen Lächeln. Außenstehende Personen hatten immer leicht reden, niemand konnte sich vorstellen, wie Niall sich fühlte. Er war behindert, ganz anders als die Anderen. In einer reinblütigen Familie wäre er wahrscheinlich versteckt oder getötet worden. Vielleicht wäre es sogar besser gewesen? Kaum merklich schüttelte Niall den Kopf, diesen Gedanken musste er schnellst möglich wieder aus seinen Gedanken verbannen.

Der Professor wusste wirklich, wie er Schüler auf die Folter spannen konnte. Niall platzte beinahe vor Neugierde und grinste ein wenig, als sein Lehrer ihn zum Zuhören aufforderte. " Auf jedenfall hätten meine Mitschüler dann, die besten Noten Professor. ", sagte er dann wahrheitsgemäß und lächelte ein wenig schelmisch. Die Vorstellung für Albus Dumbledore Aufsätze zu tauschen, war einfach zu verlockend. Niall wusste genau, wieso Dumbledore sein Liebslingslehrer war. Nämlich genau, wegen dem kleinen Rätsel, welches sein Gegenüber ihm nun stellte. Sofort wusste Niall, worauf sein Gesprächspartner hinaus wollte. Seine Lippen formten sich zu einem breiten Grinsen, denn dieses Geheimnis kannte er bereits. In seinem 4 Jahre, hatte Niall einen älteren Dachs dabei beobachten können, wie er die Birne in dem Gemälde gekitzelt hatte.
Ein einziges Mal bisher hatte er von seinem Wissen gebrauch gemacht, doch sein Plan die Hauselfen zu überreden ihm außerhalb der Essenszeiten, etwas zu kochen, ging gehörig nach hinten los.
Der augenscheinliche Oberelf hatte ihn mit erhobenem Kochlöffel hinausgescheucht und ihn als hochgradig verfressen betitelt. In dieser Nacht hatte er den Hauselfen wahrscheinlich auf dem falschen Fuß erwischt.

Niall wich wieder dem Blick seines Lehrers aus, denn lügen war nicht gerade seine Stärke. "Ist Haralod der Küchenchef, Sir?" , fragte er schließlich und somit hatte er preisgegeben, die Küche schon zu kennen. "Dann hatte ich nämlich, einen nicht so guten Start mit ihm, Professor." , gestand er schließlich und hoffte nicht wieder einen Punktabzug zu bekommen.
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16.11.14 10:12 © Gast

Bei der Vorstellung, dass er begann seine Aufsätze zu tauschen musste er fast losalchen. Zu seiner Abschlusszeit hatte er in 10 Fächern ein Ohnegleichen geschafft und so würde er sicher allen weiterhelfen können, da seine Fähigkeiten sich seitdem eher ausgebaut als zurückgebildet hatten, doch die Vorstellung, dass Albus Dumbledore die Schüler mit hervorragenden Aufsätzen versorgte, die unter Umständen sogar publiziert werden könnten, war doch irgendwie lachhaft, vor allem wenn man den Gedankensprung wagte und sich überlegte wie der Schulleiter dieses Gespräch wohl führen würde, wenn er herausfand, warum er plötzlich so viele herausragende Schüler hatte. Es würde lange dauern bis der Schulleiter auf diesen Trichter kam, denn Dumbledore war ja nicht von Gestern und bis jetzt war es ihm nie sonderlich schwer gefallen Dippet an der Nase herum zu führen, wenn es denn dann einmal sein musste. Das war nichts, dass Niall Montrose erfahren sollte und auch nichts was den jungen Mann etwas anging, aber es war tatsächlich so, dass Dumbledore es pflegte seine eigenen Angelegenheiten durchzuziehen ohne den Schulleiter um Erlaubnis zu fragen. Das hing nicht damit zusammen, dass er ihn für dämlich hielt, seine Autorität nicht achtete oder keinen Respekt vor Dippet hatte. Es war nun mal so, dass es Dinge gab bei denen der Grauhaarige fürchtete, dass anderen der Horizont dafür fehlte und diese tat er im Verborgenen, da sie einfach erledigt werden mussten und die meisten Menschen hatten keine Vorstellung dafür wie viele Dinge das waren und welche Tragweite sie zum Teil besaßen, aber das war auch nicht von Bedeutung. Es reichte schon das Dumbledore sich dafür hasste, dass er im Grunde sein Gesichter besaß und niemals die Wahrheit ans Licht kommen lassen würde. Er war nicht der für den er gehalten wurde. Er war grausam, doch das gehörte alles nicht hier hin und während diese Gedanken durch seinen Kopf blitzten blickte er den Montrose immer noch belustigt an und ließ sich seine Gedanken nicht anmerken.
“ Dank, Mr. Montrose.“ Er blickte über seien Brille hinweg. “Ich denke meine Mitschüler in Hogwarts hätten ebenfalls gut für meine Aufsätze bezahlt, doch ich kam nicht auf diese herrliche Idee.“ Er gluckste. Natürlich machte sein Blick dabei deutlich, dass dies nicht heißen sollte, dass er den Tauschverkehr unterstützte, denn das durfte er als Lehrer gar nicht sagen und außerdem war es ihm auch viel lieber, wenn er tatsächlich die Leistungen der Schüler laß, die sie auch selbst erbracht hatten.

“Nein, das ist er nicht.“ Es war wieder an ihm zu schmunzeln, da der Montrse offensichtlich den Entdeckersinn besaß und die Küche bereits kannte. “Haralod ist für die Süßspeisen zuständig und… nun sagen wir er schuldet mir mehr als ein paar Bonbons und einige Schüsseln Pudding.“ Genau wollte der Dumbledore ungerne durchblicken lassen was es damit auf sich hatte, doch er war sich sicher, dass der Hufflepuff das auch achten würde. “Was ist vorgefallen, Mr. Montrose?“ Die Neugierde ließ sich einfach nicht zurückhalten. Schließlich konnte er sich eine Menge Dinge vorstellen, da der führende Elf nicht gerade der herzlichste war, den Hogwarts je gesehen hatte. Doch würde er im Namen Dumbledores die Küche betreten so war auch dieser gezwungen den jungen Montrose in gewissen Maße gewähren zu lassen.
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