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11.09.14 18:18 © Gast

dream a little bigger
Everybody loves the original,
Everybody's got time to be cynical

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ISAAC & MADLENE
EARLY MORNING && 15. APRIL 1943




CF: HERE

Madlene hatte zugesehen wie die Tasche des jungen Mannes unter dem Griff seines Kauzes zerriss. Die Tüte mit den Körnern entdeckte sie dabei erst als sie eine Spur auf dem Boden bildeten. Das zumindest erklärte den vermeintlichen Angriff. Die kleinen Körner erinnerte sie an Märchen die sie von ihren Großeltern oftmals zu hören bekommen hatte. Allein der Gedanke an ihre Großmutter erfüllte sie mit Freude und wohliger Wärme die sich mit der lebhaften Erinnerung ausbreitete.
Aufmerksam bedachte sie das Tier wie es sich langsam über die Körner hermachte. Seine Genossen hingegen widmeten sich der Spur die er hinterlassen hatte und schnappten sich was sie kriegen konnten. Man konnte es beinahe schon als wildes Gedränge bezeichnen was sich dort zwischen ihnen abspielte. Die Brünette hingegen schaute zu der Tasche und überlegte ihn zu fragen ob sie das für ihn erledigen sollte. Jedoch entledigte sie sich dieses Gedankens wieder als ihr klar wurde, dass sie sich selbst dem Anderen nicht aufdrängen sollte, was mit einer solchen Handlung schnell passieren könnte. Außerdem würde er sicherlich das schon irgendwie erledigen können. Aufmerksam folgte ihr Blick dem ihres Gegenübers und sie kicherte bei seiner Bemerkung. ,,Niemand kann etwas süßem widerstehen. Warum also nur eins wenn man auch Beides haben kann?'', fragte sie grinsend und schaute zu den Eulen die sich wie ausgehungert auf die Körner schmissen. Sie wusste, dass wenn Hodor dort gewesen wäre, er sich trotz all der Verlockung nicht dem Treiben hingegeben hätte. Dafür war er sowohl zu alt als auch zu ruhig. Dennoch empfand sie das Spektakel als durchaus amüsant mit anzusehen. Beinahe schon wie ein kleines Schauspiel was die Tiere unbewusst aufführten. Das Lächeln auf seinen Lippen versetzte ihr sofort die wohlige Wärme die sie nicht gedacht hatte zu empfinden. Ebenso wie er begann sie zu lächeln.

Es kam selten vor, dass die Britin ein tatsächlich kräftigeres Frühstück zu sich nahm. Wo sie doch zumeist sehr bewusst aß oder sich eben ihrer tatsächlichen Leidenschaft hingab. Die süßen Speisen hatten es ihr schon immer angetan. Nur zu gut erinnerte sie sich an das nächtliche Essen mit Alaire, ihr gemeinsames Picknick was sie versteckt vor aller Augen stattfinden lassen hatten.
,,Das klingt glaubwürdig'', gab sie bestätigend auf seine Worte hin und konnte sich vorstellen, dass er sich nicht an ihren Nachspeisen vergreifen würde, wenn sie es denn nicht erlauben würde. Außerdem waren auf den Tischen immer so viele Massen an Essen aufgedeckt, dass sie Beide einander nichts wegessen könnten. Dafür waren die Hauselfen einfach zu fleißig und arbeiteten stets zu gewissenhaft. Verglichen mit dem was sie Zuhause ein Frühstück nannte, war die Schule das reinste Schlaraffenland. Kein Wunder, dass sie die ersten Tage immer geglaubt hatte, dass es eines Tages nicht mehr so wäre oder irgendwann kein Essen mehr da wäre. Doch es waren jeden Tag alle möglichen Spezialitäten aufgedeckt.

Die wenigen Schritte die sie sich von ihm entfernt hatte, sollten mehr dazu dienen ihm zu zeigen, dass sie durchaus bereit war nun zur großen Halle zu gehen. Langsam nur kam er nach und bat sie mit einer höflichen Geste vorzugehen. Ach, die Etikette. Wie hatte sie die nur vergessen können? Mit einem breiten Lächeln deutete sie einen Knicks an. Schließlich hatte auch sie ihre Manieren und war gut erzogen worden.

Langsam nur schritt sie in Richtung der großen Halle, wobei ihr unterwegs wieder einfiel, dass sie auch ihre Nadel und den Faden holen könnte und schnell die Tasche von Isaac wieder annähen könnte. Doch diesen Vorschlag könnte sie ihm auch noch nach einem Frühstück unterbreiten, schließlich schienen sie Beide durchaus Appetit zu verspüren.
Den gesamten Weg über schwieg sie, ging jedoch stets neben ihm und schaute dabei nur auf das was vor ihnen lag. Erst als sie die große Halle erreichten, durchschritt sie vor ihm die große Tür und steuerte zielstrebig auf den Tisch der Dachse zu. Die Hufflepuff ließ sich vor allem an diesem nieder, weil er wie immer ziemlich leer war. Zu gut kannte sie die Schüler ihres Hauses nun um zu wissen, dass die meisten von ihnen erst auf die letzten Minuten zum Frühstück eilten, damit sie so lange wie es ihnen möglich war in dem warmen Betten liegen konnten. Eine Einstellung mit der die Brünette auch ihren Frieden geschlossen hatte. Lene liebte die Betten hier in Hogwarts und verlor sich manches Mal zwischen den weichen Kissen und den warmen Decken. Der perfekte Ort für Träume.

Die junge Frau setzte sich dem Slytherin gegenüber und nahm sich direkt einen von den Pfirsichen, etwas von dem Kürbissaft und einen der kleinen Küchlein. Bevor sie jedoch mit dem Essen beginnen würde, wollte sie zumindest auf den Brünetten warten. Schließlich waren sie hier um zusammen zu frühstücken. Es überraschte die Schülerin, dass noch so wenige andere Schüler ihren Weg hier her gefunden hatten. Mit Sicherheit lag es an der Uhrzeit, denn wer würde schon freiwillig sein Bett an einem solchen Tag so früh verlassen wollen? Der frühe Vogel fängt den Wurm war nun einmal ein Muggel Sprichwort.
Während sie mit ihrer Gabel ein Stück von dem Küchlein abbrach und es gekonnt darauf schob, blickte sie wieder zu ihrem Gegenüber. ,,Nun Isaac, erzähl mir was über dich. Wenn ich schon die Möglichkeit habe mit einem zukünftigen Fotografen des Tagespropheten zu sprechen, würde ich gerne so viel erfahren wie möglich. Und bloß keine oberflächlichen Geschichten, die kann jeder erzählen'', sagte Madlene und nickte einmal um ihre Worte zu bestätigen. Noch bevor er großartig etwas sagen konnte schaute sie erneut zu der in der Luft hängenden Tasche. ,,Wenn du möchtest, kann ich es dir nach dem Frühstück wieder daran nähen, so etwas mache ich öfter. Meine Mutter ist Schneiderin, das liegt mir im Blut'', erklärte sie schmunzelnd und ließ erneut das sanfte Lächeln auf ihre Lippen gleiten.
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12.09.14 20:19 © Gast



don't look too closely


MADLENE && ISAAC
EARLY MORNING, 15th OF APRIL 1943, GREAT HALL




cf:HERE



Mit ihren Worten hatte Madlene genau ins Schwarze getroffen, denn sein Kauz schien wirklich nach dem Motto zu leben, sich nichts entgehen zu lassen, das auch nur in die Nähe seines Schnabels kam.   Sarafin war der Sohn der Eule von Isaac's Großvater und der damals Zwölfjährige hatte sich ein Ei aussuchen dürfen. Er war damals bei seinen Großeltern einige Wochen in Ferien gewesen und besuchte das Nest der Eule jeden Tag um nach dem Ei zu sehen, das er ausgewählt hatte. Er kam eines Tages genau rechtzeitig um dem kleinen Kauz beim Schlüpfen zu zu sehen und schon als er erst einige Stunden auf der Welt war, versuchte er ständig seinen Geschwistern das Futter zu stibitzen. Sogar sein Großvater lobte ihn, er hätte den richtigen Vogel ausgesucht, da man sehen konnte, dass das Tier ein Kämpfer war. In der Eulerei hatte Sarafin damit nur leider einige Probleme, denn die anderen Tiere mochten es natürlich nicht, dass er ständig versuchte ihnen das Futter weg zu nehmen. Außer ihm zusätzliches Futter zu bringen und zu hoffen, ihn damit zu sättigen, konnte der Slytherin jedoch nicht viel tun. So konnte er auch nicht vermeiden, dass Sarafin schon einige Male attackiert worden war und, dass die anderen Eulen ihm gelegentlich Federn ausrissen. Der Kauz war wirklich ein Sturkopf und besonders futterneidisch. Nicht selten hatte Isaac bei dem Versuch, ihm Körner zu füttern, schon den Schnabel des Habichtskauzes zu spüren bekommen. Doch das Tier hatte nun mal seinen eigenen Charakter und er war dem Slytherin dennoch sehr eng ans Herz gewachsen.
Futterneid wollte Isaac der Hufflepuff nicht unbedingt vorwerfen, doch sie schien erleichtert zu sein, als er sich selber nicht als Fan der süßen Frühstücksspeisen entpuppte. Bei den Massen von Tellern und Schüsseln, die auf den Tischen der Großen Halle dargeboten wurden, musste sie sich allerdings seiner Meinung nach auch nicht fürchten, ihr könnte etwas vor der Nase weggeschnappt werden. Es war eher so, für ihn jedenfalls, dass man gar nicht wusste, wo man anfangen sollte und sich eher sorgte, nicht von allem probieren zu können. Nur zu gut konnte er sich daran erinnern, wie überfordert er an seinem ersten Abend auf seinem Platz an der Tafel der Slytherins gewesen war. So viele wunderbare Gerüche stiegen damals in seine Nase und er hatte sicher erst mal einige Minuten gebraucht, sich zu entscheiden, womit er sich denn jetzt den Bauch vollschlagen wollte. Fast wie in Trance war er da gesessen und hatte die Köstlichkeiten angestarrt, bis Edward ihm von rechts den Ellbogen in die Seite gerammt hatte.

Als er darüber nachdachte während er mit Madlene den Turm hinabstieg, war nur das dumpfe Echo ihrer Schuhe, welches durch den engen Raum hallte und von den Steinmauern abprallte, zu hören. Die Hufflepuff hatte jedoch anscheinend genau wie er nichts gegen gelegentliches Schweigen einzuwenden. Er war nun einmal der Meinung, dass viel zu viele Menschen redeten ohne sich Gedanken über ihre Worte zu machen. Er selber wollte daher nur sprechen, wenn er auch etwas sinnvolles zu sagen hatte. Da er an der Intelligenz manch seiner Klassenkameraden zweifelte, hörte man eher selten etwas von dem Slytherin, denn er wollte schließlich nicht mit jedem ein Gespräch führen. Die Tasche seines Umhangs flatterte bei jedem Schritt nutzlos auf und nieder und Isaac musste dem Drang widerstehen, die einfach abzureißen. Er zermarterte sich schon die ganze Zeit das Hirn, ob er nicht einen hilfreichen Zauberspruch kannte, der diesen unschönen Makel beheben konnte, doch ihm wollte keiner einfallen. Sein Bruder hätte wohl das ein oder andere Wort des Tadels für ihn parat, würde er sehen wie er herumlief. Edmund lief selbst immer wie gestriegelt herum, seine Kleidung durfte keine Falte zeigen und kein Härchen durfte aus der Reihe tanzen. Da der junge Palmore jedoch keine Probleme damit hatte, mit einer Hufflepuff zusammen gesehen zu werden, war der kleine Riss an seinem Gewand auch nicht weiter schlimm. Also, es störte ihn jedenfalls nicht, was sein Bruder oder sein Cousin dazu zu sagen hatten, ihm selber wäre es schon wichtig gewesen, ordentlich auszusehen. Allerdings war es nicht so dringlich, dass es nicht bis nach dem Frühstück warten konnte, denn sein Magen knurrte schon gewaltig.

Zwar gab er nicht besonders viel darauf, was sein Bruder dazu sagen würde, ihn an der Seite einer Hufflepuff zu sehen, dennoch schaute sich Isaac nach Edmund und Robert um, als er die Große Halle betrat, denn er hatte einfach kein Lust auf eine weitere Standpauke. Als er seinen Blick jedoch auf den Tisch der Slytherins richtete, konnte der Fünftklässler keinen der Beiden entdecken. Generell waren die vier Haustische noch relativ leer und auch am Lehrertisch saßen bisher nur zwei der Professoren. Unter der Schülerschaft befanden sich anscheinend eher wenige Frühaufsteher und dank der Abwesenheit seiner Verwandten, konnte Isaac jetzt ein wenig entspannter gemeinsam mit Madlene zu dem Tisch der Hufflepuffs hinüber gehen. Einige von ihren Hausgenossen sahen ihn mit komischen Blicken an, als sie sein Wappen und die Farben seiner Krawatte sahen, doch er war fest entschlossen, sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Er schenkte Madlene ein sanftes Lächeln, als sie ihm den Kürbissaft reichte und goss sich ein großes Glas davon ein. Das süße Getränk weckte in ihm immer seine Lebensgeister und half ihm, mit mehr Energie in den Morgen zu starten. Den Teller vor ihm häufte er sich erst einmal mit Rührei und einigen Scheiben Speck voll und begann sogleich mit Eifer zu essen. Etwas widerwillig sah er von seinem Teller auf und blickte die Hufflepuff mit einem Stirnrunzeln an, als sie ihn aufforderte, etwas von sich selbst zu erzählen, da er dies nur sehr ungern tat. Aus diesem Grund ließ er sich auch besonders viel Zeit um das Essen in seinem Mund zu kauen und schließlich hinunter zu schlucken. Um noch ein paar Sekunden zu schinden, tupfte er sich den Mund bedächtig mit der Serviette ab, die neben seiner Gabel lag.
“Naja, was möchtest du denn gerne wissen?“, fragte er und obwohl er es zu verstecken versuchte, konnte man ihm das Unbehagen ansehen. Wenn er über sich selbst und sein leben nachdachte, gab es nun einmal nicht vieles über das er gerne redete, dafür aber umso mehr, was er lieber geheim halten wollte.
Auch er sah zu dem Stück Stoff an seinem Gewand, als Madlene es ansprach. “Dafür muss es doch sicher einen passenden Zauberspruch geben. Mir ist nur bisher keiner eingefallen.“, gestand er, fast etwas peinlich berührt, denn als Zauberer sollte man solche Kleinigkeiten doch im Nullkommanichts wieder richten können.
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14.09.14 16:59 © Gast

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ISAAC & MADLENE
EARLY MORNING && 15. APRIL 1943





Der Hufflepuff war es ganz gleich wie Andere sie ansahen oder mit wem man sie sah. darauf hatte sie noch nie viel gegeben, wobei das auch vor allem daran lag das sie von einem Blutsstand war, der schon allein dafür sorgte, dass sie vielsagende Blicke auf sich spüren konnte. Allein deswegen konnte sie nur zu gut verstehen warum Isaac seinen Blick durch die große Halle schweifen ließ als sie diese betraten. Schließlich ging er gerade mit ihr zu dem Tisch der Dachse, mit einer Muggelstämmigen. Das wo doch ausgerechnet er ein Slytherin war.
Den Blick standhaft auf den Tisch gerichtet war sie auf diesen zugegangen und hatte sich schließlich gegenüber des jungen Mannes nieder gelassen. Dabei fiel ihr kaum auf, dass nun ihre Hausmitglieder den Slytherin merkwürdig musterten. Beinahe als wäre er in diesem Falle jener der anders war. Ein Verhalten was sie überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Schließlich waren sie alle hier Hexen und Zauberer. Madlene empfand, dass sie alle allein als Zauberer schon so besonders waren, dass sie es nicht brauchten sich nun auch noch voneinander abzugrenzen. Doch anscheinend schien nicht jeder diese angenehme Auffassung zu vertreten. Allein deswegen empfand die junge Frau es manchmal schwierig sich mit ihren Mitschülern zu unterhalten, wo doch beinahe jeder von ihnen belastet von Vorurteilen und einer von solchen belasteten Erziehung war. Das macht es beinahe unmöglich mit ihnen wirklich angenehme Situation zu verbringen, zumindest angenehm im Sinne von frei und beflügelt. Oftmals nahmen Gespräche doch die selbe Endung und blieben auf oberflächlichen Floskeln liegen wie ein Fisch auf dem Trockenen.

Doch das sanfte Lächeln von Seiten des Brünetten ließ zumindest erst einmal all diese negativen Gedanken verschwinden und gaben der Schülerin die Möglichkeit das hier zu genießen. Denn wenn er sich nichts daraus machen würde, dann wäre alles in Ordnung. Sie selbst war es schon zu sehr gewohnt um nun noch einen Aufstand zu machen, alles wäre also von ihm und seiner Auffassung abhängig. Mochte man also hoffen, dass diese gut war.
Vorsichtig reichte ihm den Kürbissaft und tat sich selbst ein kleines Stück Kuchen auf. Als sie die kleinen Apfelstücke in diesem erkannte, frohlockte sie fröhlich. Apfel war ihr schon immer der Liebste gewesen. Wobei ihre Großmutter das Talent besaß den Kuchen so manches Mal noch mit selbst gemachter Vanillesauce zu verbessern. Allein der Gedanke daran ließ ihr das Wasser im Munde zerlaufen und sorgte dafür, dass ihr ganz wohlig warm wurde.
Mit der Gabel bereits in ihrem Kuchen stochernd sah sie zu dem jungen Mann und füllte sich etwas Tee in ihre Tasse. Die Milch führte sie erst danach dazu und nickte dann in Gedanken. An sich hatte sie wohl gehofft, dass er spontan etwas über sich erzählen würde, doch der Gedanke erstarb ebenso schnell wie er gekommen war. Wie hatte sie auf diese kleingeistige Idee kommen können? Schließlich hatte der Slytherin bisher ebenfalls wenig Geschick darin gezeigt einem spontanen Gedanken nachzugehen. Doch statt ihr Zeit zulassen darauf zu antworten, sprach er darüber, dass er mit einem Zauberspruch sein Hemd reparieren wollte. Ihr Blick wurde ein wenig nachdenklicher während sie den Stoff und seinen Besitzer betrachtete. ,,Spontan würde mir nur Reparo einfallen, aber bei diesem Zauber bin ich mir nie sicher wo die Grenzen davon liegen etwas zu reparieren'', murmelte sie nachdenklich und bedachte die hängende Tasche erneut mit ihren Blicken. Ob es wohl einen Spruch in der Bibliothek geben würde der sich ausgerechnet mit dieser Thematik beschäftigen würde? Die junge Frau empfand den Gedanken, dass es einen Zauberspruch für das einfädeln eines Faden gäbe als durchaus amüsant. Zugleich aber auch als hilfreich, schließlich litten die Uniformen der Hogwartsschüler des Öfteren. Allein die Erstklässler brachten mit Sicherheit eine menge geschundener Kleidung mit sich. An die entsetzten Gesichter der Mütter wollte sie gar nicht erst denken. Oder gar an die Blicke der Schneiderin die all dies wieder herrichten müsste.

Trotz seines vorhin noch gezeigten Unbehagen wollte Lene nicht einfach die Thematik fallen lassen. Schließlich war es ihre Absicht gewesen mit ihrer Frage den anderen Schüler besser kennen zu lernen. Nur weil dieser sich dabei nicht wohl fühlte, würde sie nicht aufgeben. Die Britin hatte nicht nach brisanten Details aus seiner Familie gefragt oder schmutzigen Geheimnissen, nein mit ihrer Frage hatte sie sich mehr für all das interessiert was ihn tatsächlich beschäftigte oder ausmachte. Etwas was ihn ausmachte was nicht mit Schweigen zu tun hatte. Das hätte ihr geholfen.
Nachdenklich aß sie ein kleines Stück von dem Kuchen und nickte dann. ,,Am Besten ich erzähle dir zu erst etwas über mich, damit du weißt, was für mich interessant ist'', schlug sie vor und trank einen Schluck von dem Tee aus ihrer Tasse.

,,Nun ich würde sagen angefangen bei der Tatsache, dass ich eine schlechte Lügnerin bin, bleibe ich vor allem dadurch in Erinnerung das ich sage was ich denke. Eine nicht besonders weibliche Eigenschaft aber dennoch gehört sie zu mir. Manches Mal fällt es mir schwer mich an die Etikette zu halten, vor allem weil ich nur allzu gerne meine Meinung sage und ich es nicht verstehen kann wieso ich einen Anderen für mich sprechen lassen sollte.
Apfelkuchen liebe ich, vor allem zum Frühstück und mein Lieblingsinstrument ist die Harfe, allerdings kann ich kein Instrument spielen und halte mich auch nicht für besonders musikalisch. Ich nähe und zeichne in meiner Freizeit, würde jedoch nie wollen, dass mich jemand singen hört oder meine Zeichnungen sieht, das wäre erst mal schon eine Menge. Wobei ich noch erzählen könnte, dass es beinahe tausend Dinge gibt vor denen ich mich fürchte, ich oftmals zu viel spreche und viel zu schnell die Röte ihren Weg in mein Gesicht findet
'', erzählte sie und legte nach all den Worten eine Pause ein. In dieser wollte sie einen Schluck von ihrem Tee nehmen und erst einmal ein paar Worte von den Anderen hören. Zumindest hoffte sie, dass er etwas sagen würde.
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