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 The Sopophorous Plant

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Herbert Beery


OLD WISE TEACHER *
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DER DURCHGEKNALLTE DRITTE

WELL I'VE ROAMED ABOUT THIS EARTH WITH JUST A SUITCASE IN MY HAND. AND I'VE MET SOME BOG-EYED JOE'S, I'VE MET THE BLESSED, I'VE MET THE DAMNED. I HAVE WANDERED, I HAVE RAMBLED, I HAVE CROSSED THIS CROWDED SPHERE. AND I'VE SEEN A MESS OF PROBLEMS THAT I LONG TO DISAPPEAR.




23.08.14 12:05 © Herbert Beery



The Sopophorous Plant

NOVALEE SWAN && NIALL MONTROSE && HERBERT BEERY| TUESDAY 06 APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II


Der Kräuterkundeprofessor hielt sich schon seit zwei Stunden im Gewächshaus auf, um die heutige Stunde vorzubereiten. Voller Tatendrang war er in der Frühe aufgestanden, hatte sich seinen hellbraunen Anzug geschnappt, eine leuchtend orange-lila Krawatte angelegt und sich mit einem nach Ringelblumen riechenden Herrenduft frisch gemacht. So früh am morgen war der Himmel noch wolkenklar, doch jetzt hatte der Himmel sich schon längt verdunkelt und Regen fiel auf das ehrwürdige Schloss und seine Ländereien hinab. Der Wind war ziemlich stark, doch im Gewächshaus II ließ sich das alles aushalten, denn es war wind- und regenfest. Doch der Regen hatte auch eine gute Sache ansich - er würde die Schüler nach der Stunde noch darum bitten können, die Schimmelnden Durstpflanzen nach draußen zu stellen, denn bald würden sich die ersten dunkelgrünen Blüten der faszinierenden Pflanze öffnen und wenn dieser Zeitpunkt gekommen war, dann brauchte sie nichts als Wasser. Im letzten Jahr war es um diese Zeit schon erstaunlich trocken und warm gewesen und Professor Beery hatte Nächte lang im Gewächshaus übernachten müssen, um sicher zugehen, dass die Pflanzen genug bewässert waren. Klar, Zaubersprüche halfen dort immer, aber das Wasser musste auf ganz bestimmte Art auf die Pflanzen tropfen und wenn man wieder zu viel Wasser benutzte, dann würden die Durstpflanzen ertrinken. Es war eine sehr komplizierte Angelegenheit, aber es lohnte sich. Auch wenn die kommenden Blüten der Schimmelnden Durstpflanzen bald im Gewächshaus einen sehr unangenehmen, fauligen Geruch freisetzen würde, konnte man wundervollen, eitrigen Nektar aus den Blüten sammeln, der in die Handelsklasse C gehörte und für starke Zaubertränke genutzt werden konnte. Er freute sich schon sehr darauf, den kostbaren Nektar zu ernten.

Doch jetzt wartete er zunächst auf seine Schüler. Diese Stunde würde nicht allzu schwierig werden, was hoffentlich dazu führte, dass die Stunde ruhig und friedlich verlaufen würde. Auf den beiden Tischreihen, die sich in der Mitte des Gewächshauses befanden, hatte Beery für je ein Schülerpaar eine Schlafbohnenpflanze hingestellt. Der Zaubertrankprofessor hatte nach neuen Schlafbohnen gefragt und was gab es schöneres, als eine schöne Aufgabe mit einem wichtigen Zweck zu erledigen? Die Schlafbohnenpflanze war eine Art Buschbohne mit großen, dunkelgrünen Blättern, mit einem Hauch von roter Farbe. Unter den großen Blättern versteckt hingen an jeder Pflanze einige Bohnenhülsen und in jeder dieser Bohnenhülse befand sich nur eine einzige Schlafbohne. Es war eine kostbare Zaubertrankzutat.

Während er noch einige Pflanzen goß, trudelten die ersten Schüler ein, klitschnass vom herunterfallenden Regen. Noch waren nicht alle Schüler eingetroffen, aber sie hatten ja noch genau 43 Sekunden Zeit, bevor der Unterricht beginnen würde.
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Gast


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23.08.14 20:11 © Gast



    Immer dieses Grünzeug


    NOVALEE SWAN && NIALL MONTROSE && HERBERT BEERY
   TUESDAY 06 APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II
   




Niall hatte wie jeden Morgen, sich wieder besonders viel Zeit beim Frühstück in der großen Halle gelassen. Konnte keine Köstlichkeit unprobiert lassen, was ihm wieder jede Menge irritierte Blicke einheimste. Als er dann bemerkte, dass er irgendwann fast alleine an dem langen Hufflepufftisch saß, wurde ihm klar, dass er wahrscheinlich wieder einmal zuspät kam. Seine Tasche mit den Schulsachen hatte er ja immer vorsichtshalber schon dabei. Mit einem Blick auf die Uhr, blieb ihm fast der letzte Bissen im Hals stecken. Schnell stand er auf und humpelte in Richtung Ländereien.

Während er lief durchwühlte er seine Tasche, nach seinem Stundenplan, denn er war sich wirklich nicht mehr sicher wo er genau in 5 Minuten sein musste. Manchmal war er wirklich ein Chaot. Nach Sekunden des verzweifelten Suchenes hatte er endlich das Pergament in den Händen wonach er gesucht hatte. Er seuftzte als er das Fach las. Kräuterkunde mit Professor Berry. Eindeutig war Kräuterkunde nicht Nialls Steckenpferd, er hatte mit viel Ehrgeiz ein "E" erreicht. Es ging ihm einfach nicht von der Hand, wie in gewissen anderen Fächer.
So schnell wie möglich mit seinem Bein eilte er also ins Gewächshaus und wie sollte es auch anders sein in einer solchen Situation, es regnete wie aus Eimern. Im Laufen warf er sich noch schnell seinen Umhang um und beeilte sich dann, nicht zu spät zu kommen.

Schlussendlich traf Niall mit einer Minute Verspätung im Gewächshaus ein, war völlig außer Atem und komplett durchnässt. Die Haare klebten ihm im Gesicht und von seinem Umhäng tropfte das Wasser auf den Boden. "Guten Morgen Professor." , sagte er dann immernoch schwer atmend und sah Professor Berry ein wenig entschuldigend an. " Entschuldigen Sie bitte meine Verspätung, ich bin leider nicht mehr so schnell wie früher" , erklärte er dann und sah sich im Gewächshaus um. Es war noch eine Schlafbohnenpflanze übrig, an welcher noch keine Schüler ihren Platz gefunden hatten, somit begab sich Niall zu dieser Pflanze und legte zuerst einmal seinen Umhang ab. Seine nassen Haare, schob er sich mit einer Hand aus dem Gesicht und betrachtete dann die wirklich hässliche Pflanze vor ihm. Was hatte Professor Berry dort wieder für sie rausgesucht.

Niall sah sich um, ob ihn jemand beobachtete und fasste dann vorsichtig mit einem Finger das ein Blatt der Pflanze an. Er rümpfte die Nase etwas und besah sie sich genauer. Merlin sei dank schnappte sie nicht nach ihm, oder fing an zu schreien.
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Novalee Swan


 BIG BRAVE LION *
 BIG BRAVE LION *
PÜPPCHEN NUMMER 2
FÜR COCOS GRANDIOSE SAMMLUNG


* LACHEN, SPASS UND UNSINN SIND SO ZIEMLICH DIE EINZIGEN DINGE DIE NOVALEE IM KOPF HAT. ZUMINDEST WIRKT DAS IMMER SO. DAS MÄDCHEN LIEBT ES, MIT IHREN FREUNDEN HERUMZUALBERN, BLÖDE SPRÜCHE ZU KRÄCHZEN UND ZU ALLEM IHREN SENF DAZUZUGEBEN. NATÜRLICH KANN NOVA AUCH SEHR HILFSBEREIT UND FREUNDLICH SEIN. HÖFLICHKEIT UND EHRLICHKEIT SIND IHR SEHR WICHTIG, UND VERSTÖSST JEMAND GEGEN IHRE DEVISEN, SO KANN DIE LÖWIN AUCH GUT MAL IHRE KRALLEN AUSFAHREN. IM GROSSEN UND GANZEN REGIERT GUTHERZIGKEIT DAS HERZ DER GRYFFINDOR, DAS LEBEN SOLL MAN SCHLIESSLICH GENIESSEN.



24.08.14 14:27 © Novalee Swan

pflanzentanz

  TUERDAY, 6TH OF APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II
HERBERT BEERY && NIALL MONTROSE && NOVALEE SWAN


Unvergleichbare Frische zog um das Näschen der aufgestellten Blondine. Sie trat aus dem schützenden, verbrauchten Warm der Eingangshalle hinaus und landete in einer friedlichen Umgebung, die nicht viel mehr als wohlgesonnene Ruhe ausstrahlte. Vögel zwitscherten vom Rand des Verbotenen Waldes ihre Lieder hinauf und wieder hinunter. Achtsam lauschte die Schülerin, schloss einen Atemzug lang die Augen und liess diese wunderbare Kleinigkeit ihr Herz mit Freude erfüllen. Lächelnd schritt die Löwin über den steinigen Pfad, wanderte in aller Gemütlichkeit zu den Gewächshäusern hinunter. Ihr blieb noch alle Zeit der Welt, denn wie so oft am Dienstagmorgen, hatte sich die Gryffindor dazu entschieden, etwas früher aus dem Bett zu krachseln und dafür noch einmal ausgiebig auf Freundschaftsfühlung mit den Pflanzen im Gewächshaus zu gehen.

In diesem Jahr hatten sie bereits einiges gelernt. Und auch wenn Novalee sich das selbst nicht immer eingestand, mochte sie Kräuterkunde doch immer sehr. Wenn sie in das Gewächshaus eintrat, fühlte es sich oft an, als würde sie eine neue Welt erkunden. Eine Welt mit komplett anderen Wertevorstellungen, eine Welt mit unglaublich viel Kreativität und Geschick. Es gibt immer wieder Sekunden, in denen sich die Gryffindor genüsslich die Handschuhe von den Fingern zieht, und diese ganz unbemerkt über die Pflanzen und ihre Blüten gleiten liess. Formen, Funktionen die nahezu an Genialität glichen, standen tagein, tagaus da und viele ekelten sich davor. Dafür konnte die Löwin nur ein halbstarkes Lächeln und wenig Verständnis aufbringen.

Der Weg hinunter verging wie im Flug. Nagut, ein Ritt auf dem Besen hätte nochmehr Zeit geschenkt, aber es gab ja schliesslich auch für baldige Schulabsolventen einige Regeln, die sie unter allen Umständen zu beachten hatten.
Novalee kam an, räusperte sich und klopfte, bevor sie eintrat. "Guten Morgen, Professor!" begrüsste sie den 'Kauz', wie sie ihn immer nannte, motiviert und lächelte neugierig. Sie blickte sich um, und bemerkte die Pflanzen die auf den Tischen standen. "Ah, Schlafbohnengewächse" bemerkte sie und stöberte innerlich nach den richtigen Informationen.
"Damit werden wir heute also arbeiten?" fragte sie neugierig und blickte die grünlich-rötlichen Pflanzen neugierig an. Sie wusste, dass Schlafbohnen in vielen Zaubertränken die entscheidende Essenz ausmachten. Eine kostbare Pflanze, stellte sie also fest.

Die Zeit während der Plauderrei mit dem blau-bunten Kauz verging so schnell, dass Novalee sich regelrecht wunderte, weshalb plötzlich ultraviele Schüler tropfnass eintrudelten. Als sie auf die Uhr blickte, erkannte sie den Grund dafür. Ohje, nur noch 39 Sekunden bis zum Unterrichtsbeginn. Dabei hatte sie doch noch so viele Fragen!
Sie lächelte vielen zu, begrüsste hier und da eine Freundin oder einen Freund, schenkte sogar einer gewissen Slytherin ein unbemerktes Schmunzeln, als deren angewidertes Gesicht auf leere Annahme stiess.
Sorgsam betrachtete sie die Pflanze, die vor ihr auf dem Tisch stand. Sie war eine der grösseren, was wohl nur bedeutete, dass sie umso vorsichtiger damit umgehen musste. Automatisch griff sie nach Handschuhen und verschiedenem Werkzeug. Novalee ahnte bereits, wie die arbeitsschritte aussehen würden.

Professor Beery wollte gerade mit der typisch feierlichen Begrüssung zu seinem Unterricht beginnen, als ein Klopfen erklang und ein Schüler hineinhumpelte. Es war nicht irgendein Schüler, nein. Es handelte sich dabei um Niall Montrose, einen netten Hufflepuff, den Novalee doch recht gut kannte. Grinsend wank sie ihm mit vollen Händen zu, als er sich an den letzten freien Platz gesellte. Das Grinsen verweilte nicht lange in ihrem Gesicht, denn trotz des ausgiebigen Räuspern des Professors, beugte sich der Dachse neugierig zu der Pflanze und berührte sie mit seinen Fingern, als wäre er ein kleines Kind und hätte demonstrativ gegen das Gesetz der Anfassbarkeit verstossen. Nicht nur periphär tangiert, weitete sich der Mund der Gryffindor bis irgend ein Trottel, oh, und es musste ja auch noch einer aus dem eigenen Haus sein, ihr eine gefundene Schnecke in die Futterluke werfen wollte.
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Herbert Beery


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24.08.14 18:15 © Herbert Beery



Nur gucken - nicht
anfassen!

NOVALEE SWAN && NIALL MONTROSE && HERBERT BEERY| TUESDAY 06 APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II


Munter goß er ein kleines Blümchen vor sich hin, mit nichts als Leichtigkeit in Gedanken, als plötzlich ein lautes Klopfen ertönte und Beery vor Schreck die Gießkanne aus den Händen fielen ließ. Du meine Güte! Es war noch auf keinen Fall acht Uhr! Rasch bückte er sich um die Gießkanne aufzuheben, und spürte in seinen Knochen, dass er ein alter Mann wurde. "Miss Swan!", begrüßte er die Schülerin dann mit lauter Stimme überschwänglich und drehte sich schwungvoll um, wobei er beinahe die Gießkanne wieder aus den Händen verlor. Schade, dass sie ihn bald verlassen würde. Welch Jammer. Sie war ein Talent, was Pflanzen anging. "Was für einen Schrecken Sie mir eingejagt haben! Ich dachte schon, die Schusstulpe wär erblüt!", verkündete Beery dramatisch und lächelte dann über seinen eigenen Witz. Er hielt Swan für klug genug, ihn zu verstehen, denn wer von ihm gute Noten bekam, von dem erwartete er auch fundiertes Wissen in diesem überaus besonderen Fach und dazu zählte auch das Wissen über die sonderbare Schusstulpe, die in der Blütezeit dazu neigte, Passanten mit kleinen harten und durchaus unangenehm stacheligen Knollen zu beschießen. Als sie die Schlafbohnenpflanze erwähnte und nach ihr fragte, nickte Beery zufrieden. Nicht jeder hätte die Pflanze so schnell identifizieren können und damals, als er den Schülern noch zutraute, die Pflanzen selbst an den Arbeitstisch zu holen, verwechselten tollpatschige Schüler die Schlafbohnenpflanze ab und zu mit der Hüpfbohnenpflanze - die Resultate solcher Stunden waren stets grauenvoll.

Er überlegte kurz, dann deutete er auf die Tür des Gewächshauses: "Äh, Ms. Swan. Wären Sie so gütig und würden zwei Säcke Mondkalbdung aus dem anderen Gewächshaus hierherbringen? Ich muss sie dort gestern beim Düngen der Kartoffelbauchpilze vergessen haben." Kartoffelbauchpilz - der Name war überdies ein unglaublich dummer Pflanzenname. Welcher Trottel hatte eine wunderschöne Blütenpflanze mit dem Wort 'Pilz' betitelt? Er hoffte nur, sie hatte verstanden, dass er das Gewächshaus I meinte, doch auch wenn sie sich erst in das andere Gewächshaus wagte, ein wenig Bewegung tat doch immer gut.

Schlussendlich konnte die Stunde beginnen. Um Punkt 8 Uhr drehte sich Beery theatralisch zu den Schülern um und klatschte in die Hände, um für Ordnung zu sorgen, ehe er sich räusperte und verkündete: "Wie Sie sicher alle sehen, arbeiten wir hier mit Schlafbohnenpflanzen. Anfassen ohne Schutzmaßnahmen ist verboten." Er blickte die Schüler mit ernstem Blick an und meinte dann mit Grabesstimme: "Wir wollen ja nicht, dass schon gleich zu Beginn der Stunde jemand Madam Phantomhive aufsuchen muss und einen Finger verliert." Die kurze Stille beendete er wiederrum mit einem schnellen und energischen Klatschen und mit freudiger und munterer Stimme fuhr er fort: "Wie Sie sicher wissen - " Weiter kam er nicht, denn genau in dem Moment, ganze unglaubliche 61 Sekunden zu spät, trödelte ein kleiner, ungezogener Hufflepuff in das Gewächshaus. Er wollte schon zum Tadel ansetzen, da murmelte der Bursche irgendwas davon, dass er nicht mehr der Schnellste unter der Sonne sei und dunkel erinnerte sich Beery an irgendeinen Unfall in den Sommerferien, der sich ereignet hatte. Normalerweise würde er für eine Verspätung Punkte abziehen - denn das war eigentlich einer der wenigen Momente an denen der Professor überhaupt an so etwas lapides wie Hauspunkte dachte - doch er wollte Gnade walten lassen. Denn wenn der Hufflepuff jetzt wirklich zu den Verletzten zählte, dann könnte er ja vielleicht anfangen sich noch zu beschweren und Professor Beery war heute durchaus nicht dazu geneigt, eine Diskussion zu führen. Und auch nicht später, falls der Junge, der sicher ein ständiger Patient bei Phantomhive war, sich bei der Krankenschwester beschwerte. Gut, beim nächsten Mal würde er konsequent sein, aber hoffentlich gab es kein nächstes Mal.

In dem Sinne verkündete er: "Nun, Mr. Montrose. Versuchen Sie das nächste Mal ein wenig früher aufzustehen." Beery kratzte sich kurz am Kopf und dann fiel ihm ein, wie er diese Situation für sich nutzen konnte. "Sie bleiben allerdings sicher gerne noch ein wenig nach der Stunde hier und kümmern sich um die Schimmelnden Durstpflanzen, denn... ähm..." Seine Stimme wurde immer dünner und schwächer bis zum Ende, sodass er die letzten Worte eher zu sich selbst murmelte: "... stark genug zum Tragen sind Sie ja wohl trotzdem, hm...?". Gut, dass er seine Stimme gesenkt hatte, denn die Worte waren durchaus freundlich gemeint. Aber Menschen hatten solch eine komische Art ständig etwas misszuverstehen.

Beery räusperte sich, blickte kurz in die Miene der Schüler und klatschte dann wieder energievoll in die Hände: "Dann holen Sie mal die notwendigen Utensilien und ähm..." Aus den Blickwinkeln hatte er noch verstohlen den Hufflepuff beobachtet und so sah er doch tatsächlich, wie dieser seine Befehle missachtete und die wunderbare Pflanze mit seinen knubbeligen Fingern anfasste, auch wenn er schon längt vergessen hatte, dass der Bursche zu spät gekommen war. "Ms. Swan, bitte gesellen Sie sich doch zu Mr. Montrose, ja? Und kümmern Sie sich um ihn." Und dann fügte er beinahe beiläufig hinzu: "Solange er nicht die Bohnenhülse mit seinen kleinen Fingerchen berührt hat, wird er die Fingerchen behalten dürfen." Im Stillen lachte er sich ins Fäustchen. Es war zwar unangenehm die Bohnenhülse zu berühren, doch es war nicht lebensgefährlich, sondern schmerzte und stach nur wenige Minuten. Aber er erwartete, dass die Schüler dies schon alles bereits wussten. Er unterrichtete ja immerhin keine Volltrottel.
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Gast


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24.08.14 20:42 © Gast



  Schimmelnde was ??


  NOVALEE SWAN && NIALL MONTROSE && HERBERT BEERY
  TUESDAY 06 APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II
 




Niall merkte gerade, dass seine Verletzung auch einige Vorteile hatte. Denn als Ausrede hatte er sie noch nie verwendet. Eigentlich hatte er für sein Zuspätkommen bei jedem anderen Lehrer Punktabzug bekommen. Er nickte, als Professor Beery ihn bat das nächste Mal etwas früher aufzustehen. "Natürlich Professor." , sagte er dann um Beery zu verstehen zu geben, dass er dies das nächste Mal sicher berücksichtigen würde. Das er mit dem Frühstück so getrödelt hatte, musste ja keiner wissen.
Niall nickte hier und da ein paar Schülern zu, als er sich zu der einzigen freien Pflanze bewegte. Er stoppte als der Professor ihn erneut ansprach. Na toll, nun musste er nach dem Unterricht noch länger bleiben. Nialls Augen weiteten sich, um eine verschimmelte WAS sollte er sich kümmern? Kräuterkunde war wirklich ein Fach was er nicht umbedingt mochte. Wieder nickte gequält zustimmend. "Es ist mir doch eine Freude ihnen zu helfen Professor Beery", , sagte er dann trotzdem höflich. Den Satz den der Professor noch anhing überhörte der junge Hufflepuff allerdings. Wandte sich dann wieder um und ging weiter zu seinem Platz.

Gerade als er die Pflanze seiner Meinung nach unbeobachtet angefasst hatte, vernahm er die Stimme von Professor Beery und zog schnell die Hand wieder an seinen Körper und schaute etwas verwirrt. Mist, Beery hatte gesehen, dass er sie angefasst hatte. Natürlich wusste er, dass man die Pflanzen im Unterricht ohne Handschuhe nicht anfassen durfte, doch darüber hatte er in diesem Moment nicht weiter nachgedacht. Hatte er die Bohnenhülse berührt? Unauffällig betrachtete er seine Finger und versuchte Auffälligkeiten zu bemerken.  Wie empört Novalee ihn ansah, bemerkte er in diesem Moment nicht. Aber er schien Glück gehabt zu haben, seine Finger schienen in Ordnung zu sein.
Er würde also mit Novalee zusammen arbeiten. Suchend blickte er sich um, bis die junge Gryffindor genau neben sich erblickte. Zuvor hatte er sie wahrlich nicht gesehen. "Guten Morgen. Bitte was sind denn Schimmelnde Durstpflanzen?", grüßte er sie freundlich mit leiser Stimme. Noch einmal ermahnt zu werden, konnte er sich nicht leisen. Dann würde es bestimmt Punktabzug geben. Insgeheim freute er sich mit Novalee Swan zusammen zu arbeiten, sie war ihm sehr sympathisch und wenn man es genau nahm soetwas wie eine Freundin von ihm. Außerdem war sie ein Ass in Kräuterkunde, weswegen Professor Beery sie bat auf ihn zu achten. Oft hatte sie ihm schon bei dem Studium von Kräuterkunde geholfen und wahrscheinlich auch einige Nerven an ihm verloren Niall war zwar für seinen Fleiß bekannt, aber auch dafür, dass er sonst nicht viel mit Pflanzen anfangen konnte.

Schließlich suchte er sich noch die benötigten Utensilien zusammen und zog seine Handschuhe an, damit dieses Grünzeug ihn nicht schwerwiegend verletzen konnte. "Können einem wirklich die Finger abfallen, wegen dem Ding?" , fragte er Novalee dann leise und sah ein wenig empört aus. "Hat er schon gesagt, was wir damit machen sollen?" , fragte er die Gryffindor dann ein wenig lustlos und war sich sicher, dass diese Stunde ihm ewig vorkommen würde.
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Novalee Swan


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* LACHEN, SPASS UND UNSINN SIND SO ZIEMLICH DIE EINZIGEN DINGE DIE NOVALEE IM KOPF HAT. ZUMINDEST WIRKT DAS IMMER SO. DAS MÄDCHEN LIEBT ES, MIT IHREN FREUNDEN HERUMZUALBERN, BLÖDE SPRÜCHE ZU KRÄCHZEN UND ZU ALLEM IHREN SENF DAZUZUGEBEN. NATÜRLICH KANN NOVA AUCH SEHR HILFSBEREIT UND FREUNDLICH SEIN. HÖFLICHKEIT UND EHRLICHKEIT SIND IHR SEHR WICHTIG, UND VERSTÖSST JEMAND GEGEN IHRE DEVISEN, SO KANN DIE LÖWIN AUCH GUT MAL IHRE KRALLEN AUSFAHREN. IM GROSSEN UND GANZEN REGIERT GUTHERZIGKEIT DAS HERZ DER GRYFFINDOR, DAS LEBEN SOLL MAN SCHLIESSLICH GENIESSEN.



24.08.14 22:17 © Novalee Swan

pflanzentanz

  TUERDAY, 6TH OF APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II
HERBERT BEERY && NIALL MONTROSE && NOVALEE SWAN


Argwöhnisch verpasste die Gryffindor ihrem schneckenwerfenden Mitschüler einen durchaus freundlich gemeinten Klapps auf den Hinterkopf. Das sollte ihn daran erinnern, dass er nicht nur, weil er gewisse Organe zwischen seinen Beinen herumhängen hatte, automatisch das Recht besass seinem Hirn eine Sendepause zu gönnen und damit andere in lebensbedrohliche Lagen zu manövrieren. Es stelle sich einer vor, sie wäre an der Schnecke erstickt!
Ein Grinsen lag auf ihren Lippen, denn als der Mitschüler sich darüber beschweren wollte, richtete Beery seinen Blick zu ihnen, und sie wusste natürlich nichts anderes, als ein völlig in Gedanken vertieftes Gesicht aufzusetzen. Unschuldig hob sie die Augenbrauen als der Professor sie direkt ansprach. Im ersten Augenblick war die Löwin leicht vor den Kopf gestossen, denn sie hatte nicht hundertprozentig zugehört, doch erlaubten ihr der unvergleichbare Charme und ihr bereits vorhandenes Fachwissen bezüglich der Schlafbohnenpflanze, sich gerade noch einmal aus diesem Schlamassel hinaus zu bugsieren. "Aber ja natürlich, Professor." erwiderte sie fleissig und nickte freundlich. "Das mache ich gerne." fügte sie an, und klopfte sich innerlich selbst auf die Schultern. Diese Antworten zogen meistens. Denn oft äusserte Kräutekundeexperte seine Bitten, wenn er mit den Schülern sprach. Es war so seine Art, man konnte es ihm nicht einmal übelnehmen, und doch musste Novalee jetzt schmuzeln, denn ein wenig amüsant waren Gegebenheiten wie diese allemal.

Sie wandte sich Montrose zu, der ja sowieso direkt bei ihr stand und lächelte freundlich. Sie wusste nicht, ob er es noch wusste, aber naja, ihre Erinnerungen an einen pupertätsgetränkten Sommerabend meldeten sich freundlich anklopfend zurück. "Morgen" ihre Mundwinkel zuckten leicht auf, als die begrüssende Frage erklang. "Oh, Schimmelnde Durstpflanzen?" erwiderte sie mit spitzbübischem Gesichtausdruck. " Das ist eine sehr wertvolle Pflanze. Ihre Früchte sind auf dem Markt überaus begehrt, nur .. die Pflege ist etwas mühsam.. und .. sie stinken fürchterlich, wenn die Frucht nach der Durststrecke platzt. Das passiert leider oft wenn - " ihr Blick wich zu seinem Finger und die Wörter blieben ihr im Halse stecken. Ohje, sie hatte es befürchtet. Noch würde er nichts spüren, doch in weniger als drei Minuten würde man die Ausrufe des Hufflepuffs bis ins Schloss hinauf hören können. Aufgeregt hüpfte ihr Herz in ihrem Brustkorb auf. Die Gryffindor überlegte kurz und blickte sich dann um. Die Hülsen an ihren beiden Pflanzen waren noch gänzlich intakt. Nunja, bis auf die eine, die er angefasst hatte. Sie sah nicht sehr anders aus, aber wenn man das Grün genauer betrachtete, fielen einem viele, minimale, rote Punkte auf, die sich vom Berührungspunkt langsam zur Pflanze hinzogen. Gekonnt bediente Novalee das kleine Würgerlein, ein Instrument, dass sogar Flüssigkeit schneiden konnte, und trennte die Bohne von der Pflanze. "Nichts anfassen, ich bin gleich wieder zurück!" flüsterte sie, denn Beery würde ein wahrliches Theater veranstalten, wenn sein Unterricht von der gleichen Person ein zweites Mal unterbrochen wurde.

Die Löwin hastete zeitgedrungen los und suchte die Pflanzenbestände ab. Zum Himmel noch einmal! Sie mussten doch hier irgendwo sein! Ihr Blick fiel auf eine blaue Blüte, die leichte, oragene Seifenblasen ausspuckte. Wunderschön, aber in ihrem Schlamassel gerade nicht sonderlich hilfreich.
"Was suchst, du? Du solltest arbeiten!" wies eine überaus nette Mitschülerin sie zurecht. Am liebsten hätte sie eine Bohne ihrer pflanze abgewürgt und der Trulla ins Gesicht geworfen. " Keine Sorge, ich habe es gerade entdeckt. entgegnete die Blondine der etwas verdutzten Ravenclaw mit selbstsicherem Lächeln. Wenn sie etwas nicht leiden konnte, dann waren es Besserwisser, die ihre Zeit verschwendeten. Novalee drehte sich um und stellte sich bereits auf einen vor schmerzen Heulenden Hufflepuff ein, als sie ihr direkt in die Augen sprang. "Ah, Gottseidank" wisperte die Löwin, pflückte zwei Blätter einer hellgrünen, unscheinbaren Pflanze und rannte zu ihrem Werkpartner zurück. "Hier, schnell, wickel das um deinen Finger!" brausten ihre Worte energisch aus ihrem Mund, doch ehe er sich versehen konnte, hatte sie ihn schon gepackt, den Handschuh losgerissen und durch den Raum gewirbelt, den Finger versorgt und schliesslich mit etwas zu heldenhafter Wucht bis zum Handflächenansatz in die Erde gestopft. Erleichtert atmete Swan auf. Ihr Herz pochte noch wie verrückt. Das war ja vielleicht einmal ein Erlebnis! Elle musste unbedingt davon erfahren. Die Löwin konnte sich schon jetzt vorstellen, wie sie beide später giggelnd im Gemeinschaftsraum sassen.

"Ja, ja, das kann passieren." beantwortete sie ihm die Frage, die er zuvor gestellt hatte. " Das passiert sogar sehr oft, weil viele diese Pflanze einfach unterschätzen. " erklärte sie und wisch sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn. "Ich habe dir sozusagen also gerade den Finger gerettet. " grinste sie. "Dafür kannst du gerne meinen Mondkuhdung-Düftchen einfach nicht kommentieren." schlug sie vor und verzog das Gesicht, beim Gedanken an die zwei Säcke, die sie noch vor Unterrichtsbeginn herbeigeschleppt hatte. Novalee blickte zu Beery, und hoffte er hatte von alledem nichts bemerkt. Doch laut seinem Gesichtsausdruck, entsprach die Realität wohl nicht ihren Wunschvorstellungen. Au Weija.
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Herbert Beery


OLD WISE TEACHER *
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24.08.14 23:24 © Herbert Beery



idiots

NOVALEE SWAN && NIALL MONTROSE && HERBERT BEERY| TUESDAY 06 APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II


Er hatte nur eine simple Aufgabe gestellt. Holen Sie die notwendigen Untensillien, hatte er gesagt - mehr nicht. Doch die Schüler, die eigentlich schon in der siebten Klasse waren, so viele Pflanzen erkundet und gar die ZAGs gemeistert hatten und sich nun für ihre UTZs vorbereiteten... diese Schüler waren eine Katastrophe. Gut, einige hatten die simplen Anweisungen verstanden, doch die ersten machten sich schon ans Werk, pieksten an der Pflanze herum, holten irgendwelche Schaber und Messer und Pinzetten, die absolut unnötig waren und quälten die armen Schlafbohnenpflanzen. Er konnte seine Kinder schreien hören - und das nicht nur im übertragenen Sinne. Natürlich nicht die Pflanzen, aber die armen Dinger mussten sich gegen diese Idioten wehren, die noch immer grün hinter den Ohren waren. Und so war es kein Wunder, dass schon bald die ersten Schüler Schmerzenslaute ausstießen und um Hilfe riefen, als die ersten Bohnenhülsen zunächst rote Pünktchen aufwiesen, bis sie schlussendlich komplett rot leuchteten und eine Art Sekret aussprühten, dass jeden Finger im Umkreis in höllische Schmerzen versetzte. Natürlich war das Sekret nicht allzu giftig - ein paar Stunden Schmerz und danach war der Finger wieder so gut wie neu - aber angenehm war es trotzdem nicht. Doch das Schlimmste dabei war, dass die armen Schlafbohnen vollkommen zerstört wurden. Diese kostbaren Bohnen die er hatte ernten wollen und deren Pflege so aufwendig gewesen war, von ihnen blieb nichts mehr übrig, wenn die Bohnenhülse erst einmal ihr Sekret abgegeben hatte. Sekundenschnell vertrockneten dann Hülse mitsamt der Bohne. Grausam. Es war eine einzige Katastrophe. Nie wieder würde er Kindern Schlafbohnen anvertrauen, dessen schwor er sich energisch. Lieber halste er sich dann selber mehr Arbeit auf und ließ die Schüler mit einfacheren Pflanzen arbeiteten. Aber dann würden die Schüler nie was lernen und in ihren Prüfungen nicht bestehen und das konnter er als Professor natürlich nicht zulassen, er musste mit diesen widerspenstigen Kindern kämpfen.

"So seid doch ruhig!", rief Beery, doch seine Stimme war wohl nicht laut genug, um den Lärm zu übertönen. Man müsste Albus Dumbledore sein, dachte sich der Kräuterkundeprofessor. Der hatte eine schöne, kräftige Stimme. Aber Beery? Er seufzte und blickte sich um. Sogar seine Paradeschülerin Ms. Swan hastete irgendwo herum und pflückte einige Kräuter, die den Schmerz ein wenig linderten, wenn er schon eingesetzt hatte und ihn gar komplett verhindern konnten, wenn man die Kräuter anwendete, bevor der Schmerz einsetzte. Stimmt! Er hatte ja gesehen, wie der kleine Tollpatsch-Hufflepuff die Pflanze ohne Handschuh berührt hatte. Wenigstens tat Ms. Swan dann doch, was er ihr aufgetragen hatte und hielt ein Auge auf Mr. Montrose.

Mit Blick auf Ms. Swan fiel ihm etwas ein. Der Dung! Er hastete eilig zu den beiden Säcken, öffnete einen von ihnen - für Beery roch es nicht allzu schlimm, ein wenig moschusartig - zückte seinen Zauberstab und ließ einen lauten Knall ertönen, der die meisten Schüler zusammenzucken ließ. "Ich bitte um Ruhe, meine Damen und Herren!", verkündete er, "Wer allerdings noch weiterreden möchte, der kann heute Nachmittag mit mir ein paar Pflanzen düngen - es wäre eine großartige Hilfe!" Er lächelte zufrieden mit sich, bevor er hinzufügte: "Und falls Sie so klug waren, sich an einer harmlosen Schlafbohnenpflanze zu verletzen, schalten Sie Ihr Gehirn ein und wickeln Sie ein wenig von dem Kraut dort drüben um Ihren Finger."
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Gast


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26.08.14 19:59 © Gast



  Doofe Pflanzen!


  NOVALEE SWAN && NIALL MONTROSE && HERBERT BEERY
  TUESDAY 06 APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II
 





Immer wieder staunte Niall aufs Neue, wie viel Novalee doch über Pflanzen wusste. Wenn ihn jemand gefragt hätte, was Schimmelnde Durstpflanzen sind, hätte er geschaut wie ein Muggel, der das erste Mal einen Zauber zu Gesicht bekommen hat. Er hätte ewig in der Bücherei stöbern müssen, um so eine kurze aber dennoch aufschlussreiche Antwort zu geben, wie Novalee gerade. "Oh wie wundervoll, stinkende Pflanzen als Strafarbeit. Sowas hab ich mir schon immer gewünscht. " , ließ er dann gespielt freudig verlauten.
"Danke, mein Kräuterkunde Lexikon." ,  sagte er dann dankend und bemerkte, wie oft ihm Novalee schon Definitionen über Pflanzen gegeben hatte. Öfter einmal hatte Niall sich schon gefragt, wie er überhaupt die ZAGs bestanden hatte in diesem Fach. Auch er erinnerte sich schlagartig wieder an diesen einen Sommerabend, bei welchem er Novalee ein wenig näher gekommen war. Ein wenig lächelte er in sich hinein und merkte im ersten Moment gar nicht, wie erschrocken die junge Gryffindor auf seinen Finger starrte. Erst als sie sagte, dass er nichts anfassen sollte, setzte er ein fragendes Gesicht auf und sah ihr hinterher. Hatte er etwa Mundgeruch?? Oder warum war sie so fluchtartig verschwunden? Niall hielt die Hand vor den Mund und hauchte unauffällig hinein und kontrollierte so seinen Atem. Komischerweise konnte er keinen Gestank feststellen.

Unterdessen war im Gewächshaus ein regelrechtes Chaos ausgebrochen. Viele Schüler hatten anscheinend genau das gleiche Problem wie er und wusste absolut nicht mit der Pflanze umzugehen. Man hörte hier und da ein paare aufschreiende Mitschüler. Das beruhigte ihn ein bisschen, da sah er wenigstens nicht alleine so dümmlich aus. Als sein Blick schließlich bei Professor Beery hängen blieb, musste er ein Lachen unterdrücken. Sichtlich überfordert versuchte er sich Gehör zu verschaffen und man sah ihm deutlich an, dass er alles andere als begeistert war, wie die Schüler mit seinen heißgeliebten Pflanzen umgingen.
Plötzlich stand Novalee wieder vor ihm und erzählte etwas von, er solle sich dieses Blatt um den Finger wickeln. Niall verstand den Sinn dahinter allerdings nicht, zog die Lippe hoch und  sah sie recht verdutzt an. Es ging alles so schnell, die junge Gryffindor riss ihm regelrecht den Handschuh von der Hand. "Was machst du da bloß?" , fragte er dann als sie ihm das Blatt um den Finger wickelte, ließ aber zu was die Gryffindor mit ihm tat. Zu guter Letzt rammte sie dann auch noch seine Hand in seinen Pflanzentopft, sodass er fast mit den ganzen Hand in stinkender Erde steckte. "Ohhh das wäre wirklich nicht nötig gewesen... " , sagte er dann immer noch total ahnungslos und sichtlich angewidert.

Dann knallte es unfassbar laut durch das ganze Gewächshaus und Niall wandte sich erschrocken um, hatte die Hand aber immer noch in der muffelnden Pflanzenerde stecken. Das bot bestimmt ein lustiges Bild für seine Mitschüler. Einen Moment hatte er gedacht Beery wäre vor Wut auf die Schüler geplatzt, immerhin war es kein Geheimnis, dass die Pflanzen sein Heiligtum waren. "Hier ist ja was los ", stellte er dann leise nuschelnd fest und sah nun woher der Knall gekommen war. Erst nach der Erklärung des Professor hatte er verstanden, wieso Novalee ihm das Blatt um den Finger gewickelt hatte. Nialls entschuldigender und dankbarer Blick traf sie, als er sich zu ihr umgedreht hatte. "Danke", nuschelte er und versuchte er mit einer Geste zu vermitteln, dass er ihr ein weiteres Mal wahtlich Etwas schuldig war.

Niall blieb ein wenig der Mund offen stehen, als sie ihm wenig später erklärte, dass es durchaus passieren könnte, dass der Finger absterben könnte. "Du nimmst mich doch auf den Arm", , sagte er dann wieder so leise zu ihr, dass Beery es nicht verstehen konnte. Mit solchen Pflanzen würde der Professor sie bestimmt nicht arbeiten lassen. Nun hielt Niall besser den Mund, denn er wollte nicht noch eine Strafarbeit von Beery bekommen, die Erste war schon unangenehm genug für den jungen Hufflepuff.
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Novalee Swan


 BIG BRAVE LION *
 BIG BRAVE LION *
PÜPPCHEN NUMMER 2
FÜR COCOS GRANDIOSE SAMMLUNG


* LACHEN, SPASS UND UNSINN SIND SO ZIEMLICH DIE EINZIGEN DINGE DIE NOVALEE IM KOPF HAT. ZUMINDEST WIRKT DAS IMMER SO. DAS MÄDCHEN LIEBT ES, MIT IHREN FREUNDEN HERUMZUALBERN, BLÖDE SPRÜCHE ZU KRÄCHZEN UND ZU ALLEM IHREN SENF DAZUZUGEBEN. NATÜRLICH KANN NOVA AUCH SEHR HILFSBEREIT UND FREUNDLICH SEIN. HÖFLICHKEIT UND EHRLICHKEIT SIND IHR SEHR WICHTIG, UND VERSTÖSST JEMAND GEGEN IHRE DEVISEN, SO KANN DIE LÖWIN AUCH GUT MAL IHRE KRALLEN AUSFAHREN. IM GROSSEN UND GANZEN REGIERT GUTHERZIGKEIT DAS HERZ DER GRYFFINDOR, DAS LEBEN SOLL MAN SCHLIESSLICH GENIESSEN.



26.08.14 23:42 © Novalee Swan

pflanzentanz

  TUERDAY, 6TH OF APRIL 1943 | 8 AM | GREENHOUSE II
HERBERT BEERY && NIALL MONTROSE && NOVALEE SWAN


Erst nachdem der Finger von Niall sicher in der Erde steckte, hatte Novalee die Chance, sich umzublicken. Um sie herum war das reinste Chaos entstanden. Erst in dieser Sekunde realisierte das Mädchen all die von Schmerz erfüllten Schreie, welche von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen ausging. Beinahe etwas pikiert erstarrte die Gryffindor, als ein lauter Knall erklang, der von der Zauberstabspitze des Professers aus in den Raum schoss und jegliches Paar Ohren für eine halbe Millisekunde ertauben liess. Augenblickliche Ruhe entstand.

Der überraschte Kommentar Nialls liess die Blondine leicht aufkichern. "Was du nicht sagst ..", witzelte sie neunmalklug, und wandte sich leicht ab, um sich nicht von den vielen baffen Gesichtern zu einem etwas lauteren Lachen verleiten zu lassen. Was der arme Professor am wenigsten brauchte, waren Musterschüler, die lauthals herumgiggelten. Aber auch aus den Augenwinkeln konnte die Zauberschülerin erkennen, dass hier und da Vereinzelte schwer mit dem Grinsen kämpften. Immerhin war das, was sich hier gerade abspielte auch ein Anblick für sich. Fast hätte man denken können, dass das ganze Chaos einer wahrlich fantastischen Hollywood-Szene entsprang, doch dem war leider nicht so. Novalee sah, wie die Hälfte der Klasse zu den Kräutern sprang. Witzig, wie sie nun alle mit ihren grünen Fingern dastanden und dem leicht erbosten Professor lauschten.

"Ist schon gut," zischte sie in einem guten Moment zurück und grinste zufrieden. Ohne dass Beery mit seiner Erklärung fortgefahren war, hatte sich die Schülerin im Schutze der Silhouetten einiger Schüler nun daran gemacht, den Rest der noch unversehrten Bohnen vorsichtig abzunehmen  und vorschriftenmässig in einen einfachen Behälter aus astreinem Glas gelegt. Die Ernte war immerhin noch nicht ganz verloren.
Als Nialls Stimme jedoch erneuert erklang, prustete Novalee ungeschickt laut und unterbrach natürlich direkt die bedeutenste Stille, die man unterbrechen konnte: Der Atemzug, bevor der Lehrer die Erklärung aussprach. Ruckartig spannte sie sich an, um den Drang, lauthals in Lachen auszubrechen, zu unterdrücken. Sie schluckte zwei Klösse hinunter, ehe sie sich zu dem ebenso ungeschickten Hufflepuff neigte und mit wackelnden Augenbrauen flüsterte: "Nicht doch, das würde ich mich ja gar nicht trauen!"

Um nicht als Ruhestörender Raubauke wahrgenommen zu werden, stellte sich die Gryffindor artig hin, und lauschte, was der Professor beim dritten, und hoffentlich letzten Anlauf, zu sagen hatte.
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