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BLOODY BARON


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05.07.14 22:34 © BLOODY BARON

RAIN DAWESON && MAVIS CALETTE
APRIL FIRST' WISE WORDS TO WONDER ABOUT



Ein löwenstarkes Gähnen durchbrach die morgendliche Taubheit ihres Körpers, als Mavis sich aufsetzte und ihre Arme ausstreckte. Die Sonnenstrahlen fielen über ihre rotgoldene Duvet, hinüber zum zugezogenen Himmelbett ihrer besten Freundin. Nunja, das war Rain Daweson jahrelang gewesen, bis zu einem grossen Streit, der sich über Jahre hinweg zwischen ihnen beiden in eine vielfrässige Pflanze aus Wut, Verletzung und sturer Ignoranz zusammengenährt hatte. Vor ein paar Tagen, die Blondette erinnerte sich nicht mehr genau wie lange es wirklich her war, hatten sie zum ersten Mal seit Kalenderjahren wieder miteinander gesprochen. Und seit dem näherten sie sich Tag für Tag etwas an. War ja auch nicht so schwierig, wenn man das Bett direkt nebeneinander stehen hatte.

"Üah, ich bin soetwas von waaaaach!" entglitten der Löwin leidende Worte. Einige Sekunden verstrichen ehe sie bemerkete, dass irgendetwas nicht stimmte. Einen Augenblick. Sie wollte gar nicht sagen, dass sie wach war. Sie wollte sagen, dass sie unglaublich schläfrig war. Irritiert blickte sich Mavis um. Keiner schien zu reagieren. Rain hatte bestimmt nicht einmal einen Mucks davon mitbekommen. Nunja, egal.
Dennoch etwas bedröppelt, liess sie sich wieder ins Kissen zurückfallen. Flauschig weich und herrlich-warm von der nächtlichen Körperwärme empfangen, schloss die Kopfstütze sich um ihren Nacken. Ihre Gedanken flogen ein wenig umher, ehe sich in ihrer Nase ein heisses Kribbeln sammelte und sie dazu drängte, lautpfeiffend aufzuniessen! Na Hoppla! Das war vielleicht mal ein Weckruf. Wenn die anderen bis zum jetztigen Augenblick den Geräuschpegel einer dahinvegitierenden Mavis Calette erdulden konnten, so war diese Grenze nun überschritten. Es wäre nämlich kein Wunder, wenn sie damit nicht auch noch den ganzen Nachbarschlaafsaal aufgeweckt hätte.
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Gast


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08.07.14 10:15 © Gast

RAIN DAWESON && MAVIS CALETTE
APRIL FIRST' WISE WORDS TO WONDER ABOUT


Rain lag seit 5 Uhr hellwach in ihrem Bett. Wobei sich hellwach wohl eher ausschließlich auf die Fähigkeit bezog, wieder einschlafen zu können. Denn ausgeruht fühlte sie sich nicht. Nicht im Geringsten um genau zu sein. Sie hatte wieder geträumt. Geträumt, nachts allein durch diese Straße zu gehen. Wieder seinen Schatten zu sehen und seine Hände zu spüren. Die Schülerin schloss die Augen und verdrängte das Gefühl, versuchste stattdessen sich auf das anstehende Picknick mit Mavis zu konzentrieren.

Zwei Jahre lang hatten sie kein Wort miteinander geredet und jetzt? Jetzt plötzlich ging es anscheinend dann doch wieder. Ein Piknick schien der jungen Löwin zwar ein ziemlich großer Schritt, doch hatte sie Angst, Mavis sofort wieder zu verlieren, wenn sie auch nur ein Stück auf die Bremse trat. Und sie brauchte Mavis. Sie brauchte sie unbedingt. Zwar war Raven ein wirklich guter bester Freund, doch dieses Kribbeln auf ihrer Haut, wenn er sie berührte, oder dieses bedeutungsschwere Schweigen, das sich in letzter Zeit des öfteren über sie legte, während sie sich einfach nur ansahen. Über Minuten hinweg. Das Herz schlug ihr stets bis zum Hals. Was wenn er das nicht so empfand? Dann stand sie wieder alleine da, denn sie konnte nicht einschätzen, wie lange sie eine Freundschaft wie diese aushalten konnte. Es war anstrengend, die Luft anzuhalten, wenn er zu nahe kam, weil er so gut roch, dass sie am Liebsten ihre Nase an seinem Hals versteckt hätte - doch das war unhöflich. Sehr sogar. Er hatte sie schonmal gefragt, ob er stank. Fast hätte sie gesagt, was er für eine Wirkung auf sie hatte. Fast. Doch vermutlich hätte er sie dafür gehasst, weil sie beide sehr wohl wussten, dass sein großer Bruder auf sie stand. Das war leider nicht zu übersehen. Und Raven würde seinen Bruder niemals so hintergehen. Niemals.

Wie lange die Freundschaft zu Raven also noch halten würde, stand derzeit in den Sternen und Rain war sich dessen sehr wohl bewusst. Doch Mavis sollte natürlich keineswegs einfach nur als Ersatz dienen. Im Gegenteil. Rain war unendlich froh darüber, dass dieser dämliche Streit um Olliver, einen Typen den sie inzwischen sowieso bis aufs Blut nicht ausstehen konnte (was sie natürlich dennoch niemals gezeigt hätte).

In diesem Moment ertönte Mavis Stimme aus dem Nachbarbett. Wie sie es überhaupt geschafft hatten 2 Jahre so gut wie kein Wort zu wechseln, war Rain ohnehin ein Rätsel - immerhin blieb einem in Hogwarts nicht gerade viel Ausweichraum, wenn man sich einen Schlafraum und die selben Klassenzimmer, ja sogar den selben Tisch teilte. Dennoch hatten sie es irgendwie hinbekommen. Zwei verschwendete Jahre in denen die Beiden so viel hätten erleben können.

Nur wenige Minuten waren vergangen, seit Mavis gesprochen hatte und Rain hatte sich noch nicht dazu durchringen können, den Gedanken an Schlaf aufzugeben, als plötzlich dieses ohrenbetäubende Niesen durch den Schlafsaal hallte. Vor Schreck saß Rain nur einen Sekundenbruchteil später kerzengerade im Bett. "Dein Riechorgan soll am Schnupfen verstopfen." sagte Rain deutlich und schlug sich im selben Moment die Hände auf den Mund. 'Gesundheit!' hatte sie sagen wollen. Mehr nicht. Einen Satz wie jenen die sie gerade gesagt hatte, setzte doch wieder alles aufs Spiel! Tut mir echt nicht leid." startete die Daweson einen erfolglosen Versuch sich zu entschuldigen. Was war los? Wieso machte ihr Mund etwas ganz anderes als das, was sie ihm befahl zu tun. Hektisch riss das Mädchen den schweren Vorhang ihres Bettes zur Seite und starrte durch den Schlafsaal. Wonach sie suchte wusste sie nicht. "Callette! Ich meine das genau so!" Eigentlich nicht. Und genau das war es, was Rain langsam fertig machte. Genau das Gegenteil war eigentlich gemeint gewesen. Und eigentlich hatte sie ihre Freundin natürlich durchaus beim Vornamen nennen wollen.
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17.07.14 11:24 © BLOODY BARON

RAIN DAWESON && MAVIS CALETTE
APRIL FIRST' WISE WORDS TO WONDER ABOUT



Mavis wurde wieder einmal bewusst, wie befreiend gewisse Reflexe doch sein konnten. Niessen war da das allerbeste Beispiel dafür.
Die Gryffindor schüttele den Kopf, kniff feste die Augen zusammen und verzog ihr Gesicht. Anstrengend war es trotzdem! Es hatten sich leichte Tropfen in ihren Augenwinkel angesammelt, als die Blondette mit mehr oder weniger unauffälligen Blicken herauszufinden versuchte, ob tatsächlich niemand davon Wind bekommen hatte. Anscheinend nicht. Sie wollte sich also gerade wieder zurück in das Laken schmeissen, als eine Stimme hinter dem zugezogenen Vorhang des Nachbarbetts erklang. Mavis runzelte die Stirn. Verwundert über die netten Worte holte sie tief Luft. "Gesundheit!" erwiderte die 16jährige empört, stützte ihre Arme in die Seiten und fragte sich, welche Laus heute wohl über Rains Leber paniert war! Es dauerte einige Sekunden ehe sie begriff, dass sie die Worte eigentlich nachäffen wollte. Stattdessen wünschte sie Rain Gesundheit!

Im nächsten Augenblick prüfte die Junghexe, ob sie noch bei allen Sinnen war. Sie kniff sich unter jaulendem Quietschen in den Arm und hatte nun ihren Beweis: Sie war keineswegs in einem Traum im Traum gefangen. Und träumen tat sie auch nicht. Sie war wach! Aber alles was sie sagen wollte, sagte sie schlussendlich anders, als sie es eigentlich vorhatte. Es war, als würden ihre Worte beim Verlassen ihrer Lippen sofort reziprokiert. Als wäre in der Luft ein Stoff, der es nicht zuliess, dass die Leute das sagten, was sie zu sagen verhofften. Was war hier eigentlich los?


"Sun! Jetzt rede doch endlich einmal weiter!" warf die Löwin ihrer Freundin die Worte zurück. Sie wurde niemals, nicht einmal in den zwei Jahren ohne Worte, von Rain Calette genannt. "Irgendwie .. " stand sie nun auf, hoppste aber schnell zum Bett der anderen bereits hellwachen Gryffindor und beschuf sich ohne Weiteres Zutritt. Mavis steckte den Kopf durch den Vorhang. "Irgendwie kommt mir das alles sehr, sehr seeehr normal vor!" rätselte sie leise und achtete gar nicht mehr darauf, was sie aussprach.
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24.09.14 22:03 © Gast

RAIN DAWESON && MAVIS CALETTE
APRIL FIRST' WISE WORDS TO WONDER ABOUT


Mavis Reaktion auf den missglückten Gesundheitswunsch belustigte Rain zwar auf gewisse Weise, doch war wohl im Moment doch eher weniger der perfekte Zeitpunkt für alberenes Gekicher, immerhin befanden sie sich in einer, auf gewisse Art und Weise, ernsten Situation. Wenn auch nicht so ernst, dass der jungen Dame nicht doch der Anflug eines Kicherns entwischt wäre. Sie presste die Hände auf den Mund, um das Geräusch zu dämpfen. Wer wusste schon, was einem über die Lippen kam, wenn man eigentlich lachen wollte.

Ein jaulendes Quietschen aus der Richtung des Bettes ihrer Freundin sagte Rain jedoch, dass diese ebenso überfordert war mit dieser verzwickten Lage, wie sie selbst. Zumindest war sie also nicht die einzige, die nicht den blassesten Schimmer hatte, was hier in aller Frühe so schief lief. Vermutlich ein Streich? Wenn Rain sich nicht vollkommen täuschte, zählte man heute den 1. April des Jahres 1943 - also war ein Streich eine durchaus plausible Erklärung für die verqueren Laute die sich anstatt der eigentlich gewollten Worte einen Weg ins Freie bahnten. Vermutlich ein Potter. Potter war nicht nur die etwas unfreundliche Bezeichnung für ihren Mitschüler Richard, sondern auch der Titel, den sie jedem seiner Streiche verpasste. Und Potter potterte ziemlich oft.

Die nächsten Worte die aus dem Mund der Löwin aus dem Bett nebenan brachten Rain schließlich dazu, doch noch zu kichern, während Mavis ohne Umschweife den Vorhang ihres Bettes schwungvoll zurückzog und sich neben ihr auf die Matraze sinken ließ. Fast wie in alten Zeiten. "Mir nicht." pflichtete die junge Daweson der Callette ungewollt nicht zu und schüttelte genervt den Kopf. Ihre ungekämmten Haare vollführten dabei sicherlich ein amüsantes Hüpfkonzert. "Das nervt gar nicht." Der Tonfall der Gryffindor war im Gegensatz zu ihren Worten, ziemlich genervt. Wenn dieser Fluch wirklich Potters Werk war, so war er in diesem Fall wirklich zu weit gegangen. Trotzdem begann Rain ungehalten loszukichern. Ja - sie konnte fast nicht mehr aufhören, so sehr musste sie kichern.

Es dauerte ein paar Minuten, ehe sich die Blondine wieder beruhigen konnte. "Was machen wir denn jetzt nicht?" fragte sie und funkelte ihre (beste) Freundin glühend an.
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26.09.14 22:53 © BLOODY BARON

RAIN DAWESON && MAVIS CALETTE
APRIL FIRST' WISE WORDS TO WONDER ABOUT


Entspannend war bei dieser ganzen Komplikation jedoch,  dass wenigstens im Innern ihres Kopfes alles wie nach Plan verlief. Die Worte, die Mavis nun mittlerweile nur noch ausspuckten, bedeuteten nämlich nicht im entferntesten Sinne, was sie bedeuten sollten. Der weiteste Sinn war ein guter Anschnitt um diese verquere Situation ein wenig zu erläutern, denn der weiteste Sinn - oder der NICHT weiteste Sinn, könnte hierbei natürlich auch als Gegenteil betrachtet werden. Mit diesem Gedankengang begegnete die Gryffindor überraschenderweise wieder auf den Anfang ihrer Annahme: Sie sprach nicht aus, was sie dachte, sondern das genaue Gegenteil davon.

'Mensch, was für ein kluges Köpfchen!', könnte man meinen und meinte auch die Blondette gutgläubig und naiv, denn gerade hätte sie sich noch innerlich nach Ravenclaw eingeteilt, an einer zweiten, aber einmalig fiktionalen Häuserverteilung festhängend. Doch zeigte sich stattdessen die nackte Wahrheit, als Mavis überrascht den Worten lauschte, die ihre Genossin äusserte. Denn entweder musste jene das anders ausdrücken wollen, oder die Reihenfolge und Bedeutung der zurechtgelgten Gedanken spielten einem nicht mehr diesen unglaublich dämlichen Streich, sich noch vor dem Erzeugen eines Tones zu vereinen und sich dann willkürlich wieder  zu lösen, nur um einen kompletten Nonsense herzustellen, der die Kommunikation zweier Individuen wahrscheinlichkeitsfrei und auf unhöfliche Art und Weise behinderte.

Immerhin kamen Mavis keine Tränen, als der genervte Tonfall in den netten Worten Rain's erklangen. Immerhin konnte Mavis noch zeigen, was sie zeigen wollte und noch hören, was sie hören wollte. Immerhin hinderte man sie nicht daran zu denken und zu vervollständigen. "Dumbledore weiss bestimmt nichts. Wie wäre es, wenn wir einfach Professor Slu-" jäh unterbrach sich die Blondette eigenhändig, denn mit den erschienen Worten handelte es sich nur um eine absehbare Tatsache, dass keiner von ihnen beiden den Drang verspürte, bedingungslos nach Professor Slughorn zu suchen. Die Kerker konnte man schliesslich nicht als gemütlich bezeichnen.

So lag das Merk der hübschen Löwin forschend auf dem ihrer Freundin. Und was nun? Etwas ratlos blickte Mavis in die fernste Ferne eines begrenzten Raumes und seufzte leise auf. " Bist du auch so satt!" fragte sie Rain nachforschend. Hoffentlich verstand sie den Wink, denn allmählich hatte auch ihr Bäuchlein durchetwas anzumerken. Ihm strebte es nach Nährstoffen.
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29.09.14 14:05 © Gast

RAIN DAWESON &&. MAVIS CALETTE


Mavis nächster Satz stürtzte Rain schließlich in vollendete Verwirrung. So oft sich die junge Gryffindor diesen Satz auch in Gedanken wiederholte, der Sinn darin blieb ihr verwehrt. Sicher hätte sie sofort gewusst, was ihre Freundin zu sagen versuchte, wenn nicht dieser verdammte Fluch gewesen wäre, der all ihre Worte ins Gegenteil zu kehren schien. Was auch immer Mavis von Dumbledore und Slughorn oder den möglichen Gegenteilen sagen hatte wollen: Rain kam nicht darauf. Ob Dumbledore wohl von diesem Chaos wusste? Lag dieser Fluch nur auf Mavis und ihr, oder kämpfte ganz Gryffindor - vielleicht sogar die ganze Schule dagegen? Eines war in all der Verwirrung jedoch sicher: Rains Magen gab ein langgezogenes Brummen von sich, welches jedoch zum Glück so leise war, dass nur die Löwin selbst es vernahm.

Als Mavis scheinbar ihre Gedanken laut auszusprechen schien, nur in gegenteiliger Form, musste die junge Daweson erneut kichern. Das war schon früher oft so gewesen: die eine dachte es, die andere sprach es aus. "Ich könnte jetzt niemals einen ganzen Bären verschlingen." giggelte das Mädchen und schob die Beine aus dem Bett, um endgültig dem Schlaf ein Ende zu setzen und sich mit ihrer Freundin gemeinsam zuerst auf den Weg ins Bad und schließlich in die große Halle zum prächtigen Frühstück zu machen. Allmählich wurde dieser Gegenteilzauber fast schon ein bisschen amüsant. Gut war daran zumindest, dass sich jener Zauber scheinbar lediglich auf alles mündlich gesprochene bezog und dabei alles Tun außer Acht ließ. Ein Übergeben anstatt zu Essen hätte in der großen Halle wohl schließlich zu einer Überschwemmung gesorgt.

Die Daweson zog sich die Kleider über und kämmte sich im Bad eilig die Haare. Ein Blick in den Spiegel sagte ihr, dass sie aussah wie immer in letzter Zeit. Müde, ausgelaugt. Aber wenigstens glänzten ihre Haare. Mavis hingegend sah hinreißend aus wie immer schon. Wahrscheinlich war das auch der Grund, aus dem Olliver sich damals für sie entschieden hatte. Rain verstand diese Entscheidung durchaus. "Ich finds schrecklich, dass wir uns wieder vertragen haben." sagte Rain und lächelte ihrer Freundin in der Hoffnung zu, diese verstand, was sie wirklich hatte sagen wollen. Der Gedanke, dass diese Aussage in dieser Situation möglicherweise nicht die beste Idee gewesen war, war der Gryffindor natürlich erst gekommen, als der Satz schon über ihre Lippen gerutscht war. "Du weißt nicht, wie ich meine, oder?" fügte sie deshalb noch hinzu.

OOC: sorry dass schon wieder so short :( <3
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05.10.14 12:59 © BLOODY BARON

Sah man einmal davon ab, dass es ein noch ziemlich früher Tag war, hätte man wohl kaum verstanden, weshalb diese beiden Mädchen denn nun giggelnd, oder weinend, oder doch giggelnd?, in einem Himmelbett sassen und die Widersprüchlichkeiten ihres Dialoges bis auf dessen Grund und Boden verstümmelten. Mavis Calette, als Sucherin des Gryffindor Quidditchteams kein unbekanntes Blatt und Rain Daweson, derer Seelnverwandte zurückgewonnene beste Freundin, die sich nach langem Schweigen erneuert an einander herantasteten und dabei ein wunderschön goldstrahlenes Bein gestellt bekamen.
Ja, Die Löwin sah es als ziemlich dreist und vielleicht auch etwas arrogant von dem lieben Herr Schicksal, dass gerade ausgerechnet jetzt ein Witzbold seine Spielchen zu spielen versuchte und ausgerechnet jetzt, das Miteinandersprechen zwischen ihr und der anderen Löwin nun eine kleine Herausforderung darstellte.

Zwar gehörten die beiden Mutigen nicht zu den schlauen Adlern und dennoch bargen ihre Stirnen genügend Hirnwindungen hinter sich, um das Sprachverhalten den Umständen anzupassen. Nun, wenn man etwas wollte, so äusserte man grundlegend das Gegenteil - praktisch, nicht? "Woah, ich hab auch keinen Mäusehunger!" stimmte Mavis kopfschüttelnd bei und runzelte zu allem hin noch die Stirn, als hätte Rain gerade das einfachste Rätsel allerzeiten gelöst.

Rain hatte mit ihrem eleganten Bein-vom-Bett-schwing-Schwung den Startschuss abgegeben. Wie in alten Gewohnheiten präparierten sich die beiden Damen für's Frühstück und vor allem .. für die Öffentlichkeit. Ja, so war das eben. Eine Prozedur, die jeden Morgen anstand, und das, obwohl die beiden wahrscheinlich kein Problem damit gehabt hätten, in einfachem Morgenrock durch die Gänge zu hüpfen. Mavis scherte sich zum Beispiel einen feuchten Dreck um die Gepflogenheiten bezüglich äusserer Erscheinungsbilder. Ob sich das bei Rain immernoch bewährte oder jene sich grundlegend verändert hatte, wusste das Gryffindormädchen noch nicht. In so einer Zeit, in der man kuam miteinander Sprach und sich komplett vom anderen entfernte, veränderte man sich, so wie es von der Natur vorbestimmt war.

"Ja, schlimmer als eine Stinkbombe" stimmte die Löwin zu und schenkte der Gleichaltrigen einen zuversichtlichen Blick, der nicht nur mit Erleichterung gefüllt war, sondern auch ein reges Mass an Erinnerungen hervorsprudeln liess. Leuchtend blitzten sie immer wieder im Merk der Calettetochter auf. "Nein, logischerweise nicht!" schmunzelte sie der Blondine zu und konnte nicht anders, als sie ienmal in den Arm zu nehmen und an sich zu drücken. "Du siehst so unfassbar hässlich aus. " flüsterte sie und lächelte. Rain litt an Komplexen. Unberechtigten Komplexen und auch wenn Mavis sich selbst niemals alss Schönheit betrachten würde, so betrachtete sie ihre beste Freundin als absolute Augenweide. Als blinde Augenweide, welche ruhig einmal die dunkle Brille abnehmen konnte.
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